Furry Army

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BloodPath

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30 Century​
Vorwort​
Am Anfang des 22. Jahrhunderts hatte die Menschheit viele ihrer Streitigkeiten beigelegt. Große Medizinische und Gesellschaftliche Erfolge waren erzielt worden und als die Erde nach den Sternen griff schlossen sich alle Nationen unter dem Erdbanner und einer Zentralregierung zusammen.​
Und die Erde begann mit der Besiedelung ferner, oft lebensfeindlicher Felsen im weiten Dunkel des Alls.​
Forschungsprogramme pfuschten an der menschlichen Erbsequenz herum, und allzu oft wurden misslungene oder fragwürdige versuche als Test auf unwirklichen Planeten zurückgelassen.​
Da diese wesen in den Augen der Menschen Scheusale, Abschaum oder minderwertig waren wurden sie versklavt und wie Müll behandelt.​
Nur was all zu leicht vergessen wurde, war hinter ihrem oft furchterregendem äußeren brannte menschliche Intelligenz und meist durch die Experimente mehr als bei den „reinen“ Menschen.​
So kam es das diese Sklaven und Spielzeuge der „Reinen“ eines Tages rebellierten.​
Klein fing es an, mit ungehorsam oder Flucht aus den Arbeitslagern. Als jedoch der Mensch mit voller Härte jeden der sich weigerte zu gehorchen tötete, erhoben sich diese Wesen und lieferten sich Jahre lang schwere Scharmützel mit den „reinen Menschen“.​


Die Menschen obsiegten aber sie Trieben die Sklaven ins Exil. Diese Fehler der Schöpfung kaperten sich einige Schiffe und flohen in die Tiefen des dunklen Alls.​
Seither hatte man außer von gelegentlichen Überfällen auf Randwelten und den Verlust eines ganzen Systems kurz nach ihrer Flucht, nichts mehr von ihnen gehört.​
Ich bin Elisha Becket und dies war ein historischer Bericht​
über die junge Geschichte unserer mächtigen Erdallianz​
wie sie auch den primitivsten Feind beugte.​
Ich hoffe sie schalten auch Morgen wieder NETV 12 ein und bis dahin ……

Der Duke beendete die Übertragung, angewidert zog er die Lefzen hoch und knurrte unartikulierte Flüche. Angespannt ging er in sein Arbeitszimmer und brütete lange über einigen Papieren.​
Er hasste diese Heuchler der Erdallianz und dieser Bericht war wie Wasser auf seine Mühlen. So viel war geschehen so viel Qual und Ungerechtigkeit von den verschwiegenen Grausamkeiten die bis heute stattfinden gar nicht zu sprechen.​
Aber damit war nun Schluss, bald schon würde die Menschheit, er korrigierte sich, die „reinen Menschen“ für ihre Sünden bezahlen. „Und mit den staatlichen Sklavenjägern fangen wir an“ grollte Duke und vertiefte sich wieder in seinen Papieren.​
 
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BloodPath

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Kapitel 1​
Der Clan​
Würdevoll schritt der Duke in die Mitte des runden Raumes der über Tausend Personen fassen konnte. Er blieb in der Mitte des runden Podestes stehen. Seine beiden Adjutanten Markes und Sao blieben einige Schritte hinter ihm außerhalb des Podestes.​
Alle anwesenden verneigten sich, manche gingen ehrfürchtig auf die Knie.​
Der Duke war ein beindruckendes Wesen, drei Meter groß und überproportional Muskulös. Er trug wie immer seine servoferstärkte Keramit-Rüstung welche genau wie sein Kopf und seine Arme von vielen Auseinandersetzungen gezeichnet war. Das einzig Glänzende an ihm war der goldene Pfoten abdruck auf seinem linken Brustpanzer und das Feuer das in seinen Augen zu lodern schien.​
Er war ein Wolf-Mensch Hybrid, entstanden durch die genetischen Versuche auf der Erde, Mutation und den ständigen Verbesserungsprogrammen des Clans. Seine Verwandtschaft zu den Menschen war ihm nur noch entfernt anzusehen.​
Der Duke blickte in die Runde, er sah die wichtigen Vertreter der einzelnen Kasten, Medicus Alpha, die Bewahrer, Resache, ein paar Vertreter des TecTron und die obligatorischen Mitglieder des Geheimdienstes.


Er sah den Clan als sein Rudel, bereit dafür zu kämpfen und zu sterben.​
Laut und donnernd erhob er seine Stimme: „Heute ist der Tag auf den wir ausgestoßenen hunderte von Jahren gewartet haben, wir werden heute mit der Jagt beginnen und als erstes unsere eigenen Welten für immer vor dem Zugriff der „Reinen“ Schützen.“ Jubel brandete durch den Raum angestachelt von Jahrhunderte altem Hass auf den Verrat der „Reinen“.​
„Wir wurden in den Dreck getreten, verachtet und getötet und doch stehen wir nun hier erhoben Hauptes und Kampfbereit.​
Mit unserer eigenen Zivilisation, unabhängig und frei in unserem selbstgewählten Leben.“​
Duke warf einen Blick zu Sao. „Vor einiger Zeit hörte ich einen Ausdruck, ein Name für unsere Zivilisation, welcher schon lange vor unserer Erschaffung existierte.“ er machte eine gestalterische pause bevor er weiter sprach. „Wir sind keine Laborversuche oder verunstalteter-menschlicher-Gen Abfall, wie wir so oft genannt werden. Wir sind eine eigene Spezies, wir sind Antromorph, wir sind Furry!“


Der Duke ließ sich vom Applaus um branden und hob die Pfoten und die anwesenden verstummten.​
„Wir haben viel erduldet, haben uns nach unseren Fähigkeiten zusammen geschlossen und uns gegenseitig unterstützt. Wir haben unsere ehemaligen Herren in Forschung und Entwicklung weit überflügelt.“ er nickte den Vertretern von Medicus Alpha, Resarche und TecTron zu.​
„Und doch haben wir nie vergessen was uns zu dem gemacht hat was wir sind und das die „Reinen“ uns immer noch nach dem Leben trachten. In ihren Augen sind wir eine genetische Perversität welche ausgerottet gehört!“​
Dieses mal nickte er in Richtung Bewahrer und des Geheimdienstes.​
„Nun meine Freunde, lasst uns Jagen und denkt dran für Volk und Freiheit!“​
Der Applaus erschütterte die hohen Wände der Halle als der Duke schon auf dem Weg in seine Gemächer war.​
Die Vertreter der hohen Kasten hatten sich in einem Nebenraum versammelt und stießen mit schweren Kelchen an.


„Protector?“ Sprach der Vertreter der Bewahrer, ein sehr beleibter, etwas an ein Wildschwein erinnernder Antro, die Vertreterin des Geheimdienstes an.​
Sie war eine sehr hagere jung aussehende Katze deren tierische Merkmale sich nur auf die Augen und die zu krallen geformte Fingernägel zu beschränken schien.​
Das Fell an ihrem Körper verdeckte sie unter einer schweren schwarzen Robe.​
„Wurde diese Aussprache des Duke`s an alle übertragen? Und viel wichtiger sind sie sich sicher das die Übertragung niemand falsches erreicht?“​
Die Protectorin funkelte ihn wütend an, hielt aber ihre Adjutanten mit einer Handbewegung zurück da diese schon ihre Pfoten an ihre Waffenverstecke in ihrer Kleidung gelegt hatten.​
„Willst du etwa meine Kompetenz in Frage stellen?“​
Knurrte sie lauernd.


„Wenn das so ist bin ich jederzeit zu einer Begegnung im Kreis der Gleichen bereit.“​
Sie wusste sie würde in einem Kampf Fur gegen Fur im Kreis der Gleichen gewinnen und dieses System hätte es ihr sogar ermöglicht den Kerl zu töten ohne sich vor dem Duke dafür verantworten zu müssen.​
Abwehrend hob der Bewahrer die Klauen und stotterte: „Verzeih…… Protector ….. ich wollte nicht ihre Fachexpertise unterminieren …. Es war eine rein dem Interesse geschuldete Frage, da ich wenig Einblick in ihre Arbeit habe!“​
Die Protectorin lächelte ein Raubtierlächeln sodass man die Fangzähne in ihrem Kiefer sehen konnte.​
Was für ein schwaches, armseliges Häufchen Elend dachte sie sich, ließ den Bewahrer in seiner Wolke aus kaltem Schweiß und Angst stehen um mit dem Medicus Alpha zu sprechen.​
„Magister, schön euch hier zu sehen, ich dachte ihr seid auf einer wichtigen medizinischen Erhebung?“


Begrüßte sie ihn freundlich.​
Der Magister, ein schlanker zwei Meter großer Furry mit starken Schlangenmerkmalen (sein Kopf glich dem einer Kobra) verneigte sich und ließ ein Lächeln, das das Blut gefrieren konnte, sein Gesicht beleben.​
„Mir scheint euer Geheimdienst, edle Protectorin, ist nicht so gut informiert wie er sein sollte.“​
Er lächelte und ein boshafter Ausdruck setzte sich in seinen Augen fest.​
„Ach Magister ich bin immer wieder über eure lustigen Späße erfreut sie Scherzbold.“​
Die Protectorin lachte gelöst und der Magister rang sich ein paar glucksende laute ab.​
„Ihr und eure Späße“ sagte der alte graufellige Vertreter von TecTron welcher wie wie ein Shiba Inu Hund aussah.​
Er kannte die beiden schon ewig und mochte ihre Scherze.​
„Protectorin, mussten sie den armen Bewahrer so erschrecken?“ fragte er laut genug das dieser es hören konnte.​
„Der arme Kerl hat seine ganze Robe klitschnass geschwitzt.“​
Die drei lachten gelöst und auch der hagere Vertreter von Resarche rang sich ein Lächeln ab, was auf seinem Rabengesicht eine furchteinflößende Wirkung hatte.


