Chronik von Lesystra

Anubis Atum Black

Frischling
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Habe mich mal an einer Geschichte versucht, ist meine erste die ich je geschrieben hab, also reist mir nicht gleich den Kopf ab, die trage ich schon länger mit mir Rum und dachte ich schreibe sie mal nieder, ist sicher nicht perfekt aber lest sie einfach mal selber.


Entführt

Mein Name ist Jonas. Ich führte ein recht normales Leben, bis zu jenem Tag. Ich wuchs in einem Kinderheim auf, weil meine Eltern bei einen Autounfall ums Leben kamen und meine Verwandten sich nicht um mich kümmern wollten. Es war eine sehr schwere Zeit für mich. Als ich endlich alt genug war suchte ich mir meine erste eigene Wohnung. Zugegeben, es war eine ziemlich runter gekommene Zwei-Zimmer-Wohnung, aber wenigstens bezahlbar. Es gab sogar ein kleines Bistro in der Nähe, welches ich immer aufsuchte, um einen Kaffee zu trinken. Dabei las ich die Zeitung, die Stellenangebote. Eines Tages traf ich dort Herrn Zeus, der mich fragte ob er sich bei mir an den Tisch setzen dürfe, weil kein Platz mehr frei war. Ich murmelte: "Ja, setzten sie sich ruhig, ich habe nichts dagegen." Er bestellte sich einen Kaffee und meinte dann zu mir: "Wie ich sehe suchen sie Arbeit." Ich sagte: "ja." Er meinte: "Wenn sie wollen könnten ich ihnen vielleicht helfen. Ich suche immer nette Leute in meiner Firma." Er gab mir seine Karte und sagte: "Kommen sie doch einfach mal vorbei." So also kam ich zu meinem Job in der "Keks Factory". Das war das erste Mal in meinen Leben, dass ich Glück hatte. Aber es sollte sich alles ändern.

Ich wurde wieder einmal von meinem Wecker aus dem Schlaf gerissen. Oh mein Gott, ich habe schon wieder total verschlafen. Ich bin diese Woche schon vier Mal zu spät gekommen! Diesmal wird mir mein Chef sicher den Kopf abreißen. Na ja, erst mal frisch machen, mich anziehen und einen schönen Kaffee trinken, dann sehen wir mal weiter. Gut, jetzt habe ich die rettende Idee! ich gehe also zum Telefon um meine Firma anzurufen. "Zeus Keks Factorie, Emanuel Zeus am Apparat." "Guten Morgen Her Zeus. Mir geht es nicht gut, ich habe Bauchschmerzen und Durchfall." Mein Chef sagte: "Schon wieder? Das ist jetzt das vierte mal! Gut, wenn du morgen nicht pünktlich zur Arbeit kommst bist du gefeuert!" ich sagte: "Gut ich komme morgen wieder!" Seltsam, sonst explodiert er immer gleich. Er hat wohl gute Laune, heute. Dann dachte ich mir: "was machst du jetzt mit dem Tag?" Ich entschied mich, um einen klaren Kopf zu bekommen, für einen Spaziergang in den Park zu gehen.

Ich kaufte mir eine Zeitung und setzte mich erst mal auf eine Parkbank." Mal schauen, was es neues gibt, und schon mal einen anderen Job suchen." Gerade, als ich anfangen wollte, sie zu lesen, hörte ich merkwürdige Geräusche. Sie schienen von einer Lichtung hinter einem kleinen Wald zu kommen. Da ich sehr neugierig bin ging ich diesen Geräuschen nach. Das hätte ich besser gelassen...
Auf der Lichtung stand ein Raumschiff, ich sah aber niemanden in dessen Nähe. Die Luke war offen. Ich ging näher hin um es mal genauer zu betrachten, doch das war keine gute Idee. Plötzlich spürte ich einen Stich am Hals und hörte nur noch eine weibliche Stimme sagen: "Er ist geeignet, lass ihn uns mitnehmen", dann wurde alles Schwarz um mich.

Als ich wieder zu mir kam sah ich alles ziemlich verschwommen, das legte sich aber schnell. Ich stellte fest, dass ich nicht mehr im Park war. Ich lag auf einer Liege in einem Raum der wie ein Labor aussah. Es waren überall medizinische Instrumente, die nicht von der Erde zu stamen schienen, und Konsolen, auf deren Bildschirmen eine Schrift war, die ich noch nie gesehen hatte. "Gut", dachte ich mir, "ich sollte erst mal heraus finden, wo ich hier gelandet bin." Also stand ich auf und ging zu einen Schott. ich drückte auf das, was ich für den Tür-Öffner hielt, und oh Wunder, er war es. Das Schott ging auf und ich sah einen langen Gang vor mir. Es waren noch mehr Schotts zu sehen. Ich dachte mir: "wie soll ich hier bloß weder raus finden?"
Da bemerkte ich, dass auf dem Boden Bunte Linien waren. Ich dachte mir: "was soll schon passieren, wenn du ihnen folgst?" Ich entschied mich für die Goldene weil ich mir dachte: "die führt sicher zu denen, denen ich meine missliche Lage zu verdanken habe." Nach einem Stück sah ich ein Fenster. Ich schaute raus und musste feststellen, dass ich definitiv nicht mehr auf der Erde war, also musste ich wohl in das Raumschiff gebracht worden sein. Als ich der Linie wieder folgte stand ich plötzlich vor einen großen Schott, das sich auch gleich öffnete.

Was ich dann sah verschlug mir erst mal die Sprache. Es war wohl die Brücke. Überall Konsolen und Schaltpulte, vor denen aber keine Menschen saßen, es waren Weibliche Furrys. Ich dachte: "Gut, das kann nur ein Traum sein." Als sie mich bemerkten fingen sie sofort an zu tuscheln. Ich hörte "ach ist der süß", und "den will ich für mich." Dann drehte sich ein großer Sessel um und eine Stimme sagte: "Jetzt kriegt euch wieder ein!" In dem Sessel saß eine ziemlich hübsche Füchsin mit dunkelbraunem Fell. Sie sagte zu mir: "ich glaube, du solltest dir erst mal was anziehen, sonst flippen sie noch total aus." Ich dachte mir: "Merkwürdig, ich friere doch nicht." Ich schaute an mir runter und stellte fest, dass ich Fell hatte. Es war tief schwarz und glänzte seidig im Licht. "was haben sie bloß mit mir angestellt?" Die Füchsin sagte: "Die Umwandlung hat gut geklappt. Warte, ich gebe dir einen Spiegel." Ich schaute in den Spiegel und es schaute mich ein Schakal an.

Das war erst mal eine ziemliche Überraschung. Sie sagte: "du bist mir gut gelungen." Ich fragte sie, wie lange ich schon hier bin. Sie antwortete: "zwei Wochen." Die Arbeit bin ich los, aber was Solls? "Warum ich?", fragte ich sie. Sie meinte nur: "Du hast dein Herz am richtigen fleck." "Eigenartige Antwort", dachte ich mir. Sie sagte: "Als wir dich auf der Bank im Park sahen haben wir deine Gedanken gelesen und stellten mit Freude fest, dass du gerne umgewandelt werden wolltest, in ein... Wie nennt ihr das? Ach ja, in ein Furry! Wir spürten, dass du Güte in dir trägst, und entschlossen uns etwas Lärm zu machen, um dich anzulocken. An den Rest kannst du dich ja noch erinnern, bis zu dem Punkt, als wir dich betäubten und auf das Schiff brachten. Und da diese Gestalt des Schakals immer wieder in deinen Gedanken auftauchte gaben wir sie dir. Ich hoffe es ist alles zu deiner Zufriedenheit." Sie schaute mich fragend an. Ich schaute mich noch mal genauer an und sagte mit einem zufrieden Gesicht: "ja, danke. Es ist alles so wie ich es mir immer gewünscht habe." Sie war erleichtert. Sie gab mir einen Overall und sagte: "das müsste deine Größe sein." ich zog ihn an, hatte aber mit dem Tail zu kämpfen. Sie meinte nur: "Warte, ich helfe dir! das wird schon, wenn du das öfter gemacht hast."

