Finders, Das Ei des Schlangenkönigs

Yaju

Frischling
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Ich möchte euch gerne meine Geschichte vorstellen. Die Hauptpersonen sind meine Fursonas: Leeun das Zebra, Tamashii die Carri, Eneycia die Sergal und Kurai die Zosora.
Aotora hat mir bereits ein wenig (sehr sehr sogar ^^) geholfen Fehler auszubessern, dafür bin ich sehr Dankbar!
Vielleicht gefällt euch ja meine Geschichte!
(ich möchte beweisen (ganz ein wenig auch, natürlich für mich selbst) das man mit LRS doch eine Geschichte, sogar eine Geschichtsreihe, schreiben kann. Wen man sich nur genug mühe gibt!)

Kapitel 1






Das Gedrängel war enorm. Was nicht verwunderlich war, so versprach der Auftrag gut bezahlt zu werden und es gab keine Einschränkungen der Crews. Was allerdings auch bedeutete, dass die meisten Findercrews Amateure, Anfänger oder einfach unfähig waren. Eine Spezielle Crew hat sich nicht in das Gedrängel gestürzt. Sie blieben am Rand der Menge und starrten zu dritt auf ein Hologramm, denn das Zebra Leeun war ein Technikhexe, sie hatte eine ihrer Drohnen in den Himmel geschickt. Diese war nun ganz vorne, ganz nah am Balkon des Königs von Teresh, und sie konnten alles sehen und hören. Sie musste aufpassen, dass die Flugfähigen Kreaturen, die sich in der Luft tummelten, abgeschossen wurden. Dann wurde es schlagartig still, als der Schlangenzentaur, König Seash von Teresh, elegant auf den Balkon ging. Da jeder hören wollte, was der König sagen wollte, war nur das Rauschen der vielen Schwingen der Flieger zu hören. „Meine Freunde!“ begann der König, obwohl seine Stimme magisch verstärkt wurde, war für die hinteren Reihen unmöglich zu verstehen, was er sagte. Um zu verhindern, dass nun alle, die in der direkten Umgebung nichts von dem verstanden, was von Leeuns Übertragung übermittelt wurde, nach vorne drängen, übersetze das Gerät, dass sie um ihr Handgelenk trugen. Das Hologramm spielte alles in einer Geheimsprache ab, Welche nur Tamashii, Eneycia, Kurai und natürlich Leeun verstanden, man wollte ja der Konkurrenz nicht auch noch helfen. „Etwas Wertvolles ist mir Gestohlen worden.“ Fuhr der König fort, nachdem der Applaus abgeklungen war. „Das versteinerte Heilige Ei von Teresh wurde aus dem Schrein endwendet! Und diejenigen, die in der Lage sind mir das Heilige Ei zurückzubringen, werden mit 40 Mithrilmünzen und einem Blaudiamant, der so groß ist wie meine Faust, belohnt. Nur weil es auch eine Herzensangelegenheit ist, kommt noch ein kleines Juwel, namens Himmelstern dazu!“ ein Raunen ging durch die Menge, da bekannt war, dass es auf der ganzen Welt nur 26 dieser speziellen Juwelen gab, deshalb war die Belohnung enorm. „Jeder Crew, die sich anmeldet und den Auftrag annimmt, ist diese Belohnung sicher, wenn sie das Heilige Ei zu mir zurückbringt!“ Nun fing das Große Gedrängel an, denn jede Crew wollte sich natürlich so schnell wie möglich anmelden und sich für den Auftrag vorbereiten. Doch die die Erfahrenen Crews haben bereits ein Mitglied an der Anmeldestelle platziert, um einen Platz weit vorne zu sichern. So auch die Crew von Leeun. Um auf Nummer Sicher zu gehen, machte Eneycia gleich eine Räuberleiter, auf die Tamashii gleich aufsprang, die starke Sergal katapultierte die Carri in die Luft. Natürlich waren da auch andere Flieger, aber Tamashii hatte vorgesorgt: Sie hatte zwei Magiespeicherkristalle in der linken Hand, was ein Magisches Schild um sie herum aufgebaut hatte. Jeder, der versuchte, sie zu schubsen oder gar vom Himmel zu holen, prallte auf das Schild, dass den Angriff wirkungslos machte. Mit einem Fauchen landete Tamashii neben ihrer Stiefschwester und verjagte so gleich zwei Zwerge, die sich nach vorne mogeln wollten, zwei weitere hatten Kurai abgelenkt, mit einer wütenden Carri legte man sich nicht an, noch weniger, wenn eine Zosora gleich daneben stand und diese auch schon wütend war. Einem der Zwerge rutschte aber ein „Doofes Katzenvieh“ raus… Schlagartig war es in der ganzen Umgebung still. Der Zwerg stolperte einen Schritt zurück… Carris hatten einige Dinge gemeinsam: Sie waren alle mächtige Elementarmagier, hatten eine Vorliebe für Salzwasser, und hassten es, als Katzen bezeichnet zu werden. Wohl vor allem ihr Kopf, der, bis auf die Hörner, der einer Katze war, war Schuld an diesen Bezeichnungen. Der Körper allerdings war der eines aufrecht gehenden Drachen. Der Schwanz endete in einer Flosse, die großen Schwingen auf dem Rücken waren auch Drachentypisch, nur hatte sie ein Fell und keine Schuppen. Überraschenderweise schien sich Tamashii wieder zu entspannen, Kurai traute dem Braten nicht, den Tamashii gerade erfolgreich den beiden Zwergen auftischte. Denn kaum hatten sich die Beiden Störenfriede ebenfalls entspannt, wurden sie von einem kleinem Tsunami getroffen und weggespült. „Ihr kleinwüchsigen Menschlein, stellt euch mal dahinten an!“ Kurai liess ein lautes, bellendes Lachen hören, „Sehr Taktvoll, genial“ Tamashii verbeugte sich vor den Leuten, die ihr Applaudierten. Kurai und Tamashii gaben ich gegenseitig eine Faust, die Zosora und die Carri waren zusammen aufgewachsen, diese Geste machten sie schon, seit sie kleine Kinder waren.



Als Tamashii und Kurai endlich drankamen blickte ihnen eine gelangweilte Menschenfrau entgegen: „Name, Rassen und Funktion der Crew-Mitglieder bitte.“
 
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Fiete Langohr

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Die Geschichte klingt gut und erinnert mich ein wenig an pen and paper Rollenspielabenteuer. Bin mal gespannt, wie es weiter geht. Anmerkung zum Text: ein paar Absätze haben mir beim Lesen gefehlt. Das mag beim Texteinfügen verloren gegangen sein, aber dafür gibt es die Funktion im Menü "aus MS-Word einfügen".
 

