Die Liebe eines Engels (Teil 1)

Ceruby

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Es war der 25 Juli im Jahr 2008... ein düsterer Tag. Doch lasst mich meine Gesichte von Anfang an erzählen.

Es war damals ein angenehm warmer Sommer. Die Vögel zwitscherten ihre Lieder und die Bewohner der Stadt gingen ihrem gewohnten Alltag nach. Ich hatte zur Abwechslung mal frei und vertrieb mir die Zeit mit ausgiebigen Spaziergängen durch die Innenstadt. War gerade auf der Suche nach ein paar neuen Klamotten da ich mich am Abend mit meiner besten Freundin Sunny in einer Discothek treffen wollte. Es sollte eigentlich ein ganz normaler Abend werden. Jedenfalls hatte ich dies gedacht. Der Abend begann damit dass Sunny und ich uns gemeinsam im Bad bei mir Zuhause zurecht machten. Wir kicherten und plauderten ausgelassen. Das Thema waren wie so oft hübsche Kerle. Meine Freundin machte sich auch oft einen Spaß daraus mich mit ihren Männergeschichten aufzuziehen da sie genau wusste dass ich in Sachen 'Männer' eher zurückhaltender war. Meist weil mich die meisten Kerle einfach langweilten oder einfach nicht mein Interesse weckten. Sunny und ich gaben gerade unsere Jacken in der Gaderobe ab und begutachteten hier und da mal ein paar gutaussehende Männer. Der Abend schien bis jetzt zumindest vielversprechend zu verlaufen. Pfote in Pfote spazierten wir Beide zunächst zur Bar um uns etwas zu Trinken zu bestellen... wir saßen dort auch keine fünf Minuten bis Sunny sich auf die Tanzfläche schmiss. Ich dagegen wartete vorerst und genoss mein Getränk während ich es mir auf dem Barhocker bequem gemacht hatte. Da ich eine recht klein geratene Wölfin von gerade einmal 1,62 Metern bin war es gar nicht so einfach sich auf einen solchen Hocker zu setzen. Oder besser gesagt zu klettern. Die Zeit verging und ich beobachtete Sunny die Füchsin beim Tanzen bis... eine recht tiefe aber angenehme Stimme meine Aufmerksamkeit erhaschte. Sogleich wandte ich mir zur Seite und sah in zwei dunkelbraune Augen. Der Junge Mann schmunzelte als er meinen zunächst etwas verblüfften Blick bemerkte und reichte mir seine Pfote mit den Worten: "Hey. Mein Name ist Jake. Du sahst so allein aus und da dachte ich mir ich leiste dir etwas Gesellschaft." Dabei beugte er sich gant nah zu meinem Ohr... und ich konnte seinen warmen Atem an meinem Fell spüren. Normalerweise ließ ich mich von solchen Sprüchen eher wenig beeindrucken... doch irgendwie hatte dieser Wolf etwas an sich dass ich bis heute nicht beschreiben oder in Worte fassen kann. Schließlich reichte auch ich ihm eine Pfote, stellte mein Getränk zur Seite und nannte auch ihm meinen Namen. Derweil dröhnte die laute Rockmusik weiterhin auf uns ein... doch dies schien unsere Unterhaltung keinesfalls zu stören. Ganz im Gegenteil. Nach dem wir uns über unsere Hobbys, Interessen ausgetaucht und über ein paar lustige Kommentare amüsiert hatten verzogen wir uns schließlich in eine gemütlichere Ecke. Dort stand meist eine Couch zur Verfügung ebenso wie ein Tisch. Ich beobachtete jede Seiner Bewegungen und ertappte mich immer mal wieder dabei wie ich seinen Blick zu suchen begann. Jake war ein wirklich gutaussehender Wolf... etwa 1,85 Meter groß, braunes fell mit einigen schwarzen Akzenten an Schnauze, Ohren, Pfoten und Rutenspitze. Selbst das kleine Bärtchen an seinem Kinn befand ich als wirklich süß. Hinzu kamen noch ein Piercing an seiner Unterlippe links und ein Nasenpiercing. Sein rechter Arm war von einem Tribaltattoo geschmückt und sein schwarzes Haar wirkte ein klein wenig zerwuschelt aber ebenfalls süß.

