Chronos - Wächter der Zeit by Mitch

Mitch

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Diese Geschichte ist auch mal endlich geschrieben und Persönlich finde ich sie sehr schön. Auch wie meine andere ist es eine Kurzgeschichte. Viel möchte ich dazu nicht schreiben jetzt und werde sie aber nach und nach Posten. Weil es doch viel ist. Und ich mag mir kein ärger im Forum einhandeln. Es sind 11 Kapitel.

Wie immer finde ich es wichtig das hier was dazu schrieben tut und sagt was hier denkt. ^^ Und Mysterio hatte seine Zeit auch da rein gebracht. Den er hat sie Liebevoll Korrigiert. Da ich selber es schwer habe Sachen ohne Fehler aufzuschreiben.

Dann viel Spaß beim Lesen.
 
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Mitch

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Kapitel 1 – Die Drei

Diese Geschichte beginnt mit Drei jungen Freunden, die auf der Suche nach mir, in den Wald kamen. Dort stand ein leeres Haus in dem ich mich befand. Ich weiß die Drei suchen nach einer Geschichte. Auf dem weg unterhielten die Drei „Meinst du echt dass da jemand Lebt?“ „ich habe ihn gesehen, als ich mit Samuel spazieren war.“ Samuel war der Husky von Scott, die anderen sind Marvin und Kevin. „Warum interessiert es auch den ob da einer Lebt?“ eine gute Frage von Marvin, aber die Neugier der jungen Freunde ist groß.

Endlich angekommen an dem leeren, verfallenen, Ein-Familien-Haus richtete Scott das Wort an die Anderen: „So wer geht jetzt rein und schaut nach?“ „Wie bitte! Ich dachte du wolltest uns den Typen zeigen?“, entgegnete Kevin entrüstet. Die Drei schauten sich ängstlich an, aber dann entschieden sie sich doch zu mir herein zukommen.
„Hallo!!“ rief Scott in das offene Haus. „Na los, jetzt lass uns endlich rein gehen“ sagte Kevin der ziemlich aufgeregt war. Sie riefen laut durch das Haus und schauten in jedes der Zimmer. Ausgerechnet in dem letzten Zimmer saß ich und warte auf die Drei um Ihnen etwas zu erzählen.

„Ich wusste das Ihr kommen würdet“ die drei Freunde zuckten erschreckt zusammen und sagten „Wir sind nicht hier um Ihnen etwas an zu tun. Wir wollten Sie nur fragen, warum sie hier so alleine sind“ Ich bat die drei, auf der alte Couch, Platz zu nehmen „Hier hat mal jemand gewohnt, der mein bester Freund ist.“ Als die drei sich gespannt hinsetzen, entfuhr es Marvin impulsiv: „Und warum wohnt er hier nicht mehr? Ist er tot?“ Ich sah in die Luft und dachte an vergangene Zeiten. „ Wenn ihr wollt, erzähle ich auch seine Geschichte.“ Die Drei sagten zur gleichen Zeit „Ja bitte!!“

„Also gut, ich erzähle euch die Geschichte von Chronos.“
 

Mitch

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Kapitel 2 – Zetezeen

„Ich fange an mit dem Weltraum... dort gibt es einen bestimmten Planeten... -“ „Einen Moment, Chronos kommt von ein anderen Planeten?“ warf Marvin ein. „Deine Frage wird im Laufe der Geschichte beantwortet.“ "Lass ihn erzählen“, flüstern die anderen beide zu Marvin. „Der Planet trägt den Namen 'Zetezeen'. Er hatte zwei Sonnen und drei Nachbarplaneten die sich um die Sonne drehen. Zetezeen schimmert in einem wunderschönen Rot und hat zwei Ringe, übereinander, die aus Staub bestehen... Dort wurde Chronos geboren...“

„Sissil, ich mache mir Sorgen um deinen Sohn.“, sagte Telemach. „Er ist immer so ruhig und still und redet kaum etwas.“ Sissil schaute hinüber zu Chronos, der draußen im Sand spielte „Ja ich habe es selber gebemerkt und bitte dich, Telemach, um deinen Rat“ , mumelte Sissil.

In dem Moment schrie ein Dorfbewohner auf. Telemach und Sissil sprangen auf um nachzuschauen was passiert war. Als beide am Türrahmen standen waren Sie wie erstarrt und starrten gen Himmel. Die Sonne blitzte auf und man konnte sehen, dass sich von der Sonne ausgehend eine Art Welle durch das Planetensystem den Weg zu bahnen schien. Die Welle wischte erst die Planetarringe weg und traf im Anschluss die Planetenoberfläche. Die Welle bahnte sich ihren Weg über die Oberfläche und zerstörte alles was sich ihm Weg stand. Sissil rannte zu Chronos „Chronos!!!“, schrie sie. Chronos blickte auf seine vor ihm kauernde Mutter, stand auf und war beim Anblick dieser destruktiven Welle wie gelähmt, welche er hinter seiner Mutter erblickte.

Als diese Woge der Zerstörung Sissil erreichte schloss Chronos fest die Augen und wisperte leise „...Mami...“, bevor auch er erfasst wurde. Alles schien vorbei zu sein, der rote Planet war vernichtet. Als die Welle sich in den Weiten des Weltraumes aufgelöst hatte, war tatsächlich einer noch am Leben.
„Ihr fragt euch sicherlich wie das sein kann, wie konnte Jemand die komplette Auslöschung überleben. Es war Chronos... und außer ein wenig Dreck an seinen Körper lief er nackt durch eine verbrannte Wüste. Er schrie weinerlich immer und immer wieder nach seine Mutter, aber das er ganz alleine war und sein zu Hause Zerstört wurde, begriff und realisierte er noch nicht. Immerhin war Chronos ja auch gerade mal fünf Jahre alt, als all dies geschah.

„O mann, das muss hart sein, der einzig Überlebende auf einem großen Planeten zu sein.“ sagte Scott „Aber wie hatte er das überlebt?“ gab Marvin zu bedenken.

