Der Traumtempel

YukyWolf

Guest
Sooo Leute... ich hab mir mal vorgenommen eine Geschichte zu schreiben. Sie basiert zwar auf einem Spiel (welche Story ich genial find) doch ich werde sie umändern so dass höschsten der Grundstock bleibt.
Naja... hier erstmal der Prolog, viel Spaß beim lesen :3
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Es gibt eine Legende über einen Tempel.
Eine Tempel, in der es eine Priesterin gab, die eine besondere Fähigkeit hatte. Die Fähigkeit, das Leid der anderen abzunehmen.
Die Priesterin durfte nie Kontakt zu Außenwelt haben, nie durfte sie sich verlieben.
Sie lebte in einem Schrein, tief in diesem Tempel und durfte auch niemals im Leben Kontakt zu einem männlichen Wesen haben.
Man nannte diese Priesterin, auch Tattoo-Priesterin. Das sie für jedes Leid das sie auf sich nahm, sich ein Tattoo hat einritzen lassen.
Doch eines Tages, gab es einen Großbrand in dem Wald in dem der Tempel stand. Niemand wusste woher der Brand kam.
Doch das verwunderlichste war, nachdem der Brand gelöscht wurde, war der Tempel mit samt allen Menschen, verschwunden.
Die Zeit verging und die Legende geriet in Vergessenheit


Prolog: Der Unfall

Ein kleiner Polarwolf und ein Rentier saßen zusammen gekuschelt und schlafend auf der Rückbank eines Autos. Vorne waren grad ihre Eltern, eine zarte Polarwölfin und ein stattliches Rentier damit beschäftigt, sich zu orrientieren.
,,Schatz, du hast dich verfahren“, meinte die Polarwölfin, ,, ich hab dir gesagt du solltest an der letzten Kreuzung links fahren“
Der Rentierhirsch grummelte nur vor sich hin und fuhr weiter. Als das Auto in ein Schlagloch fuhr, wurden die vier Furries ordentlich durchgeschüttelt. Natürlich wachten die zwei kleinen davon auf.
„Mama wann sind wir da?“, fragte das kleine Rentier. ,,Bald Poro“, antwortete die Polarwölfin.
,,Papa, ich hab Hunger“, motzte derweil der kleine Polarwolf.
Der Vater knurrte schon leise und murmelte: „Boah... erst fängt es an in strömen zu regnen, dann stichelt mich meine Frau die ganze Zeit und die Kinder jammern. Schlimmer kann es nichtmehr kommen“
Mit einem Kopfnicken signalisierte das Rentier, das seine Frau kurz das Lenkrad halten soll während er in seinem Hüftbeutel nach etwas zu Essen suchte, er kramte ein wenig herum als die Polarwölfin auf einfach aufschrie: „SCHATZ, AUF DIE BREMSE. DA VORNE KOMMT UNS JEMAND ENTGEGEN“
Der Vater schreckte auf und versuchte auf die Bremse zu drücken: ,,VERDAMMT, DIE BREMSE KLEMMT“
Der kleine Polarwolf spürte nur noch einen kräftigen Zusammenprall und hörte Schreie.
Schreie von seinen Eltern, die jedoch kurz darauf verstummten.
Er spürte das er gegen etwas hartes knallte und schon wurde ihm schwarz vor Augen.
 
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YukyWolf

Guest
Hier ist das erste Kapitel (etwas länger nachdem der Prolog so kurz war ^-^"). Die Story basiert etwas auf einem Game was ich sehr gern hab... aber die Story wird anders^^
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Kapitel 1: Nur ein Traum?

