Legenden, Steine und Banditen

JAF-B

Frischling
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Legenden, Steine und Banditen [Project on Hold]

Vorwort

Es handelt sich bei dieser Geschichte um eine überarbeitete Version der Endlosen Furry Geschichte. Siehe -> Hier <-

Um den künstlerischen Freiraum der Parts von Espa., Akitar und ebenso meiner zu respektieren und die Teilgeschichten nicht abzuändern, habe ich mich deswegen dafür entschieden, die überarbeitete Version in einen extra Thread zu legen.

Leider ist Espa. nicht mehr auf diesem Board unterwegs, was mir von seiner Seite her keinen neuen Stoff versorgt.
Aber wenigstens konnte ich Akitar wieder dafür begeistern. An dieser Stelle schon mal eine "Danke" dafür. :]

Meine Intention ist es, der ganzen Geschichte (die mich sehr mitgerissen hat) mehr Tiefgang zu Verleihen und dem Leser, also euch, mehr Einblick in die Vorgeschichte der Charaktere, ihrer Entwicklung und ihrer Beziehungen zueinander zu geben. Weswegen ich mich dafür entschieden habe die Geschichte mit 3 Vorkapitel einzuleiten, stilistische Mittel inbegriffen.

Kommentare, Verbesserungen und Vorschläge sind gerne gesehen. ^^

Des weiteren könnt ihr auch gerne, im alten Thread, eigene Teile mit eigenen Charakteren posten oder mir per PN schicken, welche ich dann mit in die Geschichte einwebe.

Ich hoffe ihr findet Gefallen daran. JAF-B



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Danksagung

Ich weiß es ist eher untypisch, aber ich will einfach mal ein paar Worte loswerden.

Ich bedanke mich bei nuncio und Akitar, sowie BlueHusky dafür das sie immer für mich da waren und immer ein nettes Wort für mich übrig hatten, auch wenn ich von niemandem etwas wissen wollte.

Außerdem bedanke ich mich bei Espa., dafür das er mir gezeigt hat das ich auch kreativ sein kann und was man mit dem geschriebenen Wort für Emotionen und Werte vermitteln kann.

Genauso bedanke ich mich bei allen fusseligen und nicht-fusseligen Personen, die ich über die 3 Foren auf den ich angemeldet bin, in den letzten Jahren kennen gelernt habe und meine Freunde nennen darf oder durfte.

Mein letzter Dank geht an meine Schwester die mein Ein-und-Alles auf dieser Welt ist. Und mich auf eben dieser hält.



Und nun zur Geschichte! :]

Wenn ihr Rechtschreibfehler entdeckt, seid so frei und gebt mir bescheid.



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Legenden, Steine und Banditen

Präkognition: Natus in Sanguis
"Geboren in Blut"


"21 Jahre lang, lebten wir in Frieden und Eintracht.
21 lange Jahre, brauchte ich um mir Freundschaften und Beziehungen aufzubauen.
21 viel zu kurze Jahre, genoss ich die Nähe zu meinen Lieben.

21 verstrichene Jahre,...

... und wo stehe ich nun?...

Blut!... Blut?!... Blut... es läuft mir über die Pfoten."



----------------------------------------Ende des Kapitels----------------------------------------​



Irestow

Es beginnt in einem Dorf namens Irestow.
Ein Fischerdorf am östlichen Meer, welches durch den Zustrom von Süßwasser aus dem Fluss Demetrix, über ein besonderes Verhältnis von Süß- zu Salzwasser verfügt. Eine Besonderheit, die uns von jeher den ertragreichsten Fischfang an der gesamten Ostküste einbrachte. Und obwohl durch Fischfang und dem daraus folgenden Handel Tag auf Tag, hunderte von Furries auf und über den Fischmarkt und den Hafen strömten, so ist es doch ein sehr verträumter Ort.
Eltern mit ihren Kindern, Nachbarn die einem stets zur Seite standen, die Furs vorheriger Generationen, die den Kindern Geschichten und Weisheiten lehrten und ein Bürgermeister, der eher die Statur eines Soldaten als die eines Politikers hatte, prägten unser Dorf.
Und obwohl der Hafen unser Dorf ernährte und er vielen der Einwohner Arbeit bot, war es als handelte er sich um einen eigenen Ort.
Ein Ort der nur durch das Fangen, Kaufen und Verkaufen von Fischen und Meeresfrüchten lebt. In dem man hektisch und mit Bedacht um jeden Groschen und den letzten Fisch feilscht.
Geld... ein Ort der nur durch Geld lebt.

