Suche HARTE Kritik

StoryFREAK

Frischling
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2 Aug 2012
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Hey Leute ich hab hier mal angefangen eine Geschichte zu schreiben.Das ganze ist völlig spontan und bevor ich hier Anfange ein Haufen sinnloses Gebrabbel zu schreiben will ich eure Kritik.Ich glaube zwar nich das es gut ist (wie gesagt spontan) aber ich will mich ja erst auch ein bisschen in dieses Thema einschreiben also hier ist es.

Überschrift

Dieses Tagebuch gehört:
Dieses Buch wird geschrieben von einem:Wolf
Wie alt bist du:13

Dienstag 13.Oktober 20XX
Liebes Tagebuch,

Ich dachte zwar nicht das ich sowas wie dich als Junge je brauchen werde aber ich versuch´s mal.Vielleicht hilft es mir besser zurecht zu kommen hier...

Ich hatte heute Geburtstag.Wie jedes Jahr hab ich nichts wirklich erstaunliches erhalten.Der Großteil war auch noch selbst gemacht und der Rest waren dieses Tagebuch etwas Kleidung und ein Fußball.Über den Ball hätte ich mich mehr freuen können wenn draußen nicht alles zugeschneit wäre aber naja...
Der Rest der Geschenke ist gar nicht erwähnenswert.Das die Geschenke so bedürftig ausfallen liegt leider daran das unser Dorf von einem Diktatoren beherscht wird.Diese miese Ratte.Stopft sich den ganzen Tag mit Importiertem Käse voll und wir hocken hier in unbeheizten Hütten.Und als wäre das nicht schon schlimm genug HASST er Katzen (klar) und auch HUNDE UND WÖLFE besonders!
Wenn man aber etwas mehr darüber nachdenkt dann...
hat es auch was gutes.Wir Wölfe und Katzen streiten nicht mehr in dieser schrecklichen Zeit.Wir haben ja nicht mehr die Kraft dazu.

Mittwoch 14.Oktober 20XX
Liebes Tagebuch,

Ich war heute mal draußen.Es ist wirklich selten geworden das ich das mache seit diese Ratte uns versucht zu kontrollieren.Überall stehen riesige Plakatwände von ihm.Die meisten vollgeschmiert.Das macht das Stadtbild nicht mehr so fürchterlich aber es ist immer noch schlimm.Egal wo man hin sieht stehen Fabriken und das Dorf ist durchzogen von Smog.Das Wasser aus dem Fluss ist schon seit langem unbrauchbar geworden weil diese Ratte den gesamten Abfall der Fabriken in den Fluss schütten.Wir wissen schon kaum wo wir noch etwas zu trinken erhalten können.Wenn man so lebt ist es gut Freunde wie meine zu haben.Es sind 2 Wölfe und eine Katze.Ja richtig eine Katze.Wir wissen schon längst wie wichtig Teamwork ist.Die Katzen sind viel leiser unterwegs und bessere Jäger.Sie liefern uns das Fleisch und anderes Essen.Dafür beschützen wir sie und das Dorf mit allem was wir haben.Es wäre nützlich wenn noch andere Spezies mit uns leben würde aber wir leben in einer Art ´´Kolonie´´
wie sie von dieser Ratte genannt wird.Aber wir wissen das es ursprünglich ein
Plan war uns los zu werden.Er wollte das wir uns hier Gegenseitig vernichten.Aber er hat nicht damit gerechnet das wir zusammen arbeiten würden...

Überschrift fehlt weil das ziemlich spontan gemacht haben und die Namen fallen mir gerade keine (guten) ein.Ihr könnt auch ein paar Beispiele geben.

Ich erwarte HARTE Kritik.

Euer StoryFREAK

Kommt schon SO schlecht ist es nun auch nicht das man nicht mal antwortet...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Phelan

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2 Sep 2010
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Hallo StoryFREAK,

also eine HARTE Kritik beginnt wohl bei der Rechtschreibung. Man sieht, das Du den Text spontan geschrieben hast. Vielleicht solltest Du Dir angewöhnen, Deine Texte vor dem Veröffentlichen noch einmal Korrektur zu lesen.

Ansonsten hast Du Dir ein sehr schwieriges Thema ausgesucht. Denn niemand schreibt in ein Tagebuch Personen- oder gar Selbstbeschreibungen hinein. Aber bleibt die Hauptfigur gesichtslos, fehlt dem Leser die Bindung zur Geschichte.
Eine mögliche Lösung dieses Dilemmas wäre, die Tagebucheintragungen als Einleitung oder Zwischenstück für in der 3. Person geschriebene Kapitel zu verwenden.

