Davantulions Schrecken

Reyton

Frischling
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Ich wollte mal gerne hier eine meiner Geschichten vorstellen. Sie ist natürlich sehr frisch und denke mal wird es auch mit weiteren Updates weiter so bleiben. Ich dachte mal, ich schreibe nicht mehr für mich selbst sondern bringe es mal unter die Leute um zu sehen wie es so ankommt, denn man möchte wissen ob es gut ist. Jedenfalls ist mir etwas Feedback wichtig und wird auch wohl entscheiden, ob diese Geschichte hier seinen Lauf nimmt oder für mich mein kleiner Spaß bleibt. Ich denke mal viel Spaß beim lesen! ^^


Noch kurz für die, die es interessiert. Davantulion ist eine Fantasy Welt des Mittelalters, sie enthält alles an möglichen Wesen und verschiedenen Kreaturen, dabei sind auch recht viele Rassen vorhanden, die so gesehen um die Macht kämpfen. Es handelt sich um eine selbst ausgedachte Welt, die auch teil eines Rp's ist an dem ich meinen Spaß habe es zu erstellen. Es ist ein recht großes Projekt und die Geschichte hier, soll ein Teil Davantulion's Vergangenheit sein um etwas Geschichte einzubringen. Ich hoffe es kommt gut an und ich denke mal ich werde bei Nachfrage auch, die allgemeine Geschichte Vorstellen. Genug aber, erstmal wäre es besser wenn ich wüsste ob es gut ist. vielen dank für die, die sich die zeit lassen es zu lesen.

P.S. Der Prolog ist nur ein Vorgeschmack Kapitel eins gibt es dann bald dazu.
 
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Reyton

Frischling
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Prolog




Es war, nunja, ein dunkler und schauriger Tag, und das schon seit Heute Morgen. Ein Blick aus dem Fenster verriet einem schon eine Menge. Die düsteren Wolken waren dicht zusammengezogen und übergossen die ganze Gegend mit Regen.
Es kam mir so vor, als wenn es Nacht wäre, dabei hatten wir aber grade erst Vormittag. Mein ledernes Gewand war schon stark durchnässt, dass ich es kaum noch von meiner eigenen Haut unterscheiden konnte. Das Wasser machte das Gewand so schwer, dass ich kaum noch laufen konnte. Doch die Schenke war nicht mehr weit weg und meine Rüstung mit Rucksack wollte ich nicht ablegen, denn sie hier zu lassen würde mir, früher oder später, den sicheren Tod bedeuten. Es war wirklich nicht leicht für mich, doch ich musste einfach weiter. Meine Aufgabe war nämlich nicht zu ende, so auch nicht mein Schicksal. Ich musste diese Dunkelheit irgendwie durchqueren und meinen Zielort erreichen.
Es war wirklich Furchterregend, immer wieder zweifelte ich daran meine Aufgabe erfüllen zu können, doch irgendwas trieb mich immer noch an, auch wenn ich mir nicht ganz so sicher bin, was es war.
Stehen blieb ich, als vor mir einige Lichter auftauchten und ein großes dunkles Haus, mitten in diesem Wald. Ich hatte wohl nun mein Ziel erreicht, hierhin wollten sie dass ich komme, zur Schenke „im Geisterwald“.
Ich verstand die Bedeutung des Namens zwar nicht so ganz, aber es lag auch wohl daran, dass es eigentlich noch Tag war, obwohl man sagen muss, dass es mir schon etwas den Rücken runter ging und meine Pfote stets am Griff der Waffe lag. Geister sah ich hier keine, doch es war ja noch Tag.
Ich wagte dann aber doch die ersten Schritte Richtung Schenke, obwohl mich etwas Angst erfüllte, denn diese „Typen“waren schon so... ganz bedrohlich und mysteriös gewesen.
Mit jedem Schritt schlug mein Herz immer schneller und ich spürte die Aufregung in mir aufsteigen. Als ich dann die hölzerne, etwas vermoderte und nasse Türklinke zur Tür der Schenke griff, meinte ich gleich umzukippen. Sie war kalt, so kalt wie die Herzen meiner Rufer.
Ich atmete dann nochmal durch und ging hinein, vielleicht sogar in mein Verderben ?




