Avrirs Reise

Spencer

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Hallölö zusammen!

Ich weiss nicht ob ihrs wusstet, aber ich habe mich mal eine Zeit lang als Schreiber versucht, hat aber nicht lange gehalten...
Doch als ich all diese supertollen Geschichten gelesen habe, hat mich die Schreibwut wieder gepackt und das hier ist das Resultat.

Schreibt doch bitte was ihr davon haltet, wenn's gefällt kann ich gerne noch nachlegen;-)

Prolog

Der Korridor schien unendlich lang zu sein. Doch die zwei Männer wussten, dass sich der lange Weg lohnte.
„Bist du sicher, dass er schon soweit ist?“
„Ganz sicher. Kinoc wollte ihn schon vergangenen Monat erwecken.“
Die zwei schritten ohne weitere Worte bis zum Ende des Korridors. Einer der Männer trug ein zweischneidiges Schwert bei sich, das grösser war als er selbst. Der andere war eher von schmaler Statur und hatte braunes Haar. Sie Am Ende des Ganges befand sich eine grosse Kammer, die von einem unheimlichem Leuchten erfüllt war. In ihrer Mitte stand ein gigantischer schwarzer Stein. Er war die einzige Lichtquelle des Raumes und schimmerte in einem seltsamen schwarzen Licht. Der Schwertträger mahn jenes fest in die Hand, bereit für das, was gleich folgen würde. Der Braunhaarige schritt vor den Stein auf einen Altar, der mit Magischen Symbolen gezeichnet war. Seine Worte hallten durch die Kammer:
Ho Abadon hcid ebehre! Ho Abadon hcid ebehre! Eginier erensu tlew nov tarnu red leben tguezre! Ho Abadon cid ebehre
Der Raum begann zu wanken. Das schwarze Licht, zuvor weich und warm, war jetzt so stark und kalt, dass es den Stein durchschnitt. Splitter flogen durch die Luft, doch die beiden Männer blieben unversehrt. Das Herz des Schwerträgers raste. Er hoffte, das es kein Fehler sei, was sie da gerade taten. Als sich der Staub legte, schritt eine grosse Gestalt aus den Trümmern. Ihre Augen strahlten in einem bedrohlichem Rot. Bestimmt ging sie auf den Schwertträger zu. Jeder Schritt halte durch die Kammer, als ob man das Herz des Schwerträgers schlagen hören würde. Bei ihm angekommen, streckte sie die Hand nach dem Schwert aus. Der Träger überreichte es ihr. Plötzlich breitete die Gestalt ihre riesigen Flügel aus und einen Augenblick später lag der Braunhaarige auf dem blutverschmierten Altar, die grosse Gestalt verschwunden. Der Träger schritt auf ihn zu um zu sehen, ob sie auch wirklich tot sei. Der Tatsache nach, dass ihr Kopf neben und ihr Körper auf dem Altar lag, war sie es. Er wandte sich von ihm ab und schritt Richtung Korridor, als er in einer Ecke des Raumes einen Schatten bemerkte. Ein kleines Kind kauerte ängstlich in der Ecke. Er nahm es an die Hand, um es zu trösten. „Komm, lass uns diesen Ort verlassen.“ Er schritt, das Kind an der Hand, aus der Kammer, mit einem Grinsen im Gesicht.
 

Proskillz

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sehr geiler anfang erinnert mich irgendwie an das ende von dem Buch: Das Buch der toten Tage^^ falls du das kennen solltest
 

Spencer

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Habe noch etwas weiter geschrieben:

Der Start
„Avrir, komm beeil dich, bevor die Wachen uns erwischen!“. Ein junges Mädchen, ganz in weiss gekleidet, kaum grösser als 2m, mit langem blondem Haar und blauen Augen rennt durch eine riesige Kapelle, dicht gefolgt von einem jungem Mann, etwas gleich gross, mit kurzen braunen Haaren und braunen Augen. Er trägt jede Menge an Gemüse mit sich, welches er fortwährend verliert. Seine braune Lederkleidung ist voll mit Tomatenflecken. „Aber Vena, wozu all das klauen, wenn wir es ständig verlieren?“. „Du kannst es gerne aufnehmen. Ich warte dann bei Ehdun auf dich!“. „Komme ja...“. Kaum aus der Kapelle, wir ihnen auch schon der Weg von Wachen versperrt. „Was meinst du, Vena, reichen 5 Wachen, um uns aufzuhalten?“, fragt Avrir. „Nicht, wenn ich dabei bin!“. In diesem Augenblick erfasst eine Windböe Vena und weht sie auf ein nahegelegenes Dach. Avrir lief weiter auf die Wachen los. Eine von ihnen rannte ihm entgegen. Kurz bevor sie aufeinanderstiessen wich Avrir all seinen Griffen aus. Auch die nachfolgenden Wachen kriegten ihn nicht zu fassen. Er sprang über sie hinweg, rutscht ihnen zwischen den Beinen durch oder rannte sie über den Haufen. Mit einem Satz sprang er danach auf das meterhohe Dach, auf welchem sich Vena befand. Die Wachen sahen ihnen nur hinterher und versuchten, auf die Dächer zu gelangen. „Du brauchst dich nicht zu beeilen,“ meinte Vera, „die erwischen uns nicht!“. Mit einem Grinsen bis zu den Ohren und den Armen voll Gemüse machten sich die zwei auf den Weg zum Quartier. „Eigentlich sollten wir ihnen eine Anerkennung geben. Sie haben uns dieses Mal ganze 10 Minuten nicht verloren.“
„Lieber nicht, sonst gewöhnen sie sich noch daran!“. Bei der nächsten Gasse werden sie nach rechts gehen, dann links und dann durch denn Abfluss, dachte Avrir. So geschah es auch. Als sie sich im Untergrund befanden, hob Vena ihre Hand und schon erschien eine Leuchtende Kugel in ihr. „Hoffentlich hat er dir dieses Mal gezeigt, wie es geht!“, meckerte Avrir. „Letztes Mal sind wir deinetwegen vier Mal im Kreis gegangen!“
 

