Butch's "Kurzgeschichten auf Zuruf" -Thread

Butch

Küchen-Bully
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Moinsen alleman!
Ich feile momentan etwas an meinem Schreibstil.
Und als Training biete ich freie Commis fuer Kurzgeschichten an. Quasi auf Zuruf. Wer auch seine eigene Kurzgeschichte haben will: meldet euch per PM oder Skype.
Als Beispiel poste ich hier mal ne Story, die ich fuer Wildcatfox und Yuu gemacht hab. Natuerlich mit ihrem Einverstaendnis.


"Radio Catfox"

Yuu das Wolfsmaedchen lag auf dem Ruecken in ihrem Bett, und blickte
vertraeumt an die Zimmerdecke. Sie setzte sich auf und blickte zum
Radio. "Noch 3 Minuten, bis Catfox wieder sendet." dachte sie sich.
Sie lehnte sich wieder zurueck und liess die Gedanken schweifen.
"Wer war dieser Catfox?!" Sie hatte seiner Sendung schon sehr oft
zugehoert, und jedesmal, war es fuer sie so etwas wie ein magischer
Moment gewesen. Ein ums andere mal hatte "Wildcatfox", wie er sich
im Aether nannte, ihre Stimmung, und ihren Musikgeschmack
haargenau getroffen.

Zur vollen Stunde wurde ihre Geduld belohnt. Wildcatfox uebernahm
das Sendepult von seinem Vorgaenger und sorgte sogleich fuer
stimmungsvolle Musik. Sie hatten sich nie persoenlich
kennengelernt, und doch war es fuer Yuu so, als ob ein unsichtbares
Band zwischen ihnen existierte. Sie hatte ihm mehrere Mails
geschrieben, ohne jemals Antwort von "Wildcatfox" zu bekommen.
Doch sie war ihm nicht boese, im Gegenteil. Sicher hatte er noch mehr
Bewunderer, und Fanmails waren alltaeglich fuer ihn.

Doch zur Halbzeit seiner Sendung sollte sich das alles aendern.
"Der naechste Track ist fuer eine gute Freundin von mir.", hoerte sie
Wildcatfox sagen. "Wer mag das sein?!" dachte Yuu. "Ein Lied nur fuer
Yuu, meinen treuen Fan, und langjaehrigen Zuhoerer." Sie fuhr hoch!
"Hatte er wirklich ihren Namen genannt?" Yuus Herz machte einen Satz
und schlug ihr bis zum Hals!

Die ersten Takte des Liedes erklangen; und obwohl sie weit voneinander
getrennt waren, gaben sich beide der Musik hin. Yuu blickte aus dem
Fenster an den Himmel " Wildcatfox, ich danke Dir." Sie schloss die
Augen. Und an einem anderen Ort in seinem Studio musste "Wildcatfox",
der DJ an seinen Fan denken. Auch seine Gedanken begannen zu
wandern.

Und gemeinsam, wenn auch unendlich weit voneinander getrennt, gaben
sich beide der Musik hin...


Inspired by WildCatFox and Yuu..
 
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Opiumkatze

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Jep, allerdings. Da hat sie recht... aber für mich nicht so angenehm zu lesen, weil ich Sätze mit 40+ Wörtern gewohnt bin.
 

Takeru

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mew ich find sie auch spitze xD suupi hammer geil die kurzgeschicht weiter soo!!!!
 

DrTreax

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die gesichte ist ja mal hammer geworden da kenn einer echt gut schreiben weiter so
 

Mitch

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Awwww...das ist eine Schön Geschichte und, finde es interessant und es liest sich auch sehr gut finde ich :3
 

Butch

Küchen-Bully
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Moin, moin!
Erstmal danke fuer die Blumen!
Euren Posts nach zu urteilen, scheine ich ja auf dem richtigen Weg zu sein.
Hier nun mein letztes Werk. Veroeffentlichung erfolgt wie immer mit Einverstaendnis des Auftraggebers.

"Sick Days"

Takeru hatte den halben Vormittag reglos in der Box gelegen. Doch vor etwa einer Stunde war er wieder
munter geworden. Er hob den Kopf und sah wie ein Mensch im Gang hinter der Gittertuer an seiner Box
vorbeiging. Takeru winselte leise. Der Mensch drehte um, und kam zurueck, um sich vor Takerus Box
hinzuknien.
Takerus gelbgluehende Augen blickten den Menschen durch die Gitterstaebe an."Du hast uns ganz
schoen Kopfzerbrechen bereitet, mit deiner Eskapade, Wolf." Takeru drehte den Kopf zur Seite und
schloss die Augen- er war muede. Die feuerrote Maehne fiel ueber sein Wolfsgesicht, als er sich in der
Box zusammenkringelte, und dem Tierpfleger den Ruecken zu drehte.
Am naechsten Morgen war Takeru schon wach, als das Licht in der Baracke anging. Er hatte seinen Napf
leergefressen, und stand, den Blick fest auf die Tuer gerichtet, in seiner Box. Der Verband, den er um die
Huefte getragen hatte, lag in seiner Box. Er hatte ihn in der Nacht abgestreift. Eine grosse Narbe, quer
ueber den rechten Hinterlauf war zu erkennen- sie war noch nicht sehr alt. Wie er sich seine Verletzung
zugezogen hatte, daran hatte er keine Erinnerung. Takeru humpelte zum Gitter und spaehte in den Gang
hinaus. Der Pfleger war gerade auf dem weg zu seiner Box. Davor angekommen kniete der Mensch sich
hin, oeffnete den Verschluss der Gittertuer und tauschte Takerus Futter- und Wassernapf gegen Volle aus.
"Na, wenigstens ist dein Appetit wieder zurueck." Er hob den Verband auf und steckte den Mull ein.
Der Pfleger schloss die Tuer wieder und verliess die Baracke.
Im Laufe des Vormittags schaute sich ein Tierarzt noch einmal Takerus Verletzung an und lobte den
Heilungsfortschritt. Nun erfuhr Takeru auch, dass er einen Zusammenstoss mit einem Auto gehabt hatte,
und dass ihm die Tieraerzte in einer Notoperation eine Niere entfernen mussten. Wie er nun mit nur einer
Niere zurechtkam sollten die naechsten Tage zeigen- das Nehmen von Kot- und Urinproben wurde
angeordnet. Nach einer weiteren Woche durfte Takeru zum ersten Mal aus seiner Box in den umzaeunten
Hinterhof der Baracke, um sich ein wenig die Pfoten zu vertreten. Zwei Wochen spaeter wurden Takeru,
dem Wolf mit der roten Straehne, in einer weiteren OP die Klammern aus der Wunde entfernt. Das Fell
seines Hinterlaufs war ebenfalls beinah vollstaendig zurueckgewachsen so, dass die Narbe auf dem
Hinterlauf fast nicht mehr zu sehen war.Takerus Genesung schritt gut voran, und so wurde der Auslauf im
Gehege hinter der Baracke zu einer alltaeglichen Abwechslung fuer ihn.
Weitere 14 Tage gingen ins Land und Takeru fand zu alter Kraft zurueck. Schon bald konnte er seine
rechte Hinterpfote wieder voll belasten. Die Zeit wieder in den Wald zurueckzukehren kam fuer Takeru
immer naeher.
Und eines Tages war es soweit, Takeru wurde in eine Box verladen, und einem Pick up zurueck in den
Wald gefahren. Auf einer Lichtung hielt der Pick up an, Takerus Transportbox wurde abgeladen und
geoeffnet. Takeru schlich geduckt durch die geoeffnete Gittertuer und hielt pruefend die Schnauze in den
Wind. Etwas schien seine Aufmerksamkeit geweckt zu haben und er sprang in langen Saetzen auf den
gegenueber liegenden Waldrand zu. Ein zweiter Wolf erschien am anderen Ende der Lichtung und Takeru
hielt genau darauf zu. Der andere Wolf trug, ebenso wie Takeru, eine leuchtend rote Maehne zwischen den
Ohren und den Nacken hinunter. Es war Yuu, seine Schwester!

Nach einer kurzen Begruessung verschwanden sie gemeinsam, Seite an Seite im Wald. Endlich wieder
vereint!
ENDE

Die Aktion laeuft aber weiterhin.
Bei Interesse, Ihr wisst ja- einfach melden!
Gruss, der Butch
 
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Butch

Küchen-Bully
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4 Nov 2010
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Und wieder eine Auftragsarbeit.
Dieses Mal im Rahmen meines ersten Arttrades- endlich hats geklappt!
*freu*

Fur& Racefuel


"Verdammt, schonwieder die Kerzen!"
fluchte sie und warf den Zuendkerzenschluessel in die
Ecke der Werkstatt. Sie blies eine blonde Straehne aus ihrem Katzengesicht und
schlich rueber zum Teileregal um eine Packung Zuendkerzen vom obersten
Brett zu greifen. Unterwegs klaubte sie den weggeworfenen Kerzenschluessel wieder
vom Werkstattboden auf. Zurueck beim Wagen machte sie sich daran, den Nissan
seiner sechs alten, beinah vollkommen heruntergebrannten Zuendkerzen zu berauben
und sie durch neue Exemplare zu ersetzen.
"Wenn der Skyline weiter in diesem Tempo die Kerzen frisst, brauche
ich nen Zweitjob; als ob das Benzin allein nicht schon teuer genug waere."
murmelte Mecha waehrend sie die Ansaugbruecke zurueck an ihren angestammten
Platz im Motorraum des GT-R setzte und die Muttern festzog.

