Die Landung des Empires

Fewur

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25 Aug 2009
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Ich hab vor einigerZeit für unser Chatrpg eine Geschichte geschrieben, und denke mir ich post sie hier einfach mal als Einstieg im Geschichtsbereich. Ich schau mal was da von mir noch folgt. Mir schwirren da noch einige interessante und bekloppte Ideenim Kopf herum^^

Ich hoffe es macht euch Spaß, und es ist verständlich genug. Da sie für unser Spiel ist hab ich einiges nichtgenauer erklärt. Ich kann auf jedenfall sagen das das Empire eine Steampunkkultur unter der Meeresoberfläche ist. Über der Oberfläche ist alles normal wie heute auch.

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Grimson blickte sich um, seine Kameraden saßen neben ihm. Jeder in den neuen grüngrauen Tarnuniformen die sie bei der Versetzung, oder Musterung beim Commando erhalten hatten. Schnittig waren sie schon, und vor allem robust. Der Lagerist der Kleiderkammer meinte das der Schnitt etwas den Uniformen der Oberwelt angeglichen wurden.
Oberwelt


Grimson ließ sich das Wort auf der Zunge zergehen. All die Jahre lebte er nun schon unter dem Meeresspiegel, und nie hatte er die Oberwelt betreten, oder sie auch nur gesehen. Und jetzt? Nun sollte er für sie kämpfen, und vielleicht sogar sterben. Genauso wie seine anderen Kameraden. Ihre Gesichter wiesen eine Entschlossenheit auf wie sie wohl selten zu finden ist. All die Monate wurden sie gedrillt und geschult, fast buchstäblich durch die Scheiße gejagt. All das hatten sie ertragen, hatten jeden Tag Schulungen, Trainings und Manöver über sich ergehen lassen. Selbst kleinere reale Angriffe auf Dämonen wurden durchgeführt. All das nur um sie für bevorstehende Konflikte zu stählen. So wie nun dieser Konflikt gekommen ist. Der General erklärte das die Oberwelt in bedrängnis geraten sei, und nur unmagische Truppen sie unterstützen konnten. Das war unser Signal. In den Reihen des Empires waren nur die Runenschmiede offen magisch, ansonsten war kein Lebewesen trainiert. Selbst die Waffen und Maschinen waren größtenteils nur mit Tarnmagie versehen. Somit war dieser Einsatz, dieser offene und landgeführte Krieg gegen die Dämonen eine Aufforderung der das Commando nicht anders als folgen konnte.
Grimson betrachtete sein neues Gyrojetgewehr welches er zwischen seinen Beinen mit einer Hand festhielt und schürzte die Lippen. Er zwirbelte seinen Bart und atmete tief ein. Das war die Chance für das Empire zu zeigen das Tradition, Disziplin und Dampftechnik kein alter Hut seien.
Grimson zuckte zusammen als ein ruck durch das Landungsboot ging. Er hielt sich fest und konzentrierte sich.


Es konnte nichtmehr lange dauern.




Ein lautes und ohrenbetäubendes Zischen und Pfeifen hallte durch den Hangar des Unterseebootes,der AV Victoria. Borkk grinste und drehte den Dampfhahn seiner Dynasphere wieder zu. Er blickte sich in seinem Cockpit um, überprüfte das Maschinengewehr und die schwere Gatling in der linken Ausbuchtung des großen Rades, und den Plasmagranatenwerfer hinter seinem Cockpit. Alles war geladen und betriebsbereit. Das Manometer der Dampfzufuhr zeigte 30.000 bar an. Er nickte und grinste gleich noch viel mehr. Er würde der erste mit Feindkontakt sein. Keiner der anderen Clanmates hatte ein Rad was schneller lief als seines. Er ließ einen fahren das es im Cockpit nur so hallte, erfreute sich am Geruch und lehnte sich zurück. Es würde nicht mehr lange dauern, dann würde die Klappe aufgehen und zehn Hausgroße Räder mit Mithrilspikes rundrum würden aus dem Schiff quellen. Ein ohrenbetäubendes zischen und rattern würde die Luft erfüllen, und jeder würde wissen „Die Orkz sin da!“. Vorweg würde der Piper mit seinem Panzerreifen fahren. Gestern hatten die Techniker wie blöd dran herum geschraubt und nochmal zusätzlich ein paar Lautsprecher für den Dudelsackspieler montiert. Kurz vor der Abreise von der Fortress seien sie dann fertig geworden. Ihr Glück, sonst hätten sie sich als Kühlerfigur bei der nächsten Armed Vessel melden können. Hinten hörte Borkk wie die Kampfwalker ihre Glieder überprüften, und die innere Wand etwas traktierten um die Waffen grade zu stellen. Die Dinger waren ein erhebender Anblick. 20 Meter groß, komplett gepanzert und mit dem schwersten bewaffnet was die Waffenkammer, und die Experimentalstellen des Empires hergaben. Plasmawerfer, überschwere Gatlings, Kanonen mit den unterschiedlichsten Geschossen und dazu eine Menge Nahkampfwaffen. Er sah es schon vor seinen Augen wie eine Horde Stahl in den Tartanfarben des McGready Clans johlend über den Gegner herfielen. Ein ruck riss Borkk aus seinen Träumen, und es erschallte laut im Hangar.


