Das Liebespaar aus dem eisigen Norden

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Teil 1 : Die Reise in das Unbekannte.​
An einem verschneiten, kalten und dunklen Winterabend schlendert ein junger Lehrling durch die finsteren Gassen des verschlafenen Dorfes Greim. Sein Name lautet Leif und er ist auf dem Weg seine wahre Liebe Theda, eine Bauerstochter, zu treffen.
Ihre Liebe ist verboten da ihre Väter seit langem im Streit leben und sich abgrundtief hassen. Trotz der Umstände schaffen sie es immer wieder sich heimlich im Verborgenen zu treffen und ihre Liebe auszuleben. Sie verabreden sich meistens nicht weit vom Dorf entfernt auf einer kleinen Lichtung im Wald, doch das nächste Treffen welches bevor steht wird ihr Leben für immer verändern.
Leif wartet bereits mehrere Minuten im knöchelhohen Schnee, der Mond erfüllt die kleine Lichtung mit silbernem Schein und ringsum ist es still. Da hört er leises, immer näher kommendes Stapfen. Sein Herz fängt an wie wild zu pochen und er wird desto näher das Geräusch kommt immer nervöser. Er dreht sich um und vor ihm steht die wunderschöne Theda, mit schulterlangem goldenem Haar, Augen so hellblau und funkelnd wie kleine Diamanten und mit apfelroten prallen Lippen. Er versucht Worte zu finden um sie zu begrüßen doch mehr als ein unverständliches Stammeln kann er nicht von sich geben. Theda umarmt ihn sanft, schließt ihre Augen und küsst Leif sanft aber doch energisch auf die Lippen. Er erwidert den Kuss doch plötzlich hören die beiden einen schrillen und knochendurchdringenden Schrei welcher aus Osten kommt, ihr Heimatsdorf liegt im Westen. Sie entschließen sich dem Schrei zu folgen und ahnen nicht in welche Schwierigkeiten sie geraten werden.
 

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Leif packt seine Geliebte an der linken Hand und beide rennen so schnell wie möglich durch den hohen Schnee in die Richtung aus der der Schrei gekommen ist. Desto weiter sie in das Herz des Waldes eindringen desto umständlicher wird es für sie voran zu kommen. Immer mehr Wurzeln, Äste und Stämme stellen sich ihnen in den Weg. Des Öfteren hören sie den lauter werdenden Schrei. Theda erspäht in der Ferne eine riesige steinerne Säule auf die Beide hinrennen.
An der Säule angekommen verstummen blitzartig alle Geräusche. Das Paar blickt erstaunt auf die vor sich stehende Säule und kann nur erahnen dass etwas auf diesem Steinkoloss geschrieben steht. Leif ertastet einige der Zeichen und erkennt diese, da er zum Schmied ausgebildet wird. Er kann auch ein wenig lesen und schreiben, aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage nach Inschriften auf Werkzeugen und Waffen.
Leif liest die Inschrift auf der alten Säule vor, sie lautet „Die Liebe weist euch den Weg“.
Trotz der Tatsache dass sie noch ein wenig verwirrt sind auf Grund der Schreie von vorhin, rätseln Beide nun was dieser Schriftzug bedeuten könnte. Theda stellt sich neben Leif und küsst ihn kurz auf den Mund und plötzlich hören sie ein dumpfes Geräusch und ein lauter werdendes Surren.
 

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Plötzlich fliegen aus allen möglichen Richtungen im Wald kleine Glühwürmchen um die Säule und die Beiden herum. Abertausende von ihnen kreisen immer schneller um sie und erhellen diesen gottverlassenen dunklen Ort als wäre es helllichter Tag. Doch dieses Schauspiel währt nicht ewig und so ist es bereits nach einer Minute vorbei. Als das letzte Licht in der Ferne des großen Waldes erlischt, spürt das Paar nur noch ein starkes Rütteln, fast so stark wie ein Erdbeben. Doch als sie denken dass alles vorbei ist, stürzen sie etliche Meter in die Tiefe und landen auf einem harten, kalten und staubigen Boden…




Das wars vorerst, wenns euch gefällt schreib ich gerne weiter =)
Freue mich auf Feedback und Kritik
 

Spencer

Mitglied
Mitglied seit
8 Jul 2010
Beiträge
518
Toller Anfang, echt! Schreib doch bitte Weiter!

Kritik: Können die beiden auch reden?:p
 

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Toller Anfang, echt! Schreib doch bitte Weiter!