Yaju

Frischling
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vielen lieben dank! ja ich glaube die abschnitte gingen verloren als ich die Korrektur übernommen habe (und natürlich wo ich selber geschrieben habe ^^)

Ich finde es klasse das es dich an ein pen and paper Rollenspielabenteuer erinnert, das war im Hintergedanke gewollt ^^

Ich werde bei der nächsten Seite darauf achten :lol:
 

Yaju

Frischling
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und Seite 2:

„Tamashii, Carri, Elementarmagierin, Köchin, Lizenzen für alle Gifte von Areyas. Leeun, Zebra, Elektronikhexte, Cyberhunter. Lizenz für diverser Maschinen und Roboter, unteranderem den Cerberus „L.I.A.M.". Eneycia, Sergal, Kampfmagieexpertin, Strategin. Kurai, Zosora, Heilerin, Fluch Expertin." Kurai Leierte das so schnell nieder das die Frau kaum nachkam mit Notieren. „Tamashii schreibt man mit zwei I," korrigierte Tamashii die Frau. Diese blickte nun völlig verdutzt zu Kurai, welche sich durch ihr blaues Haar fuhr: „Noch nie eine Zosora gesehen?" die Frau schüttelte den Kopf und starrte weiter die Zosora an, die sie daraufhin anlächelte. Das Haifischgebiss mit den unzähligen Zähnen ließ die Frau ein wenig zusammen zucken, doch was hatte sie erwartet bei einem Wesen, das vor Jahrhunderten aus Tauren und Schwarzspitzen-Riffhaien endstanden ist?

Am Abend gingen sie alle vier noch in das Gasthaus, ihre Sachen waren Gepackt, doch es war in dieser Gegend nicht ratsam, Nachts loszuziehen. Dass lag an den Nachtvipern, hochgiftigen schwarzen Schlangen, die man in der Dunkelheit kaum sieht. Die nachtaktiven Riesenschlangen konnten locker einen normalgroßen Tauren fressen. Natürlich waren auch noch andere Crews anwesend, nur „Rookys" waren schon losgezogen, oder Crews, die dermaßen von sich selber überzeugt waren und es wagten, doch schon loszuziehen.
Eneycia hatte gerade einen fünf Liter Krug Bier auf ihren Tisch gestellt, als sie vom Nachbarstisch das Gespräch mithörte: „Es sind verdammt viele berühmte Crews am Start, das wird nicht einfach!" meinte der Wolf zu einem Elfen, dieser nickte „Ja, aber ich habe auch von einer Crew gehört, die soll nur von vier Weibern geführt werden! Wie lächerlich ist das den bitte?" er blickte schnell zur Schildkröte, die auch am Tisch saß: „Sorry Niri, aber Mädchen haben ohne uns harten Kerle einfach nichts verloren in der brutalen Wildnis!" die Schildkörte kicherte und nickte. Eneycia konnte einfach nicht mehr weiter zuhören und ging zu dem Tisch, wo sie das Gespräch aufgefasst hatte, da es so oder so klar war. von welcher Crew die Rede war. „Ich bin von dieser Weibercrew, ich will euer stärkstes Mitglied zu einem Armdrück-Wettbewerb herausfordern!" Eneycia ignorierte Leeun die sich krampfhaft die Augen rieb, sie ignorierte auch ihren Kommentar, dass sie sich doch lieber wie eine Frau benehmen soll und nicht wie ein primitiver Schläger. Der Ork, der am Tisch saß, grinste, „Du hast keine Chance, kleine Sergal! Ich zerquetsche deine Hand wie eine Zitrone!" Die Sergal setze sich und trank mit einem Schnauben noch einen Schluck Bier.




„Brich ihm wenigstens nichts, ich habe keine Lust, den zusammenzuflicken! Wirt! Noch ein Bier, aber nicht so ein kleines Gläschen!" rief Kurai durch das ganze Gasthaus. Der Zwerg der Gruppe des Orks blickte zur Zosora Sie hatte den fünf Liter Krug, den Eneycia vorhin gerade auf ihren Tisch gestellt hatte, mit ein paar Zügen geleert. „Na, kleines Fräulein! Denkst du, du kannst mit einem Zwerg mitthalten?" Kurai lächelte, „Noch nie hat mich ein Zwerg auch nur beschwipst machen können!" der Zwerg konnte diese Antwort, die schon beinahe eine Beleidigung war, nicht hinnehmen und setze sich auf Eneycias Platz und rief so laut er konnte „Wettsaufen! Wer Verliert, Zahlt eine Runde und die Wette!" das ganze Gasthaus brüllte vor Freude, der Wirt war am lautesten, da er an einem Wetttrinken am meisten verdiente. „Pah! Ich soll mich wie eine Frau benehmen und Kurai macht ein Wettsaufen?!" lachte Eneycia lauthals heraus. Leeun endschied, dass zu ignorieren. Sie und Tamashii prosteten sich zu und Tamashii stimmte ein Lied an, das sie zum Trinkspiel umfunktioniert hatte.
Alles im allen war es ein schöner Abend, Eneycia brach dem Ork nicht den Arm, verstauchte diesen nur, und der Ork würde ihn ein paar Tage nicht mehr gebrauchen können. Kurai trank den Zwerg unter den Tisch und konnte immer noch einigermaßen klar sprechen, als sie aber ein ganzes Metfass zusätzlich leerte, musste Leeun sie zu ihrem Zimmer tragen. Tamashii durfte in die Küche und tauschte mit dem Koch Rezepte aus, verputze dafür aber den restlichen Tagesvorrat.
Am nächsten Morgen, kurz vor Sonnenaufgang machten sie sich fertig für den Aufbruch, wie die meisten anderen Crews auch. Während Tamashii, Kurai und Eneycia ihren Wagen beluden, hatte Leeun eine hitzige Diskussion mit einem Beamten, der für Ordnung sorgen sollte. „Es ist mir egal, was es ist, Zugtiere, die Caniden oder Feliden sind, oder andere Fleischfresser, haben einen Maulkorb zu tragen!" Leeun dachte, sie sei im falschen Film, ein Deutscher Schäferhund in Uniform verlangte doch tatsächlich, dass sie ihrem Liam einen Maulkorb pro Kopf überzog! „Hören sie mir doch zu! Ich bin Cyberhunter und das ist mein Techbegleiter!" Die Aufsichtsperson schien davon nicht überzeugt zu sein. „Wenn sie keine Maulkörbe aufziehen, werde ich sie nicht weiterreisen lassen!" Leeun stampfte resigniert mit dem Huf auf, sie ging zum hinteren Teil des Wagens. Sie ignorierte die anderen, die sich gerade köstlich auf ihre Kosten amüsierten.
 
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Fiete Langohr

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Klasse, jetzt gibt es neben einer unterhaltsamen und tollen Story auch noch schöne Illustrationen. Ich bin begeistert.

Einzig bei der Rechtschreibung haben sich ein paar Fehler eingeschlichen, aber das weißt du vermutlich selbst.
 