Da waren sie, die Elite des Clan`s, einzig ihr Fürst und oberster, der Duke, fehlte.​
Aber sie alle hatten sich an das ab und an misanthrope Wesen ihres Alphas gewöhnt und schätzten sein Vertrauen.​
„Nun da sie sich nun genug auf meine Kosten amüsiert haben,“ sprach der Bewahrer mit neu gewonnenem Mut. „Lasst uns eine große Jagt planen.“​
„Auf die Jagt!“ fielen die Protectorin und der Magister ein.​
„Für Volk und Freiheit“ rezitierte der TecTron Vertreter feierlich und der rabengesichtige Resarche Vertreter legte seine Klaue auf das silberne Tatzenamulett welches an einer Kette um seinen Hals hing.​
 
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Venâtura

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gefällt mir wie du die beschreibung vom aussehen mit einbringst ^^
 

BloodPath

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Kapitel 2​
War Lord​
„Ich werde sicher nicht hier bleiben während mein Rudel kämpft Elias!“​
Brüllte der Duke den kleinen Schäferhund Furry an.​
„Was fällt dir ein mir sowas überhaupt vorzuschlagen“ wütend stapfte der Duke durch sein Arbeitszimmer. „Ich bin der Alpha, wer wenn nicht ich sollte an ihrer Spitze marschieren!?!“​
Elias setzte zu einer Antwort an, wurde jedoch von Duke harsch unterbrochen.​
„Ich bin kein feiger „reiner“, der sich hinter seinen Leuten versteckt und deren Verluste durch Wahrscheinlichkeiten berechnen lässt!“​
Der Duke war sehr aufgebracht und Elias verfluchte sich dafür aus Sorge diesen Vorschlag gemacht zu haben.​
Als wieder eine mehr minütige Schimpfkanonade über ihn hereinbrach erlöste ihn ein klopfen aus seiner Demutshaltung und er wartete auf eine Pause in der Rüge seines Fürsten.


„Sire, verzeiht meinen schändlichen Vorschlag, ich neige mein Haupt in Demut jedoch scheint jemand Einlass zu begehren, erlaubt mir die Tür zu öffnen?“​
Elias wusste das des Dukes Zorn bei ihm recht schnell verrauchte, wenn man ihn wettern ließ und sprang auf um die Pforte zu öffnen, als der Duke nickte.​
„Der edle Tem Oktar, Vertreter der TecTron My Lord.“​
Kündigte Elias den Besucher an und trat aus dem weg.​
Langsam und würdevoll betrat Tem Okar das Arbeitszimmer des Dukes und lächelte freundlich als er diesen erblickte. „Duke mein alter Freund“ mit offenen Armen ging er auf den Duke zu.​
„Tem du alter Glückshund“. Froh einander zu sehen umarmten sie sich und klopften einander auf den Rücken. „Nicht so fest Duke“ scherzelte Tem „du klopfst mir noch das Glück aus dem Pelz!“​
„Alter Freund was führt dich zu mir?“ und im selben Atemzug „Elias zwei Gläser und eine Flasche von dem alten singlemalt.“


„Ich bin hier um dir ein Geschenk zu machen.“​
raunte Tem geheimnisvoll.​
„Was für ein Geschenk soll das sein? Deine Kaste hat sie Kriegsmaschinen gebaut die wir für die Jagt benötigen was also mehr willst du mir schenken?“​
Tem lächelte geheimnisvoll. „Ich werde dir zwei mächtige Klingen im Kampf gegen unsere Feinde geben mein Fürst!“​
Bevor sich der Duke über die plötzlich förmliche Art aufregen konnte sprach Tem weiter.​
„Zuerst habe ich für dich die erfreuliche Nachricht das unsere dritte Version der Gefechts Mechs den Terranischen um fast das doppelte überlegen ist.“​
Die Augen des Dukes glänzten aber er war ruhig da er wusste das war nur die Hälfte.


„Und ich gebe dir die Kawaii als Flaggschiff.“​
Duke stutzte, er kannte kein Schiff mit dem harmlos klingendem Namen Kawaii, was auf Japanisch so viel wie süß oder niedlich bedeutete.​
Tem legte einen Holo Emitter auf den Tisch und darüber erschien das 3D Modell eines schlanken Kriegsschiffes. Duke kannte weder Klasse noch Konfiguration und sah Tem fragend an.​
Dieser lächelte und drückte einen Schalter am Gerät.​
„Was du nun siehst, Freund, ist ein Größenvergleich.“​
Mehrere andere Schiffe wurden unter der Kawaii angezeigt. Als der Duke die Namen und Spezifikationen durchlas musste er schlucken.​
Dieses Schiff war das Größte im bekannten All und sein Name nur ein kleiner niedlicher Witz um den Feind zu demütigen.​
 
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Swift

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*seufz*

WIR sind Furries. Unsere Fursonas sind ANTHROS.
 

BloodPath

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lese die storry mein freund und du erkennst das die bezeichnung furry als das gleiche wie mensch eingesetzt wurde ergo ist es eine Bezeichnung für ein volk oder eine Rasse soll heißen ein quad is genau so ein furry wie ein antro dadurch wird niemand ausgeschlossen.


Der Begriff Anthropomorphismus (altgriech. ἄνϑρωπος / anthropos: „Mensch“ und μορφή / morphē: „Form, Gestalt“) bezeichnet das Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf Tiere, Götter, Naturgewalten und Ähnliches (Vermenschlichung). Die menschlichen Eigenschaften können sich dabei sowohl in der Gestalt als auch im Verhalten zeigen.
 

BloodPath

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Kapitel 3​
Der erste Riß​
Die Flotte war in das Nachbar System eingedrungen um die Grenzwelten anzugreifen.​
Erstes Ziel war der Planet Testowa.​
Duke saß in seinem 150 Tonnen schweren Mamoth, ein vierbeinigen überschwerer Mech, mit einer brutalen Bewaffnung.​
Jeder dieser Mechs wurdevon einem Krieger gesteuert und Duke sah das sich sein Rudel um ihn versammelt hatte.​
Er hatte 4 Hetzer (kleine schnelle Schwebepanzer mit mittelschwerer Bewaffnung) 2 Raben (Vogelähnliche zweibeinige Scout Mechs schnell und leicht bewaffnet) und 8 Wolfshunde (große 80 Tonnen schwere vierbeinige Mechs mit boshafter Bewaffnung)​


Duke war enttäuscht, die lokalen Verteidigungstruppen gingen allen Rudeln aus dem Weg und ließen es bis auf einige wenige Ausnahmen nicht zum Gefecht kommen.​
Fünf von Dukes Rudeln, inklusive seinem eigenen standen vor der Hauptstad Testos als der Feind endlich nicht mehr den Schwanz einkniff.​
Hitze flutete sein Cockpit als sein Reaktor durch die Belastung des Kampfes die Abwärme nicht mehr vollständig abführen konnte und schwerer Gestank von Ozon hing in der Kanzel.​
Seine Wolfshunde zerlegten die Gegner wie Spielzeug, sie verzichteten sogar oft auf ihre Waffen und rissen die Panzer mit der bloßen Kraft ihrer vorderen Mechgliedmaßen auf.​


Duke grinste, ja damit hatten die „Reinen“ nicht gerechnet, das der genetische Abschaum mehr als nur Sklave sein kann.​
Mit boshaftem knurren in der Kehle feuerte er all sein Arsenal auf eine anfahrende, schwere Panzerkolonne ab, auf spiralförmigen Rauchsäulen hoben sich mehrere Raketen von seinem Rücken und die Autokanonen sowie Hochenergie Laser brannten helle Linien in die Luft.​
Er Verdampfte einen Panzer fast vollständig durch die Energie seiner Waffen und beschädigte zwei weitere so schwer das die Besatzung ausstieg und floh.​
Verwundert über die Tatsache das bis jetzt nur reguläre Truppen sie bekämpften und keine Mechs zu sehen waren öffnete er den Kommando Funk Kanal.​
„An alle Rudel, vorsichtig vorrücken und achtet auf alle großen Gebäude die „Reinen“ sind hinterlistig und wir haben bis jetzt noch keinen Mech gesehen!“​
„Gute Jagt“ als Bestätigung hörte er von seinen Kommandeuren im Chor „Gute Jagt“​
Sie drangen weiter in die Vororte ein, als den Duke eine Nachricht der Dringlichkeit 1 erreichte.​
„Duke hier, was ist los!?“ Knurrte er ins com​


„Hier Vion Bali, Kommandeur des dritten Rudels My Lord, wir haben hier ein Problem!“ Meldete der Kommandeur.​
„Verdammt Vion präzisieren sie sich, ich bin kein verdammter Hellseher!“​
Schnauzte Duke.​
„Verzeih Sire aber in dem Panzer den wir gerade gekapert haben sitzen Furrys an den Waffen!“​
Antwortete Vion sichtlich entsetzt.​
Duke gefror das Blut „Alle Kampfhandlungen einstellen und zurückziehen, Verteidigungsposition um meine Position beziehen!“ blaffte er über den Kommando Kanal.​
„Vion bringen sie mir die Besatzung LEBEND oder sollte das nicht mehr möglich sein , bringen sie einen anderen Panzer auf!“​
„Jawohl mein Duke!“​
„Ach und Vion“​
„Ja“​
„Beeilen sie sich!!!“​
 
