Die Geschichte der Cyberbeine

Shira Cybertonik

Mitglied
Mitglied seit
4 Aug 2013
Beiträge
64
Hey,
Ich bin eigentlich kein Schreiberling. Ehrlich gesagt mag ich keine Storys zu schreiben aber diese eine lohnt sich.
Ich bitte euch nicht zu hart zu mir zu sein, da ich halt ein totaler Amateur bin was so was angeht und dies meine erste Geschichte ist. Aber über Feedback freue ich mich immer. :)


An einem ganz normalen Tag,wie jeder andere auch, was sonst so ein Jaguar tut,streifte ich durch den Regenwald . Doch an diesem einen Tag war es irgendwie anders, die frische Luft war voller ekliger Gerüche. Es waren wieder die Holzindustrien die das Holz des Regenwaldes brauchten um hässlige Möbel herzustellen die so wie so irgendwann zu Holzspäne verarbeitet werden. Sie fingen wieder an die Bäume zu roden und mehr und mehr den Platz den die Tiere brauchten zu zerstören. Sie legten auch gerne Fallen unter große Blätter um seltene Tiere zu fangen, sie aus zustopfen oder das Fell über die Ohren zu ziehen. Miese Ratten diese.... . Ob ich sie hasste? Mehr als alles andere. Ich beschloss mich den Ungetümern zu nähern und zu versuchen sie irgendwie kaputt zu machen. Witziger Gedanke, was soll ein Jaguar dagegen schon anstellen? Am liebsten wäre ich weg gerannt aber ich konnte nicht, mein Kopf und meine Gedanken lehnten sich dagegen aber mein Körper wollte nicht gehorchen!
Schließlich da angekommen sah ich große Maschinen die meine Augen noch nie sahen, große und laute Maschinen die , die Luft so verschmutzten das sich sogar meine Kehle zu zieht.

Von meinem Körper bewegt versteckte ich mich in einem kleinen Busch damit mich niemand sah. Diese Menschen, sie stunken, sie rauchten merkwürdige Kräuter und brüllten sich an wie die dummen Affen die ich gerne jage um sie zu ärgern.
Doch was nun geschah hätte selbst ich mir nicht ausdenken können. Einer dieser Affen warf seine glühenden Kräuter zu mir in den Busch , direkt in mein Gesicht. Ich schrie auf und versuchte den Schmerz mit meinen Pfoten auf meinem Gesicht zu unterdrücken. Nun war es vorbei, sie würden ihre Maschinen auf mich hetzten wie die tollwütigen Kaimane im Amazonas!

Einer der Affen schrie laut auf, fiel nach hinten auf seinen platten in Stoff gesteckten Hintern und stotterte etwas vor sich hin.
Ein anderer der die Monster zu bändigen wusste warf Stöcker und andere Sachen auf mich um mich zu vertreiben wie in kleines Kätzchen.
Bis ein anderer mit einem langen Metall Dings auf mich zu kam. Es stank tierisch.
Ich hörte wie er an dem Dings etwas betätigte und es klickte. Erste Reaktion war weg rennen, was bleibt mir auch anderes übrig!
Er lief mit 3 seiner anderen Affen mir hinterher, sie jagten mich durch den ganzen Wald. Zum Glück kannte ich den Wald wie meine Westentasche! Jede Falle, jeden Baum, jede Pfütze kannte ich!
Nach ein paar Minuten hörte ich sie nicht mehr, waren sie verschwunden? Wollten sie mich in eine Falle locken? Ich weiß es nicht. Ich sollte die anderen Tiere warnen aber es würde eh keiner auf mich hören. Nun ,gut, dann muss ich zu sehen das ich sie vertreibe. Aber wie? Das war eine gute Frage auf der ich keine Antwort zu finden schien.
Ich lief ein paar Meter wieder zurück, ich roch die Luft, sie war so frisch wie ich sie kannte. Aber diese plötzliche stille, keine Vögel, keine Schlangen nichts! Mein Herz raste wie verrückt ich dachte es würde mir gleich raus springen.
Nein Shira, beruhige dich! Ich versuchte mich zu sammeln und lief wieder Richtung Monster. Die Luft war wieder stickig doch ohne es zu bemerken kam einer der Affen hinter einem Baum hervor und lies sein Dings wieder neben mir auf knallen so das ich vor Schreck vor ihm weg lief.
An der nächsten Ecke war wieder einer und er stach mir mit etwas spitzem in die Seite, ich rutschte aus aber schaffte es noch mich auf zuraffen und vor ihm weg zu laufen. Ich fühlte mich wie eine hilflose Maus.
Kaum einige Meter gerannt sprang auch der dritte Affe vor mich, ich schaffte es so schnell zu reagieren um ihn an zuspringen , um zuhauen und weiter zu laufen. Ehe ich mich versah war es auch geschehen, ich raste direkt in eine Metallfalle mit spitzen Zacken die schlimmer war als eine Dornen ranke. Ich konnte mich nicht bewegen dieses Ding hielt mich am linken Hinterlauf fest.
Nun lag ich da wie ein verwundetes kleines Tier, hilflos , blutend und voller schmerzen. Auf Hilfe konnte ich lange warten denn es wäre eh niemand gekommen. Wieso denn auch, ich bin anders als andere, ich habe weißes Fell, blaue Haare... und sehe vollkommen anders aus als andere Jaguare.
Aber ich konnte mich doch jetzt nicht diesen Monstern überlassen, wie war das, Roger der alte Sack, hatte doch nur noch drei Beine und konnte laufen. Ja, mir blieb nichts anderes übrig, wenn ich frei sein will muss ich es tun. Ich lehnte mich nach vorne über und biss mir bis zum Oberschenkel das linke hintere Bein ab. Blut, überall.
Ich schaffte es irgendwie aufzustehen. Benebelt von dem Schmerz und dem hohen Blutverlust merkte ich wie der ganze Wald in Flammen stand. Dieses mal wollten sie nicht 10 - 15 Bäume dieses mal wollten sie den ganzen Wald!
Ich humpelte Richtung Ausgang des Waldes, was sollte ich denn noch tun können so verstümmelt wie ich bin.
Fast am Ziel brach ein Ast ab der in flammen war und viel auf mich drauf, ich spürte wie die Flammen mein rechtes Vorderbein verbrannten.
Schrecklich, hilflos, für diesen Moment gab es so viele Worte das ich es mir lieber ersparte.
Bis der flammende Ast fast nur noch Asche war lag ich da und spürte die schmerzen, schmerzen von brennenden Fleisch ich merkte es bis zu den Knochen.
Ich merkte wie ich immer schwerer wurde, ich war auf einmal so müde ich wollte nur noch schlafen, ja vielleicht ist es nur ein schlimmer Traum. Schlaf fein Shira.
Ich schlief ein , das nächste was ich halbwegs aufnehmen konnte war ein graues verschwommenes Bild eines Wesens, welches war es nur? Streng dich an Shira!!
So langsam wurde das Bild klar, es war ein alter klappriger alter Kater, der schon so alt war das er nur noch in einem Schaukelstuhl saß.
Mein Körper war immer noch schwer doch was war das? Metall? ich sah mir mein rechtes Bein an... es war aus Metall!!!??? Ich schrie laut auf und fiel von dem Tisch auf dem ich zu ligen schien. " Was ist das !? Was hast du mit mir gemacht !? Ich bin jetzt auch eine von denen oder? Oh neiiiiin ich bin ein Affe , hiiiiilfe weckt mich mal jemand auf das ist doch wohl ein schlechter Scherz!!!" Er warf mir etwas metallisches an den Kopf und ich guckte ihn verstört an.Er sah mich an und guckte grimmiger als irgendwas anderes"Bleib ruhig, ich hab dir geholfen. Ist das etwa der dank für so etwas ? Tze, immer diese wichtig tuer." Er steckte sich einen Grashalm in den Mund und zog seinen Strohhut runter. " Geholfen ? Spinnst du !? Sieh doch mal wie ich aussehe ! Jetzt hab ich auch diese Dingsbums an mir!" Er schaute wieder grimmig " Das sind Automails meine Liebe. Es sind sozusagen Metall-Prothesen. Für Beine,Hände,Augen einfach alles, ein Ersatz. Lerne damit umzugehen dann kannst du wieder nach hause". Ich guckte auf mein komisches Bein " Ich... hab kein Zuhause. Es wurde zerstört von den Monstern." Der alte Kater stand auf und lehnte sich gegen die Tür. "Gut, dann bleibst du halt hier. " Ich sah ihn mit strahlenden Augen an " Ehrlich !? Ist das wirklich dein ernst !?" Er sah mich an " Na ja du kannst da ja wohl schlecht wieder zurück."