Yaju

Frischling
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:lol: schön das dir die Geschichte und die Bilder dazu gefallen :)

die sachte mit den Fehlern... jaaa ich versuche die so gut wie möglich auszumerzen was leider nicht gerade einfach ist :-?
Grammatik und Rechtschreibung waren leider noch nie wirklich meine Freunde... aber ich gebe mir Mühe das es so wenig wie möglich sich einschleichen....
 

Yaju

Frischling
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und Seite 3 :)

Sie wühlte in einer Tasche herum und nahm ein langes Lederband hervor, das sie mit einem Messer in drei gleiche Teile zerschnitt.



Sie ging wieder zu Liam und band ihm vor dem Ordnungshüter die drei Mäuler zu. Der Schäferhund wollte nicken, wurde aber von einer aufgebrachten Stimme unterbrochen: „Das können sie doch nicht machen!“ die silberhaarige Elfin blickte Leeun böse an, „Ausgerechtet von einem hochentwickeltem Tier wie ihnen hätte ich mehr Mittgefühl erwartet gegenüber eines solchen, wunderschönen Tieres!“ Leeun stieß einen kleinen, wütenten Schrei aus. „Verdammt nochmal! Liam ist ein verdammter Roboter, den ich selbst gebaut habe! Es ehrt mich ja, dass sie ihn alle für echt halten, aber nicht mal sein verficktes Fell ist echt“ Die Elfe stütze wütend die Hände auf ihre Hüfte, „und wenn er nicht echt ist, warum haben sie ihm dann die Mäuler zugebunden?!“ Leeun blickte nun beide mit offenem Mund an, sie zeigte auf den ersten Ordnungshüter, „weil der gesagt hat ich muss!“ der Schäferhund drehte sich sofort zur Elfe und hob beschwichtigend die Hände, „Ich habe nur verlangt, dass sie ihm einen Maulkorb umbinden soll, nicht, dass sie ihm die Schnauzen zubinden soll.“ Leeun klopfte auf den mittleren Kopf des Roboters, „Hallo? Er ist ein Roboter mit künstlicher Intelligenz, aber…“ eine blecherne Stimme schnarrte dazwischen, „Roboter. Mit. KI. Haben. Höheren. Status. Als. Roboter. Mit. Normalen. Programmierung.“ Leeuns Hände zitterten. Sie war langsam stinksauer, „Ok, liebe Irren, die um mich versammelt sind, sie haben nun 10 Sekunden Zeit zu verschwinden, oder Liam wird eine Fehlfunktion haben und das tun, was ein Cyberhunterbegleiter so tut!“ Liam öffnete alle drei Schnauzen, das Lederband war kein Hindernis für ihn. Die aufgerissenen Schnauzen zeigten nun allen, dass es sich um einen Roboter handelte: Denn mit dem mittleren Kopf konnte Liam ein Gas ausstoßen, das nicht nur leicht entflammbar war, sondern auch eine paralytische Wirkung hatte. Der linke Kopf konnte einen mehrere Meter weiten Flammenstoß ausstoßen. Der rechte Kopf wiederum einen tödlichen Stromschlag aussenden. Am schnellsten weg war der Androide, die anderen machten auch schnell einen Satz auf die Seite. „Vielen lieben Dank und ein schönen Tag noch.“ Murrte Leeun und kletterte auf ihren Platz auf der Kutsche, die ihnen als ihr Zuhause diente.
„Liam, wir starten mal langsam, bis wir aus der Stadt sind, dann die Geschwindigkeit erhöhen bis auf Stufe 8. Das Wetter ist ideal dafür.“ Liam setze sich in Bewegung, das Ziehen des Karren war für den Cerberus kein Problem, wie befohlen verfiel er in einen leichten Galopp, als sie die Stadt verlassen hatten. Die ersten Crews, die zu Fuss unterwegs waren, überholten sie, dann jene mit Reittieren und Kutschen, nur vier weitere Cyberhunter waren noch auf die Idee gekommen, ihre Kampfroboter auch als Zugtiere zu verwenden, doch diese hatten eine andere Richtung eingeschlagen.
Sie würden in die Stadt Mia-Far gehen, in dieser zwielichtigen Stadt war der größte Schwarzmarkt des Landes.

Eine weitere Gruppe hatte denselben Einfall. Sie beobachteten, wie die Crew von Leeun und den anderen auf sie zukamen. Sie hatten nur so einen großen Vorsprung vor Eneycia und den anderen, weil sie gleich nach dem Anmelden aufgebrochen waren, doch wurden sie von Wegelagerern aufgehalten. „Ich mag keine Konkurrenz mit Potential. Leobre, beseitige sie!“ Leobre, ein kleiner Mensch mit einer krummen Nase und schielenden Augen, kicherte und schrieb etwas auf ein kleinen Zettel.

„Wenn das Wetter so bleibt, sind wir noch vor Einbruch der Nacht in Mia-Far!“ Freute sich Leeun, sie musste den Dreiköpfigen Hunderoboter, der so groß wie ein großes Pferd war, nicht lenken. Sie kommunizierte mit Liam über ein kleines Headset und Gesten. Aber das aufmerksame Zebra beobachtete den Roboter genau, sie achtete darauf, dass der Staub der kleinen, steinigen Wüste, die sie gerade durchquerten, sich nicht zu sehr auf dem Fell von Liam sammelte, denn Liam lief mit einem Akku, der durch Licht aufgeladen wurde, dabei war es egal was für Licht, aber dieses musste auf sein Fell treffen.
Auf einmal fiel Leeun auf, dass etwas auf sie zurannte, es war auf einmal da, wie aus dem nichts. Das Wesen hatte Menschliche Züge und sie waren eindeutig das Ziel.
„Der da will Hallo sagen!“ rief Leeun den anderen zu. Eneycia setze sich neben sie und ballte ihre linke Hand zur Faust. „Räumen wir den aus dem Weg, Leeun, Status?“ Leeun hatte das immer noch auf sie zustürmende Ding mit ihren Sensoren gescannt. „Keine Übereinstimmung auf unserer Datenbank. Ich vermute eine Art Golem.“ Kurai richtete sich auf. „Der ist Heilig!“ rief sie überrascht auf, „Der wird von einem Heiligen gesteuert!“ Eneycia blickte zur Zosora, „Und wie macht man die kaputt?!“ Kurai zuckte mit der Schulter, „Keine Ahnung… meistens sind die aus Lehm, also draufhauen?“ Eneycia seufzte, nickte aber, „Ok, Tamashii ich hätte gerne ein wenig Wassermagie. Wenn das Vieh aus Lehm besteht, dann wird es Wasser nicht besonders mögen.“
 

Yaju

Frischling
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und weil das Bild von Seite 4 als erstes Fertig war, kommt hier auch schon Seite 4 für alle die meine Geschichte Lesen ^^

