Game Over (?)

Fluffy

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Also, einige dürften vll. meine vorige Geschichte "Das Liebespaar aus dem Norden" gelesen haben. Leider gibt es vorerst keine Fortsetzung. Anstatt dessen gibt es jedoch demnächst eine neue und eher blutrünsitgere Geschichte.
Der Titel lautet "Game Over (?)"

Nun meine bitte an euch, ich brauche einen Protagonisten, bzw. braucht meine männliche Hauptrolle noch eine Spezies, wenn ihr einen Vorschlag habt, welche Tierart ich nehmen soll, schreibt bitte eine PN an mich. Bitte, Dankeschöön :p.

Hier mal das "Cover" mit Bleistift gezeichnet
 

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Fluffy

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15 Mai 2010
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Aaalso, nach langer Arbeit, präsentiere ich hiermit den Anfang meiner Story " Game Over"
Viel spaß beim Lesen und mitfiebern ;)
Feedback ist erwünscht + Kritik

Game Over (?)
Stille ….
Totenstille …
Doch dann, ein leises Rascheln, welches sofort wieder verhallt in diesem alten, dunklen und modrigen Gang. Ein kümmerliches Ächzen und leises Stöhnen ist zu vernehmen. Es legt sich wieder. Momente der Stille. Doch dann, ein emotionaler Aufschrei, dicht gefolgt von einem fragenden „Hallo?“, des sich regenden Häuflein Elends. Langsam öffnet es seine mit Blut verkrusteten Augen, um die ihm unbekannte Umwelt zu inspizieren. Nichts, nichts Bekanntes, nichts Warmes ist zu erspähen. Einzig und allein einige flackernde Lampen, welche von der hohen Decke hängen, welche nicht sehr gut gebaut aussieht, erkennt es. Langsam bewegt es sich, oder besser gesagt er und kauert sich zusammen.
„Wo bin ich …… Wo zur Hölle bin ich, verdammt nochmal…..?“, ächzte er mit trockenen Stimmbändern. Zusammengekauert liegt er nun, kaum ein Schatten seiner Selbst, auf dem harten und eisig kalten Steinboden. Bibbernd und den Tränen nahe, beginnt er einen inneren Monolog „Wo bin ich hier nur gelandet, wie komme ich hier nur wieder weg? Ich habe so fürchterliche Angst, fühle mich ungeborgen, unsicher und halbtot ….“ Er hält inne. Ein eiskalter Schauer läuft ihm den Rücken hinab. Er dreht sich panisch im Kreis. „Wer seid ihr und was wollt ihr von mir?“, schrie er gegen die Wand schlagend. Keine Antwort, wieder nur grauenhafte Stille. Sein Herz pocht stark, so heftig als ob es jeden Moment aussetzen könnte und den sicheren Tod für ihn bedeuten könnte. Er krabbelt zitternd, mit den Knien auf dem Boden schürfend, dem ersten Lichtkegel entgegen. Eine grausige Blutspur hinterlässt er, da der Boden zäher als seine Haut ist. Mit dem vor Schmerz verzogenen Gesicht, rollt er sich ein und beruhigt sich wieder langsam. „Ruhig bleiben …. Ruhig bleiben…. Es war nur meine Einbildung“, versucht er, sich selbst einzureden.
„Wer bin ich überhaupt? Ich kann mich an Nichts erinnern, kein Fetzchen Erinnerung ist mehr vorhanden.“, fragte er sich vollkommen verunsichert. Zögernd betrachtet er seine Hände und fährt zusammen, als er die mit Pelz bedeckten Klauen wahrnimmt. „Aber … aber, das kann doch nicht möglich sein ….Wa,was bin ich?“. Plötzlich blitzt es hell auf und die Glühbirne über seinem Kopf, explodiert. Reflexartig verdeckt er seine sehr lichtempfindlichen Augen mit seinen seltsamen Pfoten. Ein Teil des eisernen Lampenschirms saust mit einem kaum hörbaren Pfeifen herunter. Die scharfe Kante durchtrennt auf der Stelle einen seinen Finger. Am ganzen Körper zitternd merkt er zuerst nicht viel davon, da er unter Schock steht. Doch plötzlich fährt ein so grausamer und brennender Schmerz durch seine Hand, dass er unter größter Anstrengung im Dunkeln, seine Hand betrachtet. Er zittert sehr stark und erkennt nur die Umrisse seiner Hand und dass ein Finger fehlt. In größter Angst und ohne zu wissen was er tut, sprintet er den langen Gang entlang. Er reißt ein Stück seines Lumpens ab, welchen er schon bei seinem Erwachen getragen hat und verbindet archaisch seine große Wunde. Vor Schmerz und Panik taumelt er sehr und wätzt immer wieder mit seinen Schultern an den rauen Steinwänden. Die einzigen Begleiter die er hat, sind die Fragen in seinem Kopf und die Unwissenheit in seinem Knochenmark. Sein mit Schmutz bedeckter Verband, entfacht nur einen noch größeren Schmerz, da der Lumpen mit seinem salzigen Angstschweiß getränkt ist. Plötzlich wird es wieder still. Er steht vor 3 hölzernen Türen. Eine blutverschmierter als die Andere. Er weiß nicht welche er nehmen soll. Er dreht sich einmal um, um den Weg, den er entlanggetaumelt ist, zu betrachen. Doch er ist nicht da. Vollkommen verunsichert und seine geistige Gesundheit in Frage stellend, tastet er die gesammte Wand so gut es ihm möglich ist, ab. Vergebens. Kein ,aus diversen Filmen, bekannter Hebel oder Schalter ist zu finden. In Panik kratzt er an der Wand entlang, da er es einfach momentan nicht schafft, sich für eine Tür zu entscheiden. Solange schabt er daran, bis all seine Fingernägel abgeschliffen sind und er seine Fingerkuppen blutig wetzt. Er stützt sich an der Wand mit seiner Vorderseite ab und sackt vor Erschöpfung, laut schnaufend zusammen. Vollkommen verzweifelt bricht er in Tränen aus. „Warum passiert das? Was hab ich damit zu tun … WAS? Bitte hört auf damit, ich halt das nicht mehr aus, bitte!