Lecker Gänsebraten, 100%bio...

Fenrir

Guest
Gans(z) schön- dämlich!
Eigentlich stinkt die ganze Sache so zum Himmel, dass mir das Schreiben darüber echt schwerfällt, daher nun in Kurzform- etwas sarkastisch formuliert, aber dafür leicht verständlich, hier die Story.
Unsere grünlichen holländischen Nachbarn haben vor knapp 16 Jahren beschlossen, die Jagd auf Graugänse zu verbieten.
Super Idee- kühn, fortschrittlich und voll BIO!
Mit dem Auto aus allen Teilen Europas angereiste, Umwelt- und Vogelfreunde feierten, fröhnten ihrem Hobby und erfreuten sich, massenauflauftechnisch in langen Reihen durch ihre Spektive spionierend, an zunehmend größer werdenden Gänseschwärmen. Auch toll!
Dass die Aktion nach hinten losgeht, merkten zuerst die Bauern, denn die reproduktionsfreudigen hungrigen Gänslein betätigten sich als BIO- Rasenmäher, die mit einer Schnitthöhe von knapp 3 cm fast schon Golfplatzpflegereife haben. Das Blöde an der Kiste war und ist jetzt nur, dass die Gänse ihre Lust nach frischem Grün nicht etwa nur auf Wiesenflächen stillen, sondern bevorzugt das einkürzen, was die Bauern vor einiger Zeit in ihre Felder eingedrillt hatten. Die wirtschaftlichen Schäden der Landwirte erreichten bald stattliche Ausmaße.
Gar nicht schön!
Also -Krisensitzung am runden Tisch, mit Vertretern der grünweichen Regierung, den Bauern, diversen "Tierschutzaktivisten", welche sich hauptsächlich mit Vögeln beschäftigen „devil“-Emoticon und einigen Jägern, die ihrerseits schon lange vorher vor den Folgen eines Jagdverbotes auf die Gänse warnten, aber, wie so oft, auf taube Ohren stiessen.
Resultat des Ganzen- die Gänse müssen unbedingt eine "Schädlingsbekämpfung" über sich ergehen lassen.
"... wir können aber solche Massen an Gänsen gar nicht mehr schiessen!" erwiderten die Jäger, die sich ungern vor den, bereits zu tief in den Dreck gefahrenen, Karren spannen lassen wollten.
Neue große Preisfrage- wie killt man möglichst schnell tausende Gänse, ohne dass die Tiere leiden? Wenn die Gänse leiden, jammern ja wieder die soften Känguruhlederturnschuhträger und petitionieren ungehemmt!
Zündender Einfall- GAS- jaaaa, wir vergasen die überzähligen Gänse einfach!
Voll tierschutzgerecht, voll schmerzfrei, Vollgas!
Einige Jäger protestierten mit sachlichen Argumenten dagegen, die soften Känguruhlederturnschuhträger natürlich nicht- denen fehlte dazu der nötige Durchblick.
Diese malten sich flink tolle platte Protestbanner, zogen laut schreiend vor den Regierungssitz, wurden wieder zu den wahren "Widerstandskämpfern", mehrten nebenbei gleich noch clever ihren Reichtum und klagten, denn Dank virtueller Hyperaktivität fanden sich promt naturentfremdete Unterstützer, die sich auf den Internetseiten der grünen Tagträumer, fleißig ihr schadhaftes grünes Gewissen erleichterten und kräftig spendeten.
Ein kleiner Teil der so "erkämpften" Kohle ging für eine gerichtliche Schlappe flöten, denn der Richter gab damals grünes Licht für die Fang- und Vergasungsaktion.
Nun denn- wie fängt man so eine Masse Gänse am Effektivsten, das war die nächste Frage.
Das Beste wäre es, ihnen dann auf´s Federkleid zu rücken, wenn sie ihre halbwüchsigen Jungen führen, denn während dieser Zeit mausern die Gänse ihre Schwungfedern und sind daher flugunfähig.
Genialer Plan- Respekt!
Nun konnte man in Holland Menschen beobachten, welche, mit Hilfe von Stellnetzen und geschickten Treibern, eine Gänsefamilie nach der Andern zu einem großen wabernden grauen Haufen zusammentrieben, die Vögel hastig in Tiertransporter pferchten, um sie anschliessend in mobilen Vergasungseinrichtungen zu töten. Dieses grausige Schauspiel wiederholt sich in unregelmäßigen Abständen Jahr für Jahr.
Der perverse Höhepunkt des Theaters aber ist die Tatsache, dass das Fleisch der Gänse nicht verwertet werden darf, weil diese nicht nach den geltenden Schlachtgesetzen getötet worden sind.
Nix- mit BIO, nix- mit nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen, nix- mit lecker Gänsebrust aus 100% Freilandhaltung- aber die sattgrüne Idiologie der dafür verantwortlichen Regierung- die passt nun wieder richtig gut ins Weltbild! Was wir wohl in den nächsten Jahren in unserem Land erleben werden, wenn sich die idiologisch verblendeten und nabuiotisch beratenen rot- grünen Astlöcher weiterhin so wacker im gesunden Baum vermehren und sich gegen die Vernunft stemmen, kann man sich jetzt also schon im holländischen Freilandversuch betrachten. Sollte uns Gleiches widerfahren, wäre das-
Ganz schön dämlich- oder?
Text:
Jens-Werner Dettmann
 