Mir fiel sogleich auf dass er anders war denn er schmierte mir nicht wie die anderen Geier Honig ums Maul sondern blieb entspannt, nicht aufdringlich und er schien sich wirklich für meinen Charakter zu interessieren. Ich spürte ein mir bisher fremdes Gefühl... vor allem als er bei einem Scherz meine Arm berührte und kurz zur Schulter hinauf hinüberstrich. Verlegen schaute ich zur Seite und trank von meinem Getränk. Hoffte natürlich er würde nichts von meiner Unruhe bemerken. Doch da irrte ich mich. Ehe ich mich versah legte Jake einen Arm auf die Rücklehne der Couch und somit auch um mich. Er strich mir lediglich mit einer Kralle sanft durch das Fell meiner Schulter und sah mir tief in die Augen. "Sag mal... dürfte ich dich morgen auf ein Eis einladen?" Sprudelte es schließlich aus ihm heraus und es entlockte mir ein leises Kichern. "Sicher. Sehr gern" Antwortete ich ihm. Es war so seltsam... obwohl wir uns kaum kannten verspürte ich diese Vertrautheit. Ich fühlte mich bei ihm geborgen... Schließlich beugte er sich noch einmal zu meinem Ohr und raunte mir mit sanfter Stimme etwas zu. "Ich bin hier... um dich für einen Tag und eine Nacht glücklich zu machen." Seine Worte verwirrten mich... woraufhin ich ihn mit fragendem Blick beinahe löcherte. "Bist du so etwas wie ein Engel oder wie darf ich das verstehen?" Murmelte ich nun eher misstrauisch und wollte gar ein kleines Stück von ihm wegrutschen. Daraufhin schnappte er sich mein Handgelenk und legte meine Hand auf seine Brust. Ich fühlte seinen Herzschlag und sah in seinem Blick dass er die Wahrheit sprach. "Ein Engel? Aber... warum kommst du gerade zu mir?" Fragte ich ihn sogleich während er seine Pfote von meinem Handgelenk nahm. "Ich bin hier um dir zu zeigen... dass dein Herz auch mehr als Unsicherheit und Angst empfinden kann. Ich möchte dir die schönen Seiten des Lebens zeigen. Zu oft wurde dein Herz verletzt... und es quält mich zu spüren wie sich deine Seele immer mehr mit Kummer füllt. Nach Außen hin zeigst du es nicht. Aber ich bin dazu in der Lage dich wie ein Buch zu lesen... Ceruby." Jakes Stimme war wie süßer Honig... wohlklingend und gar verlockend. Die Stimme eines Engels. "Und... wirst du nach diesem einen Tag und nach dieser einen Nacht wieder gehen...?" Meine Stimme wurde immer leiser und trotz der lauten Musik konnte Jake mich verstehen. Er schnippte schließlich einmal und die Musik wechselte auf etwas romantischeres. Fast schon Kuschelrockstimmung. "Hab jetzt noch keine Angst vor dem Abschied." Mit diesen Worten erhob er sich und reichte mir seine Pfote... führte mich auf die Tanzfläche und zog mich dort sanft an seinen Körper. Eine Pfote legte er mir auf meine Hüfte... und mit der anderen Pfote führte er mich im sanften Rythmus der Musik. Die Anderen um uns herum hatte ich längst vergessen... selbst Sunny war momentan zur Nebensache geworden.

Noch lange bis in die Nacht tanzten wir so nahe beieinander.. und ohne irgend etwas zu sagen... denn dies war gar nicht nötig.

Fortsetzung folgt

(Das war Teil 1 meiner Geschichte ^^ ich Hoffe sie hat euch gefallen)
 

Bazooki

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Sehr tolle und fesselnde Geschichte...freu mich schon, wenns weiter geht^^

ciaoi
 

Ceruby

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Naja dann eher ein tribalähnliches Muster ^^ klingt besser denke ich.

Freut mich aber dass es euch bisher gefällt. Sobald ich Zeit habe schreibe ich weiter :3
 

Math

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Sehr schön geschrieben und wirklich angenehm zum lesen :D
Weiter so :D
 

Ceruby

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Danke dir Math :3

Freut mich dass es dir gefällt. Nur finde ich irgendwie keine Zeit für die Fortsetzung. XD
 

Ceruby

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Die Liebe eines Engels Teil 2

Erst als der Club schließen wollte und Sunny so langsam ein wenig nervig wurde verließen wir zunächst zusammen den Club. Sunny aber grinste nur breit und sprach davon allein nach Hause zu finden. Ceruby wusste bereits was im Kopf der Füchsin vor sich ging... versuchte sich dennoch ein breites Grinsen zu verkneifen. Auch Jake verabschiedete sich von ihr, ergriff anschließend meine Pfote und hauchte mir einen Kuss auf den Handrücken. "Dieser Abend war nur ein kleiner Vorgeschmack... und sofern ich darf würde ich dich noch gern nach Hause begleiten." Seine Stimme... noch immer klang sie wie die Verlockung selbst in ihren Ohren. Ceruby nickte nur und schlenderte schließlich los. Beide genossen noch die späte Ruhe in den Straßen der Stadt und die vielen bunten Lichter welche nun eher romantisch wirkten.