„Liam, ausklinken, Angriff auf den Golem!“ Ein kleiner Ruck ging durch den Wagen, als Liam sich vom diesem löste. Eneycia sprang auf den Rücken des Roboters, der auf den Golem zustürmte. Tamashii schwang sich in die Luft, Leeun verwandelte sich in ihre Zentaurenform und stürmte Liam und Eneycia hinterher, nur Kurai schien es nicht eilig zu haben, nein, sie hatte es gar nicht eilig, sie hatte gar keine Lust gegen das Ding da zu Kämpfen, das Wesen war Künstlich, ihre Flüche hatten bei einem solchen Gegner keine Wirkung. Also würde sie warten, bis eine ihrer Kolleginnen verletzt wurde, dies war mit grosser Wahrscheinlichkeit Eneycia, und diese dann Heilen und versuchen, dass sie trotz schwerer Schläge keine Schmerzen haben würde, ihre Schmerzen waren ja scheißegal. Eneycia nahm ihre ganze Kraft zusammen und prügelte auf den Golem ein, sie wich so gut es ging seinen Schlägen aus, doch musste sie ab und an Blocken, spürte aber schnell den warmen Zauber von Kurai, der sie Beschütze, doch sie wusste auch, dass sie sich beeilen musste und schlug noch Kräftiger auf den Golem ein, der schon deutlichen Risse hatte. „Eny, weg!“ Eneycia wich einem Schwinger von dem drei Meter großem Golem aus, sprang hoch und stieß sich von ihm ab, keinen Moment zu spät, denn in dem Augenblick, wo Eneycia weg war, umhüllte ein hellrosa Nebel den Golem. Kaum war er von dem Gas eingeschlossen explodierte dieser, doch die Flammen erloschen Augenblicklich wieder, der Golem hatte nichts an sich, was brennen konnte. Von der Luft her knallten Klingen herunter, die aus reinem Wasser waren, diese Schnitten tief in den Golem hinein. Der Golem holte aus und versuchte, Tamashii vom Himmel zu holen. Durch den Zauber, den sie gewirkt hatte, hatte sie viel an Höhe verloren und war in der Reichweite des Monsters. Die mächtige Hand traf auf das Schutzschild der Carri, doch die Stärke des Golems war für das Schild zu viel, es zerbrach in einem glitzernden Regenbogen, der an zersprungenes Glass erinnerte. Das Schild hatte wohl einen Großteil der Wucht des Golems gebremst, doch die Carri wurde zu Boden geschleudert und blieb bewegungslos liegen. Sofort umfasste sie die warme und helle Heilmagie von Kurai. Kurz Zitternd stand Tamashii wieder auf. Beim Sturz hatte sich Tamashiis Beutel gelöst, den sie immer auf der rechten Seite an ihrem Gürtel befestigt hatte. Darin waren ihre Speicherkristalle! Ohne diese ihre Magie zu benutzen wäre fatal! Sie hatte nur noch einen Kristall in der Hand, der mit Wassermagie gefüllt war.
Kurai hatte vor Schmerz ihr rechtes Auge zugekniffen und atmete schwer, zudem schwankte sie leicht. Zu allem Überfluss drehte sich der Golem nun genau auf die Heilerin zu! Der ganze Körper des Golems war mit tiefen Rissen übersät, die scharfen Klauen und Zähne von Liam, die Pfeile, die Leeun auf den Golem herabregnen ließ, auch Eneycias Schläge und Tritte hatten den Golem schwer gezeichnet, doch am Schlimmsten hatten die Wasserklingen von Tamashii gewirkt.
Die Carri sah, wie der Golem auf die Zosora losstürmte, da beschwor sie einen Zauber, der für die meisten Lebewesen tödlich war: Kurai wurde Augenblicklich in eine Wasserkugel eingesperrt, Rausschwimmen war unmöglich, Atmen war unmöglich, doch Kurai war eine Zosora, und wie die Carri konnten sie unter Wasser atmen. Erleichtert nickte Kurai Tamashii zu, der Golem stand vor dem Hindernis, in dem seine Beute war. Doch so wie Kurai nicht hinaus konnte, konnte der Golem nicht hinein, egal wie sehr er auf das Wasser einschlug. Doch ganz ungefährlich war die Aktion auch nicht, denn so lange Kurai in der Wasserblase war, würde sie die anderen auch nicht heilen können. „Macht schon, Mädels! Ich hab bald keine Magie mehr, um das Wassergefängnis zu halten!“ Rief sie den beiden andern zu. „Leeun! Ziel auf den Nacken des Golems, wir hauen ihm den Schädel weg! Tamashii wenn das Vieh die Lust verloren hat und auf jemand anders geht, lass Kurai wieder frei!“ Das musste sie ihr nicht zweimal sagen, lieber wäre es ihr, wenn der Golem schneller das Interesse an der Heilerin verlieren würde.
Dann zerfiel Tamashiis Zauber und Kurai war schutzlos dem nun arg beschädigten Golem ausgeliefert. „TAMASHII!!!“ kreischte Kurai als der Golem auf sie draufschlug und dieser eine Schimmernde Barriere traf. Kurai hatte nicht aus Angst den Namen der Carri geschriehen, sie war wie eine Schwester für sie, es war die Barriere, die Tamashii ohne Magiespeicherkristall wirkte. Als der Golem zu einem weiteren Schlag ausholte, versuchte die Zosora, davon zu kriechen, aber der Schlag kam nicht, der Golem war erstarrt, dann fiel der Kopf ab und schlug neben Kurai auf den Boden.
„Tamashii!“ Kurai rappelte sich auf und rannte zur Carri, die zusammengebrochen war. Kurai schwang ihren Stab und beschwor ihre Magie, Augenblicklich begann das Brennen in ihren Adern, die Schmerzen waren beinahe unerträglich, doch sie hörte nicht auf. Nur langsam fing die Carri wieder an zu atmen, Kurai ließ sich neben ihr auf die Knie fallen, „Du blöde Kuh!“ schluchzte sie, „So dämlich, deine Magie einzusetzen ohne einen deiner Kristalle!“ Eneycia griff schnell nach der Schulter ihrer Freundin, sonst wäre Kurai nach vorne gefallen. Leeun war immer noch in ihre Zentaurenform und Eneycia lud Tamashii und Kurai auf ihren Zebrarücken. „Ist Liam schwer beschädigt?“ Fragte die Sergal, die besorgt zu dem Roboter schaute. Der Dreiköpfige Hunderoboter schien Probleme mit dem Mittleren Kopf zu haben und sein linkes Hinterbein verlor eine grünliche Flüssigkeit. „Nein, er schafft noch ein paar Kilometer, und ich sollte ihn auch hier draußen Reparieren können.“ Eneycia nickte. "Wir gehen dort zu diesem Berg, da suchen wir einen Ort für die Nacht.“ Nachdenklich schaute sie zu dem Golem. „Wer den uns wohl auf den Hals gehetzt hat?“ Leeun zuckte mit der Schulter. Da fiel ihr auf, dass auf einmal Kah auf dem Torso des Golems saß.



