Fursuiter und ihre Kinder

Löwe Christian

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Wenn Fursuiter selbst Nachwuchs hat, wäre es am besten, dass man den Kinder das verheimlich?

Ich sehe als Problem, dass der Nachwuchs im Kindergarten sagen könnte, dass seine Eltern Wölfe oder eine andere Furryspezies sind. Das kann zu Unannehmlichkeiten führen. Deshalb finde ich, dass das verbergen wahrscheinlich am sinnvollsten ist.

Wie sieht ihr das?
 

Gast

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WTF ?? !!

In Kindergärten sind Furry´s voll beliebt o_O In was für einer Welt lebst du denn bitte ?!
Die Kinder finden das super toll wenn mal ein Suiter vorbeikommt !

Kinder haben keinerlei Hintergedanken, und sagen auch total oft das sie zb ein Löwe sind, oder ein Tiger und machen die Geräusche von Tieren nach ...

Du hast echt kein Plan vom Leben, oder ?
 

Christian

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Du hast echt kein Plan vom Leben, oder ?
Etwas mehr Sachlichkeit könnte der Diskussion sicherlich zuträglich sein.

Ich denke es geht hier sicherlich darum, was die Eltern der anderen Kinder sagen.

@Topic: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es da teilweise Probleme geben kann. Ich kann mir allerdings nur schwerlich vorstellen, wie man das dauerhaft vor seinen Kindern geheim halten kann.
 

Löwe Christian

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An MaTTeS: Schon mal daran gedacht, dass das Jugendamt möglicherweise einen die Kinder weg nehmen wegen dieser Sache, wenn Kinder sagen, dass ihre Eltern Tiere sind? Das kann bestimmt passieren.
 

Holly

Die blaue Katze
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Ich stell mir gerade vor wie das eigene Kind um die Ecke schaut und sagt "Schau mal was ich gefunden habe" und zieht den Suit Kopf auf.xD

Ich würde sagte bis zu einen Gewissen Alter würde ich es verheimlichen aber sobald das Kind Alt genug ist um es zu Verstehen würde ich da kein Geheimnis raus machen.

Ich frage mich so wie so immer wieder ob die Kinder von Furrys so wie so Normal sind.
Oder nicht schon von Klein auf Furrys sind.
 

Araku

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Ich glaube nicht,das es wirklich probleme mit den eigenen Kindern geben sollte,sondern eher mit den eltern der anderen kinder....

hatte ich früher immer,weil meine eltern halt immer geschäfftlich unterwegs waren und es immernoch sind :)D),haben die anderen kiddis es deren eltern erzählt und dann kam das Jugenamt:/
 

Acer

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Fände ich jetzt Persönlich nicht als Problem, Kommt natürlich drauf an ob die Eltern sich jetzt wie Tiere Privat verhalten aber davon gehen ich mal nicht aus wen man da eine gesunde Einstellung dazu hat.

Es gibt so viele Cosplayer, auf den Anime und Manga messen, in Deutschland die ihre Kinder von klein auf mit einbeziehen, und das finde ich auch ok so.

Mir persönlich wäre es Lieber mein Kind erzählt im Kindergarten ich Verkleide mich als Wolf und lauf damit manchmal in der Stadt oder auf Con´s rum,
Als "mein Papa unternimmt nie was mit mir der sitzt immer vor den TV, trinkt Bier, und krault sich den Sa..."

Solange man nicht vor den Augen der Kinder, in der Fursuit, sein was auch immer Fetisch auslebte und es bei der "Kostümierung" belässt ist doch alles in Ordnung.
 
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Grivies

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?

Das ganze schaut aus als ob es aus dem Ruder (?) laufen würde. Ich zumindest bin überzeugt das es an sich nicht wirklich ein Problem sein wird wenn du als Elternteil Furry bist. Natürlich kommt es immer drauf an wie duch dich dem Kind über verhältst. Wenn du einfach mal so zu deinem Kind sagt, das du dich am ehersten mit einem Otter vergleichen würdest, dann würde das glaub ich sogar ein Kind verstehen.
Auf die Frage von vorhin: Ich glaube wenn ein Kind mit Furry-Eltern aufwächst, wird es bestimmt einen größeren Bezug zu Tieren haben, bzw selbst ein Furry sein wollen. Ganz im Sinne von: "Mein Papa ist ein Otter, meine Mama ein Dalmatiner und ich ein Wolf" oder so?
 