In der Tat hatte der Skyline ihr, seit sie ihn vor knapp einem Jahr gekauft
hatte, viel Kopfzerbrechen bereitet. Die Allradlenkung mit ihren Steuergeraeten und der
Hydraulik war ein Sorgenkind gewesen, ebenso die Auspuffanlage, der durch die
schweren Schalldaempfer staendig die Gummimuffen rissen. Gottseidank hatte sie vor
knapp drei Monaten einen superleichten Titan-Rennendtopf zu einem absoluten
Schnapperpreis erworben. Somit war das Problem mit dem Abgastrakt geloest.
Blieben noch die Lenkung und die Zuendkerzen. Diese sollten sich aber erledigen,
sobald das neue Steuergeraet mit der Post kaeme. In dem Moment klingelte vorne in der
Werkstatt die Glocke auf dem Tresen.
"Wer will so spaet am Freitag noch was von uns- die Kundenwagen sind doch
alle raus?!"
wunderte Mecha sich. Im Vorraum stand ein Retrievernanthro vom Paketdienst, in den
Pfoten ein graues Paeckchen. Mecha nahm das Paket an, es war an sie adressiert, und
oeffnete es. Der Inhalt war eine kleine Metallbox, der ein Kabelbaum aus der Seite ragte.
Sie laechelte verstohlen.
"Heuteabend bist du faellig, Lion."
Flink eilte sie zurueck in die Werkstatt und verschwand im Beifahrerfussraum ihres Nissan
um das Steuergeraet, das sie so sehnlichst erwartet hatte, anzuschliessen. Minuten
spaeter erklang ein bedrohliches, kehliges Knurren in der Werkstatt- Mecha hatte ihrem
Nissan wieder Leben eingehaucht.
Sie schloss die Motorhaube, sicherte die Schnellverschluesse und ging sich umziehen,
waehrend der Nissan mit einem an- und abschwellendem Leerlauf warm lief und seinem
heutigen Einsatz entgegensah.

Etwas spaeter verliess der Nissan im Dunkeln den Werkstatthof und roehrte in
langsamer Fahrt in richtung des Vororte davon. Die rote
Unterbodenbeleuchtung spiegelte sich in der regennassen Strasse. Nach knapp
einer halben Stunde Fahrt hatte sie den alten Gueterbahnhof mit der vierspurigen
Ausfallstrasse, die das Gelaende in zwei Haelften teilte, erreicht. Sie bog an der
Suedausfahrt des Bahnhofs rechts ab um auf das Gelaende zu kommen. Hier, an dieser
Ampel, wuerde spaeter das Ziel sein, wie an jedem Wochenende. Noch war die
Strassenkreuzung verwaist- in etwa einer Stunde wuerde hier eine Menge Schaulustige
stehen. Sie lies den Nissan langsam durch den Staub zwischen den Gleisen rollen.
Nachdem sie um eine Reihe abgestellter Gueterwaggon herum war, konnte Mecha
endlich den vertrauten roten Schimmer sehen, der von den Gebaeudewaenden der
Nordausfahrt wiederschien.
"Ist ja doch jemand da am Freitagabend- dann muss ich wenigstens nicht gegen die Uhr
fahren"
atmete sie auf. Der Nissan naeherte sich der zweireihigen Fahrzeugschlange, und als sie
sich mit ihrem GT-R in der linken Reihe eingeordnet hatte, tauchten die Rueckleuchten der
Fahrzeuge voraus den Innenraum des Skyline und auch Mechas Katzengesicht in ein
geisterhaftes rot.

Langsam und stockend bewegte sich die Fahrzeugkolonne auf die Nordausfahrt des
Gueterbahnhofs zu, jedes Aufschliessen vom Klang aufheulender Motoren und quietschender
Reifen begleitet. Nach Mecha hatten sich keine weiteren Racer mehr der Fahrzeugschlange
angeschlossen. Sie sass in ihrem Schalensitz und sog die Eindruecke ein, die durch das
geoeffnete Fahrerfenster hereinkamen. Das an- und abschwellende Stakkato des 6-Zylinder
Turbomotors im Leerlauf unter der Motorhaube des Nissan, das im Minutentakt ertoenende
Crescendo startender Fahrzeuge die sich, auf dem Weg die Meile zur Ampel hinunter, die
allwoechentliche Schlacht lieferten, wer das schnellere Auto besitzt; und den penetranten
aber suechtig machenden Geruch von Rennbenzin, verbranntem Gummi und heissem Metall.
Irgendwo weiter vorne in der Fahrzeugschlange wummerte der Bass einer Musikanlage.
Offensichtlich brachte sich ein anderer Anthro fuer sein Rennen in die richtige Stimmung.
Eine seltsam angespannte Ruhe lag ueber der Reihe der Wartenden. Mecha blickte auf ihr
Armaturenbrett und kontrollierte die Anzeigen:
"Oeldruck und Wassertemperatur in Ordnung"
Die Nadel des Ladedruckinstruments fuer den Turbo zitterte um den Nullbereich.
"Perfekt, keine Warnleuchten, die Werte im Normalbereich."
dachte Mecha, zufrieden mit den Vitalfunktionen ihres GT-R.
"Wenn jetzt noch dieser Loewe auftauchen wuerde, waere mein Freitagabend perfekt"

Kaum hatte sie den Gedanken aus ihrem Kopf verscheucht, da fiel ihr Blick auf den Innenspiegel.
Hinter sich erkannte Mecha in einiger Entfernung die verraeterischen 4 Scheinwerfer, deren
Anordnung das Fahrzeug aus tausenden Baugleichen herausstechen liessen- es war der
Mustang Fastback von Lion, ihrem Erzrivalen, auf den sie schon den ganzen Abend
gewartet hatte! Sofort stieg in ihr die Erinnerung an ihr letztes Aufeinandertreffen vor
einem Monat hoch. Damals hatte Lion sie, aufgrund eines Defekts an ihrem GT-R, um
Laengen geschlagen! Ihr altes Steuergeraet hatte bei diesem Rennen den Dienst quittiert
und den Nissan beinah unhaltbar in die Leitplanke der Strecke geschickt.
Nur Mechas katzenhafte Reflexe hatten Schlimmeres verhindert. Trotzdem sass
die Schmach tief bei ihr. Und der Gedanke an die Wiederholung des Rennens hatte sie
seit diesem Tag angetrieben. Nun sollte sie also ihre Chance bekommen.
Die Kolonne ruckte eine Fahrzeuglaenge vor, und als Mecha den Nissan langsam vor rollen
lies, reihte der Mustang von Lion sich rechts neben ihr in die Menge der Wartenden ein.
Sie oeffnete den Hosentraegergurt und stieg aus ihrem GT-R um bei ihrem Widersacher
mit ausgefahrener Zeigefingerkralle an die Seitenscheibe zu klopfen. Lion oeffnete das
Fenster und schaute ihr ins Gesicht.
"Na, Mietz- bereit fuer die naechste Packung?"
Lion grinste sie unverhohlen mit seinen Reisszaehnen an.
Innerlich begann Mecha zu kochen- wie sicher sich diese versnobte Grosskatze ihres
erneuten Sieges war! Doch sie besann sich und erwiederte ungeruehrt und gelangweilt:
"Tja, deinen Sieg hast du nur einer Panne zu verdanken. Die ist jetzt behoben, und nun
kann ich nur hoffen, dass du dich nicht auf deinen Lorbeeren von vor einem Monat
ausgeruht hast mein Lieber, denn ich war in den letzten vier Wochen nicht untaetig."
Mecha hob die Kopf, wandte sich ab, und stolzierte erhobenen Schwanzes zurueck zu
ihrem Nissan. Zurueck blieb der Loewenathro in seinem Mustang mit dem buchstaeblichen
Fragezeichen im Gesicht!

In der folgenden halben Stunde bewegte sich die Schlange weiter schrittweise vorwaerts.
Ein Fahrzeugpaar nach dem anderen verliess den Vorstart, um nach dem Burnout mit
auf Temperatur gebrachten Reifen optimal vom Start weg zu kommen.Hinter Lion und Mecha
hatten sich keine weiteren Autos mehr eingereiht, und so bildeten die Zwei das Ende der
Schlange und somit das letzte Rennen der Nacht. Mecha wurde klar, dass Aller Augen
auf ihrem Run liegen wuerde, da Jeder, der schon gefahren war an der Ziellinie auf sie
warten wuerde, um zu erfahren wie dieses Rennen zwischen Lion und ihr ausginge.
Bei dem Gedanken stellten sich ihre roten Nackenhaare auf- sie durfte einfach nicht
versagen!
"Denke positiv- alles, was beim letzten Mal schiefgegangen ist,
hast du in Ordnung gebracht."
rief Mecha sich selbst zur Ordnung.
"Dieser Loewe mit seinem vorsintflutlichen Vergaser-V8 muss doch zu knacken sein!"
Vor den Beiden verliessen die vorletzten 2 Wagen mit einem Urschrei aus den Tiefen
ihrer metallnen Eingeweide die Startlinie. Schwer hing der Geruch von Gummiabrieb
und hochoktanigem Rennsprit in der Luft. Nun lag es also an ihnen beiden, diesem
Freitagabend ein wuerdiges Finale zu spendieren.