Silvana

Guest
Manche "Tierschützer" sollten wirklich lernen Jäger ernst zu nehmen...
Und dann sowas =(
So viele Tierleben verschwendet und dann noch so schänden das man es nicht mal essen kann.
 

Fenrir

Guest
ist ja in deutschland nicht anders, erst vor kurzem wurde das Jagdgesetz in NRW von der Grünen Landesregierung absolut überarbeitet, an dem neuen Jagdgesetz haben KEINE Jäger mitgearbeitet, und auch die Mitarbeit des Landesjagdverbandes wurde von der Grünen Landesregierung in den meisten Teilen abgelehnt.

NRW wird in den nächsten jahren zu einem ort werden, in dem die Artenvielfalt stark schrumpfen wird, und zu lasten der Land und Forstwirtschaft da bspw die Bejagung von Corviden (Krähenvögeln) nahezu verboten wurde welche die Saat fressen, und auch Wildschweine welche ganze Waldgebiete zerstören und ganze Äcker umpflügen.

die Singvogelpopulation wird ebenso zurückgehen, da im Frühling keine verwilderten Katzen mehr geschossen werden dürfen, welche die Nester ausleeren (besonders von bedrohten arten wie Schwalben und Rotkehlchen die ohnehin bereits unter naturschutz stehen)

da wird noch einiges auf NRW zukommen, und auch auf alle andern länder in denen Grüne in Landesparlamenten sind, denn die grünen wollen die Jagd komplett verbieten, dass das nicht funktioniert haben auch die schweizer eindrucksvoll bewiesen.
 

Silvana

Guest
Erinner mich nicht dran.
Ich habe auf Furbase "Diskussionen" über Jagt geführt.
Tierschützer die glauben private Anti-Fuchsjagtseiten sind seriös und zuverlässige Quellen und Lehrbücher die in der Jägerausbildung verwendet werden seien reine Propaganda...
Jäger seien nur schädlich und sollten eigentlich abgeschafft werden, die Tiere regeln ihren Bestand schon selbst...
Nur bitter wenn diese Ansicht bis auf diese Ebene durchgeht.
Auch wenn Jäger Tiere schießen, haben sie durchaus einiges an Ahnung von Tieren.
Irgendwie scheinen manche diesen Gedanken lächerlich zu finden.
Je früher es einzelne falsch machen, desdo früher werden hoffentlich die anderen merken, warum es doch nicht so toll ist.
Und dann sollen die Jäger doch wieder helfen.
Genau wie in diesem Beispiel.
 

