Die Geschichte meiner Fusona

Tyrus

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Die Geschichte meines Furrsona
Die Geschichte von Tyrus Teil 1

Episode 1
-Einleitung-
Die Geburt und die erste Reise


Tyrus wurde als einziger Sohn einer Polarwölfin und eines Grauwolfs in den weiten Wäldern von Minnesota fernab von jeglicher Menschlicher Zivilisation geboren.
Er wurde von seinen Eltern liebevoll umsorgt und behütet, sie taten alles für sein wohlergehen. Er wuchs so langsam zu einen prächtigen Wolf heran. Es war wirklich
schön anzusehen wie seine Eltern ihn umsorgten.
Doch ganz so sorglos verlief es dann doch nicht, so geschah womit niemand in dieser weiten Wildnis gerechnet hatte....
eines Tages, Tyrus war nun ein halbes Jahr alt verabschiedeten sich seine Eltern noch früh am morgen um auf die Jagd zu gehen damit er keinen Hunger leiden muss.
Sein Vater, ein wirklich stattlicher Grauwolf spielte noch kurz zum abschied mit seinen Sohn und sagte zu ihm `mach dir keine sorgen noch bevor die Sonne am Horizont verschwindet sind wir mit leckeren Rebhühnern zurück' (Rebhühner sind Tyrus sein Leibgericht).
Tyrus legte sich wie immer vor die Wurfhöhle und schaute seinen Eltern hinterher. Mittags schlief er ein und wachte am Abend wieder auf, die Dämmerung hatte schon eingesetzt und sein Magen begann bereits zu knurren. Irritiert stand er auf und blickte in die Richtung von wo eigentlich seine Eltern herkommen müssten. Verunsichert über die ungewohnte Verspätung lief er vor der Wurfhöhle auf und ab. Er wusste es nicht, geschweige konnte er erahnen das etwas schlimmes geschehen ist. Was sollte auch schlimmes passieren fernab jeglicher Menschlicher Zivilisation? Woher sollte Tyrus auch wissen das profitgierige Pelzjäger ihre Jagd Saison eröffnet hatten, so trug sich das unfassbare zu und seine Eltern fielen diesen grausamen Jägern zum Opfer.
Es war die erste Nacht, die eine Vollmondnacht war, die er ohne seine Eltern nun verbringen musste. So heulte er seinen Kummer ausdrückend (er spürte irgendwie das von nun an alles anders ist) die ganze Nacht den Mond an. Im Morgengrauen schlief er vor der Wurfhöhle hungrig ein. In der Mittagssonne erwachte er, es kam ihn wie eine Ewigkeit vor das seine Eltern zur Jagd aufbrachen. Unruhig lief er auf und ab.... während der Dämmerung packte ihn ein merkwürdiges Gefühl was ihm sagte das irgend etwas schreckliches passiert sein musste. So brach er auf um seine Eltern zu suchen. Er lief viele Wochen und Monate Richtung Osten. Unterwegs ernährte er sich zumeist von Beeren und kleineres Getier wie Mäuse. Es schien als ob für ihn eine lange Odysee begonnen hat. Unterwegs traf er auch auf Artgenossen, die aber nicht immer freundlich gesinnt waren und ihn nicht in ihren Rudel aufnehmen wollten oder ihn helfen wollten seine Eltern zu finden. Es kam ihn wie ein Alptraum vor. So wanderte er immer weiter Richtung Osten wo er immer mehr auf Menschliche Siedlungen traf, um die er aber einen weiten Bogen machte, sein Vater hatte es ihm so gelehrt. Nach drei Monaten war er nun an der Ostküste angelangt. Irgend etwas trieb ihn an, er war noch viel zu jung um instinktiv zu wissen das seine suche vergebens war.

So geschah es das er immer mehr auf größere Menschliche Ansiedlungen wie Großstädte traf. Er gewöhnte sich auch etwas, klein wenig, an die nähe der Menschen. Auch wenn sie ihn weiterhin suspekt waren. Diese Gewöhnung lies ihn ein bisschen unvorsichtig werden. Seine Instinkte reichten noch nicht aus um zu spüren das er bereits von Menschen entdeckt und beobachtet wurde, weil er in eine gut versteckte Foto falle getapst war. Und dadurch das Interesse eines Europäischen Wolfspark geweckt wurde. Und nun kam wie es kommen musste, er wurde lebendig gefangen! Sein Glück dabei war das sie es nicht auf seinen Pelz, so wie die Profitgierigen Jäger es haben, abgesehen hatten. So wurde er in einen Transport Käfig in ein Flugzeug verladen und nach Europa gebracht. Doch das Glück hatte ihn noch nicht verlassen. So war es die Unachtsamkeit des Quarantäne Personals zu verdanken das er die Gelegenheit nutzte als sie ihn Füttern wollten und dabei die Tür aufgelassen hatten und dies nutzte Tyrus zur Flucht. Er ahnte es nicht das er jetzt auf einen anderen Kontinent fern seiner Heimat ist und begab sich weiter auf die suche nach seinen Eltern. Doch das ist eine andere Geschichte........
 
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Tyrus

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Kapitel 1

Episode 2

-Tyrus Ankunft in neuer Heimat-


Nachdem Tyrus nun das Quarantänegelände hinter sich gelassen hat nahe dem Flughafen Frankfurt/Main rannte er Tage und Nächtelang Westwärts.
Er durchquerte Wälder und Wiesen, er schwamm durch Flüsse...sprang über Bäche.
Da Menschen ihm nun noch mehr denn je suspekt waren machte er um Siedlungen, Dörfer und Städte ein sehr großen Bogen.
Noch unerfahren in der Jagd ernährte er sich unterwegs eher von kleineren Säugetieren wie Mäuse und Kaninchen.
Seiner Leibspeise Rebhühner erbeutete er eher kaum aufgrund seiner noch Jugendlichen unerfahrenheit.

