Joa meine Geschichte eben :3 TFZ-23

Laser

Faultier
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28 Sep 2013
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Vorwort:

Achtung! Schriftliche Verdeutlichung von Gewalt.

Erstmal möchte ich sagen, dass ich mit dieser Geschichte an einem Gewinnspiel teilgenommen habe und dort tatsächlich den ersten Platz gemacht habe. Ich dachte mir ich teile diese Geschichte auch mit Euch und Ihr könnt gerne schreiben wie ihr sie findet. Den Videolink werde ich am Ende einfügen. Viel Spaß beim Lesen :3



Als vier junge, russische Polizisten ihren ersten Urlaubstag genossen, hatte einer von ihnen eine Idee.
Er meinte: "Los, lasst uns mal TFZ-23 durchsuchen."
Als er das sagte, hatte er direkt die Aufmerksamkeit seiner drei Kollegen.
Der Grund für die verwirrten Blicke seiner Kollegen ist gerechtfertigt. Es gibt sehr viele Berichte, dass nach Kriegsende viele Menschen in einer
ehemaligen deutschen Forschungsanstalt mit der Kennzeichnung "TFZ-23" spurlos verschwunden sind. Auf die Frage, ob man sich das ansehen soll,
bekam jeder Beamte die selbe Antwort vom leitenden Kommissar. "Nein. Es werden schon Forschungen vom KGB geleitet."
Leicht widerwillig stimmten die drei aber zu.
Schon von Außen wirkte die Forschungsanstalt höchst Angsteinflößend.
Das Hauptgebäude war circa 170 Meter lang und fast 60 Meter hoch. Das Gebäude war grau verputzt, auf den Dächern war Stacheldraht, die Fenster waren alle
mit, selbst für heute untypischen, sehr dicken Stahlstäben gesichert, zwischen welchen auch noch Stacheldraht gespannt war.
Die Beamten fragten sich, was wohl hier geschehen war.
Als die Männer am nächsten Morgen das große Zauntor, welches dreifach mit Stacheldraht gesichert war und ein Schild mit der Aufschrift:
"Das Betreten dieses Geländes ist lebensgefährlich!" trug aufbrachen, herrschte Totenstille. Als einer der Männer, Juri, das Tor nach innen
schob, machte er die Anmerkung: "Seht ihr, wir leben noch!" und grinste dabei. Die Anderen, Nikolai, Wasili und Telow grinsten ihn an,
aber niemand von ihnen lies sich sein mulmiges Gefühl, welches jeder hatte anmerken. Wasili verschloss das Tor hinter sich, um sicher zu gehen,
dass sie keinen ungewünschten Besuch bekommen.
Zuerst durchsuchten die Männer das gesamte Außengelände, doch außer getarnten und versiegelten Bunker und zerschossenen Fahrzeugen war auf dem
Außengelände kaum etwas zu entdecken. Das Außengelände abzusuchen hatte schon ganze sieben Stunden überdauert.
Die Vier haben sich dann dazu entschlossen, erstmal eine Pause einzulegen und etwas zu essen.
Als sie alle ruhig da saßen und ihre Brote kauten, herrschte noch immer eine Totenstille. Selbst aus dem angrenzenden Wald kam es ihnen so vor,
dass sie keine Vögel hörten. Jede Sekunde, die sie dort saßen machte sie immer unruhiger. Sie spürten, dass mit diesem Ort irgendetwas nicht Stimmt.
Nachdem sie ihr Mittagsmahl verzehrt hatten, haben sie sich dazu das Hauptgebäude zu betreten. Sie gingen zum Eingang der Anstalt.
Nun standen sie vor dem Eingang, eine große, stählerne Tür. Sie war so dick, dass sie sogar einen Schuss eines Panzers hätte standhalten müssen.
Zurecht fragten sie sich, wofür eine Forschungsanstalt solch dicke Türen benötigt. In dem Gebäude wurde das unwohle Gefühl der Männer für jeden
Schritt immer stärker.
Im Erdgeschoss befanden sich einige, kleine Zellen mit Gitterstäben, wie man sie aus Filmen kennt. In einigen Zellen befanden sich auch Knochen,
welche die Vier aber direkt als Knochen von Tieren identifizieren konnten. Am Ende eines Ganges standen sie wieder vor einer großen, aber diesmal
verschlossenen Stahltür, mit einem kleinen Glasfenster. Die Männer konnten dank ihrer Taschenlampen erkennen, dass es sich um ein Labor gehandelt
haben muss. In den beiden oberen Stockwerken fanden sie nichts außer eine große Bibliothek mit deutschen Büchern, die sie sowieso nicht verstanden
