Abenteuer Akatare

Kelyrrlith

Frischling
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Hier mal eine kleine geschichte die ich vor ca. 1 Jahr geschrieben habe und nie wirklich beendet habe ;)


Zitat Choyash Tarikan, 1428: "Höre meine Worte, den dies werden die letzten sein, die du von mir hörst. Seit Jahrtausenden leben die Tarikanischen Wölfe auf dieser Welt, Wesen zwischen Licht und Schatten, stark wie schwach, Jung wie alt, die tarikanischen Wölfe leben überall. Von uns existieren zehn, und es wir deine Aufgabe sein, diese zu finden, und zu vereinen. Zusammen können wir die Menschen von dem Krieg, den sie haben, dem vielen Leid und der Zerstörung der Erde bewahren. Sollte es dir nicht gelingen dies zu vollenden, bevor wir das Jahr 2020 erreichen, wird der Welt etwas schlimmes wiederfahren. Merke dir diese Worte, solltest du meine Brüder und Schwestern finden, werde ich kommen, um das Werk zu vollenden. Viel Glück bei deiner Aufgabe." Mit diesen Worten verschwand Choyash Tarikan mit einem hohen Sprung über das Meer...
I.II: Das Treffen
18.03.2013, 21 Uhr, Dunkel. Ich, Kelyyrlith Jadikarr, lief gerade aus einem Wald heraus. Aus einem mir unerklärlichen Grund alterte ich nicht, was ich wahrscheinlich Choyash Tarikan zu verdanken habe. Ich dachte mein ganzes bisheriges Leben darüber nach, durchsuchte alles, fragte Jeden, aber ich fand keinen einzigen. Immer wieder hörte ich Choyash Tarikan's Stimme in meinem Kopf sagen: "Finde sie!", "Du bist nicht allein" oder "Ein Wolf ist zu allem fähig, wenn er nur will". Das was ich am merkwürdigsten fand, war, das ich aber auch noch andere Stimmen hörte. Es waren noch vier andere Stimmen, die ich hörte. Alle waren männlich. Eine dieser Stimmen schwörte ich gerade wieder zu hören. Doch diesmal hätte ich auf meine Flügel schwören können, das sie real war! Ich versuchte, herauszufinden, woher das Geräusch kam, merkte, das sie immer lauter wurde, bis ich mich schließlich in Richtung Wald drehte. Und da sah ich sie: Zwei Wölfe: Einer, Ein Wolf mit Flügeln, teils mit Moos bedreckt, ich denke, er verkörpert die Natur. Und der zweite war ein blauer Wolf, und sein Körper hatte am hinteren Teil viele Narben. Sein Gebiss war aus kaltem Eis, und da dachte ich mir, das er das Wasser verkörpert. "Wer seid ihr und was wollt ihr von mir!" rief ich und fletschte meine Zähne, bereit, sie anzugreifen. "Beruhig dich, beruhig dich!", sagte der moosbewachsene Wolf und versuchte, mich mit seiner tiefen Stimme zu beruhigen, "Wir folgen dir schon seit einem guten Tag, wir haben dich reden gehört, von den Tarikans und von Choyash". "Das habe ich niemals laut gesagt!", schrie ich ihn an und knurrte. Die beiden sahen sich fragend an, und blickten dann wieder zu mir. "Kelyrrlith, hör mir zu!", sagte der Wolf mit dem eisigen Gebiss, "Dann ist es also so. Wir können Gedanken lesen. Wir haben deine Gedanken gehört." Mir blieb das Herz fast stehen. "Hat euch Choyash..." Der grüne Wolf legte mir seine Pfote auf den Mund, und ich merkte erst jetzt, das sie mir langsam näher gekommen sind. "Wir sollten uns hier Treffen. Ich glaube, Choyash will es so. Meinen Begleiter fand ich auch vor dreihundert Jahren in einer Stadt, in der ich mir mein Futter suchte." Er lachte auf. " Das erinnert mich daran, wie dir Menschen aufgesprungen sind, als sie uns sahen. Manche sind sogar Ohnmächtig geworden!" Ich bellte, damit er bloß mit dem Lachen aufhören möge. "Ich war einer! Ein Hurensohn hat mich gebissen und vergewaltigt!". "Du meinst ein Dämonenwolf?", sagte der Eiswolf. Ich nickte. "Ich sehe, wir haben uns viel zu erzählen, aber das hat Zeit. Wir haben noch Jahre. Ich nehme an, du wirst mit uns reisen, Kelyrrlith?", sprach der grüne Wolf. "Mein Name ist Fenesyn Florathys, benannt nach dem alten Waldgeist. Mein Begleiter ist Corzon Skara, Held der eisigen weiten." ich nickte Fenesyn zu, bedankte mich und wir zogen weiter.
