Der neue Weg

San

Frischling
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Die Sonne ging am Horizont gerade auf, die ersten Vögel begannen mit ihrem Gesang und die Blüten der Rododendon Büsche öffneten sich, die Steinplatten glitzerten in den ersten strahlen der Sonne, feucht vom Tau des Morgens, ein Blatt eines Ahornbaumes flatterte und segelte, es tanzte regelrecht mit dem Wind, bis es zu Boden sang.
Es war einer dieser Morgen, die man nur sehen kann wenn man morgens Früh mit einer Tasse Kaffe auf der Terrasse steht und ihn sich anschaut.

Auch Dr. John Braun tat dies gerne, er stand einfach da und schaut in seinen Garten, das Licht durchflutete den Garten, der Boden Dampfte, wie sein heißer Kaffee. Er durchfuhr sein braunes kurzes Haar mit der freien Hand und kratzte sich am Hinterkopf. Ein gähnen überkam ihn und er ging zurück ins Haus wo seine geliebte Frau auf ihn wartete. Wie jeden Morgen seit nun fünf Jahren, war es ihr festes Ritual geworden, sie machte das Frühstück und er trank seinen Kaffee auf der Terrasse. Diesen Morgen umarmte er sie, das hatte er nie getan. Sofort machte seine geliebte Frau sich sorgen. Es war dieser Instinkt den Ehefrauen haben, wenn etwas passiert. Beruhigend sagte er zu ihr.
Das sie einfach an den trott gewohnt sei und etwas neues gleich innere Unruhe hervorrufen würde.
Lächelnd nickte sie, das es dieses wohl dann sein müsse. Doch sie hatte nicht unrecht. An diesem Morgen sollten die Beiden etwas erleben, was ihr Leben für immer verändern sollte.

Gerade einmal zehn Minuten nach dem er aus dem Haus war, kam die Meldung, das der Erde der jüngste Tag bevor stände. Die junge Frau rannte nach draußen auf die Straße, sie sah dem roten Ford wagen nach und hielt sich den Bauch. Sie wollte es ihm doch noch gesagt haben.
Der Wind fuhr durch die Straße und trug die einzelne Träne mit sich hinweg.
Dr. John Braun fuhr mit seinem Cabrio um die letzte Kurve ab hier war nun Militärisches Sperrgebiet.

Er fuhr diese Straße seit zehn Jahren, er kannte jeden Stein, jedes Schild und jeden vertrockneten Baum in dieser trostlosen Gegend. Nie hatte er Blumen am Straßenrand gesehen, auch nicht, als einmal der Hüdrant bei einem Autounfall ein Leck hatte, wuchs in dieser Fütze nicht eine Blume.

Er sah auf den Berg der sich vor ihm aufbahrte, eine typische Amerikanische Unterirdische Basis. Mit einem Raketen Silo in seinem inneren. Doch diesmal war es anders, dieser Berg war anders. Dr. Braun hielt auf seinem Parkplatz, er rückte seine Krawatte zu recht wie jeden Morgen, er ging den Weg wie er es immer tat, er grüßte die Wachen so wie jeden Morgen. Er hielt seine Aktentasche in der Hand wie er es immer tat. So als sei nichts.

Er ging durch die schleusen und legte seinen weißen Kittel an. Er öffnete seinen Koffer und sah auf ein Foto.
Dr. Braun : Meine geliebte Clara wie sehr hätte ich mir gewünscht unsere Kind wäre aufgewachsen wie wir damals. Doch leider wird unser Kind niemals geboren werden. Ich weis das du es mir sagen wolltest, und ich hasse mich für das, was ich getan habe, ich hätte dir sagen sollen, das ich es schon weis, den das Kind in dir spüre ich schon seit langer Zeit.
Doch nun ist es zu spät, die Erde wird bald nicht mehr sein. Doch auch wenn unser Kind nicht in dieser Welt geboren werden kann, so kann es doch in einer neuen Geboren werden. Dank der DANN die dir Entnommen wurde, wird unser Kind irgendwo geboren werden.

Mit diesen Worten schlisst er seinen Koffer und nimmt ein Reagenzglas mit in den Hochsicherheitstrakt.
Tiere in Käfigen scheinen zu schreien, wissend was sie erwartet. Männer in Gelben Schutzanzügen tragen seltsame Kisten in einen Raum, man hört Stimmen und alles wirkt als würde man sich auf etwas vorbereiten. Dr. Braun zieht sich ebenfalls einen der Anzüge an, dreht den Sauerstoffschlauch ganz fest und geht durch die Schleuse in den dahinter liegenden Raum.


Vorsetzung auf Wunsch möglich. MfG San ;)
 

Swift

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Ich finde als Kurzgeschichte eignet es sich sehr gut.

Wenn man es noch bearbeitet und ausführlicher macht, könnte es aber auch eine Eröffnungsszene sein.

Eine Virus-Geschichte nehme ich an. Sowas hab ich auch mal angefangen. Aber bisher sind es nur 220 Seiten oder so geworden. Ich hab alle paar Monate mal ein Bisschen Elan sie weiter zu schreiben.
 

San

Frischling
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Nein kein Virus. Wer mehr lesen möchte kann das sagen, es sind viele Seiten ich habe sie nicht gezählt. Insgesamt habe ich 4-5 Geschichten

Buch der Wächter
Ich soll Kaiserin werden
Der neue Weg
My Ghost is my Body
Traumland, das Bild hinter dem Spiegelbild

Alles werke die ich einmal gemacht hab + viele Werke die nie Beendet wurden und einiges mehr. Ich bis heute nie sicher war, obs die Leute überhaupt lesen wollen, habe ich sie nie ausgebaut, sind alle in Rohform.
 

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