Er war jemand Besonderes und als er Tagein, Tagaus umherzog, bemerkte er nicht, dass schon zehn Tage vergangen waren. Chronos setzte sich hin und fing an bitterlich zu weinen, doch plötzlich von einem Moment auf den Anderen wirbelte sich der Staub am Boden auf wirbelte und daraus formte sich der Schemen einer Person. Eine Gestalt in einer Mönchskutte, welche einen massiven dunklen Stab in der linken Hand hielt, in welchem gut erkennbar ein „U“ eingraviert war . Er sah diese noch immer etwas verschwommene Figur auf sich zu kommen und hörte die tiefe Stimme von ihr. „Warum weinst du, kleiner Chronos, so sehr?“ darauf erwiederte Chronos noch immer leicht hysterisch „Meine Mama ist weg und alle anderen auch.“

[FONT=&amp]Chronos war irgendwo glücklich, dass nicht mehr alleine war und stand auf. „Ich bin Universum und komme um dich zu deinem Vater zu bringen.“ sagte der nun erkennbar männliche Kuttenträger. Universum streckte die rechte Hand Chronos entgegen, welcher diese leicht zögerlich annahm. Beide liefen etwa ein paar Schritte und von einer Sekunde auf die andere verpufften beide wie Staub im Nichts. [/FONT]
 

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Kapitel 3 – Ich bin Zero

Chronos und Universum taten einen Sprung auf den sogenannten Schwarzen Planeten, dort wo laut Aussage des noch recht fremden Kuttenträgers, sein Vater zu finden sei. Dort angekommen bemerkte Chronos sofort, dass er bei der Rematerialisierung, wie aus Geisterhand voll eingekleidet war und hatte nun einen Ausblick auf eine wunderschöne Welt. Berge mit Schneekuppen, Wälder, grüne Wiesen, ein großer Fluss welcher sich durch die Ebenen schlängelte und einzelne Große Gebäude waren zu sehen. Universum ging mit Chronos zielstrebig zum größten erkennbaren Gebäude, welches sich als großer Tempel herrausstellte, da sie nach einiger Zeit vor der riesigen Flügeltür standen, wo ein religiös anmutendes Symbol eingelassen erkennbar war. Das Symbol deutete einen Kreis bei dem, von unten rechts nach oben links, ein gewellter Strich durchging.


Die Tür öffnete sich langsam knarrend und gemeinsam traten sie ein in einen dunkle steinerne, mit gigantischen Säulen bestückte Halle. Im Inneren war ein Pfad in den hinteren Hallenteil wo ein Podest thronte auf dem ein Mann saß und eben diesem Pfad folgten Universum und Chronos. Hinter dem offensichtlich Adligen war ein Bild, welches sich stetig bewegte, wo wiederum das gleiche Symbol wie an der Tür zu erkennen war. Chronos und Universum standen vor Kosmos dem Schöpfer des ewigen und unendlichen Alls, indem sich die sieben Universen befanden. In diesen Universen in hierarischer Folge die Galaxien und in den Galaxien die unzähligen Sterne. „Komm näher mein Sohn, du brauchst dich nicht fürchten.“ ertönte ehrfurcht gebietend Kosmos Stimme. Chronos trat näher und fragte „Bist du wahrlich mein Vater?“ Kosmos stand langsam gebietend auf und ging zu seinem Sohn. Dann kniete er sich vor ihm „Ja ich bin dein Vater... und was mit deiner Mutter passierte... tut mir unfassbar leid mein Sohn. Es bleibt leider nicht viel Zeit für ausschweifende Erklärungen... Aber wisse, dass Universum dich mitnehmen wird um dir zeigen wo die anderen sogenannten Wächter sind. Du wirst noch viel lernen müssen.“ Chronos schritt etwas verunsichert zu Universum, welcher ihn zu den anderen neuen Wächtern brachte.

Angekommen in 'der Schule', so wie die Wächtern sie nennen, lernte ich Chronos kennen. Ich war genauso alt wie er damals. „Du bist der Neue, die Anderen sprachen von dir dass du kommen würdest. Sie nennen dich den Unreinen... den Sterblichen.“ Universum nahm sich mich zur Brust „Er ist ein Wächter wie ihr und wird auch so behandelt Zero.“ ...Das ist mein Name... 'Zero'. Universum verlor keine Zeit und teilte uns mit wann wir Unterricht haben sollten, danach nahm ich Chronos mit.

[FONT=&amp]„Ich werde euch Drei nicht unserer Ausbildung langweilen, denn sie war recht unspektakulär. Wir lernten 18 Jahre lang ein sehr trockenes Studium und darauf folgend passierte ein großes Ereignis... Es war Chronos größte Schöpfung die sein Leben von Grund auf änderte... Er erfand die Zeit.“[/FONT]
 

Mitch

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Kapitel 4 - Dunkelheit und das Kind

Chronos und ich haben eine laaaange Zeit verbracht und wurden die besten Freunde. Zusammen hatten wir uns alles in den Unweiten des Kosmos angeschaut. Wir haben wirklich alles gesehen was es zusehen gibt. Aber dennoch haben wir uns nie in die Angelegenheiten von anderen Planeten eingemischt. Die war so bis Omega kam und uns sagte wie ungerecht Kosmos uns behandeln würde. „Die Sterblichen im Universum, diese behandelt er wie seine Kinder aber uns nicht, das ist absolut nicht fair.“


Ich selber hielt von dieser extremen Sicht der Dinge nichts, aber Chronos hörte ihm aufmerksam zu. „Ich habe meinen Vater nur einmal gesehen seit ich hier bin“, sagte er und Omega erwiderte: „Ich finde dafür sollten die sterblichen leiden, denn sie sind doch schuld daran, dass Kosmos uns keine Beachtung schenkt.“ Ich versuchte Omega das auszureden, aber er war fest entschlossen und Chronos dachte dummerweise nicht mal drüber nach. Ich konnte es Chronos nichtmal übelnehmen, da sein Vater tatsächlich nie zu ihm kam ist, ihm nie gesagt hat, dass er Ihn liebt, stolz auf Ihn ist und auf das was er geschaffen hat. „Ich werde dir Folgen Chronos, aber ich glaube dennoch, das dies der falsche Weg ist.“

„Wir werden sehen, was da auf uns zukommt.“ sagte Chronos. Also zogen wir zu dritt los, machten uns auf den Weg und Brachten den Sterblichen die Dunkelheit. Keiner von uns ahnte was Omega wirklich wollte. Ich war mir sicher, dass er Chronos wegen seiner Kräfte nur ausnutzen wollte, denn Chronos war der Einzige von uns Wächtern dem es möglich war einen ganzen Planeten in nur einer Sekunde zerstören zu können. Als Wächter der Zeit hatte er nunmal diese Eigenschaft, aber er hatte nie dran gedacht eben jene zu nutzen, da Chronos immer sehr friedlich war. Zu allem Unglück hatte er sich nun aber endgültig zu sehr auf Omega eingelassen.
Es wurde immer finsterer über uns, Trillionen von Welten hatten wir versklavt und als diese komplett am Ende waren hatte der grausame Schlächter Omega die Welten von dem beinflussten Chronos zerstören lassen. Das alles war eine schier untragbare seelische Last und als wir auf Triesen waren, einem Planet wo die Kaniden die Dominate Lebensform war, hielt ich es einfach nicht mehr aus und sagte zu Chronos „Wie viel Welten müssen noch sterben, damit Omega zufrieden ist? Oder du deinen inneren Frieden findest?“ Chronos betrachtete wie Omega die Welt sich untertan machte. „Ich will das nicht, aber es muss einfach sein damit mein Vater sieht das ich ihn brauche.“ Ich sagte erwiederte nichts und dachte mir nurnoch „Warum gehst du nicht selber zu deinem Vater und sprichst Ihn mal darauf an?“ So musste ich mitansehen wie Chronos und Omega die Welt langsam aber sicher zerstörten und wurde Zeuge wie dieser Zyklus immerwieder und wieder sich Welt um Welt wiederholte.

