Aus anderer Sicht

Pache

Faultier
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Das ist meine Kurzgeschichte aus der Sicht eines Hausdrachens, das Verhalten habe ich meiner Katze abgekuckt. Ich hoffe sie gefällt euch. Um Kritik, Lob und Anregungen wird gebeten. Besonders um Anregungen bezüglich was ihr gerne mal aus der Sicht eines Hausdrachens erleben wollen würdet.


Eine andere Sicht​


Zusammengerollt liege ich in meinem Körbchen. Leise purrend und mit wedelndem Schwanz warte ich, dass mein Herrchen wieder kommt. Jetzt ist er schon zwei Stunden weg. Mit einem breiten Gähnen entschließe ich mich dazu, etwas zu trinken. Leicht müde stehe ich auf und wanke aus meinem mit rotem Samt ausgelegtem Schlafplatz. Einmal kurz geschüttelt, die Flügel an meinen Körper angelegt tapse ich in die Küche. Zwischen den Stuhlbeinen hindurch, schnur strax auf die silberne, mit eiskaltem Wasser gefüllte Schüssel zu. Meine beiden Vorderpranken auf den Rand der Schüssel gestellt schaue ich mir mein Spiegelbild in dem kristallklaren Wasser an. Meine schwarzglänzenden Schuppen funkeln im Sonnenlicht, das durch das Küchenfenster fällt. Langsam senke ich meinen Kopf und stecke meine Zunge in die Schale. Mit ein Paar schnellen Bewegungen ziehe ich etwas Wasser in mein Maul. Den Kopf in den Nacken geworfen schlucke ich es hinunter. Dann höre ich ein Klicken an der Wohnungstüre. Ich drehe mich blitzschnell um und rase an die Türe. Meine Krallen kratzen über den mit Fließen belegten Boden der Küche. Mit wild hin und her peitschendem Schwanz und einem freudigen Funkeln in meinen Augen sitze ich vor ihr. Die Tür geht auf und mein Herrchen kommt herein. Ein leises und vor Freude viel zu hohes Quieken entkommt meiner Kehle. Mein Herrchen kniet sich zu mir herunter und streichelt mir über den mit Schuppen bedeckten Kopf. Dann steht er wieder auf und geht ins Wohnzimmer. Ich tapse hinterher und bleibe am Türrahmen stehen. Mein Herrchen setzt sich auf das schwarze Ledersofa und schaltet den Fernseher ein. Mit einem Klopfen auf das Polster signalisiert er mir das ich zu ihm aufs Sofa kommen kann. Mit einem Satz spurte ich los und springe etwas zu schnell ab. Im hohen Bogen fliege ich auf die Lehne des Sofas zu und klatsche ungewollt direkt mit der Schnauze gegen das kalte Leder. Ich rutsche nach unten und lande, alle Viere von mir gestreckt, mit dem Bauch auf der Sitzfläche. Mit einer Pfote reibe ich mir die Schnauze. Mein Herrchen kichert und greift mir unter die Schultern. Dann hebt er mich vor sein Gesicht und gibt mir ein Küsschen auf die schmerzende Schnauze. Mit einem Grinsen lecke ich ihm die Nase. Er lacht und setzt mich auf seinen Schoß. Ich knete erst ein wenig seine Oberschenkel und mache es mir dann bequem. Zu einem kleinen Kreis aus Schuppen zusammengerollt liege ich jetzt in einer Mulde aus Jeans und Haut. Langsam streichelt er mir erst über den Kopf, über den Rücken und zuletzt über meine Hinterpranken. Ich genieße jede Berührung und purre leise. Dann fängt er an mich unterm Kinn zu kraulen. Mhhhhh das habe ich am liebsten. Ich schließe meine Augen und lasse meine Zunge aus meinem Maul hängen. Langsam drifte ich in die Welt der Träume. Das letzte, das ich mit bekomme ist, wie mein Herrchen mir durch meine Wuschelmähne fährt und mir noch einmal sanft über den Rücken streichelt. Dann schlafe ich ein.


-to be continued-
 

Lord-Drakhan

Guest
das klingt total süß irgendwie will ich dich nun behalten^^
hoffe nur frisst nicht so viel und man muss nicht imemrzu gassi gehen:cool:
 

Phelan

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Inhaltlich ists okay.
Aber Deine Schreibweise ist .... aaarg!

Du solltest etwas mehr Abwechslung in den Text bringen. Und diesen vor allem strukturieren. Eine Textwand liest sich wirklich schwer. Das solltest Du niemandem antun.

40 Sätze.
6 beginnen mit "Ich", 5 mit "Dann" und 3 mit "Mein Herrchen."
Bei einer Erzählung ist es schwer zu variieren, aber gerade das unterscheidet einen eilig hingeworfenen Text von einer Geschichte :).
Worte wie "schnurstrax" solltest Du vermeiden. Und mit einem letzten Korrekturlesen hättest Du auch die wenigen Schreibfehler gefunden, die sich in der Textwand noch versteckt haben.


"Beim Text muss sich einer quälen, der Absender oder der Empfänger. Besser ist, der Absender quält sich." Wolf Schneider
 

Pache

Faultier
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9 Apr 2012
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Inhaltlich ists okay. Aber Deine Schreibweise ist .... aaarg!Du solltest etwas mehr Abwechslung in den Text bringen. Und diesen vor allem strukturieren. Eine Textwand liest sich wirklich schwer. Das solltest Du niemandem antun.40 Sätze. 6 beginnen mit "Ich", 5 mit "Dann" und 3 mit "Mein Herrchen."Bei einer Erzählung ist es schwer zu variieren, aber gerade das unterscheidet einen eilig hingeworfenen Text von einer Geschichte :).Worte wie "schnurstrax" solltest Du vermeiden. Und mit einem letzten Korrekturlesen hättest Du auch die wenigen Schreibfehler gefunden, die sich in der Textwand noch versteckt haben.
Das war das erste Mal das ich sowas geschrieben habe...wegen den Rechtschreibfehlern...hm...nun ja das ist so eine Sache mit der Technik...wenn man eine Zeit mit absoluter Rechtschreibverbesserung schreibt macht man um so mehr Fehler wenn man dann auf die normale Tastatur umstellt ˆˆ also Entschuldigung diesbezüglich :)
 

Todai

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Außerdem ist (to) pur Englisch für Schnurren und in einem Text sollte man immer eine Sprache beibehalten, es sei denn man ändert sie durch Zitate oder wörtliche Rede.
 

Phelan

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Pache: was willst Du mir mit "das ist das erste Mal" sagen?
Du hast eine Geschichte VERÖFFENTLICHT.
Du möchtest, dass sie andere lesen.
Wie viel sind Dir Deine Leser wert? Möchtest Du, dass sie gespannt auf weitere Geschichten warten? Oder war das hier nicht nur Dein erster Text, sondern auch Dein letzter?

Rechtschreibfehler sind keine Frage der Technik, sondern der Aufmerksamkeit. Deine Tastatur macht die Fehler nicht. Und Dein Auto auch nicht. DU machst die Fehler.
Wenn Du Dir unsicher bist, such Dir einen Freund, der Deine Geschichten vor der Veröffentlichung liest und Dir ein Feedback gibt.

Was ist Dein Anspruch als Autor? Bist DU mit dieser Geschichte, so wie Du sie hier veröffentlicht hast, zufrieden?
 

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