Der Huskyanthro auf der Verkehrsinsel in der Mitte der Strasse winkte Mecha und Lion
in die Waterbox um die Reifen aufzuwaermen. Mecha durchfuhr die Waterbox ohne
Burnout- sie musste sich auf die Traktion des Allradantriebs ihres Nissan verlassen.
Lion jedoch nutzte diese Gelegenheit zu einem letzten Einschuechterungsversuch.
Mit getretener Bremse liess er den V8 bis in den Begrenzer drehen um die Reifen
auf Temperatur zu bekommen; aber natuerlich auch, um Mecha noch einmal die
Leistung seines Achtzylinders vor augen zu fuehren.
Mecha jedoch hatte so ueberhaupt keine Augen fuer das Gebahren des
Loewenanthros. Sie zurrte noch einmal die oberen Hosentraegergurte fester und
flipte den kleinen Kippschalter in der Mittelkonsole ihres Nissan, der den Tuning-
chip auf der Platine ihres neuen Steuergeraetes aktivierte, auf "on".
"Hoffentlich bist du dein Geld wert"
schickte Mecha ein Stossgebet gen Himmel. Da hob der Husky auch schon die
Pfoten ueber den Kopf. Mecha umfasste das Sportlenkrad mit der Rechten und griff
mit der linken Pfote zum Schalthebel um den ersten Gang einzulegen. Sie blickte
kurz auf um nach dem Mustang zu schauen. Sie fing Lions Blick auf, der im selben
Moment aus dem Seitenfenster zum Starter blickte. Verflogen war der ueberhebliche
Gesichtsausdruck im Gesicht des Loewen- stattdessen konnte man ihm die
Anspannung ansehen.
Der Husky liess die Pfoten fallen, und im selben Augenblick schossen der Nissan
und der Mustang von der Startlinie weg. Trotz des Allradantriebs ihres Skylines
hatte Mecha Probleme die Kraft ihres Turbos in Vortrieb umzusetzen. Sie kaempfte
mit dem Wheelspin waehrend Lion mit seinem Mustang das gewaltige Drehmoment
des Cleveland-Smallblocks mit nur 2 Raedern spielerisch auf den Asphalt zu bringen
schien. Mecha fluchte auf den Tuningchip, so eine Fehlinvestition hatte sie selten
getaetigt. Waehrend Lion bereits eine Wagenlaenge Vorsprung hatte, kaempfte
Mecha hinter ihm mit den Einfluessen des Turbos auf die Lenkung. Die schiere Kraft
des Sechszylinders riss ihr bei jedem Gasstoss beinah das Volant aus den Pfoten,
und so war sie auf den ersten Metern mehr mit dem Wagen, als mit ihrem Gegner
beschaeftigt. Nach dem zweiten Gangwechsel stabilisierte der Nissan sich etwas und
Mecha begann Boden auf den Mustang gut zu machen.
"Vielleicht hab ich dem Chip doch Unrecht getan."
schoss es Mecha durch den Kopf.
Sie hatte grad in den vierten Gang geschaltet da begann der Turbolader sein
Laufgeraeusch zu veraendern. Ploetzlich schien es Mecha, als ob sie eine Turbine unter
der Haube haette. Das charakteristische Zischen des Laders verstummte und stattdessen
erklang ein markerschuetterndes Jaulen, das dem eines Jettriebwerks aehnlich war!
Zuerst glaubte sie an einen erneuten Defekt, doch der Vortrieb des Skyline war noch immer
ungebrochen- nein, er zog sogar noch mehr als sonst. Sie hatte grade mit Lion gleich
gezogen, da signalisierte ihr der rote Schaltblitz im Drehzahlmesser, dass es zeit fuer den
naechsten Gang war. Ohne den Fuss auch nur einen Milimeter vom Gas zu lupfen drosch
Mecha den fuenften Gang rein, und wieder presste die Beschleunigung sie in den
Schalensitz, dass sie ihren Wagen gar nicht wiedererkannte. Lion hatte sie inzwischen
ueberholt und auch er hatte das Schauspiel, das der Nissan da lieferte fassungslos
beobachtet. Lion blieb nichts anderes uebrig, als Vollgas zu geben, und zu hoffen, dass der
V8 oben rum nicht dicht machte. Er begann wieder aufzuholen. Und als beide erneut auf
gleicher Hoehe waren, hatte Lion seinen Mustang im letzten Gang voll ausgedreht.
Mecha dagegen hatte in ihrem Nissan ein Sechsganggetriebe verbaut jedoch hatte sie den
sechsten nie benutzen koennen, da die Strecke immer zu kurz war um bis in den letzten
Gang zu schalten. Nun jedoch schaute sie zu Lion in seinem Mustang herueber, grinste den
Loewen frech an und dampfte nach einem Moment wie vom Gummiband gezogen davon.
Im Spiegel konnte Mecha sich noch einen Moment ueber das entgeisterte Gesicht des Loewen
freuen, bevor sie wieder auf die Strasse schaute, um fest zu stellen, dass sie in genau diesem
Moment die Ziellinie kreuzte!
"Gewonnen"
schoss es ihr durch den Kopf.
"Du hast tatsaechlich gewonnen!"
Mecha bremste den GT-R ab und stellte den Wagen etwa hundert Meter hinter dem Ziel quer
auf die Fahrbahn. Sie stieg aus und sah, dass die Zuschauer, die den Zieleinlauf verfolgt hatten,
nun alle auf sie zu gerannt kamen. Lion hatte inzwischen auch gebremst und liess den Ford
kurz vor Mechas Fuessen stoppen. Er stieg aus und nickte anerkennend.
"Nicht schlecht Tikal, hast du dem Japsen mal Beine gemacht?!"
Mecha laechelte
"Fuer dich hat es gereicht, Lion."
Er umarmte sie freundschaftlich.
Als von beiden langsam die Anspannung des Rennens abfiel wandten sie sich gemeinsam der
applaudierenden Menge der Fans zu.


Ende
 

Takeru

Guest
Man einfach genial!!! Ich liebe deine Geschichten. So locker, flockig zu lesen. Respekt.
 

Schwarzmoor

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12 Jan 2011
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Lässt sich sehr gut lesen :) und der Inhalt ist auch gut. :D Mach weiter so Butch.
 

Butch

Küchen-Bully
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Servus, ich stell mal mein neuestes Werk rein, woran ich bis gesternnacht gesessen habe- nochmal danke fuer die Geduld, Ti.;)
Wieder ein Beitrag zu einem neuen Arttrade.

6th Battle


Es war nach Mitternacht und die Strassen
schienen wie leergefegt, als Jaz ihr Haus verliess
und sich auf den Weg nach Downtown machte.
Sie war erst vor einer Stunde aufgestanden, so
wie die gesamte letzte Woche. Ueberhaupt hatte
sie seit mehreren Wochen kein Tageslicht mehr
gesehen. Doch dieses Gespenst, dem sie
nachjagte zwang ihr diesen Tagesrhytmus auf.
Wann immer moeglich trieb es Jaz hinaus in die
Kneipen und Clubs im
Stadtzentrum dieses Molochs, das sich Detroit
nannte. Hier hatte die Cagefight-Bewegung ihren
Ursprung und ihre Basis. Viele Anthros waren in den
letzten Monaten nach Detroit umgesiedelt um beim
Aufbau dieses illegalen aber hoechst lukrativen Sports
dabei zu sein. Und durch die Notwendigkeit diese
Kaempfe im Stillen heimlich in den Hinterzimmern
der Kneipen und Spelunken, teilweise sogar in
stillgelegten Fabrikhallen und leerstehenden Haeusern
stattfinden zu lassen, war eine Verbindung zum
Verbrechen entstanden, sie nicht mehr loesbar
schien. Syndikate und Verbrecherbanden stellten
Locations fuer die Fights und die Mafia hatte die Finger
im gesamten Wettgeschaeft. All dies jedoch war nicht
der Grund, dafuer, dass Jaz an den Kaempfen teilnahm.
Seit sie damals in ihrem Dojo diesen Wolfanthro
getroffen hatte, der ihr von den Kaempfen, den vielen
verschiedenen Teilnehmern und den Fans erzaehlt hatte,
war sie auf der Suche nach ihrem Platz in diesem Zirkus.
Und sie wollte diesen geheimnisvollen Wolf mit den
bernsteinfarbenen Augen wiedersehen...

Heuteabend war Jaz also mal wieder unterwegs um in
einem neuen Club nach ihrem Phantom zu suchen.
Ein neuer Club bedeutete immer, dass sie sich vorsichtig
verhalten musste. Die 5 Turniere in ihren Stammclubs, die
sie bisher gewonnen hatte, konnten nicht darueber hinweg
taeuschen, dass ein neuer Club stets andere Gefahren in
Form von unbekannten Gegnern mit sich brachte. Doch
ihr Kontakt, der ihr die Adresse besorgt hatte, hatte
bestaetigt, das ihr Wolf regelmaessig in diesem Club Kaempfe
bestritt und gewann.
Ausserdem war Jaz, die schwarz weisse Hyaene mit der gruen
gestraehnten Maehne, heute nur Zuschauer. Sie wollte sich erst
einmal ein Bild von der Situation im Club machen.