Doch dann auf einmal ein Lichtblick, denn etwas geschah anders als erwartet. Eine Reaktion die ich nicht vermutet hätte. Eines der Kinder, einer auf Triesen lebenden Bevölkerung, ging einfach auf Chronos zu und sagte ihm mit klarer Stimme: „Ich habe dich lieb, auch wenn du zu uns so gemein bist.“ Chronos schaute verwirrt und verwundert zu dem Kind hinab „Mein Vater sagte immerwieder ich sei nicht normal, aber ich glaube einfach, ihr seid lediglich traurig darüber, dass euch keiner liebt.“ Darauf hin ging das Kind wieder zu seiner Arbeit, welche Omega den Leuten auf der Welt aufgetragen hatte. Chronos war es daraufhin, welcher zu dem Kind ging und sagte „Ich will euch eigentlich nicht weh tun, aber mein Vater schätzt mich wohl nicht als sein Sohn, obwohl ich ihn und seine Zuneigung aber brauche.“ Das Kind in seiner Unschuld wandte sich an Chronos: „Ich bin Ti´pin. Warum gehst du nicht zu dein Vater und sprichst nicht von dir aus mit ihm?“ Chronos öffnete sich dem Kind gegenüber und lies all seinen Sorgen freien Lauf und Ti´pin hörte aufmerksam zu. Als Chronos mit seinen Ausführungen endete, sagte er noch ergänzend: „Mach dir keine Sorgen, ich werde euch helfen. Ich will das hier jetzt beenden.“

Chronos schrie mit donnernder Stimme „Ihr seid alle Frei! Ich Chronos entbinde euch von dieser Knechtschaft“ woraufhin Omega eintraf und erfragte was er denn tät. „Bist du denn von Sinnen?... Die Sterblichen müssen verschwinden -...“ Chronos unterbrach Omega noch im Satz: „-... Möchtest du das alles im Universum vernichten? Reicht es nicht endlich?!“ Dann gesellte ich mich zu den beiden, doch es war bereits zu spät, denn Omega schimpfte und schrie herrum „Siehst du nicht was dein Vater uns angetan hat? Dass er uns weniger liebt und dafür die Sterblichen mit Zuneigung überschüttet“ Dann schreitet der mutige Ti´pin ein: „Lass ihn in Ruhe! Er wollte nie Einer Seele etwas antun“ Omega ergriff gewaltig den armen Ti´pin und schleuderte ihn drei Häuser weiter. „NEEEEIN!“ brüllte Chronos „...Ich habe nur den Störfaktor beseitigt.... Beruhigen wir uns nun wieder und machen weiter.“ Chronos und der Vater des Jungen rannten zu Ti'pin. „Au…es…tut….weh“ stammelte der Jüngling und Chronos nahm ihm im Arm, haltlos weinend. Er sagte gebrochen zu mir „Ich wollte das nicht, aber ich war blind. Es tut mir so leid, ich kann ihm nicht helfen.“

Wir sind Wächter und nicht vollends allmächtig. Wir haben die Kräfte die wir brauchen, um unsere Aufgaben zu machen und nicht mehr. So verstarb Ti´pin, unter Schmerzen, in den Armen von Chronos. In dem Moment wurde ihm klar geworden was er alles getan hatte und das Omega ihm nur wegen seiner Kräfte ausgenutzte. Chronos schaffte Ti´pin in eine nahe gelegene Wohnbarracke und bahrte ihn ordentlich auf ein Bett. Wutentbrannt kam chronsos zurück und ohne weiter zu überlegen begann der Kampf, der Unter Wächtern streng verboten war, da solch ein Kampf immer Zerstörung und ein Ungleichgewicht hervorbringt.

„OMEGAAA!!!“ rufte Chronos und rannte zu ihm, seine Kraft fokusierend. Eine hohe Energie bündelte sich in seinen verkrampften Hände welche er am Zenit des Fokussierens auf Omega schleuderte. Diese Energie war sehr gefährlich, da eben damit man Planeten zerstören konnte. Omega hielt dem dennoch stand und beide kämpften wie zwei Bestien. Dieser Kampf würded auf ewig dauern, da beide unsterblich sind. Daher wusste ich nicht mehr was ich tun sollte und rief Kosmos zu mir herbei. „Schluss jetzt! Es reicht!.“ Diese bebende Stimme war jene von Kosmos „Chronos und Omega! Ihr werdet augenblicklich zu mir kommen. Und Zero, hast du nicht schon dein linkes Auge verspielt? Du kommst auch zu mir und wir besprechen diesen Akt des Zorns. Ich bin unsagbar enttäuscht von euch dreien.“ rief Kosmos als er selber einschritt und uns Streitenden voneinander trennte. Wir mussten den Planeten so wie er war verlassen. Chronos wollte noch was tun für die Lebewesen auf Triesen, aber er konnte es nicht mehr, denn im Zuge seiner tiefen Enttäuschung hatte Kosmos all unsere Kräfte genommen.
 

Mitch

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Kapitel 5 – Neues Leben

Wir standen vor Kosmos und mussten nun Rechenschaft ablegen für unsere Taten. „Ihr habt das zerstört, was ich in Einklang gebracht habe. Und dies nur weil ihr denkt, dass ich euch keine Beachtung schenkte.“ Nachdem Kosmos alles von uns erfahren hatte, richtet er das Wort zuerst an mich: „ Zero du übernimmst die Aufgaben von Chronos. Ich bin davon überzeugt, dass du nur im Sinn hattest Chronos zu beschützen.“ Daraufhin wandte er sich an Omega: „Nun zu dir... Du warst der beste Wächter den ich mit dem Wichtigsten betraut habe... Dem Leben,... aber du musstest es zerstören anstatt Leben zu geben.“ Trotz der Standpauke bereute Omega innerlich nichts und wandte sich mit seinem Blick von Kosmos ächtend ab. „Ich werde dich auf ewig in die 'Lüsternen Filtern' einsperren. Da kannst du lange und innig darüber nachdenken wie sinnlos und destruktiv dein Handeln war.“

