Freunde der Natur

MarleyWolf

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[FONT=Arial, sans-serif]Freunde der Natur[/FONT]
„[FONT=Arial, sans-serif]Wissen Sie, für die Natur muss man geboren sein, man muss sie in sich tragen und mit ihr verschmelzen. Ich könnte nicht ohne sie sein und muss sie pur genießen“, so sprach einmal ein körperlich sehr ausladender, gealterter Mann mit Brille und Bart zu mir, welcher in einer Art eigenem Darm steckte, was sich dann aber als eine alte lachsfarbene Sportjacke aus raschelndem Stoff herausstellte. Jene war ihm aber hoffnungslos zu klein geworden, weshalb sein wirklich imposanter Bauch aus ihr heraus quoll.
In seiner Linken hielt er einen ultra- modernen Wanderstock, verziert mit allerlei Kram wie etwa einem Miniaturkompass der an einer kleinen Kordel baumelte, oder ein Bieröffner mit einem Griff aus Hirschhorn. Alles in allem ein ganzer Strauß an mehr oder minder nützlichen Utensilien, die ihrer bloßen Erscheinung nach niemals benutzt wurden – mit Ausnahme des Bieröffners natürlich.[/FONT]
„[FONT=Arial, sans-serif]Ich komme seit über 40 Jahren hierher und genieße die Natur!“, beteuerte er lautstarke und fuchtelte dabei enorm gestikulierend vor meinem Gesicht herum, um mir deutlich zu machen das er die gesamte Umgebung meinte – also von einem Horizont zum Nächsten.
Auf seinem Rücken schlackerte ein kurios anmutender Sack hin und her, der vermutlich in den 80ern ein hoch modernes Sportgerät gewesen war. Mittlerweile hatte er seine besten Zeiten definitiv hinter sich, aber er wehrte sich tapfer gegen den zunehmenden Schulter und vor allem Bauchumfang seines Trägers. Man musste dem Hersteller eines zugutehalten: Das Gewebe war äußerst anpassungsfähig.
Letztlich ähnelte diese Konstellation einer Weinbergschnecke in minzgrün und lachsfarben, jedoch war ihr Haus beim Waschen eingelaufen. Seit sie nun beschlossen hatte auf zwei Beinen zu gehen, Bier zu trinken und jeden harmlosen Survivor anzuhalten der seines Weges trottet, nahm ihre Körperfülle förmlich stündlich zu.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Zu meinem Bedauern war diese Begegnung der aufdringlichen Art nicht die Erste an diesem Tag gewesen. Man muss wissen, es ist ein törichter Fehler an einem Wochenende auf stark frequentierten Wanderwegen zu gehen, insbesondere wenn man sich so verhält wie ich es generell tue. Im Idealfall wird man nur aus dem Augenwinkel schief angesehen und muss sich mit lachenden Kindern beschäftigen, die beim Anblick der toten Mäuse, welche an meinem Gürtel baumeln, verstummen und weglaufen. Je nach Laune fangen sie zu weinen an oder verfallen in Starre. Auf Dauer ist aber selbst dieser witzige Umstand sehr nervtötend. Das sind dann die Momente in denen ich mich über meine Faulheit ärgere keine Stunde Zeit aufgewendet zu haben einen Transportbeutel aus Gras zu flechten. Allerdings hätte das wieder zum Nachteil das ich am Abend dann vergorene Feldmaus zum Abendessen hätte und wer will sich schon seine schöne Nahrung absichtlich in der Sauna verderben? Der Hochsommer ist einer herrliche Zeit für so manche verrückte Route, aber da er auch Unmengen Menschen hinaus lockt, gestaltet sich die Bewegung mitunter als diffizil.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Jenen Fehler, besagte Wanderwege zu benutzen, machte ich nur aus einem entscheidenden Grund: Ich hatte mich tatsächlich verirrt und war in der Nacht 20km zu weit nach Norden abgefallen. Etwas, das mir bislang noch nicht geschehen war und mein Gram darüber nahm durch solche Zwischenfälle fast minütig zu.
