Gedichte oder auch nicht

Ti-Killa

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Tja ich post auch mal ein paar Gedichte von mir .. oder paar Wortblöcke die welche sein sollten~

Die sind, wie man sicher schnell merkt, nicht so dolle und mehr so ein Produkt kreativer Langeweile. Aber vllt sind sie ja nicht so schlecht ^^'

Das absolut Seltsamste in neusten Ergebnissen:

Reiß dich auf und hol mich dir,
Umfass' mich durch deine Gier.
Durch dein Leid, in deinem Blut,
Liegt die pochend glühend Glut,
Die an dir zerrt und an dir nagt.
Leis, dir bittersüß nur sagt:

Lass mich raus und sperr mich ein.
Ich leb' für dich, doch bin nicht dein.
Friss mich auf und töte mich
Und doch Seel', verzerr ich dich...
Des hungernd Herzens Leid


Zwei andere:

Seemannsleid

Durch die Straßen flüstert er,
Ein Hauch Brise, Salz und Meer.
Düster und leer schaudert es mir,
Ach und es zerrt mich zu dir.

So einsam, vermiss ich dich.
Spottet das Meer über mich.
Nahm dich zu seinen Grunde,
Klafft offen meine Wunde.

Fahr ich weit hinaus zur See,
Lässt es nach, tut nicht mehr weh.
Versenk‘ ich mein Herz im Meer,
Und verlass dich nimmer mehr.


Verlohrenes Kind

Kalt und frostig fühlt es sich.
Vergaß Wärme, kennt es nich.
Die Kindheit, vorbei ist sie.
Wie kam es dazu? Oh wie?

Nun liegt es in der Gasse.
Hofft, dass sich jemand fasse
Und aufhebt den dünnen Leib,
Vom Flusse auf dem es treib'

Doch vergebens wartet es,
Verfällt dem Süß des Schlafes
Und ein Traum schleicht sich ein,
Flüstert: Wein nicht mein Kind, nein.

Sieht ein Mann des Kindes Leid,
Fasst es an, das weiße Kleid.
Zu spät, der Traum nahm es fort,
Bracht es zum besseren Ort.


und zu guter Letzt:

Traumtänzer

Süßer Klang der Nachtigall,
Der dunkle Wald wird zum Saal.

Erhebt sich des Sternen Licht
Und erhellt sein Angesicht,
Des Tänzers schmale Züge
Und das Bild, das er füge,
Zusammen des Schatten Tanz,
Wird es zum herrlichen Glanz.

So wird aus der Nachtstille,
Sein, sein eigener Wille.

Die Kunst aus dem er schöpfe,
Des Nachtes schön‘ Geschöpfe.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ti-Killa

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Vom Alleinsein

Dunkel und kalt ist es dort
und sicher ist dieser Ort
denn dort steht eine Mauer
Einsam und allein ist er
vor ihr, ein Wolf auf Lauer
Seine Welt ist trist und leer

So einst rudellos gemacht
Sucht er damit das Herz lacht
Wie an manch alten Tagen
Denn das Innere vergaß nicht
Jene die in Tränen lagen
und verschwanden mit dem Licht

Schwarz, der Mauer kalter Stein
glänzt in des nachtes Schein
und spottet über die Welt
Vor der er das Eine verschließt
Damit's nicht in die Tiefe fällt
und schmerzlich zu Blute fließt

Den Wolf hält keine Kette
Er wart' auf den, der rette
Das zerbrechliche Eine
Das unmöglich geglaubt' schafft:
Die Angst durchbricht mit der Reine
eines Tiefgefühles Kraft

Es scheint es komme jemand
und ein sammtigweiches Band
Zähmt den Wolf, dann im Glücke
Nähert er sich dem einem Mann
schließt die eine klaffend Lücke
Mit einem bittersüß' Bann

Doch der Mann, er dreht sich fort
Bricht den Wolf, ein Herzens Mord
Dieser wartet nun wieder
Im Innern wird es einsamleer
Müde werden seine Lider
Sie weinen ein Tränenmeer

Unerwartet wird es hell
Wärmt des Wolfes nasses Fell
Des ein' Mannes Innerenlicht
Er hilft dem Wolf aufzustehen
Kämpft gegen Stein bis dieser bricht
Um dann dort hin zu gehen

Wo das Eine noch einsam ruht
Es keimt im Lichte neuer Mut



Hmmm vllt kann ja jemand damit mehr anfangen .... :)
 

Adam der Bär

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Seemannsleid

Durch die Straßen flüstert er,
Ein Hauch Brise, Salz und Meer.
Düster und leer schaudert es mir,
Ach und es zerrt mich zu dir.

So einsam, vermiss ich dich.
Spottet das Meer über mich.
Nahm dich zu seinen Grunde,
Klafft offen meine Wunde.

Fahr ich weit hinaus zur See,
Lässt es nach, tut nicht mehr weh.
Versenk‘ ich mein Herz im Meer,
Und verlass dich nimmer mehr.
Wie mich das an gute sowohl auch schlimme Zeiten erinnert und erinnern wird.
 

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