"Ich habe sie zusammengeführt, Meister, so wie ihr es befohlen habt.". "Gut so, schon bald wird sich die Prophezeihung erfüllen! HAHAHAHAHAHAHAHAAAA!!!!"
I.III: Die Begegnung mit dem Dämon
19.03.2012.2013, 7:30 Uhr, Sonnenaufgang. Ich erwachte, und ehe ich mich versah, sah ich auch Fenesyn sich erheben. "Morgen", sagte er trocken, versuchte sich mit den Pfoten, den Schlaf aus den Augen zu reiben. Er gab Corzon einen kräftigen Tritt mit der linken Hinterpfote. Corzon jaulte und versuchte, so schnell wie möglich auf seine vier Pfoten zu kommen. "Was sollte das!", jammerte er. "Mimimi, mecker nur weiter, bringen tut dir das auch nichts" sagte ich hart und grinste fies. Er knurrte mich an, worauf Fenesyn ihm noch einen Tritt verpasste. Dieser lies ihn torkeln, aber er war in der nächsten Sekunde schon wieder auf dem Beinen. "Kelyrrlith, ich spüre etwas.", sagte Fenesyn. Ich nickte und symbolisierte ihm damit, das ich zuhören würde. Er setzte sich und hob seine Nase gen Himmel. "Ich riechte etwas, das deinem Geruch ähnelt. Und ich rieche, das etwas bei ihm ist, das ich nciht kenne." Ich blickte desorientiert drein. "Und... wieso sollte mich das jetzt interessieren?" Er hustete. "Vielleicht ist es der Dämon, der dich einst..." "Gut!", rief ich. Ich spitzte meine Ohren, bereit, das nächste anzugreifen, was sich außer Fenesyn und Corzon bewegte. Wir waren dort, wo wir uns getroffen haben, und ich roch nun auch etwas. Es war mir gleich, was es war, es kam mir bekannt vor. "Mir ist es egal, was ihr jetzt macht, ich hole mir diesen verdammten Hurensohn jetzt!" Ich wollte gerade in den Wald springen, als Corzon mich antippte. "Wie kommst du auf Hurensohn?" Ich schüttelte den Kopf. "Welche Kreatur würde sich freiwillig mit so einem Monster paaren?" Er nickte. "Ja, das leuchtet ein." "Wir kommen mit dir, das ist ein Dämon, die sind unberechenbar!", sagte Fenesyn. Ich nickte dankend. "Dann auf! Für Calania!" Ich machte einen großen Satz und sprang in den Wald hinein.
Ich jagte und hetzte dem geruch hinterher, nicht darauf achtend, ob die beiden mir folgen würden. Stunden vergingen wie Sekunden, ich war zu allem bereit, und das einzige, an was ich jetzt noch dachte, war, den Dämon mit seinen eigenen Waffen zu Schlagen. Mit der Macht, die er mir gab.
Ich hetzte Stunden umher, und schließlich wurde der Geruch immer stärker. Und dann sah ich ihn... er lag auf einem Menschen. Der Mensch weinte und schrie um sein Leben, was ich anfangs gar nicht gehört habe. Das erinnerte mich an das, was er mir angetan hatte. Von Hass, Wut und Rache genährt spürte ich, wie meine Knochen knackten, meine Muskeln wuchsen. Es waren unglaubliche Schmerzen. Ich musste laut geschrien haben, da der Dämon mich jetzt ansah. Seine grünen Augen glühten und er fletsche die Zähne. "Erkennst du mich wieder, du Hure?!", schrie ich ihm ins Gesicht. Er fing zu lachen an. "Was ist daran so witzig!", schrie ich. Er lachte noch lauter. "Ich dachte, du hast das weite gesucht, hättest Angst vor mir und würdest fliehen. Aber du bist ja noch dümmer, als ich dachte." "Halt dein dummes Schandmaul du Missgeburt! Ich reiß dir deine verdammten Eingeweide raus und lasse dich so qualvoll verrecken wie es mir möglich ist! FÜR CHOYASH!" Mit diesen Worten sprang ich auf ihn und der Kampf begann.