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BloodPath

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Kapitel 4​
Ernüchterung, Wut und Trauer​
Der Duke hatte seine Kampfmaschine verlassen und wartete ungeduldig zwischen den Beinen des Mammoth auf Vion während sein Rudel einen Schutzring um ihn aufgebaut hatte.​
Markes und Sao waren ebenfalls aus ihren Maschinen(Höllenhunden) geklettert und hielten sich etwas abseits.​
„Was glaubst du hat das zu bedeuten?“ fragte der Eidechsengesichtige Markes.​
„Hmm …. Schwer zu sagen …… aber ich werde Duke nicht fragen wenn er so drauf ist!“ entgegnete Sao während er sich mit der rechten Pfote den Schweiß aus dem Nacken wischte.​
Markes musste sofort lachen, immer wenn Sao das tat sah er aus wie ein Panda aus den alten historischen Aufzeichnungen.​
Sao bemerkte es und funkelte ihn böse an „Sag nix Markes, halt einfach die Schnauze, kann ja nicht jeder wie ein beschuppter Frosch aussehen!“​
Sao hatte sich schon als Junges solche Sprüche von Markes anhören müssen, weil er doch so ein süßes Panda Baby war.​
Aber ihrer Freundschaft, ihrer Beziehung tat das keinen Abbruch es entspannte sie eher da sie so ihre Beziehung liebten und sich gegenseitig öfter neckten.​
Beide dachten daran sich nach der Schlacht zurück zu ziehen und ein wenig Zweisamkeit zu genießen und mussten breit grinsen.​

Vion schwitzte und seine Kehle war staub Trocken.​
Mit vollem Tempo, also fast 120 Kmh drückte er seinen schnittigen Höllenhund den Berg hinauf zu Dukes Position.​
Sein Rudel volgte ihm in etwas Abstand und bewachte den erbeuteten schweren Panzer.​
Er stoppte den Höllenhund und noch während der Reaktor herunterfuhr, war er schon durch die Kopfluke nach draußen geklettert.​
Mühelos und geübt kletterte der Tiger Fur den Mech hinunter und lief im leichten Laufschritt zu seinem Fürsten.​
„Mein Fürst“ rief er als er Duke erblickte „Wir mussten einen anderen Panzer Kapern aber auch dieser war nur mit Fur`s besetzt“ er blickte auf seinen Chronographen „In fünf Minuten sind sie hier Sire.“​
Der Duke nickte „Danke Vion gute Arbeit“ er stutzte „Bei allen Göttern, Vion sie sind ja völlig fertig, lassen sie sich vom Medicus versorgen!“ Er winkte einen Sani heran der sich um Vion kümmerte.​
[FONT=&quot]Der Panzer war nun sehr nah und Duke konnte erkennen das einige Personen auf dem Fahrzeugdach saßen. Dahinter stapfte ein Scout Rabe und ließ seine Geschütze keine Sekunde von den Gefangenen[/FONT]

Anerkennend blickte der Duke zu Vion „ Nicht schlecht Vion, sie rechnen mit allen Eventualitäten scheint mir!“​
Vion schlug über das Lob seines Fürsten die Augen nieder und wäre wohl errötet hätte er kein Fell im Gesicht gehabt.​
Die Gestalten wurden mit harschen Befehlen vom Panzer getrieben und in einer Reihe auf die Knie gezwungen. Keiner wehrte sich bei dem Anblick dieser wilden Krieger die verschwitzt und bis an die Zähne bewaffnet vor ihnen standen.​
Langsam schritt der Duke die Reihe ab und sah sich jeden genau an, sie hatten Dienstränge auf den Schultern und Namensschilder an den Jacken. Verdammt waren sie so lange im Exil das sie die Freiheit ihrer Spezies verpasst hatten?​
Nur ein einziger der fünfzehn Gefangenen blickte ihn an, alle anderen starrten zehn Zentimeter vor sich ein Loch in den Boden.​
Der Duke roch ihre Angst und spürte wie sich sein Fell aufstellte, halt ….. das sind wesen seines Volkes rief er sich in Erinnerung und ging zu dem wolfsgesichtigen Jungen Soldaten mit den Flügeln auf dem Rücken, welcher ihn unentwegt anstarrte.​


Er musterte das Namensschild „173“ las er vor „Ist das dein Name“ fragte er ungläubig.​
Der Junge nickte brach aber nicht den Blick mit Duke.​
„Warum kämpf t ihr hier? Ist das euer Planet?“​
Der Junge schluckte „Nein mein Herr, dies ist nicht unser Planet unsere Menschen Regieren diese Welt wir werden hier aufgezogen und ausgebildet um später überall im großen Terranischen Reich den Menschen zu dienen.“​
Der Duke wurde sauer „Das hier ist eine Sklaven Zucht??!!??“ Fragte er entsetzt.​
Der Junge Soldat nickte und wirkte nicht mehr ganz so selbstsicher wie zu Beginn der Unterhaltung​
„Wollt ihr frei sein?“ Fragte er die ganze gruppe der gefangenen.​
Einige blickten auf und ein überraschter ausdruck umspielte ihre Gesichtszüge.​


„Wie viele Menschen sind auf diesem Felsen??“​
Der junge Soldat antwortete „Nicht viele, die meisten im Palast der Gouverneurs und am Raumhafen“​
Der Duke hob den Kopf „Vion, sie kümmern sich persönlich darum das es diesen Leuten an nichts mangelt und versuchen sie die allgemeine Befehlsfrequenz aus dem Panzer zu besorgen!“​
Vion salutierte „Ay Sire“ und spurtete zu seinem Rudel um die Befehle zu übermitteln.​
Duke drehte sich zu Markes und Sao um „Wenn ihr zwei mit flirten fertig seid“ sagte er freundlich „ Werden wir uns diese Sklavenhändler holen und ich freu mich schon drauf“​
Sao und Markes salutierte lässig während sie zu ihren Maschinen gingen und grinsten breit.​
Wird doch noch ein guter Tag, dachte Duke und kletterte seinen Mech hinauf.​
 
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BloodPath

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Kapitel 5​
Suprise suprise​
1212 lag im zweiten Stock in einem alten Kaufhaus, sie wusste das der Rest ihres Zuges sich in den anderen Gebäuden an dem kleinen Marktplatz verschanzt hatten und auf den näher rückenden Feind warteten.​
Sie wussten nicht viel über den Aggressor nur das er rücksichtslos und gut bewaffnet war.​
Heute morgen wurden sie in Marsch gesetzt, auf die Frage was schlecht bewaffnete Fußtruppen gegen schwere Kampfkolosse Unternehmen sollen hatte man ihnen gesagt sie seien nicht hier um Fragen zu stellen sondern um zu gehorchen.​
Mit mehr als nur einem Kloß im Hals hatte der vierte Zug seine Position bezogen und wartete nun was passieren würde.​


1212 hörte leisen, nervösen Gesang irgend wo rechts von ihrer Position.​
Sie rief sich ins Gedächtnis wer das sein könnte da sie die Positionen des Zuges kannte.​
„1340 bist du das??“ flüsterte sie ins Headset.​
„Ja“ kam eine ängstliche Antwort und das Singen verstummte.​
„Wer singt dieses Lied?“ fragte 1212 knapp​
„Ne echt hübsche Katze im Erziehungszentrum 4.“ Antwortete 1340​
„Ok dann sollte das auch so bleiben!!!“ erwiderte 1212 völlig unmissverständlich.​
Sie waren alle hoch nervös, vor einigen Stunden hatte sie die Nachricht erreicht das der Feind nicht mit Großkampfmaschinen in die Hauptstadt einrückte.​


1212 war sich nicht sicher was genau das zu bedeuten hatte aber sie wusste das Bodentruppen, wenn sie zum Regierungspalastes wollten, am Vierten Zug vorbei mussten.​
In dem Moment als sie den ersten gegnerischen Panzer und die ersten Fußtruppen sah, hatte sie auch schon ihr Visier auf den Feind gerichtet und drückte ab. Einige versteckten sich hinter den Panzern und andere in Gebäuden.​
Drei Gegner in unreal großen Rüstungen, die Träger mussten um die drei Meter groß sein, blieben unbeeindruckt vom Kugelhagel mitten auf dem Platz stehen.​
1212 wurde nach einiger zeit misstrauisch, warum erwiderte der Gegner nicht das Feuer, langsam ebbte die anfängliche Schießerei ab.​


Eine Lautsprecher verstärkte Stimme schallte über den Platz und gleichzeitig aus ihrem Funkgerät.​
„An alle Antro’s welche für ihre Herren und Peiniger hier kämpfen, wir sind die Armee der Furry Nation und wollen nicht auf Brüder und Schwestern schießen! Wir sind hier um euch zu befreien und haben es nur auf eure Sklaventreiber abgesehen!“​
Völlig verwirrt blickte 1212 erst auf das Funkgerät und wieder auf die seltsamen Gestalten auf dem Marktplatz als die Durchsage weiterging.​
„Legt eure Waffen nieder und euch wird nichts geschehen! Ich wiederhole…….“​
1212 war sich nicht sicher was sie davon halten sollte und auch der Zug diskutierte wild über den internen Funkkanal, aber immerhin hatten diese seltsamen Gegner noch nicht auf sie gefeuert obwohl sie schwer vom vierten Zug beschossen worden waren.​


Eine weitere stimme mischte sich in den Lärm, sie kam aus dem Funkgerät teilweise zu leise um es zu verstehen. 1212 drehte an den Einstellungen um diese besser hörbar zu machen. „Dies…………. Gouverneur Aurelius ………..hört…….“ 1212 bekam nicht mehr mit und wechselte den Kanal auf not Frequenz. „Dies ist ein Befehl an alle Nummern Einheiten von Gouverneur Aurelius Kosar, wer der Aufforderung der Gegner nachkommt wird getötet oder kommt in die Mienen bis zum Tod, hört ihr mich!?!“​
Die Diskussionen im Zug Funk waren im vollen Gange und keiner wusste so recht was sie nun tun sollten.​
Inzwischen waren drei weitere von den riesenhaften Gestalten auf dem Platz erschienen und hatten sich zu den bereits vorhandenen gesellt.​
1212 sendete einen Alarm Ton durch den Zug Funk um die Diskussionen zu beenden.​