,,Yuky? Yuky!“, drang aus der Dunkelheit hervor. Der Polarwolf öffnete die Augen. ,,Ist was? Du warst so weggetreten“.
Yuky schaute zu seiner Seite und blickte in das Gesicht seines Bruders. ,,Nein nein. Geht schon. Ich war nur grad in Gedanken an dem Unfall vor 10 Jahren“
Er schaute seinen Bruder genau an. Vor ihm stand ein jugendlicher Rentierbock mit einem normalen Körperbau. Er hatte ein eher kleineres Geweih und hellblaue Augen. Jedoch war etwas besonders an dem rechten Auge, es war ein Katzenauge. Die Eltern hatten ihnen niemals erzählt warum das so war. In beiden Ohren hatte er jeweils einen Ohrring.
,,Ja... ist schon lange her. Aber jetzt mal zu was anderem. Wir müssen die nächste Haltestation raus“, meinte Poro und lächelte Yuky an.
Dieser realisierte wieder, dass er in einem Bus saß, welcher über den holprigen Asphalt fuhr.
„Ah okay.. aber... wohin fahren wir überhaupt?“, fragte Yuky neugierig.
Poro grinste ihn an: „In den Metsä-Wald. Ein Freund von mir behauptet, er hätte dort eine Ruine eines alten Tempel entdeckt. Ich wollte ein paar Fotos von diesem schießen. Du weißt ja wie sehr ich sowas liebe“ ,,Wie könnte ich auch nicht? Du hast eine Dunkelkammer aus unserem Abstellraum gemacht“, lachte Yuky.
Nachdem der Bus an der Haltestelle gehalten hat, hüpften die beiden 15-jährigen Furrys raus und schauten sich um.
Ohne groß nachzudenken liefen sie in den Wald hinein, je tiefer sie kamen desto dunkler wurde es. Aus reiner Gewohnheit heraus krallte sich Yuky dabei leicht in Poros Arm fest und ging in geduckter Haltung.
„Du, ich glaube wir sollten langsam zurückgehen. Hier ist doch nichts“, murmelte er dabei. Poro schüttelte den Kopf: ,,Nein, jetzt noch nicht. Lass uns noch etwas weiter gehen“
Yuky wusste, dass er Poro nicht umstimmen konnte. Also blieb ihm nichts andere übrig als weiter zu laufen.
Und tatsächlich, nach ein paar weiteren Minuten kamen sie an ein Lichtung und standen vor einem altem Haus. Es war im japanischen Stil gebaut, jedoch schon sehr alt und teile des Dachs waren schon eingebrochen.
Sie liefen um diese Ruine herum, doch was beiden sofort auffiel war, das diese Ruine anscheinend nur ein Teil des ganzen Tempels war.
,, Ich glaub, das war nur der Eingangsbereich, denn schau mal hier. Links und rechts von dem Haus gehen Gänge weg, doch sie wurden anscheinend irgendwie in er Mitte zerstört. Irgendwie seltsam.“, sagte Yuky zu seinem Bruder.
Poro grinste ihn an. ,,Oh nein, das werden wir nicht tun. Wir werden auf keinen Fall....“, weiter konnte Yuky nicht sprechen da das Rentier schon seine Pfote gepackt, die Tür des Hauses geöffnet und ihn mit reingezogen hatte, ,,... in dieses Haus gehen“

,,Naja, wenn wir schon mal drin sind“ , dachte sich Yuky und schaute sich auf der rechten Seite des Hauses um.
Von innen war es sogar noch größer, und es gab mehrere Räume. Trotzdem waren hier und da ein paar Löcher am Boden.
Ganz vorsichtig ging Yuky die Räume ab, zum Glück kam durch die Löcher in der Decke Licht in das Haus. Trotzdem war das alles ihm nicht geheuer.
Als der Polarwolf einen intakten Spiegel entdeckte konnte er nicht anders als sich selbst zu betrachten.
Er war schon stolz auf seinen Körper, er war zwar nicht der muskulöseste aber trotzdem ziemlich stattlich gebaut. Sein enges T-Shirt zierte seine Muskelansätze. Er war ein normaler Polarwolf, doch hatte er an seinen Vorder- und Hinterläufen jeweils braunes Fell von den Pfoten bis hin zum Ellenbogen bzw Knien.
Yuky hatte sich dazu noch vor ein paar Jahren einen Ohrring mit einem blauen Stein stechen lassen.
Yuky wollte sich wieder vom Spiegel abwenden, als er plötzlich im Spiegel eine weitere Person erblickte.
Er sah eine Polarwölfin die ihm zuwinkte und dabei auf eine große Flügeltür deutete.
Der junge Wolf musste nicht groß nachdenken, denn er erkannte diese Polarwölfin sofort. Es war seine Mutter, eben die, die vor 10 Jahren an dem Autounfall gestorben ist.
Blitzartig drehte Yuky sich um und bemerkte das die Flügeltür ein Stück weit offenstand.
Von außen her gesehen, würde diese Tür nach draußen führen doch es schien kein Licht durch.
Obwohl sich alles in seinem Unterbewusstsein dagegen sträubte, machte der Polarwolf die Tür auf und ging in die Tür.