Brookida

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Ihr könnt jetzt weiter Diskutieren, aber bitte mit weniger Drama.
 
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Jorinda

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An MaTTeS: Schon mal daran gedacht, dass das Jugendamt möglicherweise einen die Kinder weg nehmen wegen dieser Sache, wenn Kinder sagen, dass ihre Eltern Tiere sind? Das kann bestimmt passieren.
Auch ein Kindergartenkind kann schon unterscheiden zwischen "mein Papa ist ein Wolf" und "mein Papa verkleidet sich als Wolf". So doof sind Kinder nicht.
Und ein Papa im Wolfskostüm ist nicht schlimmer als einer im Karnevalsverein ;)

Schief gehts nur, wenn man den Kindern irgendwas erzählt von "ich bin kein Mensch, ich hasse diese Gesellschaft" oder sowas.
 

Zunami

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Oh man, zum Glück hab ich den Thread vor der Bereinigung gespeichert :D

Popcorn-Kino.

Aber on-Topic:

Ich muss Jorinda zustimmen. Ein Kind kann sehr wohl zwischen Verkleidung und Verhalten unterscheiden.

Das Jugendamt wird es den Eltern sogar hoch anrechnen, wenn diese sich ein Kostüm anziehen um die eigenen Kinder zu bespaßen. Man stelle sich nur mal vor wie das Kind in der Vorschule angeben kann: "Mein Papa kann sich als Wolf verkleiden!" ... Das ist für die Knirpse DAS Gesprächsthema.

Es kommt natürlich auf den Suit selbst an. Einen Murrsuit würde ich eher verheimlichen als einen Toon-Suit. genauso würde ich einen realistischen Suit verheimlichen, der jüngeren Knirpsen Angst einjagen könnte.

Ich war auf genug Suitwalks mit Kindern und kenne die Reaktion. Mein Suit ist gerade noch so süß genug, damit er von den kleinen Kindern als Kuscheltier und nicht als böses Tier angesehen wird. mit einem Clockwork-Creature Fursuit sähe das schon anders aus. Man stelle sich nur mal vor wie "Gilrandree the Dark", der "Tasmanische Teufel" oder "The Onyx Beast" versuchen Kindergartenkinder zu bespaßen xD
 

Mecha

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Oh man, zum Glück hab ich den Thread vor der Bereinigung gespeichert :D
Und zum Glück kann man als Mod entfernte Beiträge noch lesen X3

Ich würd mal sagen, es kommt darauf an, wie man das Furry-Dasein auslebt und ob man nicht selbst schon an Realitätsverlust leidet. Es soll ja durchaus Furries geben, die einem was auf's Maul hauen, wenn man behauptet, sie seien Menschen und wirklich kein Wolf *ähem*. Ob solche Personen in der Lage sind, ein (Menschen-)Kind großzuziehen, wage ich ein wenig zu bezweifeln.
Generell spricht da wohl nichts gegen, wenn Papi oder Mami einen Fursuit anzieht und vor dem Kind herumtingelt. Falls das Kind irgendwann mal Videos zu sehen kriegt, in denen Mama und Papa im Suit auf irgendeiner Con, na sagen wir mal, "Sachen" macht, wird's unangenehm.
 

Grivies

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Schief gehts nur, wenn man den Kindern irgendwas erzählt von "ich bin kein Mensch, ich hasse diese Gesellschaft" oder sowas.
Oja, sorry aber ich find das jetzt grad irgentwie total lustig wenn das Kind über die Eltern erzählen soll (Im Kindergarten) und dann fängt es so an :"Und mein Papa hasst diese Gesellschaft!"
Ich weiß es ist nicht lustig, aber trotzdem... ^^ Wie die dann schauen würden :3
 
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Boardmaker

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Ich denke der Umgang mit eigenen Kindern und dem Suit, sollte eigentlich kein Problem sein, wenn man die Sache richtig angeht.

Eine gute Freundin geht sehr sehr stark in die Gothic Szene.
Sie hat dem entsprechend auch die Wohnung eingerichtet.
Ihre Tochter ist 6 Jahre mittlerweile und ist ein kleine aufgeschlossene und energiegeladene Persönlichkeit.