Die 'Lüsternen Filtern',... sind durchsichtige Särge, in denen wenn einmal eingesperrt, kein Wächter jemals ausbrechen kann... Für immer auf engen Raum eingesperrt. Das war die wohl schlimmste Strafe, die uns erwarten konnte. Kaum ausgesprochen erschien die ausladene kristallene Wand voller solcher ewigen Gefängnisse und ein Sarg kam nahezu lautlos und fliessend auf Omega zu und sog ihn ins Sarginnere. Ebenso still und ruhig, als wäre nichts gewesen, verschwand der Sarg mit Omega darin in dieser schönen aber dennoch zugleich schrecklichen Wand. Zuletzt wurde nun noch Chronos zurecht gewiesen: „Mein Sohn, du bist etwas ganz Besonderes, aber ich muss dich ebenfalls bestrafen, dass du aus deinen Fehlern lernen mögest und deine neue Erfahrungen dich bereichern werden auf deinem Weg.... Du wirst das bekommen, was dir helfen wird verantwortungsbewusster zu werden, denn Ich schicke dich zur Erde und dort wirst du neu geboren... Und wenn du ein ganzes Leben, bis zu deinem Tod gelebt hast wirst du wieder zu uns kommen dürfen als ein Wächter der Zeit.“ Als Kosmos geendet hatte, begann Chronos sich grau zu verfärben. Ehe er ganz ergraut war, brachte er nur noch ein „Vater, ich habe Angst“ hervor, woraufhin er zu Staub zerfiel. Jetzt wo auch er fort war, war ich nun alleine und auf mich selbst gestellt.
 
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Kapitel 6 – Kelvin und der Zyklus

„Es war schwer Chronos dessen Aufgaben zu übernehmen. Denn wir Wächter sind für eine Aufgabe geboren und meine war es Chronos zu beschützen.“, erklärte ich. „Aber ich dachte Götter wissen alles und können alles?“, entgegnete Kevin. „Da bist du leider einem Irrglauben, der von euch Menschen erfunden wurde, erliegen. Wächter sind keine richtig vollwertigen Götter. Chronos wollte, dass man das immer weiß... Die Annahme, dass wir alles wüssten und könnten stimmt eben auch nur zum Teil... Wir wissen und können alles das, was wir für unsere Aufgaben brauchen, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin geboren um Chronos zu beschützen und nicht um die Zeit zu kontrollieren... Denn diese Fähigkeit ist nur Chronos vorbehalten.

„Bei der Ausübung aller mir nun auferlegten Pflichten, gab mir dennoch die größten Mühe auch wenn ich stark nun eingeschränkt war... Zumal ich den Drang hatte Chronos zu suchen und zu finden. Es war recht kompliziert die Erde unter den unzähligen Galaxien und den darunterliegenden Planeten zu finden. Aber Lumme, die Wächterin der Erinnerungen, machte mich darauf Aufmerksam, dass ich ja schon mal dort gewesen war, so kam ich auf die Erde und fand Chronos. Er lebte in diesen Haus hier und war dort auch nicht alleine.“ erkärte ich der gespannt lauschenden Runde.

„Kelvin, sag mal wenn man jemanden sehr mag, sollte ihm doch das sagen oder?“ ,nuschelte Chronos etwas verlegen, der nach dem irdischen Zeitlauf gerade sein 18tes Lebensjahr erreicht hatte und mit einem 16 jährigen Jüngling namens 'Kelvin' zusammen war. In harmonischer Zweisamkeit sahen sie sich einen Film an. Aber Chronos war überhaupt nicht bei der Sache, denn seine Augen fixierten die ganze Zeit liebevoll seinen Freund Kelvin. „Ich mag dich sehr Chronos“ sagte Kelvin mit einer sehr zarten Stimmlage. Daraufhin umarmten sie sich innig und ich ließ die Beiden alleine.
Ich freute mich sehr, dass ich Chronos wiedergefunden hatte. Aber die Gewissensstimme in mir sagte mit flüsternder Stimme „Lass ihn gehen“. Es verging nicht viel an Erdenzeit und so kam es, dass Chronos und Kelvin zusammen eine feste Beziehung eingingen.

Es begab sich nicht viel später, dass ein starker Hochsommer Einzug halten sollte, aber dennoch wurde es mit einem Schlag immer kälter, bis es sogar zu schneien begann... Mir war klar was nun eintreten würde... Der 'Zyklus' begann... Das sterben der Sonnen und der sieben Universen. Alles würde verschwinden. Wie ich also Chronos erneut beobachte, musste ich erfahren das Kelvin entführt worden war. Irgendeine Gruppe aus der Schule hatte ihn verschleppt um sich von ihm endgültig zu entledigen. Im selben Zeitraum begann durch die immer schlimmer werdende Kälte, welche der beginnende Zyklus mit sich brachte, die Strukturen auf der Erde zu bersten. Staat und Polizei, eigentlich jede irdische Macht waren absolut chancenlos gegen diese übermächtige höhere Gewalt und mussten zusehen wie langsam die globale Panik überhand nahm. Schließlich erfuhren auch die Menschen, dass ihre Sonne, das Licht des Lebens aufgehört hat zu brennen.

Ich konnte nicht anders als zu versuchen Chronos wiederzuholen... ich musste ihn erneut zum Wächter erheben, auch wenn das bedeutete, dass ich dadurch von Kosmos bestraft werde würde. „Ich weiß was du sucht und ich kann dir helfen“ erklang meine läuternde Stimme, sodass Chronos hastig um sich blickte, bis er mich endlich erblickte. „Wer bist du?“, fragte Er. „Du kennst mich, wenn auch momentan nur unterbewusst. wir waren zusammen aufgewachsen und immerhin erkanntest du grade eben, dass ich expliziert dich ansprach, obwohl du mich nicht sofort sehen konntest.“ Ich erzählte dem zuerst etwas verwirrten Chronos, alles was gewesen war, wie es nun aussähe und wie es in naher Zukunft wohl den Welten ergehen würde. Auch wenn wenn er mich nicht abwies, so konnte er sich doch nicht erinnern. Mir blieb als einzige Möglichkeit nurnoch, alles was ich wusste, ihm zu zeigen. Alles was Chronos war und für die Existens allen Lebens bedeutete und ebenso seine Gabe, welche ich ihm nun wieder übertrug. Chronos schossen dabei blitzartig Massen von Bilder und Ausszügen von seinen verschiedenen Leben vor seinem geistigen Auge durch seinen Kopf “Au!…. aber…. Zero?...“ stammelte er, während seine Erinnerungen langsam wiederkehrten. „Ich dachte damals müsse ich sterben...“ flüsterte Chronos leicht hysterisch, aber ich lies ihm für diesen Schock keine Zeit zum Verarbeiten und entgegnete ohne zu zögern: „Chronos, der Zyklus hat bereits begonnen...“ So bat Chronos mich ihn zu seinem Tempel auf dem Schwarzen Planeten zu bringen.