Es kam eine von der Brücke zu uns und sagte: "Käpt'n, wir erreichen in kürze unsere Heimat." Sie sagte: "gut, ich komme gleich." ich fragte sie, warum sie mich mitnahmen. sie sagte: "wir brauchen frische Gene." Ich fragte: "Wie?" "Ja, du hast mich schon richtig verstanden. Eurer Volk ist nach der Umwandlung mit uns Kompatibel. Du wirst viel zu tun haben." "Warum?", fragte ich sie, "habt ihr keine Männer mehr?" sie sagte: "Doch, aber es sind nicht mehr genug. Eine schlimme Epidemie hat über die Hälfte von ihnen ausgerottet. Wir haben die Epidemie besiegen können, aber es sind nicht mehr genug Männer da, um unsere Kultur am Leben zu halten. Wir suchten nach einer Lösung und fanden sie bei euch auf der Erde. Nun haben wir wieder eine Zukunft." Jetzt wurde mir so einiges klar. Ich dachte mir: "Das ist besser als das Leben, das ich bisher hatte!" Wir gingen auf die Brücke und sie zeigte mir ihre Welt.
 

Anubis Atum Black

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Lesystra.

Sie flogen mit mir erst mal über den Planeten. Ich sah wunderschöne Landschaften mit Wiesen und Wäldern,und einige Städte, deren Architektur mir Seltsam bekannt vor kam. Ich fragte mich, wie sie es geschafft hatten, die Entwicklung mit der Natur in Einklang zu bekommen. Sie sagte: "Wir verstanden es früh, Technik umweltfreundlich zu gestalten.". Ich erschrak für einen kurzen Augenblick, dann dachte ich mir, sie müsse wohl wieder meine Gedanken gelesen haben.

Dann setzten wir in ihrer Hauptstadt zur Landung an. Ich fragte sie:" wie heißt euer Planet eigentlich?" Sie antwortete mir mit einem Lächeln: "Lesystra. Und dies ist unsere Hauptstadt, Miadora." wir wurden schon vom (ausschließlich aus Frauen bestehenden) Hohen Rat erwartet. Eine Leopardin trat vor und sagte mit leicht abfälligem Ton: "So, das ist er also." Die anderen Mitglieder des Rates musterten mich neugierig, manche zogen mich schon regelrecht mit ihren Blicken aus. Es war fast alles vertreten: Füchsinnen, Löwinnen, Wölfinnen, sogar zwei Weibliche Schakale, die mich natürlich besonders interessiert musterten. Ich fragte sie: "Eurer Hoheit, warum gibt es keine Männer im Rat?" Sie meinte nur, man habe entschieden, dass die Frauen die Staatsgeschäfte leiten sollen, weil es so nicht ständig zu Kriegen und Konflikten kommen würde. Dann sagte Sie: "Du brauchst nicht so förmlich zu sein, nenne mich einfach Lineha." Dann sagte sie zu meiner hübschen Entführerin: "Den hast du gut gewählt, Casandra." Jetzt wusste ich endlich wie sie heiß. "Und die Umwandlung hat problemlos geklappt?" Casandra sagte: "Ja, er sprang sofort auf die Gentherapie an!" Lineha trat näher an mich und Strich mir mit ihrer Hand durchs Fell, es war ein merkwürdiges aber schönes Gefühl, und meinte zu mir: "Du hast ein schönes Fell und bist gut gebaut." Ich wurde leicht verlegen.

Sie sagte: "Casandra, bring ihn erst mal zum Hauptrechner und stecke ihn in die Lerneinheit, damit er erst einmal alles lernt über unsere Kultur und unsere Sprache, und gib ihm was anderes zum Anziehen. Das, was er trägt, ist doch ein wenig eng. Man sieht doch schon gewisse... Dinge... Etwas zu deutlich." Ich schaute sie an, dann den Rat. und mir wurde klar, was sie meinte.

Casandra ging mit mir also zum Hauptrechner. Ich fragte sie, warum sie mir nicht schon im Schiff das wissen gegeben hatten. Casandra sagte: "Dazu reicht die Kapazität der Bord-Rechner nicht. Wir haben all unser Wissen in diesem gespeichert, er steuert auch die Rechner der anderen Städte. Es fließt alles an Information hier zusammen. Aber jetzt genug der Fragen, die Lerneinheit wird dir alles nötige in dein Hirn laden!" Wir betraten das Rats Gebäude und waren kurz darauf auch schon beim Hauptrechner. Casandra sagte: "so, leg dich hier rein." Sie zeigte auf eine zylindrische, waagrecht liegende Kammer. Ich tat wie mir geheißen. Als ich lag versah sie mich mit Elektroden. "Die sollen deine Vitalwerte während der Prozedur überwachen." Casandra legte sie mir fast sinnlich an und ihre Hand verweilte dabei oft etwas länger auf meinem Körper. Sollte da noch mehr zwischen ihr und mir sein? Dann hatte sie plötzlich ein Kabel mit einem langen, spitzen Stecker in der Hand. Ich fragte sie entsetzt: "Wo soll das jetzt hin?" Casandra antwortete frech: "Das ramme ich dir jetzt ins Genick!" Jetzt bekam ich es doch ein wenig mit der Angst zu tun, was sie merkte. Sie sagte: "War nur ein Scherz. Wir haben dir während der Umwandlung ein Interface implantiert, welches mit deinem Großhirn und anderen Hirnregionen verbunden ist." Sie deutete auf eine Stelle meines Genicks. Ich tastete sie ab und spürte etwas metallisches.

Casandra beugte sich nach vorne und sagte: "Wir alle tragen ein Interface, damit können wir unsere Maschinen und Computer steuern, und noch vieles mehr. Ich mag das Einloggen aber nicht sehr, es ist als ob man schmilzt, als ob ein Teil von einen verloren geht." Ich fragte: "Wieso kann ich es nicht normal lernen?" Ihre Antwort darauf war: "Das würde zu lange dauern, und du könntest nicht alles behalten. Hab keine Angst, bevor der Prozess startet wird dich die Einheit in Schlaf versetzen. Es wird zwei Tage dauern. Am ersten Tag wird sie dein Gehirn trainieren und vorbereiten, am Zeiten fängt der Upload an. Wenn du wieder aufwachst wirst du alles Wissen in dir tragen." Sie steckte den Stecker in das Interface. Es war ein unangenehmes Gefühl. Dann startete sie den Prozess und die Kammer schloss sich. Sie warf mir einen letzten Blick zu und verließ den Raum.. Ich fing langsam an herüber zu dämmern, als ich eine schwarze Gestalt verschwommen sah die an die Konsole der Lerneinheit ging und sich einloggte. Ich konnte aber nichts mehr tun, im nächsten Augenblick war ich schon weggetreten.

