Meine Geschichte, wie ich zum Furry wurde.... was ich erlebt....

Karsina

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Meine Geschichte,

begonnen hat alles, ich werde es nie vergessen, im August 1975, das war der Sommer als die Lüneburger Heide in Brand stand, die Medien waren voll davon. Ich dachte mir, es wäre doch gut, auch was zu machen indem du helfen kannst. Zur Feuerwehr wollte ich nicht den wenn ich daran denke war bei uns die Freiwillige Feuerwehr immer am Feier oder fast immer und der Alkoholkonsum war auch extrem, für mich war das nichts, soll nicht heißen das ich nix trinke, doch was da im Jahr zusammen kommt, reicht nicht für einen Feuerwehrmannschaftsrausch *lol*.

Der Gedanke lies mich einfach nicht mehr los, in der Schulen sprach ich mit meinen Freund Frank, denn ich wusste er war beim Jugend Rot Kreuz, ich wollte wissen, was sie da so machen, ob es so wie bei der Feuerwehr sei, er sagte " ne du wir machen Ausflüge, ab und an sind wir bei Festen als Erst Helfer dabei, Schützenfest z.B. werden am Nachmittag kleinere Verletzungen versorge", ich dachte mir das hört sich doch gut an, was muss ich machen das ich dabei bin, deine Eltern müssen zustimmen und da fing das erste Problem an.

Meine Eltern, Mutter aus adligen Haus immer Baronin, sprach mich immer noch in dritter Person an, mein Stiefvater ein solider Handwerker „Maurer“ meine Stiefschwester eine Prinzessin, ne ich glaube nicht das ich da je eine Chance hätte, die Zustimmung zubekommen.

Am Abend bin ich zu meine Stiefvater gegangen, ich rechnete mir hier die besten Chancen aus, ich sprach mit ihm, er sagte nur, " was ist dann mit der Klavier und Gesangsunterricht?", ich "du weißt, Papa, ich singe wie ein Frosch unter der Dusche und Klavier spiel kann ich auch wie ein Hund, der über die Tastatur läuft, ich merke mir die Noten nicht einmal“, das bekam meine Schwerste mit und kam sofort zu uns, wenn der Ludwig mit dem aufhört bleibt doch mehr für mein Pony über. Ich dachte das ist es.

Als am Abend meine Mutter heim kam, wollte ich sie damit Überzeugen, da ich ja bis zu meiner Staatsbürgerschaft in Österreich, noch ein Baron war, wusste oder ich dachte, ich wusste wie ich meine Mutter rum bekomme könnte. Ich konnte nicht ahnen dass meine Schwester, mir zuvor kommt.

Meine Mutter kam ins Zimmer und meinte was möchten sie Herr Sohn, ich zu ihr, "Frau Mutter, das mit den Gesangs und Klavierunterricht hat doch keinen Sinn, sie wissen das ich unmusikalisch bin, sie wissen auch das Ihr Tochter so gerne ein eigenes Pony hätte". Ich wartete, als sich dann mein Stiefvater an sie wandte, wurde sie freundlicher, sie sprach, "nun Herr Sohn wenn Sie meinen das ihnen so eine Bürgerliche Aufgabe wichtiger ist, dann sei es so", ich kann dieses Gespräch nie vergessen wir sprachen immer in dritter Person zu einander, nur wenn wir alleine waren durfte ich Du sagen und somit kam ich zum Jugend Rot Kreuz.

Nach knapp 4-5 Wochen, sollte unsere Gruppe bei einer Werbekampagne mitmachen, drei von uns sollten in Tierkostüme rein, es traf Jörg, Michael sowie auch mich, naja da ich noch nicht sehr lange dabei war, wollte ich unbedingt mitmachen. Wir soll am Mittwoch die Kostüme anprobieren, naja ich kann mich daran erinnern das ich später zur Anprobe, doch den Grund weiß ich nicht mehr, ich kam knapp zum Ende der Anprobe, es war nur noch ein Kostüm da, ich fiel vom Glauben ab, das Kostüm war grau weiß, das war ja nicht so schlimm, die Füße gut 40 cm lang, wie soll ich da laufen und auf den Kopf gut 30 cm lange Ohren, ein Hasenkostüm, ich dachte oh nein, doch es war so. Ich zog das Kostüm an und dachte mir „ich kann mich noch gut erinnern“, ne wo rauf hast du dich hier eingelassen hast, absagen ging nicht, ich wollte mich ja nicht vor meinen neuen KollegenIn blamieren, weiteres wollte niemand anderes das machen.