„Macht Oich ferdich! Gloich zoign wa wat wa so ham!!!“




Pling.........Pling........Pling......Private Corden gähnte verhalten. Schon seit Stunden folgte er der magische Anomalie mit seinem Bildschirm. Er saß gelangweilt in der Kommandozentrale des Hafenkapitäns. Jener saß auf seinem Stuhl und las ein Buch. Magische Anomalien gab es hier häufiger. Seit er denken konnte zogen sie das Meer entlang. Sie waren zu schwach als das man sich große Sorgen machte. Immerhin wurden sie häufiger kontrolliert, und man konnte nie etwas finden. Vermutlich waren es magische Leylinien oder so. Eine art wandernder magischer Furz.
Die Anomalie zog weiter über das Meer, und in Richtung des Hafens.
„Sir? Die Anomalie dreht bei, und hält auf unsere Position zu“ Der Kapitän blickte auf und nickte. „In Ordnung Private, schicken sie eine Drohne raus und überprüfen dieses.“ Corden nickte und programmierte eine der Dreadnoughtdrohnen. Es gab noch andere, aber in diesen zeiten nahm man besser eine Nummer größer. Er starte das Fluggerät und sie hab ab, und sauste in Richtung Meere davon. Irgendwie war Corden froh das er hier sitzen durfte, und nicht im Kessel der Realitätsverschiebung um sein leben kämpfen musste. Es war sicher nicht die ehrbarste Ansicht, aber doch eine recht gesunde. Was er nicht alles gehört hatte. Die Dämonen sollen selbst auf versprengte Teile der Squad Jagd gemacht haben. Kaum einen fand man wieder, nur selten gab es Überlebende. Die dann aber geistig jenseits aller Vorstellungskraft verstört waren. Von Ihnen nahmen sich viele das leben, natürlich nur die welche noch die nötigen Körperteile besaßen.
Corden schauderte. Eine verängstigende Vorstellung, er konzentrierte sich lieber auf den Monitor. Die Drohne flog ruhig, und näherte sich der Anomalie. Sie kam näher und näher, und wieder konnten die scanner und das Radar nichts erfassen. Es war wie verhext, was war das für ein Mist? corden fluchte und lies die Drohne beidrehen und zum Hafen zurückkehren. Sie flog ruhig über die leicht kräuselnde Oberfläche des Meeres.
Hinten beim Kapitän piepte es leicht, und dieser beuge sich über den Bildschirm an der Seite seines Sessels. Eine Nachricht vom Oberkommando war eingetroffen. Der Kapitän gab den Freistellungscode ein und las die Nachricht.
„Empire hat seine Unterstützung versichert. Ausgebildete Wasser, Land und Lufttruppen seien unterwegsund würden um 1200 ortszeit in El Sordo eintreffen“
Der Kapitän las das und schmunzelte, sprach lauter „Wir kriegen Besuch, das Empire schickt Truppen. Na hoffen wir das sie helfen können“ De Kapitän machte keinen Hehl daraus das er die Dampftechnik für vollkommen veraltet hält. Er verschob die Nachricht in den Papierkorb nahm eine Zigarre aus seiner Jackentasche und zündete sie mit einem Streichholz an dann blickte er zur Uhr.


