Tigerchens Reimestube

Aotora

Frischling
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So, da ich wahrscheinlich öfters noch neue Gedichte in den Umlauf bringen werde mache ich hier einfach mal ein persönliches Sammelthema auf :) Das erste Gedicht hier hört auf den Namen "Die Macht des Frühlings". Bitte wie immer korrigieren/verbessernflls euch was auffällt, viele Augensehn mehr als zwei :)


Sag, wann kommt das Licht denn wieder
Nach des Winters langer Zeit,
Vögel singen Frühlingslieder,
Sind wir dazu nicht bereit?

Warme Strahlen schickt die Sonne,
Schnee und Eis ist jeder leid,
Frühling kommt mit aller Wonne,
Doch in uns ist Dunkelheit.

Zu grünen fangen an die Bäume,
Bald der Wald ist wieder dicht,
Kinder haben frohe Träume,
Alte finden nicht ins Licht.

Kann der Mensch denn nicht mehr hoffen,
Sich des Lebens nicht mehr freu´n,
Sind denn alle von betroffen,
Älterwerden zu bereu´n?

Wo ist sie hin, die Lebenslust,
Freude einer andren Zeit?
Gewichen durch den Gram und Frust,
Der von Träumen stets befreit?

Kann es denn noch Hoffnung geben,
Dass der weiche Kern erwacht,
Der Schlüssel zu besserem Leben,
Wenn das Herz erst wieder lacht.

Wälder tragen grüne Kronen,
Pflanzen treiben wieder aus,
Frühling kann im Herzen wohnen
Wirft kein Kummer ihn hinaus.

Doch wenn wir zusammenhalten
Muss doch keiner traurig sein,
Kommt ihr Jungen und ihr Alten,
Stimmt mit in die Lieder ein.

Tragt das Lied stets auf den Lippen
Und im Herzen seiet froh,
Bringt es auch zu euren Sippen,
Lasst es lodern lichterloh.

Hoffnung kann auch in uns leuchten,
Schatten der Vergangenheit.
Blickt mit Augen, mit den feuchten,
Hin zu einer bessren Zeit.

Wenn die Natur dann ganz erwacht
Kommt herbei der frohe Wind,
Und jeder wird -zuerst ganz sacht-
Im Herzen wieder ein Kind.

Frühling hat den Bann gebrochen,
Der auf unsrer Seele lag,
Dunkelheit ist weggekrochen,
Aus Nacht wurde wieder Tag.
 
Zuletzt bearbeitet:

Aotora

Frischling
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Nach zu langer Zeit habe ich doch mal beschlossen auch hier meine Gedichte zu veröffentlichen :)
Ich hoffe doch sehr dass sich jemand findet der sie ließt ;)
Das heutige, das erste einer mittlerweile doch annehmbar langen Reihe, trägt den Titel "Titanic"
Viel Spaß!

Der Traum eines neuen Lebens,
Das viele suchten vergebens,
Ein kompletter Neubeginn,
Ist man in den Staaten drin.

Amerika, große Freiheit,
Man kommt zu dir nicht ohne Leid.
Noch vor einhundert Jahren
Musste man mit Schiff fahren.

Viele Schiffe wurden gebaut,
Jedes hat besser ausgeschaut,
Doch man wollte immer mehr
Und dies wurde bestraft sehr.

Was noch größeres musste her,
Wie eine Perle auf dem Meer.
Man entwarf ein Ungetüm,
War dabei zu ungestüm.

White Star Line, was hast du getan?
War dass denn wirklich der Plan?
Bauen wolltet ihr nen Schatz.
Das habt ihr auch, mit viel Platz!

Doch die Ruder waren zu klein
Um das Schiff zu stemmen allein.
Als unsinkbar galt das Schiff,
Das gab euch den letzten Schliff.

An Luxus wurde nicht gespart
Auf ihrer allerersten Fahrt,
In dieser schwimmenden Stadt,
Die zu wenig Boote hat.

Menschen in Klassen aufgeteilt,
Je nachdem wo das Geld verweilt,
Strikt getrennt die Bereiche,
Hier Arme und dort Reiche.

Durch starke Tore sie getrennt,
Hinter denen man nichts erkennt.
Tore wurden zum Verhängnis
In des Meeres Gefängnis.

Auf den Wassern des Atlantik
Wurde zu Angst die Romantik
Als in einer kalten Nacht
Schicksal auf den Weg gebracht.

Ein Eisberg kreuzte ihren Weg
Nirgends war ein rettender Steg.
Der Riss im Rumpf viel zu groß,
Es war eine Zeitfrage bloß

Bis das Schiff aus Eisen und Holz,
Das befuhr die Meere zu stolz,
Auf dem Meeresboden lag,
Sich selbst dort im Schlamm verbarg.