Zwei Welten, die so unterschiedlich und doch so untrennbar miteinander verbunden sind.



----------------------------------------Ende des Kapitels----------------------------------------



Prolog: Gedanken

Mein Name ist Espa und ich lebe seit meiner Geburt, vor 21 Jahren, mit meinem Vater in Irestow. Ich bin wie jeder im Dorf ein ganz normaler Furry, der seinen eigenen Träumen und Phantasien nachjagt und danach strebt Großes zu tun. In meinem Falle, war es der Traum loszureisen und nach einem mythischen Stein zu suchen, welcher einem ungeahnte Kräfte verleihen soll.
Aber Träume und Phantasien füllen leider nicht deinen Bauch. Und so musste ich mir Geld erarbeiten, um mir irgendwann meinen Traum zu erfüllen.
Also ging auch ich, wie jeder Andere, meiner Arbeit nach. Manchmal fuhr ich mit auf das Meer hinaus und fing Fische, manchmal verkaufte ich sie auch in nahegelegenen Dörfern. Aber das wichtigste für mich waren stets die Jagdausflüge mit meinem Vater und das anschließende verkaufen der Felle.

Mein Vater!

Seitdem ich mich erinnern kann, war mein Vater meine ganze Familie, der einzige der mir nahe stand und wirklich zu mir gehörte.
Er war von jeher der einzige Grund, weshalb ich noch nicht aufgebrochen und aus Irestow fortgegangen war.

Eine Mutter?

Natürlich!... eine Mutter habe ich auch... oder doch eher hatte...
Sie starb als ich noch nicht einmal 1 Jahr alt war... bei einem Feuer in unserem alten Haus.

Ich wünschte mir so oft nur eine einzige Erinnerung and ihre Stimme, ihr Gesicht oder wenigstens ihren Geruch zu haben...
ein Wunsch der mir jedoch verwehrt blieb.

Ob ich darüber traurig bin?

Nein... nun ja... vielleicht ein bisschen. Aber ich hatte ja noch meinen Vater.
Er gab mir alles was ich brauchte. Er war streng, doch stets aufrichtig. Er lehrte mich den Umgang mit Heilkräutern, brachte mir das Jagen und Fischen bei und Er lehrte mich den Umgang mit Pfeil und Bogen sowie dem Schwert.

Und... Er liebte mich... trotz allem Unfug den ich trieb oder den unzähligen Scheiben die ich im Spiel mit Freunden zerschlug.

Wie konnte Er auch anders? Ich war alles was Er hatte... Er war... Er IST stolz auf mich.



----------------------------------------Ende des Kapitels----------------------------------------



Hier noch eine Vorschau auf den aktuell von mir gewählten Namen des nächsten Kapitels:

* "Kapitel 1: Der Anfang vom Ende"
 
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Sheroth

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Klingt vielversprechend^^ also ich bin gespannt, ob das fortgesetzt wird xD
 

JAF-B

Frischling
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Änderungen:

* Ich habe mich dazu entschieden, vor dem Kapitel "Der Anfang vom Ende" noch 2 weitere einzuschieben.

* Außerdem habe ich zur Übersicht mal ein paar Trennlinien zwischen die Kapitel gesetzt.




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Sheroth schrieb:
Klingt vielversprechend^^ [...]
Danke. :]

Sheroth schrieb:
[...] also ich bin gespannt, ob das fortgesetzt wird xD

Vorausgesetzt die Arbeit lässt mir die Zeit und mich beglückt eine Muse, wird es weitergehen. ^^
Nein, also ich denke so alle 2 bis 3 Tage werde ich ein (oder mehr) Kapitel reinstellen.

Und ebenfalls ein Danke für den Kommentar, ich dachte schon der Thread wird wieder so sang- und klanglos untergehen, wie der letzte.



Also, dann mal weiter im Text. Viel Spaß!



