Vorsicht vor Leuten

Braweria

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15 Aug 2011
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So, ich hab mir mal gedacht ich tu hier auch ma' meine kurze Story rein. Sie entstand durch eine Deutsch-Aufgabe in der 10. Klasse. Die Aufgabe war eine Story zu einem Bild zu schreiben und das habe ich auch gemacht. Es sollte min. 200 Wörter sein, was bei mir eher das 5-fache ist, und sie sollte kreativ sein. Habe eine 1 erhalten, schwer war das nicht. Da viele eine 1 erhalten haben, nunja~ Da will ich nicht mehr drum herum reden und es euch einfach mal zeigen. Doch davor eine kurz erklärung: Es ist Braweria in eienr menschlichen Form, kein Anthro, hat nur Wolfs-Ohren und-Schwanz, rest ist menschlich, viel spaß:

Vorsicht vor Leuten

Ich öffnete blinzelnd die Augen und das Licht blendete mich, als es durch das Fenster brach. Verschlafen und total verpeilt stand ich auf und setzt mich aufs Bett. Ich schaute mich in meiner neuen Behausung um. Es war nur der Dachboden, aber wenigstens hatte ich ein Bett. Ich stand auf und stellte mich vor dem Waschbecken. Dort wusch ich mir mein Gesicht und schaute mich anschließend im Spiegel an. Ich trug eine Goldkette und meine Haare waren dunkelblond, meine Augen golden und meine Ohren… Nunja, es waren schwarze Wolfsohren mit weißem Innenohrfell. Seufzend ließ ich mein Kopf hängen und zog mich an.
Es dauerte nicht lange, bis ich draußen war und von Kleinkindern angesprochen wurde, wegen meinem Wolfsschwanz. Er war lang und am Anfang dünn und gegen Mitte wuschlig. Auch waren da die zwei Bänder, weiß und schwarz, um den dünnen Teil der Rute befestigt. Ich meinte nur kurz, es sei ein Cosplay und zum Glück glaubten mir die Kinder auch.
Ich ging an einer weißen Wand entlang auf der „Vorsicht vor Leuten“ draufstand, ich machte mir nichts daraus, zuckte mit den Achseln und ging weiter meines Weges.
Ich betrat den dunklen Teil der Stadt - warum? - nur aus Neugier. Ich hörte in der ferne ein klirren eines Schaufensters und daraufhin kam die Alarmanlage. Wie zu erwarten liefen Diebe mit Beute hinaus und fliehen vor der Polizei. Wie in einem schlechten Kriminal Film, war es. Meine Hände in der Tasche ging ich weiter und versuchte alles um mich herum zu ignorieren. Doch die Ruhe wurde gestört, indem jemand gegen mich rannte und wir beide auf den Boden fielen.
„Hey!“ schrie ich die Person an, doch da wusste ich noch nicht, wer mich angerempelt hat. Mit geweiteten Augen starrte ich die Person tief in die Augen. Er hatte hellbraune Augen und eine Narbe verlief über sein rechtes Auge bis hinüber zur Nase. Sein Gesicht erkannte ich nicht, weil er eine Maske trug. Er knurrte mich an, hörte die Polizisten hinter sich und überlegte kurz. Mit einem blitzen in seinen Augen schaute er mich an. Er packte mich und drehte uns beide um, so, dass ich nun über ihm war. Der Beutel mit der Beute lag neben uns. Ich war erschrocken, was er getan hat und leicht rot wurde ich auch noch im Gesicht. Rot war ich wegen der Position die wir im Moment hielten, wie es wohl auf die Passanten wirkte? Plötzlich lächelte er mich schelmisch an und zog mit einer Handbewegung seine Maske ab. Er hatte kurzes, aber fülliges dunkelbraunes Haar.
Nun war er theatralisch, er packte mich und stand mit mir hinauf und sagte, mit einem leicht ängstlichem Gesicht: „Hier! Als sie abhauen wollte, ist sie gegen mich gerannt!“ – „Was?!“ fragte ich kleinlaut und perplex. „Danke.“ Sagte eine feste und tiefe Stimme hinter mir und packte mich. „Was?!“ sagte ich nun intensiver und schaut mit Wut zugekniffenen Augen zum Dieb, der siegessicher lächelte und mit seiner Beute abhaute. Ich wurde mit leichter Hand in den Wagen geschoben und ich spürte, wie dich Wut in mir kochte. Ich wusste, dass es bald kommen würde, doch ich versuchte es zurück zu halten.
„Hrrr… Hrrr…“ ich spürte wie aus meinen Eckzähne Reißzähne wurden, es waren schmerzen in meinem Kiefer, die ich einfach nicht vermindern konnte. Ich versuchte nicht zu schreien. Ich starrte in das spiegelnde Fenster und sah, wie meine Puppille sich verengte und Katzenartig wurde, das waren keine großen schmerzen, doch ich spürte das zerren, was aber viel schlimmer war, als über die Augen die Schlangenhaut sich bildete, es brannte schrecklich, war zwar kaum zu sehen, dich spüren tat ich. Meine Ohren veränderten sich auch, sie wurden nun viel länger und veränderten die Farbe zu weiß, dasselbe geschah mit meiner Rute. Ich fiel auf meine Knie hin und hielt mich am Kopf fest, da ich die schmerzen nicht mehr ertragen konnte. Alle Körperteile meines Körpers wurden länger und kräftiger, meine Nägel wurden viel länger und scharf wie Krallen. Mein Rückgrat verkrümmte sich und etwas wie runde Stacheln wollten hinaus brechen, doch die Haut verhinderte es, doch Wölbungen konnte man entlang der Wirbelsäule erkennen. Ein böses, rotes glitzern in den Augen und es endete.
„Hrrr… Hrrr…“ Ich schaute mich um, meine Arme schwankten nach unten. Alles war aus Metall und es wirkte grünlich. Die Welt wirkte grünlich. „Grargh!“ schrie ich und zerbrach die Tür, sie fiel hinaus und ich sprang hinterher. Ich hatte einen zwang jemanden zu verfolgen. Jemanden zu jagen. Jemanden zu töten. Ich witterte in der Luft herum und lief den Weg zurück, den der Wagen fuhr.
Schließlich endete ich an der Stelle, an der Ich festgenommen wurde und witterte weiterhin in der Luft herum. Ich vernahm den Geruch des Diebes und folgte dessen. Ich lief dem Geruch hinterher bis ich ihn schließlich einholte. Ich sprang ihn an und drückte ihn herunter. Er schaute mich mit Angstgeweihten Augen an und konnte nicht glauben, was ihn angesprungen ist. Mit meiner langen, dicken und spitzen Zunge fuhr ich mir über die Lippen und lachte krank.
„W-Was willst du?“ stotterte er und schaute mich mit leeren Augen an.
„Erinnerst du dich noch an die Frau von vorhin? Das bin Ich und nun will ich RACHE!“ sagte ich in einem bissigem Ton und schaute ihn psychisch gestört an. „W-Was?“ fragte er und seine Augen verengten sich vor Angst. Ich machte noch einen kurzen Blick und biss ihm in die Kehle.