Es war zwei Minuten vor Zwölf






Roy legte den Schubregler nach vorne. Sein Jagdboot schoss nach vorne durch das Wasser. Blasen bildeten sich als das stählerne Geschoss Unterwasser die Schallmauer durchbroch und wie ein glühender Pfeil unter der Meeresoberfläche auf sein Ziel zuschoß. Er genoss für einen Moment den Druck der auf seinen Körper lastete. Die Geschwindigkeit mit er sich durch das Wasser bewegte war weit jenseits von dem was er als Parde laufen konnte. Das war der Hauptgrund warum er sich als Jagdbootpilot gemeldet hatte. Die 300 Meilen mit der die graulackierte Rakete im Wasser unterwegs sein konnte war ein langgehegter Traum von ihm. Er blickte auf die Anzeige, seine Geschwaderkameraden waren Pfeilförmig gestaffelt angeordnet und erhöhten ebenfalls ihr Tempo. Nochmals checkte Roy die Kontrollen für die Bomben und Raketen. Alles war angeschlossen und wartete auf Aktivierung und Abwurf. Er lächelte. die Geschwader die dem Commando unterstellt waren hatten einige neue Waffen zugeteilt bekommen. schwere Diskwerfer, negativ magisch aufgeladene Bomben und die neuen Streugeschosse versprachen ein durchaus ansehnliches Feuerwerk zu werden wenn die Kampfhandlungen begannen.
Er blickte nochmal zur Karte, sie waren nun kurz vorm Treffpunkt, und er zog sein Jagdboot hoch. Ab und an konnte er die Boote der orkz, und des Commandos erblicken. Sie alle waren vor einiger Zeit gestartet. Von der Fortress, und einem großen Truppentransporter welcher für das Commando gebaut wurde.
Sein Geschoss kam der Meeresoberfläche näher. Er nahm die Hand an die Kontrolle der Tarnrunen und wartete ab. Es waren nun nur noch weniger Augenblicke und er würde das erste mal Oberflächenbewohner sehen. Seine Anzeigen wiesen ihm ein unbemanntes Flugobjekt welches wohl den Flughafen der Squad in El Sordo ansteuerte. Er nickte kurz als er merkte das dies keine aktivierten Waffen hatte und blickte auf das Tiefenmesser.


30 Meter.........20 Meter.......10 Meter.......0 Meter




S...Sir....da....ich hab was auf dem Schirm“ stammelte Corden und der Kapitän runzelte die Stirn, stand auf und sprach ruhig „Was denn Private? Wie weit ist es weg?“ Corden überprüfte grad zum zweiten Mal die Anzeigen und sprach leise „Ich weiß nicht was es ist...der Computer registriert die Kennung als freundlich......und.....es ist 200 Meter entfernt“ endete sein Satz noch leiser. Der Kapitän stutzte, und blickte hoch zu den aussenfenster, betätigte einen Schalter und ließ die Rollos hoch.


Es zischte leise als seine Zigarre in Cordens Kaffeetasse fiel.




Das Meer brodelte, und nacheinander brachen große ovale Zylinder mit jeweils einer Düse vorn und hinten an beiden Seiten aus dem Wasser. Die Zylinder hatten eine grüngraue Tarnbemalung und landeten auf dem hinteren Strand. Zeitglich schoben sich von hinten Landungsuboote aus dem Wasser und auf den Sand des Strandes. Es waren wohl gut 30 Landungsuboote welche aufliefen, und ca. ebensoviele Zylinder welche unter Dampffontänen hinten auf dem Stand landeten. Die Klappen dieser Flugobjekte gingen auf, und es marschierten grüngrau getarnte Infanteriekompanien aus den Objekten heraus. Es waren wohl gut 15 Kompanien welche in großer Stärke, und bewaffnet auf den losen Sand des mexikanischen Strandes traten. Einige der Objekte beherbegten scheinbar gepanzerte Hoovercrafts welche schwerst bewaffnet in die Helligkeit der Mittagssonne fuhren. Jedes dieser Gefährte war mit der gleichen grüngrauen Tarnung versehen, und hatte ein bronzenes Zanrad mit einer britischen Flagge darin an der Seite.


Der Kapitän bekam nur langsam wieder den Mund zu, damit hatte er nicht gerechnet. Er machte dann aber noch größere Augen als vorher schon als die Klappen der Landungsboote aufflogen, und große Spikebesetzte Räder mit Waffenkuppel links und rechts herausfuhren. Die Scheiben klirrten als das erste dieser Ungetüme einen Dudelsack ertönen lies. n diesem Takt rollten die Dinger weiter und hinter die Infanterietruppen gefolgt von hinausstapfenden Walkern. Die Kaffeetassen vibrierten leicht bei jedem Schritt den so ein Ungetüm machte. Die rotgrün und schwarz karierte Bemalung dieser Kampfmaschinen glänzte matt in der Sonne.
Ein glitzern in den Strahlen der Sonne lies den Blick des Kapitäns höher gleiten, und er sah drei Staffeln Jagdboote über die Wellen des Meeres dahinschießen. Sie flogen über den Köpfen der gröenden Orks, und der still stehenden Commandotruppen hinweg auf den flughafen von El sordo zu.


„Colonel Shaw, Geschwaderführer der Deathdarts bittet um Landerlaubnis“ ertönte es in den boxen des funkers.


Das Empire hatte seine Verstärkungstruppen geschickt, und der Kapitän setzte sich wieder auf seinen Sessel, und atmete durch. Mit sowas hatte er nicht gerechnet
 

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