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Kapitel 1: Besorgungen

Ich war mit dem Gespann im Nachbardorf, um Fische zu verkaufen und ein paar Besorgungen zu machen. Aber es sind leider recht harte Zeiten. Viele der Fischer unseres Dorfes haben so reiche Erträge, dass sie ihre Fische zum Spottpreis verkaufen können. Zum Leid derer, die wie ich nur einen halben Karren voll zum Verkauf haben.

Der Händler Veres, ein Berg von Wolf und ein guter Freund meines Vaters, betrachtete meine Fische. Er drehte und wendete sie um sie mit seinem verbliebenen Auge genau zu begutachten.
Drei große Narbe von 15 bis 20 Zentimeter Länge, welche von den Pranken eines Löwen stammten, verliefen über sein Gesicht. Sein linkes Auge wurde dabei herausgerissen und hatte eine leere und schwarze Augenhöhle hinterlassen, welche er sich selbst zugenäht haben soll. Zumindest erzählte mir das mein Vater immer.

*Brrr... Mir läuft es jedes Mal kalt über den Rücken, wenn ich daran denke!*

Trotz allem hatte er aber ein freundliches Gesicht und die Narben verliehen ihm irgendwie Charakter. Mit seiner Statur wirkt eher wie ein alter Kriegsveteran als ein Händler.
Schließlich hob er seinen Kopf, starte mich mit seinem leuchtend gelben Auge an und sagte zu mir.
"Nun... ich habe mein Soll an Fischen zwar schon eingekauft, aber ich würde sie nehmen. Ich werde dir 30 Groschen geben."
"Veres nun komm schon! 30? Früher hast du mir 70 gegeben, du weißt doch ganz genau das ich 15 Groschen für das Boot bezahlen muss und einkaufen muss ich auch noch!"
"Espa es tut mir leid aber in diesen Zeiten ist der Fischpreis am niedrigsten und ein Verlustgeschäft kann ich mir nicht leisten!"

Von 15 Groschen konnte ich keineswegs alles für unseren Haushalt auftreiben, also hielt ich einen Moment inne und überlegte kurz wie ich ihn überreden konnte.
Mir viel leider nichts ein... nun ja bis auf meine Trumpfkarte.
"Du kennst meinen Vater wie lange? Seit über 30 Jahren! Du weißt was er alles für dich getan hat und wie er damals deine Toch..."
"Wie oft hast du mich mit dieser Geschichte schon herumbekommen." unterbrach er mich, "Aber... mpfhh... okay ich gebe dir 45 und keinen Groschen mehr!"

Ich musste mich anstrengen um mein Grinsen zu verstecken, ich wollte ihn ja nicht verärgern.

"Danke dir, du bist wirklich ein Freund!
Ich komme in 3 Tagen wieder her und habe dann hoffentlich ein paar Fische mehr in petto!"
Ich drehte mich um und ging in Richtung des Marktes um endlich die Besorgungen für meinen Vater zu machen.
"Mach bloß das du wegkommst, du alter Schelm! Und grüße Aaron von mir.", rief mir Veres hinterher.
Obwohl er immer sehr hart wirkte, war er stets nett zu mir und sorgte dafür das ich immer genug Geld für meine Einkäufe hatte.

Schließlich kaufte ich alles was mein Vater mir aufgetragen hatte, von Obst und Gemüse über Gewürze und Fleisch bis zum Wein und packte alles auf den Karren und gab Dexter, unserem Pferd, zwei Äpfel ab.
"Das mich Veres immer aufhalten muss, naja wenigstens hat er mir ausreichen Geld dafür gegeben. Aber ich sollte nun endlich aufbrechen um nicht im Dunkeln durch den Wald zu reiten!"
Mit den Zügeln in der Hand und den verbliebenen 15 Groschen für den Reeder in der Tasche, brach ich auf.

Ein zwei- bis dreistündiger Rückweg lag vor mir.



[Fortsetzung in Akitar's Post]



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So und hier wieder eine Vorschau, diesmal auf die aktuellen Namen der nächsten 2 Kapitel:
(Mal sehen ob es diesmal dabei bleibt. ^^)

* "Kapitel 2: Eindrücke"

* "Kapitel 3: Der Anfang vom Ende".
 