Fenrir

Guest
nee, es geht den leuten nicht um naturschutz, die meisten dieser Leute wissen doch garnicht was Natur bedeutet, die kennen Natur nur aus m Fernsehn und fänden es süß in ihrem Garten eine Wildschweinfamilie wohnen zu haben ... solange bis sie es haben, und dann soll der Jäger kommen und dafür sorgen dass das Blumenbeet gegen wildschweine geschützt ist, aber bloßm keins der schweinchen verletzt wird, die sind doch so süß.

dass jedes jahr im durchschnitt 80 Jäger durch Wildschweine verletzt werden, und jedes jahr durchschnittlich 2-3 jäger durch die tierchen ums leben kommen ist dabei vollkommen irrelevant.
(Zahlen stammen aus dem Internen Jahresbericht des DJV)

die gleiche Diskussion wird ja im bezug auf Wölfe gefahren, wo ein generelles ieologisch durgepeitschtes Jagdverbot für Wölfe hinführt hat man damals in Kroatien gesehen, das ging soweit, dass die Regierung Notstandsgesetze ausgerufen hat und für 3 jahre eine Abschussprämie von umgerechnet 50 euro pro Wolf ausgesetzt hat, weil die Population explodiert ist.
 

Silvana

Guest
Wölfe in Deutschland ist eh so ne Sache.
Die Tierchen lieben Auslauf und wir haben jetzt nicht so die riesigen Wälder.
Das stell ich mir nicht gerade ideal für die Tiere vor.

Oja und dann noch anfüttern.
Füttern wir ein wildes Fleisch fressendes Tier an, aber wir wollen es nicht im Ort haben, es hat eine Mülltonne umgekippt langsam wirds mir zu gefährlich, macht es weg, aber auf keinen Fall verletzten.

Das ist eben dieses absolut oberflächliche Wissen zusammen mit ner großen Klappe.
Ich würde mich nicht als Experte bezeichnen, obwohl ich mich viel mit den Verwandten Hunden beschäftige und auch etwas mehr Wissen über Wölfe besitze. Auch mit meinem Opa als langjähriger Jäger und Förster, dem ich stehts aufmerksam zuhöre wenn er mit Kollegen am Tisch sitzt und Pflanzen und Tiere spricht, macht mich das immer noch nicht zu einem Experten.
Wenn ich dann aber sehe wie laut Menschen brüllen, die noch viel weniger Ahnung haben...

Wie du es schon mit den Wildschweinen sagtest:
Man soll alle Tiere am leben lassen und hüten, sie sind so schön.
Auf der anderen Seite sind sie aber nicht mal bereit dafür ihr Blumenfeld zu riskieren.

Ich hatte da mal so nen Herren, der laut brüllte, wie abartig Jagt ist und das jede Einrichtung die Jagtfleisch anbietet niedergerissen werden sollte. Es sei eine Dreistigkeit und eine Schande ohne gleichen, Tiere zu töten nur um was Leckers auf dem Teller zu haben.
"Und wo kommt das Fleisch her das du isst?""Keine Ahnung ist doch eh nur Rind, Schwein und Huhn"
"Also ist Massentierhaltung besser als Jagt, in deinen Augen?""NEIN!"
Unterstützt keins von beiden, will aber auf keinen Fall auf Fleisch verzichten und endet dann mit "Ich weiß nicht wo mein Fleisch her kommt. Das ist auch ein sehr kompliziertes Thema"

Sowas ist einfach nur traurig...
Ich bin definitiv ein Feind von regellosem Schießen, aber es gibt noch ne ganze Menge zwischen "schießgeilen Wilderern" und Jägern und "Alles muss am leben gelassen werden. Am besten werden auch Raubtiere Vegetarier"

edit: ich hör nach dem Post mal auf, sonst bin ich ewig am meckern.^^
 
Zuletzt bearbeitet:

Tyger

Guest
Ich bin auch kein Freund der Jagd, aber besser als Massentierhaltung ist sie allemal noch. Und zu dem, was da in Holland mit den Gänsen passiert, fehlen mir echt die Worte. Wer weiß, was für Lobbyisten da wieder mitzureden hatten, um zu verhindern, dass der Markt mit zu billigem Gänsefleisch überschwemmt wird - das würde ja den Profit von Mastfabriken bedrohen!
 

Fenrir

Guest
tyger das hat in diesem fall eindeutig nichts mit lobbyismus zu tun, sondern mit dem Schlachtgesetz.

du darfst nicht einfach irgendwelches totes Fleisch auf den Markt werfen ohne irgendwelche Kontrollen und untersuchungen, gerade Wildfleisch muss einzeln geprüft werden, das würde im falle von 10 000 enten 10 000 laboruntersuchungen bedeuten weil ja keine fleischbeschau vorgenommen wird.

bei Jagdlicher Ausübung könnte das fleisch jetzt in den Handel, weil der jäger befugt ist beim abschuss eine Fleischbeschau und einen Schnelltest zu machen.
 