Proskillz

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sehr schön gefällt mir gut.. genau das was ich gerne lese... und dein schreibstil ist auch sehr gut.. keine wiederholungen und eine sehr gewählte sprache nur weiter so... wenn du die Story fertig hast würde ich dich bitten sie mir als ganzes Dokument zu schicken ;-)
 

Spencer

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Freut mich wenns gefällt. *erleuchtern ausatmen, doch noch etwas gefunden was man halbwegs kann:lol:).

Das mit der ganzen Story ist so ne sache, bin erst auf Seite 13....

aber als vorgeschmack:

„Ich wiederhole mich ungern, aber das war nicht meine Schuld. Wenn sich Ehdun in Trance versetzt, kann ich auch seine magischen Kräfte nicht orten.“ Antworte Vera. „Und jetzt lass uns gehen.“
Der Untergrund ist, nach den Lehren der Wegweisenden, eine verbotene und gefährliche Zone. Doch sind diese auch nicht immer richtig. Heute ist es ein Labyrinth mit geschätzt hundert Räumen. Manche Gegner des Ordens haben sich dort eingenistet und verstecken sich. Avrir und Vena gehören zu eben solchen und haben soeben das Gemüse der Ordensritter gestohlen. Die leuchtende Kugel, welche die beiden geführt hat, ist vor einer Tür zu stehen gekommen und nun leuchtet auch diese. „Hier rein.“, sagte Vena und lässt Avrir den Vortritt. Der Raum ist mit diversen roten Tüchern behängt, auf welchen ein Kreis mit vier Symbolen zu sehen ist. Einer Flamme, einem Wassertropfen, einem Baum und einer Wolke. In ihrer Mitte war ein schwarzer Fleck. In der Mitte des Raumes sass ein grosser Mann mit einem blauem Mantel mit grossem Kragen, welcher sein Gesicht bis zur Nase verdeckte. „Dieses Mal seit ihr schneller zurück.“.
„Es war auch keine grosse Sache!“, meinte Avrir. „Es war noch nicht in Schlosskeller eingeschlossen. Aber sag mal Ehdun, warum immer diese Geheimnistuerei?“. Es ist Ehdun, der Anführer dieser Gruppe von Rebellen. Er erhob sich und erklärte mit sicherer Stimme: „Wenn wir unseren Standort weder geheim halten noch ständig wechseln, wimmelt es hier unten bald von Ordensritter und Ordensmagiern. Und ausserdem,“, man konnte sein lachendes Gesicht erahnen, „hat noch niemand durch Angriff gewonnen!“. Ehdun dreht sich um und Avrir schaute ihn mit seinen Stab auf dem Rücken an. Er ist von grosser Statur und seine schwarzen Haare reichen knapp bis zum Kragen. Sein weisser Stab hat eine beachtliche Länge und die Äste an seinem Ende formen eine Art Klaue. „Packt das Gemüse ein und kommt dann wieder hierher. Avrir, du bleibst bei mir. Vena, du findest von selber zurück?“.
„Selbstverständlich. Ich komme, sobald ich fertig bin.“. Vena nahm das Gemüse und verlies den Raum.
„Zeit für dein Training. Setzt dich.“. Ehdun wies Avrir auf eine Stelle in einer Ecke des Raumes. Avrir gehorchte und setzte sich. „Und jetzt schliesse die Augen. Konzentriere dich auf mich. Vergiss meine Stimme und konzentriere dich auf meine Gedanken.“. Avrir konzentrierte sich so stark er konnte. Alles was er nun wahrnahm, war die Stimme von Ehdun. Doch sie klang, als ob sie endlos weit von ihm entfernt sei.