Naja es wird schon gehen, mit den Füßen kam ich nicht zurecht, aber das wird schon, ja das dachte ich nur, nach den ersten 5-7 Schritten, lag ich auf der Nase, über meine doch ungewohnten und viel zu großen Füßen bin ich gestolpert, das Gelächter hatte ich auf meiner Seite, zum Glück war der Kopf so groß und gut gepolstert das es nicht weh tat, ich war froh das ich das Ding auf hatte und mich keiner sah, ich fühlte mich so behämmert, ich merkte auch wie ich knallrot war, das war mein erstes Erlebnis mit eine Kostüm, mein Glück war das Michael sein Bärenkostüm zu kleine war und ich mit den Hasen nicht zurechtkam so das der Leiter sagte wir sollen die Kostüme tauschen. Wau ich kann in das Bären Kostüm, Hammer es passte als sei es für mich gemacht worden, nur der Kopf war komischer weise schwerer als der Hasenkopf, aber das war mir egal.

Gut ich dachte es ist nur Freitag und Samstag, danach ist die Werbegruppe in anderen Städten. Naja der Freitag war so lala, wir fing um 11 Uhr an und es sollte bis 18 Uhr gehen, alle 20-30 min sollte eine 10-15 min Pause ein gelegt werden, da es schon Herbst war, war es im Kostüm nicht zu warm jedoch war der Kopf etwas schwerer als ich gedacht hatte, da waren die Pausen super, so eins zwei Stunden vor Schluss hatte ich ein Erlebnis das alles verändern sollte.

Eine Mutter mit ihren Sohn, kam an den Stand, der Junge war ich glaube knapp 6 Jahre, er hielt sich am Bein seiner Mutter fest, ich ging auf den kleinen Jungen zu, er versteckte sich hinter seiner Mutter, sie sagte er sei sehr schüchtern! Ich versuchte ihn zu mir zu bekommen, es half nix, er wollte nicht, da es zum Glück nicht geregnet hat, konnte ich mich auf den Boden setzten und siehe da, der Bub kam, faste zuerst meine Füße und Beine an, nach knapp 2 Min hatte wir so viel Spaß das ich nicht mal merkte das ich fast 45 Min mit ihn spielte und das Gewicht von Kopf war wie weggeblasen…..

An diesen Tag dachte ich mir, wenn ich mit eine Tierkostüm, soviel Spaß habe, mich so frei fühle, es kann doch nicht verboten sein, nein verboten nicht doch die Umwelt war damals noch nicht bereit, dazu demnächst mehr………
 
Zuletzt bearbeitet:

Nimiras

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WOW!

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Also das ist mal eine schöne Geschichte.
Ich muss sagen, das du etwas drum rum geschrieben hast, aber so konnte ich etwas über dich erfahren und auch über deine Situation. Eines möchte ich aber noch wissen?
Du erwähnst die ganze zeit immer wieder das du wahrlich adliger Abstammung bist.
Stimmt das wirklich?
Ich mein, das hat jetzt nicht wirklich was damit zu tun, aber das fasziniert mich so an dir, wenn ich dich duzen darf als Baron^^.
Sonst hätte ich noch was hinzu zu fügen:

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Erstens:

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Musstest du wirklich deine Mutter so ansprechen, einerseits finde ich das sehr weit her geholt und unvorstellbar altmodisch (na gut, nicht das ich eine schwäche dafür hätte^^) aber auch prägend, also im sinne von das es dich als Kind doch recht mitgerissen haben muss, das alle ihre Mutter duzen mussten und du sie so ansprechen musstest.

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Und zweitens:

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Wie lebst es sich so als Baron, bzw: Ich glaube nicht das man gewisse vorteile hat außer das man damit angeben kann und vielleicht etwas von der Adelsfamilie überliefert bekommt, wie Anwesen oder Erbstücke.
Steht sowas überhaupt auf dem Personalausweis :D.

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Jaja, ich weiß das das nichts mit deiner Selbstfindung als Furry zu tun hat, aber es nimmt mich irgendwie mit, wenn du gerne wissen willst warum kann ich dir das auch sagen, aber genug der Worte.
Eine sehr interessante und berührende Geschichte in gewisser Hinsicht muss ich sagen.
Na ja, würde mich halt interessieren.
Bis dahin
Nimiras
 

Karsina

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Hallo Nimiras,

Ja ich war bis 1984 da wurde ich Österreicher, Baron Ludwig von Gronau, meine Verwandten kommen aus Königsberg, ich habe mich eigentlich nie so richtig um die Angelegenheit gekümmert, doch eines kann ich Dir sagen es hat mich mein ganze Leben begleitet sowie belastet, auch heute noch.