Es sind schon tage vergangen, als ich den Mord begangen bin, heute wurde ich gefasst und fahre nun im Polizeiwagen mit. Sie wollen mich raus aus der Stadt, es ist nichts neues, passiert eigentlich jedes Mal, nachdem man herausgefunden hat, dass ich der Dämon bin. Ich fuhr an der weißen Wand entlang, auf der „Vorsicht vor Leuten“ stand, nun ist darunter auch ein Affe mit einer Waffe und daneben bin ich als Dämon. „Das ist unsmexy!“ meinte ich kurz und knapp.
Wer Ich bin, fragt ihr? Nunja, mein Name ist Braweria.

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Rechtschreibfehler dürft ihr behalten! :D
Auf AnimexX.de habe ich es auch hochgeladen, doch bisjetzt hat es kein Mensch gelesen bzw. kommentiert, hoffe hier wirds besser. ;)
AnimexX.de der Story: http://animexx.onlinewelten.com/fanfiction/autor/503700/274657/
 

Whisky

Guest
Ich wollte schon immer mal eine Leiche aus buddeln. :D
Ist ja nun schon ein paar Jährchen her, damals kannte ich weder dich, noch das Fandom. Dennoch erdreiste ich mich jetzt, hier etwas zu Posten.

Hast ein paar komische Fehler drin, dies bedarf allerdings keiner weiteren Betrachtung.
Lesbar ist es alle male.
Die Geschichte finde ich für :" Mal schnell für die Schule hin geklatscht" echt nett. War unterhaltsam, wenn auch meiner Meinung nach zu kurz. Aber was soll der scheiß auch? Dich auf 200 Wörter zu begrenzen... tzzzz :D

Und Yay... :D Beklag dich mal nicht... Soooo lange musstest du jetzt ja nun nicht auf eine Antwort warten... Die paar Jahre. xD
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Calandra

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Da das Tema ja wider aufgegriffen wurde habe ich es auch mal gelesen hier mal ne kleine Stellungnahme von mir:
Zuerst das positive: es ist eine sehr interessante Geschichte, sehr spannend erzählt, gut beschrieben, ließt sich sehr gut,...
Es gibt aber auch ein paar Mängel die ich auch mal kurz nennen möchte (nicht böse sein aber ich will sowohl das positive als auch das negative nennen) :
Die Geschichte bricht etwas ab am Ende und ist meiner Meinung nach etwas kurz, eine Fortsetzung wäre mit diesem ende schwer möglich aber machbar. Am Anfang hast du schön alles beschrieben und ausführlich geschrieben, zu Ende wurde alles regelrecht durch gedrückt (empfand ich zumindest so). Außerdem sind ein paar rechtschreib Fehler drinnen aber keine wirklich gravierenden wie ich finde. Alles in allem muss ich sagen ist es eine gelungene kurz Geschichte (vor allem für ein schul Arbeit) aber sie ist auf jeden fall noch Ausbau fähig.
 

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