Es vergeht bei solchen Situationen keine Stunde, bis man dazu genötigt wird sich fürchterlich aufzuregen. Kurz zuvor hatte mich ein leicht verrückter junger Mann, etwa in meinem Alter, angefahren und gemeint er solle die Polizei rufen, da ich Tierquäler sei. Auf mein Beteuern das diese Mäuse überfahren wurden, vermutlich vom Revierförster oder Almwirt mit seinem Geländewagen und ich sie taufrisch vom Kiesweg gekratzt hatte, antwortete er mit nur ich sei ein Lügner... ich wollte ihm die Plätte der Mäuse darlegen und sie horizontal vor seine Nase halten, doch da war er wohl platt und verschwand eilig den Weg hinab. Die vor Angst bleiche, langhaarige Gestalt an seiner Hand, taumelte im Schlepptau hinter ihm her. [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Normalerweise vermeidet man ganz automatisch den Kontakt zu „zivilisierten“ Menschen, da es nur Scherereien gibt und man von dem ganzen Trip nichts hat, außer Magenschmerzen und Kopfweh. Ich bevorzugte deshalb die Abend- und Nachtstunden für meine Weitwanderungen von einem Gebiet ins Nächste. Das führte manchmal zu absurden Vorfällen. Einmal rammte ich in der heraufziehenden Nacht, beim hinunter Gleiten eines steilen Hanges aus Geröll, einen Jäger, der sich in einer Senke versteckt hatte um Gämsen zu beobachten. Er war davon nicht besonders angetan, aber ließ sich nach einigen Flüchen seinerseits und einem geraunten „Entschuldigen Sie bitte“ meinerseits, wieder nieder.[/FONT]
… [FONT=Arial, sans-serif]der beleibte Mann im eigenen Darm tat mir jedenfalls kund der kenne sich hier bestens aus und habe allenthalben schon alles mindestens dreimal gesehen.
Ich machte gerade Pause auf einem Stein der am Hang des sich windenden Weges lag und hatte gehofft niemand würde mich im Schatten sehen können. Leider war mir der fast übernatürliche Sinn jener Menschen entfallen, mit dem sie einen selbst in stockdüsterer Nacht noch zielsicher entdecken. Gerade war ich dabei eine Hand voll Heuschrecken und Heidelbeeren zu verzehren, eine nach der andern, einzeln und genießerisch kauend um jedes Molekül einzeln zu verarbeiten... da erschien dieser Typ mit seinem Runden Gesicht vor meiner Nase und stierte mich unverwandt einige Sekunden an, ehe er mit seiner Rede begann. Er sei ja schon als Kind hier gewesen und überhaupt nie Zuhause oder innerhalb von vier Wänden, er verabscheut ja Menschen die keine Naturerlebnisse anstreben und sowieso sei er fest davon überzeugt man müsse zurück zu den Wurzeln.[/FONT]
„[FONT=Arial, sans-serif]Wissen Sie, ich war bei den Gebirgsjägern zu meiner Dienstzeit“ prahlte er mit breitem, vom Stolz erfülltem Grinsen auf den Backen.
Woher konnte er auch ahnen das meine Sympathien zum Militär eher gemäßigt waren, wo ich doch schon seit meiner frühesten Anfänge als Überlebensverrückter auf militärische Ausrüstung schwor. So wirkte das natürlich auf einen Nebenstehenden recht martialisch. In seinen Augen rechtfertigte mein Erscheinungsbild seine Annahme, ich sei Angehöriger oder ehemaliger Angehöriger irgendeiner Truppe.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Das ist ja noch erträglich, die wirklich schlimmen Leute sind die tatsächliche Angehörigen eines Militärs. Das kann ich ohne weiteres beschwören. Keine menschliche Stammform ist mit bislang untergekommen, die noch mehr von sich eingenommen und überzeugt gewesen wäre. Diese Menschenart scheint Genuss daran zu finden, sich in einen vermeintlich unausweichlichem Wettstreit zu begeben, wer der verrücktere und härtere Hund sei. Unfreiwillig bekommt man dann Anekdoten aus der eigenen Expeditionsgeschichte serviert, bei denen dann Szenerien stattfinden in denen Wildschweine mit bloßen Händen erwürgt, Regenwürmer wie Spaghetti und Larven wie Popcorn gefuttert wurden. Das alles natürlich nackt, nur mit seinem 30cm langen Messer bewaffnet und irgendwo in Sibirien bei minus 30 Grad Celsius, verfolgt von wahlweise zwanzig Bären, dreißig wilden Kosaken oder, am schlimmsten, einem Schwulen. Oh Graus und Wehe![/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Dann gibt es es noch die Kategorie, welche glaubt ihre Grundausbildung habe sie befähigt Urteile über das Tun von anderen Leuten abgeben zu dürfen. Das sind dann die, die ihre 7 Schuss aus einem klapprigen Sturmgewehr abfeuern durften, ein paar Nächte in einem völlig sinnlosen Biwak verbrachten und nun durch die Gegend laufen als seien sie die wahrheitsgemäße Verkörperung von Davy Crockett.
Ich benutze seit Ewigkeiten die selbe minimale Ausrüstung und bin niemals auch nur ansatzweise ins Zweifeln gekommen ob sie mir dienlich genug sei. Im Gegenteil, mehr als einmal hat sie mich aus brenzligen Situationen geholt. Nun habe ich noch nie Bären abstechen oder Wildschweine erwürgen müssen und es läge mir auch fern dies zu tun... aber derartige logische Zusammenhänge sind diesen Personen offenkundig fremd. Das es wirklich Menschen gibt, die Survival praktizieren, ohne dadurch ihre mangelnde Penislänge kompensieren zu wollen, erscheint ihnen als unmöglich.
