Porthala

Feowulf

Frischling
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19 Dez 2010
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Nun, im nachfolgenden will ich euch Anteilhaben lassen an einer Geschichte bei der ich stark dazu neige mehr als nur 20 Seiten zu schreiben ^^
Daher viel Spaß, und vielleicht ein paar Kommentare :3

PS: Ich hoffe der Anfang verwirrt nicht zu sehr :3

Die Burg Porthala

Der Wind strich durch sein Fell und bewegte so sanft die kleinen eiskalten Schneeflocken die darauf verteilt waren in alle Richtungen die feinen kleine Härchen entlang. Er richtete sich wieder fast zu seiner vollen Größe auf und schaute sich nach seiner Beute um.
Ärgerlich musste er feststellen das seine Beute wohl entkommen war als er sich – wie so oft- im Zauber einer frischen Winterlandschaft verloren hatte.
Doch die eben diese Landschaft war einfach zu schön um sich lange zu Ärgern und so machte er sich wieder auf den Weg in die nicht weit entfernte Burg Porthal die man Ihm vor einigen Jahren zur Verfügung gestellt hatte als er neu war, in einer Welt die schon immer existierte, von der er aber bis dahin nichts gewusst, nicht einmal geahnt hätte.
Er erinnerte sich an diese Zeit zuvor, wo er Naiv und Blind wie ein Wissenschaftler oder Mathematiker durch die Welt ging und Wunder wie die Form einer Schneeflocke einfach übersah. Er erinnerte sich dabei an die Worte aus dem Buch Homo Faber:“Warum ein Erlebnis“ und schüttelte den Kopf als er sich an die Bedeutung von diesem Satz erinnerte. Man konnte alles berechnen, doch war dies der Sinn des Lebens? Der Sinn des Menschen? Sicher nicht....


Der Schnee krachte und berstete unter seinem beachtlichen Gewicht was zu einem hohen Anteil Muskelmasse aber auch Fell und ein wenig Fett war als er sich wie meistens um diese Zeit auf den Weg nachhause machte. Seinem neuem Zuhause. Einige Male kam er auch auf verschiedene Eisflächen auf jenen selbst der besten Wagen ins rutschen gekommen wäre. Doch das war seinen Tiefen Krallen wie so vieles in letzter Zeit herzlichst egal und so bohrten Sie sich unbarmherzig in das gefrorene Wasser.


Für einen Moment blieb er stehen, schnupperte und blickte sich um wie es schon immer in seiner Natur lag und genoss wieder die Landschaft die Ruhig und Eisig und Kalt aber dennoch auf seltsame weiße Ruhig im Schnee lag, als gäbe es in Ihr kein Leben.
Kalt, Tödlich, aber doch auch Wunderschön wie er fand … wie so vieles auf der Welt dem man tagtäglich begegnet es aber durch eben das immer-vorhanden-sein nie wirklich in seiner ganzen Schönheit betrachtet und Ihm so die Ehre entgegenbringt, die es eigentlich verdient hätte.


Sein Blick streifte nun Richtung Vollmond der weiß, groß und mächtig am schwarzen Nachthimmel thronte und Ihm diesen Drang zu Jagen bescherte seit nun mehr fast vier Jahren.
Er hatte sich mittlerweile schon daran gewöhnt, an die Schmerzen die kamen wenn er sich verwandelte zu dem Tier was er eigentlich schon immer war und so seine innere Stärke zeitweise auch nach außen trug. Doch eben diese innere Stärke war es, auf die es letztendlich immer ankam, und die auch Ihm seine jetzige Aufgabe … und seinen jetzigen Lebenszweck einbrachte.
 

Feowulf

Frischling
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weiter gehts

Also ein paar Fehler werden sicher ins Auge stechen, ich bitte diese aber zu entschuldigen. Danke :)

Das gleiche Spiel wie jeden Tag:

Sein Lebenszweck, ja dieses Wort war Ihm bis vor vier Jahren immer sehr unsympathisch gewesen, da es meist zu Kopfschmerzen führte, insbesondere wenn er sich zu lange damit beschäftigte.
Es war eine Zeit in der viel schief ging.
Seine Schule machte Ihm Probleme, Zuhause lag er meistens nur faul rum und wusste nichts mit sich anzufangen, und in Richtung Liebe war er auch meist nur mit Pech gesegnet.
Insgesamt also eine wenig Befriedigende Zeit für Ihn, und doch nahm hier das seinen Anfang.


Vor vier Jahren...


Ein greller Ton durchbrach die nächtliche Ruhe und beinahe Zeitgleich schnellte eine Hand auf den Wecker herab um ihn wenigstens für ein paar Atemzüge mehr verstummen zu lassen.
Doch der Frieden sollte nicht lange währen, da Feo in seiner Voraussicht seinen Wecker so eingestellt hatte, das er keine Ruhe Pause kannte, bis man Ihn auf die „komplizierte“ Weise komplett ausschaltete und das wiederum setzte voraus das er wenigstens einigermaßen wach war.
Müde setzte er sich auf und blickte das nervige kleine weckende Handy an das Ihn wie jeden Tag um diese Zeit den ersten Nerv des Tages raubte und Ihn an seine hässliche Pflicht die Schule erinnerte. Mit einem Stöhnen stellte er fest das er nicht allzu viel Zeit zum nächsten und auch einzigen Bus zu seiner Schule hatte die zwar nur 20km entfernt war er aber durch das fehlen eines Autos in der Familie nicht anders erreichen konnte.
Sein Blick ging Richtung Hausschuhe. Es waren Hausschuhe die eher Tatzen ähnelten und er mochte sie sehr, da es in der früh nichts angenehmeres gab als warme Füße zu haben. Jedenfalls war das seine Meinung.
Müde schleppte er sich die Treppe hoch, die sein Schlafzimmer bzw. Stockwerk mit der Mittleren Etage bestehend aus Wohnzimmer, Küche und Bad verband. Für Ihn war bereits jetzt klar, das dieser Tag nur Grauenhaft werden konnte.
Er ärgerte sich, das er es nie vor 12 Uhr schaffte ins Bett zu gehen, so sehr er sich auch anstrengte doch es schien wie verhext, den jedes mal wenn er sich eher zur Ruhe legte, passierte irgendetwas, was dazu führte das er länger wie geplant wach war. .
Beinahe wie im Trance und mit halb geschlossenen Augen schüttete er sich sein Müsli in seine Schüssel und kaute auf den halb trockenen Gemisch aus Milch und nach Schokolade Schmeckenden Reis rum. Seine Mutter verstand nie was er an dem Zeug fand.
Für Ihn war es in erster Linie die Schokolade die seine Laune in der früh immerhin ein bisschen hebe was dieses Essen so verlockend machte. Nebenbei erwähnt gab es auch kaum anderes Essen was man so schnell fertig machen konnte wie eben jenes und Zeit hieß in der Früh bei Ihm ja Schlaf.
Sein Blick wanderte erneut zur Uhr.
Er hatte noch zehn Minuten um den Bus zu erreichen. Kein Problem das wusste er, da er in spätestens 7 Minuten fertig zum losgehen war. „Wie jeden Tag eben..“
 
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