Erleichterung traf mich dann und ich atmete wieder auf. Sie waren noch nicht da und ich würde sicher noch ein paar Augenblicke leben, denn Flucht kam mir nicht in Frage, sie würden mich finden und aufspießen...
Die Schenke war komplett leer und schien schon sehr alt zu sein. Das meiste Mobiliar moderte schon und so wie es aussah, hatte es schon seine guten Jahre hinter sich. Es war wirklich recht bescheiden hier, doch schon irgendwie ganz Ok. Aber mit dem Gedanken zu spielen, das die „Typen“ hier gleich wären erfüllte mich einfach nur mit Angst.
Der Wirt war dagegen schon etwas älter. Das Fell des alten Wolfes, war schon recht grau und sah nicht mehr jung aus. Er sah noch gut aus, schien noch atmen zu können und ist nicht durch Einsamkeit oder etwaiges gestorben.
Ich setzte mich dann jedenfalls hin und ergab mich meinem Schicksal. Ich wusste nicht wie lange es dauern würde, bis sie kommen, wirklich nicht. Das Wasser tropfte langsam über meinem Mantel auf den Boden und ich lies meinen Blick umherschweifen.




Es vergingen, einige Stunden und mein Mantel war schon längst wieder trocken. Ich spielte etwas mit meinen Daumen, denn ich war sehr aufgeregt und blickte die ganze Zeit auf die Oberfläche des Tisches, dabei kannte fast schon jede einzelne Ritze auswendig. Kamen sie etwa nicht?
Doch mit einem Schlag öffnete sich die Tür der Schenke und ein Blitz schlug schlagartig irgendwo nah ein. Ich erschrak sofort und blickte auf, sie waren da.....
Fünf Ritter waren es, schwer bis an die Zähne bewaffnet und dazu noch abgrundtief furchterregend. Ich spürte wie mein Herz mir langsam in die Hose rutschte und ich dachte nur daran, das ich hier nicht wegrennen sollte. Ein weiterer Blitz schlug ein und sie kamen hinein. Langsam hörte man sie und auch eigentlich recht deutlich. Jeden einzelnen Schritt machten sie gleichzeitig und es schauderte mir den Rücken hinunter. Ich erkannte sie nicht ganz, denn das Licht des Blitzes hatte mich etwas geblendet. Der Wirt war etwas sprachlos, versteckte sich aber etwas hinter seiner Theke. Ich schluckte nochmal durch und blickte sie an.
Kurz etwas meine Augen reibend kam meine Sicht wieder und ich sah sie dann. In einer Reihe stellten sie sich dann auf und der größte von ihnen, der anscheinend der Chef war, blickte zu mir. Er zeigte auf mich und ich nickte. Nochmals schluckte ich meine Spucke runter und erwartete sie dann am Tisch. Langsam nur, kamen sie und dabei wirkten sie immer noch sehr bedrohlich. Sie setzten sich dann zu mir und drängten mich in die Ecke.
Ihr Chef saß dann vor mir und er merkte wie viel Angst ich hatte. Unter diesen Rüstungen steckten vermutlich wirkliche Monster doch ich wusste es nicht, wie konnte ich denn nur ?
<<Du wirst genau das tun, was wir sagen....>>sagte er mit seiner tiefen und bedrohlichen Stimme.
Ich nickte in dem Moment einfach nur und war mir unsicher. <<Wa..wa..was muss ich machen ??>> fragte ich dann vorsichtig und blickte ihn an.
<<Du bringst den König um.... das ist wichtig, ansonsten helfen wir dir nicht....>>
 
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Acer

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Liest sich bis jetzt sehr interessant, bin gespannt auf die nächsten Kapitel ;-)
 

Reyton

Frischling
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Kapitel 1 – Der Beginn einer einsamen Reise


Doch dies war nicht der beginn dieser Geschichte. Es wäre schön wenn dass so wäre, doch das war es nicht und würde es nicht sein. Es sind viele Fragen offen und um sie zu verstehen muss man tief graben.