Als alle verstummten hob sie zu einer Frage an, „So Leute, was denkt ihr? Bis jetzt haben sie nicht auf uns geschossen und ihr alle kennt die Gerüchte über die furchtbaren geflohenen Antro’s die die Menschen terrorisieren! Wollen wir ihrem Angebot nachkommen oder wollt ihr weiterhin darauf hoffen das wir wenn wir fertig ausgebildet sind irgend wo ein Plätzchen mit netten Besitzern finden die uns gut behandeln?“​
Die Diskussionen brannten wieder auf und 1212 musste wieder den Ton senden um sie zu beenden.​
„Diskutiert das gruppenweise aus und einer gibt dann die Einstellung der gruppe in der richtigen Reihenfolge wieder, ich frage ab.“ 1212 war es einfach zu dumm sich die Streitereien anzuhören und wartete zehn minuten. Während dieser Zeit beratschlagte sie sich mit ihrer Gruppe um zu dem Ergebnis zu gelangen das ihre Gruppe wohl der Aufforderung der Nation nachkommen werde.​


Sie begann die einzelnen Gruppen abzufragen, bis auf zwei Gruppen hatten alle sich entschieden sich den Pfoten der Nation zu übergeben.​
Als die Beiden unschlüssigen Gruppen jedoch hörten dass der ganze Zug überlief änderten auch diese ihre Meinung.​
1212 blickte aus dem Fenster, einige Gruppen ihres Zuges hatten begonnen mit über dem Kopf erhobenen Waffen ihre Stellungen zu verlassen und sich auf die sechs Gestalten auf dem Mitte des Platzes zuzubewegen.​
Keiner dieser riesigen Krieger machte auch nur die Anstalt seine Waffe zu heben.​
Eine Gruppe nach der anderen legte ihre Waffen in der Mitte des Platzes ab und stellten sich in Formation auf.​


Auch 1212 war als letzte Gruppe auf den Platz getreten und hatte ihre Waffen abgelegt, als sie an den seltsamen riesenhaften Kriegern vorbei ging nickten diese nur was durch die martialischen Helme mit den rotverglasten Sehschlitzen sehr furchteinflößend wirkte.​
Und nun ….. dachte sich 1212, was wird nun aus dem vierten Zug, zu mindestens wusste sie das alles was da kommen möge besser war als die Sklaverei und die Zwangsarbeit unter Menschenherrschaft​
Als der ganze Vierte Zug angetreten war stellte sich einer dieser großen gepanzerten Krieger vor sie. Seine Rüstung hatte schwarze Arme und Beine, einen weißen Torso und seltsame schwarze Flecken auf dem Helm der ansonsten auch vollkommen weiß war. Er salutierte und wartete das der Zug diese militärische Geste erwiderte.​
Dann nahm er den Helm ab.​


„Mein Name ist Sao“ sagte der pandagesichtige Koloss „Ihr seid nun frei, wer möchte kann der Nation beitreten ebenso ist es mir eine Freude euch anzubieten gegen eure Peiniger mit uns ins Feld zu ziehen. Solltet ihr das nicht vorziehen bleibt in den von uns besetzten Gebieten um der Vergeltung der Reinen Menschen zu entgehen. Ist hier jemand der an unserer Seite den Palast stürmen will??“​
Sao sah den Zug fragend an und zählte die Pfoten die mehr oder wenig zögerlich gehoben wurden.​
Dreizehn zählte er in Gedanken, gute mutige Antro’s die später die Regierung auf Testowa übernehmen würden so sie das wollten.​
Die Freiwilligen wurden vom Rest des Zuges abgesondert und bewaffnet während die anderen von einem Soldaten der Nation weggebracht wurden.​


1212 kontrollierte routiniert ihre Ausrüstung und hatte den metallischen Geschmack von Blut auf der Zunge als sie daran dachte sich endlich für all die Demütigung und Qual zu rächen.​
Wie ein stück Fleisch war sie, waren sie alle behandelt worden. Als sie an die demütigenden Untersuchungen vor aller Augen dachte geriet sie in wahre Raserei. Immer mehr viel ihr ein und ihr Nackenfell sträubte sich.​
Plötzlich legte sich ihr eine schwere gepanzerte Pranke auf die Schulter. „Alles in Ordnung?“ fragte Sao, sie sah ihm direkt in die tief schwarzen Augen.​
„Ja, ich bin nur voller Vorfreude!“ sie nickte und wär beinahe erschrocken als ein zweiter dieser Kolosse hinter Sao auftauchte und diesem einen freundschaftlichen schubs gab.​
„He hör auf zu flirten wir haben zu tun!“grummelte Markes und stapfte etwas eifersüchtig davon.​
Sao musste grinsen zwinkerte 1212 zu und folgte Markes.​
 
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Kapitel 6​
Erkenntnis​
Der Große Saal der in der Zentrale der Erdallianz auf Terra war gefüllt mit den Vertretern des Militärs, der Regierung, der Spionage Abteilungen und der Forschung. Alle saßen an einem großen ovalen Tisch. An den Wänden hingen große Monitore auf welchen gerade die letzten Minuten der Sicherheitsaufzeichnungen aus dem Regierungspalast auf Testowa liefen. Gebannt betrachtete die Task Force wie ein riesiger Wolf Antro den Gouverneur erst beschimpfte und dann mit einer blitzschnellen Bewegung, mitten in der trotzigen Antwort des Planeten Regenten diesem den Unterkiefer mit der Pranke abriss.​


Das Bild gefror als sich der Antro umdrehte und so von der Kamera vollständig erfasst wurde.​
Wilde Gespräche und Diskusionen entbrannten und der Vorsitzende musste alle zur Ruhe rufen.​
„Laut unseren Informationen wird dieser Antro ~Der Duke~ genannt, oder einfach nur Duke. Er ist, soweit wir wissen der Heerführer dieser Streitmacht aus Tieren und minderwertigen Antro’s. Doktor Gavares was können sie uns bezüglich dieses Antro’s sagen.“ Alle Blicke wanden sich dem Wissenschaftsvertreter zu.​
„Dies müsste ein Modell der ersten Serie aus dem Forschungskomplex 4Süd sein, also einer der Versuchsobjekte die wir vor dem Antro Aufstand benützten. Ab da wurde es ja unter Strafe gestellt Antro’s mit höherer Intelligenz und körperlichen Aufwertungen auszustatten sofern man keine Sondergenehmigung des Rates besaß. Verwunderlich ist das dieses Objekt noch lebt nach so langer Zeit, jedoch wurden ja auch gewissen lebensverlängernde Techniken verwendet.​


Sie werden die Verblüffende Ähnlichkeit mit unseren Astartes erkennen die gesamte Forschung und Entwicklung basiert auf den Ergebnissen die wir mit den Antros erzielt haben.“​
Ein Militär unterbrach den Wissenschaftler „Soll das etwa heißen diese Mistfiecher haben Space Marines ????“​
„Aller höchstens zwei oder drei ich kann mir nicht vorstellen das sich ihre Intelligenz so extrem weiterentwickelt hat, und die paar Antro’s mit massiv erhöhter Intelligenz die damals entkamen sind schon längst tot.“​
Der Wissenschaftler nahm wieder Platz und der Präsident der Allianz erhob die Stimme „Ich möchte eine realistische Einschätzung werden die Antro’s sich mit Testowa begnügen oder werden sie weiter in unseren Raum eindringen, des weiteren möchte ich wissen wie wahrscheinlich ist es Testowa zurück zu erobern!“​


Ein Geheimdienstler namens Hakian Juno stand auf und betätigte einige Knöpfe an einer Konsole. „Dies sind die Aufnahmen einiger Satteliten um Testowa,“ er deutete auf die Bildschirme „dies ist nur ein Teil der Flotte des Feindes da die Satteliten falsch ausgerichtet waren und im Verlauf der Aufnahmen ein riesen Objekt die Kameras beeinflusst.“ Er spulte vor bis ein riesiger Schriftzug ins Bild rückte „Kawaii las er die Schriftzeichen vor, das heißt so viel wie Niedlich auf Japanisch“ einer der anwesenden Asiaten nickte. „Wir konnten kein komplettes Bild des Schiffes erstellen da es einfach zu groß und nah war jedoch schätzen wir seine Größe auf das doppelte bis Dreifache unserer T Colossus, also unserem größten Schiff welches aus einem Dock stammte welches in einem der Gründungskriege der Erdallianz zerstört wurde. Ergo wir haben diesem Monster nichts entgegen zu setzen und ob das neue Raumdock für Großkampfschiffe noch dieses Jahr in der Marsumlaufbahn fertig gestellt wird ist fraglich.“ Hakian machte eine Pause um die Bilder wirken zu lassen dann sprach er weiter.​


„Was unsere Informationen Bezüglich des Clan`s und der Furry Nation oder einfach schlicht Nation betrifft muss ich leider sagen das es uns schwer fällt mehr als nur Hörensagen zu haben, es ist sehr schwer mit Spionen in ihr Territorium vorzustoßen und Antro’s als Spione taugen nichts da sie sofort zum Feind überlaufen. Es gibt einige Händler die mit der Nation an einem Raumhafen innerhalb des Nation Raumes Handel treiben aber diese haben bis auf ein paar Informationen über das Sozialverhalten der Antro’s nichts Verwertbares gebracht.“​
Ein Politiker wälzte seine Akten „Sie haben vor einigen Jahren eine junge Antro Spionin verloren, sie hatte leichte Katzenmerkmale, 0987 aus Sussex Kalifornien soweit meine Daten stimmen, können sie diese nicht wieder aktivieren?“​


Etwas resigniert hob Hakian die Hände „0987 war speziell gezüchtet sie hat erhöhte Intelligenz und Körperkraft was jedoch alles sehr unauffällig gemacht wurde um ihrem Auftrag gerecht zu werden, nur leider ist sie so wie es aussieht entweder vom Feind getötet worden oder übergelaufen. Ich vermute letzteres. Ich meine Bedenken sie, auch wenn sie hier halbwegs in Wohlstand leben konnte ist sie dort frei und niemanden verpflichtet wenn sie das nicht will.“​
Ein Militär fuhr auf „Die hat nichts zu wollen sie ist ein Tier und hat zu gehorchen oder sie wird diszipliniert!“ wütend schlug er mit der Faust auf den Tisch.​