„Kah? Du bist wieder da?“ die unheimliche Krähe mit den vier völlig weißen Augen ließ einen gelblichen Zettel fallen und flatterte zu seiner Herrin. Kah landete auf Kurais Rückenflosse, Leeun stieß nervös die Luft aus ihren Nüstern, sie mochte das Vieh nicht. Sie war immer froh, wenn der Vogel von Kurai auf eine Mission geschickt wurde. Eneycia hob den Zettel auf, „Vernichte die vier Frauen.“ las sie vor.
 

Yaju

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da ich zur Zeit versucht habe meine Zeichenkünste zu verbessern habe ich Leider meine Geschichte ein wenig vernachlässigt...
aber nun ein Teil von Seite fünf es ist das Ende des Ersten Kapitels.

„Ich dachte, ich hätte gesagt, du sollst sie vernichten?“ Leobre zuckte zusammen. „Ja schon, aber sie haben es geschafft den Kopf abzutrennen und dabei ist der Zettel rausgefallen und deswegen ist der Vertrag mit dem Golem erloschen.“ Leobre kassierte einen harten Schlag auf den Hinterkopf, er war darüber sogar froh, waren die Tödlichen Krallen doch eingezogen. „Naja, immerhin sind sie nun geschwächt.“ Murrte Leobres „Partner“.

Sie hatten die beiden Bewusstlosen in den Wagen gelegt und die Fenster geschlossen, so dass es drinnen kühl blieb.
Leeun hatte alle Pfeile, die sie noch irgendwie brauchen konnte, zusammen gesucht und war nun dran, Liam notdürftig zu reparieren, damit er sie noch zu den nahegelegenen Felsbergen bringen konnte. Sie musste den mittleren Kopf deaktivieren und das beschädigte Bein fixieren, nun ging es nur noch in einem humpelnden Schritttempo vorwärts, aber es ging.
„Der Auftrag fängt ja super an, “ seufzte Leeun, „Wir sind gerade mal aus der Stadt raus und werden schon von einem Lehmgolem angegriffen und der Knockt gleich mal unsere beiden Magier aus.“ Eneycia nickte nur, Kah saß auf dem Wagen und starrte mit seinen vier Augen in die Richtung, in die sie unterwegs waren, dabei öffnete er seine Flügel und klackte mit dem scharfen Schnabel. Die vielen kleinen, spitzigen Zähnchen schimmerten in eine perlmuttartige Farbe. Eneycia zog angewidert die Lefzen nach oben, die Wüstengiftkrähe war hochgiftig. Wenn die Krähe einen biss brachen dabei die kleinen Zähnchen ab und das Gift wird injiziert. Umso mehr Zähne abbrachen, umso mehr Gift gelang in den Körper des Opfers. Kah hatte bei der ersten Begegnung mit Kurai gebissen, alle Zähnchen brachen ab, und Kurai wurde schwer vergiftet. Kurai aber starb nicht, nein sie selbst hetze der Krähe einen Fluch auf den Hals. Die beiden hätten sich beinahe gegenseitig umgebracht, doch sie hatten beide überlebt. Seit diesem Erlebnis bleibt Kah in der Nähe von Kurai und erfüllt alle Befehle der Zosora.
Sie fanden eine kleine, unbewohnte Höhle am Fuß des Berges, wo sie wohl noch einige Stunden Tageslicht haben würden. Eneycia war damit beschäftig Feuer zu machen, Leeun schraubte an Liam rum, sie hatte dem Roboter sprichwörtlich das Fell über die Ohren gezogen. In einem Intervall von 15 Minuten war ein leises Piepen zu hören, dann lies sie von Liam ab und ging zu einem kleinen Gerät, das sie über das Feuer gehängt hatte. Sie nahm es mit einer Zange ab und goss den Inhalt in eine kleine Form. Sie befüllte das kleine Kästchen mit den Pfeilspitzen, die im Kampf unbrauchbar geworden waren, und hängte es wieder unter das Feuer. Eneycia passte auf, dass es immer genug Nahrung hatte und nicht ausging.
Leeun löste darauf die Erkalteten, neuen Pfeilspitzen aus der Form und tat diese in das letzte Kästchen, gleichzeitig nahm sie die Spize raus, die sich darin befand, diese war nun gehärtet und Rasiermesserscharf. Sie verband die Spitzen nicht mit den Pfeilschäften, das würde in ihrem Köcher passieren.
Die Nacht verlief ruhig, Leeun hatte Liam bevor es dunkel wurde völlig Repariert, deshalb konnte sie ihn in den Wachmodus versetzten und beide konnten in Ruhe schlafen. Am nächsten Morgen war Kurai wieder auf den Beinen, Tamashii war kurz wach, aber sie rollte sich nur zusammen und schlief wieder ein. Da es leicht bewölkt war lies Leeun Liam nur schnell Traben, sie wollte nicht zu viel seiner Akkus verbrauchen, falls sie erneut Angegriffen werden oder die nächsten Tage das Licht zu schwach war, um die Akkus aufzuladen. Doch die Sorge von Leeun war übereilt, sie wurden weder erneut angegriffen noch wurde das Wetter schlechter. Sie erreichten Mia-Far.
 

Yaju

Frischling
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und gleich noch den Rest von Seite fünf und auch gleich noch Seite sechs