Ich war nie wirklich einer von denen die was gut konnten, schon am Anfang als Junger Fur, war ich sehr weit hinter den anderen. Ich gab aber nie auf und kämpfte mich weiter nach vorn und auch wenn ich nie der beste wurde, lies ich mich nicht hängen. Mein Stiefvater ermutigte mich immer weiterzumachen wenn es schwer wurde und ich kämpfte dadurch einfach weiter. Er war eigentlich immer wie ein echter Vater für mich, auch wenn ich nicht wusste wer meine Eltern wirklich waren.
Viel ist da sonst nicht zu erzählen. In meinem Jugendalter brach ich dann auf und der Grund dafür war der Tod meines Stiefvaters. Ich konnte nicht... und ich wollte eigentlich nicht trauern, er würde es nicht wollen. Deswegen brach ich auf und auch wenn meine Reise schwierig war, kam ich weit, so weit das „es“ passierte.
Ich war mittlerweile ein fast schon Erwachsener junger Wolf. Mit meinem schwarzen Fell sah ich für viele recht furchterregend aus, vor allem für andere Rassenvertreter. Auch wenn ich zu dieser zeit nicht viele kannte, wollte ich manche schon vom Anfang an nicht treffen. Ich sah immer zu das ich gepflegt aussah und kümmerte mich immer gut um meinen Zustand. Ich versuchte immer wieder mein rechtes Ohr aufzustellen, was doch irgendwie nicht ging. Es war seit Jahren so geklappt und ich wussten nicht warum es mich stört.
Aus Geschichten hörte ich viel über andere Rassen. Orc's sollten blutrünstige und tödliche Kreaturen sein. Mit einem Schlag konnten sie locker einem den Schädel brechen und waren durch ihre Wildheit meist sehr gemieden. Zwerge dagegen waren eine kleinere Version von Menschen, nur scheinbar etwas freundlicher und Feierlustgier. Es gab wie gesagt noch andere doch nur eine Rasse prägte sich mir ein - Menschen... diese Wesen waren mir zuerst eher als freundliche Kreaturen aufgefallen. Auf den ersten Blick schienen sie wirklich Ok, doch das änderte sich. Mehr als nur einmal überfielen sie unser Dorf und versuchten viele von uns gefangenzunehmen oder zu töten. Dazu noch ihre Gier und dieser Hass. Auch wenn nicht alle so waren, so wusste ich das ich einem Menschen nicht vertrauen sollte, so wie eigentlich niemand anderem.
Es fing aber an dem einem bestimmten Tag des Frühlings an, wo ich eigentlich nicht wirklich von etwas wissend, durch die Wälder lief. Alles schien so ruhig und der Weg an dem ich wanderte, wurde nicht oft benutzt, denn das Gras wucherte hier schon etwas. Andere Reisende sah ich nicht, was mir auch eigentlich egal war, obwohl ich sagen muss das mich das verunsicherte.
Ich betrachtete die Gegend dann nochmal genau und inspizierte das Schwert, was mir mein Stiefvater mitgegeben hatte. Die klinge war scharf und die Spiegelung der Sonne auf der Klinge , blendete mich auch etwas. Ich kümmerte mich wirklich darum das es auch so blieb, denn mehr hatte ich nicht als Erinnerung.
Es war soweit recht warm für einen Frühlingstag und es war keine einzige Wolke weit und breit zu entdecken. Es faszinierte mich etwas, wodurch ich auch stehen blieb um etwas zu verschnaufen.
Wie viel gäbe ich jetzt nur für ein schönes Steak... Wochenlang lief ich durch diese Gegenden und ernährte mich von nichts anderem als von Früchten....
Doch ich schnappte dann einen komischen Geruch auf, der mir wirklich neu war. Ich kannte diesen Geruch nicht wirklich, was könnte es denn nur sein.
Ein hastiger blick in den Wald und dann hinter mich zur Seite wieder und dann vor mich.... als dann mir jemand etwas in die Pfote drückt.
<<Hier nimm es, schnell! Und Versteck es! Ich werde dich finden....>> sagte der Ritter in Eile und ritt davon. So wie er kam, war er wieder weg und mir blieb nur das was er mir gab. Ich blickte den Gegenstand an, er war neu für mich und ich wusste nicht was es war. Es war sehr klein und aus Holz und wenn ich es schüttelte, klapperte irgendwas drin. Ich konnte es aber nicht öffnen und durch das kleine Loch konnte man auch nicht hineinsehen. Es war komisch....
Ich erschrak dann als zwei weitere Reiter auf mich zukamen.
Was nun? Was sollte ich denn nun machen ? Fragte ich mich. Die beiden waren auch schnell unterwegs und ritten ohne mich wirklich zu beachten vorbei. Das war nun grade etwas zu viel des guten und ich setzte mich völlig verwirrt auf den Boden hin. Ich sah mir den kleinen hölzernen „Block“ an und betrachtete dann kurz meine rauen Pfoten. Mein Blick wandte sich dann wieder in den Wald hinaus und ich beobachtete meine Umgebung.
Es verging eine gefühlte Stunde und es passierte nichts, war der Ritter tot ? Würde er noch kommen? Ich wollte wirklich wissen, was in dem „Block“ drin war.
Ich stand dann somit wieder auf und machte mich auf den Weg. Nicht wissend wohin er führte, doch vielleicht gab es irgendwo einen bequemen Platz zum übernachten.