Einige der anwesenden applaudierten dem wütenden Militär welcher nun aufgestanden war „Diese rebellischen Tiere haben keine rechte und keine Freiheit sie sind unser Eigentum den wir haben sie erschaffen wir können machen mit ihnen was wir wollen, wenn eine meiner Haus-Antro`s etwas falsch macht verprügel oder verstümmel ich sie, vor kurzem habe ich einem den schweif kopiert da er damit immer nur gewedelt hat. Es kann nicht sein das diese minderen Werkzeuge auch nur ein Fünkchen Selbstbestimmung bekommen sie sind Haustiere, Sklaven oder Leibeigene. Ich bin für einen militärschlag um diese Geschwüre zu vernichten!“​
Viele applaudierten nur ein paar gemäßigte Menschen hielten sich zurück unter anderem einige mit Tierschutz Hintergrund.​


Dora Hotkins war eine der gemäßigteren Menschen in dem Raum, sie hielt sich zurück, gegen die Hardliner hätte sie eh keine Chance und dachte wehmütig an ihre Antro’s bei sich zuhause sie liebte sie und ließ ihnen jeden möglichen Freiraum und wurde dafür von ihnen geliebt. Niemals hätte sie so schreckliche Dinge ihren Lieblingen angetan nur das medizinisch nötigste hatte sie durchführen lassen. Gut um die Kastration bzw. Sterilisation war sie nicht drum rum gekommen immerhin wollte sie ja keine Zucht aber sonst konnten ihre Schätzchen leben wie in freier Natur.​
Gleich wenn sie zuhause ist würde sie ein extra großes Futterpaket auf machen und sich um ihre schmuser kümmern.​


Der Militär, ein hoher General Mitte Sechzig sprach weiter „Selbst hier, in diesen heiligen Hallen werden wir von Antro’s bedient“ er deutete auf die an einer Wand wartenden Gestalten „Wir haben sie taub und stumm gemacht damit sie nichts von dem hier gesprochenen nach außen tragen können und befehligen sie über diese netten kleinen Service platten am Tisch, mir ist es schon zuwider das diesen Tieren menschliche Kleidung angezogen wurde um sie besser ins Bild zu fügen! Wir dürfen nicht hier schon den Schritt in die falsche Richtung machen, wo soll das enden wenn in der Zentrale der Allianz schon mit der Wertsteigerung dieser Werkzeuge begonnen wird?!?“​
Er drückte auf die Service tafel und kurz darauf brachte ihm ein kleines, hübsch und gepflegtes Katzen Antro Mädchen in einem blauen Minirock und weißer Bluse, ein Glas mit einer goldenen Flüssigkeit darin. Sie stellte es auf die Service Fläche und wollte wieder gehen als der General sie im Nacken packte und ihr die Kleidung vom Leib riss. Stumm, mit weit aufgerissenen Augen hing sie in seinem griff und weinte vor Angst. Die Tränen liefen ihr die Wangen herunter und tropften auf den Boden. Der General hob sie ein Stück höher damit jeder anwesende sie sehen konnte. „Sie ist ein Tier“ brüllte er „Selbst wenn ich ihr jetzt das Genick breche bleibt sie das und kein Gericht der Allianz​
würde das anders sehen.“​


„Schluss jetzt General Nael lassen sie die Bedienung los und setzten sie sich, jetzt ist kein Zeitpunkt für Grundsatzreden!“ Polterte der Präsident.​
Der General sah die kleine Antro Katze missbilligend an und warf sie achtlos vom Tisch fort um sich zu setzen.​
Als die kleine Katze auf dem Boden aufschlug ließen zwei drei anwesende zischend die Luft entweichen die sie während des Vorfalls angehalten hatten und fingen sich dafür einen hasserfüllten Blick des Generals Nael ein.​
Gerade als der General beginnen wollte diese Antro Sympathisanten zu beschimpfen begann der Präsident mit seinem Resümee und so verschluckte der General wütend die Worte die ihm auf der Zunge lagen aber er würde sich diese Verräter schon noch zur Brust nehmen das schwor er sich.​
„Also da wir nichts haben um groß gegen den Feind vorzugehen, werden wir Schlüsselwelten verstärken und Schutzgarnisonen ausheben ebenso wird jede Rüstungsunternehmung massiv vorangetrieben nennen sie es meinetwegen Teilmobilmachung. Ich nenne es, Wir schützen die wichtigsten Bereiche bis wir die militärische Schlagkraft haben um den Feind zu vernichten. Ziehen sie alle Truppen von unwichtigen Welten ab und verstärken sie die wichtigen. Wir fliehen nicht, wir sammeln unsere Kräfte für unsere Rache. Presse Abteilung, sie sorgen dafür das uns möglichst viele neue Rekruten zuströmen und diese Kampagne im rechten Licht steht!“​
 
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Kapitel 7​
Ein neues Leben​
Noch etwas unwohl saß 1212 mit den Mitgliedern ihres Zuges in dem großen Versammlungsraum im Palast. Einige andere Antro’s waren auch da aber sie alle verband eines, sie hatte kämpfen wollen und waren an der Seite der Nation gegen die Menschen auf Testowa vorgegangen.​
Sie hatten sich nur langsam an die neuen Begebenheiten gewöhnt und eine schwierige Sache war die Findung eines Namens 1212 hatte sich wie alle ihre Freunde und Kameraden lange Gedanken gemacht und hatte sich auch mit manch einem dem schon sein neuer Name auf der Brust prangte unterhalten. Interessant war das Gespräch mit einem Jungen Antro, ein Wolf mit Flügeln auf dem Rücken, er hatte als einer der ersten die Mitglieder der Nation in Fleisch und Blut gesehen und sogar mit deren Anführer gesprochen. Völlig fasziniert hatte sie gelauscht und war sehr begeistert das ein Heerführer selber am Kampf teilnahm, sie begriff auch das dieser Duke wohl auch auf dem Marktplatz war als sie und ihr Zug übergelaufen waren.​
Dieser junge Wolf, Aiolos nannte er sich, hatte so viele Eindrücke vermittelt, von den Kampfmaschinen den Waffen und den Soldaten das 1212 sehr gespannt war diesen Duke live zu erleben.​


Der Duke betrat ein kleines Podest in dem Raum und die Unterhaltungen Verstummten 1212 erkannte die abgenutzte Rüstung und den goldenen Tatzen Abdruck wieder, ja er war auf dem Platz, er war der erste der flankiert von den beiden anderen die nun hinter ihm standen, trotz Kugelhagel auf den Platz marschierte. Aber ohne Helm sah er noch bedrohlicher aus, und irgend wie interessant dachte sie sich.​
„Brüder und Schwestern,“ Begann der Duke zu sprechen „Heute ist für uns ein großartiger Tag, der erste Tag den Ihr“ er breitete die Pranken aus und schloss somit alle ein „Auf dieser Welt frei und nach euren Wünschen leben könnt! Als erster Punkt biete ich jedem von euch einen Platz in der Streitmacht der Nation an, aber lasst euch zeit findet euch erst mal selber und schaut euch euer neues Leben an bevor ihr euch entscheidet! Auch hier auf Testowa sind euch genug Aufgaben gestellt, und als erstes möchte ich euch eure Übergangs Regierung vorstellen.“ Er bat eine junge frau auf die Plattform. „Dies ist Protectorin Sarleena Fang, sie wird mit ihrem Stab euch unterstützen bis ihr eine eigene Regierung auf die Beine gestellt habt. Und euch unser Leben und die Wege der Nation erläutern, ebenso wird sie diverse Gepflogenheiten des Clans in eurem Militär einführen.“ Er machte einen Schritt zur Seite um Sarleena platz zu machen.​


Die junge hübsche Katze in ihrer schwarzen Robe hatte augenscheinlich nur wenige Katzenmerkmale aber in ihren Augen brannte ein Feuer dem nur schwer beizukommen war.​
„Brüder und Schwestern, nun da ihr frei seid haben wir ein stück Arbeit zu tun, wenn sich jeder einbringt ist das im nu geschehen. Durch die umsichtige Art unseres Dukes ist kaum Infrastruktur verloren gegangen und wir werden schnell erstarken.​
Ich rufe euch, die ihr hier in diesem Raum versammelt seid auf mich direkt dabei zu unterstützen und in hohe Ämter hier auf Testowa einzusteigen. Ihr alle habt durch eure Bereitschaft gegen unser aller Feinde und Unterdrücker zu kämpfen Mut und Entschlossenheit gezeigt was wir in der Nation sehr schätzen.​


Ab morgen beginnt die Zuweisung der verschiedenen Bereiche und ich hoffe das sich ein jeder seiner Befähigung einbringt.“ Sie verließ das Podium um wieder dem Duke platz zu machen.​
„Nun denn Brüder und Schwestern willkommen in der Nation!“​
1212 unterhielt sich noch lange mit dem Koloss Sao was seinem Kameraden Markes, so hieß er wie sie von Sao erfuhr, gar nicht zu gefallen schien.​
Aber nachdem Sao ihr zugezwinkert hatte und meinte das würde Markes ab und an brauchen um gewisse Sachen nicht zu vergessen, beließ sie es dabei und ließ sich von dem Großen Krieger die Welt der Nation erklären. Auch Aiolos hatte sich dazu gesellt und den Ausführungen Sao`s gelauscht.​
Schließlich spät in der Nacht war 1212 zu ihrer Unterkunft zurück getrottet, viele in dem riesigen Schlafgebäude hatten sich schon vor stunden zu Bett begeben. Sie hätte es beinahe nicht bemerkt aber jemand hatte das Große Schild mit den blauen Lettern ~Zuchtstation 12~ entfernt und mit Sprühfarbe ~Home sweet Home~ an die Wand geschmiert.​