Katniru DorgiaKatniru Dorgia
Ich sprang auf ihn, kratzte ihn, Biss ihn, spuckte ihm in seine dreckigen Augen und versuchte sie, ihm auszukratzen. Mit einem dämonischen Schrei warf er mich vons ich herunter. ich flog Meterweit und landete in einem Dornenbusch. So schnell wie möglich rappelte ich mich wieder auf, bereit, ihn erneut anzugreifen, und sollte es mich mein Leben kosten. Ich sah mich um, doch es schien, als wäre er verschwunden. Auf einmal fing mein kopf an, extrem wehzutun. "ich habe dir ja noch gar nichts über mich erzählt.", schallte es in meinen Ohren, "Mein Name ist Katniru Dorgia, benannt nach dem alten Drachen der Zerstörung. Ich wurde nicht gezeugt, ich wurde beschworen, falls dir das bei der Namenswahl mir gegenüber hilft. 600 Jahre ist es her, seit dem wir uns sahen. Ich wurde beschworen, Menschen in Dämonen zu verwandeln, die an der Jahrzehntwende in die Macht von Gatagor fallen. Du bist einer von ihnen, deswegen ist es mir untersagt, dich zu töten, auch wenn ich es liebend gerne tun würde, denn du Misthaufen hast mir gerade mein dämonisches Auge ausgekratzt! Dennoch werde ich dir eine Lektion erteilen!" plötzlich kam er von einem Baum herunter, stnad direkt vor mir, und bevor ich reagieren konnte, lag ich auch schon auf dem Rücken. Er versuchte es wieder. Er versuchte wieder, mich zu vergewaltigen. "Diesmal nicht du Bastard!", hörte ich Fenesyn's tiefe Stimme schreien, und kurz darauf sprang er aus dem Gebüsch. Er stürzte sich auf Katniru und riss ihn von mir runter. Ich tat es Fenesyn gleich und sprang neben ihn, biss den verfluchten Dämon so oft ich konnte in den Kopf. Es waren sicher vier, fünf mal mit voller Wucht. Ich konnte sein verrottetes Gehirn schmecken. Es schmeckte wie sein Atem, kalt und nach Galle. Ohne eine Vorwarnung löste sich Katniru in schwarzen Nebel auf. Er versuchte zu fliehen, aber ich konnte ihn nicht daran hindern. Egal, wie oft ich in den Nebel griff, es tat sich nichts. "Wie ich sehe, hast du Unfall Freunde gefunden, aber egal, das wirst du mir büßen, du undankbare Ratte!", schrie er. Dann löste er sich in Luft auf. Ich, Fenesyn und Corzon sahen ihm eisern und voller Wut hinterher.
ich schnaufte und keuchte, als wir den Wald verließen, und merkte erst jetzt, welche Strecke ich zurückgelegt hatte. Das waren gut drei Kilometer! Mittlerweile war es dunkel geworden, und wir wollten nichts anderes als Schlaf. Wir legten uns hin.
"Er wird wiederkommen.", flüsterte Fenesyn, der rechts neben mir lag. "Ich weiss, aber ich werde lernen, meine Kräfte richtig einzusetzen. ich wurde durch Hass und Wut stärker, und diese wird immer größer gegen diese... Missbeschwörung." Er kicherte. "Gute Wortwahl, komm schon, das wird nicht einfach, aber wir schaffen das zusammen. Mit jedem Menschen, den er missbraucht, wird er stärker, Hass und Wut gegen ihn macht ihn stärker. Das schaffst du!" Mit diesen Worten schliefen wir ein.
I.IV: Die Stadt Krilla
KrillaKrilla
20.03.2013, 14 Uhr, Sonnenlicht. Ich wachte auf. Fenesyn schien bereits wach zu sein. Ich ging zu ihn hinüber und fragte ihn, wo Corzon ist.Er antwortete besorgt, das er schon seit zwei Stunden auf ist, ihn aber nicht finden konnte. Er war sehr lebendig und spielte Menschen sehr gerne Streiche, das war, was ich wusste. Und der nächstbeste Ort, wo Menschen leben, war Krilla. Krilla war ein sehr kleines Dorf, bestehend aus fünf Häusern, einer Kirche, direkt neben dieser war eine Kneipe, einem Glockenturm und einem weiteren Turm, in dem die Bewohner ihre Schätze ausbewahrt haben. Als ich noch ein Mensch war, war ich einmal dort. Ich erinnere mich noch, das die Menschen alle sehr freundlich waren und einer den anderen kannte. Sie halfen sich gegenseitig und pflanzten Ihr Gemüse und obst in einer riesigen kammer unter der Erde an. Diese beleuchteten sie mit heiliger Magie.
"Vielleicht ist er ja in Krilla?", sagte ich zu Fenesyn, der mich gar nicht beachtete, aber sich dann zu mir drehte. "Guter Einfall! Lass uns sofort dorthin aufbrechen!" Ich hielt es auch für eine gute Idee, schließlich waren wir hungrig, schmutzig und der Dämon könnte jeder Zeit wiederkommen. "Der kommt nicht mehr so schnell, glaub mir", sagte Fenesyn und versuchte, mich zu beruhigen. "Hab ich das laut gesagt?" Er schüttelte den Kopf. "Nein, du vergisst meine Fähigkeiten". Wir brachen auf.

