World of Warcraft Fanfiction:Die Geschichte einer Blutelfin

Ayla

Faultier
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Hallö,ich habe angefangen eine Fanfiction zu World of Warcraft zu schreiben,aus der Sicht einer jungen Blutelfin.In meiner Welt von World of Warcraft gibt es eine Ständegesellschaft, in der jeder in sein Schicksal hineingeboren wird und es mit ins Grab nimmt.Alle erwähnten Charaktere sind NPC(non player Characters) und stehen im Spiel an beschriebenem Ort.Lob kritik und Anregungen sehr gern erwünscht :3

Tarjina starrte gedankenverloren in die Bunten Fenster des Windläuferturms. Faszinierst sah sie zu, wie das warme Sonnenlicht in dem bunten Glas tanzte. Plötzlich weckte sie eine Hand auf ihrer Schulter aus ihrem Tagtraum. „Tarjina, träumst du schon wieder?“ fragte Magistrix Landra Morgenwandler, während sie ihr im selben Atemzug eine lange Liste mit Erledigungen in die Hand drückte. Sie war eine sehr hübsche Blutelfin mit langen roten Haaren und sehr ausgeprägt grün leuchtenden Augen. „Du weisst, was dir blüht, wenn diese Dinge nicht bis heute Nachmittag zu Magister Joranis in die Ruinen von Silbermond gelangt sind?“ Tarjina seufzte. „ Hmm jaaaa,ich mache mich ja schon auf den Weg..“Widerwillig schlug Tarjina ihr Lehrbuch zu und schob grob ihre wenigen Habseligkeiten in Ihren kleinen roten Beutel, den Ihr Solanin der Taschenverkäufer einmal geschenkt hatte, nachdem sie all ihre Sachen vor ihm in den Dreck hatte fallen lassen.
Sie schlenderte aus dem Gasthaus von Morgenluft heraus und stolperte von der Sonne benommen die Treppe herunter. Dabei fiel ihr ‚Buch der tausend Legenden‘ heraus. Sie hob es rasch auf und wischte den Dreck ab, bevor es noch jemand zu Gesicht bekam. Jedesmal, wenn sie daraus las und in die Welt der Kriege gegen die brennende Legion eintauchte ,hielten sie die Leute für verrückt. So eine Lektüre sei nichts für eine junge Blutelfin. Ihr Schicksal war es, im Immersangwald zu leben und dort eine erste Hilfe-Ausbildung zu absolvieren um ihrem Volk zu dienen, indem sie die verletzten Waldläufer von Silbermond versorgte. Wenigstens einmal in Ihrem leben wollte sie mehr sehen, als nur den Immersangwald. Wollte ein Abenteuer bestreiten und mit Magie gegen die Diener von Arthas kämpfen. Doch jedes Mal wenn sie auch nur das Wort ‚Arkan‘ erwähnte, schienen sie die Leute komisch anzusehen. Magie als niederer Stand zu gebrauchen war verboten…
Tarjina ging den Weg entlang in den Wald, um dort Blutdisteln zu pflücken. Normalerweise sollte sie nicht in diesen Teil des Waldes gehen, da sich manchmal Getriebene hierher verirrten..Sie waren bei den Magistern immer das beste Beispiel gewesen keine Magie anzuwenden. Sie predigten immer, man werde magiesüchtig und verrückt, sollte man auch nur einmal davon kosten. „Und die großen Magier und Hexenmeister von Silbermond wurden von Kindesalter an ausgebildet, mit dem mächtigen Magiedurst der jeder Blutelfe inne wohnt umzugehen und zu zügeln.“ Spöttisch ahmte sie die Magister nach. Während sie fleißig Kräuter sammelte, sah sie einen kleinen Manawyrm vorbeihuschen. Als sie jünger war, hatte sie diese Wesen auf der Insel der Sonnenwanderer gesehen,als sie mit Ihrem Onkel Landraelanis auf Händlerreisen ging. Sie pirschte sich vorsichtig näher an ihn heran. Wie wunderschön er leuchtete..so nah war sie einem Manawyrm noch nie gewesen. Das Tier blinzelte scheu unter einem Busch hervor. „Du brauchst keine Angst haben..ich werde dir bestimmt nichts tun, mein kleiner magischer Freund.“ Tarjina hielt dem Manawyrm ihre Hand entgegen. Sehr eingeschüchtert kam er vorsichtig näher und und glitt unter ihrer Hand umher.In dem Moment als er sie berührte spührte sie ein zucken, das ihren ganzen Körper durchzog. Es war eine magische Kreatur..Und sie konnte sein Mana spüren. Ein alter Waldläufer der auf seinen Reisen in Morgenluft vorbei gekommen war hatte ihr einmal erzählt, dass jede Blutelfe mit Mana und magischen Fähigkeiten geboren wird. Die Magister unterbinden die Fähigkeiten in den niederen Stände jedoch mit einem Zauber. Da niemand Magie trainiert..verkümmern sie.