Gut so Avrir. Nun versuche, mein Wissen zu fühlen. Deine Verbindung zum Nebel bringt auch andere Vorteile ausser Gedanken lesen und übernatürliche Stärke und Gewandtheit. Du kannst auch die Magie aller auf dich kopieren, die sich in deiner Nähe befinden.“

Der Nebel ist negative Magie. Er entsteht bei jedem Zauber, löst sich jedoch nicht auf. Daher ist er eine immens grosse und nicht versiegende Energiequelle. Doch da er aus negativer Magie besteht und den Verstand vergiftet, haben die meisten Menschen Probleme damit ihn zu kontrollieren, ohne wahnsinnig zu werden.
Avrir wusste nicht, warum er so gut mit dem Nebel umgehen konnte. Selbst Vena’s Windzauber hat er binnen Tagen gemeistert.

„Konzentriere dich, Avrir. Fühle meine Wassermagie. Nimm sie in dich auf.“

Avrir hätte nie gedacht, dass er einmal Nebel-Magie mit einem Meister der Wassermagie trainieren würde. Seit jener Nacht, in der er aus dem Ordenshaus floh, hat sich vieles verändert. Er hatte Freunde, mehr oder weniger ein Zuhause und übte sich in Magie.

„Gut. Nun nutzte mein Wissen. Die Luft um dich herum ist mit Wasser gefüllt! Sauge sie aus und lasse Wasser fliessen. Konzentriere dich Avrir, konzentrier...“

Avrir schreckte auf. Sein Schädel brummte. Er hatte es wieder nicht geschafft. Doch Edhun schaute ihn mit einem Grinsen im Gesicht an:„Kopf hoch, Avrir!“, meint er, „oder besser Kopf runter. Sie mal.“. Avrir senkte seinen Kopf und sah zu seinem Erstaunen, dass sich auf dem Boden vor ihm eine Wasserpfütze befand.
Er schoss in die Höhe und stiess sich beinahe seinen Kopf an der Decke. „Geschafft! Haha, ich habe es endlich geschafft.!“.
Auch Ehdun freute sich. „Ja, du hast es geschafft, meine Fähigkeit zu absorbieren. Aber du musst sie noch zu nutzen lernen!“
„Ach, das ist nur eine Sache der Übung.“
„Gut. Pack jetzt deine Sachen. Wir brechen morgen auf.“

Ende Kapitel eins
 

Proskillz

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das wird ja immer besser du bist ein naturtalent.. ich habe schon viele fantasie bücher gelesen und das topt die meisten... bin sher gespannt auf alles was noch kommt
:lol:
 

Spencer

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*rotwerd* öhm...danke.....

Erster Kontakt
In dieser Nacht konnte Avrir nicht schlafen. Eine Frage ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wohin gehen wir nun, wenn wir die Stadt verlassen? Er hatte keine Ahnung. Seit er aus dem Orden geflohen war, hatte er nichts anderes mehr als diese Stadt, Tiegeln, gesehen. Um besser nachdenken zu können beschloss er, an die frische Luft zu gehen. Er warf die Decke zur Seite und schritt gedankenversunken aus dem Zimmer. Draussen angekommen, sprang er auf ein Dach und sah sich die Sterne an. Was das Schicksal wohl für ihn bereit hielt?

„Bist wohl etwas aufgeregt, wie?“
Vena schritt von der Seite auf ihn zu.
„Würdest du bitte aufhören, dich so anzuschleichen? Du hast mich fast zu Tode erschreckt!“
„Tut mir leid. Ich kann nicht schlafen.“
„Aha, SEHR interessant.“, sagte Avrir mit leicht gereitzter Stimme.
„Hey, wenn du allein sein möchtest, gehe ich wieder.“
„Nein,“, warf Avrir ein, „geh nicht. Ich habe es einfach nur satt, mich die ganze Zeit zu verstecken.“
Vena setzte sich zu ihm. „Weist du, seit Ehdun mich gefunden und aufgenommen hat, sorgt er für mich. Dasselbe tut er auch für dich. Und wenn er denkt, dass verstecken nötig ist, sollten wir besser auf ihn hören.“.
Avrir verdrehte die Augen und warf sich auf den Rücken.
„Sag mal,“ Venas Stimme war nun weicher geworden, „wieso bist du eigentlich aus dem Orden geflohen?“
„Das ist schon lange her. Ich erinnere mich nur noch, wie ich gesehen habe, dass ein Ordensritter einen Bettler abgestochen hat, weil dieser unbefugt auf dem Ordensareal aufhielt.“
„Ist ein bisschen übertrieben, diese Reaktion!“, sagte Vena mit einer gewissen Abneigung.
„Ja. Aber der Ordensritter hat ihn ohne Zögern erschlagen. Von da an habe ich mir geschworen, den Orden zu bekämpfen. Was ist mit dir?“
„Meine Eltern wurden vom Orden ins Gefängnis gesteckt, weil sie das Haus mit einem Zauber geputzt haben, anstatt den Besen zu nehmen. Ich vermute, dass sie mittlerweile nicht mehr leben... Wir sollten jetzt aber wieder zurückgehen, bevor Ehdun sich Sorgen macht.“ Vena stand auf und war schon beim Dachrand, als Avrir aufschreckte.
„Warte mal einen Moment!“
Er sprang auf und deutete in Richtung Stadtzentrum.
„Siehst du auch was ich sehe?“

