Die Gedichte eines Felldrachens

Latius Xeros

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~Eine kleine Nachtmusik~

Im Wassers des Sees spiegelt sich der Mond;
es ist ein Anblick, der sich immer lohnt.
Wolkenloser Himmel, friedliche Ruhe
und der kalte Wind, erfülltet die Nacht.
Ein Klavier spielt eine Prelude.
Und der Mond leuchtet in seiner vollen Pracht.
Eine kleine Nachtmusik erklingt,
und nun Ruhe in die Seele bringt;
ein Moment, wahrlich zum Träumen...
diesen Augenblick darf man nicht versäumen.
Welch wundervolles Szenario!
Mit der kleinen Nachtmusik...

(Kritik ist erwünscht)
 

Latius Xeros

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~Zugfahrt~

Ich sitze im Zug
Und schaue aus dem Fenster.
Sehe nichts als Betrug
und unheimliche Gespenster.
Die Welt hat ihren Glanz verloren
und der Zorn war geboren...

Stunden vergehen;
nun ist es Nacht.
Seht die Sterne am Himmel stehen,
in ihren ganzen Pracht.
Eingekehrt ist nun die Stille,
so wie auch unser gebrochener Wille.

Auch die Nacht vergeht,
und der Tag bricht an.
Nur wer uns versteht,
wird brechen, diesen Bann.
Der Bann der Menschehit;
regiert von Einsamkeit.

Ich sitze im Zug und schaue aus dem Fenster.
sehe nichts als Betrug
und unheimliche Gespenster.
Lehnen wir uns gegen die Menschen auf
oder aktzeptieren wir den Zerstörungslauf?
 

Latius Xeros

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~Aus Vertrauen wird Hass~


Ich habe euch vertrtaut,
und ihr habt mich belogen.
Habe auf Freundschaft gebaut,
und ihr habt mich betrogen.​

Wir waren Freunde, nun sind wir Feinde.
Ich wende mich von euch ab, vertraue niemanden mehr.
Denn meine Seele ist nun leer.
Bin nur eine Hülle, die nichts fühlt.
Ein Eisblock, der nur kühlt.​

Ich seh zwar aus, wie lebensfreudig.
Meine Gefühle aber, bloss gespielt.
Ein Niemand, ohne Existenz;
wo Gefühle an Nichtigkeit grenzt.
Doch...ich fühle was, es ist Hass.
Wut, Schmerz, Zorn und Trauer; alles passt in einem Fass.
Liebe, Glück, Spass und Freude; was ist das?​

Ich bin herzlos, na und?
Ja, vertreibt mich ruhig aus eurem Bund!
Ein Bund der Vertrauenbrechung
Bei sowas will ich nicht mitmachen,
ja, ihr könnt über michlachen!
Lacht nur, ich werde mich rächen...
und euch mehr und mehr schwächen.
Lass euch meine Schmerzen spüren
und euch Einlass in die Dunkelheit gebühren.
Oder soll ich auch lügen und betrügen?​
 

Sefarias

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Interessant ^^
Liest sich flüssig, aber iwas fehlt hab ich das gefühl...
 

Latius Xeros

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Die Enge der Welt


oder


Warten auf Erlösung




Hier steh ich nun, am See meiner Heimat
Meine Blicke zum Horizont, der Sonne entgegen
Und Worte kommen aus meinem Munde
Bilden diesen Satz zu dieser Stunde:

„Diese Welt ist einfach zu klein“

Dieser Satz bereitet mir Pein,
denn die Welt ist wahrlich klein
Verlassen muss ich die Welt
Um zurückzukehren dorthin,
wo man meine Seele hält.

Ein Drache, frei wie der Vogel im Himmel
Als Mensch gefangen wie ein Blatt am Baum,
dass sich lösen kann jederzeit
oder warten bis es ist bereit,
um zu sterben, um zu fallen
und zu nichts zu zerfallen.