Doch in diesem Moment konnte sie sie spüren. Die Magie. Wie sie durch ihren zierlichen Blutelfen Leib floss. Instinktiv saugte sie dem Manawyrm durch ihren Arkanan Strom sein Mana ab und der Manawyrm ergriff verängstigt die Flucht. Ihr Herz schlug so stark, dass es fast aus ihrer Brust heraussprang und ihre Augen leuchteten auf. Hastig lief sie zum Erlendarstrom und betrachtete ihr Spiegelbild im Wasser. Panisch suchten ihre Augen ihre Gesichtszüge ab nach Anzeichen eines Getriebenen. Ihre Haut..normal. Ihre Augen waren auch unverändert, sie loderten lediglich stärker grün auf als sonst. „Bin ich jetzt..verrückt?manasüchtig?Nein..meine Gedanken sind noch immer klar..“ Tarjian rappelte sich auf und eilte den Weg weiter nördlich entlang,bis sie die Todesschneise erreichte.Ein nicht ganz so ansehnliches Überbleibsel der Kämpfe gegen die brennende Legion. Sie musste nach Silbermond, für den Magister ein paar Dinge von der Bank holen..Also musste sie auch die Todesschneise überqueren. Eigentlich durfte sie nur in Begleitung eines Waldläufers herüber, sie hatte jedoch keine Zeit nach einem zu suchen. Also atmete sie tief ein, schloss ihre Augen für einen kurzen Augenblick und rannte los. Es war zwar kein Untoter zu sehen, aber sie wollte auf Nummer sicher gehen. Eine Hand über ihrem Beutel damit nichts herausfiel, in der anderen das kurze Ausbildungsschwert , das sie stets bei sich trug;jedoch in keinster Weise damit umgehen konnte.
Wenige Momente später erreichte sie keuchend das Hirtentor. Es war prunkvoll mit gold verziert und in der Mitte des Durchganges stand eine heroische Statue von Keal’thas Sonnenwanderer,dem Anführer der Blutelfen. Sie hielt kurz inne um zu atmen.. Je’rome dieser Trunkenbold rief ihr irgend etwas zu, doch sie beachtete ihn gar nicht. Tarjina war viel zu fasziniert von der Statue..sie war zwar schon tausende Male daran vorbei gelaufen doch erst jetzt schien ihr die Präsenz der Statue wikrlich aufzufallen..Und die schwebenden Lichter um sie herum..Selbst die Dekoration der Blutelfen ist magisch. schwebend.
Während sie Silbermond durch das Hirtentor betrat, zog sie sich die Kapuze ihrer Robe tief ins Gesicht, es musste ja nicht gleich jeder ihre Smaragdgrün aufleuchteten Augen zu sehen bekommen. Eilig aber unauffällig huschte sie wie ein Schatten durch die Gassen der Stadt. Es war zwar nicht besonders viel los da es noch früh am Morgen war,jedoch genug als das sie jemand ansprechen könnte. Als sie die westliche bank erreichte, schritt sie Rasch zum Schalter und schob dem Bankier ihre Liste mit Besorgungen hin und murmelte „Für Magister Joranis.“ Der Bankier sah sie skeptisch an. „Soso,mein Kind. Das alles also..Hmmm..Jaa bankfach Nummer… in .. „ Der rest seines Satzes verlor sich in unverständlichem gemurmel, während der alte,etwas verwirrt wirkende Bankuer nach hinten zum magischen Tresor ging. Sie versuchte sich unaufällig umzudrehen und riskierte einen Blick hinter sich. Alles normal. Der bankier stand auch schon wieder vor ihr mit Magister Joranis Schätzen. Darunter eine alte Kristallkugel(in der nicht mehr zu sehen war als ein bisschen umherziehender Nebel..) eine Flasche bester Tropfen aus Silbermond und altes zerfleddertes Buch.“Hier,mein Kind.Und nimm mal die Kapuze aus dem Gesicht,in Silbermond muss sich niemand verstecken“ sagte er,als er ihr die Waren aushändigte. Höflich nickend verabschiedetet sich Tarjina und verließ die Bank. Sie schaute noch einmal auf die Liste..Alles da.
 
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Venâtura

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moment mal.. das is doch n quest wenn ich mich recht entsinne? =D
 

Ayla

Faultier
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Teilweise..ein bisschen aus allem Gemischt;die Gegenstände tauchen im Spiel zum kauf beim Händler sowie bei quests auf ^^
 

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