Gebaut einst für die Ewigkeit
Versank sie doch im Meer der Zeit,
Nahm so viele Seelen mit
Auf den letzten, tödlichen Ritt.

Und was dem Mythos so gefiel:
Sie kam nie an ihr erstes Ziel.
Jungfernfahrt, erste Reise,
Endet am Berg aus Eise.

Das Schiff das als unsinkbar galt
Wurde Opfer der Urgewalt
Und sank auf den tiefsten Grund,
Hinab in den Meeresschlund.

Zurück blieb allein die Trauer
Um tausend Herzen wie ne Mauer.
Und die Überheblichkeit.
Man wurde draus nicht gescheit.

Im Atlantik liegt sie, allein,
Sollte uns doch ein Mahnmal sein.
Die Titanic, fast vergessen,
Kann sich mit Fischen messen

In ihrem kalten, dunklen Grab
Das sich lang vor der Welt verbarg.
Haben wir daraus gelernt?
Uns vom Größenwahn entfernt?
 

Aotora

Frischling
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So, und nun das nächste: Das erste von drei Kapiteln, eine Geschichte wie sie das Leben schreiben kann.


Am hellsten Tag

Freitag früh, gegen halb sieben,
Ich wär gern liegen geblieben,
Da stand sie schon in der Türe,
Sie, mit der ich´s Leben führe.

Die blonden Haare schon gekämmt,
Ihr strahlend Lächeln ungehemmt,
Aus der Küche kommt Kaffeeduft,
Durchsetzt im Haus die ganze Luft.

„Schatz, steh auf, du musst zur Arbeit“
Ach, wie gern hätte ich noch Zeit
Sie in die Arme zu schließen,
Unsre Liebe neu zu gießen,

Unsere Herzen zu verbinden,
Allen Abstand überwinden.
Aber der Alltag holt uns ein,
Wie sollte es auch anders sein.

Sie küsst mich zum Abschiedsgruß
Und geht los, wie immer zu Fuß,
Zu ihrer Arbeit ist´s nicht weit,
Da nimmt sie sich doch gern die Zeit.

Und auch ich gehe nun bald los,
Denke an heute Abend bloß,
Wenn ich sie wieder hab im Arm,
Auf dem Sofa, der Ofen warm.

Und komm ich dann endlich nach Haus
Und sie ist da, kommt für mich raus,
Kommt mir auf dem Weg entgegen
Werd ich immer noch verlegen.

Luisa, du wunderbare,
Stehst bei mir so viele Jahre
Und noch viele werden folgen,
Der Himmel ist frei von Wolken,

Nur Blau bis an das Firmament,
Wo man die schöne Welt erkennt!
In allen Farben, kunterbunt!
Ich schau dich an, seh deinen Mund,

Lippen Rot wie eine Rose,
Lippen, die ich nie wegstoße.
Seh die Augen, rein wie Kristall,
Wie es so selten ist der Fall.

Ich kann nur an Urlaub denken,
Den, den ich ihr werde schenken,
Ist er doch lange schon gebucht,
hab doch so lang danach gesucht.

Schatz, nehm doch bitte meine Hand
Und komm mit mir ins Morgenland!
Ich zeig dir die Wunder dieser Welt
Solang mich deine Hand nur hält!

Ich geb dich niemals wieder her!
Wir fliegen über das blaue Meer,
Liegen an den weißen Stränden,
Nie kann unsre Liebe enden.

Wir erkunden weiße Weiten,
Wandern im Meer der Gezeiten,
Fahren durch die großen Wüsten,
Sehen die uralten Büsten,

Und auch den grünen Regenwald,
Der so geheimnisvoll, so alt.
Im Traum reisen wir zu dem Stern,
Den ich dir darbringe so gern.

Wenn Liebe hoch zum Himmel steigt
Und auf der Welt die Menschheit schweigt,
Dann, nur dann kann man sie sehen,
Die Gefühle die nie vergehen.

Der Tag an dem die Sterne fall´n,
Liebeslieder auf Erden schall´n,
Der Tag wo man sich selbst vergisst,
Und im Leben nichts mehr vermisst,

Der Tag vor allzu langer Zeit,
Der mir doch niemals ist zu weit,
An dem die Liebe zu mir stieß,
An dem die Trauer mich verließ.

Damals, als wir uns einst sahen,
Aus der Ferne, nicht von nahen,
Damals, als wir Kinder waren,
Mit unsren so jungen Jahren.

Damals, schon im Kindergarten,
Mussten wir auf Liebe warten,
Hatten davon keine Ahnung,
hatten sie nicht in der Planung.

Und auch später, in der Schule,
Saß jeder auf eignem Stuhle.
Doch als wir uns im Park trafen,
Wurde draus ein sichrer Hafen.

Endlich wurde uns beiden klar:
Der andre ist einfach wunderbar.
Die Kirschen blühten rosarot,
Wir hielten uns an kein Verbot.