So sollte Deine nächste Aufgabe darin bestehen, den Personen ein Gesicht zu geben und ein Ablaufscript zu erstellen, damit Du besser koordinieren kannst, wohin sich die Geschichte entwickeln soll. Denn bisher liest man einzig die Wut auf "die Ratte" heraus, die an allem Schlechten im Dorf Schuld ist.
Reicher Ausbeuter hier, Junge der drunter leiden muß da - die Grenzen sind gezogen.
Aber jetzt mußt Du was draus machen, was diesen Standard zu einer individuellen Geschichte formt.



btw: hab etwas Geduld, man liest und schreibt hier nicht in 5 Minuten.
Und ich geh jetzt arbeiten und werde erst in paar Stunden wieder ins Forum schauen. Dass Du nicht sofort ne Antwort bekommst heißt nicht, dass Dein Text schlecht ist. Dasmsagt man direkt ;).
 
Zuletzt bearbeitet:

StoryFREAK

Frischling
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2 Aug 2012
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Ok danke.
Das hier wollte ich nur ein eine kleine Probe schreiben.Ich wollte mal erst versuchen zu sehen was man alles mit diesem Thema machen kann.
Ich befolge mal deine Vorschläge und dann sehen wir mal was dabei rauskommt ;)

Euer StoryFREAK
 

Todai

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12 Dez 2011
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511
- Rechtschreibung lässt mich an manchen Stellen in meinen Schreibtisch beißen

- Die Geschichte ist, wie jede andere Geschichte, erstmal mit Protagonist Antagonist aufgebaut; es fehlt einfach das gewisse Etwas. Warum sollte ich ausgerechnet das Lesen, wenn so viele Fantasybücher doch genau diese Konstellation haben?

- Tagebuch verschleiert den Protagonisten und macht die Lerserbindung unmöglich, außerdem wird die Spannungskurve in der Erzählperspektive nie richtig hoch kommen.

- Beschreibungen der Außenwelt zu kurz für meinen Geschmack. Es mag auch Leute geben die Beschreibungen nicht mögen; ich finde aber, dass man gerade im Genre Fantasy Beschreibungen braucht, um sich die Welt vor Augen zu führen.

- Das Weltbild an sich ist unklar. Jeder Nich-Furry würde denken es handle sich um Katzen und Hunde auf vier Beinen.
 

DarkHusker97

Frischling
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Ich sag es mal so, ich hab schon sehr schlechtere gelesen
Also wirklich schlecht ist die nicht nur ein bisschen verfeiner könnte man die noch, aber ich finde sie gut vorallem finde ich gut dass du die verschiedenen gegenen Attribute der Katzen und Wölfe mit eingebracht hast, also dass die Wölfe starrk sind, denn soetwas lese ich leider in manchen gut bewerteten gechichten viel zu selten, also weiterschreiben
 

Leo

Faultier
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Mein ganz großer Tipp an dich: Schreibe erst ein bisschen mehr, bevor du dir Kritik einholst, und mit mehr meine ich allermindestens 20 Normseiten (eine davon entspricht ungefähr 200-250 Wörtern) - ideal wären so 100.
Außerdem ist der Text zu kurz, um wirklich fundierte Aussagen über deinen Stil, vor allem aber auch den Aufbau der Charaktere, die Spannungskurve, die Atmosphäre oder anderes zuzulassen.

Einige Formalitäten:
- Nach Punkten und vergleichbaren Satzzeichen wird ein Leerzeichen gesetzt
- ´´ sind keine Anführungszeichen; als dieses wird normalerweise das Zollzeichen verwendet, welches sich auf der (deutschen) Tastatur über der 2 befinden sollte: ". Dieses wird in Office-Programmen wie Word automatisch in Typografische Anführungszeichen umgewandelt: „ und "
- Zahlen bis einschließlich zwölf schreibt man aus
- Außerdem solltest du dir unbedingt angewähnen, Kommas zu setzen
- Gänzlich groß geschriebene Wörter würde ich auch unterlassen, wobei es in diesem speziellen Fall des Tagebuchs sogar noch diskutabel ist

Ich finde übrigens nicht wie Phelan, dass die Darstellung der Hauptfigur in Tagebucheinträgen zwingend schwieriger ist als im Fließtext; man kann zwar nicht schreiben "Max Müller war ein sehr schüchterner Junge, er war schlaksig und hatte braune Haare", aber das sollte man so oder so nicht. Wenn man es richtig macht, kann sich der kommentierende Ich-Erzähler wunderbar indirekt selbst charakterisieren (Aussehen ist nicht so wichtig, da hat eh jeder ein eigenes Bild im Kopf).
Problematisch könnte es nur werden, wenn es um den Stil geht, denn der muss ja authentisch sein - so, als hätte ihn dein Wolf geschrieben, nicht du.

