Kleiner Einblick ins Background Lore

Lupino

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Ich dachte mir ich gebe euch hier einfach mal einen kleinen Einblick ins "Background Lore" einer größeren Geschichte, die mir schon ein Weilchen im Kopf herumspuckt :) Es handelt sich also nicht um die Geschichte an sich, sondern um Welthintergründe wenn man so will. Dazu inspiriert haben mich vor allem große Authoren wie Tolkien und George R.R. Martin, die bevor sie mit ihren eigentlichen Werken begannen auch damit anfingen ein Sammelsorium an Hhintergrundinformationen und ähnlichem zu erstellen, um sich später nicht in Wiedersprüchen zu verlieren. Es ist noch nicht viel, aber ich hoffe es macht bereits Lust auf mehr :)

= Kapitel: Die Zeit der Schöfpung; Szene: Das Pantheon der Götter =

Am Anfang war das Nichts. Dieses Nichts sollte den den Bewohnern der Welt später als die Göttersphäre, oder auch als Pantheon bekannt sein. Hier existierten Wesen aus reiner Energie. Sie waren die ersten, die da waren. Niemand weiß wie lange, geschweige ob auch diese Wesen geschaffen wurden, oder schlicht schon immer da waren.

Diese Wesen verkörperten pure Kraft. Pure Macht. Jene Macht, die wir als Elemente kennen und welche diese Welt zusammen hält.

Alterum. Der Geist oder Äther. Ausgestattet mit der Macht Leben zu geben und zu nehmen.
A-ir. Herrin über die Lüfte und die Weisheit.
Vaniri. Herrin über das Wasser und den Frieden.
Domhan. Gebieter der Erde und Gott des Gleichgewichtes.
Ignis. Herr des Feuers und Gott des Krieges.
Devatar. Herr über alles und oberster der 6 Götter.

6 Götter? Nein. Es gab noch eine 7. Gottheit im Pantheon. Abolitis. Die Vergessene, die in den Schatten existiert. Die Vergessene, die der Schatten ist.


= Kapitel: Die Zeit der Schöfpung; Szene: Die Erschaffung Terras =

Es ergab sich zu jener Zeit, fern jeder Zeitrechnung sterblicher Hände, als der Oberste des Pantheon die seinen um sich versammelte um jene Welt zu erschaffen, die später als Terra bekannt und Schauplatz zahlreicher geschichtsträchtiger Ereignisse werden sollte.

Domhan schuf mit seinem Odem die Welt selbst und in sicherer Entfernung den Mond, um das spätere Gleichgewicht aus Licht und Dunkelheit zu wahren.
Quahiir umhüllte die Welt mit ihrer Weisheit und schuf so die Atmosphäre des Planeten, welche späteres Leben auf diesem erst möglich machen sollte.
Vaniri zog über die Welt und hinterließ dabei eine Spur aus Wasser. Die Grundlage allen Lebens.
Ignis erschuff einen gewaltigen Feuerball. Gerade stark und weit genug entfernt, um der Welt Licht zu schenken, ohne sie dabei zu versengen.
Alterum setzte den Zyklus von Leben und Tod in Bewegung, zu welchem alles verdammt ist, was vergänglich ist und Devatar, zufrieden mit dem Werk der Seinen, erweckte Terra schließlich.

Doch was keiner der anderen Götter bemerkte war, dass auch Abolitis eigene Pläne mit Terra hatte. Heimlich brachte sie einen kleinen Teil der Schatten in denen sie sich verkrochen hatte in Terras Zyklus von Leben und Tod ein. Gerade genug, um diesen unbemerkt beeinflussen zu können, wenn sie es für angebracht und nützlich erachtete.


= Kapitel: Die Zeit der Schöfpung; Szene: Die ersten Bewohner- Das namenlose Volk =

Wie genau sie geschaffen wurden und aus was sie hervorgingen lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Eine Frage, die wohl nur die Götter selbst beantworten könnten. So oder so. Nur wenige Jahrtausende nach seiner Schöpfung, fanden sich die ersten inteligenteren Bewohner auf dem Planeten ein. Halb Mensch, halb Tier. Aus unserer Sicht gesehen wohl nicht viel mehr als eine Laune der Natur.

Ein namenloses Volk, geboren ausgerechnet in den lebensfeindlichsten Winkeln Terras. Hoch oben im eisigen Norden, auf dem Kontinent Glacies.