Kritik: Können die beiden auch reden?:p
Danke :D
Ehmm... sie können reden, natürlich Nur fand ich das im Anfang ein wenig unpassend, also wenn sich noch 2 leute wünschen dass ich weiter schreib, schreib ich auch weiter ;-)
 

Kaiten

Mitglied
Mitglied seit
4 Aug 2010
Beiträge
91
Dann wünsch ich mir das auch :)
Hört sich aufjedenfall interessant an!
 

Skalli

Guest
Hört sich cool an^^
Insbesondere da mein Rl name drin vorkommt *fg*
Und nein ich heisse nicht Theda obwohl ihre Beschreibung zum Teil auf mich passt xD.
Mach weiter so^^
 

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Tadäääää
Fluffy proudly presents :
Teil 1 : Die Reise in das Unbekannte (Fortsetzung).​
Am nächsten Morgen scheint die Sonne auf Leifs Haupt und weckt ihn langsam auf. Nach kurzer Zeit beginnt er zu realisieren was passiert ist, springt schnell auf und sucht nach Theda. Er findet sie zusammengekauert und bewusstlos in einer Ecke liegen. Vorerst ist er der Ansicht dass sie den Sturz nicht überlebt hat da ihr rechter Ärmel von ihrem Wollkragenpullover mit Blut getränkt ist. Mit Tränen in den Augen sinkt er auf die Knie, hebt Theda auf und legt sie in seinen Schoß. Er umarmt sie, flüstert ihr in ihr Ohr: „Ich liebe dich“, und umarmt sie vorsichtig. Doch plötzlich als er langsam die Hoffnung sterben lassen hat wollen, erwacht sie mit einem lauten Husten.
Leif: „Gott sei Dank! Du lebst meine Schönheit! Ich habe schon gedacht dass ich dich auf Ewig verloren habe!“. Theda hustet noch einmal und antwortet mit einem krummen Lächeln auf ihrem Antlitz: „Ja mein Liebling… aber mein rechter Arm schmerzt sehr, ich glaube er ist gebrochen.“ Leif reist vorsichtig den Ärmel auf inspiziert die Wunde und stellt fest dass der Knochen tatsächlich entzwei gebrochen ist. Leif: „ Es wird alles wieder gut werden, wir müssen nur aus dieser riesigen Grube herausfinden, nach oben klettern wird nicht funktionieren, die Wände hier sind viel zu steil und felsig. Ich sehe hier in der Ferne dass dort 2 Tunnel entlangführen. Lass uns lieber aufbrechen anstatt hier zu Staub und Knochen zu vermodern.“ Theda nickt und steht mithilfe von Leif langsam auf. Er stützt sie und hilft ihr beim Gehen, alleine würde sie das unter den Umständen nicht schaffen da sie aufgrund des Blutverlusts zu schwach ist. Leif hat zuvor noch ihren Arm mit dem abgerissenen Ärmel abgebunden, so dass der Blutfluss gestoppt ist.
Langsam nähern sich die beiden den 2 Tunneleingängen. Leif erspäht glücklicherweise eine Fackel an der Wand und einen Anzünder. Leif: „Es muss hier einen Ausgang geben, ansonsten wäre die Fackel nicht hier. Aber wo sollen wir nun entlanggehen? Wir müssen uns entscheiden.“ Theda zeigt mit ihrem unversehrten Arm auf den linken Tunnel. Leif entzündet die Fackel. Die Beiden begeben sich in den dunklen und leicht modrig riechenden Tunnel. Sie kommen nicht schnell voran da Theda leicht humpelt und Leif sie nach wie vor stützt.
Plötzlich hören sie den Schrei von vorhin wieder in der Ferne, sie bleiben stehen und starren in die schier unendliche Dunkelheit die sich vor ihnen ausbreitet. Doch diesmal kommt der Schrei zu ihnen anstelle sie zu ihm. Das Paar wird aufgrund dessen immer nervöser und Theda klammert sich richtig an Leif. Erneut hallt der schrille Ruf in dem steinernen Gang, so schrill dass Beide Gänsehaut bekommen. Dieses Mal ist der Schrei maximal 10 Meter entfernt. Ihre Herzen rasen um die Wette und Leif hält die Fackel in das Dunkle. Da sehen die Zwei auf einmal Hunderte von roten und gelben Augen die ihnen entgegenkommen. Zitternd flüstert Theda zu Leif: „Ich, ich … habe fürchterliche Angst.“ Leif entgegnet ihr: „Nicht nur du mein Schatz.“ Leif schleudert die einzige wärmespendende Quelle in dieser eisigen Höhle mitten in ein Meer von Ungetümen. Binnen 3 langen Sekunden erlischt das letzte Licht und somit auch deren letzte Hoffnung das hier zu überleben. Erneut durchdringt der Schrei den ganzen Körper von Leif und Theda.
Danke für das positive Feedback, ich hoffe die Fortsetzung gefällt euch, wenn sie euch auch so gut oder gar besser gefällt, lasst es mich wissen, denn dann ist es nur eine frage der zeit wanns weiter geht (vll. morgen oder sogar noch heute)
 