Als sie durch die leere Trashalley lief, die zum Lieferanteneingang
der von ihr gesuchten Adresse fuehrte, fiel ihr ein allzu bekanntes
Hundegesicht auf, das aus genau der Hintertuer schaute, auf die sie
zuhielt.
"Hey, Frank, du alter Sack!"
Der Pitbullanthro schaute auf- seine Miene erhellte sich als er Jaz
erkannte.
"Jaz! Was weht dich denn hier her?! Wieder auf der Suche nach dem
Kick?"
Jaz rutschte den Handlauf des Kellerabgangs hinunter und kam vor
Frank zum stehen.
"Heute nicht, ich bin zur Abwechslung nur zum zugucken hier.
Sag mal, weiss Louie, was du hier treibst? Ich glaube er waere nicht
erbaut, wenn er wuesste, das sein Tuersteher woanders einen
Nebenjob hat."
Der Pit wurde nervoes.
"Du willst mich doch wohl nicht beim Don verpetzen, Jaz?!"
Die Hyaene schaute gespielt gelangweilt auf ihre Vorderpfoten.
"Naja, Frank- ich kann dicht halten. Aber es kommt darauf an, was dir
mein Schweigen wert ist."
Frank knirschte mit den Zaehnen.
"Verdammt, Jazmin! Was immer du willst, ich hab keinen Bock auf
die Schlaeger von Louie- nicht schon wieder..."
Jaz legte den Kopf schief und pustete eine gruene Straehne aus ihrem
Gesicht.
"Ich suche einen Wolf. Dunkelgrau, gelbe Augen, Kreuztattoo auf dem
Ruecken. Schonmal gesehen?"
Der Tuersteher bekam einen seltsamen Blick.
"Sam. Was willst du denn von dem, Jaz?!"
Jaz funkelte Frank an.
"Das geht dich einen feuchten Kehricht an du Prellbock! Du kennst
ihn also?!"
Frank entspannte sich.
"Klar, der ist der Champ hier. Der steht ganz oben in der Rangliste."
"Sag das doch gleich und lass dir nicht alles aus den Nase ziehen.
Mannoman,euch Kleiderstaender werd ich wohl nie verstehen."
Ploetzlich grinste die Hyaene, schlaengelte sich an Frank vorbei und
verschwand durch die Tuer im Club.

Drinnen war die Luft stickig- es roch nach billigem Fusel und Schweiss.
Der Kaefig war, wie in den meisten Clubs, in der Mitte eines grossen
Raumes. Ein paar Gelaender rundherum fuer das Publikum, ein kurzer
Bartresen an der Rueckwand des Raumes- fertig war die Arena fuer
diesen archaischen Zeitvertreib.
Grade wurde ein uebel zugerichteter Tigeranthro von zwei Helfern aus
dem Kaefig geschleift. Die Grosskatze hatte zahlreiche Schnittwunden
am Oberkoerper und einen grotesk verdrehten Hinterlauf. Jaz steuerte
die Bar an und bestellte einen Drink.
"Wer hat den denn so verdroschen?!"
fragte sie den Barkeeper, und deutete auf den Tiger.
"Ach der- der wollte Sam bloss die Krone streitig machen. Hat sich
sauber uebernommen der Junge."
erwiederte der Barkeeper gelangweilt.
Nun erkannte Jaz den Gegner des Tigers, er hatte bis jetzt in der Ecke
des Kaefigs im Schatten gestanden. Es war der graue Wolfanthro.
Er verliess die Arena und hielt auf die Bar zu. Dort angekommen
schwang der Wolf sich auf einen Hocker und winkte den Barkeeper
zu sich.
"Lenny, gib mir nen Vodka."
erklang die rauhe Stimme des Wolfanthros.
" So ein Idiot, fuer seine grosse Fresse hat er das gebrochene
Bein verdient."
Jaz schauderte, es war ihr Wolf- ohne Zweifel.
Diese Mischung aus nackter Brutalitaet und dieser rauhen, trotzdem
gelangweilten, Stimme ging der Hyaene durch und durch.
Der Barkeeper fuellte ein Shotglas mit einer klaren Fluessigkeit und
lies es mit einer fliessenden Bewegung ueber den Tresen gleiten,
bis es vor dem Wolf zum stehen kam.
Sam der Wolf spreizte den Zeigefinger seiner linken Vorderpfote und
tauchte ihn in das Glas- augenblicklich durchzogen feine, rote
Schwaden die klare Fluessigkeit. Mit der benetzten Kralle des
Zeigefingers fuhr er sich ueber einen Cut am linken Auge, der
offensichtlich vom gerade beendeten Kampf stammte. Hoerbar
sog der Wolf Luft durch die aueinandergepressten Zaehne ein.
Er nahm das Glas und leerte es samt dem Blut, das darin schwamm
mit einem ruckartigen Zug. Jaz hatte die Szene mit einer Mischung aus
Ehrfurcht und Verwunderung stumm beobachtet.
Sam wandte sich um und blickte die Hyaene an.
"Damit ich nicht an Tetanus verrecke, wer weiss, wo diese Grosskatze
mit ihren Krallen ueberall war."
Er musterte Jaz, dann streckte er langsam sein Kinn vor.
"Kenne ich dich nicht irgendwoher, Missy?"
Jaz war es, als ob ein Blitz sie traefe. Ihr einziges Aufeinandertreffen
war jetzt schon bestimmt ein halbes Jahr her, trotzdem schien der Wolf
sich an sie zu erinnern.
"Wir haben uns schonmal in Longs 24h Gym gesehen, ich arbeite da
in der Nachtschicht."
Sam laechelte vielsagend.
"Stimmt, bei Long habe ich eine Zeit lang trainiert. Einer der wenigen
Laeden, die nachts auf haben. Da trainiert es sich einfach besser, als
kurz nach Feierabend, wenn das Studio voll ist.Machst du den Job im
Laden Vollzeit?"
Jaz erwiederte
"Ja, ich hab meinen alten Job gekuendigt, um so viel wie moeglich im
Dojo zu sein- und in den Pausen und nach Feierabend laesst Meister
Long mich seine Geraete und den Ring kostenlos benutzen, so kann ich
trainieren, sooft es geht."
Der Wolf zog die unversehrte Augenbraue hoch.
"Du betreibst also auch Kampfsport!?"
Jaz nickte.
"Mixed Martial Arts. Ein bisschen Thai-Boxen-so Zeug eben."
Sam pfiff leise durch die Zaehne.
"Alle Achtung Missy. Ich habe mich schon gewundert, was du in dieser
Absteige hier suchst, aber jetzt wird mir Einiges klar. Normalerweise,
sind die Maedels in den Studios und Dojos so Aerobic- und
Thai Chi-Hasen. Da scheinst du ja die Ausnahme von der Regel zu
sein. Du kaempfst aber nicht selber, oder?"
Triumphierend grinste Jaz ihn an
"Auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, ich hab schon an
ein paar Damenturnieren drueben auf der Eastside teilgenommen.
Und das nicht grade erfolglos. Das war aber immer nur
Rahmenprogramm, fuer einen Hauptkampf am Abend sind wie immer
die Maenner zustaendig gewesen. Die Damenwettbewerbe sind halt nur
Fleischbeschau- leider. Ein Headliner-Kampf, was wuerde ich dafuer
geben..."
Hinter den gelbgluehenden Augen des Wolfs begann es zu arbeiten.
Ein kurzer Moment des Gruebelns, dann stand seine Entscheidung fest.
"Okay, Missy- wenn du tatsaechlich das haeltst, was du da versprichst,
habe ich vielleicht etwas fuer dich. Ein Kumpel von mir will seit einigen
Monaten einen "Mixed- Fight" veranstalten, also ein Teamevent mit
2 Paerchen, und das als Hauptkampf. Wenn du also wirklich so
versessen auf einen Kampf bist, dann kann ich dich da rein bringen,
wenn du willst."
Die Hyaene schluckte.
"Ein Mixed- Fight? Wie soll das denn gehen?! Ich kann doch keinen
2 Kopefe groesseren und 50 Kilo schwereren Gegner besiegen- der
Kampf ist gelaufen, wenn ich den Boden im Ring betrete."
"Immer mit der Ruhe.'
beschwichtigte Sam.
"Es wird als Tag Team- Match ablaufen. 2 Paare, immer 2 Teilnehmer
des gleichen Geschlechts im Ring. Und wenn ein Team auswechselt,
muss automatisch das andere Team auch auswechseln."
Auf einmal hatte Jaz begriffen, hier war ihre Chance auf ein Mainevent.
Zwar nicht in form eines reinen Damenmatches, aber immerhin.
"Das leuchtet ein. Meinst du denn, das will sich jemand ansehen?
Nicht, dass wir da vor leerem Haus stehen..."
"Das lass mal meine Sorge sein. Ich komme naechste Woche mal bei
Long's vorbei. Ab wann bist du immer da?"
erwiederte Sam.
Jaz laechelte.
"Ab zehn Uhr beginnt meine Schicht. ich bin dann immer bis halb sieben,
sieben morgens da."
"Also abgemacht."
Der Wolf stand auf und reichte Jaz die Pfote.
"Abgemacht- ich bin ja mal gespannt."
Jaz ergriff die Pfote.