In den Anfängen Terras fristeten sie hier ein sehr naturverbundenes, um nicht zu sagen schon beinahe schamanistisches Dasein.
In ihren bescheidenen Siedlungen beteten sie zu keinem der bekannten Götter, sondern verehrten die Natur als solches. Sie lebten wohl hauptsächlich von der Jagd und vom Fischfang. Zudem verdankten sie ihrer extremen Verbundenheit zur Natur ein sehr feines Gespür in Bezug auf diese und in gewissem Maße auch die Befähigung, sich die Kräfte dieser zu Nutze zu machen.

Auch wenn sie keinen bestimmten Gott verehrten, so hatten sie doch zumindest einen gesonderten Respekt vor Ignis, dem Gott des Feuers und des Krieges. Was nicht verwunderlich ist, waren sie doch um in der ansonsten Lebensfeindlichen Umgebung von Glacies überleben zu können auf den Schutz des wärmenden Feuers angewiesen.
 

Lupino

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Ein Ausschnitt aus "Die Reise" :)

Irgendwie komme ich mit Fantasy nich weit scheint mir:-?
Bei "Endzeitszenarios" fällt mir das Schreiben seltsamerweise irgendwie leichter:shock: Nun hier is jedenfalls mal ein kleiner Aussschnitt aus "Die Reise".

"Scheiße. Das war es ja dann wohl. Ich habs ja immer gesagt. Irgendwann wird der Menschheit ihre eigene selbstzerstörerische Natur zum Verhängnis werden."

Er lässt sich aufs Bett fallen, wobei ihm der Brief des Bundeskanzleramtes aus der Hand fällt. Langsam gleitend landet er, sachte, als wolle er ihn zärtlichen berühren, auf dem kleinem grüngrauem Teppich neben seinem Bett. Tiefes Durchatmen. Dann schweigen. Er zieht die Decke über den Kopf und gequählt von allen möglichen Horrorvisionen wälzt er sich in seinem Bett hin und her und führt dabei Selbstgespräche.

"Scheiße. Scheiße. Scheiße, scheiße SCHEIßE!. Verdammt was soll ich jetz machen? Kein Job. Kein Geld. Nix. Da ist absolut...nix. Ich könnte mich genauso gut in mein Schicksal fügen und hier sterben, statt in einem dieser Bunker oder U- Bahn-tunnel den Rest meines erbärmlichen Lebens zu versauern. Mhm..."

Auf dem Bauch liegend, das Gesicht ins Kissen gedrückt, streckt er den Arm in Richtung der kleinen Ablage neben seinem Bett und tatstet vorsichtig nach seinem Smartphone, um es anschließend zu sich unter die Decke zu ziehen. Er scrollt ziellos durch sämtliche Menüs. Bis. Bis er ein Foto seines Geliebten vorfindet und Tränen der Verwzeiflung tropfen langsam auf das Display, welches nun, völlig mit Tränentropfen bedeckt, kaum noch leserlich ist.

"Verdammt! Ich wollte doch mit dir zusammen alt werden! Und jetzt das! Schöne Scheiße! Da wo du bist komm ich von hier nicht an dich heran....
Was soll ich denn jetzt bloß tun? WAS!?"

Immer mehr verliert er die Beherrschung. Weint sich schlussendlich in den Schlaf. Das Smartphone mit dem Bild seines Geliebten darauf fest umklammert. So als wolle er ihn ein letztes Mal im Arm halten.
 

Lupino

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Hier eine kleine Fortsetzung^^


Draußen vor dem Fenster regnet es. Sachte plätschert das Wasser gegen die Scheibe, perlt an ihr herunter.
Ungefähr 3 Stunden nachdem er sich in den Schlaf geweint hatte wachte er wieder auf. Das Smartphone immer noch fest umklammert. Noch völlig schlaftrunken wirft er nocheinmal einen letzten, verträumten Blick auf das inzwischen wieder getrocknete Display. Plötzlich, sich damit selbst völlig überraschend, lächelt er.

"Nein. Nein, ich werde nicht einfach hier verrotten. Nicht einfach hier auf den sicheren Tod warten.
Denn etwas gibt es doch noch da draußen für mich und ich werde nicht eher aufgeben, bis ich es wiedergefunden habe.
Ich werde so lange weiterkämpfen, bis wir uns wieder gegenseitig im Arm halten können.
Das schwöre ich dir."