Meiner Erklärung, das ich nunmal weder Kriege führen, noch Massenmörder werden will, auch kein medienwirksamer Vorzeigeidiot mit eigener Messermarke und Bekleidungsemblem, entgegnen sie nur ein müdes mitleidiges Lächeln.
In Zeiten von Fernseproduktionen der neueren Zeitgeschichte ist es noch schwieriger geworden sich vor dieser Kategorie Mensch zu schützen, denn nun sind sie alle Experten. Es gibt keinen, wirklich nicht einen, der nicht irgendetwas auszusetzen hätte und selbst eine viel effektivere Lösung parat hätte. Die einzige wirklich wirkungsvolle Gegenwehr ist es dann eine Vorführung zu verlangen, der sie, mangels Praxis, absagen müssen. Aber manchmal nutzt das auch nur bedingt, denn dann haben sie plötzlich Termine, ihre Füße schlafen ein und sie müssen sich wieder bewegen oder andere Ausreden.
Aber immerhin wird man sie damit los.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Da sind mir dann doch Leute, wie der fette Typ im Strampelanzug, lieber.
Die lassen sich zu einigen schwärmerischen Anekdoten verleiten und verziehen sich dann wieder.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Mein Interesse am Überlebenstraining kam eher aus Zufall und das ohne dem direkten medialen Kontakt zu bekloppten Draufgängern, die meinen sie haben die Weisheit gepachtet.
Draußen unterwegs war ich schon als kleiner Junge, zu Fuß und mit dem Rad. Es war mehr eine Flucht vom mich umgebenden menschlichen Abschaum, genannt Schulkameraden und Altersgenossen. Anstatt mich von dem 30 Kilo schwereren, wirklich fetten, Jungen pünktlich zum Wochenende verprügeln und mir mein Taschengeld klauen zu lassen, verschwand ich in Richtung schwäbische Alb.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Für den nicht Ortskundigen unter den Lesern muss ich beschreibend hinzufügen das die schwäbische Alb eine unglaublich skurrile landschaftliche Form besitzt. Es ist eine Art riesige Einöde mitten in Baden-Württemberg. Das Kalkgestein saugt jeden Tropfen Wasser auf wie ein Schwamm und leitet ihn durch spalten im Erdreich sofort ins Grundwasser, somit sind Bäche und Seen Mangelware. Wer dort umherstreift sollte immer ausreichend Wasser zum Vorrat dabei haben.
Allerdings ist dieses Stück Land auch rein menschlich eine Kuriosität.
Man beachte allein den sprachlichen Fall, welcher einem dort begegnet. Selbst für mich, der ich dort geboren und aufgewachsen bin, aber kein wirkliches Wort dieses Dialektes spreche, ist es mitunter schauerlich den Worten zu lauschen. In einer Umfrage ist nicht umsonst das Schwäbische an zweiter Stelle der meistgehassten Dialekte Deutschlands gewählt worden. Direkt nach dem Sächsischen.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Die Menschen dort haben unglaublich sinnlose Angewohnheiten, insbesondere die Älteren unter der Bevölkerung. Es gibt dort einen unerschöpflichen Drang nach Tatkraft und Arbeit, man nennt dies im Dialekt das „Schaffe“, was in etwa dem „Arbeiten“ gleichzustellen ist. Allerdings ist „Schaffe“ nochmal eine Spur härter, denn es bedeutet auch gleichzeitig unermüdlichen Fleiß, immerwährende Beschäftigung und gnadenlose Pflichterfüllung.
Jemand der „Ge schaffe gaaat“ (Zur Arbeit geht) ist ein Geheiligter. Er beschreitet den ehrenvollen ruhmreichen Pfad der Vorfahren und erwirbt damit den Rang eines geschätzten Bürger.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Dies mag der Grund sein, weshalb man in Dörfern, insbesondere auf der Dorfstraße, jeden Tag alte Leute mit Werkzeugen herumlaufen sieht. Allerdings ist der Punkt allein nicht weiter verwunderlich, sie gehen ja schließlich ihrer Arbeit nach... denkt man.
In Wirklichkeit sind selbst die Pausen und die Untätigkeit oftmals davon geprägt, Werkzeuge in der Hand zu halten – eben um geschäftig auszusehen.
Man darf sich nicht die Bloße geben, nichts zu tun.