Sie ging in ihr Stockwerk und warf einen Blick in den Großen Schlafsaal, leises schnarchen verriet ihr das anscheinend die meisten schliefen. Sie ging zu den Sanitärräumen und sah auf dem Weg ein kleines Fuchsgesichtiges Mädchen am Fenster stehen. „Alles ok?“ fragte sie freundlich und näherte sich ihr. „Nein“ schluchzte die kleine „Mein Papa ist von den Kämpfen nicht zurückgekommen und meine Mamma wurde vor drei Wochen verschickt.“​
1212 nahm die kleine in die Arme und tröstete sie so gut sie konnte aber auch sie wusste nicht was sie dem kleinen ding hätte sagen sollen. Nach einer Weile hörte das schluchzen auf und die kleine war in den Armen von 1212 eingeschlafen. Sie verfluchte sich die kleine nicht nach ihrer nummer gefragt zu haben dann hätte sie sie in ihr Bett bringen können. So bleib ihr nichts anderes übrig als die kleine im Gang liegen zu lassen oder sie mit in ihr Bett zu nehmen. Sie entschied sich für letzteres da sie sich gut vorstellen konnte wie es war hier auf dem Gang zu schlafen, früher unter den Menschen war es eine Strafe.​


Aiolos war zu weit von seiner Aufzuchtstation 1 entfernt und blieb deshalb im Palast, mit Erlaubnis der Protectorin hatten einige Antro`s die alten Funktionär Gemächer bezogen.​
Als er nachts noch Richtung Toilette wanderte hörte er gesprächsfetzen aus dem großen Raum und beschloss einen Abstecher zu machen.​
In dem Raum saßen zwei der Kolosse und die Protectorin zusammen am Boden und unterhielten sich gelöst über Testowa. Sie duzten sich was für Aiolos ein Zeichen war das sie sich gut kannten und schätzte.​
Viel Bestürzung und bedauern der Lage der Antro’s auf dieser Welt prägten ihre sorgen, und die Zuversicht das alles besser werde.​
„Es ist nicht alles schlecht gewesen,“ mischte sich Aiolos in ihr Gespräch ein und die Protectorin lächelte „Ich habe mich schon gefragt wann sie reinkommen oder das lauschen ihnen zu dumm wird!“​


„Verzeiht,“ Sagte er schnell „ich hatte die offene Tür nicht als Zeichen gesehen das sie ihre Ruhe wollen und all dies nicht für meine Ohren bestimmt ist!“​
„Keine Angst,“ raunte Markes „das ist das naturell der Protectorin, komm her und setz dich zu uns.“​
Aiolos setzte sich und musterte die beiden Kolosse, sie waren immer noch riesig und Muskelbepackt obwohl sie ihre Rüstungen abgelegt hatten.​
Sao schien etwas säuerlich das er sich zwischen ihn und Markes gesetzt hatte aber was sollte er tun die Protectorin war ihm unheimlich.​
„Nun dann sag mal was war denn nicht schlecht unter der Menschenherrschaft?“ fragte die Protectorin fast schnurrend.​
„Naja wir hatten alle zu tun und zu Essen und wenn wir uns gebührlich verhielten passierte uns auch nichts, ok den Weibchen ging es manchmal nicht so gut aber sie hatten meist etwas falsch gemacht, für was sie natürlich betraft wurden.“​


„Würdest du dein altes Leben dem jetzigen vorziehen?“ fragte die Protectorin lauernd.​
„Nein aber ich denke man sollte beachten das viele hier ähnlich unsicher in die Zukunft blicken immerhin wurde unsere Gesamte Lebensart von einen auf den anderen Tag umgekrempelt. Ich hoffe einfach nur das es nicht für viele eine Verschlimmbesserung wird!“​
Die Protectorin nickte „Na dann erzähl uns mal mehr Aiolos wir lauschen gespannt!“​
Der Morgen graute schon als Aiolos ins Bett kroch, zweieinhalb Stunden Schlaf blieben ihm vielleicht noch, tief atmete er durch und versank in einen traumlosen schlaf.​

Der Duke stand auf einem Balkon des Palastes und blickte über die staubige Landschaft dies war ein sandiger Planet nur einige Kilometer um die Siedlungen trotzen grüne Oasen dem Sand und Staub.​
Er genoss die jungen Sonnenstrahlen auf seinem Gesicht und freute sich auf einen neuen Tag voller Herausforderungen.​
Duke arbeitete an einer Nachricht für die Allianz und ging im Geiste all die Beschimpfungen durch die er aus Seriositätsgründen weglassen musste. Bald schon sinnierte er, bald würde die Ungerechtigkeit gesühnt ein Ende finden.​
 
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Kapitel 8​
New world order​
Es war Mittag und Aiolos saß in dem großen Speisesaal des Palastes, Prunk und Protz überladen wirkte er eher wie eine übersteigerte Phantasie eines sechzehnjährigen Mädchens.​
Das Essen war gut, er konnte sich nicht erinnern jeher etwas so gutes gegessen zu haben. Einige Soldaten der Nation motzten zwar aber sollten sie doch, er liebte dieses frische Essen und mochte gar nicht an das Trockenfutter aus den Aufzuchtstationen denken.​
Immer mehr seiner Freunde hatten sich endlich einen freien Namen zugelegt und die von den „reinen“ ausgeteilten Nummern abgelegt.​
Aiolos war mit einigen anderen als eine Art Polizeichef in Rang und Aufgabe gesetzt worden und liebte seinen Job. Unter anderem hatte er einige „reine“ inhaftiert welche nicht eindeutig mit der Versklavung von Antro`s in Verbindung zu bringen wahren. Auch die junge Frau die als 1212 bezeichnet wurde war in den Palast gezogen. Sie hatte ein kleines Junges dabei was aber nicht ihres zu sein schien, und hatte den Rang des Ministers für Gemeinschaft und Soziales eingenommen.​


Langsam begann die Gesellschaft zu funktionieren, es gab zwar Geld und auch Handelswahren aber eben noch nicht so viel. Die Antro`s von Testowa fanden langsam in ein normales Leben.​
Viele die schon vorher unter den „reinen“ an der Nahrungsmittelproduktion gearbeitet hatten, erhielten nun eigenes Land das sie bestellen konnten und mit den Erträgen war es möglich sich ein schönes Leben aufzubauen. Natürlich ging ein Teil aller Einnahmen an die junge Regierung wurde aber ausschließlich genutzt um die anderen zu versorgen. Zuchtstationen wurden zu Schulen, Krankenhäusern und Welpen Horte umgebaut.​
Es wurde eine Beschäftigung von 100% erzielt und der Rückhalt in der Bevölkerung war uneingeschränkt.​
Aiolos war mit einem Trupp der Polizei unterwegs es gab zwar kaum Kriminalität aber ab und an randalierten einige Jugendliche und hier und da gab es Streitigkeiten um Wohnungen.​


Er saß in einem der drei offenen Jeep`s und beobachtete das bunte Treiben. Testos, die Hauptstadt, hatte etwas von einer mittelalterlichen Metropole, Marktstände viele die auf ihren Pfoten unterwegs waren und sogar Karawanen aus anderen Städten hatten mit ihrer neu gewonnenen Freiheit einen regen Handel aufgebaut. Fahr- und Flugzeuge waren rar und wurden nach und nach in den großen Fabriken hergestellt. Aiolos würde, sobald die Polizei ein Fluggerät bekommt, in die Berge fliegen.​
Noch nie hatte er Schnee gesehen, und auch ans Meer wollte er.​
Es gab so viel was er nachholen wollte. Die Kolonne stoppte an einer riesigen Baustelle.​
Die Nation hatte begonnen den Planeten zu befestigen und baute auf ganz Testowa Garnisonen und Verteidigungsstellungen. Seine Gruppe verließ die Jeeps und sahen sich die Baustelle genauer an. Das musste eine Kommunikationszentrale sein, darauf ausgelegt auf weite Entfernungen Nachrichten zu versenden und zu empfangen ein sogenanntes HPC (High Power Communicator).​


Ein alter Antro welcher wie ein Shiba Inu Hund aussah schien die Arbeiten zu überwachen. Aiolos sah sofort das er dieses silberne Tatzen Emblem trug, wie allen hohen Mitglieder des Clans. Er hatte noch nicht so ganz begriffen was der Clan war aber es musste etwas wie die Militärkaste der Nation sein. Aufrecht und mit gebotenem Respekt näherte er sich dem Alten und deutete eine Verbeugung an als dieser ihn bemerkte.​
„Nicht so förmlich“ Tem Okar lächelte „für Förmlichkeiten haben wir noch genug zeit.“ Tem reichte Aiolos die Pranke und drückte erstaunlich fest zu.​
„Genetische Aufwertung“ grinste er „Ich bin fitter als ich aussehe.“ Aiolos war es peinlich das man ihm angesehen hatte wie verblüfft er über die Kraft des alten Antro`s war.​
„Nun kommt die Polizei um zu sehen ob ich Illegal „Reine“ auf meiner Baustelle beschäftige?“ Tem grinste breit und Aiolos entspannte sich, der Alte war lustig und nett.​
„Nein wir sind nur hier weil es auf unserer Route lag, und so riesen Bauunternehmungen sind auch für uns was völlig neues.“​


„Na denn meine Freunde der Polizei,“ sprach Tem etwas lauter „Folgen sie mir, sie bekommen eine exklusiv Führung vom Chef von TecTron!“​
Der Alte führte die Gruppe durch den Rohbau der riesigen Anlage und alle waren tief beeindruckt von der schieren Größe.​
Als Aiolos wieder im Jeep saß und sie zum nächsten Checkpoint fuhren, wurde er sich bewusst wie groß die Änderung in seinem Leben werden würden, und er überlegte ob er nicht doch das Angebot mit der Armee zu ziehen annehmen sollte. Die Sterne zu bereisen und andere Welten zu sehen war ein sehr verlockendes Angebot.​
1212 Saß in einem der repräsentativen Büros des Palastes und sah Daten durch, im Großen und Ganzen ging es Testowa ganz gut es gab zwar einiges zu verbessern aber der Einstieg in eine Gesellschaft ohne Armut war getätigt.​


