Meine Gedanken

Aotora

Frischling
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11 Feb 2015
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28
Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber da ich keine Unterforum für Gedichte gefunden habe....
Ich habe einige Gedanken, die mir im Kopf herumgehen, zusammengeschrieben und ein Gedicht daraus gemacht. Würde mich freuen eure Meinung zu hören :)

Wenn Menschen eng zusammenstehen,
Ihre Ideale gemeinsam erreichen,
Wenn Tiere nicht den Tieren gleichen,
Die über diese Erde gehen,
Und jeder sich traut dies zu tun,
Wovon nicht seine Träume ruh´n,
Sondern die Fantasie frei spielen lässt,
dann ist das Leben wie ein Fest.

Du sollst nur immer dieses machen,
Immer nur an dieses denken,
was das Herz bringt dir zum lachen,
und anderen auch Freude schenken,
Egal was deine Umwelt sagt,
Was die Mitmenschen daran plagt,
Was du für Interessen hast,
und auch verfolgst ganz ohne Rast.

Wir Menschen dürfen nie vergessen,
Das auch wir nur Tiere sind,
Wir dürfen uns nie an der Richtung messen,
Aus der weht der allgemeine Wind,
Niemals auch nur darauf hören,
Was andere daran könnte stören,
Immer den eigenen Weg gehen,
Und nur ins eigne Herz sehen.

Wenn du träumst von bunten Tieren,
Egal ob mit Punkten oder Streifen,
Die aufrecht durch die Lande spazieren,
Oder nach den Sternen greifen,
Sei es mit Schuppen oder Fell,
Sei es dunkel oder hell,
Dann hab den Mut den Traum zu Leben,
Dann wird dieser Glück dir geben.

Niemals werden es alle verstehen,
Niemals alle nachvollziehen,
Viele werden auf die Seite sehen,
Oder versuchen zu entfliehen,
Doch sehe auch die andre Seite,
Das lachen aller andren Leute,
Die sich dafür begeistern können,
Sich den Spaß auch selber gönnen.

Und willst als Tier du ziehen durch die Lande,
Dann suche dir doch Gleichgesinnte,
Knüpfe mit ihnen starke Bande,
Dicker noch als jede Rinde,
Vertraue dich einfach den Leuten an,
Welchen niemand den Willen aufzwingen kann,
Die stehen bei dir auch in der Not,
Die fahren mit demselben Boot.

Immer werden sich Menschen finden,
-Auch wenn Eltern und Freunde dagegen sind-
Die sich an dieselben Werte binden,
Und fliegen mit demselben Wind.

Denn denke niemals dir im Leben,
Dass du alleinstehst mit den Ideen,
Die dir eine Richtung geben,
Auch wenn nicht alle diese seh´n.
 

Tyger

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13 Aug 2012
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Von der Idee her ein wirklich schönes Gedicht, das mich echt anspricht, aber teilweise ein "Reim dich, oder ich fress dich!". Bitte mehr Feinschliff, dieses Gedicht hätte es wirklich verdient!
 

Nimiras

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19 Jan 2014
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Da bin ich auch deiner Meinung Tyger. Etwas an den Reimen lässt sich immer ausbessern und man sollte zumindest so viel wie es geht verbessern.
Sonst ist es sehr ansprechend, da hast du dir ein gutes Forum ausgesucht das auch zum Gedicht passt.
Wenn du weitere Gedichte hast, dann schreib sie weiter ruhig hier auf. Mal schauen was du noch alles so drauf hast^^.
Bis dahin
Nimiras
 

Fiete Langohr

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1 Sep 2013
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Thematisch ist das Gedicht super. Ich möchte aber auch in die gleiche Kerbe hauen, wie meine Vorredner. Etwas Überarbeitung täte dem Gedicht noch ganz gut.

Mir ist z.B. Aufgefallen, dass das Reimschema einzig in der ersten Strophe von dem der restlichen Strophen abweicht. In der ersten hast du a b b a c c d d und in den restlichen a b a b c c d d. Für den Rhythmus beim Lesen ist es gut mal die Silben pro Zeile zu zählen. Wiederkehrende Muster bei der Silbenanzahl sind für den Rhythmus förderlich.
 

Aotora

Frischling
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11 Feb 2015
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28
Danke für eure Anregungen :)
Das mit der ersten Strophe ist mir auch schon aufgefallen, ich habe hier schon mal eine erste überarbeitete Version, mal sehen was sich angesichts der Silben noch machen lässt...

Wenn die Menschen eng zusammenstehen,
Ihren Traum gemeinsam zu erreichen,
Wenn Tiere über diese Erde gehen,
Die nicht den andren Tieren gleichen,
Und jeder sich traut dieses zu tun,
Wovon nicht seine Träume ruh´n,
Sondern die Fantasie frei spielen lässt,
dann ist das Leben wie ein Fest.

Du sollst nur immer dieses machen,
Immer nur an dieses denken,
was das Herz bringt dir zum lachen,
und anderen auch Freude schenken,
Egal was deine Umwelt sagt,
Was die Mitmenschen daran plagt,
Was du auch für Interessen hast,
und diese verfolgst ganz ohne Rast.

Wir Menschen dürfen nie vergessen,
Das auch wir nur Tiere sind,
Wir dürfen uns nie an der Richtung messen,
Aus der weht der allgemeine Wind,
Niemals auch nur daruf hören,
Was andere dran könnte stören,
Immer doe eignen Wege gehen,
Und nur die eignen Herzen sehen.