Lupino

Guest
Also ich möchte mal von mir behaupten, dass ich ja schon irgendwo n Tierfreund bin und auf Tiere jagd zu machen befürworte ich jetz auch nich uuunbedingt. Oder sagen wir mal kommt immer auf die Umstände an. Ob es eine irgendwo halbwegs nachvollziehbare "Berechtigung" gibt, oder es wirklich nur um reine "befriedigung der Mordgeilheit" geht.

Jedenfalls zeigt das Beispiel von Doberman doch recht einleuchtend: Ganz ohne, zumindest kontrollierte, Jagd gehts eben auch nicht. Mit dem was wie in dem Fall hier erforderlich wird, wenn so eine Tierpopulation "explodiert" ist den "Tierchen" ja auch nicht wirklich geholfen.

Im Gegenteil. Ich glaube sie wie hier zusammenzupfärchen und dann in Masse hinzurichten ist doch schon um einiges härter, als die Population von Anfang an unter Kontrolle zu halten.
Wäre es da, statt die Jagd auf bestimmte Tiere völlig zu verbieten, nicht sinnvoller stattdessen verschärftere Auflagen für das jagen bestimmter Tiere einzuführen?

Und Tyger, was du da schreibst mit dem billigem Fleisch ist natürlich auch so eine Sache. Die hat aber dann nix mehr mit Tierschutz und co. zu tun. Da wären wir wieder beim leidigen Thema "unternehmerische Profitgeilheit". Ja schön die Preise hochhalten, wie du ja schon angemerkt hast. Was natürlich nich weniger schlimm ist aber hier mit dem Kernthema nich so viel zu tun hat (Man berichtige mich gern wenn ich falsch liege^^).
Wobei ich persönlich mir ja eh gut überlegen würde, ob ich das Fleich einer Ente esse, die mit Gas hingerichtet worden ist^^"
 
Zuletzt bearbeitet:

Silvana

Guest
Wer glaubt das Jagt nicht solchen Regeln unterliegt, hat sich nicht viel mit dem Thema beschäftigt.
 

Fenrir

Guest
also aus reiner Mordgeilheit jagd bestimmt keiner, zumindest nicht in europa.

in deutschland an einen gültigen Jagdschein zu kommen (ich weiß das, ich hatte mal einen, nur keinen mehr gelöst und deshalb verfallen) ist ein seeeeeehr teurer und steiniger Weg.

du hast auflagen noch und nöcher und dir schaut bei jedem Handgriff das Landratsamt und der Förster auf die Finger.

die Landesjägerschaften bemühen sich seit jahren darum dass interessierte mehr vom Jägerleben lernen weil für die meisten menschen eben Jagd eben nur bedeutet dass der böse böse Jäger dem armen Bambi seine Mutter wegnimmt. was definitiv eben nicht so ist.

auch das jagen um eine Trophäe zu bekommen wird immer angeführt,
primär jagd der jäger aber erstmal um das Natürliche Gleichgewicht das durch Monokulturelle Forstwirtschaft und andere Nebenwirkungen unserer Besiedelung schwer gestört ist.

im sommer wird darauf geachtet dass die Population nicht explodiert, und im winter wird darauf geachtet dass nicht die ganze population ausstirbt.
eine rasant zunehmende und nicht mehr unter kontrolle zu bringende Population birgt nämlich noch ganz andere Gefahren, wie bspw Tierseuchen, wie Fuchsbandwurm (der mittlerweile dank Bejagung der Füchse in den meisten teilen deutschlands nahezu ausgerottet ist)

sollte jetzt bspw die Bejagung der Füchse verboten werden, hat das nicht nur folgen für die heimische Niederwildpopulation (Bspw Kaninchen, und Bodenbrüter wie Fasan und Ente.) sondern auch für den Menschen, denn dann wird sich auch der Fuchsbandwurm wieder weiter verbreiten.