Die Arena von Mia-Far




„Weißt du schon, wer hier das Sagen hat?“ Eneycia war auf der Hut, die Slums von Mia-Far waren alles andere als sicher, hier galten nur die Gesetze der Straße. Leeun nickte, auch sie war angespannt, Liam lief im Schutzmodus, „Ja eine Withe Widow, eine Schwarze Witwe. Aber eine Audienz bei der Königin der Slums zu bekommen soll schwierig bis unmöglich sein. Außer man gewinnt in der Arena,“ Leeun schnaubte so dass ihre Nüstern vibrierten, „in der wird auf Leben und Tod gekämpft. Der Gewinner bekommt die Möglichkeit, eine Audienz bei der Königin zu erhalten.“ Eneycia hob verwundert die Augenbraue. „Man kann natürlich auch aufgeben, dann kommt man lebend wieder aus der Arena raus.“ Eneycia nickte, „Klasse, ein kleines Kämpfchen und dann plaudern wir mal ne Runde mit der Spinnenfrau.“ Eneycia wollte der vorlauten Carri die Leviten lesen, denn erst, seit sie Mia-Far erreicht hatten, bewegte sich die Carri wieder, und auch jetzt noch ging es ihr noch nicht gut. Aber Leeun erzählte einfach weiter und ignorierte sie: „der nächste Arenakampf ist in einer Woche. Anmelden muss man sich nicht, man kann einfach rein und gut ist.“ Eneycia fuhr mit ihrem Zeigfinger über ihre Narbe, die sie auf ihrer Schnauze hatte, das tat sie immer, wenn sie überlegte. „Leeun, geh alle Möglichkeiten durch, wie man sonst zur Spinnenkönigin gelangen können, ansonsten dürfen wir uns wirklich durch die Arena Prügeln…“
Leeun fand einige Möglichkeiten, eine Audienz bei der Spinnenkönigin zu bekommen, doch waren alle dermaßen unmöglich zu bezahlen. Allein die Anfrage für eine Audienz kostete schon eine Mithrilmünze. Wenn man bedachte, dass die meisten Einwohner der Slums noch nie eine echte Mithrilmünze je gesehen hatten, geschweige denn je eine besitzen würden. Obwohl die Crew nicht arm war, und auch die eine oder andere Mithrilmünzen sicher versteckt hatte, würden sie niemals eine dafür ausgeben, dass sie vielleicht eine Audienz bei einer Person bekommen würden, die auch nur vielleicht Informationen hatte, und diese sicher auch nicht gerade Günstig waren.
Natürlich haben sich alle vier noch nach anderen Informationsquellen bemüht. Doch sie hatten noch keine Kontakte auf diesen Kontinenten, sie waren gerade erst über den Nördlichen Dschungelkontinent hier im Westlichen Wüstenkontinent angekommen. So sahen sie keine andere Wahl, als bei dem Arenaturnier mitzumachen.
So standen sie vor der Arena an, um ihre Nummer zu bekommen. Es waren sehr viele, die beim Kampf mitmachten. Sie hörten sich ein wenig um, unterdessen waren auch andere Finderscrews in Mia-Far eingetroffen und machten auch bei den Kämpfen mit, um genau wie sie Informationen zu erhalten. Andere wollten Geld, Schutz oder einfach die Mittel die Slums zu verlassen. Die Spinnenkönigin konnte so gut wie jeden Wunsch in Erfüllung gehen lassen, wenn man es mit Gold lösen konnte. Die erste Hürde war die Arena, die weiteren kamen später.
Die ersten Kämpfe wurden zur Ausdünnung gebraucht und wurden immer einer gegen einen ausgetragen. Jene, die nicht mehr Kämpfen konnten, wurden Disqualifiziert. Diese Ausdünnung war so effektiv, dass schon am nächsten Tag mit den eigentlichen Kämpfen in der Arena begonnen werden konnte. Von alteingesessenen Gladiatoren, die sich jedem Kampf stellen, erfuhren sie, dass diese Ausdünung auch schon mehrere Tage gedauert hatte, bis die Teilnehmer auf die gewünschte Anzahl dezimiert wurden.
Die darauf folgenden Kämpfe wurden in 6 Blocks eingeteilt, so musste Block A gegen Block F antreten, B gegen E und so weiter. Es würde immer einer gegen einen in den Kampf gehen.
Leeun war mit Tamashii im Block A, Kurai in C und Eneycia in E. So würden sie immerhin nicht gleich in der ersten Runde aufeinander treffen.
Pro Block waren es 30 Kämpfer, nach der ersten würden es nur noch 15 pro Block sein. In der Zweiten Runde würden zwei Blöcke in einer Wilden Keilerei aufeinander los gelassen und der Letze, der steht, kommt eine Runde weiter. Die darauf folgende Runde wäre wieder ein 1 vs.1, die drei übrig gebliebenen würden wieder gegeneinander Antreten und der Letze, der steht, darf darauf hoffen, die Gunst der Spinnenkönigin erlangt zu haben und die Audienz zu bekommen.
Vor ihnen kämpften schon viele, sie konnten die Kämpfe auf Monitoren verfolgen.
Tamashii war als erstes von ihnen an der Reihe. Der Kampfring war nicht eben. Er hatte Hügel und andere Hindernisse, zudem „Schwamm“ der Boden, und hatte einige Wasserstellen, gegen oben war mit Dornigen Metallstangen eine Begrenzung eingebaut, so dass Flieger sich keinen weiteren Vorteil erschleichen konnten.
Tamashiis Gegner war ein Wolfjäger mit einem Wolfsbegleiter. Sie standen sich gegenüber, soweit entfernt, wie sie nur konnten, und warteten auf das Startsignal. Der Jäger hatte bereits seine Flinte geladen und zielte auf Tamashiis Kopf. Für ihn war es nun sehr schwierig, was würde die Carri tun? Würde sie in die Höhe springen um den Vorteil zu nutzen, weil sie fliegen kann? Oder würde sie nach links springen, um ins Wasser zu kommen? Tamashii machte nichts dergleichen. Als das Startsignal erklang drückte der Jäger ab, doch die Kugel traf nur Tamashiis magischen Schild. Sie war stehen geblieben und hatte einfach ein Schutzschild vor sich beschworen. Tamashii hob die linke Hand und aus dieser schoss ein Feuerball, dieser traf den heranstürmenden Wolf und schleuderte ihn fort. Glück für den Wolf, er landete in einem der Wasserlöcher und das Magische Feuer wurde gelöscht. Die schnelle Carri sprang ins Wasser, der Jäger rannte so schnell er konnte weg von den Wasserlöchern, denn diese waren unterirdisch verbunden. Der Begleiter zog sich gerade aus dem Wasser, als er wieder hineingezogen wurde. Den Jäger schien das nicht zu kümmern, er holte eine kleine Bombe aus der Tasche, zündete diese an und warf sie in ein Wasserloch. Das machte er noch ein paar Mal. Er hoffte wohl, so die Carri aus dem Wasser schleudern zu können.
Die Carri schoss aus dem Wasser und der Jäger wurde von Wasserklingen getroffen. Stöhnend blieb er liegen. Tamashii ignorierte die Menge, die Tobte. „Was ist mit deinem Freund?“ Der Wolf blicke verwirrt zur Carri und sah dahinter seinen Begleiter, er war Nass und sein Fell war teilweise verbrannt. „Kuki…Fass!!!“ brüllte er doch der Wolf stürzte sich nicht auf die Carri sondern auf seinen Ehemaligen Partner. „Idiot“ Kommentierte die Carri nur.

„Wer ist das?“ Wihte blickte interessiert zur Carri hinunter, die gerade die Arena verließ. „Sie gehört zur einer Findercrew aus den Östlichen Inselkontinenten meine Königin.“ Eines der acht Augen blickte zur ihrem Diener, „Ich möchte mehr erfahren. Sie wird wohl niemals alles gegeben haben, oder? Und ich möchte wissen, wie sie es geschafft hat, dass sich der Wolf gegen seinen Meister aufgelehnt hat.“ Der Diener verneigte sich tief und lief rückwärts vom Balkon.