zu 1. Ja musste ich, ich habe meine Mutter seit mehr als 23 Jahr nicht mehr gesehen bzw. gesprochen, meine Frau war damals, als mein erster Sohn 1990 geboren wurde, so sehr geschockt als meine Mutter einmal in Wien war, ich sagte zu Ihr du Mama, nu mehr habe ich nicht gebraucht, aber egal, es ist Geschichte. Reiche Adlige sind nett, arme Adlige sind grausig!

zu 2. Als Kind war es die Hölle, als Erwachsener ging es, offen gesagt mir wär es lieber gewesen wenn ich als Müller oder Meier oder sonst was auf die Welt gekommen wäre.

Ja drum rum geschrieben, ist richtig aber es hat mir sehr gut getan, ich konnte mir einiges von der Seele schreiben.

Liebe Grüße aus Wien
 

Kiwaloo Sternenstaub

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Vielen Dank für die interessante, und sehr persönliche Geschichte Karsina :)

Schön das dein Durchhaltevermögen mit diesem tollen Erlebnis belohnt wurde.
Bist du denn auch heute noch im Fursuit unterwegs?
 

Karsina

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hallo Kiwaloo Sternenstaub,

nein zur Zeit leider nicht der Grund dafür kommt in Teil zwei meiner Geschichte.......
 

Sangu

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*sich schweigend und neugierig daneben stellt* :cool:
 

Karsina

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*beide beobachtet und mit der Feder, die Tinte aufs Papier bringt, ein paar Tage wird es noch dauern!*:)
 

Draxis

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*nen Picknickkorb mit bring und mich neben die andern beiden setzt*
 

Karsina

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Uiiii *Staubwedel auspackt, alle anwesenden abstauben. ... hust hust puhhhhh, große Schüssel Keks reinstellt*
Demnächst gehe es weiter habe nur paar private ding erledigen müssen.


Liebe Grüße aus den schönen Wien
 

Sangu

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*hatschie* hab doch allergie gegen Staub :oops:
aber schön das es bald weiter geht :) grüße zurück :lol:
 

Karsina

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Als ich bemerkte, dass es mir Spaß macht Kindern eine kleine Freude zu machen, wollte ich das Ganze noch einmal erleben, aus diesen Grund fragte ich meinen Jugendleiter ob ich noch einmal bei einer Spendenaktion mitmachen darf.

Im November war es soweit ich durfte die Jugendgruppe in Bad Pyrmont unterstützen. Dieses Mal war es ein Samstag, da es leider schon kalt war, fand die Veranstaltung in der Kurhalle statt, wer geht zur Kur, nun ja, aber ich wusste nicht das sich älter Leute so unterhalten lassen, ich war überrascht und es machte sehr viel Spaß, diese mal hatte ich eine Wolfs Kostüm an, grau und frech, nicht mit großen Zähnen, nein eher ein verschwitzest Grinsen. In der Umkleidekabine „naja sagen wir so dazu“ war ein kleiner Spiegel in den ich ein paar Gestiegen versuchte, als wir dann raus gingen in den Saal, war ich total weg, es waren nicht nur ältere Herrschaften nein Kinder mit ihren Eltern waren eingeladen worden.

Ich wusste das diese Aktion anders werden wird, als in einer Fußgängerzone oder am Markt, doch das so viel da waren war mir nicht bewusst, der Tag verlief anders als ich es mir vorgestellt hatte, viel schöner, ich dachte mir hier sieht dich keiner hier kannst du das machen was du sonst nie machen kannst.

Ich versuchte nach den ganzen Aktionen des DRK ein Kostüm für mich zubekommen, mein Traum wäre das Wolfskostüm gewesen, aber bei der Versteigerung war einer besser, nun aber für das Bärenkostüm hat es gereicht. Nun musste ich das Kostüm nur noch nachhause schaffen, man das war ein Spiel, gerade an diesen Tag hatte meine ach so nette Schwester Besuch von ihren Freundinnen, ich will nicht daran denken nein bitte weg mit den Kopfkino.

Als ich das Kostüm auf meine Zimmer hatte, dachte ich darüber nach wie und wo ich es anziehen könnte, nur zum Karneval, das wäre mir zu wenig gewesen, im Frühjahr 1976 nahm ich es dann mal mit nach draußen und ging in den Wald. Ich zog es an einer Lichtung an, ich dachte mir nix dabei, ich fühlte mich richtig Wohl, so frei als wäre ich ein Tier das im Wald wohnte und die Freiheit geniest. Als ich so Anfing mir vorzustellen was ich alles machen könnte als Wolf oder Bär, klopfte mir jemand auf die Schulter, ich erschrak derartig das ich wohl die ersten 5 Sek. blase wie eine Wand war, doch das konnte mein Gegenüber nicht sehen, dafür sah ich das er komplett grün gekleidet war und eine Flinte trug, der Jäger.