Mit zittrigen Armen führt er das Display des Smartphones langsam zum Mund, schließt die Augen und drückt dem immer noch angezeigtem Bild seines Geliebten einen sanften Kuss auf.

In diesem Augenblick schwor er sich selbst, erst aufzugeben, wenn er wieder mit ihm vereint sein würde.
Noch war Zeit hier abzuhauen und sich in Sicherheit zu bringen und ungewiss, was ihn von jetzt an alles erwarten sollte, suchte er sich hastig einige seiner Einschätzung nach wichtige Habseeligkeiten zusammen. Darunter ein alter Rucksack, um alles zu verstauen, einige Konserven, Besteck und ein paar saubere Sachen zum wechseln.

Als er alles beisammen hatte zog er sich noch schnell wetterfeste Kleidung an, trat zur Tür seiner Wohnung, um diese von jetzt an auf unbestimmte Zeit hinter sich zu lassen.

Seine Reise sollte nun beginnen und zu diesem Zeitpunkt hatte er nicht die leiseste Vorstellung, wie sehr sie ihn, sein Leben und auch das Leben anderer für immer verändern sollte.
 

Larc

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Rein auf den Startpost bezogen, möchte ich sagen, dass mich das Ganze anspricht. Ich hab so ein kleines Faible für mythologische Götter und Fantasy. Auch ich orientiere mich in meinem aktuellen Projekt ein wenig an der Richtung und spinne eine Geschichte über Elementarwesen. Sprich vier Drachenartige, die je eines verkörpern und der Fünfte stellt den Zwietracht zwischen Licht und Schatten dar. Nur nebenbei...:p

Zu dir:

Sehe ich das richtig, dass der Anfang und die "Schnipsel" nicht direkt zusammen hängen? Vom Texbild und Sprachlichen fand ich es in Ordnung, nur solltest du das viellecht trennen wenn es nicht zusammengehört, oder eine Verbindung schaffen, falls es zusammenhängt. Ist ein wenig ein Sprung von Post 1 zu Post 2.^^
Ansonsten schauen wir mal was du draus machst.
 

Lupino

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Ähm ja^^ Der erste Post war noch ein Stück aus ner Fantasygeschichte. Oder viel mehr deren Vorgeschichte^^
Die wollte aber so gar nich vorrangehen bisher :/
Und durch nen "dummen Zufall" (hatte ne Geschichte unter ein Bild in "Schreibe eine Kurzgeschichte zu deines Vorgängers Bild" gesetzt) hab ich dann gemerkt, dass mir das schreiben von Endzeitstorys irgendwie leichter von der Hand geht^^

Es gibt also tatsächlich ziwschen Post 1 und 2 keinen Zusammenhang^^ Ab Post 2 ist alles aus meiner "Endzeitstory" Die Reise.

Im Kern geht es um jemanden der nach einer Katastrophe, die ala Fallout und Co die ganze Welt verändert hat, durchs Land zieht um seinen Geliebten wiederzufinden, von dem er logischerweise hofft, dass dieser ebenfalls überlebt hat :)

Insofern liegt die Fantasystory erstmal auf Eis^^" Aber dennoch danke für die doch recht positive Kritik :)
 

Lupino

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"Die Reise" wird fortgesetzt^^

So. Hier die sicherlich mit Spannung (Gott wie sie alle "Hurra!" schreien :p ) erwartete Fortsetzung von "Die Reise" :)

Da stand er nun also. Wenige Schritte von seiner Wohnungstür entfernt. Um ihn herum gespenstische Stille. Nicht das leiseste Geräusch war in dem engem Hausflur zu vernehmen. "Müsste es hier nicht vor von Panik ergriffenen Menschen nur so wimmeln, die sich gegenseitig in ihrer Angst halb tot trampeln?", dachte er Stillen bei sich.

Doch hier war niemand.
Er lief hastig, aber denoch mit innerer Beherschtheit die zahlreichen Treppen des Hausflures auf und ab. Klingelte und klopfte bei jedem an der Wohnungstür. Doch weder war auch nur das leiseste Geräusch aus einer der zahlreichen Wohnungen zu vernehmen, noch öffnete ihm irgend wer.

Als er wieder an seiner eigenen Tür vorbeihasten wollte hielt er schlagartig inne. Vor seiner Tür lag ein kleiner Klebezettel, den er zuvor nicht bemerkt hatte. Er bückte sich danach um ihn aufzuheben und zu lesen. Und nachdem er gelesen hatte was da geschrieben stand stockte ihm der Atem.