In der folgenden Woche ging Jaz stets mit einem seltsamen Gefuehl zur
Arbeit. Am Mittwochabend erschien Sam der Wolf schliesslich im Dojo,
um Jaz den Stand der Dinge mitzuteilen.
Im laufe des Gespraeches kam Jaz auch hinter die Absicht des Wolfes,
selber an diesem gemischten Fight teilzunehmen. Und er hatte sich fuer
sie als seine Partnerin entschieden! Zu anfang rief diese Neuigkeit bei
der Hyaene so gar keine Begeisterung hevor, doch nach und nach
begann Jaz sich mit der Idee anzufreunden. Und so bedurfte es zwar
ein wenig Ueberredung, doch im Endeffekt nutzte sie nur die Gelegenheit
sich von Sam ein wenig umgarnen zu lassen. Sie hatte grade das
warm-up abgeschlossen, und Sam war ihr nicht von der Seite gewichen.
Und so sah man sie im dunklen nur spaerlich von einigen Deckenlampen
erhellten Sparringscourt im Lichtkegel einer Leuchte, einen Sandsack
mit Schlaegen und Tritten bearbeiten, der von Sam gehalten wurde,
waehrend beide sich ueber den bevorstehenden Fight unterhielten.
Sam zeigte von der Technik und Ausdauer der Hyaene beeindruckt.
Jaz war in der Tat sehr gut in form- ein Nebenprodukt ihres andauernden
Trainings im Dojo.
Nachdem Jaz ihr Training beendet hatte, sassen beide im Vorraum des
Courts auf einer Bank und besprachen die Details des Matches, das am
kommenden Wochenende stattfinden sollte. Jaz war insbesondere an
den Staerken und Schwaechen des gegnerischen Teams interessiert.
Das gegnerische Team, bestehend aus einer Gepardin und einem
Grizzlyanthro, versprach einen spannenden Fight und eine nicht zu
unterschaetzende Herausforderung. Diese explosive Mischung aus Kraft
und Schnelligkeit im gegnerischen Team rang Jaz schon Respekt ab,
doch die abgeklaerte, beinah eiskalte Art, mit der der Wolf ihr die
Staerken und Schwachstellen der Kontrahenten ansprach, sorgte fuer
ein wenig Entspannung bei der Hyaene. Wenn es ein Team gab, dass
Baer und Gepardin schlagen konnte, dann Sam und sie.

Die letzten Tage vor dem Kampf verbrachte Jaz wie immer- schlafend.
In den Naechten jedoch war sie nach wie vor in Longs Gym zu finden.
Diesmal aber nicht bei der Arbeit, sie hatte sich frei genommen, sondern
bei der Vorbereitung auf das, was fuer sie vielleicht der Kampf ihres
Lebens werden wuerde. Sie lief Runde um Runde in der Laufhalle,
trainierte diesmal ohne Bandagen an Speedball und Sandsack und
beendete ihre Trainingseinheit jedes Mal mit Seilspringen. Sie war
bereit fuer die naechste Stufe in diesem Spiel, das sie schon so lange
in seinen Bann schlug.

Am Abend des Fights traf Jaz sich mit Sam dem Wolf vor einem
stillgelegten Kai des Hafens, der eine wirklich passende Kulisse aus
verrostenden Kraenen, pflanzenueberwucherten Anlegern und Kaimauern
und einer riesigen Lagerhalle, durch deren staubblinde
Fensterscheiben die untergehende Sonne ein bedrohlich unwirkliches
Licht warf, bot. Nach einer kurzen, aber herzlichen Begruessung folgte
die Hyaene Sam den Boardwalk hinunter zum Suedeingang des
Warehouses.

Am Hintereingang entdeckte Jaz ein ihr sehr vertrautes Gesicht- Frank
der Pitbull machte wiedereinmal die Tuer.
Sam und Frank begruessten sich mit einem Highfive und einigen derben
Ausdruecken, die jedem weiblichen Anthro die Schamesroete ins Gesicht
getrieben haetten, aber nicht so Jaz. Sie baute sich vor dem Pit auf und
schaute ihm mit gespielt strenger Miene in die dunklen Augen.
"Hey, du Strassenkoeter, heutabend wieder Gehalt aufbessern?"
Frank grinste schief und liess seine gewaltigen elfenbeinfarbenen
Zahnreihen blitzen.
"Heute nicht, Jaz. Die Gelegenheit diesen Kampf zu hosten wollte Louie
sich nicht entgehen lassen. Ich bin also in offizieller Mission hier. Und
wenn du nicht gleich dein vorlautes Organ haeltst, dann findet der Kampf
heuteabend "einer gegen zwei" statt- ohne dich...."
Jaz schluckte, mit Frank war in solchen Momentan nicht zu spassen,
allzu oft hatte sie den Pit explodieren und im Wahn Mobiliar zertruemmern
sehen- oder Schlimmeres.
"Ok, ok. Ich bin still- muss ja nicht Jeder wissen, was hier laeuft."
Beschwichtigte die Hyaene den Pit.
"Schon gut, ich will mal nicht so sein. So, rein mit euch, und seht zu, dass
ihr gewinnt, die Quoten sind gut. Ich habe auch gewettet, enttaeuscht mich
nicht."
grollte Frank, schonwieder mit der Reihe der Wartenden beschaeftigt.

Drinnen war die Spannung bereits fast mit blossen Pfoten zu greifen.
Das Lagerhaus verwandeldte sich mit jedem neuen Schwung
Zuschauer, der eintrat, mehr in einen tobenden Hexenkessel.
"Ob das die richtige Entscheidung war, hier so einfach anzutreten?
Selbst mit Sam bei mir und Frank im Ruecken, besteht immernoch die
nicht gerade kleine Chance hier sauber auseinandergenommen zu
werden."
Raste es Jaz durch ihren Hyaenenschaedel.
Und als ob der Wolf ihre Gedanken erraten hatte, zog er sie zu sich heran
und fluesterte heiser
"Mach dir keinen Kopf. Heuteabend hast du die Chance zu beweisen,
dass du nicht nur zur Zierde da bist- nutze sie. Wer zweifelt, verliert."
Sie zogen sich in einer Wartungsgrube ausserhalb des Sichtbereichs des
Publikums um und marschierten dann auf geradem Weg in den
staehlernen Kaefig, in dem bereits ihre Kontrahenten und der Offizielle
warteten....

weiter im naechsten Post!