Was er da sah verschlug ihn dem Atem, hingegen seiner Erwartungen stand er nicht im Wald, sondern im Innenhof eines Tempels.
Yuky schaute sich um, es gab einen kleinen Hügel auf dem Grabsteine errichtet wurden.
,,Dies scheint auch als Friedhof zu fungieren... aber was zum Teufel geht hier vor sich? Träume ich?“
Der Wolf erkundete den Innenhof, auf einer Bank an einer Wand fand er eine Taschenlampe welcher er an sich nahm.
,,Hm.. sie scheint zu funktionieren. Mal sehen was es hier noch so gibt..... WAS ZUM?“. Der Wolf zuckte zusammen als er eine kalte Pfote an seiner Seite spürte. Er blickte zur Seite hinunter in die Fratze einer blutverschmierten Maske: ,,Mama hat gesagt man soll keine fremden Sachen nehmen“, hörte er eine Kinderstimme sagen.
Ihn packte die Angst und er rannte weg, raus aus dem Innenhof in die nächstliegende Tür.
Er schlug diese zu und ließ sich hechelnd auf den Boden sinken. Sein Puls raste „Oo-kay... das war strange“.
Als der Wolf sich wieder gefangen hatte schaute er sich mit der Taschenlampfe um. Er schreckte nochmal zusammen als er wieder die Polarwölfin um eine Ecke schreiten sah.
„MUM“, rief er und rannte hinterher.
,,Mum, bitte.. bleib stehen... was machst du hier?... Ich habe dich so vermisst“, Yuky wusste nicht weshalb er mehr heulte, weil er seit langem seine Mutter wiedersah oder weil sie ihn anscheinend ignorierte und einfach weiterlief.
Er rannte immer tiefer ins Haus hinein ohne groß nachzudenken. Bis er vor einer massiven Steintür zum stehen kam.
Er hechelte und keuchte, Tränen liefen über sein Gesicht. Er wollte zu seiner Mutter und haute dabei gegen die Steintür, doch was er auch machte sie ließ sich nicht öffnen.

Ein krächzendes Geräusch von der rechten Seite lies ihn jedoch wieder zusammenfahren. Yuky rieb sich die Tränen aus dem Gesicht und schaute zu der Quelle des Geräusches.
Seine Nackenhaare stellten sich auf und er stolperte nach Hinten gegen die Tür. Der Polarwolf versuchte die Tür zu öffnen, doch es ging einfach nicht. Sie bewegte sich keinen Millimeter.
Voll Panik drehte er sich wieder um und leuchtete die Gestalt an.
Der Hauptteil des Körpers war mit einem Umhang bedeckt, und sie hatte ebenfalls eine Maske auf wie das kleine Mädchen. Nur war diese Maske ganz schwarz, mit einem dunkelroten Muster, außerdem hatte diese Maske einen qualvollen Ausdruck.
Was den Polarwolf aber stutzig machte, war die Tatsache das die Hände der Gestalt das gleiche Muster hatte wie die Maske.
Das Krächzen wurde zu einem qualvollen Stöhnen während die Gestalt immer näher kam.
Yuky konnte sich nicht mehr bewegen, er war wie gelähmt und kneifte die Augen zusammen.
Die Gestalt streckte den Arm nach den Polarwolf aus welcher sich am Boden zusammenkauerte und berührte seinen Oberarm.
Dem Polarwolf wurde ganz schwarz vor Augen, doch er spürte noch einen Schmerz in seinem Oberarm. Dazu hörte er noch eine Stimme in seinem Kopf: ,,Du denkst du leidest? Ich werd dir zeigen wie sehr ich gelitten hab. Niemand überlebte bisher diesen Fluch“
Wie sehr Yuky auch wollte, er konnte seine Augen nicht öffnen. Währenddessen spürte er wie sich der Schmerz von seinem Oberarm ausbreitete. Über seine Brust, Bauch, Hinterläufe, Hals bis in sein Gesicht.
Dabei hörte er noch kichernde Kinder und merkte wie ihm irgendwas an den Arm- und Fußknöcheln sowie am Hals befestigt wurden.
Er wollte schreien, da die Schmerzen immer stärker wurden als würde ihm irgendwas eingebrannt werden, doch es kam nichts aus seiner Schnauze heraus.
Als der Schmerz sich sogar über seine Augen ausbreitete, konnte er sich nicht mehr zurückhalten, riss seine Augen auf während er aufjaulte und schreckte hoch.

Yuky saß schweißgebadet auf dem Holzboden der Tempel-Ruine. Er hechelte und keuchte, und blickte dabei seinen Körper an. Nichts war zu sehen, er spürte zwar noch einen leichten Schmerz im Oberarm doch da war nichts.
Neben ihm kniete sein großer Bruder: ,,Yuky? Was ist passiert? Du lagst plötzlich da und hast geschlafen.. dabei immer gezittert und nach Mum gerufen.“
,,Ich hab geschlafen? Also geträumt?“ ,,Ja“ ,,Ah okay... hat anscheinend einen Alptraum. Du, macht es dir was aus wenn wir gehen? Ich halt es hier nicht viel länger aus“, fragte der Polarwolf und kuschelte sich in das Fell von Poro.
Dieser schüttelte den Kopf und streichelte seinen Bruder etwas. ,, Nein macht es nicht. Ich habe meine Fotos gemacht. Wir können nach Hause“

Die ganze Busfahrt über schwieg Yuky und dachte über seinen Traum an. „War das wirklich nur ein Traum? Aber... er fühlte sich.. so real an..
 

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