"Wir haben versucht sie zu erreichen um sie mit zur nächstgelegenen U- Bahn- Schutzanlage zu nehmen.
Da sie nicht auf klingeln und anklopfen reagiert haben mussten wir davon ausgehen, dass Sie bereits auf eigene Faust losgezogen sind.

Wenn Sie das hier wieder erwarten lesen sollten, dann bringen Sie sich um Gottes Willen in Sicherheit!
Wir wünschen Ihnen alles Gute.

gez.

Ihre Nachbarn"

Sie waren bereits alle weg!
Sie hatten versucht ihn mitzunehmen und er musste sich so tief in den Schlaf geweint haben, dass er davon nichts mitbekommen hatte. Er war als einziger noch da und hatte jetzt nur noch einen Gedanken: "Ich muss so schnell wie möglich dieses Viertel verlassen, oder ich werde ihn niemals wiedersehen!"
 

Lupino

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Panik machte sich in ihm breit. Wie würde er allein am schnellsten hier weg kommen? So ganz ohne Hilfe?
Er hielt inne und kämpfte mit sich selbst.

"Verdammt nochmal! Scheiße!
Ich hab den verdammten Knall nicht gehört und jetzt steh ich da wie ein begossener Pudel!
Ich muss hier weg nur wie, so ganz alleine?
..."

"ACH SCHEIßE!", schrie er so laut in seiner Wut, dass man es durch das ganze Haus schallen hörte.

Und plötzlich, völlig unerwartet da er das Haus verlassen glaubte, hörte er aus der untersten Etage ein leises Echo zu seinem Anfall von Zerweiflung.

"Hilfe... *hust, hust, keuch*", schallte es ganz leise, nur gerade so von seiner Position aus zu vernehmen, aus einer der Parterewohnungen zurück.

Er wurde augenblicklich greidebleich.
Die alte Frau, die dort unten wohnte...
Sie hatten sie zurückgelassen!

Er hastete die Treppen hinunter. Gefesselt von einem einzigen Gedanken: Warum auch immer diese Frau noch hier war, zurückgelassen wurde, er würde nicht ohne sie hier weggehen. Das würde er sich niemals verzeihen, jemanden zurückzulassen, nur weil diese Person vermeintlich schwach war und zu einer "Last" hätte werden können.
 

Lupino

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Er klopfte an ihre Tür, erhielt aber keinerlei Reaktion von der anderen Seite der Tür. Er versuchte zu klingeln, musste aber feststellen, dass das verdammte Ding nicht mehr funktionierte. Also ging er so nah wie möglich mit dem Mund an die Tür und rief so laut er konnte.

Hallo! Können Sie mich hören!?"
Ganz leise, eher einem Wimmern, als einer wirklichen Antwort gleich, bekam er Antwort.
"J...*hust* Ja. Ich höre Sie."
"Warum sind sie noch hier? Alle anderen sind doch schon weg? Ich habe die Anderen leider verpasst."
"Sie...*hust* haben mich wohl vergessen. Weiß es nicht."
"Ich habe leider geschlafen, als man mich zu erreichen versuchte. Vielleicht war es bei Ihnen ja ähnlich?"
"Nein. Ich war die ganze Zeit wach."

Es dämmerte ihm und wieder stieg der Zorn in ihm auf.
Diese Schweine! Sie hatten gar nicht erst versucht, sie zu erreichen um sie mitzunehmen. Hatten sie mit voller Absicht hier zurückgelassen! Er würde nicht so grausam sein. Nachdem er kurz inne hielt sprach er wieder mit ihr.

"Kommen Sie bitte. Wir müssen hier weg. Ich werde Sie mitnehmen."
"Ich kann nicht. *hust*. Ich bin, als ich im Oberschrank an meine Sachen heranwollte von der Leiter gestürzt und komme nicht mehr alleine hoch. Gehen Sie ohne mich. Retten Sie wenigstens sich selbst."
"Ich werde Sie NICHT hier zurücklassen! Ich werd mir was einfallen lassen wie ich Sie da raus bekomme. Ich komme wieder. Das verspreche ich Ihnen!"
 

Lupino

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Er hielt inne und kramte in seinem Rucksack.
"Scheiße. Nix dabei was ich jetzt gebrauchen könnte. Irgendwie muss ich diese verdammte Tür aufbekommen und die Frau da raus hohlen!"