“, hallt es im kalten und herzlosen Raum. Schließlich versiegt auch die letzte Schwingung seiner Stimmbänder und nur noch das Zucken einer einsamen Lampe ist zu hören. Unter einem knochendurchdringenden Quietschen, öffnet sich stückchenweise die Tür ganz links. Aus Angst, dass das Schlimmste bevorsteht, kauert er sich zusammen und presst sich seine Pfoten auf die Ohren. Er schließt seine Augen und stellt sich irgendetwas Schönes vor, etwas, das ihn vergessen lässt. Doch es funktioniert nicht, egal woran er denkt. Es kommen immer wieder die selben Gedanken in seinen Kopf, nämlich wie er sterben wird. Er wartet auf den erlösenden Schuss, Schlag oder Hieb, der seinem Elend ein Ende bereitet. Vergebens. Minuten verharrt er in der unbequemen Position. Nichts geschieht. Nur der Gestank von getrocknetem Blut kommt ihm in die Nase und schließlich überwindet er sich, seine Augen zu öffnen. Niemand steht vor ihm, nicht mal das kleinstmögliche Lebewesen befindet sich vor ihm. Er zuckt zusammen und stöhnt laut vor Enttäuschung auf.
Plötzlich nehmen seine Ohren ein seltsames Knarren war. Zitternd krabbelt er auf allen Vieren durch die Tür, um der Gefahr des Raumes zu entfliehen. Kaum ist er über die Schwelle, schließt sich die Tür mit einem lauten Knall. Er fährt zusammen und zieht den Kopf wieder ein, aus Angst, dass noch Etwas passieren könnte. Doch erneut passiert Nichts. Er steht unter qualvollen Schmerzen und lautem Ächzen auf und stützt sich an der Wand. Mit Müh und Not erkennt er in der Ferne des Ganges ein helles Licht. Verunsichert setzt er einen Schritt nach den anderen, um vorwärts zu kommen. Desto näher er kommt, desto greller wird das Licht. Desto näher er humpelt, desto lauter werden auch die schrillen Schreie die von dort Vorne, ihren Weg in seine ohnehin schon angelegten Ohren, suchen. Seine Schritte werden immer unsicherer. Die Lampen an den Decken werden immer weniger, aus der Ferne erspäht er, dass es Fenster beziehungsweise Scheiben sind. Jedoch kann er nicht erkennen was in diesen Schaufenstern passiert, nur eines ist ihm klar. Es ist blutig. denn das Licht ist leicht rötlich angehaucht, durch das auf den Fenstern gespritzte Blut. Kaum erblickt er die Grausamkeiten die darin vorgehen, steht er kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Er schlägt wild gegen etliche Scheiben, doch die mechanischen Wesen darin, zeigen keine Reaktion. Einzig und Allein die Menschen, welche auf riesige metallerne Tische geschnallt worden sind, blicken ihn an und flehen ihn an, schnellst möglich wegzulaufen. Angelehnt an einer Scheibe und dagegenschlagend, versucht er diesen einen Menschen zu retten. Ohne jeglichem Erfolg.
Das Wesen zückt eine laut knirrschende Gerätschaft und schlitzt den Festgeschnallten auf. Verstört vom vielen Blut, welches in richtigen Strömen auf den Boden fließt und gegen die Scheibe spritzt, läuft er schnell dem schier unendlich langen Gang entlang. Es zeigt sich ihm immer Dasselbe. Verstümmelungen und Schandtaten. Immer lauter werden die Stimmen und Schreie in seinem Kopf, die Fragen von vorhin, sind gewichen um Platz für die Verzweiflung zu schaffen. Er will so gerne diesen armen Geschöpfen helfen, doch er kann nicht. Plötzlich beginnt eine Ohrenbetäubende Sirene zu heulen. Er hält inne, hält sich die Ohren zu und schließt die Augen, da er sich wie gelähmt fühlt. Als es wieder still wird und er erneut die Umgebung betrachtet, ist alles verschwunden. Es gibt keine Fenster, kein Blut, keine brutalen und blutrünsitgen Wesen. „Bin ich nun vollkommen übergeschnappt?!“, kreischt er aus vollem Halse ins düstere Nichts. Kaum hat er diesen Schock begriffen, hört er ein lautes Rumpeln und der Boden, auf dem er ohnehin schon zittrig und unsicher steht, beginnt sich zu bewegen. Kaum hat er begriffen was vor sich geht, sieht er sich schon den Gang entlang sprinten. Laut hechelnd und mit hohem Puls, aufgrund von Angst und Anstrengung, rennt er um sein Leben. Hin und wieder dreht er sich kurz um, um nachzusehen ob das nicht alles doch nur eine Einbildung ist, denn der Boden und die Wände hinter ihm, verschwinden im Nichts. Fast so, als ob sie in ein schwarzes Loch eingesaugt werden. Dann ist es lange dunkel, doch er sieht eine letzte Laterne am Ende des Ganges. Er kommt immer näher, jedoch ist ihm die verschlingende, schwarze Materie auf den Fersen. Er erkennt auf der Wand die Aufschrift „GAME OVER“ und fragt sich was es zu bedeuten hat. Mit letzter Kraft versucht er sich an der Wand fest zu klammern, springt auf die Lampe und krallt sich fest. Alles um ihn wird dunkel, die Glühbirne fällt aus. Erneut herrscht eine Totenstille, bis kurz Funken aufleuchten und er samt der Beleuchtung in die Tiefe stürzt. Die wenigen Sekunden kommen ihm wie Stunden oder Tage vor. Mit dem Blick nach Unten, fällt er immer weiter und weiter. Er fühlt sich frei und ohne Sorgen, doch dann zeichnen sich spitze Pfähle am Grund ab. Auf ihnen türmen sich viele Skelette. Alles ist nur erkennbar durch eine einzige Lichtquelle, einer kleinen Fackel in der Mitte der Totenkammer. Kurz vor den Pfählen schließt er die Augen und lächelt. Er denkt sich: „Endlich… ENDLICH bin ich befreit von meinen Qualen!“