Und heute sind wir Mann und Frau.
Luisa, wenn ich zu dir schau,
Und deine grünen Augen seh,
Dann tut es mir im Herzen weh

Wenn ich dich nur kurz verlasse,
Wofür ich mich selber hasse.
Ich will für immer bei dir sein,
Nie einsam und auch nie allein.

Bis dass der Tod uns scheidet Mal,
Nach der Jahre so hoher Zahl.
Wir leben auf Wolke sieben,
Solang wir uns immer lieben.

Nie würd ich dir entfliehen woll´n,
Will nur mit dir durchs Leben toll´n!
Vor der Zukunft ist mir nicht bang,
Denn unsre Liebe hält so lang.

Solang wir die Sterne sehen
Wird diese uns nie vergehen,
Heute, Morgen und jeden Tag
An dem ich mit dir leben mag.
 

Shayania

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Tigerchen! Du, hier - und nicht in Hollywood? :lol:

Ich hab gerade mal wieder eine Gänsehaut bekommen, als ich "Am hellsten Tag" gelesen habe. Aber vielleicht auch nur, weil ich die Fortsetzung kenne...
Bitte teile weiter auch hier deine Werke mit uns :)
 

Aotora

Frischling
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Na wer ist denn da? Hey du!
Natürlich werde ich hier weiter fortfahren! Hab HappyFurry ja leider dezent vernachlässigt...
 

Todai

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Aloa,

Gesetz des Falles du wolltest im ersten Gedicht ein bestimmtes Silbenmaß von 8-7-8-7 halten, solltest du nochmal fix Strophe eins und zwölf durchgehen, da haste eventuell ungewollt einen Bruch drin. Wenn's gewollt ist sei's drum, dann dient's einfach als Betonung des Verses.
 

Aotora

Frischling
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Ja holla! Das in Strophe zwölf ist mir nicht aufgefallen, aber wo liegt denn in eins der Fehler?
 

Aotora

Frischling
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So, da ich hoch wach bin gibt es auch hier jetzt den Stimmungskiller. Den zweiten Teil von "Am hellsten Tag". Hier kommt: " Am Grab"


An einem Samstag, gegen sieben,
Da standen sie vor seiner Tür
Und er konnte auch nichts dafür,
Wär lieber noch im Bett geblieben.

Auf seinem Kopf das braune Haar
Stand ihm wirr in jede Richtung.
Es schien ihm wie schlechte Dichtung
Als er sah das Polizistenpaar.

Er war sich keiner Schuld bewusst
Und stand dort, noch im Schlafanzug,
Ein Augenblick verging im Flug,
Später wünschet er er hätts gewusst.

Sie baten ihn sie einzulassen
Und er trat einfach zur Seite,
Nicht ahnend welch große Weite
Das hat was er nicht kann fassen.

Die Küche dreckig, nicht aufgeräumt,
Ist er doch momentan allein,
Die Frau müsste arbeiten sein
Und er hat bis eben noch geträumt.

Geträumt von dem Urlaub im Winter
Der gebucht seit ein paar Tagen,
Wollten sie den Schritt doch wagen,
Solange da noch keine Kinder

In ihrer Lebensplanung liegen,
Zu reisen in ein warmes Land,
Am Strand zu sitzen, Hand in Hand,
Vielleicht auch übers Meer zu fliegen.

Als der Polizist das Wort erhebt,
Ihm sagt was ihn heut zu ihm führt,
Hat ers zum ersten Mal gespürt
Wie durch die Trauer das Herz erbebt.

Nie wollte er Tränen vergießen,
Tat es nicht als die Mutter starb
Als er das Abitur erwarb,
Doch nun spürt er sie trotzdem fließen.

Der Polizist spricht von ihrem Tod,
Davon dass sie für immer ging,
Sie, an der sein Leben hing,
Dass die Straße war so tief blutrot.

Luisa, seine wunderbare,
Seine kürzlich angetraute,
Auf die er sein Leben baute,
Sie hatten nur wenige Jahre.

Luisa ging zu Fuß zur Arbeit.
Wie an jedem andrem Morgen,
Machte sich wohl keine Sorgen,
Hatte es wohl auch nicht mehr so weit,

War schon für ihre Arbeit bereit.
Dann, auf einem Zebrastreifen,
Und das kann keiner begreifen,
Wurde sie getötet vor der Zeit.

Sie sprachen dabei von Fahrerflucht,
Wer es war kann man nicht sagen.
Er konnte kein Gefühl wagen,
Fühlte sich wie in ner dunklen Schlucht,

Die das ganze Sonnenlicht ausschließt.
Er wollte nur dass es endet,
Dass jemand sich zu ihm wendet,
Für ihn die letzte Träne vergießt.