Am Tempel angekommen traten wir durch seine prächtigen Flügeltüren ein. Es war ein langer Weg bis zur Mitte des Tempels, wo eine gigantische Hohlkugel zu erkennen war, welche unter einem Podest schwebte. Das Podest wiederum war mit dem Verbindungssteg verbunden, auf welchen wir voranschritten . Wir bahnten uns einen weg zu dem Podest und dort war unter uns ein Kristall in der Kugel den Chronos als Energieverstärker benutzte. Nicht das er ihn gebraucht hätte, aber er fand es so beeindruckender, so formulierte er es zumindest. Chronos sagte mit gebrochener Stimme: „Zero ich liebe Kelvin und ich werde ihn retten, auch wenn ich dafür wieder den restlichen Sterblichen wehtun muss“ Daraufhin färbte sich die Iris seiner Augen komplett in ein milchiges Weiß und er erschuf einen Zeitstrahl. Der Zeitstrahl bahnte sich den Weg und überall dort wo auftraf veränderte er die Zeit, was erkennbar wurde durch sichtbare spaltende, trennende und verlaufende Linien. Andere Dimensionen, welche neben anderen existierten, parallele Realitäten, total verrückte Raum-Zeit-Kontinuitäten... Es war geradezu ein Schauspiel von Fäden, Farben und Verzerrungen.

Chronos wusste aber mit seiner Macht als Wächter, was er tat und kaum da er mir ausrief „Ich habe Kelvin gefunden!“, war er wieder der alte Wächter der Zeit. „Ich werde gehen Zero und du bleibe bitte hier. Wenn der Zyklus beendet ist möchte ich das du hier bereit bist“rief er „Ich werde auf dich warten Chronos“, brüllte ich zurück.
 

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Kapitel 7 – Lieben und Sterben lassen

[FONT=&amp]Rehabilitiert als einer der Wächter kehrte Chronos zur Erde zurück. Er war im Begriff Kelvin holen und ich wusste, dass ihn nichts aufhalten könnte. Er würde all seine Kräfte einsetzen um das zu erretten was er liebt. Ich beneidete ihn darum, dass er erfahren hatte was es bedeutet zu lieben.
Eine Staubwolke formierte sichund Chronos erschien aus dem Nichts, auf einer Straße die schon etwas von Schnee bedeckt war. Seine Augenfarbe wechselte zu klarem Weiß, so wie sie ursprünglich früher gewesen war. Entschlossen ging er zielstrebig zum Eingang des Verliesses in dem Kelvin festgehalten wurde. Vor dem Tor blieb er abrupt stehen und ohne weiteres Zögern erhob er seine rechte Hand und bündelte seine Energie in dieser um das Tor mit dem daraus entstehenden Energiegeschoss das Tor aufzusprengen. Als wäre es ein riesiges, einreissendes Blatt Papier, barst mit Leichtigkeit das massive Betontor und gab den Weg ins Innere frei.

Auf seinem Weg ins Zentrum der Einrichtung trat er einige Gefangene, welche ihn mit ihren Handfeuerwaffen aufhalten wollten. Sie beschossen Chronos frei nach dem Motto „Quantiät statt Qualität“, aber Chronos verlangsamte die Geschosse allesamt bis sie einfach nutzlos zu Boden fielen. Die Gefangenen als Zeugen dieser Übermacht, nahmen in wilder Panik schreiend die Beine in die Hand. All jene verblendeten Ignoranten, welche sich trotzdem nicht beirren liessen und sich übermütig Chronos in den Weg zu stellen versuchten, zerfielen durch lediglich simplen Fingerzeig von Chronos zu Staub. Schliesslich war es ihm als Zeitenwächter ja möglich, die Zeit in jedweder Art zu manipulieren, so verschnellerte er die Alterungszeit von Allem und Jedem der oder das sich ihm entgegen stellte um das 1000000 Fache der normalen irdischen Zeitmessung. Türen und Gitter lies er so stark, verrosten das er nur noch durch gehen konnte.
Schliesslich gelangte er in die sehr dürftig eingerichtete Cafeteria und sah Kelvin auf einem Stuhl gefesselt. „Kelvin!“ rief er und rannte zu ihm „Chronos! Ich habe gedacht ich sehe dich nie wieder.“entgegnete Kelvin, dessen Fesseln unverzüglich gelöst wurdem und beide machten sich auf den Heimweg zurück zu Chronos Haus auf der Erde. Am Haus angekommen bemerkten die Beiden, dass sich eine Gruppe von Menschen, mit deren Kindern dort Schutz gesucht hatte vor der Kälte und der Panik. Die Erde starb und es wurde nur immernoch kälter. „Noch zwei Weitere die Schutz suchen. Wir wollen keinen Ärger!.“ Rief ein Mann aus der Gruppe „Dies war mein Heim und so soll es nun auch Schutz für Hilfebedürftige bieten können. Wir machen euch bestimmt keinen Ärger.“ Kelvin wärmte sich am lodernden Kaminfeuer während Chronos gedankenverloren nicht wusste nicht was er nun tun sollte. Den Zyklus konnte er nicht aufhalten, dass war eine nummer zu groß für ihn.

„Chronos ich bin müde und mir ist so kalt“, flüsterte Kelvin und Chronos streichelte daraufhin beruhigend dessen Gesicht und flüsterte krampfhaft zurück „Keine Angst, ich bin bei dir...“ Es fiel ihm schwer sich und seine Stimme zu mässigen da ihm bewusst war, das Kelvin Sterben würde. Leider, auch wenn er ihn mit sich mitgenommen hätte, würde er auch so sterben. Denn durch Chronos Energieaufwand für seine Kräfte war aus dem Schwarze Planet ein Schwarzen Loch geworden was alles und jeden bis aufs letzte Atom anzug, sobald man sich zu nahe an ihn heranwagte. Eine ganze Weile herrschte Schweigen, eine tödliche Stille und die Temperatur erreichte nun schon minus 100 Grad auf der Erde. Chronos wusste, dass die Gruppe bereits verstorben war, erfroren von der Kälte. Chronos überkam eine leichte Trauer und ein Anflug von Bitterkeit, als dann Kelvin auch endgültig von ihm ging, wurde er plötzlich todtraurig, Tränen tropften groß und zahlreich über seine Wangen. „Nein, ich kann es einfach nicht ändern. Egal wie oft ich zurückgehen würde, du würdest dennoch sterben….ich liebe dich Kelvin...“ Dann brach seine ganze hysterische, bittere Trauer aus ihm herraus und er umschloss Kelvin mit beiden Armen. Auch wenn es nichts mehr brachte... er wollte ihn wärmen.[/FONT]
 

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Kapitel 8 - Warum jetzt erst Vater…?