deswegen geht der normale Jäger extra nochmal im durchschnitt etwa 3 jahre lang zur schule und lernt dort wie man Naturschutz nachhaltig betreibt.
nicht ohne grund nennt man die Jägerprüfung "grünes Abitur"
 

Tyger

Guest
"sollte jetzt bspw die Bejagung der Füchse verboten werden, hat das nicht nur folgen für die heimische Niederwildpopulation (Bspw Kaninchen, und Bodenbrüter wie Fasan und Ente.) sondern auch für den Menschen, denn dann wird sich auch der Fuchsbandwurm wieder weiter verbreiten."
Damit zeigst Du aber, wie schnell es bei allen vernünftigen Argumenten für die Jagd eben doch problematisch wird.
Tiere jagen, um sie zu essen? Okay, das ist eine verständliche Notwendigkeit. Jagd zum Schutz der Landwirtschaft? Naja, auch das kann man noch als notwendig einsehen. Jagd für die Natur und Artenvielfalt? Nein, das sehe ich schon nicht mehr ein. Die Natur kam Jahrmillionen lang ohne den Menschen aus und wird die Menschen auch nicht vermissen, wenn sie nicht mehr da sind. Und Jagd, um die "Natur" für den Menschen immer angenehmer und gefahrloser zu machen? Definitiv nein, an dem Punkt bin ich ganz klar gegen die Jagd.
Nebenbei bemerkt hätte eine größere Population von Füchsen, Wildkatzen usw. das Gänseproblem in Holland vielleicht gar nicht erst entstehen lassen, jedenfalls nicht in solchem Ausmaß.
 

Silvana

Guest
Tyger, dann hast du das mit den Folgen des nicht Jagens noch nicht so ganz durchdacht.
Der moderne Stand ist auch etwas anders als ohne Menschen und auch ohne uns würden Arten entstehen und aussterben.
Dennoch haben unsere Städte großen Einfluss auf das Leben der Wildtiere.
So und nun bedenke du hast streunende Katzen und Füchse.
die vermehren sich fröhlich und haben Hunger.
Vögel und Nager haben da das Nachsehen.
Und die kleinen Räuber werden sich vermehren solange wie sie genug Nahrung für den Nachwuchs finden, Notfalls in Städten, was wir auch sehr lieben, wenn streunende Tiere in Garten und Mülltonnen wühlen.
Das kann schnell zur Bedrohung für manche Kleintierarten werden.
Die Krankheiten die diese Tierchen mit schleppen sind besonders nervig.
Je mehr, auf kleinerer Fläche desdo größer das Risiko, für uns und unsere Haustiere^^

Pflanzenfresser sind aber nicht minder schädlich, gibt es zu viele fressen sie die Pflanzen schneller, als sich jene erholen können. Die Pflanzenwelt bekommt also ordentliche Probleme und dazu hat man die Tiere dann noch im Garten und sie zerfressen einem das schöne Beet.
Nein das private Beet ist da nicht das tragische^^ Es ist eher das die Pflanzenwelt überfordert wäre.
(Was riskiert das manche Pflanzen auch hier "aussterben")
Selbst Kaninchen können eine Plage sein. die im Übrigen natürlich auch nicht vor Feldern und somit der Wirtschaft halt macht.

In unseren Wäldern herrscht kein Gleichgewicht von Raub- und Beutetieren. Für die haben wir auch ehrlich gesagt keinen Platz.

Bedenke diese Punkte, langfristig, zusätzlich zu Nahrung und Wirtschaft und dann überlegt dir das noch mal.
Du solltest dich mal mit jemanden darüber unterhalten der Jäger und Förster ist.
Der wird dir das bei weitem besser und ausführlicher erklären können und hat all die Informationen aus erster Hand.
Glaub nicht die Beispiele sind übertrieben^^
Schau nur mal nach Tierplagen, das ist nun mal die Folge wenn Tiere sich ohne jede Bedrohung vermehren können.
 