Im Herzen gebrochen sitzt er da,
Vom Weinen rot ist sein Gesicht,
Aus dem Blick Verzweiflung spricht,
Er denkt zurück und hört noch ihr "Ja".

Im Geist hört er die Glocken klingen
An diesem schönen Frühlingstag,
Der ein halbes Jahr zurücklag,
Und Menschen Hochzeitslieder singen.

Sie steht neben ihm, im weißen Kleid,
Sieht darin wie ein Engel aus,
Aus der Kirche tönt der Applaus,
Sie leisten nun den größten Eid

Und dann gehen sie zu zweit hinaus.
In der angenehm warmen Luft
Lag auch ein Hauch von Frühlingsduft.
Luisa wirft den großen Brautstrauß.

Ihr langes, blondes Haar weht im Wind
Als sie sich lächelnd zu ihm dreht,
Ein Lächeln das niemals vergeht.
Und er kommt zu ihr, hält sie geschwind,

Küsst sie auf ihre roten Lippen.
Das Lächeln wurde zu Lachen,
Sie darf alles mit ihm machen,
Singen, Tanzen, Spielen und Wippen.

Er brachte ihr alle Sterne dar
So hoch oben am Firmament.
Das alles war zu schnell zu End,
Weil sie plötzlich nicht mehr bei ihm war.

Und nur fünfundzwanzig Jahre alt
Sitzt er nun wieder ganz allein
Die wahre Liebe sollte nicht sein,
Wurde genommen durch Urgewalt.

Der Tag an dem die Sterne fallen,
An dem die Liebe ihn verließ,
An dem das Leben ihn verstieß,
Von dem Albträume widerhallen.

Träume, die ihn nicht verlassen,
Die ihn immer verfolgen werden
Solang er noch weilt auf Erden.
Träume die er schon lernt zu hassen.

So steht er da an Luisas Grab,
Sieht die Trauergäste ziehen,
Würde all dem gern entfliehen
In eine Zeit wo es Hoffnung gab.

Die Zeit wird lang und immer länger,
Er muss jedem die Hand reichen,
Viele wollen noch nicht weichen,
Die Zukunft wird ihm bang und bänger.
 

Aotora

Frischling
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So, dann bringen wir die Trilogie mal zum Abschluss: Am Kreuzweg

Wie jeden Sonntag, gegen neun,
Stehst du auf, entfliehst dem Traum,
Die Schlafenszeit tust du bereun,
Eilst in einen andren Raum.

Doch der Traum verfolgt dich immer,
Seit zehn Jahren geht das so,
Statt besser wird es immer schlimmer.
Leben kannst du nirgendwo.

Kannst nicht unter Menschen gehen,
Flüchtest dich in Alkohol,
Musst auch dort ihr Gesicht sehen,
Im gebrannten Ethanol.

Jedes Mal, wenn ich dich anschau,
Seh ich dich sie vermissen,
Luisa, deine erste Frau,
Die dir der Tod entrissen.

Es konnte doch ihr Wunsch nicht sein,
Dass die Trauer dich umschließt,
Dass du für immer bist allein,
Zehn Jahre Tränen vergießt.

Seit jenem Tag, nach ihrem Tod,
Als dein Herz brach in Scherben,
An dem man dir das Glück verbot,
Kannst du nicht glücklich werden.

Ich will dir diese Welt zeigen
Bevor du sie ganz vergisst,
machen mir dein Herz zu eigen,
Obwohl du nur sie vermisst.

Michael, lass die Liebe zu,
Öffne dein Herz dem Leben.
Wir zwei zusammen, ich und du,
Können dir Hoffnung geben.

Hoffnung ist wie ein Wasserfall,
Wie ein warmer Frühlingswind.
Die Hoffnung, deren Widerhall,
Ists Lachen von jedem Kind,

Kinder, die du nie haben kannst
Wenn der Gram Gefühl besiegt,
Wenn du hast vor all diesem Angst,
Was dir wieder Hoffnung gibt.

Komm doch mit mir und bleib am Ball,
Komm mit mir ins Morgenland.
Wir besuchen das Taj Mahal,
Ich führe dich an der Hand,

Durch die Länder dieser Erde,
Auf allen Kontinenten,
Auf das Liebe wieder werde,
Um Trauer zu beenden.

Nach New York reisen wir beide,
Wo die Freiheitsfackel brennt,
Wie ich all die doch beneide,
Wo man keinen Kummer kennt.

Und sollte dies auch nicht helfen
Liegt es in der Fantasie,
Bei den Drachen, Geistern, Elfen,
Kindheit vergisst man doch nie.

Ich werde ihn wieder bringen,
Den Glauben an das Gefühl,
Willst du ihn auch niederringen,
Bist du heute noch so kühl.

Ich werde niemals aufgeben,
Denn ich liebe dich zu sehr,
Will doch einfach mit dir leben,
Tu dich lieben immer mehr.