GAME OVER (?)​
Ende des ersten Kapitels.
 

Swift

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Was soll das auf dem Cover sein?

Und ist Kritik erlaubt?
 
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Rave

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Woha... echt geil geschrieben 0.0

Schon mal daran gedacht Autor zu werden?
 

Lumikätzchen

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Ich kann mich nur wieder hollen. Bitte bitte schnell weiter schreiben Brüderchen.
 

Killerwal

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Nicht schlecht geschrieben. Muss ich schon sagen. Ich lese nicht viele Geschichten hier. Im Prinzip ist die Geschichte aber zu gore-haltig für Minderjährige.

Eine kleine Randbemerkung von mir: Wenn mit einem spitzen Gegenstand auf schnelle Weise, so etwas wie ein Finger amputiert wird, schmerzt es nicht sofort. Es blutet auch nicht in Strömen. Dies ist eine Schockreaktion des Körpers. Der Schmerz und das Blut stellen sich erst nach einer Zeit ein.

Edit: Achja und beschreibe Deinen Protagonisten mehr. Das hilft dem Leser, sich mit dem Charakter zu identifizieren.
 
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Fluffy

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Nicht schlecht geschrieben. Muss ich schon sagen. Ich lese nicht viele Geschichten hier. Im Prinzip ist die Geschichte aber zu gore-haltig für Minderjährige.

Eine kleine Randbemerkung von mir: Wenn mit einem spitzen Gegenstand auf schnelle Weise, so etwas wie ein Finger amputiert wird, schmerzt es nicht sofort. Es blutet auch nicht in Strömen. Dies ist eine Schockreaktion des Körpers. Der Schmerz und das Blut stellen sich erst nach einer Zeit ein.

Edit: Achja und beschreibe Deinen Protagonisten mehr. Das hilft dem Leser, sich mit dem Charakter zu identifizieren.
Ok, das mit der Wunde wusste ich nicht ... aber danke, jetzt bin ich wieder ein Stückchen schlauer ^^.
Und bzgl. des Blutgehalts und Minderjährige ... ich bins selber noch *Kopf kratz* also ehm, ja ...
Und bezüglich des Charakters, ich habe ihn mit Absicht nicht wirklich viel beschrieben. Er weiß ja selber nicht wer/was er ist. Das kommt eher im 2ten Kapitel dann zu Tage ;) .
 

Swift

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Okay, dann die Kritik.

Ich hatte das Gefühl, immer wieder das gleiche zu lesen. Gleiche Wörter und ähnliche Bezeichnungen. Ja, wir wissen, dass er schmerzen hat und fast verrückt vor Angst wird. Das muss man nicht in jedem zweiten Satz wiederholen.

Die Gewalt ist ein wenig stumpf. Blut hier, Blut da. Blut spritzt gegen dies, Blut läuft aus dem...Wahrer Horror und echte Gewalt haben nicht immer nur das spritzendem Blut zu tun. Und außerdem ist das für das erste Kapitel ein wenig zu viel Gewalt und Blut und Tod. Das macht einigen sicher keinen Spaß. Gewalt muss man steigern und langsam kommen lassen. Nicht mal die übelsten Splatter hauen so auf die Kacke wie du auf den ersten paar Seiten.