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Akitar

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Zusatz zu Kapitel 1:Besorgungen

Sprache von Akitar: Blau, Espa: Rot


Der Abend brach herein, der Wind hob sich und es wurde zu der Jahreszeit schnell kühl und dunkel. Auf einem alten Weg der durch den Wald führt in das Dorf Irestow stand ich da und überlegte ob ich es rechtzeitig schaffen würde in das Dorf zu kommen. Man wusste auch, dass es um diese Zeit viele Diebe gab die darauf nur warteten über einem armen Wanderer herzufallen und ihm auch wegen eines alten Topfes sogar das Leben zu nehmen.

Der Wind frischte auf und strich mir über das Gesicht. Ein Schwarm Vögel flog über meinem Kopf hinweg und krächzen in die weite. Ich hob den Blick zum Himmel, sah wie Wolken sich von Wind treiben lassen und die Bäume zum wanken beginnen. Der Wind wurde mit jeder Minute kühler. Die Nacht war nicht weit entfernt, ich musste handeln, mich entscheiden ob ich es alleine wagen sollte oder nicht. Ich überprüfte meine Ausrüstung. Der Bogen war griffbereit, Pfeile waren genug vorhanden und mein Dolch wartete nur darauf eingesetzt zu werden. Insgeheim hoffte ich, dass es nicht soweit kommen sollte, aber wenn das eigene Leben auf dem Spiel steht ist in dieser Welt alles erlaubt. Ich überprüfte meine Kleidung. Der Lederharnisch sitzt richtig, nichts drückt oder würde mich bei einer Bewegung behindern würde, Die Handschuhe sitzen eng sind aber immer noch beweglich, die Stiefel sitzen stramm sind aber immer noch angenehm zu tragen, meine Beutel sind verschnürt. Es konnte losgehen. Ich atme tief aus und mache mich auf den Weg. Der Marsch würde lange dauern. Zu Fuß gute 5 stunden, was mich aber weiter nicht störte. Wenn es sein muss schlafe ich auch im Wald.

Das Laub und die kleinen Äste unter meinen Stiefeln geben unter meinem Gewicht nach und knacksen in den Wald hinein. Ich schritt schnell voran, achtete aber auch darauf, dass ich meine Kräfte einspare damit ich es doch noch schaffen kann in das Dorf. Ich würde ungern im Wald übernachten auch wenn es nicht die Angst vor der Dunkelheit ist. Alleine die Tatsache, dass ich hier eventuell nicht alleine bin würde mir den Schlaf rauben. Ich halte inne als ich ein knarren höre. Ich drehe mich um und sehe ein Licht auf mich zukommen. Ich höre die Schritte eines Pferdes und wusste um was es sich handelt. Es kann entweder ein Spähsoldat sein, ein Händler der scheinbar auch in das Dorf will oder jemand auf der Durchreise. Alleine diese Tatsachen sprechen eindeutig dafür, dass es sich nicht um Banditen handeln kann. Ich drehe mich wieder um und gehe weiter. Der Karren kommt näher, ich spüre die Vibrationen unter meinen Füßen machte mir aber keine weiteren Gedanken. Ich gehe weiter, den Blick stur auf den Weg gehalten als mich eine Stimme ansprach. „Ich grüße euch wohin des Weges wenn ich fragen darf?“ Ich sehe zu meiner linken, blicke auf den Karren und sehe einen Furry mit langen Ohren, kurzer Nase und das Haar verdeckt die linke Seite seines Auges. „Ich bin auf dem Weg ins das Dorf Irestow und suche dort nach einer Unterkunft für die Nacht“ sage ich entschlossen zu ihm. „Ahh ich verstehe. Nun da haben wir beide den gleichen Weg. Wenn ihr möchtet nehme ich euch mit ins das Dort. Zu Fuß würdet ihr erst ankommen bei tiefster Dunkelheit“ sagte er lächelnd zu mir. Nun er hatte schon Recht. Zu Fuß würde ich erst ankommen wenn es schon längst Dunkel ist und ob ich dann noch eine Unterkunft finde ist fraglich. Nur hatte sich mein sechster Sinn eingeschalten. Was wäre wenn es eine Falle ist? Ich bleibe stehen und der Karren neben mir auch. „Und? Wie habt ihr euch entschieden?“ fragte er mich. Ich dachte nochmal kurz nach. Gut er würde mich mitnehmen, das wiederrum würde mir Zeit sparen, außerdem sieht er nicht sehr kräftig aus was mir wiederrum helfen könne sollte er versuchen mich zu Überfallen. Wenn er aber Verstärkung hat? Hmm nein ich kann mir das nicht wirklich vorstellen. Er sieht nicht aus wie diese Art von Furry. Ich drehe meinen Körper zu ihm und sage: “Nun wenn es euch keine Schwierigkeiten macht dann nehme ich euer Angebot gerne an
Ich setzte mich auf den Karren und lege meine Beutel auf meinen Schoss. Mit einer schnellen Pfotenbewegung setzte sich das Pferd wieder in Gang. Die Zeit vergeht langsam aber ich achtete nicht darauf sondern achtete auf das Waldesinnere auf Verdächtige. „Sagt mal seit ihr etwas nervös? Ihr wirkt so auf mich“ höre ich die Stimme des Karren. Den Kopf weiterhin verhüllt unter meiner Kapuze antworte ich: „Nein das ist es nicht. Ich achte nur auf mögliche Bedrohungen“ „Wie kommt ihr den darauf wenn ich fragen darf?“ „Mir wurde erzählt das es hier häufig zu Überfällen kommt von Banditen.“ „Haha da macht euch keine Sorgen. Seit die Truppen hier oft Patroullieren kommt es kaum mehr zu solchen Überfällen“ „Hmm nun gut dann ist ja alles ok“ „Wie heißt ihr eigentlich?“ fragte er mich. Ich zögere lange antworte aber doch. „Mein Name ist…………….. Akitar. Ihr könnt mich ruhig Aki nennenEin schöner Name. Ich bin Espa freut mich euch kennen zu lernen“ sagte er und streckte mir die Pfote entgegen. Ich erwiderte die Geste und antworte „Freut mich ebenfalls. Danke nochmal das ihr mich mitgenommen habt“ „Ist schon gut ich helfen gerne anderen“ sagte er und grinst mich an.