Ein seltsames rotes Leuchten strahlte aus den Zentrum der Stadt. Wegen des Sonnenaufgangs hatte er es fast nicht bemerkt.
„Oh mein Gott!“, schrie Vena „Avrir, die Stadt brennt!!!“
 

Spencer

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Avrir und Vena eilten so schnell sie konnten in Richtung der Flammen.
Vom Zentrum her wehte Rauch und der Gestank verbrannter Haut stach Avrir in die Nase. Was zum Teufel geschieht in der Stadt?
„Zünden diese Ordensritter nun etwa die Stadt an?“
Nein Avrir, sieh nur, dort!“
Das Stadtzentrum glich einem Schlachtfeld. Häuser brannten, Schreie schallten durch die Gassen. Die Stadt war mit Rittern übersäht, alle tot.
„Mein Gott,“ Avrir wagte kaum daran zu denken, „wer hat das getan?“

In der Mitte des grossen Baumplatzes, dem Wahrzeichen der Stadt, hatten die Ritter der Wegweisenden einen ganzen Trupp Soldaten auf ein seltam aussehendes Wesen konzentriert. Duch die Hitze und den Rauch erkannte Avrir aber so gut wie nichts.
„Vena, setzt deinen Wind ein und blass die Flammen weg!“
„Was denkst du, was ich schon die ganze Zeit versuche? Irgendetwas blockiert meine Magie!“
Die Ritter hatten sich für den Angriff formiert.
„Angriff, los!“ Der Kommandant des Trupps stürmte voran, seine Soldaten folgen ihm.
„Sinnlos!“
Mit einer Handbewegung fegte das Wesen dem Hauptmann samt Trupp zur Seite in ein brennendes Haus. Schreie, ein einstürtzendes Haus und dann Ruhe. Auf einmal war das einzige hörbare Gräusch das Knistern des Feuers. Mit einem mit zwei Klingen besetztem Schwert in der Hand schitt das Wesen auf Avrir und Vena zu. Nun sah Avrir seine wahre Gestalt. Die Krallen an den Füssen des Wesens schleiften über den Platz. Seine Beine glichen denen einer Ziege, doch wahren sie schwarz. Seine Brust war mit einem grossen, schwarzen Stein verziert, welcher eine unheimliche Aura verstrahlte. Sein Gesicht war schwarz wie die Nacht, doch es hatte menschliche Züge, von den leuchtend roten Augen abgesehen. Sein auffallend langes, weisses Haar bedeckte beinahe den ganzen Rücken. Seine fledermausartigen Flügel ragten weit darüber hinaus.
Avrir zögerte nicht lange. Mit aller Geschwindigkeit und Kraft, die er aufbringen konnte, rannte er auf das Wesen los. Doch in der nächsten Sekunde hatte es in schon an der Gurgel gepackt.



„Sieh einer an. Anscheinend gibt doch noch Wesen auf dieser Welt, die sich mir stellen können!“
„Lass mich runter!“, schrie Avrir.
„Warum? Ich könnte dich von deinen Leiden erlösen!“
„Was!?“
„Arme Seele. Jedes lebende Wesen leidet , ob es will oder nicht. Sie sind alle krank, ohne dass sie es wissen!“
„Wer oder was bist du?“
„Die Rettung der Menschheit, und deine Leidenszeit ist vorbei!“
Die Hand um Avrirs Keule schnürte sich zusammen. Das Wesen hob sein Schwert und stiess es durch Avrirs Bauch.
„Ich werde die Welt befreien. Nie wieder wird eine Seele vergiftet werden!“
Er zog das Schwert heraus, lösste seinen Griff und Avrir sah nur noch, wie diese Gestalt in die Flammen verschwand. Dann umfing ihn Dunkelheit...
Ende kapitel 2
 

Spencer

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so langsam wirds knapp...;-)

Das Ziel ist bestimmt
Avrir öffnete seine Augen. Er befand sich wieder im Trainingsraum.
„Ah, Avrir, endlich! Du bist wach!“
Vena sass neben seinem Bett. Sie hatte die ganze Zeit neben ihm verbracht.
Avrir wollte sich aufrichten, aber plötzlich durchdrang ein stechender Schmerz seinen gesamten Körper.
Er hatte die Stichwunde des Wesens ganz vergessen. Er schrie auf und Vena fuhr ein Schreck durch den Körper.
„Avrir, was hast du?“
„Was ich habe? Dieses Wesen hat mich aufgespiesst, das habe ich!“
„Was? Du hast keinen Kratzer! Ich habe die Wunde geheilt!“
„Wie bitte? Siehst du dieses Ding nicht?“
Avrir hob sein Hemd um Vena die Stichwunde zu zeigen. Doch sein Bauch war unversehrt.
Vena schaute ihn nur verdutzt an: „Ich sehe nichts.“