und einem großen Büro, welches scheinbar dem Leiter der Forschungsanstalt gehörte.
Als sie im Erdgeschoss die Treppen nach unten nahmen, ging plötzlich ein Alarm an und eine weibliche Stimme sagte auf deutsch:
"Warnung! Biologische Katastrophe in Labor U1 geortet. Eingangstür wird verriegelt."
Die Männer waren total schockiert und verwirrt. Zum einen verstanden sie kein deutsch und damit auch nicht die Durchsage und
zum anderen waren sie auch verängstigt durch den Alarm. Nachdem sie einen Knall hörten, rannten sie hoch ins Erdgeschoss und mussten bemerken,
dass die Haupteingangstür verriegelt war. Nikolai sagte "Die Tür kann nur elektronisch verschlossen sein. Also wenn es Strom gibt,
dann können wir die Tür auch wieder öffnen."
Zu ihrem Entsetzen mussten sie feststellen, dass auch ein schweres Eisengitter vor die Treppe gefahren wurde, welche zu den oberen Stockwerken führte.
Also nahmen sie wieder den Weg nach unten auf.
Es kam ihnen wie eine Ewigkeit vor. Die Treppe ging so weit nach unten, dass mit ihr mindestens zehn Stockwerke zu erreichen sein könnte.
Am Ende der Treppe schien weißes Neonlicht und die Polizisten sahen, dass alles ordentlich und sauber war. Es war nicht einmal ein Staubkorn zu sehen.
Als sie den gut beleuchteten Korridor betraten, schien es, als könnten sie aus der Weite Schreie wahrnehmen, doch keiner der Vier traute sich,
seine Kollegen zu fragen, aus Angst als Idiot dargestellt zu werden und weil sie sich dachten, dass es nur Einbildung sei.
Als Tolow sich in Richtung der Schreie begab, kam ihm eine Gestalt mit einem weißen Kittel und einer Gasmaske entgegen.
Der Mann in dem Kittel rammte Tolow eine Spritze in den Hals und injizierte ihm eine Flüssigkeit. Geschockt standen Wasili, Juri und Nikolai da.
Sie schauten Tolow an, als würden sie einen Film schauen. Sie sahen einfach nur zu, wie der Unbekannte ihren Kollegen mit sich riss.
Sie konnten Tränen in Tolow's Augen erkennen und, dass er versuchte zu schreien, aber kein Wort herausbrachte. Der Mann ging durch eine Tür
und verschloss diese hinter sich. Als die Drei vor der verriegelten Tür standen hörten sie kein Ton aus ihr.
Die Männer warteten darauf, dass der Mann wieder herauskam, um dann zu ihrem Kollegen zu kommen. Das war aber vergeblich. Sie warteten geschätzt
eine Stunde, als sie sich dazu entschlossen haben, den anderen Weg im Korridor zu nehmen. Fast in den Wahnsinn getrieben von den nie aufhörenden
Schreien betraten sie ein Raum, der einem kleinen Wald ähnelte. Es war scheinbar der butanische Garten der Anstalt. Dort bestaunten sie Pflanzen und
Bäume, die sie noch nie zuvor gesehen hatten. Sie verließen den Raum und es erklang wieder der Alarm, aber ohne Durchsage. Der Alarm überdauerte fast
20 Minuten. Als die Drei, noch immer wortlos einen großen Raum betraten waren sie sehr erstaunt, wie groß diese Anlage war.
Der Raum war fast 20 Meter hoch und auch fast 40 Meter lang und breit. Auf dem Boden in Mitten des Raumes Waren die Fliesen als Mosaik zu einem
Adler geformt. Sehr auffallend war allerdings, dass eine Gestalt in einem weißen, mit Blut verschmierten Kittel am anderen Ende des Raumes lag.
Als die Beamten sich die Person genauer ansehen wollten, waren sie zu durchaus allem bereit. Als sie vor dem bewegungslosen Körper standen, musste
sich Juri übergeben. Das Gesicht war total verfault. Es war schwarz, zerlöchert und es fehlten beide Augen. Neben dem Körper lag eine Gasmaske.
Als Juri sich wieder erholt hatte, fragte er seine Kollegen, ob das der Kerl war, der Tolow geschnappt hat und wenn ja, was er wohl mit Tolow gemacht hat.
Als sie von weitem Schritte hören, verstecken sich Nikolai und Juri und Wasili blieb stehen. Er war scheinbar abgelenkt von dem Körper.
Selbst als Nikolai und Juri ihn riefen, bemerkte er das nicht. Als sich Wasili rumdreht, sieht er zwei Leute. Einer mit einem weißen Kittel und einen