Auf diese Weise erlebt man dann Situationen, in denen man ein und den selben Mann den ganzen Tag mit einem Hammer in der Hand durch Dorf hinken sieht, doch gleichgültig zu welcher Uhrzeit, er benutzt ihn nie. Er verschwindet in der Dorfkneipe, wo der Hammer neben der Eingangstür prangt und direkt nach dem Verlassen wieder aufgenommen wird, um dann nach Hause getragen zu werden, wo er neben dem Misthaufen auf seinen nächsten Einsatz als Vorzeigewerkzeug wartet.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Es mag für den geneigten Stadtbewohner kurios wirken, aber in den Gegenden in denen ich meine Kindheit verbrachte, war dieses Verhalten allgemein akzeptiert und wurde praktiziert. Je mehr der älteren Bevölkerung ausstirbt, umso seltener wird dieses Verhalten. Die Jugend kümmert sich um den Anschein nicht mehr und gammelt gemütlich im Bushäuschen oder direkt betrunken in ihrer Eigenkonstruktion aus Brettern.
Ab und an wirft man einen Stein nach verhassten Kindern wie mich und verfolgt schwankend grölend den auf dem Rad zügig Forteilenden.
„Wen mir die kriaget du hund'skrippl verrekter...“ - die Übersetzung spare ich mir diesmal.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Mit derart gebildeten Menschen Umgang zu haben ist natürlich eine sehr anregende Sache. Aus diesen Gründen bevorzugte ich die Natur als Rückzugsort.
Damals noch mit einem kleinen Wanderrucksack, gefüllt mit schmackhaftem Essen, einer Flasche voll Wasser und Landkarte. Im Sommer auch mal ein kleiner Schlafsack und eine Thermoskanne mit Tee. Als ich 12 wurde schenkte mein Vater mir einen größeren Armeerucksack, den ich freudig in Betrieb nahm. Daraufhin wurden meine Touren immer ausgedehnter und meine Ferien bestanden nur noch aus Bewegungen in der freien Wildbahn.
Nun muss man nur wissen das es kaum ein zersiedelteres Gebiet gibt, als die schwäbische Alb. Überall nutzlose kleine Dörfer und im Grunde gibt es keinen noch so naturbelassenen Wald, keine Wiese, keinen Bach, der nicht von irgendwem einmal genutzt und verschandelt wurde. Mitunter ist die Alb deswegen sehr sehr hässlich.
Einige wenige Gebiete sind wiederum ansehnlich und schön.
An ihrer südlichen Grenze fließt die Donau und das in noch recht jungfräulicher Frische. Als ich später weiter flussabwärts wohnte, gefiel sie mir nicht mehr sonderlich, sie war dann nur noch einer dieser namenlosen riesigen schiffbaren Flüsse.
Doch hier oben, in relativer Nähe ihres Quellgebietes, hatte sie noch einen natürlichen Charakter, der mit sehr gut gefiel. Im oberen Donautal gibt es steile Felswände, welche gern von Kletterern frequentiert werden. Oben, auf den Felszinnen, haben in früheren Zeiten allzu gern Ritter und andere namhafte Personen ihre Burgen platziert. Heute sind es Ruinen und man kann von einer zur Nächten wandern, was sehr schön im Herbst ist.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Irgendwann geriet ich an das Überlebenstraining, vielmehr aus praktischen, als aus profilierenden Gründen. Denn mir wurde es einfach zunehmend zu blöde einen riesigen Rucksack mit mir herum zu schleppen.
Mir gefiel der Gedanke auch ohne alldem auszukommen. Je weniger desto besser, je minimalistischer desto effektiver. Da meine Finanzlage zu jeder Zeit denkbar dürftig ausfiel, musste ich mich mit dem günstigsten und zugleich preiswertesten begnügen was es auf dem Markt gab. Zur damaligen Zeit gab es noch kein Internet, zumindest nicht in jener Form in der wir es heute kennen. Ein Umstand der manchem Leser vermutlich wie die Beschreibung des Lebens von Höhlenmenschen vorkommen mag. Dennoch gab es Möglichkeiten an gute Ausrüstung zu kommen, viel benötigte ich ohnehin nicht.
Das wichtigste war ein ordentliches Kleidungsstück das jede Belastung klaglos hinnahm und dennoch wärmte, schützte und glücklich mit einer Bürste zur groben Reinigung war. Ich entschied mich deshalb für eine Kombination der Panzerfahrer, in oliv. Sie kostete mich ganze 10 Mark und war sichtlich gebraucht, was mich aber nicht schreckte – sie würde sowieso arg verschleißen.
Dem Rat meiner Lektüre folgend besorgte ich mir eine alte Koppel der Bundeswehr und ein entsprechendes Messer, welches mein Universalgerät für alles wurde. Hätte es Kaffee kochen können, ich würde heute mit nichts anderem leben. Teilweise muss ich mir heute noch irgendwelche Tiraden von gesetzesverliebten Menschen anhören, die mir die auswendig gelernten und eifrig zitierten Paragraphen herunter beten, welche es mir untersagen zu atmen, zu gehen, zu stehen, zu leben, zu existieren und generell alles, außer sterben, das sei Umweltverschmutzung und verboten.
