Die Geschichte von Kiara Skyhawk

Skyhawk676

Faultier
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Folge 1:
Wie alles begann.........

Irgendwo im Universum.........
Gex das kleine Gottteilchen, rauschte gelangweilt durch die Galaxien, grade passierte es die Milchstraße und stoppte abrupt. Gex hatte etwas bemerkt, dass ihm doch sehr merkwürdig vor kam und wurde neugierig.

Während dessen auf der Erde.....
Kiras, ein Angestellter einer großen Firma, kramte genervt in einem Papierstapel und suchte eines dieser angeblich ja so wichtigen Dokumente, die er für seinen Chef raussuchen sollte. Er murmelte vor sich hin " hach ja, Arbeit Arbeit nicht als Arbeit" wie gerne wäre er doch wie seine Hauskatze, den ganzen Tag rumstreunen und pennen. Kiras verlor sich in seinen Gedanken, verdrehte die Augen, schnaufte kurz und nestelte weiter in seinem Papierstapel.

Wieder zurück zu Gex......
Er sah etwas Leuchtendes und flog vorsichtig darauf zu, er staunte nicht schlecht über das was er dort vorfand. Plötzlich stand er vor einem riesigen weißen Hirsch mit leuchtendem Geweih, ihn umgab eine Aura von Energie, die Gex nicht kannte. Flink wie Gex war umflog er den Hirsch mehrere Male und blieb schlussendlich vor seinen großen aus Licht bestehenden Augen stehen. Gex war neugierig aber auch etwas verunsichert und wusste nicht, was er davon halten sollte.
"Hallo kleiner Freund." sprach der Hirsch.
Gex wäre fast zersprungen, so hatte er sich erschrocken. "Du...du...du....du kannst mich sehen, obwohl ich so klein bin?" Fragte Gex etwas verdattert.
"Ja!" Antwortete der Hirsch mit ruhiger freundlicher Stimme.
"Aber wer...wer...wer bist du denn eigentlich", fragte Gex noch irritierter.
"Ich bin Thalarius der Bewahrer der Energie des Lebens. Komm kleiner Freund deine Artgenossen sind schon hier, du bist der letzte der noch fehlt für mein Vorhaben."
Hätte Gex sich am Kopf kratzen können, hätte er es jetzt sicher getan aber er war ja nun mal nur ein Teilchen und da klappt das mit dem am Kopf kratzen nun mal nicht.
Der Hirsch wies auf einen kleinen Beutel hin, den er am Gürtel trug, welcher sein langes gräuliches Gewand umschnürte.
Gex wollte schon zum Gürtel fliegen, als ob es das normalste des Universums wäre, doch dann hielt er inne. "Thalarius?" fragte Gex.
"Ja, Gex!" antwortete Thalarius.
"Sag mal warum.....moment.....woher weißt du meinen Namen?" jetzt war Gex noch mehr irritiert.
Thalarius lächelte verschmitzt und antwortete: "Nun als Bewahrer der Energie des Lebens, hat man so seine Vorteile. Du möchtest bestimmt wissen, was das Ganze hier soll oder?"
Etwas stotternd antwortete Gex."j..j...j..ja das w...w...w...war meine Frage." wäre Gex ein Mensch hätte er wahrscheinlich grade stärker geschwitzt als ein Muskelprotz beim Gewichtheben, aber er war ja nun mal nur ein Teilchen, dass hatten wir ja schon.
"Geduld kleiner Freund. Du/Ihr werdet bald alles erfahren. Gex hätte jetzt mit den Schultern gezuckt aber er hatte ja keine, ein schulterzuckendes Gottteilchen wäre auch irgendwie komisch gewesen.

Wieder zurück auf der Erde.....
Kiras hatte endlich das verdammte Dokument gefunden, sichtlich genervt marschierte er zum Büro des Chefs. Er klopfte an. Ein lautes und unfreundlich klingendes "Herein" schalte durch die noch geschlossene Tür. Kiras öffnete die Tür und trat in das Büro seines verhassten Chefs. er konnte den Typ nicht leiden, der Chef war noch relativ neu. Kiras hatte nicht verstanden, warum man grade diesen schmierigen Typen als seinen Chef eingesetzt hatte. Er brachte mit seinen wirren Ideen die ganze Abteilung durcheinander. Kiras hielt ihn für einen kognitiv Insuffizienten Vollpfosten.
Kiras sagte mit gezwungener Freundlichkeit:" Hier, ist das Dokument, was sie angefordert hatten."
Der Chef antwortete unfreundlich: " Was soll das, dass wollte ich gar nicht haben. Wenn sie ihren Job machen würden dann, würden sie auch produktiv sein wie ich und nicht sinnlose Papiere suchen und wertvolle Arbeitszeit verplempern."
Kiras begann innerlich zu kochen, antwortete aber noch freundlich: "Sie haben mich doch in ihrer Email darum gebeten, genau dieses Dokument zu suchen."
Der Chef erwiderte:" Nein, dass brauche ich jetzt nicht mehr und jetzt raus, ich habe zu tun!!!"
Kiras drehte sich auf dem Absatz rum und ging Richtung Tür, dabei verdrehte er die Augen und tat im Geiste seinem Chef eine Menge gemeiner Dinge an. Wieder auf dem Flur entweichte im ein leises "Arschloch" und er ging zurück zu seinem Büro. Er blickte zu seiner kleinen digitalen Armbanduhr und war erleichter. Feierabend.
Als Kiras nach einer stressigen und staureichen Heimfahrt endlich in seiner Wohnung ankam, begrüßte ihn seine kleine Hauskatze Mirida mit einem fröhlichen "Miaaauuu". Er hatte das kleine Kätzchen damals halb verhungert an einem Randstein gefunden und sie wieder aufgepäppelt und sie dabei sehr lieb gewonnen. Er schaute zu Mirida und lächelte " na Kleine hoffentlich hattest du einen besseren Tag als ich" Mirida mautzte fröhlich und umgarnte Kiras in gewohnter Manier. Kiras feuerte Rucksack, Jacke und Schuhe in ihre gewohnten Ecken. Wie jeden Tag gab er Mirida ihr Futter und lies sich lässig auf die Couch fallen und kraulte Mirida, die es sich sattgefressen auf ihm bequem machte.

Während dessen bei Gex....
Gex hatte selten sooooo viele seiner Artgenossen gesehen und tummelte sich unter ihnen. Nach einer kurzen Weile öffnete sich das Säckchen in dem sie alle geduldig gewartet hatten. Thalarius sprach mit ruhig aber bestimmender Stimme: " Kommt bitte alle heraus und versammelt euch vor mir". Die Gottteilchen taten dies, als ob sie schon wüssten was kommt." Als sie alle versammelt waren sprach Thalarius mit bestimmender aber auch etwas trauriger Stimme:" Schaut dort auf diesen Planeten (Erde), dort lebt eine Spezies, die sich selbst Mensch nennt." Interessiert blickte Gex auf die blaue Kugel die dort majestätisch ihre Runden drehte. " Diese Spezies hat im Laufe ihrer Zeit vergessen, was wirklich wichtig ist. Sie zerstören Leben um ihre eigene gier zu befriedigen." Sprach Thalarius sichtlich erzürnt. " Aber ich werde ihnen eine Lehre erteilen" polterte Thalarius mit erhobenem Geweih und abschweifendem Blick. " Nun kommt ihr ins Spiel meine kleinen Freunde. Jeder von euch wird sich einen Menschen aussuchen. wenn ihr eure Wahl getroffen habt, werdet ihr mit eurer Energie und einer Kraft die ich euch verleihen werde folgendes tun. Ihr werdet ihre Spezies und die eines Tieres eurer Wahl kombinieren." Thalarius blickte sie alle an: "Habt ihre alles verstanden?" Eine tosendes "Ja." kam aus den Reihen der Gottteilchen. Im Grunde wussten sie nun alle was sie zu tun hatten und starteten Richtung Erde. Thalarius blickte ihnen nachdenklich nach und hoffte, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte.
 
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Skyhawk676

Faultier
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Zurück in Kiras Wohnung.......
Kiras zappte gelangweilt durch die Programme und beschloss noch einen Joghurt als Nachtisch zu essen, er stand auf, was Mirida gar nicht gefielt sie fauchte ihm ein genervtes "Maaauuuu" entgegen. Kiras schaute sie verständnisvoll an und sagte: " Ich bin ja gleich wieder da." Mirida passte es trotzdem nicht und sie verkrümelte sich in ihren Pappkarton, den ihr Kiras hingestellt hatte. Kiras ging zum Kühlschrank, holte einen Joghurt heraus und einen Löffel aus der Schublade, die er mit gekonntem Hüftschwung zu schubste und war auf dem Rückweg zur Couch. Gex steuerte zielstrebig auf das komische Gebilde zu, das mit hohen und kleinen Türmchen besetzt zu sein schien. als er näher kam erspähte er einen dieser Menschen der wohl grade etwas aus einem komischen Ding holte mit einem anderen Ding in der anderen Hand. Gex dachte sich "hm das ist bestimmt einer dieser komischen Lebewesen namens Mensch. Ihm war auf dem Flug schon aufgefallen, dass es wohl Unterschiede zwischen dieser Spezies gab , einige waren anders gebaut als andere mit so komischen Beulen in der oberen Hälfte, er kannte keine Geschlechter aber er hatte andere Teilchen über jenes reden hören und kombinierte, dass es hier wohl auch so sein musste aber letzten Endes war Gex das egal , er hatte ja eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Als er kurz vor Kiras Fenster war stoppte er, überlegte kurz und sagte dann zu sich selbst "ja du wirst es sein, du bist meine Wahl" noch immer schalten Thalarius Worte in seinem Geist nach. Gex überlegte und dachte sich, dass er diesem komischen Wesen vieleicht aus reiner Neugier mal die Attribute des anderen Geschlechtes geben sollte. Nach einem bisschen Gegrübel hatte sich Gex entschieden. Wie ein Pfeil traf er Kiras in seinen Körper. Doch was dann passierte, da hatten weder Gex noch Kiras mit gerechnet.
Ein heller Lichtblitz zuckte durch den Raum es wurde gleißend hell und dann.......
Dann flog Gex weiter, weiter Richtung unendliche Weiten des Weltalls, er hatte ja seine Aufgabe erfüllt, es interessierte ihn nicht was nun dort auf diesem unbedeutendem Bällchen passierte.
Kiras war nach der Begegnung mit Gex oder Kollision mit Gex eher gesagt, zu Boden gestürzt und bewusstlos geworden.
Kiras öffnete die Augen und erschreckte sich. Er sah seine Umgebung irgendwie anders als sonst und Mirida schaute ohne mit großen Augen an drückte mit ihrer kleinen Tatze auf seinem Gesicht rum, was Kiras deutlich kitzelte. Er dachte sich "vieleicht hatte ich einen Schwächeanfall nach diesem scheiß Tag". Er spürte einen Druck auf seiner Brust, was ihm ein bisschen Sorgen bereitete aber er rappelte sich auf und torkelte Richtung Bad um sich etwas Wasser ins Gesicht zu werfen, Mirida folgte ihm. Er hatte den Blick direkt Richtung Wasserhahn gerichtet, ohne in den Spiegel zu schauen. Er wollte grade das Wasser anmachen, als er auf seine Hand oder sollte ich besser sagen Tatze blickte, er schnellte hoch blickte in den Spiegel und erschreckte sich dermaßen, dass er rücklings in die Badewanne stolperte dabei den Duschvorhang mitriss und der ganze Krempel auf dem Badewannenrand mit ihm in der Badewanne landete. Nach einigen Minuten des Beruhigens und Durchatmens wollte er sich grade wieder aufrappeln, als Mirida auf den Rand der Badewanne sprang und sagte "Geht’s dir gut?" Kiras erschreckte sich abermals und landete jetzt zum zweiten Mal in der Wanne.
Kiras sagte verängstigt und verwirrt: "Nein mir geht*s weiß ich nicht und warum verstehe ich dich auf ein Mal?" Er dachte sich, hab ich einen Schlaganfall und fantasiere.
Mirida antwortete: "Nun ja, bist du noch Kiras"?
Kiras entgegnete: "Ich glaube schon".
Mirida antwortete mit einem bisschen Häme in der Stimme: " Wenn du noch Kiras bist dann solltest du mal in den Spiegel gucken, dann beantwortet sich die Frage von selbst".
Kiras rappelte sich auf, kletterte aus der Wanne, was mit Pfoten gar nicht so einfach zu sein schien, stellte sich vor den großen Spiegel schaute einmal rauf und wieder runter und sagte: "FUCK!"
Mirida blickte ihn etwas bemitleidend an und sagte: " Na verstehst du jetzt warum du mich verstehst?"
Kiras erwiderte: "Hm irgendwie schon."
Kiras beäugte sich nun etwas genauer. Er war zu einem weiblichen Katzenmensch geworden wie er es aus Filmen kannte. Er oder eher gesagt sie hatte ein schönes anthrazit gräuliches Fell mit einem Hauch rot darin und einige leuchtend blaue Fellstreifen über den Körper verteilt, einen großen flauschigen Schweif, eine Krallenspur über dem rechten Auge, eine süße katzentypische Stubsnase und schöne weibliche Rundungen die auf etwas zu viel Futter und Kraft schließen ließen. Etwas unbeholfen drückte er/sie auf seinen Brüsten herum und dachte sich "un nu? Ich hatte noch nie Brüste. Ach und ich bin nun ein Mädchen, WAS ZUM TEUFEL, Was mache ich denn jetzt????". Er/sie beäugte sich noch etwas entledigte sich seiner Klamotten, beäugte sich abermals und nahm sich erst mal eine Jogginghose aus dem Wäschekorb. Beim ersten Versuch diese anzuziehen, landete Kiras auf dem Hintern. "Hm da muss ich wohl noch etwas üben" dachte er/sie sich. Mirida fragte hämisch." Na klappt’s nicht?" Kiras drehte sich zu ihr rum und fauchte: " Versuch du das mal mit anderen Beinen als vorher". Sichtlich unbeeindruckt setzte sich Mirida auf Erde und putzte sich.
Kiras startete den zweiten Versuch mit der Hose doch als er/sie das erste Bein in die Hose schob, ertönte nur das typische Geräusch zerreißenden Stoffs. Er/sie zog das Bein wieder aus der Hose und schaute augenverdrehend und genervt auf den Stofffetzen der mal eine Hose war. Die Hose flog Richtung Mülleimer und er schaute auf seine beiden Füße und zwei Sätze Krallen waren zu sehen. "Mist! Verdammter Mist" murmelte er/sie vor sich hin. Er konzentrierte sich auf die Krallen und versuchte sie verschwinden zu lassen. Nach einigen Minuten hatte er raus, wie man die Krallen ein und ausfährt. Dann klappte es auch mit der nächsten Hose. Kiras schnappte sich noch ein T-Shirt und nach einigem Gewurschtel und der Erkenntnis das Schnurrhaare seeeeeehr empfindlich sind hatte Kiras es dann auch geschafft, dass T-Shirt anzuziehen.
Mirida stand auf und sagte:" Na also das klappt ja schon mal ganz gut".
Kiras entgegnete mit fiesem Blick: " Ja in der Tat " während Kiras aus dem Raum ging fügte er noch hinzu " denk dran, ich weiß noch nicht, wie man mit Pfoten eine Futterdose öffnet."
Mirida's Augen wurden riesengroß, sie blickte Kiras hinterher und mautzte: " Hey warte mal, wie meinst du das".
Kiras wollte in gewohnter Manier sich elegant auf die Couch schwingen, doch leider hatte Kiras die neue Kraft seiner Beine unterschätzt und landete neben der Couch aber oh Wunder auf den Pfoten. Langsam versuchte er sich abermals auf die Couch zu setzen und dies gelang auch. Zwischenzeitlich war Mirida wieder bei ihm/ihr.
Mirida schaute Kiras an und meinte dann gutmütig fragend: Hm du scheinst jünger zu sein und da du nun wie ich ein Weibchen bist, möchtest du wirklich weiter Kiras heißen?"
Kiras, der noch nicht wirklich realisiert hatte WAS hier grade passiert war, entgegnete forsch: " Mirida, könntest du mir bitte etwas Zeit lassen, WAS IST HIER GRADE BITTE PASSIERT???? Träume ich das hier grade?" Mirida sprang auf Kiras Bauch und haute mit voller Wucht ihre Krallen in die warmen weichen Brüste. Kiras schrie auf: " WAS SOLL DAS!!!!!" Mirida antwortete: " Glaubst du immer noch das du träumst?" Kiras rieb sich, den Schmerz immer noch spürend über die Brüste und entgegnete kleinlaut: " Nein, wohl eher nicht. Was mach ich den jetzt Mirida?"
Nun tat Kiras Mirida doch leid, sie sprang auf ihn, machte es sich auf Kiras Bauch bequem und schaute ihn mit ihren großen Katzenaugen an und sagte: "Damals hast du mir geholfen und nun helfe ich dir." Aber mal im Ernst erst mal brauchen wir einen neuen Namen für dich, wie gesagt du bist nun ein Weibchen."
Kiras antwortete etwas ruhiger: "Danke. Hast du den ne Idee?"
Mirida tippelte etwas mit den Pfoten herum, neigte den Kopf und sagte:" Wie wäre den Kiara?" Der Name gefällt mir.
Kiras erwiderte: " Hm etwas einfallslos aber eigentlich klingt der Name schön, hm warum nicht, also heiße ich ab jetzt Kiara."
Mirida nickte zustimmend.
Nach einigem üben und einer etwas größeren Sauerei in der Küche, gelang es Kiara auch Mirida und ihr etwas zu Essen zu machen. Naja mit dem Essen war das so eine Sache, Kiara war es gar nicht recht sich von Mirida das Ein oder Andere zeigen zu lassen aber Zähneknirrschend fügte sie sich und dachte "eigentlich warst ja auch nicht so schlimm. Wenn man sich mal an die Reißzähne, Pfoten, Krallen, Schnäuzchen und die andere Körpergestalt gewöhnt hatte" glaubte Kiara "dann wird's schon gehen."
Nachdem Kiara mit ihrem Schwanz das Ein oder Andere Regal abgeräumt hatte, hatte Kiara auch raus wie sie diesen im Zaum halten konnte "noch so viel zu lernen" stöhnte sie.
Mirida, die faul eine Pfote runterbaumelnt auf dem Katzenbaum thronte sagte: "Das wird schon. Du hast ja noch mich." Mirida fühlte sich sehr überlegen grade, was Kiara durchaus auffiel, sie sagte aber nichts dazu.
"So Mirida, ich gehe schlafen, der Tag war echt zu viel für mich". Kiara schlurfte katzenmüde ins Schlafzimmer, ließ sich aufs Bett fallen und schlief sofort ein. Mirida, die ihr gefolgt war, wollte noch antworten, bemerkte aber das Kiara schon eingeschlafen war. Sie sprang aufs Bett und schaute auf die schon tief und fest schlafende Kiara und murmelte vor sich hin " Hm eigentlich gefällst du mir so sogar besser meine Liebe, na mach dir keinen Kopf ich pass schon auf dich auf". Mirida kuschelte sich an Kiara und schloss die Augen mit dem Gedanken " mal schauen was morgen so passiert".

