Traumwandler.

Kiaran

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Wieder mal super geschrieben, aber viiiel zu "wenig"xD Ich hoffe doch da komt bald Nachschub :)
 

Tex

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"Ich darf nicht schlafen.." Seine Stimme war kaum mehr als ein heiseres Flüstern.

Ich wusste es...


"Warte einen Moment.. Ich bin gleich wieder da, okay?"
Er lächelte den Rothaarigen, in dessen Augen er nur tiefes Leid wahrnahm, schwach an und verließ dann das Zimmer.

Nicht zu fassen.. Es geht ihm hier noch schlimmer, als ich dachte.

Night atmete tief durch und wühlte in einem der Arztschränke, bis er wenig später eine saubere Mullbinde zutage förderte und damit in Zeros Zimmer zurückkehrte.
Doch dieser saß jetzt auf der Bettkante, mit einem Block auf den Knien, und kritzelte mit einem Bleistift auf dem karierten Papier.
" Zero..?", fragte er vorsichtig, um den Jungen nicht zu erschrecken.
Leicht gedankenverloren blickte dieser zu ihm, sah zu dem Verband in seinen Händen und hielt inne.
Die altbekannte, heftige Angst schimmerte wieder in seinen Augen...
Aber Night ließ ihm erst gar keine Zeit, in Panik zu geraten, sondern ließ sich mit einer übergreifenden Ruhe neben ihm nieder und verband sorgfältig seinen Arm,
während Zero ihn unsicher dabei beobachtete.

"Na siehst du.."
Der Schwarzhaarige lächelte milde.
"Ich hab' dir doch versprochen, dass ich dir nicht wehtue."
Mit einem schwachen Nicken senkte der Rothaarige wieder den Blick und wandte sich erneut der Bleistiftzeichnung zu.

Er lächelt nicht...
Er lächelt Niemals.


Night seufzte lautlos und blieb still neben ihm sitzen, während sich die wirren Bleistiftlinien auf dem Papier allmählich zu einem Bild zusammenfügten.
Ein Wolf, der unter dem Sternenhimmel auf einer Klippe saß und sehnsüchtig gen Mond blickte...
Völlig versunken fixierte Zero das Bild, zog langsam die Linien und Details, als würde Nichts um ihn herum existieren, nicht einmal Night.
Ein dumpfes Gefühl der Machtlosigkeit und Trauer lastete auf Night, als er Zero eingehend musterte.

In seiner eigenen Welt ist es schöner als in der Wirklichkeit...
Denn dort ist er alleine.
 
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Tex

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Wieder ein relativ kurzer Abschnitt, ich denke, das ist das Kapitelende.. Mal schaun :p
 

Minki

Obermodz/Cheffchens rechte Pfote
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Bis Jetzt echt Genial Schila, ich will auf jeden fall mehr davon.. *hibbel*
 

Tex

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Kapitel 5: Wieso?

Nur ungerne riss Night den Rothaarigen aus seiner Gedankenwelt, doch er musste unbedingt mehr über diese mysteriöse "Krankheit" erfahren.
"Zero.."
Der Junge schreckte hoch und ließ seinen Bleistift fallen.
"Verzeihung." Night lächelte schwach, hob den Bleistift auf und drückte ihn in Zeros Hand.
"Zero.. Könntest du mir vielleicht etwas über deine... naja.. das.. Dreamwalkersyndrom erzählen?"
Mit unterdrückter Neugier fixierte er seine türkisfarbenen Augen.
Zero senkte still den Blick Richtung Boden und schwieg einige Sekunden lang, bis er schließlich zu Erzählen begann.

"Alles, was in meinen.. Träumen passiert ist, ereignete sich auch in der realen Welt.. Egal, wie unrealistisch die Vorgänge waren.
Seit ich hier bin.. Seit.. 7 Monaten.. habe ich kein einziges Mal geschlafen.
Die Medikamente halten mich wach.. Aber sie schwächen meinen Körper.. "
Nur der Ausdruck in seinen Augen verriet, wie sehr er tatsächlich unter dieser Gabe, oder eher diesem Fluch, litt, und wie sehr er sich danach sehnte, nicht daran denken zu müssen.
Doch Night wusste, dass er Zero jetzt nicht zurück in seine eigene Welt flüchten lassen durfte, schließlich brauchte er noch mehr Informationen, die er von seinem Vater nicht bekommen würde.