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Nightshadow

Guest
Hi Ihr
Wenn ich auch mal meinen Senf dazu geben darf ^_^"

Bezüglich "Plagen" durch "Pflanzenfresser":
Schaut euch Einfach mal die Folgen eines Riesigen Heuschreckenschwarms an (bsw in Afrika dann und wann mal), der im Extremfall aus Unzähligen "Millionen" Tieren bestehen kann die den Himmel dann fast "Nachtgleich" Verdunkeln können.
Da wo so ein Schwarm durchgezogen ist, findet man danach nahezu Kein Pflanzliches Grün mehr, auch wenn So Gewaltige Schwärme meist eine Laune der Natur und kein Dauerzustand sind, ist so was Ökologisch und Agrar Technisch eine Wahre Katastrophe.

Betreff Allgemeine Erhebliche Überpopulation einzelner Arten:
Wenn ich mich recht Entsinne, hat ja Berlin als Beispiel unter einer Erheblichen Überpopulation von Wildschweinen zu Leiden, wo die Jäger nicht Wirklich mehr hinter her kommen mit dem Einfangen bzw Abschuss der Tiere, wobei nicht Jedes Tier gleich "Geschossen" wird, meine ich zumindest.

Ein weiteres Gutes Beispiel dafür wäre diese eine Insel (deren Namen mir Leider Entfallen ist) die man Damals als "Die Insel der Spinnen Und Vögel" Bezeichnen konnte, dann wurden Schlangen Eingeschleppt die sich da Hemmungslos Vermehrt haben, und Heute könnte man die Insel "Die Insel der Spinnen und Schlangen" nennen, da die Schlangen die Heimische Vogelpopulation Praktisch "Ausgerottet" haben.
Die Insel war Damals unter Tierfreunden auch Dank der Kunstvollen Muster in den Spinnennetzen bekannt, weil die Spinnen Offenbar die Schnauze Voll hatten das die Vögel Ständig Ihre Netze Übersehen hatten und durch Flogen :lol:
Aber Leider haben die Spinnen mit dem "Aussterben" der Vogelpopulation mit den meist Kunstvollen Mustern Aufgehört :oops:


An sich bin ich auch kein Freund der Jagd, allerdings durch die Ausrottung der eigentlich bei Uns Heimischen Raubtiere wie dem Wolf, Luchs, Braunbären und noch eine Art die mir gerade Entfallen ist, sind Jäger für den Erhalt des Gleichgewichts der Arten in Deutschland eben Unentbehrlich geworden, wobei Luchse und Braunbären wohl eh im recht Dicht Besiedelten Großteil Deutschlands keinen Ausreichenden Platz mehr haben dürften und Wölfe leider nur noch Stark Eingeschränkt (und das kommt von Mir, wo ich unter anderem ein Riesiger Fan von Wölfen bin, da will das schon was heißen).

Ich kann mich nur Silvana und Doberman anschließen, das die Absolute Mehrheit der Jäger und im Speziellen die Förster Wirklich vor allem drauf aus sind die Natur im Gleichgewicht zu Halten Mangels Anwesenheit der einst Heimischen Raubtiere hier.
Natürlich gibt es auch unter denen "Schwarze Schafe" dank derer dann Leider gleich der Jäger an sich in Verruf gerät, ähnlich ist es aber bei vielen Gruppen wie bsw dem Furry Fandom auch, das durch wenige "Schwarze Schafe" gleich das Fandom an sich Negativ Wirkt auf jene die das Mitbekommen.

Bezüglich der Geschichte von Doberman, um die es hier Eigentlich ging:
So gesehen habt Ihr Absolut Recht, das es mit ein wenig Verstand und Logischen Denkens Eigentlich "Vermeidbar" gewesen wäre, und die jetzige "Schadensbegrenzung" entsprechend Schrecklich Wirkt. Jedoch wie ich das meine Verstanden zu haben hatten die als das Kind Sprichwörtlich in den Brunnen Gefallen war nicht mehr viele Optionen um die Folgen der Fehlentscheidung in den Griff zu bekommen, weshalb wir und im Speziellen unser Nachbarland eben wohl oder übel damit Leben Müssen

Hoffentlich hab ich für euren Geschmack nicht zu viel Blödsinn gefaselt ^_^"