Ende Folge 1.

P.S. Wenn's dir gefallen hat dann lass ein Like hier und verzeiht mir den ein oder Anderen Fehler ;-)
 
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Skyhawk676

Faultier
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Folge: 2 Das Erwachen
Nächster Morgen.....
Mirida hatte es sich in der Nacht auf Kiara's Bauch bequem gemacht. Sie wachte auf, öffnete die Augen, hob den Kopf und blickte auf die noch fest schlafende Kiara. Kiara's Nacht war nicht so gut gewesen, sie hatte wohl unruhig geschlafen und Mirida einige Male unbewusst von sich runter geschubst. Das T-Shirt was sie an hatte, hatte in der Nacht auch etwas gelitten, Kiara wusste ja noch nicht so richtig wie sie ihre Krallen im Zaum halten sollte und hatte bei ihrem rumgewälze den Ein oder Anderen Schnitt im Shirt verursacht, naja sagen wir mal so, es war wohl eher nur noch ein Fetzen als ein T-Shirt. Mirida schaute auf Kiara's fast freiligenden Brüste und dachte sich * na dann wecken wir dich doch mal*. Sie stand auf und ging zu Kiara's Brust und fing an mit beiden Vorderpfoten auf einer davon herumzudrücken und mautzte vergnügt dabei.
Kiara wachte langsam auf und öffnete ein Auge, einen Moment lang schaute sie auf ihre Katze die auf ihrer fellnen Brust herumdrückte und sichtlich Spaß dabei hatte, dann wurde es Kiara wieder klar, sie war ja jetzt auch eine Katze. Hätte man das Gehirn hören können wären es wohl Zahnräder gewesen die wie ein Uhrwerk ineinander klickten. Kiara erschreckte sich abermals, sprang auf und stand pfeilgrade neben dem Bett, sehr zum Leidwesen Mirida's die grade in hohem Bogen vom Bett flog und wie bei Katzen üblich natürlich auf den Pfoten landete und erschrocken zu Kiara sagte:
" Hey was soll denn das?"
Kiara erwiderte etwas durcheinander:
"Guten Morgen Mirida, tut mir leid." Kiara ließ sich wieder auf die Bettkante fallen und setzte sich hin.
"Komm her Mirida" sagte sie mit freundlicher Stimme.
Mirida kam zu ihr und Sprang auf ihren Schoß und legte sich in selbigen. Kiara kraulte Mirida und streichelte sie über den Rücken.
"Tut mir wirklich leid Mirida" sprach sie etwas tollpatschig und verlegen " ich muss mich noch dran gewöhnen eine Katze zu sein".
Mirida schnurrte zufrieden, blickte in Kiara's schönes Katzengesicht und sagte mit ruhiger entspannter Stimme:
" Ach Kiara das macht doch nichts, ich kann dich ja verstehen, wie ich dir gestern schon sagte ich helf dir und passe auf dich auf. Aber du solltest dir vieleicht ein neues Shirt anziehen und vergess nicht die Krallen."
Kiara schaute an sich herab und blickte auf den Stofffetzen der so tat als wolle er ihre Brüste bedecken. "hm jab ,du hast recht sollte ich" murmelte sie.
Mirida stand auf und sprang auf den Boden während sich Kiara ebenfalls erhob und ein neues Shirt aus dem Schrank holte , was ihr natürlich, wie all die anderen, viel zu groß war weil sie nun eine schöne Figur hatte die zwar stämmig aber deutlich schlanker als vorher war.
Kiara schlurfte Richtung Küche, Mirida folgte ihr. In der Küche angekommen nestelte Kiara in Kühlschrank und Schränken herum und holte eine kleine Schüssel heraus, stellte sie auf den Boden, füllte sie wie gewohnt mit Katzen Milch, kleckerte etwas und winkte dann Mirida heran welche auch gleich elegant wie immer angelaufen kam. Kiara leckte unbewusst über ihre Pfote und dachte hm eigentlich gar nicht so schlecht das Zeug, jetzt weiß ich warum dir das so schmeckt meine kleine Freundin sie lächelte etwas verschmitzt und beobachtete einen Moment lang wie es sich Mirida schmecken lies dann schaltete sie den Kaffeevollautomaten ein, stellte eine Tasse darunter und drückte einige Tasten. Mit lautem Getöse rumpelte die Maschine los und brühte den ersehnten Kaffee während Kiara noch Milch und Zucker dazu gab. Als der Kaffee fertig war, nahm Kiara voller Erwartung den ersehnten Wachmacher. Kiara nahm einen tiefen Schluck und plötzlich wurden ihre Augen groß, sie verzog das Gesicht als ob sie grade einen Geist gesehen hätte und spuckte den Kaffee in hohem Bogen wieder aus "....Was zum Teufel...." fluchte sie "....was zum Teufel ist das denn für ne Plöre?" Kiara feuerte die Tasse in die Spüle und nahm einen tiefen Schluck Leitungswasser.
Mirida hatte das Theater mitbekommen, sprang auf die Spüle und blickte Kiara mit großen Augen an und ihr entfuhr ein fragendes "Mau?" was in katzisch wohl so etwas wie "HÄ?" bedeutet.
Kiara drehte sich zu ihr, noch sichtlich angeekelt von dem Kaffee "das schmeckt ja fürchterlich" sagte Kiara und Mirida erwiderte "ich hab mich eh immer gefragt wie du das trinken kannst".
Kiara antwortete " naja früher hab ich Kaffee geliebt aber das scheint wohl auch vorbei zu sein, du sag mal Mirida....". Mirida guckte Kiara mit hämischem grinsen an " ja Kiara...". Kiara redete mit zurückgezogenem Kopf und etwas beschämt weiter "...nun ich weiß ich hab sie für dich gekauft aber ich hab sie eben probiert und sie ist echt lecker und....". Mirida grinste noch verstohlener und sagte spöttisch "...ach dem großen Kätzchen schmeckt also die Katzenmilch na wer hätte das gedacht...mach ruhig Kiara" Mirida sah man ihre Häme durch aus an und Kiara sagte kleinlaut und zerknirscht "...danke."
Nach weiterem genestel im Schrank hatte Kiara eine große Tasse Katzenmilch in der Pfote und saß neben Mirida auf der Erde die sich wieder ihrem Schälchen Milch gewidmet hatte. "Ich weiß noch gar nicht was ich jetzt machen soll" sagte Kiara nachdenklich und leckte sich die restliche Milch von ihrem Mund.
Mirida, die grade dabei war sich zu putzen, erwiderte: "was hast du denn vor?"
Kiara antwortete: "Hm, ich glaube erst mal duschen."
"Das tust du freiwillig" polterte Mirida empört.
Sichtlich unbeeindruckt von Mirida's gepolter stand Kiara auf und lief Richtung Badezimmer. Dort angekommen, entledigte sie sich ihrer Kleidung und ging in die begehbare Dusche mit dem großen Spiegel gegenüber. sie stellte das Wasser an und fühlte nach der Temperatur, hm fühlt sich anders an dachte sie und ging dann unter das warme Wasser. sie schloss die Augen und genoss das warme Wasser wie es über ihr Fell lief. Sie öffnete die Augen und warf zufällig einen Blick in den Spiegel, ihre Augen wurden groß und sie prustete los und lachte lauthals.
Mirida hörte das schallende Gelächter aus dem Bad und wurde neugierig. gemütlich erhob sie sich und spazierte ins Badezimmer, wo immer noch eine schallend lachende Kiara unter der Dusche stand. " Was ist denn hier los?" fragte eine verwirrte Mirida.
Kiara, die sich grade wieder einkriegte von ihrem Lachanfall, schaute zu Mirida und sagte immer noch lachend "Schau mal ich sehe ja aus wie ein begossener Pudel." Kiara lachte weiter.
"Und das findest du gut" fragte Mirida mit einem weit und einem halb geöffneten Auge "also Ich mag Puddel nicht. Hunde im allgemeinen nicht" Mirida verschwand hocherhobenen Schwanzes aus dem Bad.
Kiara war etwas erstaunt aber auch amüsiert über Mirida's Reaktion. Kiara widmete sich nun wieder dem Duschen und schaute auf die AXE Duschgeldose, kratze sich am Kopf und dachte na toll Männerschampoo gleich rieche ich wie ein Proletten Moschus Puma und verdrehte dabei die Augen. Sie nahm dann doch nur das Granatapfelschampoo das Kiras damals von seiner Mum geschenkt bekommen hatte, besser als nixdachte sie, wobei es für ihre feine Nase eine Geruchsohrfeige war. Nachdem sich Kiara geduscht und abgetrocknet hatte, benutzte sie den Fön, um dann festzustellen dass sie wie ein explodierter Plüschball aussah wenn sie das tat, worauf hin ein weiterer Lachanfall folgte. Aber schlussendlich hatte sie dann doch ihr Fell gekämmt und sich eine süße Frisur gezaubert mit einer Fellsträhne die zwischen ihre Augen ragte. Kiara ging ins Wohnzimmer und präsentierte sich Mirida stolz.
"Na wie sehe ich aus Mirida?" sprach Kiara stolz.
Mirida antwortete forsch "Nun du siehst aus wie eine Punkkatze und riechst schlimmer als eine von diesen fiesen Obstschalen die du hier immer rumliegen hast."
"Danke sehr hilfreich" zischte Kiara wütend und funkelte Mirida mit bösem Blick aus ihren blau-lilanen Augen an.
"Was denn? Du hast gefragt." Stellte Mirida fest.
Kiara funkelte sie weiter an und sagte: " Ja! Aber das geht auch netter du kleiner Plüschball."
WIE BITTE?! Hast du mich grade Plüschball genannt? fauchte Mirida.
JA ! HAB ICH! fauchte Kiara zurück.
Kiara und Mirida standen sich naja Kiara kniete auf jeden Fall Face to Face gegenüber und fauchten in gewohnter Katzenmanier mit geöffneten Schnauzen und sich gegenseitig die Reißzähne zeigend entgegen. "Mmmmrrrraaaaauuuuuu" hörte man nur von beiden.
"Sehr gut! Fauchen kannst du schon mal." sagte Mirida und fing an ihr Fell zu putzen.
Kiara fiel alles aus dem Gesicht, sie verzog das Gesicht und sagte sichtlich verwirrt: " Ähm......ähm ......Danke....glaube ich".
"Ach Mirida was soll ich bloß tun, ich weiß ja noch nicht mal wie ich uns beide versorgen soll, hoffentlich kann ich weiter arbeiten sonst haben wir bald nichts mehr zu Essen." Kiara verzog besorgt ihre Schnäuzchen.
Mirida sprang an Kiara hoch und stand auf ihrer Schulter. "Ich versteh das nicht, du gehst doch immer weg und kommst mit futter wieder?"
"So einfach ists leider nicht Mirida" antwortete Kiara bedrügt und sagte weiter "Ich seh schon wir können wohl beide viel voneinander lernen"
"Da hast du wohl recht Kiara" mautzte Mirida.
 