in einem schwarzen Anzug, wie ihn nur hohe Leute des alten deutschen Reiches trugen. Als der Mann im Kittel auf Wasili zeigt, ist Wasili förmlich
versteinert. Als der Mann im weißen Kittel den Mann neben ihm ansah, nickte dieser nur. Der Mann im Kittel lief langsam zu Wasili und als Wasili versuchte
sich zu wehren, zog der im Anzug eine Pistole und schoss Wasili ins rechte Auge.
Die beiden Überlebenden konnten deutlich ein Schnaufen des Typen im Kittel hören. Als Nikolai aus dem Versteck ging, packte ihn der Kerl mit dem schwarzen Anzug
Nikolai trat ihm ins Gesicht, wodurch er umfiel. Juri warf sich mit seiner Taschenlampe auf den Kerl und schlug im mindestens 20 mal auf den Schädel.
Dann nahmen sie der Leiche die Gasmaske ab, da sie geplant hatten, sich zu tarnen. Was sie unter der Maske fanden schockierte sie. Es war eine
entstellte Fratze. Genau wie diese des Mannes im Kittel, der auf dem Boden lag. Sie könnten auch deutlich spüren, dass er sogar noch atmete. Nikolai griff
nach der Pistole und schoss sieben mal auf den Kerl im Anzug. Sie behielten die Pistole und gingen weiter.
Sie entschlossen sich wieder ins Erdgeschoss zurückzukehren.
Auf dem Weg nach oben hörten sie die Stimme von Tolow: "Nikolai, Juri, wartet auf mich!"
Als die beiden sich umdrehten, stand Tolow genau hinter ihnen. Er war nackt, seine Haut war braun-, schwärzlich verfärbt. Ihm fehlte ein Auge und
eine Hand war abgetrennt. Nikolai hielt die Pistole an die Schläfe von Tolow und sagte: "Keine Sorge, ich befreie dich von deinem Leid."
Tolow grinste und fragte: "Welches Leid? Ich fühle mich großartig." Als Nikolai den Abzug der Pistole betätigte, nahmen alle nur das Klicken
einer Pistole ohne Munition wahr. Dann ging alles ganz schnell. Tolow riss Nikolai die Pistole aus der Hand und rammte sie mit dem Lauf nach vorne gerichtet
in den Hals von Nikolai. Tolow hatte plötzlich so eine ungeheure Kraft, dass er die Pistole, wie eine hauchdünne Nadel in Nikolais Luftröhre rammte.
Juri rannte so schnell er konnte die Treppen hoch.
Oben angekommen, war es schon dunkel, aber an der Treppe konnte er Lichter von Taschenlampen wahrnehmen. Als er weiter nach oben ging hörte er mehrere Stimmen:
"Sonderkommando! Hände hoch oder wir schießen!" Juri klärte die Beamten auf, dass er Polizist ist.
Nachdem er seinen Bericht über die Ereignisse in TFZ-23 seinem Vorgesetzten vorlegte, meinte dieser, dass sie ihn unbedingt brauchen für die Durchsuchung der Anlage.
Juri stimme zu und als sie am nächsten Tag das Hauptgebäude betreten und wieder der Alarm losging, zog Juri seine Pistole, sagte zu den anderen Polizisten:
"Hört ihr den Alarm? Das ist euer Todeszeichen! Am besten tut ihr das auch. Es sei denn ihr wollt wahres Leid erkennen."
Danach hob er die Pistole an seinen Kopf und erschoss sich.
Dieser Vorfall sorgte für großes Aufsehen und Verwirrung. Zum einen war die Tür auf gewesen und zum anderen hörte man keinen Alarm.
Nach dem Tod der vier Beamten, fand man erst heraus, dass es Flüchtlinge aus Deutschland waren, deren Eltern in der Anlage als führende Ärzte
arbeiten. Die Forschungen der Anlage bezog sich auf Medizin, biologische Waffen und auch auf paranormale Kriegsführung. Die Anlage wurde zwei
Jahre später Abgerissen und das Gelände aus weiterführenden Sicherheitsgründen als "nicht wieder bebaubar" gewertet.

Ende :3

Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=xs29N1ocAPA&list=FLhYin3VZQnFvZ3U5vu4i3Ww&index=34&hd=1

~Laser
 

odin

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gut

eine gute geschicht find ich vil ein bisel kurz
 

Laser

Faultier
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Tschuldigung :(
Aber dazu sagen sollte man, dass es meine erste Geschichte ist :3
Ich schreibe ja weiter Geschichten und versuche mich stets zu bessern ^-^
 

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