Derweil im Ratssaal: Casandra trat vor den Rat. Lineha saß an einen großen Tisch, zu ihrer rechten saß eine Wölfin. Es war Demantra, sie gehörte der Krieger Kaste an. Zu ihrer Linken saß die Füchsin Itrisima. Sie gehörte der Kaste der Wissensbewahrerinnen an. Neben ihr saß eine Schakalin namens Siana. Sie und ihre Schwester Malestra gehörten der Bergbaukaste an und waren verantwortlich für die Rohstoffgewinnung. Neben der Kriegerin saß die Löwin Nordezia. Sie gehörte der Ingenieurskaste an, die sich mit allen technischen und architektonischen Gebieten befassten. Casandra selbst gehörte der Raumfahrerkaste an und Lineha war Oberhaupt der Religionskaste, die die große Göttin verehrten, aus deren Schoß all das Leben auf Lesystra entsprungen sein sollte. Jetzt forderte Lineha Casandra auf ihren Bericht zur Erde vorzutragen. Sie fing also an mit dem technologischen Stand der Erde. Man hörte ihr interessiert zu. Dann ging sie auf die Kriege und Konflikte ein. Mittlerweile war schon fast ein Tag vergangen, man entschloss sich, am nächsten Tag weiter zu machen. Am nächsten Morgen fand sich der Rat wieder ein und Casandra fuhr mit ihren Ausführungen fort. Jetzt kam sie auf Umweltentwicklung und die Folgen für die Tierarten auf der Erde zu sprechen. Dann ging sie über zur Bevölkerung, den Rassen und ihren sozialen Strukturen. Es war mittlerweile schon der Abend des zweiten Tages angebrochen. Zuletzt ging sie auf die Abwehr und Verteidigungsmöglichkeiten der Erde ein. Als sie fertig war sagte Lineha, sie würde sich mit den Rat zurückziehen und man werde erörtern, wie es weitergehen solle. Dann schloss sie die Anhörung.

Mittlerweile war der Prozess bei mir abgeschlossen und die Lerneinheit öffnete sie wieder. Als ich langsam zu mir kam stand Malestra vor mir. Sie beugte sich über mich und entfernte die Elektroden, dann zog sie noch den Stecker aus meinem Interface. Sie half mir beim Aufstehen und meinte nur: "Du bist wirklich zum Anbeißen, aber das wäre nicht richtig." Ich frage Malestra: "Wieso?" Sie sagte: "Glaube mir, du bedeutest Casandra mehr als du denkst." Casandra stand an der Tür und belauschte uns. Sie konnte ihre Gefühle für mich nicht mehr lange vor mir geheim halten, das wurde ihr klar. Dann sagte Malestra: "Traue Lineha nicht!" Ich fragte: "Warum?" Sie antwortete: "Du wirst es wissen wenn es an der Zeit ist. Ich habe alles, was wir über sie wissen deinem Lernprogramm beigefügt und es mit einer Sperre versehen, die sich lösen wird wenn es so weit ist. Casandra kannst du auch vertrauen, sie ist auf unsere Seite." Sie gab mir was anderes zum anziehen. Als wir den Raum verlassen wollten, bemerkten wir erst, dass Casandra wohl alles mit angehört hatte.
 

Anubis Atum Black

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Liebe und Sabotage

Casandra erschrak als wir uns umdrehten und rannte weg. Ich wollte ihr hinterher aber Malestra hielt mich zurück. "Lass es. Glaube mir, sie muss das erst mal mit sich selbst regeln.“ Erst jetzt wurde mir langsam klar, dass ich nicht mehr der selbe war und ich realisierte langsam, dass ich kein Mensch mehr war "Jetzt werden wir dir erst mal ein Quartier geben. Du bist sicher müde und hungrig“ Ich nicke immer noch in Gedanken. Wir Verließen den Rechnerraum und Malestra ging mit mir zur Wohnebene. "Es wurde dir Zeta 774 zugewiesen, Ebene C 502", sagte Malestra nach einen kurzen Blick auf ihr Holoflex. "Was für ein Zufall, Casandras Quartier liegt auf der selben Ebene.“ Das sagte sie mit einen zweideutigen Lächeln im Gesicht. Ich wusste, dass Malestra wohl ein wenig an der Zuteilung manipuliert hat. Als wir da waren erklärte mir Malestra noch alles grob und meinte: "Den Rest wirst du schon rausfinden. Es ist schließlich alles in dir gespeichert worden." Dann verließ sie mich.

Ich ging zum Nahrungssynthesizer und bestellte mir erst mal was Essbares und was zu trinken. Ich hatte Lust auf Fisch und einen Wein. Es dauerte auch nicht lang bist das Resultat vor mir stand.Der Fisch sah etwas Gewöhnung bedürftig aus, schmeckte aber ausgezeichnet. Der Wein war auch nicht schlecht. Ich dachte mir: "Wie die Weintrauben wohl hier aussehen?", dann legte ich mich hin, konnte aber nicht schlafen. Es gingen mir einfach zu viele Fragen durch den Kopf. Ich fragte mich, ob sie schon einmal mal auf der Erde waren, was all die Götter in Tiergestallt erklären würde. Ich fragte mich, ob ich mich jemals auf Lesystra zuhause fühlen würde.

Ich fühlte mich das erste Mal seit seiner Ankunft hier alleine und unsicher. Was würde die Zukunft wohl für mich bringen? Ich beschoss, Malestra über den Computer in meinen Quartier anzurufen. Malestra hatte mir ihre ID gegeben. Es dauerte etwas, bis Malestra ranging. Mürrisch, verschlafen und halb nackt sagte sie: "Wehe, wenn es nicht wichtig ist! wer ist dran?" "Joans hier." Ihre Laune wurde schlagartig besser. "Ach du bist es. Was hast du auf dem herzen?" Ich fragte Malestra, ob es auf Lesystra auch ein Geschichtsarchiv gäbe. Malestra fragte neugierig: "Wieso willst du das wissen?" "Ich möchte etwas überprüfen." "Hat das nicht bis morgen Zeit?" "Ja, natürlich.

Endschuldige, dass ich dich aus den Schlaf gerissen habe." "Macht nichts, Ich werde dich Morgen Früh hinbringen." "Ok, dann schlaf gut bis Morgen." Malestra sage: "Danke", und legte auf. "Malestra sieht wirklich süß aus, wenn sie mürrisch ist"; dachte Ich mir noch, als ich wieder schlafen ging. Doch da klopfte es an der Tür. Ich dachte mir, dass es vielleicht Malestra wäre, weil sie nicht schlafen konnte, Ich öffnete und zu meiner Überraschung stand Casandra vor mir. Sie war recht spärlich bekleidet. Gerade als ich sie fragen wollte, legte sie mir ihren Finger auf meine Lippen. Ich verstand sofort. Langsam schob sie mich ins Zimmer zurück, ihre Arme legten sich langsam um mich. Sanft legten sich ihre Lippen auf die meinen, und unsere Zungen begannen ein leidenschaftliches Spiel. Es war wunderschön. Während sie mich weiter küsste ging sie mit mir zum Bett. dabei fiel das bisschen, was sie an hatte, auch noch zu Boden. Nun stand sie vollkommen nackt vor mir. Sie hatte einen wunderschönen Körper. Ihr dunkelblaues Fell schimmerte sanft im Licht. Ich hatte nur einen Morgenmantel an, den sie nun öffnete und zu Boden fallen ließ, dann warf sie mich aufs Bett. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Sie flüstere: "Ich will dich in mir spüren", und legte sich zu mir Ihre Brüste schmiegten sich sanft an meinen Oberkörper, während sie mich weiter küsste und mich sanft streichelte. Mich durchströmten dabei wohlige Schauer. Es war ein wunderschönes Gefühl.

