Gedichte / Geschichten / Lyric

Tatzenkralle

Frischling
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6 Sep 2017
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6
Hey liebe Community,

ich hab mir gedacht was sollen alle, ja was eigentlich, Gedichte? Geschichten? Lyric? auf meiner Festplatte versauern ohne das die mal jemand anderes außer mir selbst liest?

Von daher werde ich hier mal ein paar drunter schreiben.
Es sei davor gewarnt das es zum Teil Themen sind die Leute mit Gewissen Schicksals-Schlägen triggern könnten.

Sollte dies nicht gewünscht sein oder kommen zu viele Beschwerden kann dieses Thema gerne gelöscht werden.


So hier nun ein bisschen was aus meinem Kopf:


Das Goldstück


Die meisten Menschen sehen es als nobel an
einen Obdachelosen Geld zu geben
damit er sich für ein paar Tage
Dinge leisten kann, die er sonst nicht hätte
z.B. ein Dach über dem Kopf
einen warmen Platz am Feuer
endlich mal genug Essen zum satt werden
ohne das der Magen abends knurrt
doch wenn er alles ausgegeben hat
kommt er wieder auf die Straße
nur weiß er jetzt, was ihm sein ganzes Leben fehlt
somit kann man diese Tat
auch als grausam ansehen
man könnte auch meinen
das du sie verhöhnst
in dem du ihnen Geld gibst
so zeigst du ihnen
ich hab so viel Geld ich brauch nicht alles
ich kann dir sogar was abgeben
aber wenn du ihnen nichts gibst
gilst du sofort als geizig
ohne das du ihnen erklären kannst
warum du ihnen nichts gibst
dies ist ebenso grausam
da du sie in ihrer lage nicht unterstützen willst
alles was du tust ist auf der einen seite schlecht
genauso wie das ganze Leben




Das Leben der Anderen


Viele sagen man lebt weil man es will
aber das stimmt nicht
denn wenn man stirbt lebt man dennoch weiter
man lebt in den Erinnerungen der Menschen weiter
die man gekannt hat
erst wenn die Menschen dich vergessen
bist du wirklich tot
heutzutage legen viel zu viele Menschen
zu viel wert auf das Aussehen
der charakter eines Menschen mach ihn aber aus
außerdem formt er die Menschen in deiner Umgebung
sei es durch ein Wort das du sprichts
oder auch nur der Gedanken an etwas
wir müssen aufhören nur die Hülle des Menschen zu sehen
denn die Menschheit verliert langsam aber sicher
die Fähigkeit den einzelnen als Individum zu betrachten
ihrgendwann wird jeder Mensch von Hass zerfressen sein
und dann hat die Menschheit versagt
lasst es nicht so weit kommen
und seht in die Menschen seht durch dir fleischliche Hülle
und erkennt den wahren Menschen dahinter
denn auch dieser mensch wird euch formen, ob ihr wollt oder nicht



Die Waffe, das Wort





Falsche Geste, falsches Wort
Kalt und heiß, hell und dunkel
verwirrend und dennoch klar
einmal ausgesprochen fliegt ein wort
schneller als ein pfeil
ist schärfer als ein schwert
und gefährlicher als gift
es entfaltet seine wirkung
ob beabsichtigt oder nicht
das gefährliche am Menschen
ist sein verstand und die Fähigkeit
Dinge zu hinterfragen
Wörter und Gesten sind seine Waffen
einige offen gezeigt
andere im Schatten verborgen
manche stehen an der Front
andere agieren im Hintergrund
egal wie, jeder ist daran beteiligt
einige gelangen an ihr Ziel
andere bleiben auf der Strecke
einmal ausgesprochen
fliegt ein Wort davon
unaufhaltsam, brutal, ungebremst
wie es dann wirkt ist fraglich
krieg oder Frieden was wird folgen?
Ich bin verwirrt doch voller Hoffnung
Hoffnung auf Frieden in trauter Zweisamkeit



Rechtschreibfehler kommen aufgrund der hohen Geschwindigkeit mit denen die Texte geschrieben wurde zustande.
Korrekturen daran verfälschen das Bild bzw. den Ausdruck meiner Meinung nach zum Mindest.

Ich hoffe ihr erfreut euch daran.



Mit freundlicher Tatze,

Tatzenkralle
 

Ekralon

Royaler Kiwiinspektor der Majestät Yami
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26 Apr 2016
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545
Gute lyrische Texte gehen immer. Ich finde gut, dass du versuchst so eine paar alltägliche Dinge mit einzubringen und auch handwerklich finde ich zum Beispiel das dritte Gedicht "Die Waffe, das Wort" sehr schön gelungen. Beim ersten Gedicht "Das Goldstück" mag ich die Position des lyrischen Ichs zu den Spenden an Obdachlose (und zu "guten" Taten).
 