„Es ist eine Wunde, die durch Nebel enstanden ist. Nur der Verletzte und der Angreifer können sie sehen“.
Edhun hatte das Zimmer betreten. Er sah unsicher aus, was er sonst niemals war.
„Eine Nebelwunde also? Wenn ich dieses Ding erwische...“, Avrir war dabei aufzustehen, doch Vena hielt ihn auf.
„Du solltest dich lieber ausruhen, statt Racheschwüre abzulegen. Ausserdem hat Edhun sich ein wenig umgehört, oder?“
„Ja, dass habe ich. Anscheinend handelt es sich bei diesem Wesen um Abadon, den Todesengel, wie sie ihn bereits nennen. Er hat bereits Gliss und Tinutu verwüstet. Gestern hat es unser Tielen erwischt. Anscheinend hat Abadon eine bestimmte Route, doch bis jetzt hat niemand herausgefunden, woran er sich orientiert.“
„Nun, ich finde, dann sollten wir das übernehmen.“ Avrir stand mitlerweile wieder.
„Ist das dein Ernst !? Du willst dieses Monster verfolgen?“. Vena protestierte lautstark.
„Du hast es doch selbst erlebt. Wenn wir diesem Ding zu nahe kommen, sind unsere Kräfte weg!“
„Nicht ganz“. Avrir hatte bereits damit begonnen, seinen Verband zu lösen.
„Kurz bevor er mich an der Kehle packte, bin ich mit voller Geschwindigkeit auf ihn losgerannt. Ich denke, wenn ich den Nebel besser in den Griff bekomme...“
„Nein Avrir!“ Edhun unterbrach ihn.
„Es ist zu gefährlich.
Du müsstest alle Elemente der Magie studieren, um den Nebel zu verstehen. Und das würde bei dir Jahre dauern. Ausserdem sollten wir besser herausfinden, warum der Orden der Wegweisenden nichts gegen Abadon unternimmt“.
„Du willst also lieber ein paar Kaffeekränzchen mit diesen Spinnern abhalten und weitere Leute durch Abadon sterben lassen anstatt etwas zu unternehmen?“
„Ich will keinen Kampf beginnen, der uns ins Grab bringt!“

Eine unangenehme Spannung hatte sich nun im Trainingsraum aufgebaut. Edhun und Avrir schauten sich in die Augen und Vena sass da wie gelähmt. Nie hätte sie gedacht, das Avrir und Edhun dermassen miteinander streiten würden.

„Gut, wie du willst.“ Avrirs Stimme hörte sich nun steltsam ruhig an. „Dann gehe ich allein.“
Kaum hatte er den Satz beendet, stürmte er schon zur Tür hinaus.
 

Proskillz

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weiter ...weiter ...weiter *dich anfeuer* auch wenns kanpp wird XP
 

Spencer

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Vena wollte ihn aufhalten, doch Edhun hielt sie auf.
„Wenn er Glück haben, überlebt er noch einen Kampf mit ihm.“
Vena war sich nicht sicher, wer recht hatte. War es Avrir, der Abadon aufhalten und so die Bürger zu schützen versuchte oder Edhun, der sich Hilfe für einen aussichtslosen Kampf hollen wollte. Um Ihren Kopf klarzubekommen bat sie Edhun, die Einkäufe für die geplante Abreise zu organisieren.
Am Martktplatz angekommen ging sie aber gedankenversunken an den Ständen vorbei. Die Stadt lag zwar in Trümmern, doch Manche Händler versuchten nun, mit ihren Resten an Ware Geld zu verdienen, um ihre Häuser wieder aufzubauen. Desshalb waren nun auch sämtliche Waren überteuert. Doch Vena interessierte das nicht. Sie machte sich Sorgen um Avrir und Abadon. Irgendetwas mussten die beiden gemeinsam haben, doch sie kahm nicht darauf.
„Hilfe, haltet den Dieb!!!“
Vena wurde aus ihren Gedanken gerissen. Jemand schrie wegen eines Diebes in der Gegend herum, doch sie sah nichts.
Sie musste sich einen Überblick verschaffen. Das Letzte was die Leute nun brauchten, war Anarchie. Sie stieg mit einer Windböe in die Luft, und da sah sie es. Ein kleiner Gnom rannte mit einem Beutel auf dem Rücken in eine Gasse.
„Den schnapp ich mir.“
Mit einer weiteren Böe flog sie den Gnom hinterher. Er war undglaublich schnell. Bisher hatten bis auf Avrir alle keine Chance gegen Vena, wenn es um Geschwindigkeit ging. Doch sie hatte einen Vorteil: Sie musste nicht über Hindernisse springen. Der Gnom schlug Hacken und Ihr war es nicht möglich, ihn mit einem Windstoss zu Fall zu bringen. Nach etlichen Gassen rannte der Gnom jedoch verseentlich in eine Sackgasse. Vena blockierte ihm den Rückweg.
„Her mit dem Diebesgut, du Monster!!“
„Nenne Hermes gefälligst nicht Monster, du Hexe!!!“
Ein junges Mädchen trat aus den Schatten hervor. Sie schritt auf das Monster zu. Sie streckte die Hand nach den Beutel. Der Gnom übergab ihn ihr mit einem lautem Grunzen und lösste sich danach in Luft auf.