Ich geh mit dir durch diese Zeit,
Wo alle Farben sind grau,
Doch die Farben sind nicht weit,
All das rot, gelb, grün und blau.

Diese Farben kommen wieder,
Wenn über uns steht der Mond,
Wenn du ringst die Trauer nieder,
Wenn Liebe bald in dir wohnt.

Denn es muss der Tag mal kommen,
An dem Liebe kehrt zurück,
An dem du nicht mehr benommen,
An dem du findest neues Glück.

Noch tust du am Kreuzweg stehen,
Doch ich habe dich so gern,
Will mit dir diesen Weg gehen,
Ist der Tag auch noch so fern,

Der Tag an dem die Sterne fall´n,
An dem Liebe neu entsteht
Und Echos dieser laut erhall´n,
Ein Gefühl das nie vergeht.

Kannst du es auch nicht mehr spüren,
So ist es dennoch in dir,
Kann dich auch wieder verführen.
Ich bitte dich, komm zu mir,

Ich werde dir die Sterne schenken,
Führen dich zu neuem Licht.
Sollst Liebe nicht mehr bedenken,
Verstecken sollst du die nicht.

Die Sterne fall´n aus den Wolken,
Bringen Hoffnung dieser Welt,
Und noch viele werden folgen
Bis dein Herz sie wieder hält.

Diese Sterne fallen am Tag,
Bringen neue Liebe mit,
Die ich so gern dir geben mag.
Bist du seelisch auch nicht fit.

Die Sterne fallen in der Nacht,
Wenn alte Liebe dich fängt.
Ich bin es dann die bei dir wacht
Wenn der Traum das Herz bedrängt.

Die Jahre vergehen so schnell,
Fünfunddreißig bist du nun,
Es wird auch für dich wieder hell,
Auch du kannst mal wieder ruh´n.
 

Aotora

Frischling
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So, hier endlich mal auch eines meiner neueren Werke. Due alten füll ich dann so nach und nach hier rein :) Aber auch etwas aktuelles darf mal sein, daher: Eine zum Inhalt passend Reimstruktur, auch wenn es am Anfang zum Gegensatz reicht, eine Hommage an M. L. King, eine schweres Thema zur heutigen Zeit.

Freiheit

Ja, ich habe einen Traum,
Dass irgendwann, an einem Tag,
An dem die Geschichte neu beginnt,
Wir alle endlich in Freiheit leben.

So frei wie ein jeder Baum,
In dessen Ästen ich mal lag,
Wie ein Bach, der über Felsen rinnt,
Ja, wir müssen uns endlich erheben.

Unser Schicksal selbst weben.
Ja, ich glaube feste daran,
Dass man es hat in eigener Hand,
Zu leben, sich erheben, dran glauben.

Der Mut ist uns gegeben,
Mut, der so vieles ändern kann,
Auf der Welt, in wirklich jedem Land,
Will man uns dort auch die Freiheit rauben.

Dies darf man nie erlauben.
Freiheit ist unser höchstes Maß,
Das wofür alle kämpfen sollen,
Doch dazu braucht es einfach genug Mut.

Er schmeckt so süß wie Trauben
Und bitter wie das Schierlingsglas,
Doch ist er es den alle wollen
Aber oft entspringt er leider der Wut.

Was daraus kommt ist nie gut.
Freiheit durch Revolution.
Endet doch meistens im Massengrab,
So viele Leben im Tausch verloren.

Auf den Straßen steht das Blut,
Die Menschlichkeit, sie endet schon,
Das Leben war es, das nicht vergab,
Viele Kinder wurden nie geboren.

Viele wurden erkoren.
Sie mussten die ihren Laben,
Kämpfen für den, der sich’s leisten kann,
Der Boden war Rot unterm Himmelsblau.

An allen großen Toren
Standen die, die alles gaben,
Die Ernte, Haus und Hof, Kind und Mann,
Sie gaben es, sogar die letzte Sau.

Diese Zeiten waren rau.
Ja, so darf es nicht mehr werden,
Denn die Kriege sind der falsche Weg
Seine Ziele einmal zu erreichen.

Doch der Friede ist so mau,
Zwischen all den Krisenherden,
Die Hoffnung ist ein so schmaler Steg,
Doch darf man von diesem nicht abweichen.

Sonst geht man über Leichen.
Was als Kampf für Freiheit begann
Wurde zu schnell vom Hunger verdeckt,
Einem Hunger nach gar so großer Macht.

Wir brauchen wohl ein Zeichen,
Müssen uns erst beherrschen dann,
Bevor wir erreichen was wir bezweckt,
Die Freiheit beginnt dann, wenn jeder lacht.

Am Tag sowie in der Nacht.
Die Freiheit ist nicht nur ein Wort,
Sie ist ein Wert den alle sehen,
Den alle Menschen erleben sollen.