Nach einer Weile kamen sie auch schon am Haus der Wölfin an. "M... möchtest du mit reinkommen, Jake?" Fragte sie ihn fast schon etwas schüchtern. "Sehr lieb von dir... aber ich möchte nicht dass du micht für einen dieser Kerle hältst die sich gleich mit in dein Bett schleichen würden. Sofern du erlaubst hole ich dich hier morgen ab und gehen vielleicht an den Strand?" Wieder kam er ihr ganz nahe und strich mit seiner Nasenspitze ganz sanft über ihren Hals. "Okay... morgen." Daraufhin hauchte ihr Jake noch einen Kuss auf die Wange und wartete darauf dass Ceruby die Augen schloss. "Gut... bis morgen. Schlaf gut und träum schön." Seine Stimme verklung nun in einem Echo... und als sie die Augen wieder öffnete war er verschwunden. Mit recht verwirrtem Blick sah sich die Junge Wölfin um, zuckte aufmerksam mit den Ohren. Doch alles was von ihm geblieben war war ein sanfter Windhauch der ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich. Doch wann würde Jake morgen überhaupt kommen? Und war das alles hier nicht nur ein traum? Kopfschüttelnd verschwand sie zunächst in ihrer Wohnung und legte sich schließlich ins Bett.

Am Nächsten Morgen wurde sie durch den Duft von Pancakes geweckt ebenso wie von den leisen Geräusche die allesamt aus ihrer Küche stammte. Ceruby war daraufhin hellwach und ziemlich erschocken wie es aussah. Völlig verstrubbelt und lediglich in Panty und Shirt gekleidet schob sie sich aus ihrem Bett und schlich langsam zur Küche. Völlig überrascht blieb sie in der Tär stehen und traute ihren Augen kaum. Da stand Jake... und kochte? Ja er machte wirklich frühstück. Die Ohren des Wolfes zuckten bevor er sich auch schon freundlich lächelnd zu ihr umsah. "Verzeih... habe ich dich geweckt? Eigentlich wollte ich dich mit dem Frühstück überraschen..." Verschlafen blinzelnd rieb sie sich zunächst über die Augen als könne sie dies immer noch nicht glauben dass Jake wirklich in ihrer Küche stand. "Ich dachte... das wäre alles nur ein schöner Traum gewesen." Jake schmunzelte und trat noch einmal ganz dicht an sie heran um seine Arme sanft um ihren Körper zu legen und sie an sich zu ziehen. "Ob Traum oder Realität entscheidest ganz allein du." Nur sollte sich Ceruby darüber klar sein dass er nicht für immer bleiben würde... und dies machte das Ganze beinahe zu einem grausamen Streich.

Während Beide ftühstückten begann es draußen zu regnen... demnach fiel der Tag am Strand erst einmal flach. Nachdenklich sah sie aus dem Fenster... so viele Fragen flogen ihr durch den Kopf auf welche sie keine Antwort finden konnte. Jake bemerkte ihren betrübten Blick und stubste sie daraufhin sanft an. "So ebekümmert? Lass mich nur machen..." Sie nickte nur und erhob sich schließlich mit den Worten dass sie schnell duschen gehen wollte. Jake nickte und würde sich um den Abwach kümmern. Er hatte bereits bemerkt dass Ceruby an der gesammten Situation zu knabbern hatte. Sie hatte Angst sich zu öffnen. Ceruby verschwand ins Bad und huschte sogleich unter die Dusche. Genießend ließ sie das warme Wasser auf sich hinabplätschern bevor sie ein Geräusch vernahm und leicht erschrocken zusammenzuckte als sich von hinten Arme um sie legten. Mit weit aufgerissenen Augen sah sie hinter sich über ihre Schulter und blickte genau in Jakes Augen. "Was zum...!" Doch bevor sie ihm eine Verpassen oder herumfluchen konnte versiegelte er ihre Lippen mit den Seinen. Ihr Junges Herz schlug ihr bis zum Hals. Zärtlich glitten Jakes Pfoten über ihre Seiten hinab bis zu ihrer Hüfte und anschließend über ihren Bauch wieder hinauf bis kurz vor ihrer Brust stoppte er. Ließ den Kuss jedoch bestehen wobei Ceruby jedoch selbst entscheiden konnte ob sie jenen erwiedern sollte.

Fortsetzung folgt
 

Silberpfote

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Ich wurde mich freuen deine Geschichte weiter zu lesen bis her ist sie gut macht auch Angst hoffe schreibst sie weiter
 

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