Ich legte mich hin in der Anwesenheit eines Lagerfeuers hin. Es dauerte nicht lang dieses aufzubauen und es wärmte mich, denn die Nacht war etwas kühler. Meine Gedanken schweiften noch immer bei dem Ritter und dem kleinem „Block“ den ich vor mir liegen hatte. Er war etwas verziert, was in mir noch mehr Interesse weckte, vor allem weil immer noch etwas drin war.
Ich blickte dann in das Feuer hinein. Es loderte und gab einen Kegel Licht in dieser dunklen schaurigen Nacht. Die wärme die es spendete, rettete mir wohl schon öfters das leben, denn der Winter hatte sein Tribut von mir genommen.
Ich hatte mich zugedeckt und lag leicht unbequem auf einem Tierfell um einfach nicht zu frieren. Es war wirklich hart gewesen, doch bequemer als im Winter. Mein Rücken schmerzte nur leicht und ich versuchte endlich einzuschlafen.


Ich wachte dann aber plötzlich auf als der Morgen dämmerte, doch es war komisch denn ich schwebte irgendwie in der Luft. Als ich meine Augen öffnete erblickte ich dann aber einen Ritter. Er hielt mich am Kragen fest und zog mich langsam hoch. Locker hob mich der relativ große Unbekannte und man sah nur seine Augen aus dem Helm leuchten. Ich verfiel etwas in Panik und zappelte herum, da ich nicht wusste wer es war und er sah nicht aus wie der Ritter von Gestern.
Bevor ich dann aber schreien konnte, verpasste er mir einen Schlag in den Bauch und ich keuchte stark auf. Es tat stark weh doch es hielt mich betäubt und ich schnaufte nur noch leise.
<<Hab ich dich....>> sagte die Stimme aus der Rüstung und riss mir die Kette mit dem „Block“ ab. Ich blickte ihn schwach an und knurrte, doch es interessierte ihn nicht, denn er legte die Kiste dann an seinen Gürtel und zog einen Dolch, den er mir an die Kehle drückte. Mit Leichtigkeit schnitt die Klinge meine Haut leicht durch und Blut floss meinen Hals langsam ab.
Es war wohl nun vorbei... ich konnte mich nicht einmal wehren und die Klinge schien meine Haut wie Butter zu schneiden. Ich blickte noch einmal in die Augen des Monsters und schnaufte.
Er schien innerlich zu Lachen, so war das wohl, es war das Ende.
Plötzlich aber, traf ihn ein Bolzen aus einer Armbrust in den Kopf. Er lies mich fallen und ich flog zu Boden, als er durch die Wucht an einen Baum befestigt wurde. Woher kam aber diese Wende? Wo war der Schütze? Das konnte ich mir aber nicht beantworten, denn ich lag am Boden und schnaufte schnell. Die Wunde war, zum Glück, nicht tödlich und das Blut, dass ich verloren hatte, schien kein Problem zu sein.
Ich hörte dann Schritte und das klirren einer Rüstung. Langsam kam ich wieder zu mir und lies meinen Blick umherschweifen. Leicht verschwommen sah ich dann eine Figur vor mir stehen die wohl die Hand nach mir reichte.
Zögernd gab ich ihm aber die Pfote und er zog mich hoch. Er goss etwas aus einer Phiole auf die Wunde und es brannte etwas doch die Blutung stoppte. Meine Sicht kam auch langsam wieder und ich sah ihn an. Ein etwas älterer Mensch im weißem Gewand und recht harter Rüstung stand vor mir. Ein großes goldenes Kreuz auf der Brust, dabei hatte etwas längeres blondes Haar und sah recht gut trainiert und intelligent aus.
Meine Fragen richteten sich daran, wer es war und was machte er hier doch es war egal. Ein Freund schien er zu sein und half mir aus meiner misslichen Laage.
<<Nimm schnell die Kiste und weg hier!>> sagte er mir dann und blickte böse, als er auf das Monster sah. Etwas ängstlich und langsam griff ich nach der Kiste, wie er sie nannte und nahm sie wieder an mich. Ich drehte mich zu ihm und lächelte, den es schien alles Ok.
In dem Moment aber klapperte die Rüstung des Toten Monsters und er wollte nach mir greifen. Der Unbekannte Freund zog mich aber schnell weg und blickte zu dem zappelndem. Seine Augen waren wieder rot und er griff nach uns, dabei packte er den Bolzen, der seinen Kopf durchbohrt hatte.
Der Fremde griff mich dann und zog mich schnell mit sich, ohne was zu sagen.
All meine Sachen blieben aber noch beim Lager außer meines Schwertes und der Kiste. Das Monster versuchte sich weiter zu befreien und zappelte herum, ich hatte höllische Angst, wie konnte es noch leben!?
Wir erreichten das Pferd des Unbekannten und er sprang auf und zog mich danach hoch. Es war ein Edles Ross denn es war in gleicher Rüstung wie er geschmückt und es sah recht Anmutig aus.
Ich packte ihn dann leicht und wir galoppierten dann sofort los. Das Monster hatte sich scheinbar befreit und verfolgte uns etwas, bis wir es aus den Augen verloren. Ich zitterte, da ich leicht schockiert war, vor allem da er den Bolzen überlebt hatte, doch der Ritter hatte mich gerettet.
Ich fragte mich wie er wohl hieß und wer er überhaupt war, doch er sagte nichts und war sehr konzentriert. Die Sonne war schon recht hoch am Himmel und wir verließen den Wald. Dieser mündete an eine Gebirgsgegend, auch wenn die Hügel nicht so hoch waren.
Ich kannte solche Gebiete schon gut doch dieses war mir neu. Vor uns stiegen dann einige Gebäude empor am Horizont, dahin wollte er mich wohl hinbringen....


