Wenn Tiger und Dobermänner eine Reise tun

Fenrir

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hallo wieder zurück hier im Forum, Tyger und ich haben die letzten 2 wochen einen Fotografierurlaub in Frankreich und Belgien erlebt.

wir hatten viel Spaß und haben viele spannende und interessante Orte gesehen, ich hoffe ihr habt spaß daran unsere kleine Geschichte zu lesen und euch dazu die Fotos anzusehen.

wir haben an jedem Tag eine art Reisetagebuch geführt um euch unsere Erlebnisse ein bisschen näher bringen zu können.
Viel Spaß euch.
 

Silvana

die Trolljägerin
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Ah, du warst das also.
Willkommen zurück. Ich bin schon gespannt darauf zu erfahren was ihr erlebt habt.
 

Tyger

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Dann will ich doch gleich mal loslegen, auch wenn es noch eine Weile dauert, all die geknipsten Fotos durchzugehen:

Am Montag, den 24.08. war die Abfahrt geplant, zumindest so ganz zwanglos und ungefähr, denn nachdem wir am Wochenende Murphys Geburtstag gefeiert hatten, waren wir noch ein wenig platt, hatten noch längst nicht alles vorbereitet, und Dienstag ist eigentlich auch ein schöner Tag. Als wir am frühen Nachmittag aber doch schon alles gepackt und im Auto hatten, starteten wir schließlich doch, erstmal nach Tuttlingen, wo wir ein Urbex-Objekt vermuteten. Nach ein wenig Umherirren durch die Tuttlinger Wildnis und aufkommendem Regenwetter ging es weiter in den Schwarzwald, zu einem ehemaligen Hotel, das wir erst bei Einbruch der Dunkelheit erreichten. Leider war hier schon der Abriss im Gange und alles sehr gut verschlossen, außerdem wurde es kalt und wir (also ich zumindest) bekamen Hunger, so dass wir das Objekt aufgaben und den nächsten Campingplatz ansteuerten, den wir gegen 11 Uhr nachts erreichten. Hier konnten wir uns schon mal daran gewöhnen, das Zelt im Dunkeln aufzubauen, was in den nächsten Tagen noch öfter vorkommen würde.
Am nächsten Morgen kam Doberman mit einem anderen Camper ins Gespräch, von dem wir erfuhren, dass es nur ein paar Schritte hinter dem Campingplatz ebenfalls ein leerstehendes ehemaliges Hotel gäbe. Dieser Tipp erwies sich als Volltreffer; das Objekt war groß, leicht zugänglich und größtenteils gut erhalten, Vandalismus schien es nur wenig gegeben zu haben.

Hier Fotos von außen, von einem Hotelzimmer und von dem stark beschädigten Saal:
 

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Silvana

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Das schaut ja noch fast gemütlich aus.
Manchmal sind so kleine Plaudereien vorteilhafter als man zu hoffen wagt:)
 

Pawly Tigris

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WOW! Euer Abenteuer fängt ja schonmal gut an. :) Wie ich dem Thoughts-Thread entnehmen konnte war es ein Urlaub komplett ohne Handy und Netz?? Das finde ich verdammt gut! :) Freue mich auf mehr.
 

Tyger

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Nur mit Navi - das war ganz wesentlich!
 

Fenrir

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ich bin leider immer noch an der bearbeitung meiner bilder, weil ich nicht gesehen habe dass die Lizens meines Bildbearbeitungsprogrammes ausgelaufen ist, es dauert also noch ein kleinwenig bis meine ersten bilder kommen 1-2 tage schätze ich so
 

Tyger

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Na, dann überbrücke ich die Zeit mit ein paar weiteren Fotos vom Schwarzwaldhotel (und empfehle mal wieder GIMP, bei dem keine Lizenz abläuft;)).
Hier sind zwei weitere Bilder vom Schankraum zu sehen, die Treppe nach oben und der Gemeinschaftsraum im Obergeschoss.
 

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Tyger

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Nachdem Doberman nun doch eine Weile braucht (Wo bleibst Du denn mit Deinen Fotos?), bin ich mal so frei, schon mit dem nächsten Objekt anzufangen. Da das noch am selben Tag war, kommt die Chronologie der Fotos nicht allzusehr durcheinander.

Nachdem wir mit der Hotelbesichtigung fertig waren, fuhren wir Richtung Luxemburg, um ordentlich vollzutanken, einschließlich Kanister. Der kürzeste Weg dahin führte durch Frankreich, wo wir direkt an der Landstraße eine stillgelegte Fabrik entdeckten. Laut umherliegender Papiere hatte es sich um ein holzverarbeitendes Unternehmen gehandelt, das in den 1990ern noch in Betrieb war.