Ich betrachte ihn genau um mir zusammenzureimen was es mit Espa auf sich haben könnte. Hmm seine Kleidung sieht normal aus, wie der eines Bauern, aber ich würde eher auf Fischer tippen da es in dem Dort angeblich viele geben soll. Seine Haare sind kurz aber seine Haare sind über die Augen länger und verdecken sein linkes Auge. Hmm wofür wohl? Vielleicht will er damit eine Verletzung verdecken oder es dient einfach der Optik. Von seiner Statur her wirkt er weder kräftig noch mager. Er ist scheinbar etwas größer als ich und scheinbar auch etwas älter. Ich schätze ihn auf 28 Jahre. „Wie alt seit ihr den eigentlich?“ fragt er mich aus heiteren himmel als habe er meine Gedanken gelesen „Ich bin 18 Jahre alt“ „Ohh ich habe Sie etwas älter geschätzt“ "Und wie alt sind sie?“ „21 Jahre“ „Hmm da habe ich mich etwas verschätzt. Dachte eher 28 Jahre“ „ Haha neinnein so alt werde ich so schnell noch nicht. Sagen Sie mal können wir uns vielleicht duzen? Weil wenn man mit Sie angesprochen wird kommt man sich ziemlich als vor“ „ Wie sie ähm ich meine du möchtest“ „ Na dann wäre das auch geklärt“ sagte Espa mit einem freundlichen lachen. „Ahh sehr gut wir sind bereits da. Die Zeit verging wie im Flug“ Er hatte recht die Zeit verging durch das Reden ziemlich schnell. Ich steige vom Karren runter und nehme mein Gepäck. „Danke nochmals fürs mitnehmen“ „Ach kein Problem. Wie lange willst du hier bleiben?“ fragte Espa. „Hmm darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Ich schätze mal für 1-2 Tage um meine Vorräte aufzustocken und eventuell meine Ausrüstung zu reparieren."Ahhh gutgut. Solltest du Hilfe brauchen wenn du nicht weißt wo man etwas bekommt dann kannst du gerne zu mir und meinem Vater kommen. Wir werden dir dann helfen. Unser Haus liegt in der Nähe vom Fluss“ „ Vielen Dank ich werde darauf zurückkommen. Gehabt euch wohl“ „Danke und viel Glück bei der Suche nach einer Unterkunft“ sagte Espa zum Abschluss und machte sich auf den Weg heim.
 