Ich dachte mir, na super nun habe ich aber ein großes Problem, Kopf runter, er sah mich und sagte: oh was machst du da, ich antwortete mein Kostüm ausführen, als er lachte war mir klar es gibt kein Ärger, für mich war es eine sehr große Erleichterung. Er sagte weiteres Du sein bitte so gut und Kennzeichen dein Kostüm, denn so könnte man im Halbdunkel, dich als ein Wildtier verwechseln und das könnte schmerzhaft werden, wir unterhielten uns noch eine ganze Weile, in dem ich meine Problem mit den Verstecken und tragen des Kostüm erzählte und er bot mir an das ich mein Kostüm im Schupfen von der Jagdhütte deponieren dürfte, was für mich alles viel leichter machen, sowie die orangene Schutzwesten die ich von ihm bekam um mich für andere Jäger kenntlich zu machen.

Jeder frei Minute die ich hatte, verbrachte ich mit meinen Kostüm im Wald, viel Leute begegnete ich, die ich kannte, jedoch konnte mich keiner im Kostüm erkennen und sprechen war ein Tabu, denn über die Stimme hätten mich fast jeder erkannt, das wäre sicherlich das Ende für meine Leidenschaft gewesen. Im Dorf sprach sich schnell herum, das im Wald auf der Dahne eine Person im Bärenkostüm herum lief, ich hoffe nur das der Jäger sich nicht verspricht bzw. was ausplaudert, doch er behielt das Geheimnis für sich, im Frühsommer 1976 zog ich weg, ich habe den Jäger im Herbst 1987, als ich mich mit alten Schulfreunden traf, besucht. Das tolle an der Sache, er hat mich sofort wieder erkannt und an der Türe sagte er nur „Brummmm“.

Wie gesagt ich zog im Frühsommer nach Hannover um meine Lehrstelle als Elektrotechniker anzutreten, bei Bund lehrte ich dann noch Systemprogrammierer, meine Eltern erlaubt mir das ich in der Nähe meiner Arbeit wohnen durfte, was mich damals eine sehr große Erleichterung war den somit war ich endlich frei, mein Kostüm ja das nahm ich mit es war schon durch die Streifzüge im Wald etwas in Mitleidenschaft gekommen, doch nun hatte ich mein eigenes Geld und somit konnte ich mir nach vier Monaten ein neues kaufen.

Die Dinger waren Damals nicht so teuer gut dafür waren sie von der Stange, aber egal. Als ich mir im Oktober das Kostüm kaufen lernte ich im Laden eine Jungen kenne, Wolfgang hieß er, der fragte mich, ob ich mir das für den Karneval kaufen würde ich sagte spontan ja, worauf er meinte ob ich nicht eine Karnevalgruppe suchen würde.

Worauf ich wieder JA sagte. Zwei Wochen später trafen ich die Gruppe, es waren lauter junge Leute in Alter von 15 – 30, naja vielleicht auch ein paar ältere, mir fiel aber in den ganzen Gewurle eine kleine Gruppe auf die sich anders verhielten, als die andern, als ich Wolfgang nach der Gruppe fragte sagte er ja die sind komisch, die tragen ihre Kostümen nicht nur zum Karneval sondern auch zuhause oder bei kleine Treffen, er wäre schon mal dabei gewesen, das sein nix für ihn.

Ich weiß nicht mehr wie lange es gedauert hat, bis ich mich an die Gruppe ran traute, doch im Sommer 1977 unternahmen wir gemeinsam einen Ausflug in den Harz und das zum ersten Mal mit den Kostümen. Das Erlebnis war so einschneidend für mich, ich hatte mir damals ein Wolfkostüm gekauft, das weiß ich so genau, weil ich mit meiner Frau über diese Zeit unterhalten habe, ich habe ihr alles über meiner Furryzeit erzählt und sie hörte gespannt zu, sie sagte mir, du ich habe die Schuhschachtel von dir aufgehoben in der du dein Erinnerung von damals gesammelt hast, ich muss offen gestehen ich dacht ich hätte diese Sachen schon lange entsorgt!
Mit großer Freude ging sie ins Schlafzimmer und kam nach knapp 5 Min. wieder mit der Schachtel, in diese hatte ich ein paar Dinge aufgehoben, die ich aus meiner Jugend gesammelt habe, ich konnte es nicht glauben, aber es waren eine Zeichnung sowie ein paar schriftliche Ausfertigungen dabei, diese waren für mich wie eine stöbern in der Vergangenheit. Nach meinen Schlaganfällen bin ich zwar motorisch In Ordnung, jedoch verlor ich sehr viel von meiner Vergangenheit, ich musste vieles von Bildern bzw. von meinem Tagebuch das ich heute noch führe nachlesen kann, sowie durch Erzählungen, es ist sehr schlimm wenn man solche Lücken hat. In diesen Büchern habe ich sehr viel und ausführlich über meine Furry-Fandoms geschrieben.