Von Artgenossen hielt er auch Abstand aufgrund der negativ Erfahrungen.
Hin und wieder des Nachts heulte er den Himmel an wenn er rastete in der Hoffnung seine Eltern hörten ihn. Antworten blieben ja aus...woher sollte Tyrus in seiner Jugendlichen unbedarftheit wissen das er ja doch nun ein Waise ist?
Wenngleich er zwar ahnte das etwas nicht richtig ist hoffte er noch sie täten ihn antworten....doch es war vergebens....

Es waren inzwischen zwei Wochen verstrichen wo er erschöpft von der Flucht in einen abgelegen Waldgebiet eine Höhle fand. Er beschnupperte diese intensiv um auch ja sicher zu sein nicht ausversehen in ein fremden Revier zu sein.
Es erwies sich zu seiner erleichterung kein fremden Wolf zu wittern.
So streckte er sich und legte sich in der Höhle zum schlafen. Hatte er sehr wenig an Energie auftankenden Schlaf die letzte Zeit gehabt. Etwas erleichtert schlief er ein um aufzutanken, etwas sich von den Strapazen zu erholen.

Er schlief eine ganze Nacht und ein ganzen Tag als er von ein krächzen welches von draußen vor der Höhle her an an seine Ohren drang 'krah krah ..'.
Etwas leicht irritiert sprang er hoch..begab sich mit einer gewissen Vorsicht vor die Höhle.
Vor der Höhle sah er erstmal niemand.
Und da war es wieder 'krah krächs krah' ..es kam von oben aus einer hohen Tanne...
Er schaute instinktiv hoch ..was er sah war ein stattlicher Kolk welcher ihm freundlich anlächelte und sprach 'hallo Tyrus'..
'Was wie...wwwrruff..wer bist du?...woher kennst du mein Namen?'
'Krah...ich bin ein Rabe..krah viele Monde flatter ich nun durch die Welt ..krah vieles ich gesehen hab und ich weis vieles.'
'wwrrrufff ...aber woher...'
'Krah nun der Wind mir dein Name zu mir trug.
Eine weite Reise hinter dir liegt ich das weis krah.'
Tyrus beruhigt sich räkelte und streckte und sich hin setzt.
'Krah mein Name ist Ragnaf krah.' sprach der Kolk und flatterte von der Tanne ..nahm Platz vor Tyrus.
'Krah viel Mut du hast edler Alpha krah'
'Alpha?'
'Krah...ja so ein stattlicher edler Majestätischer Wolf ein Alpha ist Krah'
Während Tyrus sich entspannt hinlegt und den Kolk freundlich anlächelt putzte der Kolk nebenbei sein schwarz glänzendes Gefieder.
'Krah deine fernen Onkel ich kenn Krah'
'Wwrrufff mein fernen Onkel?' Tyrus seine Ohren spitzt und den Kolk verwundert anschaut und mit seiner Rute leicht wedelt stand er auf und lief um den Kolk, dabei ihn nicht aus den Blick verlierend sehr Interessiert horchend mit stolz erhobenen Kopf.
'Krah ...ja lang ist her edler.
Viele Wölfe ich kenn und kannte. So sinds wir Rabe immer stets sympiotisch in nähe deiner Artgenossen.'
'Wwwrrruufff oha edles Federtier so sag mir kannst mir helfen meine Eltern wieder zu finden? Mein Vater und mein Mutter sich begaben auf Jagd und wollts mir bringen meins Leibgericht Rebhühnche doch ist's dies sehr lang her. Ich lief Land auf Land ab....fands sie nicht.
Rief sie mits mein Heulsgesang bisher vergeblich... Antwort kam nicht...fand`s ich sie nimmer bisher. Vermisse ich sie sehr.
Mein Suche mir wie ein never endend Odyssee.
Mensche mich fang ..mich sperrt in eine dunkle Kiste ohne Licht... sperrts mich in eine Käfig..doch deren Dummheit ich verdank das fliehen ich konnt.
Spüre tu ich es ist was nicht ganz richtig ist und bin auf suche nach mein allseits geliebten Eltern frags mich selbst wo sie sind ...verschollen sie sind..rrraaarrrwwuuufff.'
Sagte Tyrus mit ein begleitenden schluchzen in seiner Stimme und Tränen in sein Augen und fing ein Wolfesheulgesang an aaaaaahhhhhooooouuuuuu.

Der Kolk konnt auch selbst Tränen nicht unterbinden. Rückte Tyrus nah und legte sein Flügel über Tyrus Schulter.
Ein paar Minuten vergingen bis beide sich wieder gefangen hatten in ihren Gefühlen.
So sprach der Kolk mit sanfter ruhiger Stimme 'krah oh edler dein Schmerz verstehen ich kann nur all zu gut.
So höre er vergeblich dein Suche ...krah. Zum Opfer sie fielen grausam bestialisch Pelzesjäger.
Krah so hör mich an ich begleit dich ein Stück deines Weges hier in Europa denn weit fern du bist deiner Geburtes Heimat, so sei er sich gewiss ein neue Heimat finden du wirst auch wenn der weg steinig und steil sein wird du wirst ihn gehen krah'.
Tyrus bitterlich erschrak und jaulte laut auf ...brüllts sein tiefen schmerz heraus und setzte an zu einen lauten Wolfesgedang...
AAAAAAAAAHHHHHHHOOOOOOOUUUUUUUU!.
Erschaudern könnt dies fremde und Feinde so schmerzhaft sein Gesang.


<Fortsetzung folgt>
 
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