Ich entgegne diesen Menschen generell, das sie mich gepflegt am Abend besuchen dürfen, es aber nicht müssen und sich um ihren Kram zu kümmern haben. [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Es gibt bei den Menschen ja eine seltsame Missgunst.
In Anbetracht der Tatsache das man niemandem auch nur einen Grashalm wegnimmt, wenn man sich zwischen zwei Bäumen einen Haufen altem Laubes auftürmt und darin die Sommernacht verbringt, erscheint es schon lächerlich das es überhaupt jemand fertigbringt seine Zeit zu opfern einem gesetzliche Vorträge zu halten.
Gleichzeitig verweise ich auf die Tatsache das 14jährige Jugendliche in aller Öffentlichkeit harten Alkohol konsumieren und sich über diese Verstöße niemand mokierte, nicht das ich wüsste und ich erlebte das 3 Jahre lang, jedes Wochenende.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Ich vermute mittlerweile das es in den Menschen eine Art von Kampf gibt. Einerseits wurde ihnen die absolute bedingungslose Hörigkeit gegenüber der Gesetze oktroyiert – andererseits sehnen sie sich nach Freiheiten und Entfaltung ihrer Träume, weshalb sie in diesem Konflikt gefangen sind.
Anstatt das sie nun sagen würden „Leben und leben lassen“ entscheiden sie sich für die missgünstige Variation und versuchen ihren Anspruch bis aufs Messer durchzusetzen.
Als Rechtfertigung dienen ihnen dann Vorfälle von Personen die während offenkundiger geistiger Umnachtung mit einem Feuer den Wald fast abgefackelt hätten, oder irgendwelche geschützten seltenen Pflanzen ausgegraben hätten.
Auf diese Weise kriminalisieren sie jeden und bezichtigen jedermann eines generellen Verbrechens. Die bloße Möglichkeit man könne jemand sein, der solche Taten vollbringt, ermächtigt sie schon dazu Urteile zu fällen. So gerät jeder der durch die Wälder dieses Landes geht unter den Generalverdacht der besitzergreifenden und behördlichen Personen. [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Aus diesem Grunde lernte ich hinzu und lernte demzufolge den Kontakt zu jenen Menschen zu meiden, indem ich ihre notorische Faulheit ausnutzte. Die meisten dieser Personen sind nämlich zu faul aus dem Auto zu steigen und mehrere hundert Meter zu gehen. Nebst sie einen erst einmal finden müssen, was man durch Tarnung und entsprechendes verhalten erschweren kann... so fühlt man sich in seinem eigenen Land wie ein Schwerverbrecher, nur weil man ohne auch nur einen Grashalm abzureißen, irgendwo übernachten möchte.
Einige Zeit meiner Jugend regte mich dieser Umstand enorm auf und die Aufdringlichkeit so mancher Personen ging mir sehr an die Substanz. Aber mit den Jahren gewöhnt man sich an diese ganzen Spiele und lernt sogar, sie gegen ihre Anwender auszulegen.
Es kann Wunder wirken, wenn man dem geschätzten Wildhüter vorhält das 50 Meter weiter den Weg hinunter Waldmaschinen tiefe Furchen in den Waldboden gerissen haben, so das selbst Büsche und Sträucher entwurzelt und vernichtet wurden. Wie mag er nun ernsthaft behaupten, dass das Gewicht meines 50kg schweren Körpers einen größeren Schaden auf dem Erdboden angerichtet habe? Ein Mensch mit Grips im Kopf erkennt dieses Paradoxon und lässt nach.[/FONT]
 

MarleyWolf

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[FONT=Arial, sans-serif]Zur Verteidigung jener Menschen sei noch gesagt das es durchaus bekloppte Zeitgenossen gibt, die es fertigbringen selbst die simpelsten und einfach nachvollziehbare Regeln zu verletzen. Da gibt es dann Leute die mutwillig Pflanzen abschneiden, die nicht nur wunderschön sondern auch entsprechend selten sind. Oder die arme Blindschleichen zu Tode trampeln, weil sie aus Dummheit glauben es sei eine Schlange. (Wobei man sich dann automatisch fragt wieso man eine arme Schlange töten muss...)[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Deshalb verstehe ich schon wie man mit der Zeit, bei all der sinnlosen Zerstörung, abstumpft und seine Objektivität verliert. Es ist allerdings bedauerlich und unnötig.