Aus der Idee an sich könnte man was machen - wie aus den meisten Ideen. Das Problem ist, eben dies zu tun, und da heißt es eben schreiben, schreiben, schreiben - das ist das Beste, was du tun kannst, auch wenn du schreiberische Fortschritte machen willst. Aber ich wiederhole mich. Stelle ich auf einen langen Weg ein!

LG, Leo
 

Mecha

Super-Moderator/Katzbrocken.
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Harte Kritik? Gib das Schreiben auf...
Das ist keine Kritik. Wenn man jedem, der schreibt, zeichnet oder musiziert, in der Anfangsphase schon sagt, dass er es bleiben lassen soll, kann die Sache eh nix werden.

Ich bin keine große Geschichtenleserin, aber was mir beim Drüberschauen aufgefallen ist, ist

Für sowas gibt es Anführungszeichen, umgangssprachlich auch "Gänsefüßchen" genannt ^^ die findest du auf der Tastatur bei der 2. Aber bitte mach' es nicht mit diesen Akzenten... ^^

Bei Zahlen schreibt man diese übrigens bis einschließlich der zwölf aus und ab 13 in Ziffern. Nur mal so als Tipp auch für andere Schreiber.
 

Kendel

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Da ich jetzt auch nur raten kann ob du wirklich 13 bist oder nicht formuliere ich es mal so:
Solltest du 13 sein, ist es ja so gar nicht mal schlecht und eine Basis auf der man aufbauen kann. Ich wiederhole jetzt mal nicht, dass du an Grammatik arbeiten musst. Vorallem dass nach einem Punkt auch ein Leerzeichen kommt solltest du wissen. Für dieses Alter halte ich aber deinen Schreibstil sehr gut, wenn du daran auch weiter arbeitest.
Solltest du wesentlich älter sein, würde ich mir zu aller erst ein Grammatikbuch schnappen.
 

MoboCheeze

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Für 13 ist das eigentlich in Ordnung. Trotzdem solltest du etwas auf deine Rechtschreibung achten.
Ganz besonders ist mir aufgefallen, dass du nach dem "Punkt" kein Leerzeichen setzt. Also so:

Die Sonne scheint.Es regnet erst morgen.

Die Sonne scheint. Es regnet erst morgen.

Ebenso die Kommasetzung musst du beachten, da sie für den Lesefluss wichtig sind und es angenehmer ist, einen Text zu lesen.

Ansonsten kann ich mich nur den anderen anschließen, was den Protagonisten und der Wahl "Tagebuch" angeht.
 

Ithil

Frischling
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29 Nov 2012
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Dann geb ich auch mal meinen Senf dazu:

- Zeichensetzung und Rechtschreibung: Nach einem Punkt und auch anderen Satzzeichen musst du ein Leerzeichen machen. Was Rechtschreibfehler angeht ist mir vor allem die Verwechslung von 'das' und 'dass' aufgefallen. Als Tipp: Wenn du es durch 'welches' ersetzen kannst, dann musst du 'das' schreiben.
- Ich sehe es nicht unbedingt als Problem nur Tagebuch zu schreiben. Ich habe schon gute Geschichten gelesen, die nur aus Tagebucheinträgen bestanden. Das einzige Problem bei der Sache: wenn es richtig losgeht hat dein Prota eigentlich keine Zeit Tagebuch zu schreiben.
- Dein Anta ist nichts als böse. Es fehlt noch eine richtige Charakterisierung von ihm. Er ist böse, gut, aber was noch? Er macht, was er macht nicht nur, weil ihm langweilig ist oder er gerade Lust dazu hat. Auch "böse" Leute haben Wünsche und Ideale. Warum tut er was er tut? Was treibt ihn an?
- Auch wenn es Tagebucheinträge sind, bring mehr Details hinein.

Schreibst du noch weiter? Auch wenn es kurz ist und noch ein paar Fehler darin sind, es interessiert mich wirklich, wie es weitergeht.
 

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