Nehmen wir uns nicht in Acht,
Fällt auch der letzte freie Ort,
Dann wird die Welt zugrunde gehen
Und Unheil über die Erde tollen.

Wenn wir dies auch nicht wollen.
Ja, es soll doch friedlich bleiben
Wenn wir unsere Rechte fordern
Und uns endlich mal bemerkbar machen.

Gehen nicht in die Vollen,
Lassen uns auch nicht vertreiben,
Tun uns von selbst die Freiheit ordern,
Auf dass unsre Kinder wieder lachen.

Wenn wir dafür auch wachen.
Was uns einmal gefangen hielt,
Wird nun bald unsere Freiheizt sein,
Alle Menschen, bildet eine Kette.

Es geht hier nicht um Sachen,
Auch nicht darum ob jemand schielt,
Es geht ums Leben, für euch allein,
Um eine Zukunft die ich gern hätte.

Ja, das ist keine Wette.
Wir kappen Ketten aus Metall,
Reißen die trennenden Mauern ein
Und bauen alles auf was uns bindet.

Es ist jene Facette
Die die Mächtigen bringt zu Fall,
Das keiner von uns steht hier allein
Und in der Gemeinschaft Hoffnung findet.

Die eisern Fessel schwindet.
Egal welche Haut jeder hat,
Wir stehen heute hier als Brüder
Und treten für unsere Freiheit auf.

Wenn sich der Herrscher windet
In jedem Dorf, in jeder Stadt,
Dann erhellen sich die Gemüter
Eine bessre Zukunft beginnt den Lauf.

Friedlich, ohne Schwert und Knauf.
Ja, nur so soll es fortfahren,
Kein Mensch darf für die Freiheit sterben,
Alle stehen gleich, frei im selben Raum.

Der einzig richtig Verlauf,
Damit noch in vielen Jahren,
Unsere Kinder mit Freiheit werben,
Denn grenzenlose Freiheit ist mein Traum.

I have a dream
One day we are friends
I have a dream
One day it makes sense.

 

Aotora

Frischling
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Taufrisch aus der Feder: Morgenrot

Es ist der Morgenröte Macht
Die die Dunkelheit bezwingt,
Der neue Tag nach langer Nacht,
Der uns das Licht wieder bringt.

Der Nebel steigt vom Boden auf,
Welt liegt unter rotem Schein,
Denn dies ist der ewige Lauf,
So wird es für immer sein.

Wenn einst das Leben aus dem Zwielicht,
Die Erde aus der Dunkelheit,
Erwachen wird im Lauf der Zeit,
Ists ihr größter Kampf, der endet nicht.

In der Nacht die dunklen Schatten,
Die an jeder Ecke steh´n,
Niemals Licht gesehen hatten
Und am Morgen endlich geh´n.

Mond und Sterne bald verblassen
Steigt der Glühend Ball empor,
Kann man sie doch niemals fassen,
Bringen ihnen Träume vor.

In des großen Alls Unendlichkeit
Kann man all das Licht nicht sehen,
So kann es dann auch geschehen,
Dass das Licht uns allen scheint so weit.

Der Sonnenschein, Lebensspender,
Gleißend Licht das alles zeigt,
Zeigt die Schatten aller Länder,
Zeigt auch das, was ewig schweigt.

Wie ein Feuer kommt er nieder,
Feuer, das alles verzehrt,
Doch er bringt all dieses wieder
Was auch unser Herz begehrt.

Feuer kann so vieles verbrennen,
Asche wird, was aus Asche kam,
In Asche endet alle Scham,
Doch nichts kann die Gefühlke trennen.

Ein Kampf für alle Ewigkeit,
Der doch nie begonnen hat
Und niemand ist davor gefeit,
Er findet auf ewig statt.

Licht und Schatten, ein Gegensatz,
Steh´n auf verschiednen Seiten
Und keiner macht dem andern Platz,
Keiner will zuerst weichen.

Die Gegensätze ziehen sich an,
Sind sie auch noch so verschieden,
Der Kampf endet nur unentschieden,
Weil kein Schatten ohne Licht sein kann.

Am Anfang war nur das Dunkel,
Kein Licht, nur ewige Nacht,
Doch dann kam der erste Funkel,
Das erste Licht, noch so sacht.

Es breitete sich weiter aus,
Tausende Sonnen im All,
Trieb die Dunkelheit weit hinaus,
Brachte ew´ge Nacht zu Fall.

Tausende Sonnen, Tausend Sterne,
Noch mehr Planeten und Wunder,
Sie alle funkeln nachts so munter,
Wie sehen sie doch alle gerne.

Mit dem Licht kam auch die Wärme,
Feuer, das noch heute brennt,
Treibt Kälte in weite Ferne,
Kälte, die ein jeder kennt.