Sie bedeckte mich mit küssen und ging dabei langsam an mir runder. Dann hatte sie ihr Ziel erreicht. ich spürte wie ihre Hand sanft mein Glied umschloss und die Vorhaut zurück schob, kurz darauf verschwand es auch schon in ihren süßen Mund. Mir wurde ganz anders dabei, mich durchfuhren immer heftigere Schauer der Lust, es war so schön was sie mit mir anstellte. Er wuchs dabei auch schnell auf seine volle Größe, dann hörte Casandra auf. Sie flüstere: "Wir wollen dich ja nicht zu früh zum Höhepunkt bringen.“ Dann kniete Casandra sich über mich und sagte sanft: "Jetzt will ich dich ganz tief in mir haben“ Sie führte ihn jetzt ein und ihre Scheide umschloss ihn fest, als sie langsam anfing es mit mir zu machen. Ihr Atem wurde dabei langsam schwerer. Ich flüsterte nur: "So schön... Bitte hör nicht auf..." Casandra hauchte sanft "Es ist so schön dich in mir zu spüren.“ Sie beugte sich runter und küsste mich wieder, ihre Lippen waren heiß und voller Lust, dann sagte sie: “Jetzt bist du dran!“, und legte sich auf den Rücken.
 

Anubis Atum Black

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Ich begann sie zu küssen und zu streicheln, was Casandra sehr genoss, dann flüstere sie sanft: „Ich will dich wieder in mir haben!“ Ich ging zwischen ihre Schenkel und drang sanft in sie ein. Lustvoll holte sie tief Luft und ihre Atmung wurde allmählich heftiger. Ihr Stöhnen steigerte sich langsam und mir schien es als ob sie immer heißer wurde, während ich mit jedem Stoß tiefer in sie eindrang. Nach einer Weile kam sie unter heftigem Stöhnen zu ihrem Höhepunkt, der ihren Körper wild durchzuckte. Ziemlich erschöpft sagte sie: „Das hat noch keiner geschafft, bevor er gekommen wäre! Jetzt werde ich dich auch hoch bringen. Los, leg dich wieder auf den Rücken!“ Ich tat es und Casandra kniete sich wieder über mich und führte meinen Penis in ihre heiße Scheide ein. Dann begann sie mich zu reiten, immer schneller und gieriger, wobei sie immer heftiger stöhnte. Sie war kurz vor ihrem nächsten Höhepunkt. Ich spürte, dass meiner auch nicht mehr fern war, und atmete auch immer schwerer, was Casandra mit immer größerer Lust beobachtet. Dann war es so weit. Ich kam heftig in ihr, während sie auch ein zweites Mal kam. Der Orgasmus durchzuckte mich wie ein Gewitter, so intensiv und heftig wie ich es noch nie zuvor spürte. Dann sank sie erschöpft und verschwitzt zur Seite und hauchte mir ins Ohr „ich liebe dich!“ und schlief mit einem zufriedenen Gesicht ein.

Ich deckte Casandra noch zu und schlief dann selber ein. In der Nacht legte sie ihre Hand auf meine Brust, und es durchfuhr mich plötzlich ein unheimliches Glücksgefühl. Ich wurde völlig von ihr erfüllt. Es war ein wohliges schönes Gefühl, und ich spürte, dass ich jetzt nicht mehr allein war. Das erste Mal in meinen Leben fühlte ich mich geborgen und geliebt. Nun war ich in Lesystra angekommen. Ich konnte nun ihren Herzschlag spüren, als ob es meiner wäre, und ihre Gefühle spüren, als ob es meine wären. Sie waren voller Liebe zu mir. Und auch ihre Gedanken konnte ich sehen. Es war wunderschön. Am nächsten Morgen klopfte es an der Tür. Gerade kam mir in den Sinn „oh verflixt du hast sie nicht abgeschlossen!“ als sie auch schon aufging. Malestra kam rein und sagte mit einem Lächeln: „Morgen ihr beiden. Jonas, wir wollten doch zum Archiv?“ Ich sagte: „Ja, warte, ich ziehe mir nur noch was an.“ Casandra rieb sich den Schlaf aus den Augen. „Na, war wohl ne lange Nacht für euch?“ Malestra musterte mich nochmal. Ich war nackt und ein „Grrr“ kam über ihre Lippen. Casandra sagte frech: „Schlag dir das gleich wieder aus dem Kopf!“ Malestra meinte nur: „Man wird doch mal gucken dürfen. Du sollst übrigens zu Lineha, es wäre dringen. Die ist schon ziemlich angefressen, weil sie dich nicht findet.“ Casandra stand auf: „Die kann warten, ich muss mir erstmal was anziehen in meinem Quartier!“ und ging dann zu mir, um mich noch einmal innig zu küssen. Dann saget sie: „Bis später mein Schatz!“ und verlies mein Quartier. Malestra sagte: „Wie ich sehe, kann ich dir zur Verschmelzung gratulieren.“ Ich fragte Malestra: „Was meinst du?“ Sie deutete auf ein Zeichen auf meiner Brust, dort, wo Casandras Hand in der Nacht lag.

„Das ist mir ja noch gar nicht aufgefallen!“, stellte ich fest, „was hat es damit auf sich?“ „Es ist ihr Seelensiegel. Sie trägt jetzt auch deines über ihrem Herzen. Casandra gab dir in der Nacht etwas von ihr, und nahm sich etwas von dir. Ihr seid jetzt ganz tief miteinander verbunden. Ihr seid jeder ein Teil des anderen.“ Das war es also, was ich in der Nacht spürte. Malestra saget leicht sehnsüchtig: „Ach, wenn ich doch nur auch den Richtigen finden würde, du bist ja leider schon vergeben.“ Dann gingen wir zum Archiv, das sich im Ratsgebäude befand. „Was suchst du eigentlich?“, kam es von Malestra, „Jetzt sag schon!“ „Ich will mal Überprüfen, ob euer Volk schon mal auf der Erde war.“ - „Wie kommst du darauf?“ - „Wir haben in unserer Geschichte viele Götter und Göttinnen, die euch sehr ähnlich sehen.“ - „Ach, das meinst du!“ Sie rief die Füchsin Itrisima und sagte ihr: „Öffne mal das Forschungs- und Entwicklungsarchiv, frühe Erdgeschichte.“ Itrisima sagte: „Gut, er soll sich schon mal in die Konsole einklinken, ich lade es dann hoch.“

Ich nahm das Kabel und steckte es in mein Interface. Es war ein eigenartiges Gefühl, ich verlor mich regelrecht, als ob ich ein Teil der Maschine wurde. Dann sah ich Bilder und Aufzeichnungen, sah die alten Völker und ging durch deren Städte, als ob ich da wäre. Ich war gerade im alten Ägypten und da waren sie, jene Götter, aber nicht als Abbild, nein, sie waren real, wurden um Rat gefragt und halfen den Menschen mit ihrem Wissen. Gut, es gab auch jähzornige, die bisweilen Menschen straften, aber das war nicht oft der Fall, weil deren Völker schnell untergingen. Es war in allen Epochen dasselbe. Ich las die Logs dazu. Man wollte die Entwicklung der Erde beschleunigen und auf den richtigen Weg bringen. Leider ging es schief und man entschloss, es abzubrechen, weil das Wissen immer wieder für neue Waffen missbraucht wurde und es viele Kriege und Konflikte gab. Ihr Hauptlabor befand sich auf Atlantis. Man entschlossen sich, es zu zerstören, damit nie mehr jemand das Wissen dort missbrauchen könne.