Ich hab auch nicht ganz verstanden was er denn nun ist. Ist er ein Anthro? Wenn ja, warum sind dann auf einmal Menschen mit dabei? Hab ich was überlesen, ist es schlecht geschrieben oder wird das später noch erklärt?

Ich muss aber sagen, es hat mich schon neugierig gemacht, was da noch alles passiert. Nur du solltest dir für die nächsten Seiten und Kapitel mehr Zeit nehmen. Ansonsten verliert man das Interesse.
 

Fluffy

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Okay, dann die Kritik.

Ich hatte das Gefühl, immer wieder das gleiche zu lesen. Gleiche Wörter und ähnliche Bezeichnungen. Ja, wir wissen, dass er schmerzen hat und fast verrückt vor Angst wird. Das muss man nicht in jedem zweiten Satz wiederholen.

Die Gewalt ist ein wenig stumpf. Blut hier, Blut da. Blut spritzt gegen dies, Blut läuft aus dem...Wahrer Horror und echte Gewalt haben nicht immer nur das spritzendem Blut zu tun. Und außerdem ist das für das erste Kapitel ein wenig zu viel Gewalt und Blut und Tod. Das macht einigen sicher keinen Spaß. Gewalt muss man steigern und langsam kommen lassen. Nicht mal die übelsten Splatter hauen so auf die Kacke wie du auf den ersten paar Seiten.

Ich hab auch nicht ganz verstanden was er denn nun ist. Ist er ein Anthro? Wenn ja, warum sind dann auf einmal Menschen mit dabei? Hab ich was überlesen, ist es schlecht geschrieben oder wird das später noch erklärt?

Ich muss aber sagen, es hat mich schon neugierig gemacht, was da noch alles passiert. Nur du solltest dir für die nächsten Seiten und Kapitel mehr Zeit nehmen. Ansonsten verliert man das Interesse.
Es wird noch erklärt, was er ist, und was die Menschen für einen sinn haben. Ich weiß, dass es brutal ist für das erste Kapitel, viel brutaler wird es nicht... wage ich mal zu behaupten ^^
 

Fluffy

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Ziemlich jung für einen Autor von solchen Gewaltgeschichten. Verwende diesen Text doch mal in einem Aufsatz. Ich glaube dann bekommst Du ganz schnell einen Termin, beim Schulpsychologen und den "Schulermittlern". ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=RRufsy-oGfo
Ich hab ihn meiner Deutschlehrerin gegeben und beigefügt, dass sie sich nicht um mich sorgen müsse. xS Sie hat sich fast vor lachen den Bauch gehalten, mal schauhen was sie so sagt, bzw. wann ....
Und sowas wie diese Schulermittler gibts glaub ich nicht in Österreich ^^.
Achja, ich hab vergessen zu erwähnen, dass meine Lehrerin auch gleichzeitig die Direktorin ist ..... :p
 

Acord

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Also ich habe jetzt den ersten Teil ein Stück gelesen und es begeistert mich einfach nicht wie paar andere Geschichten.... zwar gut geschrieben nur mir persönlich fehlt da irgendwas
 

Pummelie

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Ich find's toll :p

Klar, es ist nicht perfekt, aber es ist gut, ut genug mich rein zu reißen - es mir vor zu stellen - mit dabei zu sein^^

Freue mich auf 2. Teil... denn es ist immer irrendwie doof wenn die Geschichte fast mitten in der Handlung ein Ende nimmt...
 

Killerwal

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Kurz vor den Pfählen schließt er die Augen und lächelt. Er denkt sich: „Endlich… ENDLICH bin ich befreit von meinen Qualen!“...
2. Teil: Ein Pfahl durchbohrt seinen Bauchbereich. Seine Gedärme treten aus und er spuckt Blut. In seinen letzten Minuten versucht er verzweifelt Luft zu holen. Dann wird er vor Schmerz ohnmächtig und stirbt. Er war ein Fuchs namens Dieter.

Ende
 
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Fluffy

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Ich meld mich mal wieder. Die Notizen für das 2te. Kapitel sind vorhanden. Doch ich hab in letzter Zeit keine Zeit dafür, es weiterzuschreiben. Schulischer Stress und familärer :/.

Meine Direktorin hat gesagt, dass ich sehr gut schreiben kann, das war ihre ganze Kritik.
 