Die Erde war abgestorben und es war dunkel geworden, da die Sonne jetzt auch endgültig verloschen war. Chronos war nun total konfus, wie ein einsames Irrlicht in der Dunkelheit, welches seine Pfad verloren hatte. Er hatte das verloren, was ihm am Wichtigsten war... seine Liebe. „Chronos….mein Sohn?“ ertönte die Stimme von Kosmos und Chronos schaute auf „Vater? Ich verstehe dich nun aber dennoch bin ich tief betrübt.“ bei diesen Worten erschien Kosmos seinem Sohn. „Vater, es tut mir leid dass ich dich enttäuscht habe.“ schrie Chronos „Kinder enttäuschen ihre Eltern, sowas kommt vor, aber dennoch bin so stolz auf dich mein Sohn. Was du alles erreicht und gemeistert hast und die Erfahrungen die du machtest. Ob gut oder schlecht, so sind Sie doch mit keinem Schatz der Galaxie bezahlbar.“ Beinahe noch widerwillig hörte Chronos seinem Vater genau zu und konnte während dessen nicht leugnen ein gewisses Wohlbeffinden zu erfühlen.

So sehr sein Weg sich doch verschlugen hatte, welchen er wegen seiner Vergangenheit beschreiten musste, so war er doch glücklich seinen nun Vater zu sehen. „Aber egal was passiert ist, ich liebe dich, mein Sohn. Kelvin war auch etwas Besonderes, so wie jedes Leben das es gibt.“sprach Kosmos väterlich. Chronos murmelte: „Ich möchte nach Hause zu Mutter.“ Kosmos schloss die Augen woraufhin sich das Umfeld um Chronos herum veränderte wie ein sich lichtender Nebelschleier. Es wurde leise und Chronos fand sich ihn sein Zimmer auf Zetezeen wieder. Er war wieder ein Kind und schaute sich um, Gefühle von Glückseligkeit durchfluteten ihn und in dem Moment schien alles so als wenn er von den Wächtern, den Menschen und allen anderen Mächten, Welten und Lebensformen nie was gehört hatte.

Chronos ging hinaus und schaute Kindern beim Spielen zu, wo er nach kurzer Verwunderung sich selbst erblickte und schlagsrtig daran dachte, wie alleine er vorher gewesen war. Einen Wimpernschlag später stand er wieder als erwachsener Wächter im den Haus auf der Erde. „Ich weiß nun warum Mutter und Zetezeen sterben musste.“ sagte Chronos leicht verbittert. Kosmos lächelte und erwiderte: „Ich wusste das du es irgendwann verstehen würdest.“ Chronos schaute zu Kelvin „Aber das bedeuted gleichwohl, dass ich ihn nie wiedersehen werde.“ Kosmos sah wie schwer Chronos die Entscheidung fiel und sprach: „Du wirst das richtige tun. Und um dir die Entscheidung einfacher zu gestalten sage ich dir, dass eine Entscheidung den Zyklus beenden wird und der Kosmos sich entwickeln wird.“ Nach dieser letzten Ansprache verschwand Kosmos und Chronos kuschelte sich an Kelvin.

Chronos verfärbte sich langsam wieder in Grautöne,schlief ein und zerfiel wieder zu Staub. Dem folgend wurde jedes Universum mit sein Galaxien vom schwarzen Planeten aufgesogen bis nichts mehr da war, der Zyklos endete somit schlussendlich mit dem Verschluss des Schwarzen Loch.
 

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Kapitel 9 - Ich bin Chronos

„Alles weg? Aber wir sind doch hier?“ riefen meine drei Zuhörer. „Ja, hier seid hier. Leider würdet ihr nicht begreifen was nach dem existenziellen Nichts kommt.“ „Das ist also das Ende der Geschichte?“ „Nein Scott, aber gestattet mir eine Frage. Warum seid ihr zu mir gekommen“ fragte Ich. „Man erzählte sich von einer gestallt die hier rum irren sollte.“ antwortete Marvin hastig „Und da wurdet hier neugierig und wolltet der Gestalt auf den Grund gehen.“antwortete ich etwas skeptisch „Aber würdest du ohne Weiteres, ohne bestimmte Gründe, wildfremden Menschen diese Geschichte weiter erzählen?“ fragte Marvin rethorisch.
BUMMM!!!...(alle drei erschrecken sich sehr) machte es und der Kosmos wurde wieder geboren. Ein neuer Anfang entstand. Der Zyklus war nicht einfach zu Ende. Ein Zyklus ist etwas was sich periodisch immer wieder wiederholt, wie ewig drehende Windmühlenräde... Alles im Sinne der kausalen Realität.

Alles im Kosmos entwickelte sich wieder so wie es vorher war. Nur wir Wächter sind die, die wissen, was passiert war und Chronos stand in seinem Tempel, auf dem Mittelpodest. Ich ging auf Chronos zu „Zero... ich weiß jetzt alles was ich wissen muss und kann nach Hause gehen.“ sagte er zu mir und blickte dabei Lumme und mich an. „Aber zu vor hast du noch was vor, nehme ich an?“ entgegnete ich. Chronos nickte und erbat, dass Lumme und ich mit ihm zur Erde gehen sollten. Als wir Drei ankamen auf der Erde, machten wir schnell Kelvin ausfindig. Obwohl man hätte meinen können, dass sich nichts am Ursprungszustand der Erde verändert hatte, gab es dennoch eine überraschende unterschwellige Veränderung. Chronos hatte schon unbewusst alles verändert durch seine Entscheidung. Dies merkte er als er Kelvin gegenüberstand, welcher ihn mit leuchtenden Augen anblickte.