Am nächsten Tag war Kurai dran. Sie betrat die Arena mit Kah auf ihrer Rückenflosse, ihr Stab mit dem Pentagramm, das auf Blätter stand, zeichnete sie als Heilerin aus. Was allerdings dagegen sprach war die Wüstengiftkrähe auf ihrer Rückenflosse. Genau wie eine Tätowierung, die wegen ihrem langen Rock nicht zu sehen war. Ihre Gegnerin war ebenfalls ein Fluchwirker, die Tätowierung war deutlich zu sehen. Ihr Begleiter war eine grell gelbe Seeschlange, die sich um die Naga geschlängelt hatte. „Kah, das wird nicht einfach. Bereit, ein Paar Zähnchen zu verlieren?“ Kah drückte ganz leicht mit seinen Krallen zu, um Kurai zu verstehen zu geben, dass er sie verstanden hatte.
Als das Signal erklang tauchte Kurai ihren Stab in eines der Wasserlöcher: „Unheiliges Wasser“ befahl sie und das Wasser wurde blutrot. Kah flog los, Kurai war zwar wie die Naga auch im Wasser zuhause doch sie war mit ihren Hufen an Land im Vorteil, und kein Lebewesen konnte in Unheiligem Wasser längere Zeit verweilen. Der Zauber würde in drei Minuten zwar wieder verschwunden sein, aber bis dahin musste sie die Schlange besiegt haben. Die Naga fauchte, sie hatte den Wasservorteil verloren und das nur, weil diese Zosora diesen starken und seltenen Fluch kannte! Sie warf einen Furchtzauber auf Kah, der die Krähe in Panik davon fliegen lies. Kurai kam angerannt, es würde kein Fluch auf ein Fluchwirker wirken, da Fluchwirker immun gegen Flüche jeglicher Art waren. Also griff die Magierin ihre Gegnerin mit dem Stab an. Doch die Naga parierte die Schläge mit ihrem eigenen Stab.
 

Yaju

Frischling
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Weiter geht es!

Als die Seeschlange versuchte nach Kurai zu schnappen machte Sie eine Drehung, der starke Haischwanz schleuderte die Schlange mehrere Meter weit fort. Das machte natürlich die Naga nur noch wütender. Doch sie blieb wie erstarrt. Kah hatte den Furchtfluch ablegen können, war zurückgekommen und hatte sich in die Schwanzspitze der Naga verbissen. Die Krähe schüttelte absichtlich den Kopf und brach so die feinen, spitzen Zähnchen ab. Die Naga fing an zu keuchen, einzig das sie Schuppen hatte verhinderte, das sie Augenblicklich starb. So mächtig Fluchwirker auch waren, sie waren anfällig für Gifte. Als die Naga zu Boden ging winkte Kurai dem Publikum zu und ging wieder hinein. Sie würde nun am liebsten ein, zwei Becher Hochprozentigen trinken, sie klatschte Tamashii mit einem „high five“ ab und ging gleich zur Bar, wo sie sich einen Rum einschenken lies. „Wie kommt das, Haischönheit?“ Neben ihr nahm gerade ein Seelöwe Platz. Sie hatte ihn schon kämpfen sehen, er war in Gruppe C, er hatte haushoch gegen seinen Gegner gewonnen. Kurai nahm noch einen großen Schluck „Was meinst du?“ Der Seelöwe grinste und zeigte sein Raubtiergebiss. „Du bist eine Fluchwirkende, ihr vertragt doch kein Gift. Alkohol ist doch auch eine Art Gift.“ Kurai blickte auf die bräunliche Flüssikeit in ihrem Glass, „Ich bin auch eine Heilerin und nicht blind. Ich denke, ich kann trinken, weil ich eine Zosora bin.“ Der Seelöwe wollte gerade noch was sagen als Tamashii ihrer Freundin zurief, dass Eneycia nun ihren Kampf beginnen würde.

der Drink.jpg

Eneycias Gegner war ein menschlicher Krieger, der Mensch hatte sich hinter einem großen Schild und Schwert verschanzt, zudem war da noch die Rüstung, die er trug. Sie schien sehr dicht und robust zu sein. Eneycia zog nochmals ihren Pferdeschwanz enger, rückte ihre Fliegerbrille auf der flachen Stirn zurecht, sie war bereit!
Das Startsignal erklang und der Krieger stürmte los, er war schneller als Eneycia erwartet hatte. Sie hätte niemals gedacht, dass jemand sich mit einer so schweren Rüstung so schnell bewegen konnte! Eneyica musste zuerst den Schwerthieben ausweichen. Missmutig stelle sie fest, das der Typ genau wusste, was er tat. Jeder Schlag war überlegt und kontrolliert. „Du bist schnell und stark, aber gib bitte auf. Wenn ich dich treffe, wirst du nicht überleben.“ Eneycias Antwort war nur ein Knurren. Er hatte Recht, aber Eneycia hatte noch nie aufgegeben! Das Problem war nur: Sie würde noch lange ausweichen können, nur würde sie das nicht wirklich weiterbringen. Sie konnte keine Tritte austeilen, die Rüstung ihres Gegners war kantig und wahrscheinlich auch noch scharf. Sie hatte keine Lust sich aufzuschlitzen. Sie wich einem Schildschlag aus und konterte mit einem Knieschlag. Ihr Knie traf das Schild mit voller Kraft, der Krieger, überrascht von der Wucht des Schlages, schwankte und sein Schild fiel zu Boden. Eneycia hatte ihm den Oberarm gebrochen durch ihren Schlag. Doch auch der Krieger schien das Wort Aufgeben nicht zu kennen. „Gib lieber auf, der nächste Kick geht gegen dein Helm, und einem so guten Kämpfer will ich echt nicht das Genick brechen!“ Die Antwort des Kriegers war ein Schwerthieb Richtung Eneycias Brust. Eneycia sprang und ihr rechtes Knie donnerte gegen den Helm des Kriegers. Dieser blieb noch ein Moment stehen, bis er dann nach hinten kippte. Eneycia hatte gespürt, wie das Genick des Kriegers brach. Reue empfand Eneycia keine, sie hatten sich gegenseitig gewarnt.
Die Kämpfe gingen langsam dem Ende entgegen, als endlich auch Leeun dran kam. Leeuns Gegner war ebenfalls ein Cyberhunter, der Hase hatte einen humanoiden Roboter als Begleiter. Er schien Siegessicher. 'Wenn er sich da mal nicht täuscht.' dachte Leeun, sie aktivierte eine spezielle Funktion von Liam.
Als das Startsignal erklang suchten beide gleichzeitig Deckung, nur die beiden Roboter stürzten aufeinander los. Der Hase verlies kurz seine Deckung und schoss einen Pfeil auf Liam ab, dieser zeigte keinerlei Wirkung. „Du beschießt echt meinen Cerberus mit einem EMP-Pfeil?! Denkst du nicht, dass für so etwas längst eine Gegenmaßnahme eingerichtet wurde?!“ schnaubte Leeun von ihrer Deckung heraus dem Hasen zu, dieser gab nur eine stotternde Antwort: „Ha…Ha… Na ja, man weiß ja nie, wann man auf einen Rooky trifft, ja? Also das musst du gar nicht versuchen!“ für einen Moment war Stille in der Arena. Wäre es wirklich möglich, dass der Hase so dämlich war und gerade seiner Gegnerin indirekt seine Schwachstelle preisgegeben hatte? Jedenfalls schien das Zebra das nicht ausprobieren zu wollen. Sie blieb in Deckung. Doch Liam hatte sich unterdessen in einem Arm und in die Seite des Roboters des Hasen verbissen. Auf einmal wehrte sich der gegnerische Roboter nicht mehr und Liam ließ ab von ihm, nun richteten sich beide Roboter gegen den Hasen. „Verdammte Elektronikhexe! Ich gebe auf!“ schrie er und kam unbewaffnet aus seiner Deckung raus. „aber gib mir meinen Roboter wieder, ja?“ Leeun zuckte mit den Schultern, zugleich löste sie die Verbindung zu dem fremden Roboter, sie hatte kein Interesse an diesem Ding, sie hätte es nicht mal als Ersatzteillager gebrauchen können. Leeun war im großen und ganzen echt enttäuscht von dem Kampf.
„Ich habe als ich fünf war schon bessere Roboter gebaut, was will ich mit dem Schrottteil schon anfangen?“ wieder hinter den Kulissen klopfte Tamashii ihr auf ihren Rücken, „Na, so eine schlagfertige Antwort zu einem Fremden kenn ich ja gar nicht so von dir!“ Leeun schnaubte, es stimmte schon, dass sie teilweise sehr schüchtern war. Aber wenn es um Roboter ging konnte sie einfach nicht still bleiben, „Als ich fünf war habe ich noch in der Steppe gelebt, er bestand aus Stock, Stein und Matsch!“ Tamashii lachte, stockte und blinzelte, war das nun ein Witz oder der volle Ernst von dem Zebra?
Sie schauten sich die Kämpfe noch zu Ende an, die nächste Runde würde Übermorgen ausgetragen. Dann würden, je nachdem wie lange es gehen würde, einer oder zwei Blöcke aufeinander treffen.