Vena klappte der Kiefer runter. „Was zum Henker ist da gerade passiert?!“

Das kleine Mädchen pfiff und ein kleiner Greif erschien in der Luft. Er stürtzte auf das Mädchen hinunter, entriss ihr den Beutel und verschwand in luftigen Höhen. Vena begang zu grinsen und zeitgleich verschwand es aus dem Gesicht des Mädchens.
Plötzlich schoss Vena wie ein Pfeil nach oben, schmetterte den Greif mit einer Druckwelle zu Boden und landete wieder.
„Du wolltest einer Hexe in der Luft entkommen?“ Vena grinste immer noch. Das kleine Mädchen tat es ihr nun gleich.
„Das könnte lustig werden...“

„Halt!!“

Eine bekannte Stimme hallte durch die Gasse.
Das kleine Mädchen schreckte zusammen.
„Ich habe nicht viel geklaut! Nur was ich brauche...“
„Das ist mir egal, Thele! Ich habe dir gestern schon geagt, dass du, wenn überhaupt, nur von Ordensleuten nehmen sollst!“
„Aber Edhun..“

„Was!?“ Vena hatte nun endgültig den Faden verloren.
„Du kennst diese Göre?“

Edhun kahm nun in die Gasse geschritten.
„Ja. Ich habe ihr die Aufgabe gegeben, von euch abzulenken. Sonst hättet ihr nie in den Vorratskeller gelangen können.“
„Genau. Also sei gefälligst etwas höfflich zu grossen Beschwörerin Thele!“

Ende kapitel 3
 

Spencer

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ein bisschen hab ich noch

Erste Schritte
Der Träger hatte das Kind immer noch an der Hand. Sie schitten zusammen dem langen Korridor entlang.
„Hast du Angst?“
Das kleine Kind nickte.
„Mach dir keine Sorgen, ich werde mich um dich kümmern...“
Sie hatten den Korridor durchquert. Nun standen sie in einem Kellergewölbe, das einen Labyrinth glich. Der Träger nahm das Kind fester an der Hand und schritt foran. Er wusste, wo er entlang musste. Nach geraumer Zeit standen sie vor einer grossen Holztür. Er öffnete sie und sie standen in einem Hof, der dem eines Klosters glich. In der Mitte stand ein Brunnen, an den Steiten stützten Säulen die Seitengänge. Aus den Schatten stürmte ein Mann auf den Schwertträger los.
„Herr, ihr seid zurück!“
„Natürlich. Wo sollte ich sonst sein, du Idiot?“
„Verzeiht, aber als wir das Wesen davonfliegen sahen, machen wir uns Sorgen um euch und...“
„Und wen? Thoron? Der liegt noch drinnen. Du wirst bis morgen alles gereinigt haben, verstanden?“
„Ja-Jawohl Herr. Wird gemacht.“
Der Träger hatte tatsächlich Bedenken wegen des Wesens. Wenn es nicht kontrolliert werden konnte, wäre auch er in Gefahr. Oder auch...
Er liess die Hand des Kindes los und stürmte in Windeseile durch den Hof. Die Türen bersteten, noch bevor er sie erreichte. Schliesslich stand er vor einem glanzvoll verziertem Raum, in dessen Mitte ein alter Mann an einem Tisch sass.
Die Stimme des Alten klang schwach und gebrechlich.
„Oh, du bist es. Wie ist es gelaufen“
„Wie erwartet...“
„Und wo ist Thoron?“
„Zerstückelt in der Kammer.“
„Was?! Wie konnte das passieren?“
„Ich erklähre es euch...“
Er schritt auf den alten Mann zu und stiess ihm seine Katana in den Bauch. Zweimal.
„Zuviel Neugier ist ungesund... Haben sie das schon vergessen?“
Der alte Mann sank zu Boden, um ihn eine Blutlache. Der Träger schob ihn beisseite und setzte sich in den Stuhl. Als er aufblickte sah er in die Augen des Kindes...
 

Spencer

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der rest vorm weiterschreiben

Ein neues Mitglied
Vena, Edhun und die kleinewüchsige Thele waren inzwischen wieder auf dem Marktplatz angekommen. Edhun war erpicht darauf, dass Thele das Diebesgut wieder zurückgibt.
„Edhun, darf ich nicht wenigstens die Äpfel behalten?“
Er schüttelte den Kopf.
„Du wirst alles zurückgeben.“
Enttäuscht senkte Thele den Kopf und stampfte auf den Boden.
Er began zu zittern und zu beben.
Vena stand die Unsicherheit ins Gesicht geschrieben. Sie hatte schon von Beschwörern gehöhrt, aber noch nie einen gesehen geschweige den ihm beim Beschwören zugesehen. Wenn man den Gerüchten glauben schenkte, wären sie in der Lage, selbst die Toten herbeizubeschwören. Doch meist beschränkten sich ihre Fähigkeiten aus Angst vor Missbrauch lediglich auf Naturgeister.
„Sag mal Vena..“ Thele grinste sie an.
„Ja?“
„Traust du der Erde, Auf der du stehst?“, fragte Thele und grinste.
Im nächstem Moment stiess neben Vena eine steinerne Schlange aus der Erde. Vena zuckte zusammen.
„Sag mal Thele...“ Vena hatte sich beruhigt und grinste nun auch.
„Traust du der Luft, die du amtest?“
Noch bevor sie antworten konnte, erfasste sie eine mannsgrosse Windhose, wirbelte sie ordentlich durch und lösste sich wieder auf.
 