Wenn du träumst von einem eignem Tier,
Egal ob mit Punkten oder Streifen,
Dann behalte deinen Traum bei dir,
Dann kannst du nach den Sternen greifen,
Sei es mit Schuppen oder Fell,
Sei es dunkel oder hell,
Hab den Mut den Traum zu Leben,
Dann wird dieser Glück dir geben.

Niemals werden alle es verstehen,
Niemals alle nachvollziehen,
Viele werden auf die Seite sehen,
Oder versuchen zu entfliehen,
Doch sehe auch die andre Seite,
Das lachen aller andren Leute,
Die sich dafür begeistern können,
Sich den Spaß auch selber gönnen.

Und willst als Tier du ziehen durch die Lande,
Dann suche dir doch Gleichgesinnte,
Knüpfe mit ihnen eine starke Bande,
Haltet zusammen wie Baum und Rinde,
Vertraue dich einfach den Leuten an,
Welchen niemand den Willen aufzwingen kann,
Die stehen bei dir auch in der Not,
Die fahren mit demselben Boot.

Immer werden sich Menschen finden,
-Auch wenn Eltern und Freunde dagegen sind-
Die sich an dieselben Werte binden,
Und fliegen mit demselben Wind.

Denn denke niemals dir im Leben,
Dass du alleinstehst mit den Ideen,
Die dir eine Richtung geben,
Auch wenn nicht alle diese seh´n.
 

Aotora

Frischling
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11 Feb 2015
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Ich habe hier auch gerade ein Gedicht ausgegraben dass ich aus einer Idee, die ich im Internet gefunden habe, für eine kleine Weihnachtsfeier in meinem Betrieb geschrieben habe... Irgendwelche Meinungen? (Die letzte Strophe war eigentlich nicht geplant, ich hab frühs aber noch in die Zeitung geschaut und als da was über die Maut stand hab ich es noch dazugeschrieben):

Steuerliche Überprüfung

Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen,
es war beim Finanzamt zu betteln und fleh`n.
Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer,
verlangt vom Christkind die Einkommenssteuer.

Das Amt will auch wissen, ob es angeh´n kann,
dass das Christkind so viel verschenkt dann und wann.
Das Finanzamt hat so nicht wirklich kapiert,
wovon das Christkind dies alles finanziert.

Weil das Christkind rief: "Die Elfen stell´n die Geschenke her",
wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär..
Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben,
und Erlöse wären anzugeben um die Steuer zu erheben.

"Ich verschenke das Spielzeug an Kinder" wollte das Christkind sich wehren,
doch da wäre noch immer die Frage der Finanzierung zu klären.
Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben,
wäre es besser dies jetzt gleich zu sagen.

"Meine Elfen besorgen die Teile,
und basteln die Geschenke in Eile"
Das Finanzamt fragte wie verwandelt,
ob es sich um innergemeinschaftliches Gewerbe handelt?

Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz,
von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz?
"Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld",
Ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt."

"Aus allen Ländern kommen die Sachen",
mit denen wir die Kinder glücklich machen."
Dieses wäre ja wohl nicht geheuer,
denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer!

Wie das Christkind zu den Kindern komme,
fragt das Amt dann voller Wonne.
"Ich fahre da mit dem Wagen vor,
komme ja von des Himmels Tor!"

Das Christkind sprach´s und wie sollt´s sein,
Das Finanzamt will den Versicherungsschein...
Und gleich darauf kommt die nächste Frage heran:
ob man denn gleich die Fahrzeugsteuer abbuchen kann?

"Aber man enzündet Kerzen für mich im ganzen Land!"
Das Christkind sprach´s und hatte gleich den Feuerschutzsteuerbescheid in der Hand"
Und weil das Amt so viel Spaß daran hat,
steht auch gleich die Vergnügungssteuer auf dem Blatt.

Wegen der Last der vielen Blätter und Formulare
-denn der Haufen reicht dem Christkind schon über die Haare-
gibt es schließlich doch klein bei
und fragt, wo denn die Freude dabei sei?

Das Finanzamt hat von zu diesen Sachen keine Meldung,
meint nur dies wäre ein Fall für die Steuerfahndung.
Wegen dieser Beamten, welch ein Graus,
fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.

Denn das Finanzamt meint, ein Steuererlass kanns nicht sein,
und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.

(Und auch noch auf dem Weg nach draußen,
wie sollte es denn anders laufen,
hat ein Beamter nach den Neuigkeiten geschaut
und erklärt dem Christkind gleich noch die Maut.)
 
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Fiete Langohr

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Ein recht amüsantes Gedicht.

xD Wobei sich gleich die Frage stellt, was darf Satire? Hier werden die Gefühle von Finanzbeamten verletzt, ihnen sogar der Ausfall des Weihnachtsfests zur Last gelegt. Dabei gehen sie nur gründlich ihrer Arbeit nach. Steuerbetrug ist kein Kavaliersdelikt und trifft uns letztlich alle. Wenn wir Uli Hoeness verknacken, darf nicht vor dem Christkind halt gemacht werden. xD
 
Zuletzt bearbeitet:

Aotora

Frischling
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11 Feb 2015
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Ach du je! Ich entschuldige mich hiermit bei allen Finanzbeamten die sich in Ihrer Würde verletzt fühlen! ;)
 

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