Kaiten

Mitglied
Mitglied seit
4 Aug 2010
Beiträge
91
Nice :)

Ich bin zwar kein Arzt ^^ aber ich glaube wenn man einen offenen Bruch am Arm hat und ein paar Stunden bewusstlos im Dreck liegt, verblutet man ziemlich schnell bzw die Wunde infiziert sich..!
 

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Nice :)

Ich bin zwar kein Arzt ^^ aber ich glaube wenn man einen offenen Bruch am Arm hat und ein paar Stunden bewusstlos im Dreck liegt, verblutet man ziemlich schnell bzw die Wunde infiziert sich..!
Es grenzt ja sowieso an ein Wunder dass sie noch lebt, also lass es auch als ein Wunder gelten :lol:

Und danke, ich werde , glaub ich zumindest, weiterschreiben ^^
 

Spencer

Mitglied
Mitglied seit
8 Jul 2010
Beiträge
518
Und danke, ich werde , glaub ich zumindest, weiterschreiben ^^
Hoffentlich, dein Schreibstil gefällt mir immer besser! Habe ja selber auch ein wenig geschrieben (Avrirs Reise, kannst ja reinschauen wenn du lust hast^^). Jetzt geht deine Geschichte doch erst los, oder? Bitte schreib doch weiter*hundeblick*
 

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Hoffentlich, dein Schreibstil gefällt mir immer besser! Habe ja selber auch ein wenig geschrieben (Avrirs Reise, kannst ja reinschauen wenn du lust hast^^). Jetzt geht deine Geschichte doch erst los, oder? Bitte schreib doch weiter*hundeblick*
Danke seehr :D

und ja meine geschichte geht erst richtig los, mit der nächsten fortsetzung beende ich höchst wahrscheinlich part1--> Die Reise ins Unbekannte
danach gehts an part 2, nur werd ich heute mit sicherheit nicht weiterschreiben, meine fantasie ist aufgebraucht und ich soll ja noch was sinnvolles zu tage bringen, oder? :p
 

Spencer

Mitglied
Mitglied seit
8 Jul 2010
Beiträge
518
jep, meine pause dauert mittlerweile allerdings schon 2 Wochen:rolleyes:
 

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Ich mach nur eine echt notwendige Pause, auch wenn ich wirklich am liebsten gleich weiterkrakeln würde, aber ich bin auch schon müde, da kommt meistens nur unsinniges zeugs aus meinen fingern ^^
 

Fluffy

Mitglied
Mitglied seit
15 Mai 2010
Beiträge
776
Tatatadaaaaaa Die Fortsetzung, ich hoffe es gefällt euch, würd mich wieder auf ein Feedback freuen ;)