Danke fürs lesen :3
Lg Shira
 
Zuletzt bearbeitet:

Jägermeister

Mitglied
Mitglied seit
15 Jul 2013
Beiträge
117
Schöne Geschichte Shira *Hugs* gefällt mir wirklich sehr.

MfG Jägermeister
 

RaRock The Phoenix

Frischling
Mitglied seit
9 Feb 2012
Beiträge
9
So wenig Reaktionen auf deine Geschichte ??
Ich finde sie auch schön, aber sie (du) hast ja gar nicht mitbekommen,
dass auch dein Hinterlauf ersetzt wurde.
Ein kurze Geschichte über Kampftraining mit deinen neuen "Waffen" wär noch cool ^^
 

Tyger

Mitglied
Mitglied seit
13 Aug 2012
Beiträge
2.495
Ich weiß, meine Kritik kommt etwas spät, aber ich habe die Story jetzt erst entdeckt.
Erstmal allgemein ist die Sprache noch zu einfach, umgangssprachlich und unausgereift.
Es wird auch nicht klar, was der Protagonist/ die Protagonistin (nicht einmal das wird klar) eigentlich ist - zuerst sprach alles für einen tatsächlichen Jaguar, dann war da der Kater im Schaukelstuhl und es schien doch eher um Anthros zu gehen. Wenn jedes kleinste Stück menschlicher Zivilisation dem Jaguar unbekannt ist, ergibt auch der Vergleich "den Wald wie seine Westentasche zu kennen" keinen Sinn.
Der Leser kennt die Bilder in Deinem Kopf nicht, er erfährt nur das, was Du schreibst.
 

Thunderstand

Mitglied
Mitglied seit
14 Jan 2014
Beiträge
76
Hab sie auxh gerade erst entdeckt. (durch tyger)
Etwas überschwänglischer in der schreibweise und etwas übersichtlicher in der struktur dürfte die storry schon sein.
Das mit der westentasche ist natürlich ziemlich leuchtend... Wenn wir es genauer betrachten aber auch der tisch, der schaukelstul und - (wenn wir besonders streng sind) auch das metal.
Ich denke also dass es sich bei dem/der protagonistin um dich bzw. deine Fursona handelt.
Der Kater soll wohl der 'Meister' sein, durch den die eigentliche storry erst ins rollen kommen wird.
Aber wenn du die mängel abzuszellen vermagst, könnte aus deiner Geschichte eine wahrlich kostbare abhandlung werden.
Vom kreativen Aspekt sehe ich doch ein gewisses potential in deiner Arbeit.
Nur mut.

Lg Thunderstand
 

Similar threads

Oben