Er hastete Richtung Keller. Für den hatte er ja immer noch seinen Schlüssel. Er selbst hatte zwar nichst für derartige Situationen in seinem Kellerraum, aber vielleicht hatten ja die Nachbarn in ihrer Eile etwas zurückgelassen. Diese Kellerkammerschlösser waren alles andere als robust und sollten zumindest theoretisch genügend Gewalteinwirkung nicht viel entgegenzusetzen haben.

Er öffnete die Kellertür mit seinem Schlüssel, tippte auf den Lichtschalter zu seiner Rechten und während die massive Tür von alleine hinter ihm zuviel war er bereits damit beschäftigt in jede der Kammern zu spicken, ob noch irgendetwas brauchbares herumlag. Natürlich waren sie alle, bis auf in solchen Situationen nutzlosen Plunder, bereits leer.

Alle bis auf eine. Die Kammer des Hausmeisters. Er war wohl länger nicht anwesend und in der Eile kam wohl auch niemand auf die Idee, sich an seiner Kammer zu vergehen. Was ein Glück. Denn hier sollte er doch garantiert irgendetwas nützliches finden können. Immerhin bunkerte der Hausmeister sein gesammtes Werkzeug hier unten.

Mit aller Kraft, die er zur Verfügung hatte brach er das lapidare Kellerschloss aus den Angeln und steckte sich alles an Werkzeug ein, was ihm auch nur ansatzweise nützlich erschien. Darunter auch ein kleiner Dietrich. So etwas hier zu finden war nicht weiter verwunderlich. Dass der hiesige Hausmeister eine Ausbildung und Lizenz für das knacken von Schlössern hatte, war bekannt.
 

Lupino

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Nachdem er sich also ausreichend bedient hatte verließ er den Keller wieder und trat wieder vor die Tür der alten Frau.
Er fummelte den Dietrich aus seiner Tasche und versuchte das Schloss ihrer Wohnung damit zu knacken.

Knack.
"Scheiße! Das darf ja wohl nicht wahr sein, verdammt!"
Natürlich konnte das verdammte kleine Ding bei dem plumpen Versuch nur kaputtgehen. Hatte er doch nie gelernt, mit so etwas umzugehen.

Er überlegte kurz und in seiner Not entschloß er sich dazu zu radikaleren Methoden zu greifen.
Er setze die Brechstange am Türspalt an, welche er in den Hinterlassenschaften des Hausmeisters gefunden hatte und stemmte sich mit voller Kraft und vollem Körpereinsatz dagegen, bis letztendlich das Schloss der Tür nachgab und diese mit einem Ruck, welcher in beinahe von den Füßen geholt hätte, aufbrach.

Er hastete in die Wohnung und fand die alte Frau, mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Fußboden ihres Schlafzimmers sitzend, vor.
"Wir haben nicht viel Zeit. Was sind die DInge die sie zwingend aus Ihrer Wohnung brauchen?"
"Ich habe bereits eine Tasche mit Sachen vorbereitet. Nur meine M...*keuch* Medikamente aus der Küche fehlen noch."
"Wo genau?"
"Der kleine Vorratsschrank im untersten Fach."
"Ok ich such ihnen alles zusammen und dann verschwinden wir von hier."

Er kramte die Medikamente aus besagtem Schrank in der Küche, schnappte sich die vorbereitete Tasche mit den restlichen Habseeligkeiten der alten Frau, steckte auch die Medikamente hinein, half ihr anschließend vom Fußboden hoch und sie vorsichtig abstüzend ließ er mit ihr zusammen seinen vertrautem Wohnraum endgültig hinter sich.


Anmerkung: Sollten sich doch hier und da ein paar Schreibfehler eingeschlichen haben, so bitte ich das zu verzeihen^^
immerhin handelt es sich hier um die Rohfassung, da das ganze ja noch in Arbeit ist^^
 

Falki

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Die geschichte find ich klasse :) freue mich auf die fortsetzung :D

Vor allem in der Geschichte "die reise" kann man richtig gut mitfiebern, finde ich. Man kann richtig mit leben, was wohl als nächstes passiert? Ich hoffe du setzt die geschichte mal fort mein lieber :p
 
Zuletzt bearbeitet:

Lupino

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Danke schön für das Lob :) Und ja ich denke doch mal, sobald mich mal wieder die Muse küsst gehts damit weiter. Gut Ding will eben Weile haben^^
 

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