"Weißt du, was der Auslöser für das Dreamwalkersyndrom war..?", fragte er betont ruhig und beobachtete ihn dabei.
"Nein.. Ich habe es seit meiner Geburt." Zero senkte den Kopf und zog die Knie an den mageren Körper.

Seit seiner Geburt?! ..
Kinder haben oft Albträume.. Das heißt, er muss eine grauenvolle Kindheit durchlebt haben..


Plötzlich kam in Nights Inneren das Verlangen auf, Zero in die Arme zu schließen und zu trösten, ihm zu sagen, dass er nicht mehr leiden müsste..
Doch das konnte er nicht, schon allein deshalb, weil es eine Lüge wäre.
Noch dazu würde es die winzige Vertrauensbasis, die er gerade erst zu ihm aufgebaut hatte, auf einen Schlag vernichten, und das war sicherlich nicht seine Absicht.
In Zero erkannte er eine Art von Wunde, die nur sehr langsam oder niemals heilen würde.. Und genau das tat ihm, obwohl er sich die Gründe dafür nicht erklären konnte,
unheimlich weh.
 
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Tex

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Kleine Anmerkung: Sämtliche Überschriften und Kapitellängen werden noch überarbeitet, keine Sorge. ;> Reine Rohfassung~..
 

LionMarozi

LÖWÄÄÄ of chaos and disharmonie
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Eine schöne, wenn aber auch zugleich traurige Fortsetzung Chefin.
Wenn ich mir so im Stillen überlege, das sowas wahr sein könnte. Das ein Bängel wegen so einem Syndrom sein Leben eingesperrt, verwart werden würde, werde ich da ein bissel nachdenklich. auch wenns "nur" ne Story ist...
 

Tex

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Um sich selbst davon abzuhalten, einen Fehler zu begehen, suchte er fieberhaft nach weiteren Fragen.
"Was tun die Ärzte... oder Wissenschaftler hier eigentlich mit dir?"
Es war unschwer zu erkennen, dass Zero die Wissenschaftler nicht ausstehen konnte, denn er verzog leicht das Gesicht und bohrte die Fingernägel in seine blassen Handflächen.
"Sie untersuchen mich.. Meine Blutwerte.. Mein Rückenmark.."
Er senkte den Kopf, sodass die rötlichen Haare leicht in seine Stirn fielen.
"Man fühlt sich wie Schlachtvieh, das tagtäglich von allen Seiten begutachtet wird."

Night schwieg und betrachtete ihn.

Türkisfarbene Augen, in denen die tiefe Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit lag, blickten Richtung Fenster.
Seine blasse, weich aussehende Haut schimmerte sanft im schwachen Sonnenlicht, das durch die milchige Scheibe fiel.
Die dunklen Schatten unter seinen Augen schienen im Laufe der Zeit noch dunkler geworden zu sein und trugen zu dem Gesamtbild eines
dünnen, zerbrechlichen Jungen bei, der sich danach sehnte, nie dagewesene Gefühle endlich empfinden zu dürfen.

Wieso ausgerechnet er?
Womit hat er das verdient..
Er wollte Niemandem Etwas Böses.


"Zero.."
Der Schwarzhaarige musste schlucken, da er zum ersten Mal in seinem Leben tatsächlich Mitgefühl und Betroffenheit für einen Menschen empfand; Er
dachte nicht über die Worte nach, die aus seinem Mund kamen, sondern sprach aus dem Herzen heraus.
"Was würdest du dafür geben, um dieses Labor zu verlassen?"

Zero lächelte schwach und sah ihn wieder an.
"Alles, was mir noch geblieben ist.. Wobei ich eigentlich nichts mehr habe außer Mich selbst."
 

Tex

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Haut mich ruhig, aber ich liebe den Absatz von "Türkisfarbene Augen" bis "empfinden zu dürfen", irgendwie..
Ist das ein Textstück, was mir irgendwie gelungen ist.. Meiner Meinung nach. o.o'
 

Kiaran

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Haut mich ruhig, aber ich liebe den Absatz von "Türkisfarbene Augen" bis "empfinden zu dürfen", irgendwie..
Ist das ein Textstück, was mir irgendwie gelungen ist.. Meiner Meinung nach. o.o'
da hast du recht, das ist dir gelungen^^ und zum Rest: genial, wie die ganze Geschichte überhaupt
 

Tex

Guest
Wir leben beide in weißen Wänden.
Und wir beide müssen dem Ganzen entfliehen..