Es zeigt nur wie verliebt unsere Nation nach Vorschriften ist und wie gerne man sich in die Vorgabe und blinden Gehorsam flüchtet. In anderen Ländern habe ich andere Kuriositäten erlebt, aber niemals diese unglaubliche Liebe zur Ordnung und Gesetzestreue wie in Deutschland. Es scheint fast so, als seien die Einwohner glücklich darüber, ihre Mündigkeit abzugeben und für alles und nichts eine Vorschrift zu haben. Dabei kann der gesunde Menschenverstand soviel mehr, als jedes Gesetzbuch.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Anderen Gesetzmäßigkeiten folgt die Zunft der Wanderer, der Outdoorler und der Survivor.
Früher da nannte man das noch Wandern, heute heißt es „Hiking“, früher sagte man noch man sei gerne draußen unterwegs, heute benennt man das als „Outdoor“ und versachlicht es als „das Outdoorsein“. Während dem gebürtig englischsprachigen unter uns schon langsam übel wird, benutzt der geneigte moderne Mensch weitere Worte um seiner Aktivität in der Natur Ausdruck zu verleihen. Da fallen dann Begriffe wie „Berg-hiking“, „extreme weit hiking“ oder solche verrückten Konstruktionen wie etwa „Outdoorfavorit Berg Hiking e.V.“ in exakt dieser Schreibweise.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Alles was sich heute auf dem Markt für Wanderer verkaufen soll, muss entsprechend gekennzeichnet sein. Es muss ein „-ing“ dahinter und am besten noch ein „action“, „outdoor“, „survival“ davor. Man kann es auch kombinieren.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Das beschreibt die Anbieter.
Nun kommen diejenigen die diesen Schund konsumieren.
Das sind dann jene Personen, die einem während so mancher Wanderung auf den Geist gehen und in ihrer Schilderung der Vorzüge dieses Laminats und dieser Schuhe sich in Höhenflüge psychischer Freuden ergehen.
Jene Menschen, die niemals müde werden einem vorzuhalten welchen unsagbar schrecklichen Fehler man begangen habe, sich einen minderwertigen, viel zu unzuverlässigen, klobigen, altmodischen Rucksack aus Baumwollstoff gekauft zu haben.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Man verinnerliche sich einmal die Unterschiede.
Mein Rucksack für kleine Bergwanderungen ist jeher ein kleiner schmächtiger Geselle der Gebirgsjäger. Er ist nicht unglaublich bequem, aber dafür simpel und robust. Außerdem kostet er gebraucht keine 15 Euro. Wenn er kaputt geht, kann man ihn allzu meist nähen oder mit Draht zusammen flicken. Und gibt er dann nach jahrelanger Plage doch endgültig seinen Geist auf, dann hole ich mir einen neuen gebrauchten.
Zudem ist er in einem schicken oliv gehalten, was ich sehr apart finde, da er so nicht auffällt wie ein Papagei der in Neonfarbe gefallen ist. Nebst bleicht dieses oliv mit den Jahren hübsch rustikal aus und der helle Baumwollstoff kommt zum Vorschein. Das sieht nicht nur zünftig aus, nein, es gibt dem Ding sogar ein natürliches Muster.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Der Rucksack meiner hochtechnologischen Kollegen ist atmungsaktiv hyperaktiv omnidirektional auf den Rücken ausgerichtet und durch neueste ergonomische Erkenntnis geformt, die besagen,das der Mensch einen Rücken und zwei Schultern hat.
Aufgrund wissenschaftlicher Ergebnisse ist man zu der Weisheit gekommen, das ein Rucksack möglichst gut Dinge aufnehmen sollte und aus irgendeinem wunderlichen Umstand heraus, tut es dieses Wunderwerk der modernen Materialkunde tatsächlich.
Allerdings muss man dafür zwei Steckschnallen, einen Seilzug, eine Regenschutzklappe und einen Reißverschluss öffen, um an den Inhalt zu gelangen. (Bei mir sind es lediglich zwei kleine Schnallen und die sind in 3 Sekunden offen).
Die vom Hersteller garantierte wasserdichte Beschichtung erweist sich beim ersten Gewitter als vermeintlicher Fabrikationsfehler, den seltsamerweise alle Exemplare haben.
Nach einer 6stündigen Wanderung auf einen Gipfel und zurück zeigen sich beim High-End Modell die ersten Erscheinungen von Überstrapazierung, was auch nicht anders zu erwarten war. Die Nähte an den Riemen sind zu eng gestochen, das Material zu dünn. Aber das ist ja der Vorteil dieses Wunders, es wiegt ja so wenig.