21.03.2013, Mitternacht, Stockdunkel. Wir kamen in Krilla an, das große Gitter am Stadteingang war mir neu. Ich berührte es mit meiner Pfote, und schon erschien ein helles Licht, vermutlich war es von einer Fackel. Ein Mann kam ans Tor. Ich sah in seiner rechten Hand etwas aufblitzen und registrierte sofort, was er war. Ich legte meine Pfote schnell an Fenesyns Beine und riss ihn von Tor weg. Das war gerade rechtzeitig, den schon stieß die Wache zu. Es war ein Speer. Dank meinem Einsatz traf er uns nicht. "Wie kannst du es wagen!", schrie ich dem Wächter entgegen. Dieser blickte mich verdutzt an. "Noch ein sprechender Wolf. Oh gott, ich werde verrückt!" Fenesyn ging noch ein Stück näher ans Tor. "Nein wirst du nicht. Wir sprechen deine Sprache. Oder ebsser, du verstehst unsere Worte in deiner Sprache. Es ist so, du sprachst gerade von einem anderen Wolf, den du verstehen konntest." Die Wache blickte verwirrt drein. "Ja, klar, er war blau und hatte viele Narben. Er sagte, er hiess Corzon, und ich habe ihn reingelassen. Wenn ihr mir versrecht, das ihr niemandem etwas tut, lasse ich euch auch rein." Ich ging einen Schritt vor, so das die Wache mich sehen konnte. Als ich ins Licht ging, machte die Wache einen großen Schritt rückwärts. "Keine Angst, ich bin nur das Opfer eines Dämons. Wir sind keineswegs auf Ärger aus." Er zögerte, ging dann aber vom Tor zurück. Langsam entfernte er sich von uns. Ich spürte, wie ein Tropfen auf meine Nase fiel. Es würde gleich anfangen heftig zu regnen. "Glaubst du, er lässt uns rein?", fragte ich Fenesyn. "Da bin ich mir sicher.", sagte er. Wenige Sekunden später öffnete sich das Tor. langsam und vorsichtig betraten wir Krilla.
Als wir die Kneipe erreichten, regnete es schon sehr heftig. Mit nassem Fell klopften wir an der Tür. Es dauerte einen kurzen Moment, dann kam jemand heraus. "Könnt ihr die Tür nicht selber... heilige Jungfrau Maria! Wer hat euch denn in die Stadt gelassen?" Der Wirt erschrak bei unserem Anblick. "Hab keine Angst, wir sind auf der Suche nach unseren Freund. Er hat..." Der Wirt unterbrach Fenesyn. "Blaues Fell und Narben, ja , er war hier. Doch ich hab keine Ahnung, wo er jetzt ist. Sagt mal, können wir das Gespräch nicht nach drinnen verlegen? Mir wird langsam kalt, und nass werde ich auch. Und rührt ja nicht meine Gäste an!" "ich esse keine Menschn, zu süß, zu fettig.",sagte ich. Der Wirt zögerte eine halbe Ewigkeit, ließ uns dann aber herein.

DemaciaKrillas Kneipe "Spechtenspast"
"Euer Zimmer ist oben, ich gebe euch eins, da ihr nicht so ausseht, als wärt ihr hier, um Leute zu fressen. Euer Freund, den ihr sucht, er hat auch eins, aber er ist wieder gegangen." Damit verabschiedete sich der Wirt und machte sich wieder an die Arbeit. "Ah, Gesellschaft!", hörte ich jemanden hinter uns schreien. Ich drehte mich um, und ich sah jemanden, der uns zu sich hinwunk. Fenesyn und ich gingen zu ihm herüber. "Guten Tag, Freunde, ihr mögt sicherlich Bier. Alt genug seid ihr ja." Er winkte dem Wirt zu. "Für jeden von uns bitte ein Bier, ich zahle." Seine Stimmt klang wie die eines betrunkenen, er schien aber dennoch voll zurechnungsfähig. "Woher willst du das denn wissen?", fragte ich ihn. Er sah mich ernst an. Er war klein und dick, er sah aus wie ei Zwerg. "Ihhr seit jetzt fast 600 Jahre alt, Leute, ich kenne euer Schicksal." Er streichelte mir durchs Fell. Fenesyn blickte ihn verdutzt an. "Bist du etwa auch auf der Suche nach den Tarikins?" Er lachte. "Nein, du Dödel, ich bin ein Tarikan!" Ich sah zu Fenesyn und Fenesyn sah zu mir. Wir dachten beide gerade das gleiche. "Kommt, Leute, wir gehen hoch auf euer Zimmer, dann erzähl ich euch was über mich". Wir warteten noch, bis das Bier eintraf, dann nahm er die drei Maß und wir gingen die Treppe hoch. "Jetzt treibts der Bruno auch noch mit Wölfen!", hörte man einen betrunkenen im Hintergrund schreien. Ihn nicht beachtend gingen wir mit Bruno, so wie er vermutlich hieß, in unser Zimmer.