Fluffy

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Taaaadaaaa, Fluffy proudly presents, das 2te Kapitel, ich hoffe ihr nehmt mir die lange Wartezeit nicht übel, war einiges los die Wochen, freue mich auf feedback und co^^


2




Ein dumpfes, fleischdurchdringendes Geräusch ist zu vernehmen. Die einzigen Geräusche die der Gepfählte von sich geben kann sind undefinierbar, doch sie lassen auf fürchterliche Schmerzen schließen. Er ist auf seiner rechten Flanke aufgespießt und spürt wie sich das morsche und splittrige Holz, langsam tiefer in ihn bohrt. Der Pfahl ist nicht sehr hoch und somit rutscht er unaufhaltsam dem steinernen Boden entgegen, welcher sich langsam dunkelrot färbt. In seinen Augen leuchtet immer wieder ein gelber Lichtpunkt auf. Jedoch ist es nicht der Lichtkegel, dem Manche nachgehen, wenn sie sterben. Als er bemerkt, dass es die Fackel in der Kammer ist, lässt er nicht nur aufgrund dessen seinen Kopf hängen, sondern auch wegen der Schwäche die seinen Körper kriechend durchzieht. In der dunklen Suppe spiegelt sich sein Ebenbild wieder. Das Spiegelbild wird nur durch vereinzelte Bluttropfen, welche sich ihren Weg über das Gesicht von ihm bahnen und dann hinunter tropfen, verzerrt. Mit dem letzen Augenaufschlag erkennt er die Umrisse seines Kopfes und seiner Selbst. Er sieht aus wie ein Wolf. Menschlich, aber mit Fell bedeckt. Er begreift nicht und ihm wird fürchterlich kalt. Denn das wärmespendende Blut rinnt unaufhörlich aus ihm. Seine Augenlider werden immer schwerer und die schwerfallenden Atemzüge immer rarer. Das laute Röcheln und Blutspucken verstummt schließlich gänzlich und seine Augen schließen sich aufgrund seiner Schwäche. Nur noch die letzten Bluttropfen, welche von seiner Schnauze tropfen, sind zu hören. Vereinzelte Geräusche welche sich mit der Symphonie der Stille vermischen und abrupt enden. Mittlerweile ist der regungslose Körper so weit nach unten gerutscht, dass die Nase in der Lake zu versinken droht. Die Fackel zischt und lodert, doch erlischt nach einigen Sekunden seines Todes, genauso wie das letzte Fünkchen Lebens in seinen tiefschwarzen Augen.

„Was war das? War das …. ICH? Wie kann ich leben? Das war bestimmt nur ein Alptraum.“ Hektisch setzt er sich auf, reißt seine Augen auf und reibt sich diese. Er kann zuerst nichts sehen, es scheint so, als wäre ihm für sehr lange Zeit Schwarz vor den Augen gewesen. Ihm ist ganz schwindlig und er verliert kurz die Orientierung und knallt mit voller Wucht auf den harten Steinboden. Er schließt seine Augen und bleibt einige Zeit regungslos liegen. Schließlich probiert er es nochmal und setzt sich langsam auf, seine Schläfe und Augen reibend. Dann öffnet er seine Augen erneut, noch etwas verschwommen sieht er erneut zuckende Lampen von der porösen Decke herunterbaumeln. „Wenn es nur ein Traum gewesen ist, warum bin ich dann hier? Das ist exakt der selbe Gang auf dem ich in meinem Traum aufgewacht bin.“ Er betrachtet seine Hände und blitzartig kommt ihm die Situation mit der herunterfallenden Laterne in den Sinn. Er bemerkt sofort, dass er immer noch Pfoten hat und schaut auf seinen Ringfinger, welcher abgeschnitten worden ist. „Aber, aber …. Das kann doch wirklich nicht wahr sein, wie kann das nur möglich sein?“ Er tastet seinen Finger und dessen Ansatz ab. Er Spürt eine Narbe, genau dort, wo sein Finger abgetrennt worden ist. „Also war es doch kein Traum?“, flüstert er sich selbst ins Gewissen. „Doch wenn das real gewesen ist …. Muss theoretisch auch …“. Er endet mitten im Satz mit seinem Selbstgespräch und betrachtet seinen dreckigen Lumpen. Er weist ein erhebliches Loch auf. Genau bei seiner rechten Flanke. Vorsichtig tastet er sich unter seinen Fetzen. Er spürt weiches Fell. Doch plötzlich spürt er eine nackte Stelle. Ohne zu zögern reißt er sein mehr schlechtes als rechtes Kleidungsstück von seinem Leib. Eine große, langgezogene und leicht blutende Narbe kommt zum Vorschein. Die Haut rund um die Narbe ist trocken und spröde. Einige Eisenklammern sind auf der Narbe zu sehen. Dort wo keine sind, rinnen hin und wieder Bluttropfen herunter. Die Verwunderung verbirgt in den ersten paar Minuten den Schmerz. Doch als er sich Gedanken darüber macht, wie er das Ganze überleben hat können, fährt er zusammen und krümmt sich. „Wie konnte ich das überleben? Ich habe das Blut, meine Gedärme … Alles mit meinen eigenen Augen, aus mir herausrinnen sehen. Warum hab ich nicht einfach sterben können? Es gibt doch sowieso nichts, wofür es sich zu leben lohnt. Nicht hier in dieser Folterungshölle.“