Nebst muss der Hersteller sicherstellen das sein Wunderwerk nach maximal 3 Jahren den Geist aufgibt, damit sich der gut betuchte Outdoorler einen Neuen kauft.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Auch wenn es vielleicht anders klingen mag, ich habe nichts gegen diese Leute. Solange sie mich in Frieden lassen, sollen sie tun was ihnen beliebt. Das Dumme ist nur, sie lassen mich nicht in Frieden. Es ist bislang noch bei jeder größeren Wanderung geschehen, das es jemanden gab, der seine Meinung über meine minderwertige Ausrüstung kundtun musste. Wenn nicht schon beim Aufstieg, dann in der oben gelegenen Berghütte, während sie ihren obligatorischen Alkohol süffeln und sich darüber verwundert äußern, das ich einen Apfelsaft trinke. Dies führt unweigerlich zur Kritik an meinem Äußeren.[/FONT]
… [FONT=Arial, sans-serif]das alles geht einem durch den Kopf wenn man von einem beleibten Mann angesprochen wurde, der einem seine ganze Jugend erzählt und man irgendwie versucht seine geistige Kohäsion nicht zu verlieren.
Doch nun endlich hatte er seine Erinnerungen erschöpft und ich konnte ihm eine schöne Wanderung wünschen, denn er war auf dem Weg nach oben und ich, zu meinem unsagbaren Glück, musste von diesem Bergrücken runter.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Wie ich mich in der Nacht um 180° irren konnte war mir noch immer ein Rätsel. Normalerweise suche ich schon zur Dämmerung Fixpunkte und plane den Weg so gut es die Fernsicht zulässt im Voraus.
Meine Auflage für diese Art von Training ist es, ohne Hilfsmittel auszukommen. Das schließt Kompass und Karte mit ein. Zwar führe ich sie mit, für Notfälle, aber ich nutze sie nicht. Aus voller Absicht. Das alleine treibt manchen Wander-Enthusiasten schon die Wut auf die Stirn, wie könne man nur so fahrlässig sein.
In Wirklichkeit benötige ich meistens ohnehin keine Karte, weil ich kein Ziel habe. Es gilt eine Richtung und eine etwaige Dauer einzuhalten, der Rest ergibt sich. Distanzen messe ich an den Schmerzen meiner Beine oder grob anhand der Punkte von denen ich die nächste Etappe plane. In den Bergen sieht man zumeist nicht sonderlich weit.
Entweder versperren einem Berge die Sicht, oder Bäume.
Nur selten geht man in Tälern, einen Fluss hinunter oder steht auf einem Gipfel, so das man weiter als maximal fünf Kilometer sehen kann. Der Rest ist Gefühlssache.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Es ist mitunter eine sehr aufreibende Beschäftigung, allerhand nützlichen Krempel in seinem Rucksack herum zu tragen, ihn aber nicht benutzen zu dürfen.
Das Einzige was ich mir zugestehe ist ein Kocher für Tee und ein 60 Meter langes Bergseil, mit dem ich Steilhänge überwinden und damit Stunden an Abstiegsweg abkürzen kann. Richtig blöd wird es aber, wenn man die Distanz falsch abgeschätzt hat und sich dann am Seilende, 10 Meter über dem Boden, wiederfindet.
Das hatte ich bislang einmal und hoffentlich nie wieder... es dauerte 2 Stunden bis ich mich mittels zweier Prusikschlingen und viel Mühe wieder nach oben gehangelt hatte und das in praller Mittagssonne im Hochsommer.
Man muss wissen, es geht nicht einfach das Seil an einen Baum zu binden und dann nach unten zu rutschen. Schließlich will man das dämliche Seil ja wieder mitnehmen wenn man unten ist. Also halbiert man es und legt es genau an der Mitte um den Baum herum, dann knotet man die Enden zusammen. Das ist enorm wichtig, macht man das nicht, flutscht man einfach durch das Seil wenn man am Ende der 30 Meter keinen Boden unter den Füßen hat... naja, das wars dann mit dem Genuss der Rentenbezüge.
Deshalb der Knoten am Ende, sinnigerweise hat man natürlich vorher ermittelt ob das Seil auch bis unten reicht. Dazu binde man etwas schweres, vornehmlich den Rucksack, daran und lasse es hinab. Blöd ist es nur wenn der Rucksack aus irgendeinem Grund keine Lust mehr hat an dem Seil zu hängen und hinab stürzt. Was mir beinahe einmal geschehen ist, weil einer der Schultergurte abgerissen ist. Zum Glück hielt der zweite Gurt.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Ist man sich nun sicher das man unten ankommen kann, lässt man das Ding hängen und lässt sich hinab. Da ich generell zu Faul bin mir einen Klettergurt anzuziehen und mir das ganze Zeug meistens zu gewichtig ist, mache ich das im Dülfersitz.
Wieder so eine Sache bei der den Leuten vor Wut über meine Nachlässigkeit die Augen aus dem Schädel quillen. Während der Mann von der Bergwacht in Tobsucht gerät, verweise ich auf die Tatsache das ich noch lebe und diese Technik niemals anwende wenn ich keinen Kontakt zur Wand hätte. Im freien Hängen wäre selbst mir dieser Drahtseilakt etwas zu verrückt.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Unten angekommen klinkt man sich aus dem Seil aus, so man sich überhaupt eingebunden hat, öffnet den Knoten und zieht das Seil zu sich an einem Ende durch. Wenn man nun Glück hat, dann klappt das und man weiterziehen.