Sie machte eine Pause und holte sich ein warmes Getränk mit einer Art Zusatz welcher die Müdigkeit vertreibt. Bitter rann ihr die dunkel Flüssigkeit die Kehle herunter und sie erschauerte, wie kann man sowas nur pur trinken dachte sie sich und kippte Süßmittel und etwas Trockenmilch hinein. Die Leute des Clans tranken das Zeug Literweise was sie nicht nachvollziehen konnte.​
Sie war froh das es im Palast eine Art Welpen Hort gab und die kleine, sie nannte sie Ivy, ihr nicht dauernd um die Beine hing. Langsam ging 1212 aus ihrem Büro um das Getränk in einer der gemütlich eigerichteten Gemeinschaftsräumen einzunehmen. Die Protectorin war bereits dort und saß alleine in einem eck des Raumes auf einer gemütlich aussehenden Couch. 1212 nickte ihr respektvoll zu und ging zu ihr als diese sie heranwinkte.​
„Nehmen sie Platz,“ sie wirkte kurz abwesend aber 1212 wusste mittlerweilen das das nur eine Masche von ihr war um etwas Nahbarer zu wirken. „1212 ist noch ihre Bezeichnung, richtig?“​


„Sehr wohl Protectorin,“ 1212 fühlte sich immer etwas unwohl in der Gesellschaft dieses Weibchens „was kann ich für sie tun?“​
„Sie können mit mir einen Katif Trinken“ sie stieß mit 1212 an „und mir etwas über sich erzählen, oder besser, mir beschreiben wie weit sie mit ihrer Namenssuche sind.“ Sie lächelte freundlich und 1212 entspannte sich etwas.​
1212 wusste noch nicht so recht wie sie das abwechselnde Duzen und Siezen der Clanleute verstehen sollte aber wer weiß eventuell würde es ja die Protectorin irgend wann erklären.​
„Nun Protectorin da ich den Namen für immer tragen will möchte ich einen finden welcher zu mir passt und welcher mir gefällt, außerdem soll er gut abzukürzen sein falls man mir einen Spitznamen gibt, möchte ja nicht mit einem total blöden Namen gestraft sein.“ Die Protectorin grinste aufrichtig belustigt und nickte.​


„Ja das kann ich verstehen 1212, aber sowas wird passieren spätestens wenn sie mit ihren Freunden vertrauter werden, Ich zum Beispiel werde manchmal Samtpfötchen gerufen und glauben sie mir das ist auf öffentlichen Anlässen nicht so klasse, und ich würde auch jedem den Kopf abreißen der es wagt mich so zu nennen, aber meine engsten Vertrauten und Freunde dürfen das. Dazu haben wir schon zu viel gemeinsam erlebt.“ Sie lächelte als sie das zucken um 1212 Nase sah „Lachen sie ruhig ich habe es ihnen immerhin erzählt also brauchen sie sich der Höflichkeit halber auch nicht zurückhalten.“​
1212 prustete „Und das lassen sie ihren Freunden durchgehen? Ich meine sie machen so einen unnahbaren eindruck und daher war mir so etwas gar nicht in den Sinn gekommen.“ Das Eis war gebrochen und die beiden ratschten und giggelten über so manche Themen, so das sie völlig die Zeit vergaßen.​


Als ein Adjutant der Protectorin den Raum betrat bemerkte diese die vergessene Zeit und entschuldigte sich bei 1212 das sie los müsse aber gerne wieder mit ihr ein Plauschen halten wolle.​
1212 nahm einen Schluck aus ihrer Tasse und zog die Nase kraus, kalt schmeckte das Zeug ja noch übler als Warm. Sie ging zurück in ihr Büro und dachte über die Worte der Protectorin nach. Viele Namen waren ihr schon eingefallen aber keiner hatte sie bis jetzt so richtig überzeugt.​
Wie konnte, wie wollte sie sich nennen …. In ihrem Büro angekommen vertiefte sie sich wieder in die Daten. Sie war sich nicht bewusst wie viele Antro`s hier auf Testowa leben. Sie las noch ein wenig und stellte sich danach ans Fenster. Welchen Namen wolle sie tragen, sie verwarf einige Ideen und behielt ihre Nummer eins im Gedächtnis. Sollte es doch so einfach sein, Venátura ….. könnte passen dachte sie sich, und begann sich mit dem Namen anzufreunden.​
 
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Kapitel 9​
Open Sky

In einer wilden Kurve presste der Pilot die Valkire (eine transportmaschine mit nach unten gezogenen Flügeln) durch die Schluchten, anfangs war es noch ein schöner Ausflug mit einer Nations Maschine gewesen aber nun war es ein höllenritt. Aiolos hatte sich in eines der Fangnetze im Laderaum gekrallt um nicht wie früher im Panzer der Allianz herumgeschleudert zu werden. Mit ihm an Bord war 1212 die sich nun Venàtura nannte, Protectorin Saleena, zwei Ihrer Adjutanten, und fünf Mitglieder des Vierten Zuges. Sie wollten zu einem abgelegenen Bergdorf und plötzlich hatte etwas die Valkire getroffen. Einzig die Protectorin und ihre Leute schienen mit dem bockenden Boden zurecht zu kommen und hätte sich Aiolos nicht in das Netz gekrallt wäre auch er wie Welpenspielzeug durch die Maschine gekullert.


Ein Warnton erklang im Laderaum und die Valkire wurde brutal zur Seite geworfen. Aiolos konnte Venatura und einen weiteren Kameraden gerade noch schnappen und zu dem Netz hochzeihen bevor alles im Laderaum in Chaos versank.​
Venatura blinzelte durch den dichten Rauch, er schmeckte metallisch und biss in der Nase. Vorsichtig tastete sie sich voran zu der großen Seitenluke und öffnete sie mit Hilfe des Notsystems. Frische kalte Luft strömte herein und sie konnte die anderen besser sehen. Keiner schien tot und die Verletzungen waren nicht so schwer das man Blut sehen konnte. Die Protectorin und ihre Leute waren damit beschäftigt andere aus der Maschine zu ziehen während Aiolos die Piloten aus den Gurten schnitt.​
Die Piloten hatten die Valkire auf einem Plato abgesetzt und kurz vor einer Schlucht gestoppt. Die Protectorin hatte mittlerweilen sowas wie ein Lagerunter dem rechten Flügel aufgebaut und hatte die Notfallausrüstung säuberlich darunter gestapelt.


„Das war eine Rakete, nicht war!“ fauchte sie einen der Piloten an.​
„Ja Protectorin, jedoch waren es Dart Raketen also ohne Zielerfassung oder Lenkung. Wir konnten einigen ausweichen aber es war ein ganzer Schwarm.“ Antwortete der Pilot​
„Haben sie gesehen was diese Dinger abgefeuert hat? Immerhin sind Dart keine Infanterie Bewaffnung, und dann noch ein ganzer Schwarm! Das muss entweder ein großer Panzer oder ein Mech gewesen sein.“ Stellte die Protectorin sachlich fest.​
„Aye, auf unserem Scanner haben wir mindestens 5 Signaturen ausgemacht und sowas wie einen großen Höhleneingang. Größte Signatur passte zu einem Katamaran (ein großer humanoider Mech mit zwei ausladenden Waffenarmen).“ Antwortete der Copilot „Wir haben Position und Feinddaten bereits an die Nation geschickt Protectorin.“


Saleena wirkte etwas nervös, und beriet sich etwas abseits mit ihrem Team. Aiolos und Venátura waren bei ihren Kameraden und kümmerten sich um diverse Blessuren. Erst als der Schock etwas nachließ konnten sie sich auf die Umgebung konzentrieren. Die Maschine lag knapp unter der Schneegrenze in einem Nebelverhangenen Urwald seltsame Laute und Gerüche drangen zu ihnen durch und sie fühlten sich wie in einer sphärischen Zwischenwelt. Ein lautes Grollen in der Valkire riss sie aus ihrer Verträumten Stimmung. Einer von Saleenas Leuten hatte den schweren Geländewagen im Heck der Transportmaschine gestartet und fuhr diesen ins Freie. „So,“ Aiolos musste Lachen da er sich an einen Satz von Sao erinnerte wonach jeder Militärische Satz mit SO begann. Er verstummte jedoch gleich wieder als die Protectorin weiter sprach. „Ich und mein Team werden uns das mal ansehen das sind knapp zweieinhalb Kilometer eventuell können wir ja mit dem Jeep durch ein Flussbett voran kommen wer mich begleiten will sei willkommen der Rest kann gerne hier auf die Rettungseinheit warten.“


Nur drei wollten bei der Valkire bleiben der Copilot und zwei des Vierten Zuges. Die übrigen bewaffneten sich und kletterten in den Jeep, der ihnen reichlich Platz bot.​
„Warum kommen sie mit“ fragte Aiolos den Piloten welcher nur trocken antwortete „ A: was will ich mit einer Valkire die nicht fliegt, und b: da hat mich so ein verdammter Kerl abgeschossen das lass ich nicht auf mir sitzen.“​
Sie kamen nicht weit, etwa nach einem Kilometer wurde das Flussbett so unwegsam das selbst der Geländewagen nicht mehr weiter konnte und sie schlugen sich auf eigenen Pfoten durchs Dickicht.​
Die Fauna war fremdartig und riesig, manche Farne verteilten Pollen die in Augen und Nase brannten. Tapfer kämpfte sich das kleine Grüppchen durch diesen bewucherten Urwald.​
Aiolos erschrak als ein Libellenartiges Insekt so groß wie sein Arm auf ihn zuflog in letzter Sekunde hatte Venàtura das Ungeheuer mit der Schulterstütze ihres Karabiners aus der Luft geschlagen. Knirschend zertrat sie dieses seltsame Tier und bekam eine Gänsehaut als der schleim und Teile des Chitin Panzers zwischen ihren Zehen hindurch quoll.​
Sie schüttelte sich und ein „Bah ekliges ding“ entfuhr ihrer Kehle. Saleena, Aiolos und ein paar andere mussten lachen da Venáturas Ekel so plakative offen und unvermittelt war.