Einem Gedankengang folgend murmelte er leise: "Ist das.. Panzerglas?"
Er nickte leicht Richtung Fenster, woraufhin der Rothaarige den Kopf schüttelte.
"Nur dickes Glas, das nicht mit der bloßen Hand zerschlagen werden kann.."
Mittlerweile schien er problemlos mit Night reden zu können, solange Dieser ihm keinen Centimeter näher kam.

Kein Panzerglas?

Zufrieden lächelnd stand Er auf und blickte zu Zero, der ihn abwartend beobachtete.
"Ich komme... Nachher wieder, okay? Stell keinen Blödsinn an."
Dann verließ er, von Zeros verwundertem Blick verfolgt, den Raum und schloss die Tür hinter sich.
Night hatte eine Entscheidung getroffen.

Zero wird keinen einzigen Tag mehr hier verweilen müssen..



* * * * * * *

Der Schwarzhaarige mit den warmen Augen war einfach gegangen.
In einem leichten Anflug von schmerzender Einsamkeit zog Zero die Knie an den mageren Körper
und schlang die blassen Arme um seine Beine.
Innerlich spürte er immer noch die Wärme, die Nights Aura ausstrahlte, neben sich..
Wohlige, geborgene Wärme..

Aber wo es Wärme gibt, kann es genauso gut Kälte geben.


Er fröstelte leicht.

Wer sagt, dass er das nicht nur Alles vorspielt?
Dass er es in Wirklichkeit in irgendeiner Art und Weise auf mich abgesehen hat?

Doch eigentlich glaubte er nicht an die Theorien, die sein Verstand aufstellte -
Schließlich war sein Herz komplett Anderer Meinung.
Zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren konnte er wieder mit einem Menschen sprechen, ohne Angst haben zu müssen, von
seinen Worten verletzt zu werden, so wie früher.
Der Schwarzhaarige hörte ihm nicht nur zu, sondern er sah ihn als Menschen.
Nicht als Monster.
Nicht als Gefahr.
Er sah Ihn als Das, was er wirklich war:
Ein verletzter Mensch.

Aber wieso tut er das?
Es bringt ihm doch keine Vorteile..


Sein Verstand war darauf fixiert, dass Keiner ihm jemals helfen würde, ohne davon zu profitieren,
doch was Night anging konnte er keine glaubwürdigen Vorteile finden.
 

Tex

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Ein schwaches Lächeln lag auf seinen Lippen..
Und so wartete er, von einem Funken der Hoffnung erfüllt, auf Nights Rückkehr.


* * * * * * *


Die letzten Lichter im Arbeitsgebäude waren bereits erloschen; Nur im Bereich, wo Zero und die anderen Dreamwalker eingeschlossen waren,
erhellten Nachtlampen mit dämmrigen Licht die Flure.
Night schlich langsam über das Gelände.
Über ihm erstreckte sich der wolkenlose Sternenhimmel und tiefe Ruhe lag auf der Umgebung, und trotzdem
klopfte sein Herz bis zum Hals.

Das ist wohl so ziemlich das Verrückteste, was ich in meinem ganzen Leben getan habe..

Er schluckte leicht, doch das nervöse Flattern in seiner Magengegend konnte ihn nicht von seinem Vorhaben abbringen.

Ich habe es ihm versprochen.
Nein.. Habe ich nicht..
Aber ich habe es mir selbst versprochen.


Nachdem er sich kurz vergewissert hatte, dass sich kein Forscher mehr auf dem Gelände befand,
ging er schnell über den steinernen Hof zu Zeros Fenster.
"Gleich bist du frei..", flüsterte er.
Er zog einen Stoffstreifen aus seiner Jackentasche, wickelte ihn um sein Handgelenk, bückte sich
und ergriff den Schraubenschlüssel, den er tagsüber direkt vor dem Fenster im Gras versteckt hatte.
Ein letztes Mal atmete er tief durch, dann holte er aus...