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Kiara setzte sich in den Sessel und nahm ihr Handy, öffnete Facebook, zum Glück hatte ihr Handy einen Pen ohne wäre das Display wohl schnell hinüber gewesen. Sie scrollte runter und lass Berichte von merkwürdigen Vorkommnissen die Menschen in halbe Tiere verwandelt hatten, sie lass weiter und ihr gefiel gar nicht was sie da lass. Viele posteten Hasskommentare und es bildeten sich wieder diese üblichen zwei Fronten. Kiara warf bestürzt ihr Handy weg und eine Träne kullerte über ihre Wange. Mirida bemerkte Kiara's Tränen und sprang auf sie. Sie lief an ihr hoch und legte sich mit dem Kopf an Kiara's Kopf, sie legte über Kiara's Wange und leckte ihre eine Träne weg. "Nicht weinen kleine Katze" sagte Mirida tröstend. Kiara schluchzte los, sie konnte es einfach nicht mehr halten, es war einfach zu viel passiert in den letzten 24 Std. Tränen rangen ihre Wangen runter. Kiara schluchzte "Ich habe Angst Mirida, ich habe Angst wie die Menschen reagieren auf mich, Angst nicht genug Futter für uns zu bekommen, ich muss doch für uns Sorgen." Kiara schloss die Augen und weitere Tränen liefen. Mirida kuschelte sich an Kiara und stubste sie immer wieder zärtlich mit ihrem kleinen Näschen an. Kiara blickte in Mirida's kleines süßes Katzengesicht und kraulte sie liebevoll "Danke" sagte sie mit leiser zittriger Stimme.
Mirida stubste sie zustimmend an.
Nachdem sich Kiara wieder beruhigt hatte, widmete sie sich ihrer Arbeit, ihr Emailpostfach quoll schon über, es gelang ihr nach einigem Hin und Her auch zu tippen und die Ablenkung tat gut, ab und zu musste sie lachen weil sich Mirida mal wieder ein einem Wollknäuel verfangen hatte. Nach einigen Stunden knurrte Kiara’s Magen und sie durchforstete die Apps der Lieferdienste und entschied sich schlussendlich für Sushi Katzen mögen doch Fisch dachte sie. Sie bestellte auch was für Mirida mit. "Heute lassen wir es uns gut gehen Mirida" rief sie zu Mirida herüber, die immer noch versuchte sich aus dem bösartigen Wollknäuel zu befreien das sie offensichtlich fressen wollte. Mirida entgegnete Kiara "Mau, was gibt’s denn? Dieses verdammte Ding lässt mich nicht los, nu hilf mir doch mal Kiara." Durch das Gezappel verhedderte sich Mirida nur noch mehr.
Kiara kam leicht belustigt zu Mirida "es gibt Fisch und jetzt halt still." Kiara entknotete diesen Ball aus Katze und Wolle und nahm Mirida auf den Arm "hier schau" und zeigte Mirida die Bilder des Essen. Mirida leckte sich über das Schnäuzchen und sagte "Das ist dasselbe wie das was du letzte Woche hast liegen lassen oder". Kiara lächelte und sagte "ja genau und heute Abend brauche ich mal deine Hilfe Mirida".
Mirida hob den Kopf "wobei denn?"
"Wart's ab" erwiderte sie.
Wenig später klingelte es und der Sushi-Lieferjunge stand vor der Tür. "Stellen sie es vor die Tür, ich bin erkältet" brüllte sie durch die Tür. Ein genervtes "OK" schalte von der anderen Seite. Es raschelte vor der Tür und dann wartete Kiara bis die Gebäudetüre ins Schloss fiel. Hecktisch riss sie die Tür auf , griff das essen und schon knallte die Tür auch wieder ins Schloss.
Sie ging zum Sessel und packte die Fressalien auf den Tisch. Wie gewohnt wollte Kiara mit Stäbchen essen, sie hatte nur leider wieder mal nicht ihre Pfoten und Krallen bedacht. ein knirschendes Geräusch und ein genervter Blick von Kiara verurteilten dieses Vorhaben aber zum scheitern. "Ach was soll's" zischte Kiara und tat es Mirida gleich und schon sich das Essen mit der Pfote in den Mund oder packte es mit den scheinbar sehr nützlichen Reißzähnen. Kiara bemerkte gar nicht das sie reinhaute wie ein Scheunendrescher bis sie Mirida neben sich hört "Mau........Maaaaahaaauuuuu........mmaaaaaaaauuuuuu "
Kiara guckte hoch die Backen voller als jeder Hamster sie je haben könnte "Waff? Waff iff denn"
Mirida guckte sie mit angewiderter Mine an und sagte schließlich "Du futterst wie ein Köter, die kriegen den Hals auch nicht voll"
Kiara fiel auf, dass sie ja recht hatte aber sie hatte so großen Hunger gehabt, dass sie darauf gar nicht geachtet hatte.
Kiara schluckte runter und sagte etwas verlegen "sorry tut mir leid aber ich hatte echt Hunger. Es war lecker oder?"
Mirida verdrehte die Augen, atmete kurz schwer und mautzte dann ein "Ja war es ".
Kiara bemerkte grade wie sie sich über die Schnauze leckte um bloß nichts zu verschwenden auch die Pfoten wurden abgeschleckt. Wobei Kiara das mittendrin auffiel, sie sich aber dachte was soll’s, Mirida hat's auch noch nie geschadet
Danach nahm sie sich ihr Handy und schrieb eine WhatsApp, wenig später machte es klingkling und Kiara lass die antwort und freute sich.
Der Tag neigte sich dem Ende und es fing an zu dämmern. "Gleich ist es soweit" rief Kiara entzückt Mirida zu.
"Was denn jetzt sag schon, du machst mich noch ganz verrückt" entgegnete Mirida.
"Wir gehen gleich turnen", sprudelte es aus Kiara heraus.
"Wir gehen was ?" Mirida schaute Kiara mit großen entsetzten Augen an.
"Turnen! Ach das kennst du ja gar nicht, entschuldige, ich möchte herausfinden was dieser Körper kann und du sollst mir dabei helfen alles zu lernen, ich weiß zum Beispiel nicht wie eine Katze springt."
Eine etwas verdatterte Mirida erwiderte "mautz.....mautz.....ähm... ja ok und wie stellen wir das an?"
"Ich habe den alten Tony angeschrieben, er war mal mein Trainer und er hat versprochen mir die Schlüssel für die kleine Turnhalle ein Stück die Straße runter zu geben. wir warten bis es dunkel ist und dann gehen wir dort hin , dass Ding hat keine Fenster da sieht man mich nicht". Kiara kniebte ein Auge zu.
"Cleveres Mauz" erwiderte Mirida.
"So es ist dunkel Mirida ich zieh mich schnell um ,werf diesen Mantel hier über und los geht’s".

Ende Folge 2
 
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43
Folge 3: Die Nacht

Kiara öffnete leise die Tür und riskierte einen vorsichtigen Blick ins Treppenhaus. Das Mehrstöckige Gebäude war recht modern und im Grunde wohnten dort nur 8 Parteien. Kiara's Wohnung lag auf der 2. Etage. Sie schaute nach oben und nach unten, alles dunkel niemand zu sehen. "Komm Mirida" flüsterte sie. Kiara trat vorsichtig auf den Gang, fast hätte sie ihren Schlüssel vergessen aber mit einem gekonnten Schnapper packt sie ihn und steckte ihn in die Manteltasche. Kiara rollte kurz mit den Augen und seufzte kurz. Sie schlich leise die Treppen herunter und als sie fast an der Haustüre angekommen war, ging plötzlich das Licht an. Kiara erschreckte sich, packte Mirida und sprang übers Geländer in den Kellereingang und versteckte sich unter der Treppe. Geschützt von der Dunkelheit des Kellers, harte sie dort aus und wartete bis der Bewohner weg war und das Licht wieder aus ging.
Puh noch mal Glück gehabt dachte sie. Ihr war als hätte sie während des Wartens im Keller ein Geräusch gehört, aber ihre scharfen Katzenaugen hatten nichts entdecken können. Sie öffnete vorsichtig die Haustüre, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen und schaute die Straße entlang. "Gut, niemand zu sehen, Komm Mirida, aber pass mit auf das uns keiner sieht!" flüsterte sie.
"Du bist echt ne Angstkatze Kiara" flüsterte Mirida. Von Kiara kam nur ein "Hmpf" als Antwort.
Kiara huschte im Schutze der Dunkelheit die Straße entlang, sehr darauf bedacht, nicht in die Lichtkegel der Straßenlaternen zu geraten. Eine recht genervte Mirida sprang ihr hinterher So eine Anstrengung und das um die Zeit, ich möchte pennen dachte Mirida.
Bei der Turnhalle angekommen, atmeten beide erst mal durch und Mirida sagte zu Kiara "und was jetzt?"
Kiara suchte unter den Steinen die am Eingang lagen "Moment" sagte sie und suchte weiter, dann ein leises Geklimper " ha sehr gut, da ist er ja". Kiara hatte den Schlüssel zur Turnhalle gefunden, dort wo es Tony beschrieben hatte, lag er auch. Schnell schloss sie die Tür auf, huschte hinein und schloss direkt wieder ab nachdem auch Mirida drin war. Sie liefen durch eine Tür und noch mal um die Ecke, alles noch im Schutze der Dunkelheit " wow ich seh alles "sagte Kiara begeistert "du bist ja auch ne Katze" zischte Mirida, die noch genervter war. Dann kamen sie in eine kleine Halle, Kiara stoppte schloss die Türe hinter sich die vorher wohl offen gestanden hatte und tastete an der Wand. Klick und es wurde hell in der Halle. Mirida schaute sich um und sprang auf einen Springbock, wie sie ja in Turnhallen schon mal rumstehen und schnaufte Kiara an " So, wir sind hier und WAS zum Teufel machen wir jetzt hier und WAS hab ich damit zu tun????" Kiara schaute Mirida etwas schüchtern an und sagte "Du sollst mir helfen wie eine Katze laufen zu lernen, springen zu lernen und noch ein paar andere Dinge." Kiara schaute Mirida mit riesigen Schmollaugen an "du hast gesagt du hilfst mir." Mirida's Augen wurden groß und man sah ihr das riesige Fragezeichen über ihrem Kopf regelrecht an. Sie schaute mit angezogener Augenbraue zu Kiara und feixte "Kiara, ich bin eine Katze, der Katzenblick zieht nicht".
Kiara machte eine Geste die man mit "so ein Mist!!!" hätte interpretieren können. "Aber ja, ich habe gesagt ich helfe dir und dann mache ich das auch, also was nun" fragte Mirida neugierig.
" hm das weiß ich auch nicht so genau " sagte Kiara kopfkratzend.
Mirida legte eine Pfote auf ihre Augen schüttelte den Kopf und entgegnete schließlich " na das kann ja heiter werden, okay Kiara fangen wir vorne an" Kiara salutierte vor Mirida und erwiderte im Soldatenstyle "aye aye Captain". Mirida kniff die Augen zusammen, sie hatte genau gemerkt das Kiara sie etwas veräppelt hatte " Lass den Quatsch und los auf alle Viere. Waaaaah! Aber zieh erst den Mantel aus." Kiara gehorchte brav. Sie schmiss den Mantel in eine Ecke und ging auf alle Viere. "un nu" fragte Kiara.
"Lauf los auf allen Vieren" befahl Mirida.
Kiara atmete tief durch und rannte los, naja rannte los war wohl etwas zu viel des Guten nach dem die Hinterpfoten bei den Vorderpfoten angekommen waren, stolperte Kiara über ihre eigenen Pfoten und bremste mit dem Gesicht zum Glück auf einer Matte. Als Kiara ihre Knochen wieder sortiert hatte blickte sie zu Mirida herüber von der nur ein schallendes "Miauhuhuhhuhu miahahahahaha miauuuhuhuhuhu" zu hören war. Kiara hatte schon die Blitze in den Augen und wollte grade Luft holen als die sich vor Lachen kugelnde Mirida leider etwas zu nah an den Rand des Bocks gekugelt hatte und abrutschte und auf der Matte darunter landete. Kiara und Mirida schauten sich kurz an und ein schallendes "Miauhuhuhuhu Ahahahahah Miahuhuhuhuh ahahahahah" halte durch die Halle.
Als sie sich wieder beruhigt hatten kam Mirida zu Kiara gesprungen und sagte "Schau so geht das, ich mach langsam, komm mach mit , versuchs."
Kiara ging wieder auf alle Viere und ging langsam mit wie Mirida es ihr vor machte und langsam gelang es Kiara auf allen Vieren zu laufen, Mirida erhöhte das Tempo und Kiara zog mit "ich kann's , ich kann's" jubelte Kiara und legte noch einen Zahn zu, schneller immer schneller , Mirida kam schon nicht mehr mit und brüllte noch Kiara hinterher "pass auf übertreibs nicht" Mirida wollte sich grade selber auf die Schulter klopfen da passierte es auch schon Kiara stolperte über ihre eigenen Füße und segelte volles Rohr in einen Stapel mit Lauffähnchen. rings-klong-schepper-knall-pingpingpingping und eine Fähnchen rollte die Halle entlang. Mirida kam angerannt "Lebst du noch" fragte Mirida "Ich weiß noch nicht " antwortete Kiara. "Naja aber für den Anfang nicht schlecht" lobte Mirida "So auf zur nächsten Lektion" Mirida erhob lehrermäßig die Pfote. "Du bist eine tolle Lehrerin" lobte Kiara.
Mirida bedankte sich und sprang zurück zu dem Bock und forderte Kiara auf einen zweiten daneben zu stellen. Kiara erledigte diese Aufgabe und fragte neugierig "Üben wir jetzt das Springen?" "ja das tun wir" erwiderte Mirida.
"Schau mir zu" Mirida ging langsam in ihre Sprungposition, stieß sich ab, sprang und landete sicher auf dem Bock. "und jetzt du Kiara."
Kiara imitierte Mirida's Bewegungen, sprang ab und landete sicher auf dem Bock. "Tada" sagte Kiara und stolzierte auf dem Bock herum. "Nimm das alles etwas ernster Kiara, du wirst es nochmal brauchen" schimpfte Mirida.
Das sollte sich schneller bewahrheiten als den Beiden lieb war.
Nach einigen Trainingsläufen und Sprüngen absolvierte Kiara fehlerfrei einen ganzen Parcours aus Hindernissen. Nach der letzten Runde beendete Kiara das letzte Hindernis mit einem Salto und landete sicher auf allen Vieren. Sie erhob sich und sagte zu Mirida "Na wie war ich?" Mirida antwortete lobend "Sehr gut Kiara, du scheinst auf jeden Fall Talent zu haben aber du musst noch mehr üben, aber nicht heute, lass uns nach Hause gehen".
Kiara nickte und packte ihren Mantel, sie war völlig verschwitzt und ihre feine Nase machte das Ganze nicht besser.
Sie zog den Mantel über, löschte das Licht und die Beiden schlichen wieder nach Draußen. Kiara versteckte den Schlüssel wieder und die beiden machten sich auf den Heimweg, da es schon sehr spät war, ließen sich die Beiden etwas mehr Zeit.
Doch das sollte sich noch rächen. Ca. 200 Meter vor Kiara's zu Hause, hörte Kiara plötzlich etwas rascheln im Gebüsch neben, sie spitzte die Ohren und hielt inne. Plötzlich sprang jemand aus dem Gebüsch und versuchte Kiara von hinten zu packen. Kiara und Mirida erschreckten sich furchtbar, Mirida war so perplex, dass sie sich vor Schreck gar nicht bewegen konnte. Kiara schoss die Panik in den Körper, ihr Herz beschleunigte sich auf gefühlte Lichtgeschwindigkeit. Womit sie nicht gerechnet hatte war aber auch, dass ihre Sinne mit hochfuhren. Ihre Muskeln spannten sich an und sie drehte sich wie der Blitz um, Kiara wollte ausholen um dem Angreifer mit einem Faustschlag abzuwehren aber ihre Muskeln gehorchten ihr nicht wie geplant, ihre Anatomie war ja nun eine Andere, statt des Fausthiebs, fuhren Kiara's Krallen aus und sie zog dem Angreifer mit ihren Krallen mit voller Wucht durchs Gesicht. Kiara registrierte gar nicht was passiert war und das der Angreifer laut aufschrie und die Flucht ergriff, sie drehte sich wieder um wie der Blitz, packte die paralysierte Mirida wie ein Junges zwischen die Zähne und rannte auf allen Vieren los, sie beschleunigte auf eine Wahnsinns Geschwindigkeit so, dass die 200 Meter in Sekunden geschafft waren. Kiara war völlig in Panik, sie wäre glatt am Haus vorbei gerannt, hätte nicht irgendwer gebrüllt "hey schnell hier rein" Kiara schlug einen Haken und sprang in vier schnellen Sprüngen die Treppe herauf, hastete den Schlüssel aus der Tasche und verschwand in der Wohnung. Hinter ihr knallte die Tür ins Schloss und Kiara bremste im Wohnzimmer. Sie ließ Mirida los und sackte erschöpft zusammen und lag schnell atmend wie ein Läufer alle Viere von sich gestreckt auf dem Boden. Kiara schloss die Augen und versuchte sich erst mal zu sammeln.
 