Plötzlich verspürt er einen stechenden Schmerz in seiner linken Kopfhälfte. Fast fühlt es sich so an, als würden tausende von Nadeln in sein Gehirn stechen. Er sieht Dinge und Menschen vor seinen Augen. Stimmen durchbohren seine Gedanken und lassen ihn Qualen durchleben. „Papa …… PAPA! Schau was ich heute im Kindergarten gemalt habe, nur für dich.“ Er sieht in Gedanken, einen jungen Menschen, seinen Sohn. Doch kurz bevor er seinen Arm ausstrecken will, wird er aus dieser wunderschönen Erscheinung gerissen, sowie sein Herz in diesem Moment. Die Augen fest geschlossen flüstert er sich selbst fragend zu: „War das mein Sohn?“ Er hält die Luft an und blinzelt schnell, um seine Tränen zurückzuhalten. Langsam besinnt er sich wieder und hat ständig das Bild des Kindes im Kopf. „Er ist ein Mensch, wie kann ich dann nur in so eine wandelnde Bestie verwandelt worden sein?“ Von der einen auf die andere Sekunde wird sein verschmutztes, eigentlich weißes Fell, in ein grässliches blaues Licht getaucht. Die Quelle suchend, blickt er in beide Richtungen und erspäht eine besondere Leuchte an der Wand. Von ihr geht dieses ekelhafte Lichtschauspiel aus. Diese Lampe ist etliche Meter entfernt und aus Neugierde, rafft er sich auf und begibt sich dorthin. Unter der Leuchte steht etwas in Blockbuchstaben geschrieben „DRÜCK IHN UND DU WIRST WEITERKOMMEN“. Geschrieben, getan. Er streckt seinen Arm aus und berührt mit seiner ganzen Handfläche den leuchtenden Schalter.


Dieser ist jedoch brennheiß und er zuckt schnell zurück. Ein tickendes Geräusch ist zu hören, fast so wie ein Uhrwerk. Der Schalter fährt zurück in die Wand und verschwindet gänzlich. Die Fassade ist eben, so als wäre dort nie etwas gewesen, doch das Ticken lässt nicht nach. Es wird nur lauter. Sein Herz pocht im gleichen Rhythmus wie das tickende Metronom. Doch was er anfänglich nicht merkt ist, dass in der Ferne, sich langsam eine Metallwand hinunterbegibt. In diesem Moment ist seine Reaktionszeit wahnsinnig hoch. Er sprintet so schnell wie möglich der schimmernden Wand entgegen. Der Spalt wird immer kleiner und kleiner. Er wirft sich mit vollem Schwung und Elan auf den Boden und will unter der scheinbar unüberwindbaren Barriere hindurch rutschen. Doch er hat die Reibung nicht bedacht. Seine Hüfte scheuert stark auf dem rauen Boden. Sein Unterleib ist auf der anderen Seite, doch aus Schmerz schafft er es nicht sich durchzurollen. Schnell zieht er seine zu zerquetschen drohenden Hinterläufe an seinen Körper. Er kauert sich zusammen und schaut noch einmal unter dem Schlitz hindurch um die eventuelle Freiheit zu erspähen. Doch alles was sich ihm offenbart, sind weitere flackernde Lichter und lange modrige Gänge. Dann schließt sich das letzte Stückchen mit einem dumpfen Knall. Der aufgewirbelte Staub legt sich langsam wieder auf den Boden und dem kauernden Individuum.


Ein leises Niesen entflieht seinem Atemorgan. Er lehnt sich an die eiskalte Tür und wartet ab. Er wagt es nicht, einen Gedanken daran zu verschwenden, um sich auszumalen, was als Nächstes passieren wird. Doch eines ist ihm bewusst. Er wird leiden. Das Ticken verstummt. Die Stille ist mit der Ruhe vor dem Sturm gleichzusetzen. Sie nagt an seinen Nerven wie ein lästiges Ungeziefer. Doch diese grausame Stille trügt. Da sitzt er nun vor diesem kalten Stahlungetüm. Er denkt viel nach, doch er wird hin und wieder aus seinen tiefen Gedanken gerissen und zwar durch vereinzelte Wassertropfen. Diese sammeln sich auf dem Lampenschirm über ihn und tropfen direkt auf seine Stirn. Immer wieder und wieder. Jedes Mal schließt er kurz seine Augen und sehnt sich nach wirklichem, realem Regen. Doch daraus wird nichts. Vielmehr vermehren sich die einzelnen Wasserperlen und aus den Tropfen wird ein hauchdünner Strahl. Dabei bleibt es jedoch nicht und von immer mehr Seiten, spritzen hauchdünne Strahlen gegen ihn und die Eisenwand. Sie bilden regelrecht eine Dusche. Immer noch zeigt sein Antlitz keine Regung. Unaufhaltsam werden die Strahlen zu kleinen Strömen die aus dem Gemäuer fließen. Wie Termiten sucht sich das Wasser immer weitere Wege um in den Raum einzudringen.