Die Scheibe splitterte mit einem ohrenbetäubenden Krachen, und Night sprang schnell zurück,
um nicht von einem der riesigen Splitter getroffen zu werden.
"Zero!"
Er erweiterte mit dem Schraubenschlüssel vorsichtig das Loch in der Scheibe, bis er ohne Gefahr,
sich an den Schnittkanten zu schneiden, hindurchgehen konnte.
Das einfallende Mondlicht traf auf den Rothaarigen, welcher auf seinem Bett saß und Night mit einer Mischung
aus Erstaunen und Hoffnung anstarrte.
"D-du.. bist zurückgekommen... "
Zum ersten Mal huschte ein Lächeln über Zeros Lippen, was Nights Herz erwärmte.
"Natürlich bin ich das. Und jetzt pack Alles, was du hast - Wir werden nämlich nicht nochmal zurückkommen. "
Zeros Blick wanderte zu seinem Handgelenk, das immer noch mit dem Tropf verbunden war.
"Oh.. Beinahe vergessen." Night trat ins Zimmer, umging einige größere Scherben und ergriff sanft
sein Handgelenk.
"Halt bitte still..."
Der Rothaarige sah ihn aus großen, türksifarbenen Augen an.
"Sekunde.."
Mit größter Sorgfalt löste er den Verband, zog die Infusionsnadel aus seiner Haut und drückte
sanft den Verband auf die Einstichwunde, um die kleine Blutung zu stoppen.

"So.. Jetzt hast du das Ding endgültig los."
Die Nadel fiel zu Boden.
"A-aber... Ich darf doch nicht... schlafen..?"
Zero senkte den Blick und hielt den Verband selbst an den Einstich gedrückt.
"Das ist jetzt nicht von Belang... Erstmal müssen wir hier weg."
Night lächelte schwach und ging nach draußen.
"Komm.. "
 

LionMarozi

LÖWÄÄÄ of chaos and disharmonie
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Also ich bin mal gespannt, wie nun Papi reagieren wird.
Ich hoffe auch der gute Night hat sich das alles mehr als gut überlegt Chefin. Mal sehen wie Du das fortführen willst:)
 

Tex

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Wuha, kreativitätsbremse.. x___x Ich muss vorankommen.


Zero senkte den Blick und hielt den Verband selbst an den Einstich gedrückt.
"Das ist jetzt nicht von Belang... Erstmal müssen wir hier weg."
Night lächelte schwach und ging nach draußen.
"Komm.. "
Leicht nervös tappte Zero durch die zerbrochene Scheibe und folgte ihm zögerlich,
während seine großen Augen regelrecht am Nachthimmel, der sich über ihnen erstreckte, klebten.
"Wow.."
Der Rothaarige versank in seiner Faszination.
"Ich habe die Sterne.. schon so lange nicht mehr gesehen.."
Night sah etwas verwundert zu ihm.
"Aber das Labor existiert doch noch gar nicht so lange.."
"Sicher..", erwiderte Zero, "Aber das ist ja nicht die einzige Klinik in Deutschland... Ich wurde hierher verlegt."
Ein leises Seufzen entwich Night, da sich somit seine Überlegungen bestätigten.
"Nun gut.. Komm, wir müssen schleunigst hier weg.. "
Ohne noch einen Blick zu dem Zimmer zu werfen zog er den Rothaarigen mit sich.

Erst als sie das Laborgelände einige hundert Meter hinter sich gelassen hatten, atmeten beide erleichtert auf.
 
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Kiaran

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das wird ja immer besser und vor allem spannender. mehr davon!!!!!;)
 

Tex

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"U-Und... Was jetzt?", fragte Zero unsicher, während er neben dem Schwarzhaarigen durch die Dunkelheit lief.

Gute Frage..


"Wir müssen erstmal aus der Stadt raus.. Ich wette, das Labor wird die Polizei einschalten und nach dir fahnden lassen.
Sie werden denken, dass du dich noch in der Stadt aufhälst."
Night betrachtete ihn ruhig, obwohl er in seinem Inneren fieberhaft darüber nachdachte, wie es weitergehen sollte.

Seine Augen...
Seine wunderschönen Augen..