 
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Butch

Küchen-Bully
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Fortsetzung


Nach einer kurzen Vorstellung der vier Kaempfer seitens des
Schiedsrichters eroeffneten Sam und der Grizzlyanthro das Match.
Einander langsam umkreisend bewegten sich beide, den Gegner keine
Sekunde aus den Augen lassend, auf die Ringmitte zu. Der erste Hieb
des Grizzly wurde von einem Aufschrei der Menge begleitet. Doch Sam
unterlief gekonnt den Schwinger des Baeren und konterte sofort mit einem
Tritt aus der Drehung in den Unterleib des Petz. Als Sam seine
Drehung vollendet hatte sah er seinen Gegner schnaufend in seiner Ecke
stehen. Der Wolfanthro freute sich erst ueber das geglueckte Maneuver,
und den offensichtlich getroffenen Wiedersacher. Doch dann erkannnte er,
dass der Grizzly sich keineswegs infolge des Schlags so verhielt,
sondern vielmehr dabei war vor Wut, ueber diese Dreistigkeit seitens
Sams, die Beherrschung zu verlieren. Und richtig, begleitet von einem
gewaltigen Bruellen setzte sich der Baer in Bewegung und hielt auf den 3
Koepfe kleineren Sam zu. Und dieses mal hatte der Wolf beim parieren
des Angriffs nicht so viel Glueck. Zwar konnte er den Krallen des Baeren
erneut ausweichen, doch der Petz traf ihn mit dem Ballen der riesigen
Tatze genau an der Schlaefe. Benommen fiel Sam auf die Knie. Der Baer
wendete und steuerte erneut auf Sam zu, der jedoch im letzten Moment
seine Pfote durch die Seile hielt und augenblicklich von Jaz abgeschlagen
wurde.Sofort ging der Schiri dazwischen und verwiess den Baeren in
seine Ecke wo der sich wutschnaubend ob des entgangenen
sichergeglaubten K.O.'s auswechseln lies. Die Gepardin, grade
eingewechselt und taufrisch begann Jaz mit Hieben einzudecken, die
jedoch, eines Blocks der Hyaene sei dank, nutzlos verpufften. Im
Moment des Wechsel von Defensive zu Offensive war Jaz den
entscheidenden Augenblick schneller als ihre Gegnerin und konnte einen
Hieb mit gespreizten Krallen am Oberkoerper der Gepardin anbringen.
Schwer getroffen und unter dem Gejohle der Zuschauer taumelte die
Grosskatze rueckwaerts. Rote Striemen
zogen sich quer ueber ihren Torso, Blut tropfte auf den Ringboden.
Doch einen Augenblick spaeter hatte sie wieder ihr Gleichgewicht
zurueck und stuermte erneut auf Jaz zu. Die Hyaene, beeindruckt ob
dieses Kampfgeistes, vergass jedoch die Deckung hoch zu nehmen und
kassierte prompt einen Kick der Gepardin in die Huefte. Einen
Augenblick verharrten beide Gegner im Ring, dann zog die Gepardin
mit einer Schmerzhaft langsamen Bewegung ihr ausgestrecktes Bein
zurueck und entbloesste eine klaffende Wunde in Jaz's Flanke.
Der Hyaene war es, als ob ein Stromschlag sie durchfahren wuerde.
Der Moment des Treffers erschien ihr unendlich lang. Wie in Trance nahm
sie wahr, wie ihre Gegnerin, selber schwach auf den Beinen, erneut
mit vorgestreckten Pranken auf sie zu kam. Doch diesmal kam Sam ihr
von ausserhalb des Rings zuhilfe.
"Deckung, Jaz!"
schrie er. Jaz hatte die Pfoten oben, als ihre
Gegnerin in Schlagdistanz war. Mit gebeugtem Oberkoerper, ihre Wunde
haltend, drehte Jaz zu einem Fussfeger ein und trat der Gepardin die
Pfoten unter ihrem Koerper weg. Hart schlug die Katze mit dem Schaedel
auf dem Ringboden auf und blieb regungslos liegen. Jaz taumelte
rueckwaerts in die Seile und hielt sich die Flanke.Dort wartete bereits
Sam, mit vor Anspannung verzerrtem Gesicht.
"Ok, Jaz lass mich rein, ich mache dem Grizzly der garaus. Das Ding ist
unser."
Jaz schuettelte den Kopf.
"Nein, das beende ich, hier und jetzt. Ist was persoenliches, Sam."
Dem Wolf stellten sich die Nackenhaare auf
" Du wechselst mich jetzt sofort ein, Missy! Sonst passiert hier ein
Unglueck!"
"Niemals!!!"
Keuchte Jaz, fuhr herum und wischte dem Wolf mit ausgefahrenen Krallen
ueber die Schnauze. Jaulend fiel dieser vom Ringpodest auf den
Kaefigboden.
Jaz raffte sich auf und sprang mit einem Satz in die Ringmitte, auf ihre
ebenfalls angeschlagene Kontrahentin zu, die Jaz mit geoeffneter
Deckung empfing, sie umklammerte und ihr mit weit aufgerissenem Maul
an die Kehle ging!
Sam hatte sich gerade wieder hochgerappelt, um mitzubekommen, wie
die Gepardin seiner Partnerin auf aeusserst brutale Weise die Luft
abschnuerte. In der Umklammerung riss Jaz ihren linken Arm hoch und
blickte suchend nach Sam- in ihren Augen stand Verzweiflung.
Der Wolf war auf den Pfeiler, der die Ringseile spannte geklettert und
hechtete mit einem langen Satz auf die Ringmitte und Jaz zu. Im Flug,
noch bevor er den Boden beruehrte tuschierte er die ausgestreckte Pfote
der Hyaene- der Wechsel hatte stattgefunden
und war legal. Das Haus tobte!
Atemlos verfolgte das Publikum, wie der Referee den Klammergriff der
Gepardin loeste. Sie und Jaz gingen entkraeftet zu Boden.
Sam war bereits auf den Beinen und sprang den Baeren, dem beim
Anblick seiner bewusstlosen Partnerin anscheinend gerade alle
Sicherungen durchbrannten, an. Ausser sich wirbelte der Petz, mit den
maechtigen Pranken wild um sich schlagend, durch den Ring.
Der Wolf war dem Grizzly inzwischen auf den Ruecken geklettert und
schlug seine Zaehne in den Nacken des Petz, waehrend er mit den
Vorderpfoten versuchte dem Baeren die Luft abzudrehen. Endlich bekam
er die eigene Pfote vor der Kehle des Grizzly zu fassen um Druck auf
dessen Luftroehre ausueben zu koennen. Sam drueckte zu und
augenblicklich wurde aus dem wahnsinnigen Bruellen des Petz ein
ersticktes Gurgeln und Roecheln.
In der Halle war es still geworden. Der Baer fiel auf den Bauch, und Sam,
der seine Krallen in die eigenen Pfoten geschlagen hatte, um den
Schwitzkasten bloss nicht loesen zu muessen, lag auf seinem Gegner und
verharrte ebenso regungslos. Der Schiedsrichter hob die Pranke des
Grizzlys- sie fiel wie ein nasser Sack. Er begann zu zaehlen 1, 2, 3....
Beim Fivecount hoerte man ein ersterbendes Schnaufen des Baeren,
doch an dessen Gesichtsausdruck und den verdrehten Augen aenderte
sich nichts. Erst beim zehnten Schlag des Schiris lies Sam vom
Baeren ab und rollte sich auf die Seite.
Applaus brandete auf, sich zu einem Strum der Begeisterung steigernd!
Keinen der Zuschauer hielt es auf den Plaetzen, alle stuermten an den
Kaefig! Der Wolf raffte sich auf und schleppte sich zu Jaz. Die war
inzwischen wieder bei Bewusstsein und blickte Sam in die
gelben Augen.
"Haben wir gewonnen?"
Sam nickte.
Er kniete sich hin und hob die Hyaene auf den Arm.
Langsam, unter dem Beifall der Menge, trug er sie aus dem Ring, hin
zum Tor im Kaefig.
Sie blickte ihn an
"Und jetzt- was machen wir jetzt? Wo gehen wir hin?!"
Er laechelte sie an
"Wohin und was immer du willst, Missy.
Was immer du willst..."

Ende

Wie immer, "comments and criticism are welcome and appreciated."

der Butch
 

Schwarzmoor

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Sehr schöne Geschichte ;) lässt sich (wie immer) locker flockig lesen.
Mach weiter so. :D
 
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Ti-Killa

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Ich bedanke mich auch hier, hat mir gefallen. Danke schööön ^u^
 

MechaTikal

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Jetzt muss ich mir mal langsam eine neue Zeichnung einfallen lassen. Ich will auch wieder 'ne Geschichte!
 

Butch

Küchen-Bully
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Danke fuer die Kommis!
Ich freu mich immer, wenn eines meiner Werke Beachtung findet.
 
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Butch

Küchen-Bully
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4 Nov 2010
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Es gibt wieder was Neues! Another amazing arttrade- viel Spass beim schmoekern!

"Sold out mohawk"


"Verdammt!"
Sidney hastete die Stufen des Polizeireviers in Kensington hinunter. Die Kaelte des verregneten Novemberabends schlug ihr beissend entgegen.Wieder einmal war sie mit dem langen Arm des Gesetzes in Konflikt geraten, als sie am Vormittag von einem Bobby in der Tube beim Schwarzfahren erwischt worden war. Das darauffolgende Prozedere war ihr nur allzu gut bekannt. Stundenlanges warten, Fingerabdruecke, Standpauken und Gardinenpredigten von jedem Uniformierten auf der Wache und schlussendlich die Ankuendigung eines Briefes mit der Vorladung zum Gericht. Und wozu das ganze? Nur, damit Clash dieser Nichtsnutz heuteabend ein Konzert spielen konnte und sie beide ein paar Naechte ein Dach ueber dem Kopf hatten. Und doch liebte Sidney diesen von seinen Eltern und Verwandten als Nichtsnutz verschrienen Bullterrier ueber alles.

Doch nun machte sie sich auf den Weg zurueck zu den Docklands wo in zwei Stunden der Gig von Clash und seiner Band in einem besetzten Haus stattfinden sollte, den sie organisiert hatte. Und ohne Aussicht auf das Benutzen oeffentlicher Transportmittel mangels Geld stellte Sidney sich auf einen laengeren Fussmarsch ein. "Koennen die Bobbies sich nicht mit was anderem als uns Punks befassen- mit den Drogendealern in Enfield zum Beispiel?",Sidney war veraergert. Sie stiefelte die regennassen Strassen in richtung Themse hinunter, und hatte fast die
Westminster Bridge erreicht, da hielt neben ihr ein heruntergekommener Rover. Die voellig beschlagene Beifahrerscheibe fuhr herunter und aus dem Inneren wehte Sidney der betaeubend suessliche Gruch von Gras entgegen. Aus dem Dunst im Wageninneren schaelte sich das zottelige Antlitz von Ramsay, dem Bobtail. "Hey Sid, was treibst du denn so spaet noch hier?! bist du gar nicht an den Docks bei deinem Kerl?",fragte er grinsend. Sidney beugte sich herunter und schaute den Bobtail an."Die Cops haben mich beim Schwarzfahren erwischt, ich bin eben erst aus der Wache raus- sonst waere ich schon lange an den Docks, das glaub mal. Du faehrst nicht zufaellig auch dahin, oder Ramsay?" Der Bobtail nickte "Klar fahr ich dahin, ist ja sonst nix los in meinem Viertel, und auf einen ganzen Abend quarzen und mit den Jungs Ska hoeren hatte ich heut keinen Bock. Clash hat mich vor einer Stunde angerufen, ob ich komme, Da bin ich halt los." Sidney oeffnete die Beifahrertuer und glitt auf den Beifahrersitz" Denn fahr los, Shaggy. Nich, dass wirs verpassen und die fangen ohne uns an." Ramsay schuettelte den breiten Kopf "Wir kommen schon so rechtzeitig an, dass ich noch einen rauchen kann, bevor wir den Schuppen entern, Sid." Sie schloss die Autotuer und sie fuhren in richtung Docklands davon.