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Skyhawk676

Faultier
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Mirida kam zu Kiara und stubste sie mit ihrem süßen kleinen Näschen an. "Na kleine Mieze geht's wieder?"
Kiara öffnete wieder die Augen, ihr Puls kam langsam wieder runter "wa....Atemzug was Atemzug war das Atemzug denn?" Kiara drehte sich auf den Rücken und versuchte sich weiter zu beruhigen.
"Offensichtlich wurden wir angegriffen Kiara, aber dem hast du's ja echt gezeigt" stellte Mirida fest.
"Ach hab ich das?" fragte Kiara immer noch etwas schnell atmend.
"Allerdings, den hast du deine Krallen gezeigt, volle Breitseite durchs Gesicht Kiara. Respekt! hätte ich nicht besser machen können."
Kiara setzte sich bedrückt mit gesenktem Kopf in den Schneidersitz "Hm..."
Mirida viel Kiara's bedrückte Mine auf und sie Sprang in Kiara's Schoß, richtete sich auf, stützte sich mit den Vorderpfoten auf Kiara's Brüsten ab und schaute ihr ins Gesicht "Was ist los Powermieze?" Lobte Mirida.
"Hm...erstens macht es mich traurig ,dass ich wohl Jemanden sehr verletzt habe, dass wollte ich doch gar nicht und zweitens wer hat die Tür geöffnet und mir zu gerufen?????" Kiara strengte ihr Gehirn an aber das einzige was sie bei ihrer Flucht durch das Treppenhaus wahrgenommen hatte war ein kurzer Schatten in Keller.
Mirida schaute Kiara in die Augen und stubste mit ihrer Nase gegen Kiara's "trotzdem hast du uns beide gerettet, ich bin stolz auf dich." Kiara legte ihre Arme um Mirida und knuddelte sie "Danke! Was würde ich bloß ohne dich machen". Die Beiden knuddelten noch eine Weile, dann sprang Mirida von Kiara runter und fing an sich zu putzen. Kiara beobachtete Mirida eine Weile, überlegte ob sie es ihr gleich tun sollte entschied sich dann aber doch für die Dusche. Frisch geduscht trat sie wieder ins Wohnzimmer, sichtlich kaputt von diesem Abend oder sollte man sagen Abenteuer. "Komm Mirida, ich bin müde" sie trottete Richtung Schlafzimmer und Mirida folgte ihr. Kiara ließ sich aufs Bett fallen, legte sich auf den Rücken und zog die Decke hoch. Mirida hatte es sich wie gewohnt zwischen/an Kiara's Brüsten bequem gemacht, gähnte und schlief direkt ein. Kiara lächelte und dachte na dir gefällt's da was , Danke kleine Katze, du hast mir heute mehr geholfen als du glaubt , Wer war nur der Unbekannte eben, dass will mir nicht aus dem Kopf gehen. Sie schloss die Augen schlief über das Gegrübel ein.

Ende Folge 3
 
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Skyhawk676

Faultier
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Kiara Skyhawk

Folge 4: Die Begegnung


Am nächsten Morgen.....
Kiara wachte auf, gähnte wie ein Löwe, leckte sich übers Schnäuzchen und schnurrte ein wenig verpennt. Mirida lief auf Kiara herum in Richtung ihres Gesichts und meinte nur "Guten Morgen, du wirst immer mehr zur Katze meine Liebe" sie hatte nämlich Kiara dabei erwischt wie sie ihre Pfote anleckte und über ihre Nase streifte. Kiara bemerkte was sie da grade tat, zuckte zurück, grinste und sagte " gaaaar nicht waaaahr" man sah deutlich das Mirida innerlich grinste "Mhm wenn du meinst." Kiara ging auf alle Viere und sprang mit einem Satz ins Bad, naja schlug ein sollte man wohl besser sagen, Pfoten haben auf Fliesen nicht so den besten Halt. Kiara, die sich grade wieder aus dem Wäschekorb raus schälte hörte das hämische Miauen von Mirida und rappelte sich etwas zerknirscht auf und versuchte sich die Zähne zu putzen, naja nach einigen Katschen in der Bürste klappte es dann auch mit den Reißzähnen. Nachdem sie sich über den widerlichen Geschmack geärgert hatte, geduscht hatte und irgendwas Anziehbares gefunden hatte, lief sie in die Küche, wo schon eine mauzende Mirida wartete "da bist du ja endlich." pöbelte eine genervte Mirida. "Huuuuunnnnggeeerrrrr."
Kiara verdrehte die Augen "jaaaaaa ist ja gut." Kiara stellte Mirida das Futter und ein Schälchen Katzenmilch hin. Schenkte sich danach eine große Tasse Katzenmilch ein und nahm die restliche Putenbrustwurst aus dem Kühlschrank. Nach dem eher dürftigen Frühstück, ließ sich Kiara auf den Sessel fallen und schaltete den Fernseher ein:
Es ertönte grade die Startmelodie der News und Kiara lauschte dem Nachrichtensprecher:

Breaking News - Seltsame Vorkommnisse nehmen zu! Immer mehr Tiermenschen gesichtet!....
Einige Politiker äußerten sich sowohl pro als auch kontra, es war von Verständnis aber auch von Festsetzung/Isolierung die Rede. Kiara verfolgte geschockt und mit offener Schnauze das Geschehen. Es wurden auch berichte gezeigt von der Straße wo Menschen für den Schutz der Tiermenschen demonstrierten aber auch von schrecklichen Gewalttaten gegenüber ihnen. Kiara konnte nicht fassen was sie da sah. "guck dir das an Mirida" Mirida verfolgte auf Kiara's Schulter liegend ebenfalls das Geschehen auf dem Bildschirm. "Menschen sind dumm." mauzte sie. Kiara wollte schon abschalten, da folgte noch ein weiterer kleiner Beitrag über einen kleinen Inselstaat irgendwo im Mittelmeer dessen glaube Tiermenschen verehrte und sie priesen das, was man hier als Laune der Natur bezeichnete und Wissenschaftler hatten wohl erhöhte Strahlungswerte im All gemessen und schoben es allen möglichen Theorien zu. Kiara schaltete ab und schaute zu Mirida "was meinst du, ob wir dort sicher wären?" Mirida merkte Kiara ihre innere Unruhe an und antwortete " Vieleicht Kiara, ich weiß es nicht".
Plötzlich klingelte es, Kiara zuckte zusammen, sie war so in Gedanken versunken gewesen, dass sie ganz vergessen hatte das ja heute die Pakete ankamen, die sie bestellt hatte, schließlich war sie ja jetzt ein Mädchen und Kiara's Klamotten passten ihr auch nicht wirklich. Sie nahm den Hörer der Gegensprechanlage ab "Ja?" Es ertönte eine Stimme im Hörer "Paketdienst" Kiara drückte auf den Summer "Kommen sie hoch, 2. Etage, stellen sie es einfach vor die Tür". Der Paketbote polterte durchs Treppenhaus und schnallte die Pakete rechtlieblos vor die Tür, klopfte und verschwand wieder. Kiara wartete geduldig auf das Klack der Haustüre, öffnete sie einen Spaltbreit, niemand zusehen, schnell packte sie sich alle Pakete und schloss die Tür. Nachdem sie eine Weile geräumt und geputzt (was mit Pfoten gar nicht so einfach ist) hatte, wischte sie sich den Schweiß von der Stirn "So! Fertig!". Mirida hatte das Treiben von ihrem Kratzbaum aus beobachtet, sie dachte nicht im Traum dran sich auch zu bewegen.
Kiara hatte einen Korb mit der neuen frischen Wäsche vollgemacht und wollte grade zur Tür gehen um im Keller alles in die Waschmaschine zu werfen als hinter ihr ein "mautzmautz" ertönte, sie drehte sich um und guckte Mirida verwirrt an "hast du nicht was vergessen!?" sagte Mirida mit ernster Stimme "oh...ach ja, da war ja was. Danke Mirida". Sie stellte den Korb ab und gab sich daran mit ihrem Smartphone Essen und Lebensmittel zu bestellen, wenig später selbe Prozedur wie beim Paketboten. Nachdem Kiara und Mirida gut gegessen hatten, zog es Mirida vor, sich auf den Katzenbaum zu verkrümeln und zu schlafen. Kiara hatte einen Korb mit der neuen frischen Wäsche vollgemacht und wollte grade zur Tür gehen um im Keller alles in die Waschmaschine zu werfen als hinter ihr ein "mautzmautz" ertönte, sie drehte sich um und guckte Mirida verwirrt an "hast du nicht was vergessen!?" sagte Mirida mit ernster Stimme "oh...ach ja, da war ja was. Danke Mirida". Sie stellte den Korb ab und gab sich daran mit ihrem Smartphone Essen und Lebensmittel zu bestellen, wenig später selbe Prozedur wie beim Paketboten. Nachdem Kiara und Mirida gut gegessen hatten, zog es Mirida vor, sich auf den Katzenbaum zu verkrümeln und zu schlafen.
Kiara wollte die Dunkelheit abwarten und dann die Wäsche waschen, die Breaking News hatten sie doch sehr geängstigt. Sie stöberte ein wenig auf Facebook herum, schaltete aber schnell wieder ab, dass Netz wurde geflutet von Hass und Überverständnis, wie üblich bildete sich dieser 2 Fronten Krieg im Netz, sie hasste es seit Jahren , dass sich die Menschen so verbal bekämpften.
Es dämmerte schon, sie beschloss noch etwas zu warten und grübelte so vor sich hin.
Wer war das bloß gestern Abend??? Er hat mir mehr geholfen als er/sie vieleicht denkt. Warum hat er/sie mich nicht gemeldet? Könnte es sein das....?
Kiara's Neugierde sollte schneller befriedigt werden als sie glaubte......
sie verlor sich in ihren Gedanken und merkte gar nicht, dass es schon dunkel geworden war. Irgendwann registrierte Kiara dann, dass es schon recht spät war. Sie stand auf, packte sich den Wäschekorb und schlich im Schutze der Dunkelheit in den Keller. Auf leisen Samtpfötchen huschte sie durch den dunklen Keller in Richtung der Waschküche die ebenfalls dunkel war. Nur ein paar kleine LED-Lichter einer zur Wand hin stehenden Waschmaschine leuchteten schwach in der Dunkelheit. Plötzlich ! Ein Geräusch! Kiara haute reflexartig auf den Lichtschalter, was sie ja eigentlich vermeiden wollte. Ein kurzer pfeifender Atemzug! Dann stockte ihr Atem! Ihre Schnauze weit geöffnet, schaute sie auf die Gestalt die am Ende der Waschküche stand, diese hatte sich genau so erschrocken und beide starrten sich an, wie als ob sie zur Eissäule erstarrt wären.
Nach ein paar Minuten des erstarrt seins, ließ Kiara den Wäschekorb fallen, leider landete dieser auf einer ihrer Pfoten und ein lautes "Au!!!" ertönte. "so ein Mist, aua, verflucht nochmal, blöder Korb au". Kiara funkelte den Wäschekorb an. "Geht's wieder?" fragte die Gestalt. "Ja" antwortete Kiara. Jetzt betrachtete sie ihr Gegenüber erst mal richtig. Dort stand ein schlanker blauer Fuchs aufrecht mit einer roten, schräg fallenden Fellsträhne über dem linken Auge vor ihr, bekleidet mit einem dunkel rosanen bauchfreien Pulli und einer dazugehörigen Hose. Er hatte ein grünes und ein blaues Augen. Irgendwie gefiel Kiara was sie da sah aber das war jetzt zweitrangig, sie stotterte "w..w...wer....b...b..bist du?" Kiara war völlig überfordert. "Ich bin Okami und das hier ist Ben" erst jetzt bemerkte Kiara den kleinen Fuchs, der neben Okami stand. Kiara stammelte weiter "i..i...ich bin Kiara, was machst du hier?" Sie hätte sich Ohrfeigen können für diese Frage aber nun war's auch egal. Okami lächelte und sagte "Wäsche waschen." Kiara fiel alles aus dem Gesicht, sie kniebte ihre Katzenaugen etwas zusammen und zischte "Nein, wirklich! Ich dachte du kochst Spaghetti." ein kurzer Blickwechsel und beide fingen an zu lachen.

Man könnte sagen hier war das Eis schon gebrochen zwischen den Beiden aber warten wir's ab.
 

Skyhawk676

Faultier
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Kiara kam näher und räumte die Wäsche in die Maschine und schaltete die Maschine ein. "Sag mal Okami..."wohnst du hier im Haus?" Kiara schaute ihn fragend an. "Ja, 3. Etage links und du" fragte er "Ich wohne in der zweiten Etage rechts."