JAF-B

Frischling
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----------------------------------------Ende des Kapitels----------------------------------------



An dieser Stelle schon mal ein Danke an alle Leser!



@Akitar: *Grummel*.... jetzt hast du meine Ganze Planung durcheinander gebracht! >:[
Ne... ^^ ist in Ordnung, hatte nur nicht erwartet das du dich so früh zu Wort meldest.



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Änderungen:

* Mein Teil von "Kapitel 1: Besorgungen" wurde an Akitar's Teil angeglichen.
Espa ist nun mit einem Pferdekarren, anstelle eines Handwagens, unterwegs.


* Kapitel 2, "Eindrücke", fällt weg, da es sich eigentlich im Wald abspielen sollte und von Akitar bereits verarbeitet wurde.
(Zum Glück habe noch nicht viel geschrieben.)

* Kapitel 3, "Der Anfang vom Ende", wird dadurch zu Kapitel 2.



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Kapitel 2, "Der Anfang vom Ende", folgt demnächst.

Mfg JAF-B
 
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JAF-B

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Kapitel 2: Der Anfang vom Ende

Aus Espa's Sicht
:

Die Nacht war bereits angebrochen und dicke Wolken überzogen den ganzen Himmel, was die Nacht dadurch noch umso schwärzer machte.
Vereinzelt schafften es einige Sterne durch die Wolkenberge und hefteten ihr Licht an den Himmel. Es wirkte als wäre dies der klägliche Versuch des Lichtes, einen Sieg über die Dunkelheit zu erringen.
Schwarz wie Pech, ein Mantel aus Dunkelheit, als würde die Welt auf einmal aufhören zu existieren.

In den Häusern und den kärglich erleuchteten Straßen sah man bis zum Hafen hinunter einige Furs, manche gingen zu Bett, schlossen ihre Stände und nahmen ihre Waren mit, andere kamen von Arbeit und waren auf dem Weg nach Hause, während wieder andere sich im einzigen Pub, dem "Old Galley", am Hafen tummelten und ihren Feierabend genossen.

Espa wusste, dass er morgen wieder mit seinem Vater auf die Jagd gehen würde und sie am frühen Morgen aufbrechen würden, also gab er Dexter mit seinen Zügeln das Zeichen weiter zu laufen, der dies auf Anhieb verstand.
Mit einem leisen Schnauben, setzte sich der stattliche und tiefschwarze Hengst in Bewegung und trabte geschmeidig los. Der Rappe hatte einige Meter hinter sich gebracht, als Espa an den Heimweg durch den Wald mit diesem Fremden *nein... mit Akitar!* denken musste. Er dachte daran das er um diese Uhrzeit wohl keinen Schlafplatz mehr finden würde.
Denn sowohl die Betreiber des Gasthauses als auch die alte Dame Fex, die ihre alte Scheune zu einem Schlafplatz für Reisende umbauen lies, schlossen mit dem letzten Sonnenstrahl ihre Türen, aus Angst vor Banditen.
Also entschloss sich Espa, Akitar mit zu sich nach Hause einzuladen und brachte Dexter zum stehen.

"Hey Akitar, wenn du einen Platz zum schlafen suchst, warum kommst du dann nicht mit zu mir.
Ich wohne gleich am Heideberg, keine zwei Minuten von hier und wir haben ein Gästebett,...", er legte die Zügel aus der Hand und drehte seinen Kopf während er weitersprach.
"denn im Dorf wirst du wohl keine Möglich...", er verstummte mitten im Satz und sah sich um.
Kein Akitar, eigentlich kein gar nichts war zu sehen, nur eine durch Fackeln erleuchtete Straße und ein paar Häuser, in deren Scheiben sich das Licht der Fackeln in unendlich vielen Facetten brach.
Espa blickte einen Moment auf die Stelle, an der Akitar gestanden war und drehte sich schließlich wieder um.

".... ...... .... Akitar..... ..... warum kommt mir der Name, dieses Wort, so bekannt vor?", sagte er zu sich selbst, als er Dexter erneut das Zeichen zum losreiten gab.