Wir unterhielten uns eine gute Stunde, das Bier war leer, er erzählte uns, wieso er als Mensch lebte, wieso gerade hier, und von den geheimen, unterirdischen Katakomben, in denen sie Feinde und Angreifer einsperrten und die man zur Flucht nutzen konnte. Schließlich war es. etwa drei 3 uhr morgens, und wir wollten endlich schlafen. "Interessante Geschichte, Bruno, aber woher sollen wir dir glauben, das du auch wirklich ein Tarikan bist?" "Wenn ihrs zwingend wissen wollt, geht zurück, ich zeig es euch." Wir taten was er sagte. Er stellte seinen schon seit einer guten halben Stunde leeren Bierkrug weg und setzte sich auf alle Viere. Dann wurde es plötzlich dunkel. Ich hörte seine Schreie, und ich hörte, wie Knochen knackten. Er musste unerträgliche Schmerzen haben. Doch plötzlich flogen Funken durch den Raum und ein heller Lichtblitz durchzog den Raum. Vor uns stand ein Tarikan, ein waschechter Tarikan.
Gefunden: 1:13, 21.03.2013, Krilla
Flameron Tarikan
Nun stand einer der Tarikans vor uns. "Mein Name ist Flameron Tarikan, hört gut zu. Choyash, der König der Tarikan, hat mir eine Nachricht gesendet. Er hat mir gesendet, das er gefangen gehalten wird, und wir ihm nur helfen können, wenn wir alle Tarikans finden. Das heisst, wenn ihr alle Tarikans findet. Ich werde nun in ewigen Schlaf verfallen, bis ihr sie alle gefunden habt. Solltet ihr je meine Hilfe brauchen, benutzt dies." Er warf uns etwas vor die Pfoten und löste sich zu roter Glut auf. Diese trat ich schnell aus, ich wollte ja den Holzboden nicht abfackeln.
"Das ist eine Rune!", rief Fenesyn begeistert. "lass sie mich nehmen, ich weiss, das wir sie brauchen werden, und ich weiss, wie man sie einsetzt." Er nahm die Rune und sie löste sich in luft auf. Ich fragte nicht nach, was er da gerade getan hatte. Eigentlich wollten wir schlafen, aber wir konnten Corzon nicht einfach im Regen lassen. Also verließen wir unser Zimmer und gingen in den Kneipenbereich, um die Leute zu fragen, wo wir ihn finden könnten.
Gerade als wir die Treppe runter gingen, rief uns dieser Betrunkene wieder etwas zu. "Ihr wart ja eine ganze Stunde da oben! Hicks! Was habt ihr denn alles für Stellungen ausprobiert?" Ich war so wütund, ich hätte ihm am liebsten den Kopf abgerissen. "Weisst du was, wenn du wissen willst, was wir da oben gemacht haben, komm doch mal her, dann zeig ich dir die Ich-beiß-dir-deine-Eier-ab Stellung!" Sofort wurde der Typ mucksmäuschenstill. Wir gingen dirch die leute, fragten jeden, und als ich an dem betrunkenen vorbeikam, pisste ich ihm ans Bein, um ihm zu zeigen, was er verdient hatte. Gott sei dank hatte der Wirt es nicht gesehen, er dachte stattdessen, der Betrunkene habe sich eingenässt. Und die, die es gesehen hatten, störte es nicht weiter, den Typen schien sowieso keiner zu mögen. Aber egal, die einzige vernünftige Information, die wir bekamen, war, das man den ganzen Tag in der Dorfkirche jaulen gehört hatte, und der heutige Gottesdienst deshalb abgesagt wurde. Also war unser erster Gedanke, in die Kirche zu gehen. Direkt, als wir sie betraten, hörten wir sofort ein Jaulen, und das konnte nur von Corzon kommen. Wir sahen uns weiter in der Kirche um. Das erinnerte mich an die Qualen, die ich erlitt, weil diese Dorftrottel mich eingesperrt hatten. Eines tages würde ich sie besuchen und alle ausrotten! "Kelyrrlith, sieh her!" Fenesyn gab dem Podest des Pfarrers einen Ruck, und er kippte um, was einen geheimen Eingang in (wahrscheinlich) die unterirdischen Katakomben freilegte. "Woher wusstest du das?", fragte ich ihn. Er schüttelte den Kopf. "Hast du Flameron gar nicht zugehört? Er hat uns jeden Zugang verraten. Aber ich vergaß, du bist ja eingeschlafen." Daran erinnerte ich mich nicht.