Spencer

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weitergets:

„Du kleine miese....!“, doch Edhun unterbrach den Streit.
„Hört endlich auf, wir haben wichtigeres zu tun als und gegenseitig die Köpfe einzuschlagen!
Thele, hast du zufällig Avrir gesehen? Ein Junge in brauner Lederkleidung?“
„Hätte ich vielleicht, wenn mich diese Zicke nicht durch die ganze Stadt gescheucht hätte!“
Edhun verdrehte die Augen. „Nun gut. Vena, Thele wird mit uns kommen. Zumindest bis wir Avrir gefunden haben.“
„WAAASS?“
Drei Gesichtsausdrücke: Strenge, Entsetzen und Schadenfreude.
„Wir brauchen jede Hilfe die wir kriegen können wenn wir Abadon jagen!“
Vena wirkte nun nicht mehr entsetzt sondern überrascht.
„Du willt also doch auf die Suche nach ihm gehen?“
„Ja. So wie ich Avrir kenne, wird er nicht mit der Suche aufhören, ehe er in gefunden hat. In seiner momentanen Verfassung wäre das eine Reise in den Tod!“
„Also helfen wir ihm?“. Venas Blick war nun voller Hoffnung.
Edhun nickte. „Ja, und wir sollten ihn suchen, solange er noch in der Stadt ist!“

Zur gleichen Zeit in der Nähe des Stadttores

„Lasst mich raus! Ich muss dieses Vieh verfolgen!“
Avrir stand vor dem Stadttor. Es stand offen, doch Avrir schaffte es einfach nicht, es zu durchschreiten. Jedesmal, wenn er versuchte, einen Schritt nach draussen zu setzen, stiess ihn eine unsichtbare Kraft wieder zurück.
„Na schön! Wenn ich nicht nach vorne durchkomme, dann eben über die Mauer!“
Er setzte zum Sprung an.
„Und Hop!“ – DAAANNNG!
Er wusste nicht was es war, aber als er auf Höhe der oberen Grenze der Mauer war, stiess er sich unsanft die Schädeldecke an etwas angenehm Harten.
Und da bekannterweise Dinge nicht in der Luft schweben, fiel Avrir hörbar wieder auf den Boden.
„Verdammt, was ist das nur?!“
Er konnte es sich nicht erklären. Da man die Barriere nicht sehen konnte, musste sie aus Nebel geformt sein. Doch dann müsste er sie sehen können. Was war es also?
Zwei Ordensritter in der Nähe sind inzwischen auf Avrir aufmerksam geworden und schritten auf ihn zu.
„Hey Kleiner, du hast hier nicht verloren, das Tor ist gesperrt!“
Avrir rieb sich die frische Beule.
„Ach nein, wirklich? Hät‘ ich nicht gemerkt!“
„Ich warne dich Kleiner, werd ja nicht frech!“.
Einer der Ritter packte Avrir am Kragen.
„Wenn du Ärger machst, schicken wir dich in den Ordenskerker, dann kannst du rumstänkern soviel du willst!“
Avrir schlug die Hand des Ritters zur Seite und drehte sich um, ohne ein Wort zu sagen.
„So, wie es scheint hat der Kleine doch nicht soviel Mut wie erwartet!“

„Sei still...“

„Was?“
„Sei einfach nur still...“

Avrir Gesicht war von Wut durchzogen. Und diese Wut drohte jeden Moment auszubrechen.

„Oho, der Kleine will mir Befehle erteilen? Hör mal zu ich werde...“
„UND NENN MICH NICHT KLEINER!!!“
Ohne eine Vorwarnung schlug Avrir zu. Seine Faust landete einen präzisen Treffer, genau auf dem Magen. Die Wache sank auf der Stelle zu Boden.
„Du hast wohl ein Rad ab!“, schrie der zweite Ritter.
„Jahaha, kann schon sein, vielleicht auch nicht, wer weiss das schon...“
Avrirs Gesichtsausdruck hatte sich geändert. War er doch vorhin wütend, schien er jetzt gelassen, fast schon amüsiert.
Noch bevor der Ritter ein weiteres Wort sagen konnte, spürte er einen entsetzlichen Schmerz in der Brust.
Avrir hatte ihn getretten. Und zwar so fest, das ihm das Brustbein brach.

