Alles ist im Grunde nur Mittel zum Zweck.

Scorpia

Guest
Hey Leute,

Gestern Abend stand ich eine lange Zeit draußen und hab ein wenig in den Himmel geschaut.
Ich find manchmal wird einem Menschen in den seltsamsten Momenten klar, dass das gesamte Leben so oder so nur auf eines Hin arbeitet, nämlich auf den Tot.

Egal was man tut, es ist nur Mittel zum Zweck, dass lief mir gestern Abend irgendwie stark den Rücken herunter.
Und wenn ich mal ehrlich bin, macht mich das nicht mal Traurig.

Vor dem Tot selbst sollte man meiner Meinung nach keine Angst haben. Ich habe keine Angst vor dem Tot selber, aber ich habe große Angst, vor der Art des Todes.
Ich mach mir oft Gedanken darüber, welcher Tot eine wirkliche Qual ist. Ob manche Menschen im moment des Todes gar aufhören zu Kämpfen, weil sie erlöst sein wollen.
 

Schabe

Guest
Vielleicht solltest du dir ne Thearpiestelle suchen. Ernsthaft, nicht böse gemeint.
Wer mit einer solch negativen Einstellung durchs Leben geht kann doch keine Freude an eben diesem haben. Tu was dagegen, lass dir helfen und geh zu einem Arzt. Das ist nicht gesund.
 

Scorpia

Guest
Schabe;bt398 schrieb:
Vielleicht solltest du dir ne Thearpiestelle suchen. Ernsthaft, nicht böse gemeint.
Wer mit einer solch negativen Einstellung durchs Leben geht kann doch keine Freude an eben diesem haben. Tu was dagegen, lass dir helfen und geh zu einem Arzt. Das ist nicht gesund.
Ich bin bereits beim Arzt. >_>
 

Mystic_wolf

Guest
Also sich gedanken über den Tod zu machen, finde ich jetzt nicht negativ. Man könnte sagen, es ist sogar ein sehr schöner Moment. Etwas endet und Etwas völlig neues beginnt, was auch immer das sein mag. Das Problem, mit dem Tod oder dem Todeskampf negative Gefühle zu verbinden, ist ein menschliches. Ok, wenn man nur mehr negativ durchs Leben geht, oder sich an nichts mehr erfreuen kann, dann wäre eine Therapie sinnvoll. Aber grundsätzlich halte ich solche Gedankengänge von Dir, als sehr interessant, wenn auch gefährlich.
 

Laena

Guest
Mystic_wolf;bt400 schrieb:
Also sich gedanken über den Tod zu machen, finde ich jetzt nicht negativ. Man könnte sagen, es ist sogar ein sehr schöner Moment. Etwas endet und Etwas völlig neues beginnt, was auch immer das sein mag.
Naja, ob es ein schöner Moment ist dürfte davon abhängen, ob und an welches Jenseits man glaubt.
Ich gehöre den Atheisten an und da ist mir ein Jenseits nicht so vordefiniert, wie bei nahezu allen Religionen.
Am Schlimmsten für mich ist die Vorstellung, dass man nach dem Tode schlicht und einfach aufhört zu existieren.
Den Tod als solchen fürcht ich nicht, gleich in welcher Art er mich ereilen mag, aber die Ungewissheit des Danachs...
 

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