Hat man aber Pech, dann verheddert es sich irgendwo an einem Gesträuch und man kann ziehen wie ein Stier, es wird nicht zu einem kommen.
Im schlimmsten Fall muss man dann tatsächlich das Stück was man noch erreichen kann abschneiden, besser als gar nichts und den Rest hängen lassen... naja, oder 4 Stunden wandern und drumherum und wieder hinauf latschen, es zu holen.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Die Meisten fragen mich ja, wieso ich mir soetwas überhaupt antue.
Ich kann nur entgegnen das es unheimlichen Spaß macht. Stelle ich es richtig an, treffe ich wochenlang keine Menschen, bin völlig autark und fernab jedes Weges. Niemand weiß von meiner Anwesenheit und irgendwie gefällt mir der Gedanke das irgendwann einmal jemand meine Gebeine in einem Seitental findet, weil ich dann doch den finalen Fehler begangen habe. Auch wenn ich tunlichst versuche dem aus dem Wege zu gehen, denn wer will schon nach all der Mühe nicht einmal davon erzählen können?
Es verschafft einem Klarheit über die eigenen Fähigkeiten und die eigenen Grenzen.
Wozu das gut ist, weiß ich nicht genau, aber es fühlt sich zumindest gut an. Ähnlich wie beim Sex, nur langfristiger, also mehr wie beim Kinder aufziehen, nur erfreulicher und ohne Pubertät.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]In den letzten 12 Jahren habe ich soviel Zeug erlebt das es locker für drei Bücher reichen würde und es sollte mich stark wundern wenn davon nicht wenigstens zwei Erlebnisse lesenswert wären, schon allein weil man sich dann über mich lustig machen könnte.
Die Menschen lesen ja gerne Sachen, die sie niemals selbst tun würden, aber immer gerne Kommentare dazu abgeben, was sie anders machen würden.
Sie laben sich an den Taten der anderen und müssen dabei nicht einmal die Füße bewegen. Eine sehr bequeme Art der Kritik und Belustigung.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Generell bin ich allein unterwegs, ich genieße die Abgeschiedenheit und auch die Einsamkeit. Ganz selten gehe ich mit sehr sehr guten Bekannten und Freunden einmal in die Welt. Allerdings dann meistens mit gebremstem Schaum, denn für die allermeisten ist es einfach zu viel des Guten.
Mir ist bewusst geworden das diese Form der Tätigkeit eine Art Therapie für das Selbstbewusstsein ist. Man sollte es nicht meinen, aber diese Aktivität und Erkenntnis der eigenen Kraft bzw. Fähigkeiten, macht einen neuen Menschen aus einem.
Dieses Phänomen ist mir nun schon öfters untergekommen und es erstaunt mich dann doch jedes mal aufs Neue. Vielleicht sollten alle die an sich selbst zweifeln, lieber mit dieser natürlichen Methodik vorgehen, anstatt die Form des perfekten Suizides auszuarbeiten. Ich würde es ihnen jedenfalls sehr wünschen, Kreativität muss man fördern und so mancher Selbstmörder legt unheimliche Kreativität an den Tag.
Während meiner dunkelsten Zeit empfand ich es als Genugtuung durch mein Hobby zu Tode zu kommen, es wäre ein Unfall, aber es käme meinem Wunsch nach einem Ende sehr zugute. Heute sehe ich das alles etwas anders, weswegen ich heute anders vorgehe.

(...)
[/FONT]
 

Sheroth

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Wow! Hammerstark... Hab echt respect vor dir! Das hat mich irgendwie bis zum schluss gepackt.
 

MarleyWolf

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Freut mich, dass es ein bisschen Anklang findet.
Vielleicht komme ich ja doch irgendwann dazu, die durchaus witzigen Details meines bis dato recht bekloppten Daseins, in schriftlicher Form zu behandeln.

Jedenfalls, habet Dank fürs Lesen!
 

AtomWolf

Frischling
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[FONT=Arial, sans-serif] auch kein medienwirksamer Vorzeigeidiot mit eigener Messermarke und Bekleidungsemblem[/FONT]
Ich weiß, wen du meinst *hust* *Bear Grylls* *hust* xD

Abgesehen davon, dass deine Geschichte nicht nur großartig geschrieben, sondern auch über weite Strecken endlos lustig ist, muss ich sagen, dass ich richtig neidisch bin auf dich wegen deinen Erlebnissen. Ich hoffe, dass ich sowas in Zukunft auch mal machen kann, einfach weil mich die Natur so reizt :lol:
 

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