MfG vom Night


P.s.
:shock: Das Schwalben bei Uns "Stark Gefährdet" sein sollen war mir gar nicht so Bewusst gewesen, weil wir hier bei Uns wirklich Etliche "Gabelschwanz Schwalben" haben, die hier nebenbei bemerkt auch Gerne bei manchen der 2-3 Stöckigen Gebäuden unter den Dachrinnen usw Brüten, die manchmal Sogar nur wenige Meter über dem Boden Ihre Runden ziehen auf der Jagd nach Ihrem Futter :lol:
 
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Silvana

Guest
Ich seh da keinen Schwachsinn *thumbs up*
Ja an diesen Insektenplagen sieht man gut wie sowas Unscheinbares, große Folgen mit sich ziehen kann.
Hihi es ist auch kein seltener Fall, das ein Tier eingeführt wird in ein Land um eine Tierplage zu beheben und selber zur Plage wird, wohl wahr^^

Was Wölfe betrifft bin ich auch nicht anders als du.
Wölfe in freier Wildbahn beobachten...(auch wenn man dann aufpassen muss) das wäre ein Traum.
Keine zahmen erzogenen Zoo-Wolfe, sondern wahre wilde Tiere *verträumt seuftz*
Aber wirklich ausbreiten können sie sich hier nicht.
Mein Opa (Förster und Jäger) meinte auch, die Wölfe zurück nach Deutschland zu bringen, erinnert ihn an den Bären im Käfig, er lebt, aber ein richtiges Leben ist das nicht.

Schwalben sind bedroht? o_O
Also hier seh ich auch nicht viele, aber in dem Dorf wo ich vorher wohnte gab es viele und beim alten Haus neben Opas Gundstück wohnen sie sogar IM Haus xD
Gleich mehrere Nester.

Also was die Jagt betrifft bezüglich "einfach schießen"
Mein Opa war mal auf Safari, natürlich mit Genehmigung zur Jagt und Ländlicher Führung/Begleitung/Aufsicht und er hat geflucht wie ein Rohrspatz als er wieder zuhause war.
Die Jäger von dort, die ja eig aufpassen sollen das sich die ausländischen Jäger an die Regeln halten, seien einfach ans Wasserloch gefahren und hätten einfach irgendein Tier geschossen.
Zumindest für die deutschen Jäger die ich kenne, ist das eine absolutes No Go.
(Da bin ich mir nicht sicher wie weit das gesetzlich geregelt ist)
Man muss die Tiere im eigenem Gebiet kennen.
Opa konnte sagen welcher Hirsch und welches Reh schon wie viele Kinder gezeugt hatte und welches hinkt und welches Kern gesund ist, was auch direkten Einfluss darauf hatte ob und welches er jagt.
Wenn man nicht gerade will das man nur noch Geschwister im Wald hat muss man das ja auch einiger maßen im Überblick haben *grin*
Wobei es je nach Ausmaß der Population gewiss weniger streng beachtet werden muss, aber da muss ich auch raten.
Mein Opa war moralisch schon so das die Gesetze selbstverständlich waren (er lebt immer noch is aber in Rente, auch wenn in Jäger und Förster immer wieder zur Beratung dazu bitten)
 
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Fenrir

Guest
schwalben sind in manchen teilen deutschklands als bedrohte art gelistet, hier in Bayern ist die Population relativ gering, in anderen Bundesländern sieht das territorial ein wenig unterschiedlich aus.

die Problematik an der "natürlichen artenregulierung" die tyger angesprocvhen hat ist immer dass eine art wenn sie einmal ausgerottet ist niemehr wiederkommt, und das fehlan einer einzigen art das gesamte Ökosystem zum kippen bringen kann.

der fehlende Fuchs lässt das niederwild explosionsartig wachsen (kaninchen zb.) das hat zur folge, dass Heidelandschaften nachhaltig zerstört, und auch Äcker und Felder stark beschädigt werden können. sogar ganze waldgebiete können absterben wenn Kaninchen und Hase zusehr zunehmen, da kaninchen gerne frische Wurzeln von Bäumen fressen.

es kann durch das nicht eingreifen des menschen in einer regulierten naturumgebung wie mitteldeutschland zu dauerhaften und nicht umkehrbaren Umweltschäden kommen und deswegen greift der Jäger ein.

unsere Wälder die wir in deutschland größtenteils haben sind ja auch keine wirklich bei uns heimischen Wälder, ganz im Gegenteil.

bei uns würde ein gesunder wald eher so aussehen



was wir aber heute haben, und was wir heute glauben was ein gesunder Wald ist, das ist ein Wald wie er eigentlich in Norwegen zb heimisch ist.
die Fichte oder die Tanne ist bei uns in mittel und Süddeutschland ungefär so Heimisch wie die Kokospalme.