Dann verließen sie uns und sagten: „Wir kommen wieder, wenn ihr reifer geworden seid!“ Danach versank alles erstmal ins Chaos und das restliche Wissen ging mit der Zeit verloren. „Wir könnten also schon viel weiter sein, wenn wir vernünftig gewesen wären“, dachte ich mir und loggte mich wieder aus. Malestra fragte neugierig: „Hast du gefunden was du schon immer ahntest?“ Ich sagte: „Ja, das habe ich. Warum kamt ihr nicht mehr zurück?“ „Wir wollten es, aber dann kam die Epidemie und wir haben alles eingestellt, weil wir zu wenige waren. Danach Besannen wir uns aber wieder auf die Mission, weil wir in den Aufzeichnungen erste Experimente zur Umwandlung fanden, die wohl erfolgreich waren. Wir schöpften daraus neue Hoffnung für unser Volk, waren aber nicht sicher, ob es klappen würde, da die Aufzeichnungen sehr lückenhaft waren, also haben wir die Eskarion auf die Reise zu euch geschickt. Und den Rest kennst du ja. Es war ein voller Erfolg, wie man an dir sieht.“ Es flackerte dabei etwas Lust in ihren Augen auf. Malestra hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben, mich doch noch für sich zu gewinnen, das wurde mir jetzt klar.


Etwas später in Linehas Büro. Es kamen zwei Wolfs-Kriegerinnen mit Casandra rein. Lineha fauchte sauer: „Wo warst du? ich habe dich überall suchen lassen!“ Sie sah Casandra wüteten an. „Das geht dich nichts an, Lineha.“ – „Ach, frech werden wir jetzt auch noch! Das werde ich dir noch austreiben, meine Liebe, so spricht man nicht mit mir!“ Eine der wachen zog ihre Waffe. „Stell sie auf Schertz Level 5!“ Dann feuerte sie die Waffe auf Casandra, und sie brach unter heftigen Schmerzen zusammen. Die Wache hörte nicht auf. Casandra schrie vor Schmerzen und krümmte sich. „Gut, genug“ Die Wache hörte auf. „Wo warst du heute Nacht?“ – „Das geht dich immer noch nichts an Lineha!“ Grade als sie den Befehl für die nächste Stufe geben wollte, fiel Lineha das Sigel auf Casandras Brust auf. Sie fauchte Casandra an: „Du hattest nicht das Recht dazu!“ Sie schickte die Kriegerinnen fort. Casandra stand unter Schmerzen auf und sagte mit einem leicht gequälten Lächeln im Gesicht: „Ich habe mir das Recht genommen! Es war unbeschreiblich schön, aber das wirst du nie verstehen, was wahre bedingungslose Liebe ist!“ Lineha trafen diese Worte tief, und sie setzte sich völlig perplex wieder an ihren Schreibtisch. Mit zitternder Stimme sagte sie: „Antarktika 1 meldet sich nicht mehr, fliege dort hin und schau was los ist. Nimm ihn gleich mit, ich kann seinen Anblick nicht länger ertragen. Los, geh mir aus den Augen! Jetzt!“ Casandra verlies Linehas Büro mit stolz erhobenem Haupt. Sie war Siegerin dieser Begegnung geblieben. Lineha wurde klar, dass sie Casandra nicht mehr auf ihre Seite ziehen konnte, und ihn jetzt auch nicht mehr für sich gewinnen konnte. Das schmerzte sie sehr und das erste Mal seit langem flossen Tränen über ihre Wangen.
 

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Zur selben Zeit verließen Malestra und ich das Archiv. Als ich plötzlich unter heftigen Schmerzen zusammen brach. Malestra kniete sich neben mich und hielt meinen Kopf. Verzweifelt fragte sie: „Jonas, was ist los mit dir?“ Sie hatte Angst und Sorge in ihrer Stimme. Ich richtete mich wieder auf und sagte: „Es geht wieder. Ich muss sofort zu Casandra, es stimmt was nicht mit ihr!“ Ich rannte los, die Schmerzen ließen langsam nach. Ich fand sie auf einer Bank vor dem Ratsgebäude. Ich setzte mich zu ihr und fragte sie besorgt, was man ihr angetan hatte. Casandra sagte: „Das ist ne Sache zwischen mir und Lineha. Es ist vorbei, mach dir keine Sorgen um mich. Mir ging es nie besser als jetzt. Woher weißt du was mir angetan wurde?“ „Ich spürte deine Schmerzen.“ Sie sagte: „Ich wusste nicht, dass es bei dir auch funktioniert mit dem Verschmelzen. Wir hatten zwar die Vermutung, dass es klappen könnte, waren uns aber nicht sicher, als deine Umwandlung beendet war. Ich merkte es auch erst im meinem Quartier, das es wohl doch dazu kam, als ich dein Seelen Sigel sah, über meinem Herzen. Ich wollte noch zu dir und dich auf die Folgen vorbereiten, aber da war es schon zu spät. Linehas Wachen erwarteten mich schon an meiner Tür und führten mich ab. Es tut mir leid, so solltest du nicht erfahren wie tief unsere Verbindung jetzt ist.“ Ich sagte: „Ist schon in Ordnung, ich bin immer für dich da.“ Ich wollte sie nicht auch noch verlieren, das hätte ich kein zweites Mal verkrafte. Der Verlust meiner Eltern war schon schlimm genug gewesen. Ich streichelte ihr sanft über die Wange und spürte, dass es Casandra besser ging. Sie umarmte mich und gab mir einen Kuss, dann sagte sie: „Wir müssen zu unserem Kraftwerk Antarktika 1, da stimmt etwas nicht. Wir haben seit gestern jede Verbindung zu ihnen verloren.“

Ich fragte sie: „Wo liegt das Kraftwerk?“ - „Am Südpol unseres Planeten. Wir nehmen einen Gleiter.“ Also gingen wir zum Raumdock der Raumfahrerkaste, wo auch schon ein Gleiter bereitstand. Wir setzten uns rein und Casandra loggte sich mit ihrem Interface ein. Nach einem kurzen Check der Systeme hoben wir ab Richtung Südpol. Ich wusste dank des Lernprograms, dass es sich um einen Fusionsreaktor handelte, dessen Energie halb Lesystra mit Strom versorgte. Dass der Strom in den Städten nicht ausfiel, war Notsystemen zu verdanken, die aus Impuls-Reaktoren bestanden. Diese konnte aber nicht lange den Energiehunger der Städte decken, also musste schnell gehandelt werden. Der Flug dauerte auch nicht lang, dann erreichten wir Antarktika 1. Es war eine ziemlich beeindruckende Anlage. Casandra funkte sie an - keine Antwort. Wir flogen näher ran und sahen den Grund, warum man uns nicht antwortete. Der Funkmast war vollkommen zerstört, und es leuchteten überall Warnleuchten auf dem Gelände. Wir landeten und Casandra zog ihre Waffe. „Nur zur Sicherheit“, saget sie. Dann sahen wir plötzlich eine schwarze Panterin wegrennen, die auch gleich das Feuer auf uns eröffnete. Wir konnten gerade noch hinter den Gleiter flüchten. Casandra schoss zurück, es gab einen heftigen Feuerwechsel zwischen beiden und Casandra traf sie dabei mehrmals, sie stand aber immer wieder auf und konnte sich schwer verwundet noch in ihren Gleiter schleppen mit dem sie uns entkam.