Hier muss erwähnt werden , dass sich damals noch Kiras und Okami nie begegnet waren, warum auch immer. Okami wohnte auch noch nicht so lange in diesem Haus aber weiter im Text.
"Ich habe dich noch nie aus der Tür kommen sehen" sagte Okami "Dito" antwortete Kiara.
"Aber was soll's, lass mich mal raten, es blitzte und als du wieder aufgewacht bist, konntest du den Fuchs verstehen und warst nicht mehr der selbe stimmts."
Okami antwortete etwas erstaunt "stimmt genau und jetzt lass mich mal raten, dir ist erst mal alles aus dem Gesicht gefallen und du kamst so gar nicht drauf klar, stimmts?"
Kiara funkelte Okami mit einem etwas frechen Blick an "kluges Fuchsi, stimmt genau."
Okami lächelte frech "hey wen nennst du hier Fuchsi?"
Kiara antwortete grinsend "na dich, der da unten weiß, dass er einer ist."
Ben guckte zu Okami hoch "so ganz unrecht hat sie da nicht Okami."
Okami schaute zu Ben runter und sagte mit Ironie in der Stimme "Danke, das war sehr hilfreich."
Kiara fing an zu lachen und dachte während sie lachte eigentlich ist der ja ganz süß, Moment aber ich bin doch......nein fuck....bin ich nicht mehr.....ach verflucht....hm was soll's du bist jetzt ein Mädchen, andere Seite why not.
"hey ihr zwei" rief Kiara als sie sich wieder beruhigt hatte "habt ihr Hunger?"
Okami drugste rum "nun...also...ähm....." Ben haute dazwischen "ja haben wir." Okami zischte "bist du ruhig Ben, man fällt nicht so mit der Tür ins Haus." Kiara kicherte. "na kommt ihr zwei, wir haben noch genug für vier." Kiara ging los.
Okami stand noch einen Moment etwas verwirrt und überrumpelt da und murmelte leise "Vier???" dann folgten Ben und er Kiara zu ihrer Wohnung in gewohnter Undercover Manier.
In der Wohnung angekommen, kam direkt eine alarmierte Mirida angesprungen und sagte "was zum.....wer zum...Teufel ist das?"
Kiara antwortete mit beruhigender Stimme "das sind Okami und sein kleiner Begleiter Ben, Okami ist dasselbe passiert wie mir."
Mirida entspannte sich und antwortete schnippisch "Na gut, aber wehe die Fressen mir was weg." hocherhobenen Schwanzes stolzierte Mirida wieder in Richtung Kratzbaum "ist die immer so?" flüsterte Okami "eigentlich nicht aber wenn's ums Futter geht" flüsterte Kiara zurück. "Das hab ich gehört" zischte Mirida. Kiara und Okami guckten sich an und fingen an zu lachen. "Warum lachen die denn jetzt" Mirida schaute zu Ben "frag mich doch nicht" erwiderte er.
Kiara bat die drei anderen zum Tisch und alle begannen die Reste des Mittagessens zu essen, dass wohl etwas zu üppig gewesen war. Irgendwann schoss Kiara ein Gedanke in den Kopf und sie fragte Okami "sag mal warst du der Jenige, der gestern Abend die Tür aufgerissen hat und gebrüllt hatte hey schnell hier rein ?"
Okami antwortete etwas verlegen "ja das war ich, ich sah wie jemand offensichtlich vor etwas flüchtete und wollte helfen"
Kiara stand auf und ging zu Okami, schaute ihn an und drückte ihn ganz fest "Dankeschön" beim loslassen, leckte sie ihm ganz leicht über die Wange und lächelte ihn kurz an, dann setzte sie sich wieder hin und aß weiter.
Für Okami war das grade der Overkill gewesen, wäre sein Fell nicht blau gewesen wäre er wohl jetzt ein Rotfuchs. Völlig überfordert und überwältigt stammelte er "d...d....d...d...danke....ähm gern geschehen." Kiara merkte, dass sie Okami verlegen gemacht hatte und schämte sich jetzt auch ein wenig, dass sie ihn so überfallen hatte.
Als sich Okami wieder sortiert hatte fragte er "was ist denn eigentlich passiert?" Kiara erzählte ihm die ganze Story und Okami kam aus der Fassungslosigkeit nicht mehr heraus. "Krass" antwortete er.
"Allerdings," antwortete Kiara "Aber hast du heute auch gesehen, was da draußen abgeht?" schob sie hinterher.
"Ja habe ich, schlimm" erwiderte Okami etwas bedrückt und geängstigt.
Als sie fertig waren mit Essen, wollte Kiara den beiden grade noch etwas anbieten, da stand Okami auf und sagte "Vielen Dank für das Essen aber wir müssen jetzt gehen." Kiara schaute etwas verdutzt "okay. Aber wir bleiben in Kontakt ja? " Okami antwortete "Gib mir deine Nummer, sonst ist es zu Gefährlich." Kiara schrieb Okami einen Zettel mit ihrer Nummer drauf und reichte Okami den Zettel "Hier! aber schreib #Keller dabei, wenn du dich meldest, damit ich weiß das du das bist." Okami schnappte sich Ben und den Zettel und rief beim rausgehen "okay. Mache ich."
Die Tür hatte sich bereits geschlossen und Kiara stand immer noch etwas verdattert in der Küche. "Was war das denn jetzt?" sagte sie vor sich hin. Kiara räumte noch alles auf und ging dann auch ins Bett sie dachte noch lange über die beiden nach. Aber nach einer Weile fielen ihr die Augen zu und sie schlief ein.

Ende Folge 4
 

Skyhawk676

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Hallo lieber Leser/Leserin,
Folge 5 enthält Scenen die hier nicht gepostet werden können weil sie von mir als FSK-16 eingestuft werden, daher wundert euch nicht wenn Stellen fehlen, diese sind mit "****" gekennzeichnet.
Kiara Skyhawk

Folge 5: Gefühle, Hasen und anderes Zeug


Kiara hatte die Nacht einen sehr merkwürdigen Traum gehabt, in dem Okami Ben und viele Unbekannte vor kamen und hatte etwas unruhig geschlafen. Sie öffnete die Augen und streckte sich, gähnte und blieb noch etwas liegen um in Ruhe wach zu werden, schließlich hatten wir ja Samstag und da konnte man ja faul sein. Während Kiara so faul im Bett rumdöste kam Mirida ins Zimmer und sprang auf die Bettkante " Guten Morgen du Schlafkatze" sagte sie vergnügt. "Guten Morgen" säuselte Kiara noch hab verpennt.
Mirida kam über die Decke zu Kiara gelaufen und stellte sich mit den beiden Vorderpfoten auf ihr Becken und mautzte vergnügt.
Kiara war auf ein Mal hell wach , sie merkte da etwas was sie vorher noch nie gemerkt hatte. Sie wusste noch nicht, ob sie sich jetzt erschrecken sollte oder nur verwirrt war. Sie entschied sich für letzteres. "Mirida, geh schon mal in die Küche, ich brauche noch ein paar Minuten" sagte Kiara.
Worauf hin Mirida mit einem "alles klar" antwortete und verschwand.

"****"

Als sich Kiara wieder beruhigt hatte, ging sie innerlich zufrieden und lächelnd ins Bad, duschte sich und zog einige der neuen Klamotten an. In der Küche angekommen, wartete schon eine ungeduldige aber vergnügte Mirida auf sie " wo warst du denn so lange? Du weißt doch wie hungrig ich morgens immer bin und warum hast du denn ebenso laut gemautz?"
Kiara, die grade schon Milch und Futter für Mirida rausgeholt und ihr hingestellt hatte, antwortete "Ja tut mir leid Mirida. Ach ich habe mich ausgiebig gestreckt und mir dabei den Kopf gestoßen" log Kiara, die sich dachte Nein das erzähl ich dir jetzt ganz sicher nicht.
Nach dem Frühstück setzte sich Kiara auf ihren Wohlfühlsessel, rollte sich gemütlich zusammen und zock eine Decke über sich. Mirida kam zu ihr, sprang auf sie, wurschtelte sich unter die Decke und legte sich auf Kiara's Brust. Kiara mochte es wenn sich der kleine warme Plüschball auf sie legte, sie lächelte und kraulte Mirida die daraufhin zufrieden schnurrte.
"Was hälst du von den Beiden von gestern Abend?" fragte sie ruhig.
Mirida antwortete noch halb schnurrend "Nun es sind Füchse, mehr kann ich dazu auch nicht sagen, wir sollten vorsichtig sein, wer weiß was die vor haben."
Kiara antwortete "Hm meinst du? Also eigentlich fand ich die beiden ganz nett."
Mirida entgegnete darauf "Naja nett waren sie schon aber trotzdem traue ich ihnen nicht".
Kiara erwiderte "Och eigentlich ist Okami doch ein netter Typ , schließlich hat er uns doch mehr oder weniger gerettet, ich glaube nicht das, dass einer machen würde der uns schaden will und irgendwie ist er süß."
Mirida schaute Kiara etwas verwundert an und sagte "Möchtest du dich mit ihm paaren?"
Kiara riss, sichtlich geschockt von Mirida's Frage, die Augen auf und blaffte "MIRIDA!!!!"
Mirida antwortete noch verwunderter "Was denn?"
Kiara funkelte Mirida an und polterte forsch "Ich war vorher ein Mensch schon vergessen!!! Bei uns geht das nicht so schnell!!! Und außerdem....was...nein....und....was....nein und außerdem weiß ich doch gar nicht.......nein."
Mirida antwortete nur "Ich versteh euch Menschen nicht."
Kiara's Blick wurde etwas erhobener und sie stänkerte "Ich bin kein Mensch mehr."
Mirida verdrehte die Augen und fauchte zurück "Stimmt! Du bist jetzt ne alte Zickenkatze."
Kiara schnaubte "Gar nicht wahr, selber" und streckte Mirida die Zunge raus.
Mirida, die inzwischen auf der Sesselkante saß, schnaubte und haute eine ihrer Krallen in Kiara's Bein.
"Au" sagte Kiara na warte dachte sie sich und stubste Mirida an, die daraufhin von der Lehne abrutschte und auf der Erde landete. Sichtlich amüsiert und überlegen blickte Kiara zu Mirida herab. Die hatte sich grade von dem Schreck des Herunterrutschens erholt und mit einem "Hempf" ging sie hocherhobenen Schwanzes und sichtlich angepisst in Richtung Kratzbaum und verkroch sich in einer der Röhren.
Wer ist jetzt hier die Zicke dachte sich Kiara amüsiert.
Nachdem sie etwas mit dem Handy rumgesurft hatte, schaltete sie den Fernseher ein und zappte dann gelangweilt herum, irgendwie lief nichts spannendes aber dann zappte sie zwei Mal zurück, ihr war beim zappen aufgefallen das, dass Rathaus ihrer Stadt zusehen gewesen war. es war ein Bericht über Ausschreitungen in der Stadt gewesen. Die Doku zeigte zwei Fronten, die sich vor dem Rathaus gegenüberstanden. Auf der einen Seite Gegner die für die Arrestierung der Tiermenschen waren und auf der anderen Seite standen Befürworter und Unterstützer der Tiermenschen und einige Tiermenschen waren auch unter Ihnen. Kiara traute ihren Augen nicht als sie Schilder lass wie SCHLÄFERT SIE EIN oder WEG MIT DEN MISSGEBURTEN und sie fühlte sich persönlich getroffen und verletzt obwohl sie nicht dort war. Sie wurde traurig und sie hatte schon wieder Tränen in den Augen "aber wir haben doch niemand was getan...." schluchzte sie leise vor sich hin, sie verfolgte die Doku weiter. Mirida, die grade wieder aus dem Tunnel herausgekrochen kam, bemerkte Kiara's leises schluchzen. Sie betrachtete Kiara und dachte Och Mieze, wein doch nicht. Wie schwer muss es für dich sein, dass du jetzt wieder so traurig bist. Aber jetzt merkst du mal wie scheiße die Menschen wirklich sein können.
Mirida lief zurück zum Sessel und sprang auf Kiara's Schulter. sie legte über ihre Wange und stubste sie an. Kiara nahm Mirida, legte sie über ihre Schulter und kuschelte ihren Kopf an Mirida "schau dir das nicht an" sagte sie beschützend.
Ach Kiara, so ein weiches Herz aber doch so stark im Innern, du bist ein gutes Kätzchen dachte Mirida, die das kuscheln erwiderte.
Kiara schaute weiter auf die Doku, dort war die Lage bereits eskaliert, Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper folgen durch die Gegend, Schüsse fielen. die Polizei die sowohl aus Mensch als auch aus Tiermensch bestand hatte sichtlich Mühe die Demonstranten wieder in den Griff zu bekommen, Wasserwerfer und auch Tränengasgranaten taten ihre Wirkung. Die Kamera schwenkte auf eine lange Straße in der die Feuerwehr grade ein Auto löschte und mehrere Krankenwagen unter anderem auch einer, auf dem TMN-RTW stand, Verletzte einluden. Kiara schüttelte nur mit dem Kopf Ich muss hier ganz ganz schnell weg dachte sie. Kiara schaltete bedrückt den Fernseher ab und starte nachdenklich ins Leere.
Den Nachmittag über lenkte sie sich mit putzen, aufräumen und eigentlich belanglosen Dingen ab, sie wollte nicht mehr an die schrecklichen Ereignisse am Rathaus denken aber so ganz gelang ihr das nicht. Nach einem eher dürftigen Abendessen stand Kiara am Fenster und blickte nachdenklich in die Dämmerung, die Sonne war schon fast ganz untergegangen und die Schwärze der Nacht zog herauf. Der Himmel war bedeckt und es war schon recht finster draußen.
Plötzlich machte es Bing neben ihr. Ihr Handy hatte gepiepst und signalisiert, dass sie eine Nachricht bekommen hatte. Sie nahm ihr Handy und schaute nach.
#Keller, hey wie geht's dir? Hast du eben die News gesehen? Schrecklich das am Rathaus oder?
Kiara tippte #Keller, es geht so. Ja habe ich und das ist auch der Grund, warum ich traurig bin. "SEND"
Es machte wieder Bing und sie lass Ja geht mir ähnlich, ich bin daran vorbei gefahren und habe es gesehen, du kannst dir nicht vorstellen was da abging
Kiara tippte wieder Ich will es gar nicht wissen. Du warst draußen? Warum? "SEND"
Bing . Ich bin zum Stützpunkt gefahren um mich mit General Müller zu treffen, meinem Chef.
Kiara tippte wieder Du bist Soldat? Und wie hat er reagiert? Kiara platzte grade vor Neugier.
Bing. Ja! Eigentlich ganz gut. Zum Glück hat mich die Wache am Tor direkt durchgelassen. Er faselte was von Qualitäten und ich solle erst mal zu Hause bleiben man würde sich bei mir melden
Kiara tippte wieder Na dann bin ich beruhigt, scheinen ja doch nicht alle durchzudrehen, aber ich trau dem Braten nicht.
Bing.
Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Soll ich nachher mal rüber kommen?
Kiara tippte Ne du , ich will heute eigentlich meine Ruhe haben aber danke das du fragst, Herzsmiley.
Bing
Okay, aber meld dich wenn was ist okay.*
Kiara tippte Okay, bis bald.
sie legte ihr Handy weg und schaute weiter in die Nacht.
 
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Als sie so in die Dunkelheit blickte, nahm sie auf einmal etwas wahr. Ihre scharfen Augen erblickten etwas, was grade auf die Gasse zwischen ihrem und dem Nachbarhaus zulief. Als die Gestalt näher kam, erkannte sie ,dass es wohl ein junges Hasenmädchen war, geschätzt in ihrem Alter oder jünger. Sie beobachtete das Hasenmädchen wie es auf die Gasse zuging. Doch dann bemerkte Kiara die beiden Typen die sich an sie anzuschleichen versuchten "PASS AUF, HINTER DIR" brüllte Kiara aber durch die geschlossenen Fenster hörte das Hasenmädchen sie natürlich nicht. Kiara's Puls schoss in die Höhe. Die beiden Kerle hatten das Hasenmädchen erreicht und gepackt, sie hielten ihr den Mund zu so, dass sie nicht schreien konnte. Einer der Kerle hatte einen Hammer dabei. Kiara schrie "SCHEIßE SCHEIßE", Mirida die von dem Geschrei grade wachgeworden war, sah nur eine panisch wirkende und rumzappelnde Kiara die sich grade auf dem Absatz rumdrehte und losrannte "Heeee wo willst du hin" rief sie ihr noch hinterher aber da war Kiara schon draußen und die Tür fiel ins Schloss. Kiara hatte so grade noch ihren Schlüssel gepackt und hastete die Treppen herab ich muss ihr helfen dachte sie ich muss einfach.