Etwas spaeter stellte Ramsay den Rover einen Block vor dem Strassenzug, zu dem die verlassenen Mietskaserne gehoerte, in der Clash und seine Jungs heuteabend spielten, ab. Auf dem Weg zum haus zuendete sich Ramsay seinen Joint an. Langsam bliess er den Rauch des ersten Zuges aus der Nase und schloss geniesserisch die Augen. Er reichte Sidney den Joint "Magst du auch?"
Sie schuetteltet ihren Kopf, dass die zu einem sauberen Irokesen gestylte Huskymaehne raschelte."Nee, danke. Ich muss heutabend klaren Kopf behalten, wenn mein Kerl und seine Band da die Meute anheizen fliegen bestimmt wieder Flaschen- da will ich nicht dicht in der Ecke liegen." Sie bogen um die Strassenecke schon war der Laerm von schlecht gestimmten E-Gitarren und einem kaputten Schlagzeug zu hoeren. Im Hinterhof droehnte ein Notstromaggregat. Als die beiden sich dem Haus naeherten, trat ein kantiger Hundeanthro aus dem unbeleuchteten Eingang. "Hier is heute geschlossene Gesellschaft- verschwindet!" knurrte der Huene.
Sidney ging ohne zu zoegern auf den Riesen vor der Haustuer zu und baute sich vor ihm auf. "Du willst den Promoter nicht zu dem Gig lassen, den er selbst organisiert hat?" sie tat beleidigt. "Oder haben die Anabolika dir auf deine Augen geschlagen, Frank?!" Der Pitbull grinste schief. "Ach du bist es Sid. Ich hab nur auf den Bettvorleger geschaut- wer isn der Kerl?!" Sie hakte sich bei Ramsay unter. "Das is nen alter Kumpel von mir, aus Kensington- weisst schon."Ramsay klebte sich den Stummel seines Joint an die Unterlippe und reichte Frank die Hand."Ramsay, angenehm."
Frank legte seinen massigen Pitbullschaedel schief und musterte den Bobtail."Machst du mir Stress, Bob Marley?" Ramsay nahm die Pfote zurueck und schob sich die Maehne aus dem Hundegesicht "Ich bin Pazifist, Jah bless..." Der Pit zog die Augenbraue hoch und sah Sidney an "Was faselt der Goa-Fahrer da, Sid?" "Der macht nix, ich versprechs dir, Frank. Laesst du uns nu rein, damit mein Freund mich vor der 3, Zugabe noch sieht, oder muss ich ihm nacher erklaeren, dasss sein tumber Bruder uns an der Tuer aufgehalten hat?!"Sie laechelte wissend. Auf einmal erlosch das schiefe Grinsen in Franks Gesicht. Mit versteinerter Miene winkte er die beiden ins Haus, den Blick wieder auf die Gestalten, die auf der Strasse unterwegs waren gerichtet.
Der Hausflur war voller Anthros aller gesellschaftlichen Schichten- Punks, Rastafaris, Yuppies mit ihren Edelpunk-Outfits und den zerschlissenen Designerjeans standen ueberall herum. Im Obergeschoss tobte ein Orkan aus wilden Gitarrenriffs und frenetischem Gejohle der Menge. Eine einsame Gluehbirne, die im Treppenhaus von der Decke hing, flackerte bei jedem Bassschlag, und verriet das Alter der arthritischen Elektroinstallation, die von ein paar furchtlosen Helfern fuer das Konzert zum laufen gebracht worden war.Sie draengelten sich die volle Treppe hoch, dem Laerm entgegen.

Die Luft im ersten Stock stand und roch nach Bauschutt, Schweiss und billigem Bier. Hier standen sie dicht gedraengt auf dem um den Innenhof fuehrenden Balkon. Auf der gegenueberliegenden Seite gaben Clash und seine Jungs Vollgas und heizten die kochende Menge weiter an. Unten im Innenhof, in dem das Kopfsteinpflaster schon vor Jahren entfernt worden war, war die Moshpit. Eine bis zum Bersten mit zur Unkenntlichkeit verdreckten Gestalten gefuellte Schlammgrube, bei der ein unversehrtes Entkommen unmoeglich schien. Der Anblick liess Sidney ein wenig mulmig werden.
"Das hat doch nichts mehr mit Punk zu tun, oder?" Sie schaute Ramsay an und wies nach unten in den Innenhof.
Der Bobtail laechelte "Haettest letztes Mal in Glastonbury auf'm Festival dabei sein sollen- ein abgemaehtes Maisfeld und eine Woche Dauerregen, da bist du mitm Schnorchel zum Toilettenwagen geschwommen." Er lachte.
Sidney schuettelte sich. "Dich bringt wohl nix aus der Ruhe, oder Ramsay?" Der Bob sah sie mitleidig an " Ich weiss gar nicht, was du hast, Sid. Ok, ist ein bisschen voll da unten, aber nacher koennen wir ja in der Themse baden, denn sind wir wieder sauber." "Du hast se doch nicht mehr alle!" Sie zeigte ihm einen Vogel. Ramsay stiess sie an" Ich schau mal unters Dach, ob Devon da is- ich hab kein Dope mehr." Sidney winkte ab"Mach du man, du Flohbeutel, ich seh mal zu, wie ich Backstage komme, wir treffen uns nacher unten am Eingang." Mit diesen Worten schwang sie sich auf den Handlauf des Treppengelaenders und kletterte durch das Treppenhausfenster aufs Vordach um die tobende Menge zu umgehen und so hinter die Buehne zu gelangen. Ramsay machte noch das "Peace"-Zeichen, und war augenblicklich in der Menge verschwunden.

Sidney hangelte, sich am Blitzableiter festhaltend, auf dem Vordach voran und hatte bald den Erker des Apartments hinter der Buehne erreicht. Sie klammerte sich an das Fallrohr der Regenrinne und glitt hinab bis zum Fenster im ersten Stock. Mit einem kurzen Satz sass sie auf der Fensterbank.
Die Glasscheiben waren schon vor Jahren den Weg allen Irdischen gegangen und so hatte Sidney keine Muehe, auf diesem Weg ins innere der Gebaeudes zu gelangen. Der Raum war spaerlich beleuchtet und sie schwang sich in einen der locker im Raum verteilten Sessel, die Irgendjemand vom Sperrmuell, oder einer Haushaltsaufloesung ergattert, und hier untergestellt hatte. Licht gab es keines hier drin. Dennoch war es nicht stockdunkel, von draussen schien eine Strassenlaterne herein und vom Innenhof her kamen ein paar Lichtstrahlen durch die notduerftig vernagelten Fenster und Tueren, die dieses Apartment mit dem Rundgang verbanden. Sie schloss die Augen und lauschte den Klaengen der Band ihres Freundes, lange konnte das Konzert nicht mehr dauern, es hoerte sich beinahe so an, als waeren sie schon bei der Zugabe. Eine kurze Weile spaeter verstummten die Instrumente und fuer einen Augenblick war nur das Toben der Menge zu hoeren.Dann flog die Tuer zum Apartment auf un dherein kamen die Bandmitglieder, gefolgt von Clash- dieser hatte 2 Fuchsweibchen in seinen Armen! Als Sidney ihn sah sprang sie auf und durchquerte mit langen Saetzen den Raum um, die Pfoten in die Hueften gestemmt, auf Schnauzenabstand vor Clash zum Stehen zu kommen. Dieser hatte sich inzwischen seiner beiden Begleiterinnen recht nonchalant entledigt und sie einfach wortlos in einen der umstehenden Sessel geschubst. Die beiden Fuechsinnen wirkten in ihren, wenn auch auf "used" getrimmten, Designerjeans und -Tanktops und den schweren Platinketten am vergoldeten Nietenguertel an diesem Ort absolut deplatziert. Ihr Gesichtsausdruck verriet, dass Clash ihnen die Tatsache, dass er eine Beziehung hatte, offensichtlich verschwiegen hatte. Sidney holte mit der linken Pfote aus und fuhr ihm mit den neongruen lackierten Krallen durch das gepiercte Terriergesicht! "Fuer dich undankbaren Strassenkoeter gammel ich die halbe Nacht auf der Polizeiwache herum, und komme dann gerade noch rechtzeitig hierher, um festzustellen, dass du mit deinem Luxusnuttenharem hier im Backstage ne Orgie feiern willst- hast du se nicht mehr alle???" Sidney war ausser sich. Der Terrier wiegelte ab und versuchte seine aufgebrachte Freundin zu beschwichtigen. "Sid, nun mach mir keine Szene, Babe. Ich habe die beiden mit ins Backstage genommen, weil sie fuer ein Independentlabel im Eastend arbeiten- die besorgen mir und den Jungs einen Plattenvertrag, verstehst du?Dann haben wir ausgesorgt." Sidney legte den Kopf schief und sah Clash tief in die Augen "Und nun willst du mir allen ernstes verkaufen, dass dein rumgeficke hier eigentlich nur dem Abschluss eines Plattenvertrages dient?!" fragte sie mit einem seltsamen Unterton in der Stimme. " das kannst du deinen Barbies da erzaehlen, aber nicht mir! Wir gehen ab sofort getrennte Wege, Clash Baker! Wenn du schon bei einem "Majorlabel"anfaengst, dann kannst du auch gleich nach einem neuen Management suchen!" In den letzten Satz hatte sie die komplette in ihr kochende Wut und Verachtung gelegt. Sidney drehte sich um und liess den verdutzt dreinschauenden Clash im Apartment stehen, waehrend sie sich auf den Weg durch den Korridor hinunter zum Eingang des Hauses machte -Ramsay wartete bestimmt schon auf sie.