Casandra feuerte auf den Gleiter. Es war sinnlos, denn er war schon zu weit weg. Sie sagte: „Mist, sie ist uns entkommen! Ich hätte zu gerne gewusst, für wen sie arbeitet.“ Sie drückte mir ihre zweite Waffe in die Hand und sagte: „Falls es noch mehr von ihnen gibt schieße erst und stell dann Fragen.“ Wir gingen nun in das Kraftwerk. Ich schaute mich nervös um. Es sollte meiner Panterin nie mehr ein Leid zugefügt werden, lieber würde ich mich ihrer statt opfern. Jetzt standen wir vor dem Kontrollraum, der Türöffner der Schleuse war zerstört und es drangen Stimmen aus den Raum: „Bitte helft uns, wir kommen hier nicht raus! Es gibt eine Notöffnung unter der Konsole.“ Casandra riss die zerstörte Konsole runter und es kam ein Hebel zum Vorschein den sie zog. Die Tür öffnete sich einen Spalt und wir konnten sie aufschieben. Wir sahen drei Frauen: Sanara, eine Füchsin und Asanehra, eine Tigerin. Es war auch die Löwin Nordezia darunter, sie sagte mit Tränen in ihren Augen: „Wir konnten sie nicht einmal mehr warnen. Wir mussten zusehen wie sie einfach erfroren, den anderen Frauen ging es nicht besser.“

Ich konnte ihre Trauer spüren. Sie durchbohrte mein Herz wie ein Schwert. Es überwältigte mich, es waren zu viele Emotionen auf einmal, die über mich hereinbrachen. Ich brach zusammen und fiel in eine tiefe Ohnmacht. Man brachte mich sofort zur Krankenstation. Asanehra wurde bei mir gelassen. Sie war eine Tigerin und überwachte die Helium Kühlsystem, des Reaktors. Ich wälzte mich auf der Liege, schweißgebadet. Die Sperre von Malestra brach nun. Ich sah unheimliches Leid, sah die Epidemie und was sie den Männern antat. Über allem sah ich Lineha und wie sie das letzte Ratsoberhaupt umbrachte, um an die Macht zu kommen. Ich sah, wie sie alle Männer aus dem Rat und allen Führungspositionen verbannen lies und ihnen die Schuld dafür anlastete. Dann hörte ich noch mehrere Gespräche, die die Vermutung zuließen, dass Lineha etwas mit der Epidemie zu tun hatte. Zum Abschluss hörte ich Malestra.

Sie sagte mir: „Wache jetzt wieder auf. Du weißt nun alles, was Casandra und ich über Lineha wissen. Bewahre das Wissen für dich, denn du weißt nicht, wem du außer uns trauen kannst.“ Ich kam langsam zu mir. Asanehra saß die ganze Zeit neben mir, tupfte mir den Schweiß von der Stirn und hielt meine Hand. Sie war sichtlich erleichtert, als ich aufwachte.

Zur selben Zeit im Kontrollraum. Casandra fragte Nordezia was passiert sei. „wir haben grade Reaktor 2 und 5 heruntergefahren und die Männer öffneten sie, um in das Innere zu gelangen. Weil bei beiden der Plasmastrahl nicht mehr konstant war, wollten wir sie auf Ablagerungen im Inneren überprüfen, da schloss sich plötzlich das Notfallschott und wir hatten nur noch einseitige Video-Verbindung zum Reaktorraum. Als wir versuchten die Männer zu erreichen, hörten wir einen Schuss. Ich wollte raus um zusehen was los ist, aber die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Sanera versuchte weiter eine Verbindung zu bekommen, als wir eine Explosion hörten. Kurz darauf wurde der ganze Reaktorbereich mit flüssigem Helium überflutet, das aus den Vorratstanks der Kühlung für die Magnetspulen entwichen war. Wir konnte sie nicht einmal mehr waren.“ Sie brach wieder in Tränen aus. Casandra nahm sie in den Arm und versuchte sie zu trösten.

„Danke, es geht schon wieder. Wir mussten mit ansehen, wie sie alle jämmerlich erfroren sind. Nun hörten wir eine zweite Explosion und der Funk fiel auch aus. Wir konnten jetzt nicht einmal mehr Hilfe holen.“ „Gibt es vieleicht Videoaufnahmen?“, fragte Casandra. „ Ja, wir haben sie erst später gesehen. Ich kann sie dir zeigen.“ Sie gingen zu Sanara und diese spielte sie ab. Man sah, wie sich eine Schwarze Panterin an den Vorratstanks und am Funkmast zu schaffen machte. Sie brachte irgendetwas an. Für einen kurzen Augenblick sah man eine goldene Armschiene, an ihrem linken Arm. Casandra sagte zu Sanara: „Stopp! Kannst du mir das vergrößern? Ich will sehen, was da für Symbole drauf sind.“ „Ja, kann ich. Hoffe die Aufnahme ist gut genug dafür.“ Sie schaffte es und man konnte etwas erkennen. Casandra wurde zornig, als sie sah, was dort abgebildet war.

Wütend sagte sie: „Ich wusste, ich habe sie schon einmal gesehen. Es ist eine von Linehas Privatwachen. Sie steck also dahinter!“ In Gedanken schwor sie ihr Rache. Sanara und Nordezima konnten es erst nicht glauben, schließlich hatte Lineha so viel für Lesystra getan. Aber sie mussten nun einsehen das sie getäuscht wurden, wie alle anderen auch.
 

Anubis Atum Black

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Etwas später in Linehas Privatgemächern, es war grade Nacht über Miadora der Hauptstadt geworden, lag Lineha friedlich in ihren Bett und schlief tief und fest. Doch plötzlich, als hätte man ihr gerade einen Eimer Wasser ins Gesicht gekippt, stand Lineha senkrecht im Bett. Sie brauchte einen Moment um zu realisieren was los war, dann schlug sie genervt auf den laut piependen Kommunikator neben ihrem Bett. „WAS?“, schrie sie die Maschine an. „Lineha, entschuldige die späte Störung. Die Parca hat eine Verbindung zu uns aufgebaut.“ Ihre Laune änderte sich schlagartig. „Wunderbar, stellt sie sofort zu mir durch!“ Ein Piepen ertönte, dann sprach Lineha weiter: „Lineha hier, wer spricht?“ - „Ich bin‘s, Danielle. Ich wollte nur mitteilen, dass die Geburt von Lucina ein voller Erfolg war“, ertönte es aus dem Lautsprecher, „Mit ihrer Erlaubnis werden wir nun die Wachstumsbeschleunigung einleiten.“ - „Erlaubnis erteilt!“ Linehas Stimme klang hoch erfreut. „Vielen Dank. Parca Ende.“ Zufrieden grinsend ließ Lineha sich ins Bett zurück fallen.


Ich hatte mich gerade wieder gesammelt. Ich hatte entsetzliche Kopfschmerzen. Asanehra sagte sofort: „Der Göttin sei Dank, dir geht es wieder besser! Wir haben uns schon gesorgt, weil es dir immer schlechter zu gehen schien als du bewusstlos warst.“- „Es geht wieder so einigermaßen, aber mein Kopf. Ich habe starke Kopfschmerzen.“ – „Moment.“ Asanehra stand vom Stuhl auf und ging zum Medizin Schrank, dann kam sie wieder, mit einem stiftartigen Gebilde in ihrer Hand. Sie setzte es mir an die Halsschlag Ader an und ich hörte ein kurzes Zischen. „Das wird dir die Schmerzen gleich nehmen“, meinte sie und es wurde schon nach kurzer Zeit besser, bis sie ganz weg waren. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte sie. „Jonas“ – „Ach, du bist das von dem schon alle in Miadora reden. Wie ist es da wo du herkommst?“ Ich dachte einen Augenblick nach. „Ähnlich wie bei euch. Wir haben auch Seen, Flüsse, Meere, Wälder, große Städte und viele Tierarten. Aber die Menschen gehen nicht gerade gut mit der Natur um. Es werden ohne Rücksicht Rohstoffe gefördert. Es werden ganze Wälder aus Profitgier gerodet, um Platz für neue Siedlungen oder Plantagen zu schaffen. Du musst wissen, es gibt 6 Milliarden Menschen auf der Erde und es werden jeden Tag mehr.