Nun wieder zu meinen Erlebnissen, in meiner Lehrzeit konnte ich mich mit meiner Vorliebe, ich sag es mal so den ich sehe es als Hobby, nicht als Krankheit. Ich traf mich an jeden freien Tag mit der Gruppe. Wir konnten uns nicht sehr oft in der Öffentlichkeit aber doch kam es sehr oft vor das wir bei Veranstaltung öffentlich auftreten.

Als ich 1982 nach Wien zog, ich bekam bei Viktor Computer eine Job als Systemprogrammiere. In Wien war ich die erste Monaten ziemlich alleine, weg von meiner Familie, aber auch von meinen Freunden und Furry´s. Furry sein durfte ich nur mehr in meinen vier Wänden. Eines Tage im Karneval, packte ich meinen Wolf aus, raus mit ihm, das war die einzige Zeit wo ich es wagen konnte. Nach den Karneval in Wien dachte ich mir wieso fahr ich nicht in eine ländliche Gegend und gehe mit meine Kostüm spazieren. Nun das war der Anfang von allen, danach traute ich mich überhaupt nix mehr, ich ging auch zu keinem Karnevalsfest mehr.

Es war im Mai 1983, ich ging mit meine Kostüm in den nah gelegene Prater Hauptallee, ein Naherholungsgebiet in Wien, als ich dort ankam, zog ich mein Kostüm an, es waren sehr viel Leute unterwegs. Ich dachte mir schon das es vielleicht doch nicht richtig war, doch da sah mich schon ein paar Kinder, damit waren meine Zweifle verfolgen, ich ging in der Allee spazieren, mir viel nichts auf und es machte mir riesig Spaß, nach knapp drei Stunden fuhr ich wieder heim, als ich dann ca. 2 Wochen später wieder in die Allee ging ich wieder im Kostüm spazieren, doch nach knapp 30 min wurde ich von einer Polizeistreife angehalten und damit begann ein kleines Drama.

In dem Letzten Teil werde ich auch einen Teil meier wieder gefunden Unterlagen bzw. die Zeichnungen!!!
Bis dahin viel Spaß beim lesen und es wird nicht solange dauern.....
 

Tyger

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Deine Erlebnisse sind wirklich interessant zu lesen, ich bin schon gespannt auf den dritten Teil!
 

Silvana

die Trolljägerin
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Es ist eine wirklich interessante Geschichte, sogar interessanter als ich nach dem ersten Teil glaubte.
*Sofa und Popcorn fürs Publikum hin stell*
 

Sangu

Knochenritter
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*Sofa trink und Popcorn mampf* Danke Silvana für die snacks :lol:

*auch auf den dritten Teil wartet* Hoffentlich wirds nicht nen zweiteiler wie bei den Tributen ^^
 

Karsina

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hi,

*vorsichtig mal reinschaut*
Da ich hier ja fast 35 Jahre in Kurzform erzähle, kann es sogar passieren das es eine vierten Teil auch gibt, jedoch diese nur mehr Kopien von meinen Büchern und Zeichnung sein wird, dank meiner Frau *mein Sonnenschein*, habe ich meine Fursona wieder gefunden, den ich nach den Vorfall 2009 vergessen hatte, als ich einen Bericht über Furry im Fernsehen gesehen habe, konnte ich mich an mein Zeit als Bär und Wolf erinnern und mich zog es auch immer zu Wölfe hin, auch im World of Warcraft das ich spiele, habe ich als Jäger fast nur Wölfe.....

Da ich zur Zeit im Krankenstand bin, werde ich euch schneller mit den nächsten Teil belästigen:lol:

Bis dahin alles Liebe *knudelrunde* und liebe Grüße aus Wien

*^^Text schnell überarbeite war ja gruslig die Fehler^^*
 
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Sangu

Knochenritter
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Huhu
Gute Besserung :) und *kräftig reknuddel nach Wien* :lol:
 

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