Schnell wandte er den Blick ab, damit Zero nicht merkte, wie sehr er ihn faszinierte.
"Also.. Komm, wir dürfen keine Zeit verlieren."
Er schob seinen Rucksack zurecht und steuerte auf einen wenige Meter vom Straßenrand beginnenden Wald zu.
Erst als er den Waldrand erreichte, blieb er stehen und drehte sich um, weil er Zeros Schritte nicht hören konnte.
"Zero..?"
Der Rothaarige stand mit gesenktem Kopf da und wirkte zugleich beschämt und verzweifelt.
"Zero, Alles in Ordnung...?!"

Tiefe Besorgnis stieg langsam in Night's Innerem auf, als er auf Ihn zuging.
Zero hob den Blick und sagte leise:
" Ich habe... Angst im Dunkeln. Und im Wald... gibt es keine Laternen.."
Er verstummte und sah aus tränenglänzenden Augen zu den Baumkronen, die die düstere Nacht
in ihren knorrigen Fingern zu halten schienen.
"...Wenn.. Das so ist.. " Night lächelte schwach.
Vorsichtig griff er nach Zeros Hand und vergewisserte sich mit einem kurzen Blick, ob die Berührung
Panik bei ihm auslösen würde, doch Dieser schielte nur mit einer gewissen Unsicherheit und Verlegenheit zu ihm.
"Jetzt können wir ja gehen." Er lächelte sanft und betrat mit ihm den Trampelpfad, der durch den Wald führte.

Über einen völlig überwucherten und mit Wurzeln durchzogenen Waldweg zu laufen war eine Sache, doch das Ganze bei Nacht zu tun eine ganz Andere;
 

Minki

Obermodz/Cheffchens rechte Pfote
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jetzt hau doch mal rein Süsse XDDDDDD

Ich will endlich mehrxD
 

Gharren

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Whoa, echt genial!
Gefällt mir sehr gut. Es giert mir nach mehr! :-D
 

Tex

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8D Freut mich söhr.



Über einen völlig überwucherten und mit Wurzeln durchzogenen Waldweg zu laufen war eine Sache, doch das Ganze bei Nacht zu tun eine Völlig Andere;
Die ersten hundert Meter bewältigten die Beiden problemlos, doch als der Wald sich bereits lichtete, stolperte Zero über eine aus dem Boden ragende Wurzel, fiel zu Boden und riss Night mit sich.
"Uah!" Night schaffte es gerade noch so, nicht direkt auf ihm zu landen, und trotzdem gab Zero unfreiwillig ein Quietschen von sich, als er das ungewohnte Gewicht auf sich spürte.


* * * * * * *

Viel zu nah..

Und trotzdem umklammerte ihn nicht, wie sonst auch, die grenzenlose Panik.
Zero atmete tief durch, weil der Aufprall die Luft aus seiner Lunge gedrückt hatte.
Night lag immer noch halb auf ihm und verzog das Gesicht; Anscheinend hatte er sich wehgetan.
"Was.. hast du?", fragte er Ihn, sobald er wieder zu Atem gekommen war.
"Mein Handgelenk tut weh.. Vielleicht geprellt oder so."
Er schwieg und musterte still die blasse Haut des Schwarzhaarigen.
Dann seine Augen.

Tiefblaue Augen..
Wunderschön..


".. Zero?"
Er kam erst wieder richtig zu sich, als Night mit einer Hand vor seinem Gesicht rumwedelte.
Sein Herz schlug wieder gleichmäßiger, doch er versuchte, zu verstehen, was in ihm vorging.

Wieso habe ich keine Angst vor Ihm?

"Hab' ich dir wehgetan?"
Zero hatte gar nicht mitbekommen, dass Night mittlerweile im Schneidersitz neben ihm saß und ihn besorgt beobachtete.
"Du wirkst so abwesend..", sagte Night leise, beinahe im Flüsterton.
"Nein.. Ich.. "

Wo ist meine Stimme geblieben?
Mir kommt kaum ein Wort über die Lippen..


"Mir.. geht's gut.. "
Er setzt sich langsam auf und mied den Blick des Schwarzhaarigen.
 

LionMarozi

LÖWÄÄÄ of chaos and disharmonie
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Is irgendwie urig wie die Story bis dato weiter geht Chefin...:)
Beide flüchten, beide können sich irgendwie net inne Augen sehen.. Das schreit ja nach ner Aussprache zwischen den Beiden..

Irgendwie kommt da noch keine richtige Vertrauensbasis rüber..
Is aber keinbe Kritik Schili...kennst mich ja..;)
 
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