Der Kampf von Block A gegen Block F fing am Morgen in der zehnten Stunde an. Tamashii stand neben Kurai in der Arena, nur einer würde diesen Kampf überstehen. Sie hatten sich schon von Anfang an entschieden, dass sie sich auch untereinander einen fairen Kampf liefern würden. Als das Startsignal erklang gaben sofort fünf Teilnehmer auf, scheinbar Crewmittglieder, die nicht gegeneinander kämpfen wollten. Kurai und Tamashii würden als erstes zusammen arbeiten, später würde sich dann entscheiden, wer gewinnen würde. Kah hatte am ganzem Gekämpfte keine Lust, doch er besiegte ein, zwei Begleiter und sogar einen Verbündeten eines Fluchwirkers, doch dann waren alle seine Zähne abgebrochen und es würden ein paar Stunden vergehen bis diese wieder nachgewachsen waren. Also war er in der Arena nach oben geflogen und saß nun auf den Metallstangen. Er war nicht der einzige, der da saß und dem Kampfchaos zusah.
Tamashii und Kurai waren ins Wasser gegangen, sie würden zuerst die Schwimmer ausschalten. Ihr erster Gegner war ein Delfin, der Meeressäuger wollte seinen starken Kopf in Kurais Seite rammen, wurde jedoch von einer Strömung erfasst und weggespült. Kurai schwang ihren Stab und die Augen des Delfins wurden vollkommen Schwarz. Tamashii packte ihn am Schwanz und beförderte ihn beim nächsten Loch aus dem Wasser, er blieb bewegungslos liegen, er war besiegt.

Die Spinnenkönigin war gelangweilt. Natürlich hatte sie von der misslichen Lage vom König gehört, es war ihr natürlich auch klar, dass die meisten Teilnehmer Finders waren und diese erhofften sich von ihr die Informationen, die sie tatsächlich auch hatte. Doch hatten, wie erwartet, die Crews Gruppen gebildet und kämpften gemeinsam gegen andere. Würden so zwei oder in einem Fall sogar drei der gleichen Crew siegreich sein würden sie sich einfach einigen, wenn nicht schon getan, den Sieger erklären und aufgeben. Schwimmer wurden von zwei Finders aus den Östlichen Inselkontinenten geschlagen, auf dem Land wüteten ein Krieger und eine Feuermagierin gemeinsam. In der Luft sorge ein kleiner Flammendrache für Unwesen. Als nur noch diese fünf übrig blieben wurde der Drache von einer gewaltigen Wasserhose erfasst, das wasserscheue Wesen gab Augenblicklich auf. Die Spinnenkönigin seufzte ein wenig genervt, als die Zosora und Carri den Menschen und Elfe besiegt hatten. Schon wollte sich die Königin der Slums erheben und gehen, als die Carri und Zosora aufeinander losgingen! Die Carri schütze sich vor den Angriffen mit einem elementaren Schild. Sie griff die Zosora zusätzlich mit einem Feuer-Erde-Zauber an. Doch die Zosora konnte ausweichen und sprang ins Wasser. Aber die Carri folgte ihr nicht, stattdessen schwang sie sich in die Luft und fing an, mit ihrem Zauber die Wasserlöcher zu verschließen! Die Spinnenkönigin war begeistert, und dies kam sehr selten vor! Aber sie wurde noch mehr begeistert, als die Zosora aus dem letzten Loch raussprang und einen Fluch gegen die Carri warf. Diese brüllte auf und stürzte zu Boden, die Augen der Carri waren vollkommen schwarz. Das gelegentliche Zucken des Drachenwesen zeigte den Zuschauern, das sie Dinge sah, die nicht da waren.

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Doch die Carri fing sich wieder, sie stürzte sich blind auf die Zosora. Diese konnte nur knapp ausweichen, wurde aber noch von dem kräftigen Schwanz der Carri getroffen und zu Boden geschleudert. Die Carri wusste nur, wo ihre Gegnerin war, und wollte sie auch gleich angreifen, doch die Zosora hatte noch einen kleinen Vorteil: Sie schlug mit aller Kraft ihren Stab gegen den Kopf ihrer Freundin. Sie wusste genau, wo sie hinschlagen musste, dass sie treffen würde und nicht von den Hörner der Carri abgeblockt wurde.
Tamashii fiel zu Boden und blieb liegen. Kurai sah, wie die Spinnenkönigin aufstand und mit allen vier Händen applaudierte. Als das Signal für den Sieg und ein tosender Applaus des Publikums erklang, schwang Kurai ihren Stab, der bekannte Schmerz fuhr ihr durch die Adern, und Tamashii öffnete wieder die Augen. Mürrisch blickten die grünen Katzenaugen sie an, ließ sich aber von Kurai auf die Beine helfen. Der Diener der Spinnenkönigin verkündete, dass Block B noch kämpfen würde und die nächsten Kämpfe Morgen stattfinden würden. Tamashii und Kurai verzichteten darauf und gingen zu ihrem Wagen, um sich auszuruhen, sie waren beide völlig erschöpft. Eneycia und Leeun schauten sich die Kämpfe allerdings noch an. Der Sieger aus Block B war ein Fuchs, ein geschickter Meuchelmörder, der nur angriff, wenn es sich für ihn lohnte.
 

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