Unten angekommen fand Sidney Ramsay auf den Treppenstufen sitzen und nervoes nach allen Seiten schauend. "Was is denn los?! suchst du wen, Ramsay?" Der Bobtail war sichtlich nervoes "Lass uns mal abhauen, Sid. Gleich stehen die Bullen hier auf dem Plan, und ich hab die Taschen voll mit Dope. Devon sagte, dass irgendwer den Cops nen Tipp gegeben hat." Ramsay stand auf und ging gemeinsam mit Sidney die Strasse zu den Docks hinunter- in die andere Richtung, als sein Auto stand. "Wollen wir nicht mit dem Rover zurueckfahren? Bis Kensington isses schon ein Stueck wie du weisst." Sidney war ob des seltsamen Verhalten ihres Kumpels verwirrt. Nachdem Ramsay und sie um eine weitere Hausecke in einen Hinterhof gebogen waren atmete der Bobtail hoerbar aus und klaerte sie auf. "Die Bullen haben mein Auto hier stehen sehn- die sind noch knapp 2 Blocks von hier entfernt. Ich lass die Karre stehen und fahre mit der Tube." "Na toll, und wie soll ich hier wegkommen, du Flohzirkus? Ich werd bestimmt nicht 2 mal an einem Tag schwarzfahren!" Sidney war nun echt veraergert. Doch der Bobtail hatte die passende Antwort parat "Kein Problem Sid. Ich hab noch genug Kohle fuer ein Ticket fuer 2 ueber. Wolltst du mit zu mir kommen? Du siehst aus, als ob du eh jemand zum zuhoeren brauchen koenntest." Sie nickte stumm. Sie verliessen den Hinterhof auf der anderen Seite durch ein Loch im Bretterzaun. Von hier aus war es noch knapp 5 Minuten zu Fuss bis zur U-Bahnstation. Sie stiegen schweigend in den Zug. Erst nach und nach begann Sidney zu erzaehlen, was im Backstage-Bereich des Konzert vorgefallen war. Ramsay, den normalerweise nichts und niemand zum " aus-der-Hat-fahren" brachte, war aufgebracht, hatte er doch jahrelang mit Clash auf der Strasse gelebt und in jeder anderen Situation seine Pfote fuer den Bullterrier ins Feuer gelegt. Doch diesen Wandel verstand auch er nicht. Sie kehrten beide bei Ramsay fuer die nacht ein, der Bobtail machte Tee und sie sprachen bis in den fruehen Morgen ueber das Geschehene, und wie es nun mit Sidney weitergehen sollte.

Eine Woche spaeter- Sidney war grade auf dem Rueckweg von ihrem Gerichtstermin als ihr auf dem Picadilly Circus Frank ueber den Weg lief. Der Pit hatte Interessantes zu berichten. Clash und er hatten sich vor der Polizei durch eine wilde Flucht mit Auto, U-Bahn und zu Fuss retten koennen. Und nun plante Clash wohl offensichtlich in einer Woche, bei dem Konzert im Rahmen einer Kundgebung gegen soziale Missstaende im UK, den Abschluss eines Plattenvertrages oeffentlich zu verkuenden! Sidney war verbluefft. Sollte ihr Ex-Freund tatsaechlich diese Dreistigkeit besitzen, seine Abkehr vom Untergrund und den Ausverkauf seiner Band an den Kommerz zu verkuenden? Frank jedenfalls sah das sehr gelassen. Er war schon seit Jahren nur noch sporadisch in der Szene unterwegs- meistens im Rahmen seiner Taetigkeit als Sicherheitspersonal bei illegalen Freestyle-Kaempfen. Die Aussicht auf eine Turbulente oder eventuell sogar zu eskalieren drohende Veranstaltung bescherte ihm keine schlaflosen Naechte. Sidney jedenfalls erteilte er den Rat, der Kundgebung fern zu bleiben- im Interesse ihrer eigenen Sicherheit. Sidney versprach sich daran zu halten, obwohl sie den bevorstehenden Untergang ihres Ex gerne persoenlich miterlebt haette.
Als Sidney ihrem Kumpel Ramsay jedoch von ihrem Treffen mit Frank erzaehlte schlug der vor, die Kundgebung aus der Entfernung zu beobachten, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben.
Gesagt getan- am Tag der Veranstaltung sassen Sidney und der Bobtail also im Hydepark auf einem Huegel und schauten gespannt zur Speakers' Corner rueber, wo die Veranstaltung stattfand. Und tatsaechlich, Clash und seine Band hatten ihr Set grade beendet, da trat der Bullterrier noch einmal ans Mic und verkuendete weithin hoerbar, dass seine Band nun einen Plattenvertrag haette und demnaechst eine CD erscheinen wuerde. Sie haetten es geschafft, und jeder im Publikum koennte es ihnen doch gleich tun, und sein Glueck selbst in die Hand nehmen, da flogen schon leere Dosen und Flaschen auf die Buehne! Sidney und Ramsay sahen aus der Distanz zu, wie die Situation zusehens ausser Kontrolle geriet, als Jemand hinter sie trat und seinen Schatten auf die 2 warf- es war Frank. "Hatte ich dir nicht geraten, nicht her zu kommen, Sid?" Der Pit kniff die braunen Augen zusammen. "Wir sind ja nicht mittendrin, Frank aber wies ausschaut, musst du deinem verlausten Bruder gleich den Hintern retten, oder?"entgegnete Sidney, ohne sich umzudrehen. Frank zuckte mit den Schultern "Hat er sich selber eingebrockt, muss er selber ausloeffeln."
Jemand warf ein bengalisches Feuer auf die Stage und steckte so die Deko in Brand. Die Band hatte sich schon laengst durch das Suedtor des Parks aus dem Staub gemacht, doch der unglueckliche Clash hatte sich auf den Zaun ausserhalb der Buehne gerettet, der den Park von der Strasse trennte. Die aufgebrachte Meute stuermte ihm hinterher und begann an den Zaunpfaehlen zu zerren, dass Clash fast das Gleichgewicht verlor. Nun wurde es Sidney zu bunt- sie sprang auf und rannte zum Osteingang des Parks, um die Menge von Aussen zu umgehen. Frank wiederum folgte ihr, jedoch nicht ohne Ramsay zu seinem Rover zu schicken, damit er sie schnell einladen und verschwinden konnte. Clash hockte immernoch auf dem Zaun und war inzwischen wieder von einer Meute Aufgebrachter eingekesselt. Sidney sah ein, dass so kein Rankommen an ihren Ex war, sie rief Frank zur hilfe. Der Pit schulterte Sidney, pfluegte mit ihr durch die Menge, bis sie am Zaun angelangt waren. So konnten sie den Terrier, der mit seinen Kraeften am Ende war, vom Zaun holen. Frank, der nun das Gewicht von 2 Hunden auf seinen Schultern trug musste sich mit Tritten gegen den Ansturm der Wuetenden wehren. Kaum waren sie aus dem groebsten Schlamassel heraus, da sprang Sidney ab und spurtete auf den Rover von Ramsay zu, der an der Strassenecke wartete. Frank klemmte sich seinen Bruder unter den Arm und folgte Sidneys Beispiel. Am Auto angekommen warf Frank Clash in den offenen Kofferraum, schlug den Deckel zu und schwang sich auf den Beifahrersitz. "Los, los! Nun zeig mal, ob du als Fluchtwagenfahrer taugst, Shaggy!"
Der Bobtail knallte den Gang rein und mit quietschenden Reifen jagte der Wagen richtung Innenstadt davon. Sidney, die waehrend der ganzen Aktion im Fond des Rovers gesessen hatte legte nun einen Teil der Rueckenlehne um, um ihrem Ex ein wenig Licht und Luft zu goennen. Sein Gesicht tauchte im Aussschnitt der heruntergeklappten Sitzbank auf."Hey Sid..." Er senkte betreten den Blick, offensichtlich war ihm die Angelegenheit mehr als unangenehm. Sidney grinste schnippisch. "Und, wie laeuft deine Popstarkarriere so weit?! Kannst dich wohl nicht vor Groupies retten, was?"
Er verkroch sich wieder in den Kofferraum. Trotzig klang es aus dem Dunkel "Mach du mirnicht auch noch Vorhaltungen. Was soll ich denn jetzt tun?!" Sidney lachte bitter "Du fragst mich um rat? Mich, deine Exfreundin, die du mitsamt der Szene, dem Untergrund und allem, was dir einmal lieb und teuer war, verraten hast?". Wieder erschien sein Terriergesicht zwischen den Polstern."Wo soll ich denn nun hin?!" winselte er.
Sidney jedoch blieb hart. "Es steht dir frei, solange du nicht bei mir unterkriechst. Such dir halt was."
Ramsay hielt in einer Seitenstrasse in Croydon. Sidney oeffnete die Fondtuer. "So mein Lieber- Endstation" Der Bullterrier kroch aus Dem Kofferraum und machte sich daran auszusteigen. Auf einmal hielt er inne und drehte sich noch einmal zu Sidney um. "Bist du sicher, dass du das willst?" Sie besah sich ihre Vorderkrallen "Mach, dass du raus kommst." Er stieg aus. Sie zog die Autotuer zu und klopfte Ramsay auf die Schulter. "Fahr los, Shaggy." Niemand im Auto drehte sich um oder beobachtete den im Spiegel kleiner werdenden Clash. Nach knapp 5 Minuten brach Sidney das Schweigen im Wagen "Was machen wir nun mit dem angebrochenen Abend?!" Frank zuckte mit den Schultern "Keine Ahnung, Sid. Aber war das nicht genug Aufregung fuer einen Abend?" Nun schaltete Ramsay sich ein " Im Borderline ist Alternative Night." Sidney begann zu grinsen
"Denn los- nicht, dass die Bullen vor uns da sind."







-ENDE-


Commissions weiterhin offen- "over and out"...
 
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MechaTikal

Guest
So, damit das Ganze auch mal mehr Beachtung findet - übrigens war das ein Auftrag von mir - , pushe ich die Sache mal hoch. ;)
Kleiner Hinweis: Ich hatte eine Geschichte um meine Punk-Husky-Dame Sidney in Auftrag gegeben. Bei den anderen Charakteren, Ort und Handlung hatte Butch freie Hand.
Aber ich muss sagen, er hat's mal wieder perfekt umgesetzt. Zu gegebener Zeit wird es auch ein paar Zeichnungen dazu geben.

Danke, Butch! :)
 

Yuu_Saitoh

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Wow, eine sehr coole Story hast du da erschaffen ;D
Daumen hoch x3

Edit: Uii die Geschichte mit Takeru habe ich ja noch gar nicht gesehen, wirklich schön :)
 
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