Kälte, die auch in jedem Herz,
Jedes Menschen Mitte wohnt,
Entspringt dem Kummer und dem Schmerz,
Macht zunichte was sich lohnt.

Kälter noch als das ewige Eis,
Wärmer als die größte Sonne,
Ist die Hoffnung, unsre Wonne,
Die mächtigste Kraft im Lebenskreis.

Doch dann steht dort das Morgenrot,
Am Himmel über der Welt,
Es rückt all das wieder ins Lot,
Das uns noch in Atmen hält.

Alle Sorgen, alle Nöte,
Alle Ängste der Erde,
Gehen mit der Morgenröte,
Auf dass es schöner werde.

Das Zwielicht weicht den hellen Tagen,
Das ist der ew´ge Weltenlauf,
Der Kampf, er hört doch niemals auf,
Zu jeder Antwort neue Fragen.

Die Hoffnung in dem roten Schein,
Die Nacht wieder mal besiegt,
Das Herz kann wieder freier sein,
Wenn kein Schatten mehr drauf liegt.

Und wenn das Morgenrot dann geht,
Sind die Menschen ohne Not,
Egal wo ein jeder auch steht,
Bis zum nächsten Abendrot.

Wenn dann die Nacht von neuem beginnt,
Das Licht unsere Welt verlässt,
Bleibt von all dem nur noch ein Rest,
Der dann doch auch viel zu schnell zerrinnt.
 

Tyger

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Das sind eigentlich recht schöne Gedanken, und Du bemühst Dich auch darum, dass sich alles reimt, aber trotzdem wirkt das ganze Gedicht holprig und Reim und Versmaß oft sehr bemüht. Es wirkt auch von der Wortwahl her zu simpel.
Ich nehme mal beispielhaft zwei Strophen heraus und versuche sie etwas gefälliger zu machen:

Vorher:
Der Sonnenschein, Lebensspender,
Gleißend Licht das alles zeigt,
Zeigt die Schatten aller Länder,
Zeigt auch das, was ewig schweigt.

Und wenn das Morgenrot dann geht,
Sind die Menschen ohne Not,
Egal wo ein jeder auch steht,
Bis zum nächsten Abendrot.

Nachher:
Der Sonnenschein, der Lebensspender,
Gleißendes Licht, das alles zeigt,
Es zeigt die Schatten aller Länder
Und zeigt auch das, was ewig schweigt.

Und wenn das Morgenrot vergeht,
So sind die Menschen ohne Not,
Gleichgültig wo ein jeder steht,
Bis zu dem nächsten Abendrot.
 

Aotora

Frischling
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Ich danke dir für die Arbeit, die du dir gemacht hast :)
Aber natürlich kommt ein aber: Ich hab meine eigene, ganz spezielle Art zu dichten... Ich hab viele Möglichkeiten Wörter zu verwenden, auch nicht ganz so simple, Noch mehr Möglichkeiten was Reim und Versmaß angeht, aber ich dichte nun einmal nicht einfach drauf los. Ich hab mir selbst die Latte gesetzt, das alles passt. Reimschema, Reime an sich und, was für mich am wichtigsten ist: Die Silben. Daraus resultieren dann aber leider ab und an simple Sprache und leicht holpriger Lesefluss, besonders bei Gedichten mit kurzen Zeilen mit sieben Silben, da hat man leider nicht viele Möglichkeiten das ganze auszuschmücken...
Aber trotzdem danke für die Mühe :) Ist nicht selbstverständlich dass sich jemand so viel Zeit nimmt...
 

Aotora

Frischling
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Es ist an der Zeit für ein zünftiges Liebesgedicht, denke ich :) Deshalb folgt nun "Adam und Eva" Vorsicht: Überlänge!

Adam und Eva

Wenn das Leben Geschichten schreibt,
Von denen uns ein Lächeln bleibt,
Wenn die Erde sich weiterdreht
Und uns niemals das Glück vergeht,

Ist sie wohl endlich an der Zeit,
Dann ist wahre Liebe nicht weit.
Menschen, gar so unterschiedlich,
Gleichwohl im Herzen so friedlich,

Die sich niemals treffen sollten,
Eigne Wege gehen wollten,
Ihre eignen Pläne hatten,
Mit viel Licht und ohne Schatten.

Welten treffen aufeinander,
Werden sich endlich bekannter,
Bilden nen gemeinsamen Weg,
Für reine Liebe ein Beleg.

Adam, in Armut geboren,
Auf der Straße bald verloren,
Hatte nie so große Werte,
Weil er diese nie begehrte,

Hatte nie die Lust zum Lernen,
Wollte sich davon entfernen,
Hat die Schule bald verlassen,
Tat bei der Prüfung nur passen.

Ohne Abschluss, ohne Lehre,
Stieg er einfach in die Fähre.
Von zu Hause rannte er fort,
Suchte Glück am anderen Ort,

Suchte es in fremden Ländern,
Tat nur durch sein Leben schlendern,
Verdingte sich als Matrose,
Aß nur Eintopf aus der Dose.