Die Nahrung die produziert wird reicht auch nicht für alle, in machen Gebieten wird sogar schon um das Wasser gekämpft. Wir sind auch nicht annähernd so hoch entwickelt wir ihr. Wir sind nicht mal in der Lage unser Sonnensystem zu verlassen.“ – „Ich habe genug gehört, bitte höre auf. Das hört sich ja an, als ob die Erde kurz vor den Untergang steht!“ Ich sagte nur: „Ja, bei dem Wahnsinn, den ich mir jeden Tag so angeschaut habe auf der Erde, könntest du Recht haben. Wenn sich nicht bald was ändert, wird es wohl so weit kommen.“ – „Meinst du, es werden noch andere mit uns gehen, wenn wir wieder zur Erde fliegen?“ – „Ich glaube schon, dass es noch andere Menschen gibt, die gern hier neu anfangen wollen. Das mit der Umwandlung wird da wohl schwieriger.“ - „Wieso?“ – „Weil es viele geben wird, die das abschrecken wird. Aber jetzt mal was anderes, wo ist eigentlich Casandra?“ – „Sie ist im Kotrollraum.“ Sie zögerte etwas, gab sich aber dann doch einen Ruck. „Ich sah ein Seelensigel auf deiner Brust, ist es ihres?“ - „Ja, wir sind miteinander verschmolzen, wie ihr sagt.“ Plötzlich waren ihre Augen voller Neugier, und sie fragte mich: „Wie war es für dich?“ – „Es war ein wunderschönes Gefühl, welches kaum in Worte zu fassen ist.“ Sie hob ihr Oberteil welches sie an hatte und meinte nur sanft: „Du brauchst es mir nicht versuchen zu erklären. Ich weiß, wie wunderbar es ist.“ Ich sah auch bei ihr ein Siegel über ihrem Herzen. „Ich bin mit meinen Mann Nero auch auf diese Weise verbunden. Er arbeitet in einer Bergbausiedlung. Unser Sohn Nindor ist schon 12 Jahre alt.“ Dann wurde ihre Stimme wieder ernster und sie sagte: „Ich habe deine Gedanken gelesen als du bewusstlos warst. Wenn ihr wirklich Lineha stürzen wollt werdet ihr Hilfe brauchen. Mein Mann und ich haben uns mit einigen zusammengetan. Wir würden euch wirklich gerne unterstützen!“
Sie gab mir eine Armschiene und merkte an: „Wenn es an der Zeit ist, drücke die drei Kristalle hier, von hinten nach vorne. Es ist ein Langstreckenkommunikator. So wirst du uns erreichen. Und wende dich an die Reptilianer. Ihr werdet eine Armee brauchen. Es sind gut Kämpfer. Wenn du ihr Vertrauen gewinnst, werden sie euch treu folgen. Linehas Anhänger sind zahlreich, ihr werdet ohne all das keine Chance gegen sie haben!“ - „Was meinst du mit ‚ihr Vertrauen gewinnen‘?“ Sie lächelte nur. „Das wird dir gefallen. Du musst gegen eine ihrer Frauen zum Zweikampf antreten.“ Ich dachte mir: „Was soll mir daran Gefallen? die wird Kleinholz aus mir machen.“ – „Nein, wird sie nicht.“ Ich erschrak, besann mich aber dann wieder, dass sie wohl meine Gedanken las. „Sie wird versuchen, dir die Kleider vom Leib zu reißen. Du musst bei ihr dasselbe versuchen und versuchen, sie daran zu hindern. Wer als erstes hüllenlos ist, hat verloren.“ „Was soll das denn für ein merkwürdiger Zweikampf sein?“, fragte ich Asanehra neugierig. „Es ist vielmehr eine Prüfung, ob du mit der Schmach zurechtkommst, gegen eine Frau zu verlieren, bei der sie ganze Siedlung zugegen sein wird.“ - „Und wenn ich es schaffe sie zu entkleiden, was ist dann?“ – „So weit wird es nicht kommen, sie haben unheimlich schnelle Reflexe.

Es gibt da noch eine kleine Belohnung, wenn du würdig bist“ - „Was für eine?“ Sie lächelte. „Ich will dir doch nicht die ganze Überraschung verderben. Du solltest Casandra nichts sagen, sie wird davon nicht begeistert sein. Schleich dich einfach, wenn du wieder in Miadora bist, nachts raus und gehe zum Raumdock. Funke uns vorher an, mein Mann wird sich dann darum kümmern, dass ein Gleiter für dich bereit steht, mit der Flugroute im Bordcomputer.“

Casandra kam jetzt zu uns. „Ah, wie ich sehe hast du dich erholt. Gut, wir müssen sofort zu Malestra und ihr berichten, was hier vorgefallen ist. Nette Armschiene die du da trägst. Wo hast du sie her?“ „Von Asanehra, ist ein Abschiedsgeschenk.“ Sie schaute sie leicht grimmig an, sagte dann: „Gut, lass uns jetzt aufbrechen.“ Wir gingen, also verabschiedete ich mich noch von Asanehra. Am Gleiter fragte mich Casandra schnippisch: „Und, was war da zwischen euch?“ Ich lächelte und sagte: „Das kann ich dir nicht sagen.“ Jetzt war sie doch ein wenig angefressen. „Ich werde es schon noch aus dir rausbekommen.“ Ich merkte an: „Versuche es ruhig, einfach wird es nicht!“ Wir stiegen ein und sie machte sich flugbereit, dann hoben wir ab. Während des Fluges nach Miadora versuchte sie, Malestra zu erreichen.

Sie meldete sich, sagte aber sie sei nicht mehr in Miadora. Sie musste schell zu ihrer Bergbausiedlung, nach Carima. Dort habe es ein Unglück gegeben. Wir sollen ganz schnell zu ihr fliegen. Sie habe heraus gefunden, dass es kein Unglück war sondern Sabotage „Wo warst du überhaupt? Ich versuche dich schon seit Stunden zu erreichen!“ – „Bei Antarktika 1, da gab es auch Sabotage wie wir feststellten.“ Erschrocken fragte Malestra: „Was ist passiert?“ - „Das sage ich dir später, wenn wir bei dir sind.“ Casandra setzte jetzt Kurs auf Carima und beendete den Funk. Carima lag in einem ehemals vulkanisch aktiven Gebiet, das wusste ich durch das Lernprogramm. Der Boden dort war voll von Rohstoffen aller Art, hauptsächlich Metalle. Plötzlich ertönte es von Casandra: „Hab ich dich erwischt! Das lässt du mal schön bleiben!“ Ich musste wohl für einen Augenblick unachtsam gewesen sein und sie konnte in meine Gedanken vordringen. Ich fragte: „Was meinst du?“ - „Das weißt du ganz genau!“ - „Nein, was denn?“ – „Du willst zu den Reptilianer und da an ihrem Zweikampf teilnehmen.“ – „Ja, wieso?“ - „Tu nicht so unschuldig! Bin ich dir nicht genug?!“ Ich überlegte: „Was meint sie bloß damit? Sollte das mit der Belohnung zu tun haben?“ – „Ja, genau das ist es!“, sagte sie wieder ziemlich schnippisch. „Was soll das den für eine Belohnung sein?“ – „Das werde ich dir nicht verraten!“ Langsam wurde ich doch neugierig. Ich dachte mir: „Aber gut, dass kann noch warte“ und sagte: „Gut, Ich werde es sein lassen.“ Casandra sagte: „Ich behalte dich im Auge, mein Schatz!“