Teil 1 : Die Reise in das Unbekannte (Fortsetzung).​
Theda klammert sich an Leif und er wirft sich mit ihr auf den harten und steinigen Boden. Er bedeckt ihren Körper mit den seinen um sie vor dem ungewissen Grauen zu beschützen. Noch einmal hallt der Schrei mit hundertfacher Intensität in diesem stockfinsteren Gang. Ein starker Luftzug kommt auf und Leif spürt etliche Male etwas Spitzes auf seinem Rücken. Doch als Leif seinen Kopf hebt um sich mit Not in dieser Dunkelheit umzusehen kann er nichts erspähen. Nur einen kleinen, tanzenden Lichtpunkt in der Ferne. Theda: „Was waren das für Wesen die über uns hinweg geflogen sind?“ Leif: „Ich weiß es nicht. Doch auf jeden Fall erzeugen diese Wesen diese fürchterlichen Geräusche.“Als Leif sich langsam und qualvoll erhebt ertastet er den Boden nach der verlorengegangenen Fackel. Er findet diese und entzündet sie erneut. Er hilft der immer noch zitternden Theda auf und gemeinsam beschreiten sie den Weg von neuem. Nach wenigen Minuten der Unwissenheit, ob diese Kreaturen wiederkehren würden und sie dieses Mal angreifen würden, wird der ohnehin schon schmale Tunnel immer kleiner und flacher. Sie müssen mit gekrümmten Rücken weitermarschieren und hintereinander gehen. Leif geht voran, doch er hat stets die Linke seiner Gefährtin fest im Griff. Erneut sieht Leif in der Ferne den flackernden Lichtpunkt und folgt diesem. Je weiter sie voranschreiten desto größer wird der Punkt und desto intensiver wird das Licht. Theda bemerkt davon nicht viel, da sie hauptsächlich die zerfledderte Jacke ihres Beschützers betrachtet.​
Nach wenigen weiteren Schritten wird der Tunnel wieder höher und breiter. Plötzlich stehen sie am Ende des langen Gangs und vor ihnen tut sich eine riesige Grotte auf. Die Wände sind bespickt mit kleinen Höhlen und überall aus dem Boden wachsen schlangenähnliche Pflanzen hoch empor, einige von diesen Gewächsen reichen sogar bis zur Decke. In der Mitte des großen steinernen Raumes fließt ein kleiner aber doch reißender Fluss von einem zum anderen Ende der Grotte. So wunderlich dieser Strom dem Felsen entspringt, versiegt er auch wieder im Geröll. Das flackernde Licht wird durch den Einfall eines kleinen Sonnenstrahls hervorgerufen, der das hellblaue und glasklare Wasser regelrecht zum Leuchten bringt. Der Boden, auf dem die Beiden voranschreiten, ist von Moos und Flechten überwuchert, der aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit auch sehr rutschig ist. In der Ferne erkennen sie jedoch eine Art Tor und tasten sich vorsichtig auf dem ungewohnten und rutschigen Terrain vorwärts. Doch um zum Tor zu gelangen müssen sie zuerst den Fluss überqueren. Nach sorgfältigem studieren des Wassers erkennt Leif dass es eine seichtere Stelle gibt und dass es ihre einzige Chance ist den Fluss zu überqueren.​
Leif: „Wir müssen es hier versuchen einen anderen Lösungsweg gibt es nicht. Ich werde vorangehen und dich stets festhalten, denn die Strömung ist selbst an dieser seichten Stelle relativ stark.“ Theda nickt und Leif steigt vorsichtig in das kalte Wasser, dicht gefolgt von seiner Liebe. Nur mit Müh‘ und Not kommen sie langsam weiter und als Leif fast das andere Ufer erreicht hat, verliert Theda den Boden unter den Füßen und droht weggeschwemmt zu werden. Sie wird jedoch in letzter Sekunde von Leif festgehalten und zu ihm gezerrt. Mit letzter Kraft hievt er sich an Land und rettet seine Geliebte aus dem tobenden Strom. Voller Erschöpfung liegen sie sich in den Armen und verharren einige Minuten um sich kurze Zeit auszuruhen.​
Erneut hilft Leif seiner Gefährtin auf die Beine und auf zittrigen Beinen marschieren sie in die Richtung des Tores. Je näher sie ihm kommen desto kälter und heller wird die Umgebung. Sie können nicht erkennen wohin es führt doch eine andere Wahl bleibt ihnen nicht. Leif streckt die Hand aus um durch das scheinbar offene Tor zu greifen und geht mit seiner Partnerin durch das Bollwerk hindurch. Ihre Reise in das Unbekannte hat gerade erst begonnen…
Ende des 1ten Teils
 
Zuletzt bearbeitet:

Tommy

Mitglied
Mitglied seit
9 Apr 2010
Beiträge
389
Teil 1 : Die Reise in die finsteren Gassen
Leif ist eine Bauerstochter
Ihre Liebe ist im Streit
sich abgrundtief hassen. Sie
Leif erfüllt die kleine Lichtung mit silbernem Schein und ringsum ist Sein Herz
er wird sich um b r in ge n.
Theda schließt Leif energisch die Lippen.
xD ich schwöre das hast du geschrieben... ich habe es bloß etwas gekürtzt :p
tut mir leid ich konnter nicht wiederstehen ^^
 

Similar threads

Oben