Die Dekoration von Totenköpfen und co. machen der kleinen nichts aus für sie ist das "normale Dekoration". Sie ist halt damit aufgewachsen und nimmt es selbstverständlich.

Was den Kindergarten angeht hatte sie am Anfang etwas Probleme, da halt die üblichen Vorurteile der anderen Eltern gegenüber der Mutter da waren.

Aber da die Mutter sehr freundlich und offen ist, hat sich auch dies nach einer Zeit gelegt, weil die anderen Eltern begriffen haben das ihre Leidenschaft zur Gothic keine Negativen Auswirkungen auf die Erziehung des Kindes haben.
 

DonFuzzyEars

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....wie ich bereits erwähnte, halte ich das für ziemlich unwahrscheinlich.

Aus welchem Grund werden Eltern denn ihre Kinder vom Jugendamt weggenommen? Eigentlich doch nur, wenn es ihnen schlecht geht, um's mal grob auszudrücken.
Und jetzt frage ich mich, geht es dem Kind schlecht, wenn sie im Suit herumlaufen? Nein. Und mehr sollte man seinem Kind auch nicht von seinem "Hobby" erzählen oder zeigen, denn das Meiste wird es im Kindergartenalter sowieso nicht verstehen.

Wenn man nun aber einer von den Furs ist, die die Menschheit ja so abgrundtief hassen und sich selbst niemals als einer sehen würden, und das dann auch noch seinem Kind einbläuen, ne. Da soll das Jugendamt ruhig kommen.

Die Thematik "Lebenseinstellung" etc. würde ich meinem Kind erst dann erklären, wenn es die Reife dafür besitzt. Sofern es die überhaupt irgendwann mal entwickelt. Gibt ja auch hier genug, bei denen der Prozess noch immer nicht begonnen hat....
 

Todai

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Jop stimme dem Kerl über mir so zu.

Beifügen tu ich noch, dass es keine Rechtsgrundlage gibt, auf der man das machen könnte, außer die geistige Unfähigkeit der Eltern für sich oder andere zu sorgen. Ergo ist das Schlimmste, was dir passieren kann, dass du ein psychologisches Gutachten diesbezüglich einzuholen hast. Die Kosten wird dann der Staat tragen und nicht du also kann es dir von daher egal sein.
Dazu kommt, dass das Thema "Furry" jetzt auch verbreiteter in Medien ist und nicht als absolut abgefreakt angesehen wird.
Ergo conclusio: Du hast nichts zu befürchten, solltest du nicht noch dazu ein Messie sein oder Schizophren, etc.
 

LionMarozi

LÖWÄÄÄ of chaos and disharmonie
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Die Thematik "Lebenseinstellung" etc. würde ich meinem Kind erst dann erklären, wenn es die Reife dafür besitzt. Sofern es die überhaupt irgendwann mal entwickelt. Gibt ja auch hier genug, bei denen der Prozess noch immer nicht begonnen hat....
Kurz und knapp. Und auch in meinen Augen so wahr.

Ich würde sicher nicht im Suit mit nem Kinderwagen über die EF gondeln. Das wäre fürs Kind keine Erholung sondern Stress pur. Is wie, wenn Du mit nem großen Hund übern Flohmarkt rennst wos laut is, die Leute rum schreien usw. Das nur nebenbei.

Ausserdem, so würde ich es jedenfalls sehen, würde ich mich als Elternteil wohl zum Wohle des Kindes dem Fandom etwas zurück ziehen. Ich versetze mich da in die Lage eines Elternteils. Das Kind hat Priorität. Da Gehe ich auf keine Cons oder Walks. Ich tue es einfach nicht. Für mich wäre das Kind nummero uno und ich wäre bereit dafür einiges "zurück zuschieben". Wenn das Kind alt genug is, den Grips auch hat und ich immer noch im Fandom dann wäre, würde ich mal das Thema durchkauen. Aber ehrlich gesagt, plane ich keine Kinder und daher isses für mich alles nur Theorie.
 