Langsam füllt sich der vorhin gebildete Raum mit Wasser. Aus jeder noch so kleinen Pore des porösen Steingemäuers dringt das kalte Nass in die Kammer. Der Wasserstand steigt gemächlich. Er steht auf und genießt weiterhin die Ströme. Doch als das Wasser seinen Bauch erreicht, wird ihm leicht übel. Die Übelkeit wird so groß, dass er erbrechen muss. Seltsamerweise scheint er etwas gegessen zu haben. Ohne sich groß darüber Gedanken zu machen, wird er sich langsam der Gefahr bewusst, die ihm droht. Erschwert durch die Wassermassen durchkämmt er den Raum nach einem Hebel oder Schalter, vergebens. Um nicht zu ertrinken, schwimmt er. Das Nass reicht ihm schon bis zur Nasenspitze. Da sich der Raum so langsam füllt, kann er genug Kraft aufbringen, nicht unterzugehen und zu ertrinken. Als sein Kopf gegen die Decke stößt, wird sein Verzweifeln immer größer. Er holt tief Luft und taucht nach unten. Er sucht den Boden, die Wände, die ausgegangen Laternen, einfach Alles, ab. Immer weniger Luft ist vorhanden und das Wasser hört nicht auf sich zu vermehren. Mit Gewalt drückt nun das blaue Ungetüm seinen Kopf gegen die harte Steinwand. Nur noch sein Mund und seine Nase ragen heraus. Das Atmen fällt ihm enorm schwer, da die Massen gegen seinen Körper drücken. Er taucht ab um noch einmal die Metallwand zu inspizieren, er denkt sich: „Irgendwo muss es doch eine Lösung für meine Misere geben. Es muss sie einfach geben. Ich gebe nicht auf.“ Er holt so tief wie ihm möglich Luft. So tief, dass es sich so anfühlt, als wolle seine Lunge vor Druck platzen. Nun ist kein Hohlraum mehr übrig. Er ist in einem kalten und nassen Grab gefangen. Langsam lässt er die Luft aus seinen strapazierten Lungenflügeln weichen. Der Kohlenstoffdioxidgehalt in seinem Blut steigt immer weiter. Schließlich wird ihm langsam Schwarz vor den Augen und er droht zu ertrinken. Er schluckt Wasser und kurz bevor er den Kampf um sein Überleben aufgibt, sieht er etwas in Grün blinken. Mit allerletzter Kraft versucht er dorthin zu schwimmen. Er denkt daran es zu tun, doch sein Körper spielt nicht mehr mit und er treibt bewegungslos im Wasser. Das Letzte, woran er sich erinnern kann, bevor alles Dunkel geworden ist, ist gewesen, dass sich die Stahltüre ruckartig geöffnet hat und es ihn in den Gang gespült hat. Dort liegt er nun, klatschnass und anfangs regungslos, auf dem Boden.

Das Wasser versiegt genauso seltsam, wie es aufgetaucht ist. Doch auf einmal röchelt er und hustet unter Anstrengung all das angesammelte Wasser aus seiner Lunge heraus. Völlig erschöpft und nach Luft ringend liegt er mit dem Rücken auf dem kalten und feuchten Boden. Er starrt zur Decke nach oben und grinst. „Ich, ich wusste es. Es gibt eine Lösung.“ Sein Fell ist nun in ein grelles, grünes Licht gehüllt. Ohne die Quelle davon zu suchen, setzt er sich auf und bemerkt einen stechenden Schmerz in seiner rechten Flanke. Er blickt hinab und merkt, dass sich eine Klammer gelöst haben muss, während er im Wasser war. Als er aufstehen will, reißt die schlecht verheilte Narbe an dieser Stelle auf und fängt an zu bluten. Er schreit auf und sackt zusammen. Er beißt sich so stark auf die Unterlippe, dass diese auch zu bluten beginnt. Er hält sich seinen Bauch mit dem rechten Arm und tastet wahllos mit der linken Hand den Boden nach der Klammer ab. Schließlich findet er das metalerne Etwas und sticht sich mit einer von beiden rostigen Enden in die Fingerkuppe. Kurz zischt er auf vor Schmerz und krallt sich dann die Klammer. An seinem rechten Hinterlauf ist der Lumpen von vorhin hängen geblieben. Er legt das Metallteil vor sich hin und lässt seinen schmerzenden Unterleib los. Er packt den von Nässe triefenden Lumpen und rollt ihn provisorisch zusammen. Er rutscht mit allen Dingen an die Wand und stützt sich ab. Sein Ganzer Bauch ist blutverschmiert und der Wolfsmensch stopft sich den Lumpen ins Maul und beißt feste zu. Er hält die zwei Fleischhälften seines Rumpfes mit der einen Hand und drückt diese zusammen. Mit seiner Zweiten greift er nun die Klammer und sticht sie sich blitzartig in die auseinanderdriftende Wunde. Die Schmerzen sind unvorstellbar groß und er gibt seltsame Laute von sich, als er auf dem Fetzen herum kaut. An seinen Mundwinkeln sammelt sich der Speichel und rinnt langsam seinem schmutzigen Hals entlang. Er atmet so schnell wie möglich durch seine Nase, da der andere Weg zum Atmen versperrt ist. Sein Herz rast und seine Augenlider zucken hin und wieder aufgrund des Schmerzes den er empfindet. Nicht nur sein Speichel rinnt seinen Hals entlang, sondern nun gesellen sich auch Tränen dazu, die er durch die zusammengepressten Augen drückt. Um sich abzulenken haut er mit seinem Kopf öfters gegen die Wand, doch die Schmerzen sind einfach zu groß um sie zu ignorieren. Er schabt mit seinen Krallen am Steinboden, bis kleine Funken sprühen. Winselnd spuckt er den ekelhaft schmeckenden Lumpen aus und jault laut auf. Er schaut sich seine blutverschmierten Hände an. Er schüttelt ausgiebig den Kopf und im dem Moment, als er den Kopf nach rechts bewegen will, sticht es wieder in seinem Kopf.