Unten angekommen, keilte sie hastig die Tür fest und rannte auf allen Vieren los, sie schlug einen Haken und rannte wie der Blitz auf drei Gestalten in der Dunkelheit zu ihre Katzenaugen stellten die Gasse dar , wie mit einer Infrarotbrille. Die beiden Kerle standen seitlich versetzt zu Kiara, der Eine hatte das Hasenmädchen an den Armen gepackt und der Andere holte grade mit dem Hammer aus. Das Hasenmädchen war starr vor Angst und hatte die Augen geschlossen.
Kiara beschleunigte und wurde immer schneller ich muss es schaffen , ich muss einfach.
Sie schaffte es grade in dem Moment wo der Hammer auf den Kopf des Hasenmädchens zuraste. Kiara sprang ab und traf den Hammertypen mit ihren kräftigen Beinen am Brustkorb, dieser wurde zurückgeschleudert und prallte hart gegen die rechte Hauswand. Er ging bewusstlos zu Boden. Kiara nutze die Brust des Hammertypen um wieder abzuspringen und haute dem anderen, den Schwung nutzend, mit voller Wucht ihre Pfote gegen den Kopf. Dieser flog über das Geländer der links liegenden Kellertreppe und schlug hart auf den Stufen auf, was auch bei ihm die Lichter ausgehen lies. Kiara landete etwas unbeholfen aber auf den Pfoten, sie strauchelte kurz und drehte sich dann schnell atmend vor Anstrengung zu dem Hasenmädchen um "Atemzug Alles okay? Atemzug"
"Nein" schluchzte das Hasenmädchen. Kiara fackelte nicht lange, packte sie am Arm und rannte mit ihr los zum Eingang des Gebäudes. Das Hasenmädchen wusste gar nicht wie ihr geschah, aber sie war noch so paralysiert von dem Angriff das sie alles hätte mit sich machen lassen, sie ließ sich also mitziehen. Kiara hastete mit dem Hasenmädchen die Treppe hoch, schloss die Tür auf , zog das Hasenmädchen rein und schloss direkt wieder die Tür. Erst jetzt sah sie die Blessuren die, die Angreifer dem Hasenmädchen zugefügt hatten. Das Hasenmädchen brach in Kiara's Wohnzimmer zusammen und wurde bewusstlos. "Fuck" Kiara fing sie auf und legte sie auf den Boden. "Fuck! Fuck! Was mache ich jetzt, Moment! Okami! Soldat! Rettung!
Hastig tippte Kiara ein *#Keller. NOTFALL!!!! Komm schnell und bring Verbandszeug mit. "SEND"
Kiara rannte zur Tür und öffnete sie, eine Minute später kam ein besorgter Okami sie Treppe runter gerannt "Was...." Okami wollte grade fragen, da fiel im Kiara ins Wort "Gleich , gleich, los komm rein , schnell." Kiara schloss schnell hinter ihm die Tür und hätte dabei fast Ben's Schwanz eingeklemmt und rannte vor ins Wohnzimmer. Okami folgte ihr und dann sah er auch was los war. Dort lag ein Hasenmädchen vieleicht so jung wie Kiara, sie war bewusstlos und hatte eine blutende Wunde am Kopf. sie war blass und atmete schwer. Okami kniete sich sofort neben sie, er hatte in seiner Soldatenausbildung natürlich auch einen Feld-Erste-Hilfe-Kurs gemacht. "Kiara hol einen Beutel mit Eis und ein Handtuch" befahl er. Kiara rannte sofort in die Küche um seinen Befehl auszuführen. Während dessen versorgte Okami die Wunde des Hasenmädchens, packte sie mit seinen doch recht muskulösen Armen, was Kiara keineswegs entging und legte sie auf die eine Seite der kleinen Eckcouch. "Hier das Eis und das Handtuch, Okami", "Danke" Okami packte den Beutel in das Handtuch und legte ihn auf die Stirn des Hasenmädchens. "So mehr kann ich jetzt nicht tun Kiara, lassen wir sie schlafen." Das Hasenmädchen atmete wieder ruhiger und schlief. Okami und Kiara setzten sich auf die andere Seite der Couch und Okami fragte Kiara was denn nun vorgefallen sei. Kiara erklärte in kurzen Sätzen was passiert war.
"Ich bin beeindruckt Kiara aber du weißt das, dass auch hätte sehr gefährlich für dich werden können.“ ermahnte Okami, Mirida nickte zustimmend.
"Ihr habt ja Recht aber was hätte ich denn machen sollen ich konnte doch nicht zulassen das dem armen Mädchen was passiert, ich hätte dich ja geholt Okami aber dafür war einfach keine Zeit mehr gewesen." Sagte Kiara.
"Hm, wenn das so war, ändert das zwar nichts, war aber wohl notwendig. Sei bitte vorsichtiger Kiara, okay?." sagte Okami streng aber besorgt.
"Okay! Danke, dass du geholfen hast Okami" sagte Kiara mit dankbaren aber auch einem funken anhimmelndem Gesichtsausdruck den Okami aber nicht bemerkte, zumindest glaubte Kiara das.
"Kein Problem" antwortete Okami mit schon einem bisschen Heldentum in den Augen.
Sie unterhielten sich noch ein wenig. Kiara war total geschafft von dem Tag und in einem Moment der Stille, schlief sie einfach ein und kippt seitlich auf Okami's Schulter. Okami war das sichtlich unangenehm aber er wund sich geschickt heraus und legte Kiara behutsam ab. Er nahm eine Decke und legte sie über Kiara die schon den Schlaf der Gerechten schlief.
Okami signalisierte Ben ruhig zu sein und ihm zu folgen. Als Okami grade aus dem Wohnzimmer gehen wollte blickte er nochmal auf Kiara die sich grade in bewehrter Katzenmanier zusammengerollt hatte. Er dachte Hm, du bist schon ein mutigeres Kätzchen als ich gedacht hätte, muss man dir lassen. Schlaf gut kleines Kätzchen. Okami lächelte kurz und verschwand dann mit Ben wieder.

Ende Folge 5
 

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Kiara Skyhawk

Folge 6: Aufgewacht


Nächster Morgen....

Kiara schlug die Augen auf, streckte sich in gewohnter Manier und landete erst mal auf dem Boden und realisierte da erst, dass sie im Wohnzimmer geschlafen hatte. Sie schaute etwas verpeilt und rieb sich den Kopf. Mirida kicherte leise auf ihrem Katzenbaum. Kiara schaute auf die Couch und bemerkte, die Decke die sie mit runtergezogen hatte. Ein liebevoller Gedanke an Okami, huschte durch ihren Kopf. Sie rappelte sich auf und blickte auf das noch schlafende Hasenmädchen. Kiara signalisierte Mirida mit einer Kralle vor dem Mund sie solle sich ruhig verhalten. Mirida nickte. n der Küche angekommen stellte Kiara, Mirida wie gewohnt ein Schälchen Katzenmilch und diesmal etwas Geflügel hin, dass von Mirida auch postwendend verputzt wurde. Kiara gönnte sich die Reste vom Vortag. Kiara setze Teewasser auf und schaute was sie noch an Gemüse hatte, es war nicht Kiara's Leibgericht aber ihr Körper schien das Ab und An zu brauchen. Nach ein wenig Nestelei fand sie noch eine Möhre, Salat und zwei Tomaten. Sie schibbelte sie und machte eine Art Salat daraus. Sie bestückte ein Tablett mit Teekanne und zwei Tassen und ging zum Sofa wo immer noch das Hasenmädchen lag und stellte das Tablett auf dem kleinen Beistelltisch am Sofa ab. Kiara beugte sich über das Hasenmädchen und tupfte ihre Stirn ab mit dem nassen Handtuch vom Vortag. Das Hasenmädchen öffnete die Augen und blickte in Kiara's große liebevoll und besorgt schauenden blaulilanen Augen. Kiara streichte ihr über die Wange und sagte "guten Morgen, wie geht's dir?" Das Hasenmädchen erschrak und zuckte zurück, Kiara nahm ihre Hand und beruhigte "hey, es ist alles okay, du bist in Sicherheit." Das Hasenmädchen schien es zwar noch nicht so recht zu glauben aber ihre Nase zuckte schon wieder langsamer. "Hast du mich gestern vor diesen furchtbaren Menschen gerettet?" fragte das Hasenmädchen mit zittriger Stimme. "Ja habe ich" antwortete Kiara zustimmend aber auch ein bisschen stolz und reichte dem Hasenmädchen eine Tasse Tee "Hier trink erst mal einen Schluck, Kleines". Das Hasenmädchen nahm die Tasse, trank ein paar Schlucke und sagte dann etwas ruhiger "Danke aber warum hast du das getan, du hättest doch auch von ihnen erwischt werden können?" Kiara wich dem Blick aus und starrte aus dem Fenster "ja das haben Mirida und Okami auch schon gesagt aber ich konnte dich doch nicht diesen Monstern überlassen. Wie heißt du eigentlich?" sie schaute wieder zu dem Hasenmädchen. "Ich heiße Liz und du?"
"Kiara!" antwortete sie.
"Danke für den Tee Kiara und nochmal danke, dass du mich gerettet hast und meine Wunden versorgt hast. Man ich hatte vieleicht Angst."
Kiara erwiderte freundlich "ach nicht dafür und später kannst du dich noch bei Okami bedanken, er hat deine Wunden versorgt."
Liz fragte erstaunt "Wer ist Okami?"
Kiara lächelte etwas verlegen und meinte dann schließlich "ein sehr lieber und hilfsbereiter Fuchs. Du lernst ihn heute Nachmittag kennen. Ach jetzt hätte ich es fast vergessen, hast du Hunger? "
"Und wie" sagte Liz. "Na dann hab ich was für dich, ich hoffe das ist das richtige" fragte Kiara unsicher.
"Das passt schon" antwortete Liz, nahm Kiara die Schale aus der Hand und fing genüsslich an zu futtern.
"Na das Häschen haut aber ganz schön rein" zischte Mirida zynisch. Liz stoppte abrupt das Essen, schaute zu Kiara die etwas erstaunt guckte grade und sah dann Mirida neben der Couch stehen. Kiara fauchte Mirida an "Mirida, sei lieb zu unserem Gast sie hat viel durchgemacht gestern Abend". Liz fragte mit halb vollem Mund "warf du daff grade?" Mirida sprang auf die Couch zu Liz, schnupperte ein wenig und legte sich dann auf ihre Beine. "Ja das war ich und ich habs nicht böse gemeint aber ich muss auf das Kätzchen aufpassen." Liz schaute Kiara mit einer hochgezogenen Braue an und dachte Das Kätzchen?????? Wohl eher die ausgewachsene Katze sagte dann aber ein ganz einfach "Okay, nett dich kennenzulernen". Kiara stellt Mirida vor und setzte sich zu den beiden, am Tee nippend fragte Kiara "wo kamst du denn eigentlich um die späte Zeit her Liz?" Liz, die grade alles aufgegessen hatte erwiderte "Mein Vermieter dieser fiese Mensch hat mich rausgeschmissen, er meinte, solches Ungeziefer würde er nicht im Haus haben wollen. Ich hatte schon alles gepackt und wollte nur noch ein paar letzte Sachen holen, da kamen diese Typen hinter mir her und wollten mir den Gar ausmachen. Schrecklich!" Kiara schüttelte nur mit dem Kopf, nahm Liz Pfote mit ihrer, strich Liz mit der anderen über den Kopf, lächelte und sagte "wenn du willst kannst du erst mal hier bleiben, hier bist du sicher. Und Mirida bevor du wieder meckerst unser essen reicht auch für drei, so teuer ist Gemüse nicht." Mirida die sich sichtlich ertappt fühlte erwiderte "Ich sag doch gar nichts, von mir aus."
Liz bekam Tränen in den Augen und fing an zu weinen. Es war ihr wohl grade alles etwas zu viel geworden. Kiara setzte sich neben sie und nahm sie in den Arm "Ist doch alles gut Liz, alles wird gut" sie hielt Liz, die immer noch ganz bitterlich weinte, tröstend im Arm. Liz, die sich zu Kiara gedreht hatte, schluchzte "erst hilfst du mir, dann bekomm ich zu Essen, ein Angebot und jetzt heult ich dir noch das Shirt voll" Kiara hob Liz Kopf an um ihr in die Augen zu sehen "Das kann man waschen, dass macht nichts. Sie schaute in die verheulten Augen des Hasenmädchens und es zerriss ihr das Herz vor Mitleid aber gleichzeitig kochte in ihr eine schäumende Wut hoch. "Liz" sagte Kiara "Es ist alles gut, wir müssen einfach zusammenhalten" sie drückte Liz fest an sich und so blieb sie eine Weile bis Liz aufgehört hatte zu weinen. "So! Du ruhst dich jetzt noch etwas aus und ich schreibe Okami mal, er soll sich nochmal deine Wunden ansehen." ordnete Kiara an. Liz befolgte dies, legte sich wieder hin und döste noch etwas. Kiara nahm ihr Handy und tippte: #Keller, Hey Okami, wie geht's dir? Nochmal danke, dass du dich um Liz gekümmert hast, könntest du gleich nochmal vorbei kommen und nach ihren Wunden sehen?SEND
"Bing* #Keller Hallo Kiara, mir geht's gut. Keine Ursache. Ja kann ich machen, ich komm gleich mal runter wenn die Luft rein ist.
Kiara tippte wieder: Alles klar bis gleich SEND
Ein wenig später kam Okami dann auch. Es klopfte und Kiara öffnete die Tür "komm rein". Okami trat herein und ein Ben huschte an den Beiden vorbei. Sie gingen ins Wohnzimmer wo Liz grade wieder aufgewacht war. "Hallo" sie winkte den beiden zu. "Hallo ich bin Okami" und weiter unten ertönte ein vergnügtes "und ich Ben." Liz schaute zu den beiden, lächelte freundlich und sagte "Ich bin Liz und vielen Dank für gestern." Okami kam mit den Worten "keine Ursache" auf Liz zu. Ben hatte es sich auf dem flauschigen Katzenbaum ebenfalls bequem gemacht, Mirida passte das zwar nicht aber sie war grade viiiiieeeeel zu faul um den Fuchs zu verscheuchen, sie begnügte sich damit ihren Schwanz vor seinem Gesicht baumeln zu lassen und ihn ab und zu damit zu kitzeln. "Okay" sagte Kiara "ich lass euch jetzt mal kurz alleine und gehe duschen" mit diesen Worten verschwand Kiara im Bad. Okami forderte Liz auf "Setzt dich mal Liz, damit ich mir die Wunden mal ansehen kann." Liz schob die Decke weg und setzte sich hin "Vielen Dank." Erst schaute Okami auf die Prellungen auf den Armen, Schultern und Gesicht "Hm, das wird wohl noch etwas dauern" stellte er fest "Jetzt zu der Wunde, schnell oder langsam abziehen." Liz verzog den Mundwinkel "gar nicht?" Aber da hatte Okami schon einmal fest gezogen ratsch "Au verdammt au" schrie Liz. "Musste das sein" meckerte sie "Ja musste es" konterte Okami "und jetzt halt still." etwas angefressen hielt Liz ihren Kopf hin während Okami die Wunde nochmal säuberte "Au das brennt" flüsterte Liz etwas weinerlich. "Ja aber es muss sein" entgegnete Okami. Nach dem er alles wieder neu verbunden hatte stellte er zufrieden fest "So fertig Liz". Liz antwortete sichtlich erleichtert "Vielen Dank." Just in diesem Moment betrat auch Kiara wieder den Raum, ging zu Liz. "Hey du, wenn du willst, ich habe dir ein warmes Bad eingelassen, dass wird dir bestimmt gut tun." Liz hatte schon wieder feuchte Augen "ihr seid beide so lieb zu mir, dass kann ich gar nicht wieder gut machen" sie drückte Beide und verschwand im Bad. "nimm dir einfach irgendwas was dir passt und lass dir Zeit" rief Kiara ihr hinterher "Danke mach ich" schalte es aus dem Bad zurück.
"Darf ich dir was anbieten Okami?" fragte Kiara lächelnder weise.
"Och also ein Glas Wasser würde mir reichen" erwiderte Okami.
"Kommt sofort" mit diesen Worten verschwand Kiara in der Küche und kam wenig später mit einem Tee und dem Glas Wasser wieder. "Hier." und reichte es Okami, dieser nahm es "Danke" und trank einen Schluck.
Während dessen hatte Ben so langsam genug davon das Mirida, die daran sichtlich Spaß hatte, ihn in der Nase kitzelte und zwickte ihr in den Schwanz. Mirida zuckte zusammen "na warte" sie wackelte mit dem Hintern und sprang auf Ben und beide kullerten vom Katzenbaum, eine wilde Kullerei und Jagerei durch die halbe Wohnung begann, Okami war das sehr peinlich während Kiara das wohl sehr lustig fand. "Hört ihr jetzt auf" donnerte Okami. Ben und Mirida erstarrten und setzten sich brav nebeneinander mucksmäuschenstill. Kiara hatte sich für einen Bruchteil von einer Sekunde erschrocken, fand aber Okami's männlichen Ausbruch durchaus anziehend und himmelte ihn einen Moment an, bemerkte dies und guckte sofort wieder normal. Okami hatte das bemerkt ihm war der Ausbruch und dieser Blick sehr peinlich und er war etwas verlegen. Mirida flüsterte Ben etwas ins Ohr und grinste Ben erwiderte "auf jeden Fall" und beide kicherten und gingen zurück zum Katzenbaum "Nach dir" hoffierte Ben "Sehr gern" antwortete Mirida. Kiara und Okami schüttelten nur mit dem Kopf. "und das soll einer verstehen" Okami fügte hinzu "allerdings."
 

