Bis das Blut gefriert oder auch die Geschichte der Sozialen Medien

Embershade

Guest
Wer kennt es nicht(ein paar mal ausgenommen), der tägliche Gang auf Twitter, Facebook, Google+ und Co. wobei ich mit täglich wohl eher stündlich oder halbstündlich meine (mich nicht ausgeschlossen).

Ich gehöre wohl zu der Sorte, die sich wohl in einer "Social Media"-Abhängigkeit befinden, wobei ich glaube mittlerweile sehr viele dazu gehören. Die Erwartung eines kleinen (1) in der Tab-Leiste erfüllt einen mit Neugier oder mit Freude.

Aber was mir mehr und mehr auffällt ist das die meisten Nutzer dieser "Medien" ein Erinnerungsvermögen wie ein Goldfisch haben.
Derzeit findet man auf Facebook hauptsächlich Bilder von Disney oder Artikel über die Krim-Krise bzw. den Russlandkonflikt, aber Dinge die länger als 2 Wochen aus den Medien sind, die - Ich will betonen- auf Facebook einen Hype erfahren haben verschwinden aus dem Gedächtnis.
Ja, ich zähle auch zu dieser Art von Person.

Ich finde es einfach erschreckend, dass sich die Mehrheit - nicht alle - nur um das Kümmern was aktuell ist, nicht die Dinge die sie vor ein paar Wochen oder Monaten unterstützt haben.

Man nehme als Beispiel diese Merkwürdige Petition gegen die Erziehung von Kindern zum Thema Homosexualität, diese Diskussion ist wieder völlig verschwunden.
Klar, die momentane Krise erfordert viel Aufmerksamkeit, aber auch andere Themen benötigen diese und auch Wachsamkeit.

Denn gerade Themen die verschwinden werden nicht mehr ernst genommen und die, die hinter solchen Petition zb. stecken fahren möglicherweise ihren Sieg ein.

Ich finde sowas erschreckend und faszinierend zu gleich.
Erschreckend daran ist, dass - wie ich denke - viele so agieren. Faszinierend daran ist wie die Psyche sich immer nur auf das aktuelle Problem stürzt und nur auf den nächsten Schock wartet.

Ich nehme mich natürlich von dieser Kritik nicht aus, da ich selber immer nur das aktuelle im Kopf habe und mir um andere Dinge weniger Gedanken mache.

Mich würde einfach mal interessieren was ihr so über dieses Thema denkt.

Und nein ich möchte mit diesem Eintrag niemanden difamieren ect. es sind nur meine absurden Gedanken, die ich einfach teilen will bzw. vielleicht auch eine Anregung zum selber denken geben will.

Over and out,

das Ember
 

Punk Panda

Guest
Ich bin auch ziemlich "Social Media " abhängig bei mir ist es jedoch eher youtube da ich irgendtwie immer die Angst habe etwas zu verpassen . Das führt letzendlich dazu dass ich mindestens 6 Stunden youtube am Tag gucke . Von anderen Social Media Seiten bin ich zum Glück relativ verschont geblieben
 

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