Doch diesmal ist der Schmerz anders. Intensiver. Sein Herz schlägt wilder und er hält sich feste den Kopf. „Was passiert nur mit mir? Mein Kopf, er tut so höllisch weh ….“. Die Schmerzen lassen zwar nach, doch plötzlich erscheint ihm wieder ein Gesicht im Geiste. „Es kommt mir so bekannt vor, aber woher kenn ich sie. Ist sie real oder nur eine Ausbrütung meiner Fantasie? Ein Wunschdenken?“. Er sieht eine junge, bildhübsche Frau in einem menschenleeren Raum. Sie lächelt ihm zu und winkt ihn zu sich. Dann endet diese Erscheinung mit einem extrem starken Stechen in seinem Gehirn. Er ruht sich für einige Momente aus und vergießt noch einige Tränen des Schmerzes. Als er sich zusammenreißt und langsam den Boden entlang kriecht, erkennt er auf der anderen Seite der Wand ein Fenster ohne Glasscheibe. Er quält sich auf und geht gekrümmt auf die andere Seite der Wand. Er fasst wieder Hoffnung auf Rettung und blickt erwartungsvoll durchs Fenster, direkt ins schwarze Nichts. Als er versucht hindurch zu rufen, quellen aus seinem Mund keine Sätze, keine Wörter, keine Laute, rein gar Nichts. Verdutzt lässt er sich nach hinten fallen und kriecht wieder an die Wand. Sie ist die einzige die ihm hier stützt. Sie mag zwar kalt, nicht lebendig, feucht und hart sein, doch sie erfüllt ihren Zweck. Sie lässt ihn nicht vereinsamen und aufgeben. Als er nach rechts blickt sieht er 2 Türen. Sie sind aus Holz und blutverschmiert. Links von ihm sieht er Nichts, reine Dunkelheit. Es scheint so, als würde sie direkt auf ihn zu kriechen und verschlingen wollen. Doch sie bewegt sich nicht, so wie er anfangs auch nicht. Er rafft sich auf und humpelt langsam in Richtung der 2 Türen. Er erinnert sich sofort daran. An die Situation, das letzte Mal. Nur anstelle der 3 Durchgänge gibt es jetzt 2. Er nähert sich ihnen und öffnet die Rechte. Er tritt ein und wird in Licht gehüllt.
Ende des zweiten Kapitels.
 
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Fox-Tail

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24 Apr 2009
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260
Ziemlich jung für einen Autor von solchen Gewaltgeschichten. Verwende diesen Text doch mal in einem Aufsatz. Ich glaube dann bekommst Du ganz schnell einen Termin, beim Schulpsychologen und den "Schulermittlern". ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=RRufsy-oGfo
Also in der ersten klasse volkschule mussten wir ein Bild zeichnen und nachdem ich damals silent hill 1 gespielt hab , hab ich einen Monster hingezeichnet ...und das bild war alles andere als kinderfreundlich und mein lehrer hat mich nur schief angeschaut :p
Man kommt net so schnell zum Schulpsychologen :p

Ps die geschichte ist net schlecht. ich meine du kannst weitaus bessere geschichten schreiben als ich :p *könnte daran liegen dass ich ein Ungar bin oder einfach daran dass ich nie sonderlich gerne geschichten geschrieben habe* ich meine ok es kommt viel blut vor aber wie gesagt net schlecht für nen jungen der erst 15 ist
 
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Fluffy

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Also in der ersten klasse volkschule mussten wir ein Bild zeichnen und nachdem ich damals silent hill 1 gespielt hab , hab ich einen Monster hingezeichnet ...und das bild war alles andere als kinderfreundlich und mein lehrer hat mich nur schief angeschaut :p
Man kommt net so schnell zum Schulpsychologen :p

Ps die geschichte ist net schlecht. ich meine du kannst weitaus bessere geschichten schreiben als ich :p *könnte daran liegen dass ich ein Ungar bin oder einfach daran dass ich nie sonderlich gerne geschichten geschrieben habe* ich meine ok es kommt viel blut vor aber wie gesagt net schlecht für nen jungen der erst 15 ist
'Key, stimmt wohl, dass man nicht so schnell zu dem Psychologen kommt xS.
Und danke, dass sie dir gefällt bzw. du meinst, dass ich gut schreiben kann^^'. Hat auch seine Zeit gebraucht ;). Zwar an einem Nachmittag geschrieben, dafür aber den Ganzen :p.
 

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