Sao und Markes waren mit Zwei Rudeln Höllenhunden und einer Staffel Raum/Boden Jägern nahe den Bergen abgesetzt worden und schlugen sich eine Schneise durch den Urwald. Es führte zwar auch eine mehr oder weniger gut befestigte Straße den Berg hinauf aber sie wollten für den Gegner unberechenbar bleiben. Sao war zwar nicht begeistert das die Protectorin sich mit einem kleinen Trupp durch den Urwald kämpfte aber es war ihre Entscheidung. Ein Katamaran, kein leichter Gegner, dachte er bei sich und knurrte ins Com „Viel Feind, viel Ehr.“ Markes antwortete auf seine vertraute Art. „ Woohaa der erste Abschuss ist meiner.“ Ein Pilot aus der Raumjäger Staffel mischte sich ein „Nicht wenn ich es verhindern kann.“ Die Truppe hatte Blut gewittert und wollte nun auch den Geschmack des Sieges kosten.


Immer öfter mussten Saleena, Aiolos und Venátura Rast einlegen. Die einheimischen Pflanzen sonderten eigenartige Pollen und Sporen ab, welche der Ausdauer eines jeden stark zu setzten.​
Sie hatten gerade wieder eine Pause eingelegt als sie gedämpft aufgeregte Schreie und Unterhaltungen durch den Urwald wahr nahmen. Langsam pirschten sie ich näher. Sie waren auf einer Art Felsvorsprung, welcher nur 300 Meter von dem riesigen Höhleneingang schräg gegenüber lag. Große Lastwagen fuhren Unmengen Material in die Höhle und zwei schwere Mechs hielten rechts und links vom Eingang Wache.​
Menschen in Tarnuniformen, mindestens zwanzig, liefen schwer bewaffnet umher und trugen Ausrüstung in den Stollen. „Meine Güte.“ Entfuhr es Venátura und auch Aiolos atmete scharf aus. „Da sind also die Terranischen Mechs, wir hatten sie schon vermisst.“ Stellte die Protectorin fest.


„Die wollen sich hier verstecken bis die Flotte weck ist! Naja die Suppe haben wir ihnen versalzen!“​
Saleena gab schon über ihren Taktischen Armband Computer (TAC) die Daten an Sao und Markes weiter. Und forderte mehr Truppen an um die Region zu erkunden.​
Als das TAC an Saleenas Arm leicht blinkte drehte sie sich zu den anderen um. „Wenn ihr ein pfeifen hört, sowas wie das Geräusch eines Pfeiles in der Luft, Kauert euch auf dem Boden zusammen öffnet die Zähne und Atmet aus sonst könnte euch der Explosionsdruck verletzen!“ Kaum hatte sie das gesagt war ein leichtes engelsgleiches zwitschern in der Luft. Sofort warfen sich alle auf den Boden und taten wie Saleena ihnen geraten hatte. Keinen Augenblick zu früh, schwere Detonationen zerrissen die stille Aiolos wurden durch den reinen Luftdruck in die Höhe gehoben und fast 20 Meter weit in den Wald geschleudert. Venátura hatte nicht vollständig ausgeatmet und hatte das Gefühl ihre Lungen würden bei jeder Detonation mit einem Vorschlaghammer bearbeitet. Den anderen der Gruppe ging es nicht besser sie Purzelten wild durcheinander und einige verschwanden vom Druck hinweggeschleudert im Wald.​

„Meiner!“ Knurrte Sao ins Com als er den zweiten Mech Markes wegschnappte, indem er seine Waffen massiv überhitzte. Der erste war dem Angriff der Raum/Boden Jäger zum Opfer gefallen und nun hatte Sao auch noch den anderen Abgeschossen. Markes war enttäuscht und stürmte, alle Warnungen in den Wind schießend, mit seinem Höllenhund in die Höhle. Die Erste schwere Salve sah er überhaupt nicht nur als sich die Statusanzeigen in seinem Cockpit verfärbten und er das Gefühl hatte lebendig gedünstet zu werden war im klar das ihn eine Hochenergetik Waffe getroffen hatte.​
„Verdammt, ….. Sao…….!“ Eine schwere Explosion erschütterte den Berg Sao versuchte verzweifelt Markes zu erreichen aber er bekam keine Antwort. Voller Angst um seinen Freund und Geliebten rückte er in die Höhle vor. Zwei Höllenhunde seines Rudels flankierten ihn. Vor ihm lagen die Überreste von Markes Mech, er musste den Kloß in seinem Hals herunterschlucken aber es ging nicht. Vorsichtig rückte er weiter vor, der Raum war riesig und ein komplett eigerichteter Mechhangar mit allem was man für die Hightech Kriegsmaschinen benötigte. Einige waren in ihren Reperaturbuchten verankert und augenscheinlich herunter gefahren. Kein Mech war aktiv nur eine verblassende Wärmesignatur zeigte an das ein Aktiver Mech durch einen weiterführenden Tunnel geflohen war. Sao ließ sein Rudel vorbei um den Bunkerkomplex zu sichern und sprang aus seiner Maschine um nach Markes zu sehen.


Als der Angriff der Jäger vorbei war hatten sich Saleena und die anderen wieder gesammelt außer Prellungen und bei Venátura das schwere Gefühl von Asthma fehlte keinem was. Sie warteten bis die Hauptkampfhandlungen vor dem Eingang abebbten und warfen sich ins Gefecht. Als sie ein halbes Magazin später den Hangar Eingang erreichten sahen sie wie Sao mit bloßen Pfoten in den Trümmern eines zerstörten Höllenhundes wühlte und sich an den glühenden metallteilen Haut und Fell versengte. Sie liefen zu ihm, immer wieder einem weiteren Höllenhund ausweichend.


„Was ist passiert!?!?“ Schrie Venátura über den Lärm des Kampfes in der Anlage hinweg. „Markes dieser Idiot, ist mitten in einen Hinterhalt gestürmt!“ antwortete Sao eisig, über sein Gesicht rannen Tränen. Alle packten mit an und schafften es Markes Körper aus dem Wrack zu ziehen. Er Atmete aber seine Haut sah schlimm aus, fast alle Schuppen waren abgeplatzt und an seinem linken Arm fehlte der Unterarm. Sao begann zu schimpfen und zu fluchen während ihm Sturzbäche an Tränen aus den Augen liefen. Sanft wie als wäre der riesen Körper von Markes aus zerbrechlichem Glas trug Sao ihn nach draußen damit sich die Sanitäter um ihn kümmern konnten. Saleena klopfte Venátura auf die Schulter. „Veni!“ Verdammt da war er der Spitzname dachte sich Venátura. „Ich kenne Sao und Markes schon ewig, ich muss zu ihnen meine Leute unterstützen dich, sie werden auf dich hören und wissen was sie suchen müssen gute Jagt!“ Saleena drehte sich um und rannte Sao hinterher.​

Langsam drang Veni zusammen mit Aiolos tiefer in den Komplex ein die anderen Mitglieder der Gruppe betrieben rundum Sicherung.​
Der Hangar war enorm groß und es gab reichlich Möglichkeiten für Fußtruppen sich zu verstecken. Sie gingen keinem Scharmützel aus dem Weg aber der feind war demotiviert und viele ergaben sich. Der Berg beinhaltete eine komplette Militärbasis mit Quartieren Verwaltung und sogar Sportflächen. Die gruppe war gerade in die Kommandozentrale eingedrungen als einer der Mitarbeiter von Saleena, Veni ein Com mit den Worten „Ist für sie“ in die Pfote drückte.​
„Ja ? Venátura hier was gibt’s?“ rauschen am anderen Ende „Verzeihen sie ich wollte die Protectorin erreichen ist sie nicht zu sprechen?“ antwortete eine raue Stimme. „Die Protectorin hat mir einstweilig aus wichtigen Gründen das Kommando über ihre Zuständigkeit übertragen wenn sie was zu sagen haben tun sie das jetzt!“​
„Ok, wir haben weiter im Berg ein Fluchtschiff der Eklipse Klasse gefunden groß genug um 2000 Mann und 20 Mechs auszufliegen die Hangar Tore sind offen und das Schiff Startbereit wir haben Ihnen den Weg versperrt und zwingen sie gerade in diesem Moment abzuschalten und aufzugeben ich dachte sie wollen eventuell dabei sein Ma`am.“


„Danke ich sehe was ich machen kann.“ Veni blickte sich um und sah die Mitarbeiter der Protectorin hektisch Daten zu sichern. „Können wir weiter?“ fragte sie den ihr am nächsten arbeitenden Agenten. „Wir brauchen die Daten und noch ist kein Zerstörungsprotokoll aktiv.“​
„Ok Aiolos schnapp dir den Jeep da unten im Mech Hangar und schau das du mit allen anderen in die Abflughalle kommst, handle wie die Protectorin es tun würde, ich bleibe hier und schaue was ich so auf den Monitoren mitbekommen kann.“​
Aiolos salutierte und machte sich auf den Weg. Schnell war er bei dem Jeep von dem Veni gesprochen hatte und brauste mit dem Ding durch die unterirdischen Gänge. Als er den großen Hangar erreichte den Veni Abflughalle genannt hatte blieb ihm die Luft weck. Niemals hatte er sowas großes gesehen, unglaublich für sein Verständnis musste der ganze Berg ausgehöhlt sein um so einen riesigen Raum darin unterzubringen. Er erreichte das Fluchtschiff gerade als sich die schwer gepanzerten Druckshots öffneten und die Menschen mit erhobenen Händen das Schiff verließen. „Ok“ murmelte Aiolos „Ich brauchte definitiv größere Gefängnisse.“​
 
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Kiaran

Guest
hey, ist wirklich toll die Geschichte, bin schon gespannt auf die Fortsetzungen
 
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