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Okami leerte mit einem tiefen Schluck das Glas, stand auf und sagte zu Kiara "So, ich muss noch was erledigen, ich schaue morgen nochmal nach Liz aber ich denke es sollte keine Probleme geben." Kiara stand ebenfalls auf und sagte lächelnd zu Okami "Vielen Dank nochmal." Sie umarmte ihn und drückte in ganz fest dabei legte sie ihren Kopf ein wenig an seinen. Okami erwiderte das Drücken einen Moment und löste sich dann aber, nickte Kiara zu und drehte sich Richtung Wohnungstür um "komm Ben" Ben sprang auf und folgte Okami. Dieser verließ dann auch mit einem "Tschüss Kiara" die Wohnung. "Tschüss Okami" rief im Kiara hinterher. Kiara war zwar über Okami's Erwiderung glücklich aber auch etwas enttäuscht das er so schnell und forsch abgedampft war, sie kannte diese Gefühle in sich nicht und wusste nicht so recht was sie damit anfangen sollte. Es machte klong, die Badezimmertür sprang auf und eine Liz stand in der Tür nur mit einer alten Jogginghose bekleidet. Kiara kriegte kurz große Augen, sie hatte sich Liz noch gar nicht genau angesehen, sie musterte sie von oben nach unten. Liz hatte eine schöne schmale Figur, schneeweißes Fell, eine schwarze Locke über dem Auge, einen dunklen Fellstreifen zwischen den Brüsten und ein paar dunkle Streifen auf den Gliedmaßen. "Ähm stimmt was nicht Kiara" fragte Liz etwas erstaunt über Kiara's Gesichtsausdruck "ich wollte dich nur fragen ob du noch einen Pulli und ein T-Shirt für mich hast, im Bad war keins?" Kiara schüttelte sich innerlich und sagte dann "Ähm klar ähm im Schlafzimmer im Schrank." Liz antwortete "Alles klar danke" und verschwand im Schlafzimmer. Gott war das peinlich dachte Kiara und verdrehte die Augen.

"Sollen wir was bestellen?" fragte Kiara "Oh ja das wäre toll aber ich hab kein Geld bei mir Kiara." Kiara antwortete einladend "Ach lass mal stecken, ich mach das schon." Liz hatte schon wieder Tränen in den Augen verbarg das aber vor Kiara.
Nach dem Abendessen saßen die Beiden auf der Couch und redeten miteinander über Dies und Das und lachten auch ein paar Mal sehr laut. Die Stimmung war gut als Liz etwas ernster wurde "du Kiara?" Fragte Liz kleinlaut "Ja was ist den Liz?" Erwiderte Kiara ernst werdend. Liz schaute sie mit ernster Miene an und sagte schließlich "Du hast mir schon so viel gegeben und geholfen und ich traue mich eigentlich gar nicht zu fragen aber mein Pick up steht noch ein paar Straßen weiter und da ist alles drauf was ich habe. Meinst du wir können den heute Nacht holen? Kiara's Mine wurde noch ernster "Hm, du weißt das, dass sehr gefährlich werden kann oder?" Liz erwiderte mit geducktem Kopf "Ja ich weiß aber alleine habe ich Angst, wenn du nicht willst verstehe ich das, dann versuche ich es alleine." Jetzt tat Kiara Liz leid und sie verfluchte sich jetzt schon für das was sie gleich sagen würde und hoffte das, dass Donnerwetter was sie mit ziemlicher Sicherheit von Okami zu hören bekäme nicht allzu schlimm werden würde tiefer Atemzug "du machst es einem aber auch nicht leicht, Na gut." Liz sprang auf und umarmte Kiara die sichtlich überfordert war "Vielen vielen vielen Dank, du bist so toll, vielen Dank." Kiara die immer noch Liz halb auf sich drauf hatte erwiderte "Uff kein Problem aber wir sollten sehr vorsichtig sein."
Wenig später als es Nacht geworden war, schlichen eine vermummte Kiara und eine vermummte Liz wie zwei Einbrecher durch die Nacht.

Während dessen fragte sich irgendwo im Weltall, ein kleines Gottteilchen namens Gex, ob es nicht doch noch mal zu dem blauen Bällchen fliegen sollte um mal nach dem Rechten zu sehen.

Kiara und Liz waren fast am Ziel angekommen da flüsterte Liz " da vorne siehst du den schwarzen Pick up in dem langen Garagenhof?"
Kiara erwiderte leise "Ja, sehe ich."
Liz flüsterte wieder "Da müssen wir hin. Ganz ans Ende."
Kiara antwortete "Ok."
Die Beiden näherten sich dem Pick up, dort angekommen sagte Liz "Puh, niemand zu sehen. glück gehabt." Aber das sollte nicht so bleiben wie sich später noch herausstellen sollte, eine Gruppe selbsternannter "Jäger" war bereits in der Straße und näherte sich dem abknickenden Garagenhof. Der Hof war mit einigen kleinen relativ hellen Laternen bestückt die den Hof mit ihrem gelben Licht erhellten. "Wir sollten uns beeilen Liz, hier kann uns jeder sehen und du weißt wie gefährlich das ist." Liz rief von der Ladefläche aus "jaja ich beeile mich." Liz zurrte grade noch einen der Spanngurte fest, da erreichten die "Jäger" den Garagenhof und einer von ihnen blieb stehen und brüllte "was zum....Hey bleibt mal alle stehen." Kiara schnellte herum "Ouh Scheiße!!! Liz!!! Wir müssen hier weg, schnell!!!" Die Jäger brüllten "Da sind welche von denen, schnappt sie" und die Meute von mit Knüppeln und Stangen bewaffneten Kerlen setzte sich in Bewegung in Richtung der Beiden. Liz und Kiara sprangen in den Pick up, knallten die Türen zu "Los, los" brüllte Kiara. "Jaaaaa" konterte Liz lautstark. Liz drehte den Zündschlüssel und das Geräusch des starten wollenden Motors ertönte tschiuuuwuwuwuwuwuwuwuwup nichts. Kiara und Liz bekamen Panik die Meute kam immer näher, mittlerweile rannten sie, da sie den Startversuch gehört hatten. Liz drehte panisch den Schlüssel erneut tschiuuuwuwuwuwuwuwuwuwup "spring an du verdammte Dreckskarre" fluchten Liz und Kiara gleichzeitig, Liz haute gegen das Lenkrad und pumpte auf dem Gaspedal tschiuuuwuwuwuwuwuwuwuwupupupup wroooom ein kurzer Moment der Erleichterung setzte bei den beiden ein und keine Sekunde zu früh, die Meute war nur noch wenige Meter entfernt. Liz knallte die Automatik rein und Kiara brüllte "Scheiß auf die, tritt drauf." Das ließ sich Liz nicht zwei Mal sagen und trat das Gaspedal voll durch. Der Motor heulte auf und der Kickdown der Automatik lies den Wagen mit einem Satz nach vorne beschleunigen. Der Wagen raste immer schneller werdend auf die Meute zu die sich erschrocken teilte wie Moses das Meer. Kiara und Liz hörten etwas an ihrem Augen anschlagen aber das war egal, mit quietschenden Reifen schleuderte Liz aus dem Garagenhof auf die Straße, die Stoßdämpfer knickten weit ein und einer der Spanngurte riss und einige ihrer Habseligkeiten zerschellten an einem abgestellten Container. "Och Mann" fluchte Liz als sie in den Rückspiegel sah "meine Sachen" leider war das nicht das Einzige was sie sah, ein Scheinwerferkegel erschien in der Straße, scheinbar hatte die Meute auch aufgesessen um die Verfolgung aufzunehmen "Ouuh Scheiß, wo haben die den das Auto her" kreischte Liz "Was" Kiara drehte sich um und sah es ebenfalls. Kiara holte ihr Handy raus um Okami anzurufen, während Liz mit quietschenden Reifen um Kurven raste und Vollgas gab.
Tüüüüt........tüüüüüüüt.......tüüüüt......"Geh rann verdammt".....tüüüüt..."Hallo Kiara was gibt’s" Kiara brüllte in das Handy "MACH DIE TIEFGARAGE AUF" Okami antwortete verwirrt "Ich soll was???" Kiara brüllte wieder "DU SOLLST DAS TIEGARAGENTOR AUFMACHEN UND WENN WIR DRIN SIND WIEDER ZU, DU HAST EINE MINUTE DANN SIND WIR DA." Kiara hörte das Handy auf die Erde knallen *tut mir leid Okami aber es ging nicht anders, ich wollte dich nicht anbrüllen dachte Kiara. Liz donnerte um die letzte Ecke die Verfolger waren zum Glück noch recht weit weg. "Da ist die Einfahrt" deutete Kiara an "Bete das Okami ist geschafft hat." Liz schluckte kurz und steuerte den Wagen mit quietschenden Reifen in die schmale Einfahrt der Tiefgarage, leider hatte Liz den Bordstein nicht bedacht. Der schwere Pick up hämmerte mit den Reifen gegen den Bordstein, wie ein wilder Hengst der sich aufbäumte, bäumte sich auch der Pick up auf und hob ab, Kiara und Liz schrien der Wagen setzte direkt neben der Wand der Einfahrt wieder auf Liz gelang es so grade noch zu korrigieren allerdings touchierte sie die Wand so, dass der Außenspiegelabriss und in hohem Bogen durch die Luft flog. Kiara zuckte zur Seite als der Spiegel abriss sie schossen die Einfahrt runter und Kiara brüllte "Breemmmmmmssss" und Liz riss das Steuer herum und trat voll auf die Bremse. Der Pick up schleuderte einmal um 180 Grad herum und blieb schließlich stehen. Das Tor schloss sich hinter ihnen und ein Okami kam wütend angestapft.
 

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"Sag mal spinnt ihr" polterte Okami los und hämmerte mit den Fäusten auf die Motorhaube. Kiara und Liz stiegen immer noch zitternd aus und gingen zu Okami. Die Verfolger hatten die Jagt aufgegeben und waren verschwunden. Okami polterte weiter "Seid ihr wahnsinnig. Ihr hättet drauf gehen können und was sollte diese beschissene Aktion überhaupt" Kiara stammelte "ja aber wir wollten doch nur..." Okami fiel ihr ins Wort "Was aber, wolltet ihr mal ausprobieren euch kaputt zu fahren oder was?" Kiara stammelte weiter "Aber wir konnten doch nicht....." Okami fiel ihr wieder ins Wort " Herrgott nochmal was habt ihr euch bloß dabei gedacht." Die Beiden Mädels standen wie begossene Pudel da und Liz sagte schließlich kleinlaut "ich suche mal meinen Spiegel und parke den Wagen" Liz trottete Richtung Tor. "Mensch Kiara" fauchte Okami. Kiara bekam Tränen in den Augen und sagte leise "tut mir leid, ich weiß das war dumm." Okami bemerkte Kiara's Tränen und jetzt tat es ihm plötzlich leid, dass er so ausgeflippt war in Wahrheit hatte er sich ja nur große Sorgen um die Beiden gemacht. Er ging einen Schritt auf Kiara zu holte tief Luft und atmete wieder aus, dann umarmte er Kiara die jetzt gar nichts mehr verstand "Gott sei Dank ist dir nichts passiert" er drückte sie ganz fest und drehte sich um und ging mit den Worten "ihr solltet jetzt schlafen gehen, wir sprechen morgen". Kiara stand immer noch da wie eine Steinsäule als Liz zu ihr kam die den Spiegel gefunden hatte und den Pick up geparkt hatte. sie ging zu Kiara und fragte "na alles ok?" Kiara reagierte immer noch nicht "Erde an Kiara, hallo, Erde an Kiara" Liz rüttelte an Kiara. "ähm ja alles gut Liz, komm wir gehen hoch" Kiara stapfte immer noch etwas paralysiert Richtung Treppe. Oben angekommen setzte Liz die verwirrte Kiara auf die Couch und machte eine Tasse Tee für die beiden. "Boa was eine Aktion" stöhnte Kiara.

"Das kannst du laut sagen" bestätigte Liz. "Aber hey wir haben es überstanden" fügte Liz hinzu.
"Ja haben wir aber ich bin fix und fertig " stöhnte Kiara.
"Ich auch und die Panik geht auch nicht weg" stöhnte Liz.
Kiara schaute zu Liz rüber "Lass uns schlafen gehen Liz."
Liz erwiderte "Okay."
Kiara ging ins Schlafzimmer streifte den Pulli ab und zog die Hose aus. Legte sich seitlich aufs Bett und wollte grade die Augen schließen da stand eine Liz in der Tür "öhm Kiara" Kiara blickte zu ihr "was is" Liz kam einen Schritt näher und fragte etwas peinlich berührt "Kann ich heute bei dir schlafen, Hasen brauchen lange um Angst loszuwerden, stelle ich grade fest" Kiara dachte ach was solls ist mir jetzt auch egal "Komm her" sie machte die Decke hoch und Liz kam zu ihr und drehte sich mit dem Gesicht weg von Kiara "danke". Kiara ließ die Decke wieder fallen, gähnte und legte einen Arm um Liz "Bis morgen" und schloss die Augen, es dauerte auch nur Sekunden da war Kiara eingeschlafen. Liz freute sich über Kiara's Verständnis und schlief ebenfalls schnell ein.