Er ging auf Kelvin zu „Ich kenne dich Chronos, Wächter der Zeit.“, rief Kelvin nahezu ehrfürchtig. Chronos nahm seine Hände und flüsterte:„Ich liebe dich Kelvin.“ Kelvin lächelte ihn an „Ich habe jetzt jemanden gefunden dem ich mich voll anvertrauen kann. Seltsamer weise kann ich es nicht genau sagen wieso, aber ich liebe auch dich“ gab Kelvin als Antwort und gab Chronos einen Kuss. Lumme nahm Kelvin wieder die Erinnerung an Chronos und an Allem was vor dem Zyklus war. Chronos war nicht traurig oder gar wehmütig, sondern er verstand Kelvin und war nur glücklich dass er wieder leben konnte mit jemanden an seiner Seite. „Ich sehe du fühlst dich gut.“ sagte Chronos und ergänzte darauf : „Ich….ich bin sehr Glücklich.“
 

Mitch

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Kapitel 10 – ich wollte immer nur nach Haus…

Wir kehrten wieder zurück zum Zeittempel. Drinnen stand Chronos in der Mitte und ich hinter ihm. „Zero, ich werde nach Hause kommen endlich.“ Dabei schaute er mich liebevoll an und streichelte über meine Wange. „Ich weiß dass du gehen musst, aber ich werde dich vermissen.“, sagte ich. Er drehte sich wortlos um und konzentrierte sich. Nach einem kurzen Moment der Ruhe, atmete er durch und öffnet den Zeitstrahl wieder. Erneut ein gleißendes Spektakel wie die Zeitfäden sich im Kreis durch den Raum zogen. Die Fäden die sich teilten, tänzelte anmutig umher wie Bäume im Herbstwind.

Chronos drehte sich zu mir und sagte laut vernehmlich: „Bevor ich gehe, möchte ich dir noch ein Geschenk machen.“ Ich war sehr aufmerksam und war schon sehr gespannt, was nun noch käme. Er hob seine rechte Hand und nahm mir meine linke Augenklappe ab. „Mein Augenlicht dieses Auges, nahm mir Kosmos weil ich damals als Kind versucht hatte den schwarzen Planeten zu zerstören. Mit sanftem Handdruck auf meiner geschädigten Augenpartie, gab mir Chronos mein verlorenes Augenlicht wieder und revidierte das damals von Kosmos gesetzte Brandmal. „Chronos, ich will nicht das du gehst.“, sagte ich leicht vorwurfsvoll. Chronos gab mir ein Kuss auf die Wange und sagte: „Ich werde zu Hause sein und mein Leben genießen. Aber Zero, ich komme wieder, wenn ich sterbe musst du mich holen.“ Dies versprach ich stumm und ernst zunickend.

Chronos wandte sich wieder zum Zentrum des Zeittempels und seine Augen leuchteten auf. Er begann die Fäden zu vereinen um die Zeitstruktur zu ordnen und Sie zu etwas zu machen was da ist, aber keiner anfassen kann, etwas Allgegenwärtiges. Es ist schwer zu erklären, eigentlich können nur Wächter es verstehen. Als Chronos fertig war wurde der Raum dämmerig und man sah die Milchstraße wo Zetezeen und die Erde liegen. Mit Überlichtgeschwindigkeit fokussierte er Zetezeen. Ich sah die beiden Sonnen und die anderen Planeten und Monde von Zetezeen. Dann war vor uns nun Der rote Planet mit seinen zwei Planetargürteln. Chronos bewunderte sein zu Hause und tränen wanderten über seine Wangen. Er neigte seinen Kopf zu mir und mit einer hallenden Stimme sprach er „Der Zyklus ist beendet.“ Dann verpuffte er in einer Staubwolke und verschwand. Ich lächelte und ging aus dem Tempel, welcher sich wieder normalisiert hatte. „Auf Wiedersehen mein Freund.“ rief ich in den Himmel
 

Mitch

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Kapitel 11 – Ein Besucher und ein zu Hause

„Ich bin jetzt 28 Trillionen von Ionen Jahre alt, Chronos wurde heute 31 Trillionen von Ionen Jahre alt. Eine volle Zahl. Ihr wundert euch auch sicherlich, dass wir solche astronomischen Zahlenspannen noch zählen, aber für uns ist das nunmal nicht lange. Was für euch lange ist, ist für uns nur ein Augenblick. Aber dennoch natürlich ein Augenblick den wir genießen. Das vorallem dank Chronos, der uns zeigte, dass wir nicht nur an unsere Pflichten gebunden sind sondern zu mehr bestimmt sind als dies.“ erzählte

Ich beschloss Chronos auf seinem Planeten zu besuchen und als ich dort auf in traf, hätter er mich vor Übermut fast umgerannt. Er war auf seinem Planeten 10 irdische Jahre alt. „Endschuldigen sie bitte.“, sagte er zu mir mit seiner gewohnt sehr freundlichen Art und Weise. „Noch ist nichts passiert kleiner Chronos.“, gab ich schmunzelnd als Antwort. Er lachte mich an und ich sah seine Zufriedenheit. Er hatte endlich seine Ruhe, seinen inneren Frieden und die Harmonie mit sich selbst gefunden, die er immer herbeigesehnt hatte. Ich verwickelte ihn in ein nettes Gespräch, während Wir auf einem Feldweg zu seinem Haus spazierten, wo seine Mutter und auch seine Freunde auf ihn warteten. „Wo kommst du den her Zero?“, frage mich der Kleine nachdem ich mich beim Spazieren ihm vorgestellt hatte. Ich wusste ja schliesslich, dass er mich nicht wieder erkennen würde. Aber immerhin erstaunlicherweise spührte er wohl eine tiefe Vertrautheit mir gegenüber. Ich blieb stehen und setzte Chronos auf einen nahegelegenen Holzbalken am Wegrand. „Ich komme von dort oben.“, sagte ich und deutete nach oben. Er verfolgte neugierig mit einem Blick meine Zeigerichtung nach oben und sagte nur „Das ist aber weit weg, oder?“ Ich erwiderte mit einem einfachen „Ja“ und beliess es dabei.

„Chronos, ich werde nun gehen. Ich wollte dich nur Besuchen, nach dir sehen und ich bemerke erfreut, dass du immer noch etwas ganz Besonderes bist.“ Aus der Ferne konnte man seine Freunde nun rufen hören. Chronos war noch der Alte, auch wenn er zu dem Zeitpunkt nicht mehr wusste wer ich bin. Ich wandte mich ab, ging ein paar Meter bevor ich dann meit einer Staubwolke ins Nichts verpuffte. Chronos lächelte, drehte sich um und rannte zu seinem Leben das er immer wollte.

„Damit ist meine Geschichte zu Ende und ich danke euch das ihr die Zeit und das Interesse aufgewendet habt ihr zu lauschen. Ich verlasse euch nun auch.“Mit diesen Worten ließ Ich die drei zurück und ging mit einem guten Gefühl nach Hause. Den sie wussten nun das Leben von Chronos zu schätzen und ich war erleichtert darum, sowie auch froh diese epische Geschichte jemandem, und sei es einfach irgentwem wildfremden, erzählt zu haben... denn nur durch Geschichten entstehen Mythen und Legenden.

Die Geschichte würde durch die drei Abenteurer weitererzählt und so verbreitete sich die Geschichte von Chronos dem Wächter der Zeit weiter auf der ganzen Welt... und soentstand eine weitere Legende voller Heldentum und einer reellen Moral.