Die Treppen, die in die Katakomben führten, waren morsch und knarrten bei jedem Tritt. Ich hätte schwören können, das sie bei jedem Tritt versuchte, zu brechen. Als wir unten ankamen, sprang mir sofort ein leichter Verwesungsgeruch in die Nase. Ich hetzte dem Geruch hinterher, und das, was ich fand, liess mich vor Schock fast umkippen.
 

Kelyrrlith

Frischling
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Teil 2

Corzon saß da, auf den Boden blickend, nicht wagend, uns anzusehen. Sein ganzer Körper war blutverschmiert und sein Fell klebte und tropfte. Neben ihm... lag eine Leiche, ein Mann um die 30, brutal aufgeschlitzt und seine Augen fehlten. ich habe ja schon viele Tiere gerissen, aber das war das mit Abstand schlimmste, was ich gesehen hatte. Plötzlich drehte sich sein Kopf zu mir. Ich glaubte nicht, das er noch Leben konnte, aber er tat es! "Bitte, bitte töte mich..." Er musste Höllenqualen erleiden, was hatte Corzon da nur getan! "Ich erlöse dich, du musst nicht mehr leiden.", sagte Fenesyn, und biss ihm drei mal in den Schädel. Ich fühlte das Leben aus ihm entweichen. Ich sprang auf Corzon und fügte ihm so schnell ich konnte so viel Schaden zu, wie ich konnte. Er hatte uns verraten! Wegen ihm würden sie uns jagen, oder töten, bevor wir aus der Stadt kommen würden. Doch dann sah er mir in die Augen. Seine Augen glühten Neongrün, dämonisch, und ich wüsste, was jetzt passiert ist. Er wollte es nicht, aber er konnte nichts dagegen tun, diese Dämon, der mich einst missbraucht hat, hatte auch Corzon erwischt. "Wie lange schon", flüsterte ich ihm zu, undsere Köpfe waren aneinander gepresst. Er knurrte beständig. "Geh von mir runter, bevor dir noch etwas zustößt." "Wie lange!", schrie ich ihm ins Gesicht. Und da passierte es. Er biss mir ins Genick. Sofort kippte ich von ihm runter, und das letzte, was ich hörte, waren Fenesyns Hilfeschreie...
InneneinrichtungKirche Krilla
"Lass nicht los, Alex..." Ich erwachte. ruckartig bewegte ich meinen Kopf nach oben, und heftige Schmerzen zwangen mich dazu, mich wieder niederzulegen. "Halt still, sonst stirbst du! Du musst ruhig bleiben, oder du verblutest.", sagte Corzon. Ich wollte jetzt so gerne zurückschrecken, aber es ging nicht. "Du musst kiene Angst mehr haben, ich trinke jetzt Weihwasser. Das besänftigt den Dämon und hilft mir,, ihn zu kontrollieren." "Sein Dämon ist verblüffend stark.", hörte ich einen Menschen sagen. Es schien ein Priester zu sein. Er kam zu mir herüber. "Wir haben deine Wunden mit Weihwasser behandelt, sie einbalsamiert und verbunden. Mehr kann man wirklich nicht tun, aber du scheinst genug gelitten zu haben, um das zu verdienen. Genau wie ich." Der Mensch ließ sich auf alle Viere fallen. Ihr kennt die Prozedur. Vor uns stand ein Wolf, weiss-grau, mit Tribals fast am ganzen Körper. "Mein Name ist Yimkesh Shuddiru. Ich verkörpere genau wie du die Finsternis, allerdings mit dem Unterschied, das ich ein begabter Sprecher und Erzähler bin. Ich bin mit allen Mythen bewandert." Wir sind nicht alleine, dachte ich mir, und fragte mich, wieviele noch da draussen rumlaufen. Yimkesh verwandelte sich wieder in einen Menschen. "Kannst du mir zeigen, wie das geht?", fragte ich ihn. "Es ist sehr kompliziert, vor allem da du von einem Dämonen verwandelt wurdest. Sprech mich morgen nocheinmal darauf an, ich werde euch jetzt in euer Zimmer im Spechtenspast bringen, und morgen erzählen wir uns, was wir alles erlebt haben" Er hob mich hoch und trug mich in die Kneipe. Fenesyn und Corzon folgten ihm. ich war su müde, das ich in seinen Armen einschlief.