Nadelwälder nochdazu als Monokultur wie der normale deutsche wald mittlerweile aussieht sind ohne das eingreifen des menschen in unseren Breiten ohnehin garnicht lebensfähig.
nur bis sich das wieder natürlich regeneriert und reguliert hätte würde über den daumen gepeilt etwa 300 jahre dauern, vermutlich wäre bis dahin die deutsche Waldfläche um 70% geschrumpft, und der artenrteichtum der deutschen tierwelt wäre auf Fuchs und Wildschwein zusammengeschrumpft.
 

Tyger

Guest
Das klingt auf den ersten Blick immer alles so schön logisch - aber wie kommt es dann, dass es in Deutschland genau dort, wo die Umwelt am wenigsten natürlich ist und nicht gejagt wird, nämlich in den Städten, eine so große Artenvielfalt gibt? Da leben von Ratten über Marder, Füchse und Kaninchen bis hin zu Fledermäusen, Wildschweinen und Kanarienvögeln so ziemlich alle Tiere überhaupt.
 

Silvana

Guest
Ich weiß nicht wie ich das in Worte fassen soll...
Nach der Logik würden wir keiner Tierart schaden, wenn die Welt eine große Stadt wäre.
Es würden sogar mehr Arten geben Nach der logik.
Achja der Zoo zählt nicht.
Und Haustiere auch nicht xD Auch nicht "ausgewildert".
Wildschweine in der Stadt, ohne Grünflächen in der Nähe und ohne Jäger.
und wer liebt nicht die Mader im Auto, die Ratten im Keller und die Fledermäuse auf dem Dachboden?
Sorry, aber da hab auch ich nur noch Sarkasmus über.

Und noch eine Frage zur Anregung: Wie viele dieser Tiere sterben in Städten?
(Ohne als Nahrung für irgendwen zu dienen)
 
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Tyger

Guest
Silvana;bt1221 schrieb:
und wer liebt nicht die Mader im Auto, die Ratten im Keller und die Fledermäuse auf dem Dachboden?
Sorry, aber da hab auch ich nur noch Sarkasmus über.
Was heißt lieben? Sie sind da. Es ging hier nicht darum, was der Mensch schöner und netter findet, sondern dass es da eine Realität gibt, die eurer Logik widerspricht.
 

Silvana

Guest
Nein, nur das du absoluten Blödsinn laberst.
Es gibt keine größere Artenvielfalt in den Städten.
Das ist Fakt.
Haustiere und Zootiere zählen nicht und sind im maximal ausgesetzte Exoten.
Die Wildschweine die wohl in einem Park in Berlin zuhause sind, sind eine absolute Ausnahme.
Die ganzen Reharten und co triffst du maximal am Rande Berlins wo es nicht mehr eine Großstadt ist und wo Jäger vertreten sind.
Schön das du auch den Rest des Posts ignoriert hast.
Du hast eine unwahre Behauptung aufgestellt und die als Begründung genommen warum die Zusammenhänge von Jagt und Artenerhalt schwachsinn sind und auch das is Bockmist.
Ich habe aber keine Lust dir jede Bedrohung und Selektionsart in der Stadt zu erklären und im Wald,
wenn ich dir sogar erklären müsste warum es in der Stadt nicht mehr Tierarten gibt als in der Natur.
Ja, Jagt ist nicht die einzige Todesursache, man mag es kaum glauben.
Und ja auch andere Todesursachen unterstützen die Selektion und Ausbremsung von Plagen, die für andere Arten zur Bedrohung werden würden. Sagt dir der Begriff Kammerjäger was?
Katzen?
Autos?
Und wie gesagt, es gibt nicht mal eine größere Artenvielfalt.
Es gibt also eine unsinnige Behauptung, die unserer Logik selbst wenn sie wahr wäre NICHT widerspricht.
 
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