Hier die Außenansicht, eine Halle, in der sich Graffitty-Sprayer schon einigermaßen eingerichtet hatten, der Eingang eines angrenzenden Bürohauses, Ein- und Ausblicke in dessen oberer Etage (mit einem kaum erkennbaren Selfie eines halb knienden Tygers in einem kaputten Spiegel), etwas, das ein Außen-Materiallager gewesen sein mochte, ein Spruch, mit dessen Übersetzung ich nicht so ganz zurechtkomme (Versteht hier jemand Französisch?) und tatsächlich eine Dampfmaschine.
 

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Tyger

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Weiter gehts mit einer Tür zum Bach, der direkt durch das Gebäude fließt, einem technischen Detail aus dem Heizraum, der schon beschädigten Ofenfront und einem Blick in die Tiefe.
 

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Fiete Langohr

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Hat irgendwie oft etwas Unheimliches, wenn ich mir solche Bilder anschaue.
Den Spruch würde ich frei so übersetzen: Das Leben ist ein Mysterium/Geheimnis das gelebt, nicht ein Problem das gelöst wird. Ob das aber von Gandhi stammt, wie das Konterfei daneben suggeriert, weiß ich nicht.
 

Pawly Tigris

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Also noch zum Schwarzwaldhotel: Das Bild von der Treppe finde ich dermaßen gut eingefangen! Auch der ganze Schutt auf den Stufen! Echt genial!

Der Kreis aus Fässern + Zaubertrankdosen lässt auf einen beliebten Party Treffpunkt schliessen, oder sind die von euch gewesen? :D Da ihr mit dem Auto unterwegs wart gehe ich mal nicht davon aus. :) Muss wirklich stimmig gewesen sein dort, die Stelle wo der Fluss sich durchs Gebäude schlängelt hätte ich nur zu gerne selber vor Ort gesehen. War das extra so gemacht worden (für was für Zwecke auch immer XD) oder hat sich der Fluss so nach und nach auf natürlichen Weg dort durchgebissen? :)
 

Tyger

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Die Fässer waren nicht von uns, das war schon so. Der Bach hatte sich da nicht von selbst hineingeschlängelt, sondern war im Untergeschoss sozusagen fest mit eingebaut worden; ich könnte mir vorstellen, dass man den zur Kühlung verwendet hat.
 

Fenrir

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ich hab derzeit massive Probleme mit meinem Rechner, habe mir anscheinend einen Virus eingefangen ich bin heute dabei ihn mal platt zu machen, danach sollte es hoffendlich wieder besser gehen.

mach du ruhig schon mal weiter, meine fotos sind relativ schnell bearbeitet wenn der rechner nicht innerhalb von 10 minuten an der Gehäuseaußenseite anfängt rot zu glühen und 20 minuten zum hochfahren braucht. ;-)
 

Tyger

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Na, dann wünsche ich Deinem Rechner mal gute Besserung und mache noch ein Stück allein weiter.

Wir übernachteten an dem Tag auf einem Campingplatz in Burtoncourt und schauten uns am nächsten Tag, dem 26.08. erstmal den Marktplatz von Longwy an. Hier hat hauptsächlich Doberman fotografiert, von mir gibts nur Innenansichten der St.Dagobert-Kirche:
 

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Tyger

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Nur einige hundert Meter von den verlassenen Lokomotiven entfernt befand sich ein ehemaliger Bahnhof, der ebenfalls völlig problemlos zugänglich war. Ich fand es sehr angenehm, wie leicht es in Frankreich und Belgien manchmal war, in solche Objekte hineinzukommen - sie stehen einfach so da, mit offenen Fenstern und Türen, und mitunter, so wie hier, ganz ohne Zäune oder Verbotsschilder. Schön!

Hier die Außenansicht, verschönert durch einen fotografierenden Doberman, der Eingang und ein Durchgang, ein Partyraum, eine Halle im Erd- und eine im Obergeschoss, ein Blick übers Dach und ein gemütliches Möbelstück.

Außerdem hatte dieser Bahnhof noch etwas Besonderes zu bieten - das kommt demnächst.
 

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Tyger

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Nun zur Besonderheit dieses Bahnhofs: Eine Reihe von Graffittikünstlern hatte ihn als Schaffensort entdeckt. Das ist nun zwar nichts Ungewöhnliches, aber diese Leute haben die Bezeichnung Künstler wirklich verdient, und den alten Bahnhof zu einer Kunstgalerie gemacht.
 

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