Hier steh ich nun, am See meiner Heimat
Meine Blicke zum Horizont, der Sonne entgegen
Und Tränen fliessen aus dem Auge
Und weine zu dieser Stunde:

„Diese Welt ist einfach zu klein“




Irgendwie bin ich ein wenig eingerostet, nachem ich solange keine Gedichte mehr geschrieben habe. ^.=.^'
 
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Latius Xeros

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Is aber trotzdem richtig gut^^
Naja, es ist lange her, dass ich das letzte Gedicht geschrieben hab, aber als ich mal Kingdom Hearts Birth by Sleep gespielt hatte und Xehanort an einem Strand (Destiny Island) stand, sagte er: "This world is just too small", wollte ich gerade dazu ein Gedicht schreiben, da sein Gedanke irgendwie sich mit meinem widerspiegeln.
 

Lupinoč

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irgendwie
sry aber die sind ziemlich "platt"

zum einen methaphermäßig
und von der reimart da sind kreuzreime und paarreime recht gemischt
aber gut vll schreibste nach n bissel mehr übung bessere
 

Latius Xeros

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irgendwie
sry aber die sind ziemlich "platt"

zum einen methaphermäßig
und von der reimart da sind kreuzreime und paarreime recht gemischt
aber gut vll schreibste nach n bissel mehr übung bessere
Jap, Übung macht den Meister.
Jedes Gedicht hat ne gewisse Struktur, aber daran muss ich irgendwie noch üben; aber was meinste genau mit methapermässig?
 

Lupinoč

Guest
naja das kaum metaphern vorkommen und mehr vergleiche
meiner meinung nach geben metaphern gedichten etwas was sei besonders von anderen texten abhebt, zusammen mit den reimen und dem metrum, das ist aber schwer übers internet zuvermitteln ^^
 

Latius Xeros

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naja das kaum metaphern vorkommen und mehr vergleiche
meiner meinung nach geben metaphern gedichten etwas was sei besonders von anderen texten abhebt, zusammen mit den reimen und dem metrum, das ist aber schwer übers internet zuvermitteln ^^
Vielleicht sollten wir uns mal treffen xD
Gedichte sollten auch einen bestimmten Rythmus haben finde ich...ich spreche meine Gedichte immer vor wenn ich sie geschrieben hab, aber so Bardenmässig gelingt mir das nie >.=.>. Entweder ich kann nicht mehr singen oder die Struktur fehlt
 

Latius Xeros

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Der Klang der Natur

~

Stelle dich zum Baume hin
Und schliesse deine Augen
Lausche dem Klängespiel des Winds
Kannst du hören wie das Laub sich bewegt in diesem Kind?
Höre genau dem jungen Baum zu und wirst es glauben.
Du wirst hören, das ich es bin…
~​

Der Lebenstrom

~

Im Baume fliesst das Leben
Gleich eines Lebensstrom

Die Flüsse, die sich aus den Wurzeln erheben
Fliessen durch diesen Strom.
Geben ihm Kraft, geben ihm Mut.
Für alles was er für diese Erde tut.

Reinigt die Luft, reinigt die Erde.
Baumesluft zieht weiter, wie eine Herde.

Was für den Baum der Lebensstrom ist,
ist für die Erde die Luft.
Der Baum die schlechte Luft frisst,
und abgibt den gereinigten Duft.

Dies ist der Kreislauf des Lebens,
gleich eines Lebensstrom.


~​
 
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Latius Xeros

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Im Klängespiel der Nacht, lausche ich dem sanften Lied der Liebe
Weit entfernt liegt er, mein geliebter Schatz
In Gedanken immer bei ihm,
und vergiesse eine Träne der Freude.
Glücklich, dass er mir mein Herz zurückgegeben hat,
das zerbrach vor langer Zeit.
Mein Herz mit seinem verschmolzen, nun wahrlich eins
Zusammen zu einem Herz vereint...
Und im Klängespiel der Nacht, lausche ich dem sanften Lied der Liebe
Und sage zu ihm:
Ich liebe dich, mein Rubin



Ich meine dieses Lied:
Julia - Final Fantasy Dissidia Duodecim 012 (FFVIII)
 
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