So steht er da, nach vier Jahren,
Tut immer noch zur See fahren.
Er steht hier auf dem großen Boot
Und blickt in jedes Abendrot.

Eva, Tochter reicher Eltern,
Beide mit hohen Gehältern,
Hat es nie an etwas gefehlt,
War darum auch nie recht beseelt.

Wenn man sich alles leisten kann
Und so viel Geld bringt an den Mann,
Wenn man auch niemals Sorgen hat,
Findet alles ohne dich statt.

Das Leben zieht so schnell vorbei,
Doch leider ist man niemals frei,
Gefangen in dem Glaspalast,
Ist sie ständig bar jeder Rast.

Zwar hat sie schon das Abitur,
Es waren gute Noten nur,
Wie die Eltern es erwartet,
Und das Studium gestartet.

Doch Eva fühlt sich so allein,
Niemand will lange bei ihr sein,
Doch alle wollen an ihr Geld,
Dass sie nicht mehr für wichtig hält.

Wo jeder andre hat gespart,
Macht sie einfach eine Kreuzfahrt,
Auf einem riesengroßen Schiff,
Die Luxussuite als letzter Schliff.

So steht sie da, nach vier Tagen,
Tut immer noch nach Glück fragen.
Sie steht hier auf dem großen Boot
Und blickt in jedes Abendrot.

Aus Abendrot wird dunkle Nacht
Und ein jeder der beiden wacht,
Bei den Sternen am Firmament,
So grenzenlos und ohne End´.

Wenn dann ein Stern vom Himmel fällt,
Ein Feuerball über der Welt,
Stehen sie beide Atemlos,
Spüren Hoffnung, was ist das bloß?

Mit dieser Frage im Gepäck,
Gehen sie beide wieder weg,
Adam eilig und ungewandt,
Eva die Reling in der Hand.

Schwindelfrei auf dem großen Meer,
In den Herzen es ist so leer,
Als ob da eine Tür zuschlug,
Eine am Heck, eine am Bug.

Doch was ein jeder gleich vergisst:
Wenn Amor erst gekommen ist,
Auf der Sehne seine Pfeile,
In der Hand die Herzensteile,

Dann dauert es nicht mehr lange,
Bis das Schicksal, dass so bange,
Schließlich doch in Erfüllung geht,
Denn dafür ists noch nicht zu spät.

Fern von allem Leid und Unbill,
Wie es der Zufall nun mal will,
Auf dem so großen Ozean,
Erfüllt sich heut der Weltenplan,

Denn die Liebe hier auf Erden,
Soll nun wieder stärker werden,
Darum treffen sich die beiden
In des Schiffes Eingeweiden.

Und dank Amors großem Geschick,
Ists Liebe auf den ersten Blick.
Adam und Eva sind ein Paar,
Auch heute nach so vielen Jahr´.

Anfangs war es gar niemals leicht,
Er hat ihr´n Eltern nicht gereicht,
Haben sie sie doch verglichen,
Sind nicht davon abgewichen.

Doch die Liebe hat es geschafft,
Mit wahrer, großer, Herzenskraft.
Mit den Eltern wieder versöhnt,
Denn sie haben sich dran gewöhnt,

Leben die beiden heute froh,
Geh´n mit den Kindern in den Zoo,
Lieben sich wie am ersten Tag,
Leben ihr Leben ohne Klag.

Und nachts, wenn es ganz dunkel ist,
So dass man alle Welt vergisst,
Wenn nur die Sterne Licht bringen,
Wenn die Winde Lieder singen,

Dann liegen die beiden im Gras,
Jeder mit halb vollem Weinglas,
Und blicken nach oben zum Mond,
In dessen Licht die Liebe wohnt.

Sie kamen aus demselben Ort.
Mussten beide aber erst fort,
Um endlich ihr Glück zu finden,
Um sich ewiglich zu binden.

Nur ein paar Straßen weit entfernt,
Hätten sich nie kennengelernt,
Hätten auch nie von sich gehört
Und das hätte sie nie gestört.

Sie kamen aus andren Welten,
Die sich überschneiden selten,
Doch diesmal haben sie´s getan,
Und genau hier fängt Hoffnung an.

Wenn das Leben Geschichten schreibt
Von denen uns auch Hoffnung bleibt,
Wenn der Globus sich weiterdreht,
Ist es für uns noch nicht zu spät.

Sie sind da, die rosa Wolken,
Wir müssen ihnen nur folgen,
Denn dann kommt endlich ihre Zeit,
Schien sie einst auch immer so weit,

Dann ist die Liebe endlich da,
Wie es viel zu selten geschah.
Adam und Eva im Paradies,
Aus dem sie nie jemand verstieß.
 
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