-Ende-
 

Bolt

Guest
OMG :O ich hab alles gelesen *-* Ich liebe diese Geschichte :3 :D
*In die Pfoten aplaudier* ^-^
Du kannst das echt gut :)

\(^-^)/ *Hug*
 

Grabbert

Faultier
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Meine Güte, eine packende Geschichte. :)
Hab alles in einem Rutsch durchgelesen :3
Ich denke diese Art von Geschichte liegt dir sehr gut. Die Charaktere (und deren Namensgebung) find ich sehr interessant.
Schön weiterschreiben xD von mir gibts auf jeden Fall nen Daumen hoch^^
 

Fiete Langohr

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Auch zu dieser nun etwas umfangreicheren Geschichte möchte ich dir gerne etwas Feedback geben.
Das Grundgerüst ist eine sehr schöne Geschichte, welches du dir da überlegt hast. Aber auch hier sehe ich einige Möglichkeiten noch etwas mehr aus deiner Geschichte herauszuholen.

Zu den Basics einer guten Geschichte gehört eine gute Sprache und auch eine solide Rechtschreibung, damit Leser den Sinn erfassen und sich gleichermaßen vom Plot fesseln lassen können. Deine verwendete Sprache ist schon ganz gut. Wenn du Fachbegriffe einbaust, die nicht unbedingt jedem Leser klar sind, ist es hilfreich diese in einem folgenden Satz zu erklären. Du musst dir vorstellen, Zero erzählt die Geschichte drei Jungen. Aus dieser Perspektive heraus sollte Zero sich denken, dass die Jungen, denen er die Geschichte erzählt, sicher nicht die gesamten Zusammenhänge und Begriffe kennen und verstehen, die er ihnen stückweise erzählt. Das zweite die Rechtschreibung, wozu ich mal Grammatik, Zeichensetzung, Groß- u. Kleinschreibung, Verwendung von einheitlicher Zeit und Syntax hinzuzähle, ist ein großes Problem bei dir. Der Schritt jemanden um eine Korrektur zu bitten ist gut, da man oftmals blind für die eigenen Fehler ist. Ich möchte dir und Mysterio da nicht zu nahe treten und bin mir sicher, dass er bereits einiges an Fehlern korrigiert hat. Allerdings sind da immer noch reichlich Fehler enthalten, dass es mir teilweise schwer fällt der eigentlichen Geschichte zu folgen, da ich mir erstmal den Sinn erschließen muss, was du an der Stelle wohl gemeint haben könntest. Wie ich dir schon bei der anderen Geschichte schrieb, kannst du so etwas nur durch Übung und Vergegenwärtigung der gemachten Fehler verbessern. Daher wäre es für dich sicher hilfreicher, wenn jemand, der deine Geschichte korrigiert, dir auch gleich deine Fehler aufzeigt, damit du sie nachvollziehen kannst.

Zum Inhaltlichen gefällt es mir sehr gut, wie du deine Geschichte in eine Rahmenhandlung eingeflochten hast. Am Anfang hätte ich mir vielleicht etwas mehr Skepsis von den drei jungen Zuhörern versprochen. Immerhin erzählt ihnen ein fremder Einsiedler eine ziemlich unglaubliche Geschichte. Die Stelle, an der Chronos und Kelvin getrennt werden, erscheint mir ein wenig unklar. Eine Erklärung dafür sollte es schon geben. Es ist auch nicht ganz so klar, wer die Aufgaben von Omega übernimmt, nachdem der nun im Sarg weggesperrt ist. Ansonsten kann ich dir hier auch erneut den Rat geben etwas mehr auszuholen, deine Beschreibungen etwas ausführlicher zu gestalten und was in diesem Fall sich anbietet, dass Zero sich öfters mal an seine Zuhörer persönlich wendet. Da fühlt sich der Leser gleich mit angesprochen.

Ich hoffe, dass du etwas von meinem Feedback für dich herausziehen kannst und du meine Kritik als konstruktiv auffasst. Manches mag etwas hart klingen, zu manchem hat man vielleicht unmittelbar nach Fertigstellung einer Geschichte nicht unbedingt Lust. Aber ich finde, es lohnt sich gerade bei deiner ansich ganz schönen Geschichte.
 

Mitch

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Also Danke auf jeden Fall an allen. Ich hatte eigentlich mit anderen Reaktionen gerechnet ^^

@Fiete Langohr: Ich danke dir auch und finde deine Kritik doch nicht schlimm. Ich habe nur gerade viel Arbeit und komme gerade nicht zu ihr was zu Lesen und wollte nur schreiben das es mir Leid tut das ich gerade so desinteressiert wirke. Wenn meine Firma mir wieder Luft lässt, oder ich Urlaub habe, werde ich mich hier noch mal dran setzten :3
 

Fiete Langohr

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Ich hatte eigentlich mit anderen Reaktionen gerechnet ^^
Das würd mich nun interessieren. Da die bisherigen Reaktionen im Grundtenor positiv waren, kann ich annehmen, dass du mit negativen Reaktionen gerechnet hast. Warum denn? Gut, sie handelt jetzt nicht gerade von Furries oder Tieren. Aber ich denke hier gibt es auch einige, die fantastische Literatur gerne lesen. Hier werden wohl die wenigsten den großen literarischen Wurf erwarten, weshalb z.B. auch ich meine Erwartungshaltung runterschraube und Abstriche in Qualität in Kauf nehme. Anders ist es bei einem gekauften Buch, wo ich eine gewisse Qualität und bestimmte Standards wie korrekte Verwendung von Sprache erwarte. Du hast sichtlich einiges an Aufwand in deine Geschichte gesteckt und sie uns hier zur Verfügung gestellt. Das allein verdient schon einmal ein Dankeschön und trägt zum Leben und der Attraktivität des Forums bei. Die meisten wissen das zu würdigen und wollen dir sicher nicht die Freude am Schreiben verderben, indem sie dir eine destruktive Kritik geben. Natürlich sind deine Zweifel nicht ganz unbegründet und zeugen von einer gewissen realistischen Selbsteinschätzung, denn dass deine Geschichte nicht perfekt ist, weißt du offensichtlich. Wenn hier aber nur erfahrene Autoren schreiben würden, die ihr Handwerk verstehen, wäre (schreibt man übrigens ohne h, da es vom Verb sein kommt und nichts mit dem Wortstamm wahr- zu tun hat) hier sehr wahrscheinlich deutlich weniger los. Wie beim Musizieren, Zeichnen und vielen anderen Dingen erreichst du auch beim Schreiben durch Übung Fortschritte und Verbesserung. In diesem Sinne üb einfach weiter, hab weiterhin Mut und stell dich der Kritik anderer und setz dich mit dem Feedback auseinander!
 
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