Finster und unheimlichKrillas Untergrund
22.03.2013, 9 Uhr: Ich erwachte, weil Yimkesh mir versuchte, den Verband abzunehmen, ohne das ich aufwachen solle. Langsam und ganz vorsichtig ging ich zum Spiegel an der Wand und sah, wie es um meinen Hals stand. Verwundert sah ich, das die Wunde bereits verschwunden war. "Yimkesh, warst du das etwa?", fragte ich ihn verwundert. Er sah zu mir herüber. "Nein, du bist ein Dämon, und das hat auch Vorteile. Zum Beispielist dein Immunsystem extrem stark und deine Verletzungen heilen sehr schnell. Manchmal wünschte ich, ich hätte auch solche Kräfte..." "Nein, willst du nicht!", argumentierte ich, "wenn du sehen könntets, wie die Menschen mich behandelt haben, dann würdest du nicht so denken." "Dann lass es mich herausfinden." Er kam zu mir herüber und legte mir seine Pfote auf die Stirn. Es verging gut eine Minute, dann sah ich eine Träne aus seinen Augen laufen und er nahm seine Pfote von meiner Stirn. "Das Menschen zu so etwas grausamen fähig sind, und was dieser Dämon mit dir tat, jetzt verstehe ich dich. Das du diese Menschen bestrafen willst, ist nachvollziehbar. Nur, wenn du das tust, werden sie die Dämonen jagen und ausrotten. Und das wäre nicht sehr gut für dich." Ich nickte. Da hörte ich auch schon Corzon auf den Boden fallen. Er ist aus seinem Bett gefallen. Wegen den Schmerzen stöhnend stand er auf. "Schlecht geträumt, was?°, fragte ich ihn und lachte. Zu dritt gingen wir runter in die Kneipe, wo wir Fenesyn trafen, der sich mit drei leuten unterhielt. Als wir zu ihnen stoßen wollten, hielt Fenesyn uns ab, und zwang uns, die Kneipe zu verlassen. Vor der Tür fing er gleich an zu reden: "Da war der Betrunkene von gestern dabei, ich glaube nicht das der dich sehen wollte. Sie haben mir erzählt, das sich in den Katakomben etwas befindet, was uns vielleicht weiterhelfen kann. Ich würde vorschlagen, ab in die Kirche und los!" ich nickte. "Und was ist, wenn uns jemand folgt und die Leiche findet?", fragte Yimkesh leise. "ich denke, du wirst hier nicht mehr lange bleiben.", meinte Fenesyn. Yimkesh sagte nichts. Wir machten uns auf in die Kirche, und dann direkt in die Katakomben.
Es war düster und nass, es tropfte von der Decke und ab und zu nahm ich den Schall von Fledermäusen wahr. Die Leiche, die Corzon erschaffen hatte, war nicht mehr da, es führte nur noch eine immer dünner werdende Blutspur den Gang entlang. Der Gang war wie ein Tunnel und sperrlich aber elektrisch beleuchtet. Wir folgten ihm, und das Gefühl, das gleich etwas schlimmes passieren würde, verstärkte sich. Der Tunnel war sehr lang und kurvig. Plötzlich nahm ich wieder diesen Verwesungsgeruch wahr,nur war er diesesmal stärker, als das letzte mal. Und da geschah es: Vor und hinter uns huschten Schatten auf uns zu, schnell, groß, furchteinflößend. Das erste was ich dachte, war, das wir jetzt erledigt waren. Doch kurz, bevor die Schatten uns erreichten, bleiben sie stehen. In beiden Gängen stand eine Menschengroße Fledermaus mit verdammt großen Flügeln. "Wir sind die Calya, Wächter des Untergrunds. Wir wussten, das die Mörder zurückkommen würden. Wir nehmen euch mit." bevor wir antworten konnten, schmiss er etwas auf den Boden, und beovr ich es erkennen konnte, explodierte es und setzte Rauch frei. Ich wurde sehr, sehr müde...