Tatzenkralle

Frischling
Mitglied seit
6 Sep 2017
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Danke dir Ekralon.

Ich verarbeite damit großteilig Dinge in meinem Umfeld oder solche Sachen, die mich beschäftigen damit ich sie nicht immer mit mir rumtragen muss.

So lange es gefällt werde ich weitermachen.


Habe auch noch 2 Geschichten auf Lager die aber bei weitem erst in den Kinderschuhen stecken. Fals so was eher gewünscht sein sollte.
Ich bin da felxibel. :oops:
 

Tatzenkralle

Frischling
Mitglied seit
6 Sep 2017
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6
Hier 2 weitere, mal sehen wie die ankommen. :|


Das Beet



Roter Farbtupfer der du dich vom weiß absetzt,
was Tust du dort wo du nun bist?
was ist es was dich so einzigartig macht?
Ist es deine Form, deine bescheidene Eleganz?
Oder die Tatsache das du fehl am Platz bist?
Eine Rose im Gänseblümchenbeet?
Welch famose Idee, doch wer hatte sie?
Wie bist du dort hingekommen wo du jetzt bist?
War es die Natur die mich verzücken wollte?
Oder doch der Gärtner, neckisch wie er ist?
Genug der Fragen und Rätseleien
Es ist mir eins wer es denn nun war,
wie es dazu gekommen ist und warum.
Ich bin verzückt vom Anblick des Beetes.
Ein Lächeln im Gesicht und eine Träne auf der Wange
setzte ich meine Weg fort, in der Hoffnung
eines Tages wieder hier zu sein.
Um mich dann wieder an diesen Anblick zu erfreuen.
Denn so etwas wunderbares erlebt man nur einmal.



Valetinsgedicht für ....


Der Wind weht in den Bäumen,
die Blätter rascheln leis.
Herbst ist es geworden,
bald kommt das Eis.
Ich fürchte mich vor der Kälte,
vor dem eisigen Hauch.
Die Wärme von Feuer,
ist das was ich brauch.
Eine Frau tritt aus dem Wald,
Du bist es und reichst mir die Hand.
Ich nehme sie und halt sie fest,
fast hätte ich mich an Dir verbrannt.
Mein Herz pocht wild,
die Angst vergeht.
Der Winter soll nur kommen,
ich hab etwas das besteht.
Mag Winter kommen,
soll Sommer gehen.
Ich bleib bei Dir,
weil wir uns verstehen.
Meine Hand hält Deine,
wir sind fest umschlungen.
Die Natur sie wütet,
um uns herum.
Wir sehen uns an und fühlen nur,
Regen peischt und Donner schallt.
Doch Du grinst und lachst,
unsere Sorgen vergehen bald.
Ich bin glücklich,
nichts plagt mich mehr.
Denn Du bist hier bei mir,
und ich liebe Dich sehr.
 

Silvana

die Trolljägerin
Mitglied seit
23 Aug 2014
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4.071
Die Thematik der meisten Texte finde ich interessant.
Die Form, gerade bei den nicht reimenden Texten empfinde ich eher als störend.
Also, dass man bei manchen Texten hier und da ein Wort umgangssprachlich schreibt, damit es besser klingt ist ja das Eine,
aber andere Fehler sollte man schon korrigieren, das verfälscht doch nichts.
 

Tatzenkralle

Frischling
Mitglied seit
6 Sep 2017
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Ich werde darüber nachdenken.
Aber im Grunde hast du da schon recht.
Mal sehen was ich daraus machen werde/kann.
 

Tatzenkralle

Frischling
Mitglied seit
6 Sep 2017
Beiträge
6
Es ist wieder soweit.
Starre ins dunkel, weiß es schon jetzt.
Gleich passiert es.
Setze an, lass sie gleiten, schneiden.
Sie fällt dem Boden entgegen.
Ihr folgen Spuren des Lebens.
Meines Lebens das so verkehrt ist.
So verrannt in sich selbst.
Sehe weder Anfang noch Ende.
Bin mitten drin doch merke nichts.
Umgeben von Menschen, lachen, Frohsinn.
Doch fühle nichts.
Bin kalt, einsam, vernarbt.
Finger gleiten entlang.
Fühlen Dinge wie weiche Baumrinde.
Doch sind Zeichen von Schwäche.
Es wird schwarz, leise.
Nur ich und der Dämon in mir.
Wir unterhalten uns.
Kennen uns lange.
Sind so etwas wie Freunde geworden.
Doch er hintergeht mich.
Ist nicht gut sondern schlecht.
Doch will es nicht wahr haben.
So bleibe ich hier.
Denke nach, unterhalte mich.
Hoffnung? Was ist das?
Warten das er wieder kommt.
Mir wieder flüstert.
Dinge machen lässt.
Machtlos...




Tatzenkralle

Broken:
03.11.17 01:20
Fixt:
???
 

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