Wir waren mittlerweile in Carima angekommen und wurden schon von Malestra erwartet. Es war die Hölle los. Wir sahen Rettungsteams, die versuchten einen Zugang zu einem eingestürzten Stollen freizulegen. Wir gingen mit ihr in ihr Büro. Sie sagte: „Es ist furchtbar, es wurden 20 meiner besten Männer im Stollen verschüttet! Bisher gab es noch kein Lebenszeichen von ihnen, wir geben die Hoffnung aber nicht auf. Auch wenn sie gering ist…“ Sie zeigte uns ein Video. „Das habe ich gefunden, in der Überwachungsdatenbank.“
 

Anubis Atum Black

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Auf dem Video war eine Wölfin zu sehen, die mit einer Tasche in den Schacht ging. Als sie wieder rauskam hatte sie keine Tasche mehr dabei. Malestra vergrößerte einen Bildausschnitt und sagte: „Das ist interessant, was sie da am linken Arm trägt. Wieder eine Armschiene mit dem Siegel Linehas.“ Kurz darauf gab es mehrere heftige Explosionen und die Wölfin flog mit dem Gleiter davon. Malestra sagte: „Wir müssen Lineha das Handwerk legen, sofort! Bevor sie noch mehr Schaden anrichten kann!“ – „Bei mir war es dasselbe, auch eine von Linehas Privatwachen. Sie hat 8 Männer getötet. Wir konnten sie nicht mehr retten, da sie erfroren sind als der Helium-Vorratstank explodierte. Lass uns erst mal heraus finden was sie plant.“ Malestra sagte: „Ich glaube, da habe ich genau die richtige dafür. Es ist die Leopardin Lektra. Wir sind schon sehr lange befreundet. Sie ist Wache bei den Schlafgemächern Linehas. Sie schuldet mir noch ein paar Gefallen, ich werde sie gleich über den Holokommunikator kontaktieren.“
Als sie an mir vorbeiging um das Gerät zu holen, strich sie mir über die Wange und merkte an: „Wie ich sehe weißt du jetzt alles.“ - „Was meinst du damit, Malestra?“, fragte Casandra. „Ich habe ihm alles was wir über Lineha wissen mitgegeben als du dem Rat deinen Bericht vorgebracht hast.“ – „Das solltest du nicht! Deswegen ist er wohl auch in Antarktika zusammengebrochen. Wir fürchteten schon um sein Leben!“ – „Es tut mir leid, dass du das alles sehen musstest“, sagte Casandra, „Das hätte ich dir lieber erspart.“ – „Ich habe es ja überlebt, mach dir deswegen keine Sorgen. Etwas an Linehas Verhalten kam mir schon bei unserer Ankunft seltsam vor, irgendwas an ihr machte mich misstrauisch. Ich merke so was schnell, wenn jemand keine ehrlichen Motive hat.“ – „Gut, dann wirst du verstehen, dass wir was gegen sie tun müssen.“
Malestra hatte den Holokommunikator jetzt aufgebaut und stellte eine Verbindung her. Erst kam nur Ton. „Wer ist da?“ – „Malestra!“ –„ Schön, dass du dich auch mal wieder meldest!“ – „Ach, du weißt doch wie viel Arbeit die Verwaltung einer Bergbausiedlung ist. Und dann noch der Rat...“ – „Lass mich mal raten, du willst nicht zufällig nen Gefallen einlösen?“ – „Ja, das will ich.“

Jetzt kam auch ein Bild. Ich sah eine ziemlich attraktive Leopardin, obendrein war sie nackt. Mir fiel die Kinnlade runter und ich malte mir schon aus, was ich alles mit ihr anstellen würde. Das entging auch Casandra nicht. Sie machte mir die Kinnlade mit ihrer Hand wieder zu und sagte nur: „Jetzt reis dich mal zusammen!“ Ich konnte meinen Blick aber nicht von Lektra abwenden. Malestra betrachtete das Spielchen amüsiert. Casandra knurrte Lektra an: „Würde es dir was ausmachen, dir etwas anzuziehen!? Der sabbert hier schon alles voll!“ – „Wieso? Er soll ruhig sehen, was er verpasst.“ Das war nicht die Antwort, die Casandra erwartet hat. Sie warf Lektra und mir einen giftigen Blick zu und schmollte erst einmal. Ich dachte: „Wenn Blicke töten könnten wärst du jetzt tausend Tode gestorben. Ich sollte mich mal zusammenreißen, ihr zuliebe.“ Ich versuchte mich also zu beherrschen, was bei diesem Anblick nicht leicht war.
Malestra sagte nun: „Gut Lektra, kommen wir zur Sache.“ Ich hatte meinen Spaß, von Casandra kam nur ein „Grrrr“. „Gut, was brauchst du?“ – „Ein paar Infos über Lineha. Was sie vor hat, mit wem sie spricht...“ Da kam es: „Moment, ich habe da heute Nacht was Interessantes mitgehört. Ich habe es aufgezeichnet, auf meinen Kommunikator. Das dürfte euch interessieren. Es ist ein Gespräch zwischen Danielle von der Parca und Lineha.“ Sie spielte uns die Aufnahme vor.
Es war nicht gut, was wir da zu hören bekamen und machte uns bewusst, dass es bald zu spät sein könnte, etwas zu unternehmen. Nach der Aufzeichnung sagte Malestra zu Lektra: „Danke dir! Kannst du sie weiter für uns beobachten und belauschen?“ Lektra sagte: „Ja, kann ich, aber ich werde dafür einen Gefallen einfordern.“ - „Was für einen?“ – „Das werde ich dir zur gegebenen Zeit sagen.“ – „Ok, alles was du willst.“ Dann legte sie auf.

Casandra ergriff jetzt das Wort: „Ich wusste, dass da was nicht stimmte als mir Lineha nicht sagen wollte wo sie die Parca hingeschickt hat.“ Malestra merkte an: „Dass es sowas ist, das hätte ich nicht geglaubt. Wir müssen dafür sorgen, dass sie damit nicht durchkommt.“ Wir waren uns alle einig, erst einmal Stillschweigen darüber zu behalten. Dann ging die Tür vom Büro auf und es kam ein Tiger rein. Es war Nero, Asanehras Mann. Malestra fragte Nero was los sei. „Wir haben Überlebte gefunden, es ist uns gelungen in den vorderen Teil vorzudringen.“ - „Wie viele sind es?“ - „Es sind 12 Männer. Die anderen konnten wir nicht mehr lebend bergen.“ Malestra war erleichtert und sagte: „Wenigstens konnte wir 12 retten. Bring sie erst mal ins Krankenrevier und wenn alles in Ordnung ist gebe deinen Leuten erst mal frei. Wir müssen das Bergwerk erstmal schließen und überprüfen, ob die anderen Schächte sicher sind.“ – „Ok, Malestra, mache ich.“ – „Und ihr beiden fliegt jetzt erst einmal nach Miadora zurück, damit Lineha keinen Verdacht schöpft.“ Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg zurück nach Miadora.

So nun ich hoffe sie gefällt euch bis jetzt, da ich Legastheniker bin, habe ich sie von einen Beatleser Korrigieren lassen.

Wir haben auch noch Satzzeichen und Betonungen eingefügt, im Moment habe ich allerdings einen Hänger, was das weiter schreiben angeht aber das kommt hoffentlich wieder.^^
 
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