Wir erreichten dann das stark bewachte Kloster und ich blickte mich um. Hier trug fast jeder so eine Rüstung wie der Ritter und alle Pferde besaßen auch solch eine Rüstung. Zum erstem mal fühlte ich mich irgendwie sicher und alle lächelten uns beide an, es war wirklich beruhigend.
Wir ritten dann etwas über den Platz dann zu einem größerem Gebäude, dass wie ein Rathaus aussah. Wir betraten es dann auch etwas eilig und ich blickte wohl den Anführer dieser Gruppe an. Nur er und mein Retter, hatten als einzige keine Helme an, der Rest war meist so verschleiert, das ich nicht einmal die Herkunft erkannte.
Der Anführer blickte mich an und lächelte auch, er schien damit zufrieden zu sein dass ich hier war und ich war zufrieden damit das ich in Sicherheit war und mich niemand mehr bedrohte.
<<Du bist also der Jünger, dem unser Ritter das „Päckchen“ gab.>> sagte er dann und blickte mich weiter an.
<<Ja...>> antwortete ich dann kurz und schlicht und blickte zu der Kiste.
<<Ich denke mal ich nehme sie dir ab... sie brachte uns nichts mehr als nur Ärger und du solltest nicht so eine Bürde auf dir tragen.>>
Ich händigte ihm dann die Kiste aus und war etwas erleichtert. Nun würde ich zwar nicht wissen was drin war doch es war mir so ziemlich egal, solange ich nicht wieder auf dieses Monster treffen müsste.
<<Gut... ich denke mal du kannst hier eine Weile bleiben, wobei wir dich etwas ausrüsten, du scheinst ja viel bei dem Angriff verloren zu haben...>> ich wunderte mich dann etwas als er das sagte, woher wusste er dass? Ich konnte es nicht fassen, doch ich fand es irgendwie gut von ihm das zu machen und meine Neugier gegenüber ihnen wuchs.
Viele verschiedene Rassen arbeiteten hier, ich sah sogar Fur's die ich schon mal irgendwo zufällig in meiner Jugend traf. Es war wirklich gut.


Am nächstem Tag dann aber musste ich wieder aufbrechen. Ausgerüstet mit neuem Gewand, etwas Lederrüstung und Proviant für einige Zeit verließ ich das sichere Kloster. Ich war dort zwar immer noch gern erwünscht, doch ich musste auch weiter, denn ich wusste nicht welch Abenteuer noch auf mich warten würde. Der morgen aber schien mir etwas komisch und ein kalter Luftzug, strich mir über meinen Rücken. Das war nicht normal denn durch die Kleidung konnte ich es nicht spüren, es wunderte mich, doch was konnte ich tun? Schritt für Schritt entfernte ich mich immer weiter. Den Namen der anderen durfte ich nicht erfahren und es war eigentlich schon eine Ehre das sie mich aufnahmen, wobei ich angeblich ein „Bruder“ geworden bin, auch wenn kein vollständiger.
 
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