„Wenn ich mit dir fertig bin, hast du mehr als nur ein Rad ab!“
In diesem Moment schoss eine Welle aus einer Nebengasse, erfasste
Avrir und schleuderte ihn gegen die Wand.
„Beruhige dich!“

Ende kapitel 4
 

Spencer

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Der Startschuss (Kapitel 5)

Avrir blickte auf. Vor ihm standen Edhun, Vena und ein kleines Mädchen.
„Wie..,Was....,Wer..“, Avrir brachte keinen vernünftigen Satz zustande.
„Komm,“, Edhun half ihm hoch, „ich helfe dir. Vena, kümmere dich um die Ritter!“
„Ja!“
Noch während Vena mit der Heilung der Wachen beschäftigt, geht Edhun auf die Wache zu, die wieder bei Bewusstsein ist.
„Lasst uns gehen und ihr habt eure Ruhe.“. Ausserdem flüsstert er der Wache noch etwas ins Ohr.
Ohne ein weiters Wort zu sagen, steht der Ritter auf und geht auf das Tor zu. Er gibt den Wachen im Ausguck ein Zeichen, woraufhin diese zwei etwa faustgrosse Steine mittels Seilwinde auf dem sandigen Boden ziehen.
„Hab ichs mir doch gedacht, Sagi-Steine.“
„Sagi-wasbitteschön?“, Avrir hatte sich bereits erholt.
„Oh, sag mir bloss nicht, du hast nicht nie von den Bann-Steinen gehört? Wenn sie zu einer Fläche ausgelegt werden, schleudern sie jeden Zauber innerhalb des Feldes zurück. Das gilt auch für den Anwender.“
„Eine Fläche? Und wie wollen sie das mit nur zwei Steinen bewerkstelligen?“, Avrir wirkte sichtlich verwirrt.
„Die anderen zwei sind sehr wahrscheinlich ind die Mauer eingearbeitet, oben am Torbogen.“.
Vena war nun mit der Behandlung der Ritter fertig und schloss sich wieder der Gruppe an.
„Und die lassen uns jetzt einfach gehen? Nach der Aktion?“
Edhun konnte sich ein leichtes Grinsen nun nicht mehr verkneifen:
„Weißt du, keine Stadt beherbergt gerne wahnsinnige Schläger. Und da wir als verantwortliche Aufpasser ihn wieder festnehmen konnten...“
„Du hast ihm erzählt ich wäre ein durchgeknallter Irrer? Naja wenn wir so aus der Stadt kommen...“. Kaum hatte Avrir diesen Satz beendet, sprang im Thele auch schon ins Wort:
„Als ob das nicht offensichtlich ist, dass du wahnsinnig bist, schon allein deine Kleidung... achja, und du hast grundlos zwei Ritter niedergeschlagen, erinnerst du dich?“
„Was hast du gerade gesagt, kleine Göre?“
Doch plötzlich kam Avrir ein Gedanke:
„Hey Edhun! Wenn diese Saki-Steine wirklich Magie zurückschleudern, können wir damit ja Abadon besiegen!“
Doch Edhun wirkte ernst: „Wenn es so einfach wäre, hätte man ihn damit schon früher aufgehalten. Nein, ich glaube, er ist resistent gegen Saki-Gestein.“
Avrirs anfängliche Euphorie war verflogen. Gemeinsam mit Edhun, Vena und Thele schritten sie durch das grosse Tor. Kaum hatten sie es passiert, hörten sie hinter sich auch schon, wie die Saki-Steine in den Sand fallen.

Avrir hatte noch nie einen Fuss vor die Stadt gesetzt. Er war überwältigt von Anblick der sich ihn bot. Bislang hatte er gedacht, dass Tielen mitten in einer Wüste liege, doch er irrte sich.
Soweit er blicken konnte, war Tielen von Bergen umgeben.

Edhun hatte Avrirs Blick bemerkt und began sofort mit der Erkärung:
„Tielen ist von jeder Seite von den sogenannten Donnerbergen umgeben. Sie sind so hoch, dass die Wolken nicht durchkommen und somit keine Feuchtigkeit zu uns kommt. Ausserdem sind sie der Grund, wesshalb bei uns die Sonne nur 8 Stunden am Tag scheint.“
Thele wirkte generft: „lass mich raten: wir müssen über diese Berge klettern? Ich habe doch gewusst, dass es eine blöde Idee ist mit euch mitzukommen...“
Das war Musik in Venas Ohren:
„Dann geh doch wieder und lass deine Viecher auf Ordensleute los!“
„Ne, die haben viel mehr Spass an dir!“

Während Vena und Thele schtritten, ging Avrir auf Edhun zu:
„Sag mal, warum heissen die den Donnerberge?“
„Ich habe dir ja gesagt, dass die Wolken nicht über die Berge kommen? Das heisst, dass sie alles, ob Niesselregen oder Gewitter, sich direkt vor den bergen entlädt. Und das Echo dieser Unwetter hört durch die ganzen Berge!
Aber keine Sorge, wir brauchen sie nicht zu überqueren. Ganz in der Nähe liegt ein Pass.“

 

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