I.V: Die Calya
29.03.2013, Uhrzeit unbekannt, In den düstersten Tiefen der Erde... : Schreckhaft wachte ich auf. Ich jaulte, da ich merkte, das ich am Hals große Schmerzen hatte. Das nächste, was folgte, war ein Hieb, der mir die Beine wegzog, und mich auf den Kopf fallen ließ. "Da wird das süße kleine Dämonilein doch nicht abhauen wollen, oder?" Ich spürte etwas kaltes und metallisches an meiner Hinterpfote. "Nein, keineswegs, aber könntest du mir bitte erklären wo ich hier bin?" "Du, kleiner, bist Gefangener der Calya, der einen Kilometer unter der Erdoberfläche leben. Wir haben euch gefangen genommen weil ihr unbefugt in unser Revier eingedrungen seid. Und nehmen euch nebenbei als Snack." Ich blickte auf und sah ihr ins Gesicht. Als sie kurz ihren Mund öffnete, sah ich wie ihre zwei scharfen Reißzähne mit meinem Blut verschmiert waren. "Welcher Teufel hat euch denn erschaffen?" "Kleiner, wir sind Wesen die sich an ihr Umfeld angepasst haben. Eine Legende besagt das wir sofort sterben, wenn wir Sonnenlicht sehen. Also haben wir uns an Blut angepasst, hoher Nährwert und wir brauchen sehr wenig. Das wir vier Gefangene haben, kommt uns dabei zu gute." "Wie ist dein Name, Blutprinzessin?" Sie sah mich verwundert und angriffslustig an. "Woher kennst du meinen Namen, Dämon?" Ich blickte direkt in ihre rot leuchtenden Augen. "Jede Blutprinzessin trägt diesen Talisman, und du machst mir keine Angst. Ich wurde von einem Dämon missbraucht, einem elenden Hurensohn, und ihr seid nichts weiter als zu groß geratene Flattermänner. Es gibt schlimmeres. Und diese Legende, die ihr euch überliefert, ist humbug. Die haben sie nur erfunden, um euch unter der Erde zu halten, die Menschen, damit ihr nicht ganz Calania heimsucht." Ihre Angriffslust wandelte sich zu neugier. "Woher willst du das wissen?" "Ganz einfach, ich kenne das heilige Buch, Akatarium. Du hast nicht den Hauch einer Ahnung, an welchem Wissen du da saugst. Ausserdem wird dir das Blut eines Dämonen nicht bekommen." "Ich hatte schon Krampfanfälle und heftige Schmerzen, aber ich lebe davon, ich kann nichts anderes trinken. Die Ratten werden auch immer weniger." Ich blickte ihr tiefer in die Augen. "Ich werde dir beibringen, was ich weiss, wenn du mir hilfst." Sie nickte. "Erzähle mir mehr über die Legende wie du sie kennst und ich werde dir eine Audienz bei unserem Häuptling besorgen."
Es vergingen einige Minuten, bis ich sie zum klaren Stand der Dinge brachte. "So ist das also, also haben mich diese Ratten wirklich die ganze Zeit reingelegt, du hast meinen Verdacht bestätigt. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?" Ich sah sie an und grinste. "Ich wurde 1423 geboren, viel Spaß beim rechnen." Sie erschrak. "Die Dämonisierung hat die das ewige Leben geschenkt, sei ihr dankbar!" "Bis auf das sie mir zur Jahrzehntwende die Kontrolle entzieht und mich zu genau so einem Monster machen wird wie der Dämon der mir das antat." Sie kicherte. "Gut, ich werde dich jetzt zum König bringen. Und wenn du versuchst wegzulaufen werde ich dich töten!" "Nein, keine Angst, ich werde aufpassen, das ich nicht irgendwo runterfalle, in diesen Gängen."
Überall waren tiefe Löcher, ein falscher Schritt, und das wärs gewesen. Wir liefen gute zehn Minuten, bis ich vor einer großen Metalltür stand. "Wenn der König Hunger hat, lass ihn gewähren. Oder du stirbst. Im richtigen Moment werde ich angreifen, und du kannst fliehen. Deine Freunde sind alle im Thronsaal, er persönlich hält sie als Haustiere." "Dieser Bastard." Sie wies mich an, still zu sein. Sie schob die große Metalltür auf und ich betrat den Saal. Sie folgte mir. "Ah, wen haben wir denn da!", rief die große und kräftige Fledermaus mit langem Bart mir zu. Das musste wohl der König sein. "Mein Name ist..." "Kelyrrlith Jadikarr, ich weiss, mein Name ist Gatagor." Moment... Gatagor, diesen Namen hatte der Dämon bereits erwähnt. Er stand von seinem Thron auf und lief auf mich zu. "Du bist das beste Beispiel dafür, das mein Katniru seine Arbeit macht." Ich sagte nichts. "Ich weiss, das er dich eingeweiht hat, und deine Gedanken sind auch eintönig. Du kannst mich nciht töten." Sofort kam ich auf andere Gedanken, ich wollte ja den Plan nicht verraten. "Es ist zu spät.", hörte ich die Blutprinzessin rufen. Hinter ihr versperrten die Wachen mit langen Speeren die Tür. "Dein Plan ist zu einfach gewesen, um ihn nicht zu durchschauen, aber hab keine Angst, ich werde dich wegschicken, mit meiner Tochter. Und deinen Freunden. Geht nur weiter und versucht, euren lächerlichen Plan zu verwirklichen." Er zog etwas aus seiner Tasche und warf es auf mich. Es war wieder so ein Gerät, das mich betäubt hatte. Ich sah es explodieren, und kurz darauf wurde ich müde...
07.05.2013, 22 Uhr, tiefe, finstere, nebelige Nacht: Ich erwachte, mein Kopf schmerzte mit unendlichen Qualen. Meine Knochen waren schmerzerfüllt und ich warso müde... doch bei dem, was ich sah, konnte ich nicht im geringsten daran denken: Ich war in einem Raum an die Wand gekettet, an der Wand gegenüber sah man ein mit Blut gekennzeichnetes Pentagramm.
 

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