Ende Folge 6
 

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Folge 7: Der Mädchentag

Es war ein schöner Morgen, die Sonne schien und die Vögel zwitscherten. In der Nacht hatte sich Kiara auf den Rücken gedreht und Liz hatte sich an sie angekuschelt und lag einen Arm über sie gelegt auf Kiara’s Schulter. Die warmen Sonnenstrahlen weckten Kiara sanft, sie schlug die Augen auf und gähnte erst mal ausgiebig. Sie bemerkte Liz, die an sie gekuschelt schlief und beobachtete sie einen Moment. Sie legte ihren Arm um sie bzw. auf ihre Schulter. Leise flüsterte sie „Hey Liz, guten Morgen.“
Liz wachte auf, ließ die Augen aber geschlossen und ein leises verpenntes „guten Morgen“ war von ihr zu hören. Sie kuschelte sich weiter an Kiara und schien ihr weiches Fell sichtlich zu genießen. Kiara war zwar etwas irritiert aber sie hatte so lange nicht mehr mit jemandem gekuschelt, dass sie es auch genoss und Liz an sich drückte. Sie streichelte ihr über den Rücken.
Ein Schelm, wer hier was Falsches denkt meine Lieben.
Liz öffnete die Augen, drehte sich auf den Rücken und streckte sich. „Huuaaa, na gut geschlafen?“ sie lächelte Kiara an.
„Ja habe ich und du!“ fragte Kiara.
„Ich auch.“ Zwischenzeitlich war Mirida auf das Bett gesprungen und schaute die Beiden an.
„Eine Katze und ein Hase in einem Bett, dass ich das noch erleben darf.“
Kiara und Liz schauten sich an, grinsten, umarmten sich und antworteten gleichzeitig „Na und, was dagegen?“ Beide begannen an zu lachen.
Mirida schüttelte nur mit dem Kopf und mauzte „na da haben sich aber zwei gefunden was?“
Die beiden lachten weiter und standen schließlich auf. „Liz, geh du ruhig zuerst duschen, ich schau mal, ob ich was zu Essen für uns drei habe.
„Alles klar Kiara.“ Erwiderte Liz und verschwand im Bad.
„Na komm Mirida, erst bist du dran.“ Ein fröhliches „Miaaauu“ ertönte und die kleine Katze kam hinter ihr her und sprang auf die Küchentheke. Kiara stellte ihr wie gewohnt Milch und Futter hin, was auch postwendend vernichtet wurde. Sie durchsuchte noch den Kühlschrank, der aber nicht mehr viel bot, es reichte noch so grade für eine Mahlzeit. Liz kam aus dem Bad in die Küche, sie hatte nur ein Handtuch umgeschlagen. „Hey hast du was zum überziehen? Meine Sachen sind noch im Pickup.“
Kiara erwiderte „ Klar, hol dir einfach was aus dem Schrank im Schlafzimmer“. Liz hob die Hände mit Daumen hoch, leider halten Handtücher auf Fell wohl nicht so gut wie auf Haut und das Handtuch segelte von ihrem Körper und sie stand für einen Sekundenbruchteil in ihrer vollen weiblichen Schönheit vor den beiden anderen. „Huch“ schnell grifft Liz sich wieder das Handtuch und verschwand im Schlafzimmer. Kiara und Mirida schauten sich an und grinsten. Nach dem sie ihre große Tasse warme Katzenmilch genossen hatte verschwand auch Kiara im Bad. Als sie wieder heraus kam hatte Liz schon den Tisch gedeckt, Tee aufgeschüttet und winkte sie heran. Die beiden ließen sich das mager ausfallende Frühstück trotzdem schmecken. Liz musterte Kiara auf einmal und sagte feststellend „Dein Fell sieht ja fürchterlich aus, da müssen wir heute mal was dran machen meine Liebe.“ Kiara wäre fast der Fisch aus der Hand gefallen und sie hatte grade große Mühe sich nicht zu verschlucken, mit einem derartigen Satz hatte sie jetzt nicht gerechnet. „Ähm ….ähm…schluck was meinst du denn jetzt damit?“
„Na dein Fell Kiara, überall sind Knoten und glänzen tut es auch nicht mehr.“ Kiara schaute etwas verwirrt und leckte über ihren Arm und eine Pfote, schaute prüfend darauf und dachte es stimmt mein Fell sieht wirklich fürchterlich aus „Hm du hast wohl recht.“
Liz schaute sie voller Euphorie mit großen Augen an „was hältst du von einem richtigen Mädchen Tag?“
Kiara schluckte, bekam große Augen und sagte verlegen „o…o….o….okay.“
Liz guckte verwirrt „du tust ja so als ob du noch nie einen Beauty-Tag gemacht hättest.“
Kiara lächelte nur verlegen und dachte Ähähähähä hab ich ja auch nicht, aber ich mache einfach mit was solls schließlich gestand sie „Hab ich ja auch noch nie gemacht.“
Liz Augen wurden groß „Na dann wird es aber mal Zeit. Wir gehen nachher einkaufen und schauen mal was wir finden.“
Sie nickte Liz zustimmend zu und aß ihr Frühstück auf. Einige Stunden später, hatte Liz ihr Zeug geholt und stand nun in normaler Kleidung im Wohnzimmer. „Bist du soweit“ rief sie.
„Jaha bin direkt soweit“ hörte man aus dem Schlafzimmer. Kiara kam aus dem Schlafzimmer und Liz bekam große Augen. Dort stand eine Katze in enger schwarzer Motorrad Jeans einem roten Top und darüber eine schwarze offen getragene Lederjacke. „Na wie sehe ich aus?“
„Wie eine verdammt heiße Katze.“ Sagte Liz schon fast flirtend.
„Vielen Dank aber du siehst auch süß aus liebe Liz“ Kiara zwinkerte.
„Oh Gott mir wird gleich schlecht“ grummelte es aus dem Katzenbaum.
Die beiden anderen lachten.
Aber Kiara wurde dann doch recht schnell wieder ernst und sagte „Ich hoffe es ist kein Fehler am helllichten Tag ins Einkaufszentrum zu gehen, ich mache mir schon ein bisschen Sorgen, die letzten Tage waren nicht grade das, was man ermutigend nennt.“
Liz erwiderte beruhigend „Ach Mieze kein Stress, wir fahren doch mit dem Auto und das Einkaufszentrum wird von der Polizei bewacht. „
Kiara antwortete noch etwas zögerlich „na gut, wird schon schief gehen, na dann los.“
Vom Katzenbaum ertönte noch ein besorgtes „Seid bitte vorsichtig ihr beiden.“
Kiara ging zu Mirida und stupste mit ihrer Nase Mirida’s Näschen an, kuschelte sie und sagte „Sind wir schon, mach dir keine Sorgen, ich bin dir für so vieles Dankbar und da werde ich es nicht zulassen, dass du alleine zurück bleibst, versprochen.“ Mirida erwiderte das kuscheln und leckte über Kiara’s Wange „Miau“.
Liz und Kiara verließen die Wohnung und gingen in die Tiefgarage zum Pickup. Liz reparierte provisorisch den Kaputten Spiegel und die beiden fuhren los Richtung Einkaufszentrum. Auf dem Weg dorthin passierte außer ein paar rasenden Hirschen nichts wirklich Spektakuläres.
Als die beiden aus der Tiefgarage des Einkaufszentrums in die große Halle mit den Geschäften kamen, trauten sie ihren Augen nicht, innen beiden viel die Kinnlade runter. Dort schien es als wäre es schon seit Jahren normal, das Menschen und Tiermenschen zusammen leben. Dort tummelten sich Kinder beider Arten auf der Hüpfburg und spielten zusammen. Der Hotdog-Verkäufer war ironischer weise ein Eber, eine Gruppe Jugendlicher beider Arten saßen zusammen und waren wie gewohnt in ihre Smartphones vertieft und es gab sogar einen pfiffigen Geschäftsmann, der sein sonst auf Menschen ausgerichtetes Beauty-Geschäft auf Tiermenschen erweitert hatte. Die Beiden schauten sich an und alle Angst war verflogen. Kiara musste noch zum Geldautomat und tat sich sichtlich schwer daran die Karte aus dem Portemonnaie zu sortieren aber eine nette Liz war zur Stelle und dann klappte auch dies. Liz und Kiara gingen zuerst in die Klamottenläden schließlich passte den Beiden nur noch ein Bruchteil ihrer Kleidung. Wobei man hier vielleicht erwähnen sollte das Kiara es innerlich weiß Gott etwas unangenehm war in der Damenabteilung Unterwäsche zu shoppen aber sie musste sich ja daran gewöhnen, es würde schließlich nicht das letzte Mal sein, dass sie Shoppen geht. Bepackt mit einigen Tüten, gingen die Beiden nun in das Beauty-Geschäft. „Kann ich behilflich sein?“ fragte ein netter alter Mann mit einem Namensschild. „Aber auf jeden Fall.“ Erwiderte Liz. „Was kann ich denn für sie tun?“ Liz zerrte an Kiara’s Jacke die sie nur wiederwillig auszog und antwortete dann dem Verkäufer „Hier ist der Patient.“ Der Verkäufer machte einen Schritt auf Kiara zu und fragte „Gnädige Dame, darf ich mir ihr Fell mal ansehen.“ Kiara stand dort ein wenig verlegen und sagte zögerlich „ähm ja ähm ok“.
„Nun zier dich nicht so Kiara“ zischte Liz. Der Verkäufer ging durch Kiara’s Fell auf dem Arm und rieb es etwas zwischen den Fingern. „Hm, ganz klar“ erwiderte er prüfend. „Was ist ganz klar“ zischte Kiara dessen Reißzähne zusehen waren. Der Verkäufer erwiderte sichtlich unbeeindruckt „Nun ihr Fell ist voller Knoten, ihre Haut zu trocken und das Fell fettet nicht ausreichend, aber da kann der Beauty-Doktor helfen“ Liz war begeistert von diesem Herrn während Kiara nur das Bild einer Schaufensterpuppe im Kopf hatte an der man rumzerrte. „Hier meine Damen, Für die wunderschöne Katze einmal Spülung für die Knoten, diese Lotion für die Haut und wenn ich eine Empfehlung machen dürfte dieses Öl und ihr Fell wird einen phantastischen Glanz haben, kein Kater dieser Welt wird ihnen wiederstehen können.“ Kiara fühlte sich zwar immer noch unsicher aber die Bauchpinselei des Verkäufers gefiel ihr, sie lächelte und bedankte sich. „Für das Hasenmädchen hätte ich auch noch was, hier diese Spülung extra für jüngere Häschen und dieses Öl zur Fellpflege.“ Liz füllte sich ebenfalls sehr wohl bei dem betüddelt werden und bedankte sich ebenfalls. Die beiden bezahlten und standen vor dem Laden.
 

Skyhawk676

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„Was meinst du Kiara, gehen wir mal darüber, dort steht ein Schild eines neuen Ladens Snacks f Pets vielleicht gibt’s da was Leckeres? Bei dem Laden angekommen, stellte es sich heraus, dass sie wirklich auch Snacks extra für die Tiermenschen kreiert hatten. Die beiden Mädels probierten einige Snacks einen Gemüse-Smoothie und einen Katzenmilchshake und waren damit auch sehr zufrieden. „Hey Kiara, ich muss dich noch was fragen“ Liz schaute in ihren leeren Smoothie „du willst fragen ob du bei mir bleiben kannst, stimmt‘s Liz?“ „Ja stimmt.“ Kiara nahm ihre Hand und lächelte sie an „Aber klar doch. Lass uns die Sachen ins Auto bringen und Lebensmittel einkaufen.“ Die Beiden standen auf und Liz umarmte Kiara und drückte sie lange und innig „Danke.“ Vom Nachbartisch kam von einer alten Füchsin „Ihr seid ja süß, seid ihr etwa ein Pärchen?“ Kiara und Liz schauten sich an und Liz erwiderte freundlich „Nein nein wir sind nur Freundinnen.“
Freundinnen dachte Kiara ja wir sind Freundinnen und es fühlt sich gut an, danke dafür süßes Hasenmädchen Sie nickte und ging mit Liz zum Pickup, nachdem alles verstaut war, besorgten sie noch einiges an Lebensmittel, Katzenfutter ect. es fiel auf, dass die Industrie wohl reagiert hatte und es auch entsprechend große Packungen von z.B. Katzenmilch gab, sehr zur Freude von Kiara. Nachdem sie wieder zu Hause angekommen waren und alles verstaut hatten, entschloss sich Kiara die Spülung auszuprobieren, als sie wiederaus dem Bad kam, wurde sie schon von Liz mit einer Bürste erwartet. „ Los Kiara, hier zu mir auf die Couch und lass das Handtuch auf dem Sessel.“ Kiara war wieder verlegen „Was soll ich?“ Liz schmunzelte und feixte „Haut zwei Typen zu Klump aber zu schüchtern um sich vor nem anderen Mädel auszuziehen tztztztz, komm her jetzt.“ Sie gehorchte und setzte sich zu Liz, die auch gleich begann ihr Fell zu bürsten ab und zu zwickte es wenn sich der Ein oder Andere Knoten löste aber als alle Knoten weg waren , genoss Kiara das bürsten und merkte gar nicht, dass sie anfing zu schnurren. „Du bist ja süß Kiara, aaawwww wie niedlich, du schnurrst ja.“ Kiara füllt sich ertappt und verzog etwas die Lippen „hmmm ja ich weiß, aber es ist so schön gebürstet zu werden.“ Liz fing an zu kichern „jaja gebürstet werden ist schon toll, gell“ Kiara drehte sich um „LIZ!!!“ und haute ihr ladylike auf den Arm „also wirklich.“ Beide fingen an zu lachen. Kiara dachte ich erzähle es ihr wohl besser. „Du Liz, ich muss dir da mal was beichten.“
„Was den Kiara?“ Sie erzählte Liz ihre Geschichte und als sie fertig war, wartete sie ganz gespannt auf Liz Reaktion. „Hab ich mir schon Gedacht Kiara, die Bude hätte auch niemals zu nem Mädchen gepasst aber du schlägst dich schon ganz gut und scheinst dich aber auch als Mädchen zu fühlen oder?“
Kiara antwortete sehr erleichtert „puh da bin ich beruhigt und ja ich fühle mich so, dass stimmt.“ Die Beiden umarmten sich und Kiara fing an Liz Fell zu bürsten. Liz fing auf einmal an zu reden „weißt du Kiara, bevor das alles passiert ist, hatte ich niemanden, vor allem keine Freundin mit der ich reden konnte und dann kamst du. Ich bin dir sehr dankbar, was du für mich getan hast und ich fühle mich sicher bei dir. Ich hoffe es war okay, dass ich dich eben eine Freundin genannt habe?“ Kiara hatte das Wasser in den Augen stehen und antwortete „ Natürlich war das okay, du glaubst gar nicht wie ich mich gefreut habe, dass du das gesagt hast, ich war mir selber nicht sicher wie du das gemeint hast“ sie drehte Liz um und machte die Umarmungsgeste. Liz schaute in Kiara’s Augen auch sie hatte Tränen in den Augen. Sie umarmte Kiara und die beiden umarmten sich eine ganze Weile. Als sie sich wieder losgelassen hatten, hob Liz eine ihrer Krallen und hielt ihn Kiara entgegen „Freundinnen?“ „Freundinnen!“ erwiderte Kiara und hakte eine Kralle ein.
Es war schon recht spät geworden, Kiara und Liz hatten noch lange geredet und schließlich gemeinsam das Abendessen zubereitet. Nachdem sie gut gegessen hatten, hatten es sich Liz und Kiara noch auf der Couch bequem gemacht und einen Film geschaut. Dabei war Liz wieder eingeschlafen und wie erwartet auf Kiara’s Brüste gerutscht. Sie hatte versucht Liz nicht zu wecken, als sie schlafen gehen wollte, dies misslang ihr aber und Liz war ihr hinterher getrottet und hatte sich direkt in ihr Bett fallen lassen und weiter geschlafen. Sie betrachtete Liz noch eine Weile, gab ihr einen kleinen Schmatzer auf den Kopf „Schlaf gut Freundin“ und drehte sich schließlich rum und schlief ein.

Ende Folge 7
 

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