Zuhause angekommen, spendierte Espa seinem Dexter und Mary, eine goldbraune Stute mit einem weißen Fleck auf ihrem linken Ohr, die seinem Vater Aaron gehörte, ein paar Äpfel und goss ihnen frisches Wasser nach.
Dexter schüttelte sich dankbar, als ihm das Geschirr abgenommen und er zur Belohnung gewaschen wurde, während er und Espa durch Marys große braune Augen beobachtet wurden.
Espa liebte seine Pferde und streichelte beiden liebevoll über den Kopf, bevor er die Scheune verließ.

Mit der Klinke in der Hand, schloss er die Tür, das Knarren von altem sprödem Holz war zu vernehmen und eine frische Priese, die nach Heide und Meerwasser roch, fuhr Espa in die Nase.
Er vernahm Geräusche in den Büschen und Bäumen und plötzlich erspähten seine Augen ein Eichhörnchen auf einem Baum und ein paar Mäuse im Unterholz. Überall, in den endlosen Weiten der Heidewiesen, lebte und atmete es. Gedankenversunken ging er zum Haus.

Im Haus brannte kein Licht, nur die Laterne an der Tür gab ein fahles Licht von sich. Da fiel ihm ein, dass sein Vater heute abend ins "Old Galley" gehen wollte, um mit dem Wirt mal wieder ein paar Beleidigungen auszutauschen und sich ein wenig Schwarzgebrannten zu gönnen.
*Es wird also ein ruhiger Abend*, dachte Espa und setzte seinen Fuß auf die erste Stufe.

Er griff nach der Tür und bemerkte plötzlich, dass ihm ein Licht auf das Gesicht fiel.
Zum Himmel blickend, sah er einen riesigen, weiß-blauen und auch ein wenig gelblich schimmernden Mond, der sich seinen Weg durch die Wolken bahnte und sich Platz verschaffte.
Vollmond, Espa liebte den Vollmond, er saß manchmal stundenlang auf dem Hügel neben seinem Haus und blickte auf die schimmernde Scheibe und genoss seine Farbnuancen und das Spiel zwischen Licht und Schatten.
Heute jedoch war irgendetwas anders, er wirkte viel größer und präsenter als sonst... und irgendwie... fühlte er sich... bedrohlich an!

Eine kleine Wolke schob sich langsam vor den Mond, doch anstatt ihn zu verdecken, verlieh sie ihm einen eigenartigen roten Schein, es wirkte als würde er bluten, was Espa's Eindruck von Bedrohung noch verstärkte.
Die Wolke zog weiter und der Mond erstrahlte erneut in seinen weißen, blauen und gelben Farben.
Espa sah in noch einen Moment lang an, ein Schauer lief im über den Rücken, dass sich seine Nackenhaare aufstellten.
Die Tür öffnete sich und er betrat das Haus.



Einige Stunden vergingen und es war mitten in der Nacht, als Espa erschrocken die Augen öffnete.
Schreie waren zu hören, die durch sein, um einen Spalt geöffnetes, Fenster in den Raum kamen.
Espa stand auf und näherte sich dem Fenster und je näher er trat, umso mehr vereinnahmten ihn, die um Hilfe und Gnade schreienden Stimmen.
Am Fenster angekommen sah er ganz Irestow, aus einigen Häusern drangen Flammen und Rauch, Furries rannten durch die Straßen oder knieten aufgelöst vor einigen, scheinbar leblosen Körpern.

"Da... w-was... was war das?!"

Espa erschrak, als er ein schwarzes und verschwommenes 'Etwas' mit roten Augen sah.
Es kam aus der Stadt und rannte direkt über die Felder auf Aaron’s und Espa’s Haus zu.



[Weiter geht es demnächst in Akitar’s Post!]



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JAF-B

Frischling
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Änderungen:

* Ich habe den "Textberg" im zweiten Kapitel etwas umstrukturiert.
(Inhaltlich hat sich dabei nicht verändert)

* Mein eigener PC liegt zwar im Moment auf Eis, ich bin aber
(durch einen Freund) dennoch dazu gekommen, eine ABC-Prüfung durchzuführen.

* Außerdem habe ich meine Texte von Formulierungsfehlern befreit.

Es sollten nun so ziemlich alle Rechtschreib- und Formulierungsfehler eliminiert sein.
Falls ihr trotzdem noch etwas finden solltet, dann gebt mir bitte bescheid.



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[Project on Hold]
 
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