Jorinda

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Ausserdem, so würde ich es jedenfalls sehen, würde ich mich als Elternteil wohl zum Wohle des Kindes dem Fandom etwas zurück ziehen. Ich versetze mich da in die Lage eines Elternteils. Das Kind hat Priorität. Da Gehe ich auf keine Cons oder Walks. Ich tue es einfach nicht. Für mich wäre das Kind nummero uno und ich wäre bereit dafür einiges "zurück zuschieben". Wenn das Kind alt genug is, den Grips auch hat und ich immer noch im Fandom dann wäre, würde ich mal das Thema durchkauen. Aber ehrlich gesagt, plane ich keine Kinder und daher isses für mich alles nur Theorie.
Also mal einen Tag auf einen Walk gehen kann man immernoch. Bloß weil man ein Kind hat, mutiert man nicht zum ultimativen Muttertier ;)

Es gibt immer Verwandte oder Freunde, die mal einen Nachmittag aufs Kind aufpassen, wenn die Eltern eine Auszeit brauchen. Egal ob diese Auszeit nun ein Konzert, Wellness oder eben ein Suitwalk ist.

Ein ganz kleines Kind mitzunehmen wär allerdings nicht zu empfehlen - man stelle sich vor, man hat den Suit grade angezogen, und dann braucht das Kind was zu essen oder eine frische Windel. Das wäre für Eltern und Kind nur stressig.
 

MoboCheeze

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Ich würde mein Kind auch nicht auf so eine große Con mitnehmen.
Man kann aber auf Veranstaltungen wie FBM (Frankfurter Buchmesse) immer wieder sehen, dass Eltern ihre Kinder mitsamt Kinderwagen dabeihaben. In egal welchem Alter.
Die Kinder schlafen zwar teilweise tief und die versichern einem immer wieder, dass die davon nichts mitkriegen..
aber ganz ehrlich? So viele Leute drängeln da durch die Gänge und stoßen immer wieder an den Kinderwagen an.. Wäre mir zu gefährlich.

Und ob das nun eine Buchmesse oder die EF ist, ein Kind mitbringen geht für mich einfach gar nicht.
 

LionMarozi

LÖWÄÄÄ of chaos and disharmonie
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Also mal einen Tag auf einen Walk gehen kann man immernoch. Bloß weil man ein Kind hat, mutiert man nicht zum ultimativen Muttertier ;)

Es gibt immer Verwandte oder Freunde, die mal einen Nachmittag aufs Kind aufpassen, wenn die Eltern eine Auszeit brauchen. Egal ob diese Auszeit nun ein Konzert, Wellness oder eben ein Suitwalk ist.

Ein ganz kleines Kind mitzunehmen wär allerdings nicht zu empfehlen - man stelle sich vor, man hat den Suit grade angezogen, und dann braucht das Kind was zu essen oder eine frische Windel. Das wäre für Eltern und Kind nur stressig.
@Jorinda: Zum Muttertier würde ich nicht mutieren aber zum Vatertier..^^ Das Kind hätte für mich Priorität und ich kenne es, von Bekannten, dass wenn man ein Kind hat, man auch die Verantwortung hat. Die Bindungsgefühle zw. dem Kind und den Eltern sind sehr stark. Ich glaube, die wenigsten Eltern würden ihr Kind dann mal für fünf tage weggeben, nur um, sorry, auf ne Con zu fahren. Nen Tag oder nen WE würde ich mir gefallen lassen aber nicht viel länger.
Ich würde auch niemals z.B. mit meinem Hund über einen Markt oder Ähnliches gehen, wofür das Tier einfach nicht geschaffen ist. Als ich letztens auffen Flohmarkt war, im Beitrag weiter oben hab ichs ja schon kurz angeschnitten, habe ich Tierhalter beobachtet, die mit ihren Hunden durch die verdammt engen Gassen gingen, das Tier völlig überfordert und wurde hinterher geschliffen. Genau wie, wenn ich mit meinem Tier auffen Jahrmarkt oder sowas gehe. Im Leben nicht..sorry. Ich hab die Verantwortung und jedenfalls ich bin da ziemlich verbissen drinne.

Aber sorry, ich schweife wieder ab. Nein also, klar liegt es im Ermessensspielraum der Eltern, ob man da Kind zur Familie bringt, um auf ne Con etc. zu gehen aber für mich als Elternteil wäre das keine Lösung. Ich möchte ungern meiner Mutter und meinem Vater mein Kind aufdrücken. In Notfällen, okay aber sonst eher ungerne.
 

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