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Thema: Das vergessene Lied der Hexe

  1. #1
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    Standard Das vergessene Lied der Hexe

    Halli hallo!
    neulich hat sich auf meinem Block, aus mir immer noch unerklärlichen gründen, eine Story ergeben.
    ich weiß das der Schreibstil nicht die erste Sahne ist....
    Mich würde vielmehr interessieren ob es Lust auf mehr macht...
    Mittlerweile hätte sich nämlich ein Makro- und Mikrokosmos ergeben und ich bin gespannt ob es sich denn lohnt diese umzusetzen ^_^


    Jegliches
    Feedback ist herzlichst willkommen


    Einst gab es ein Dorf in einem kleinen abgeschiedenen Tal.
    Es lebte sich schwer in jenen Zeiten.
    Nicht nur das dieses Dorf von wilden Bestien umgeben war erschwerte das alltägliche Leben, nein es war auch noch von einem Sichtbaren Schein umgeben, einer Art Mauer...
    Dies war nicht immer so. Die Angriffe fielen zwar aus mit dem Auftreten dieses mysteriösen Walls, jedoch war es nicht möglich den wieder in das Dorf zugelangen sobald man die Schwelle passiert hatte... Handel war so ausgeschlossen.

    Wenige Nächte nach dem erscheinen der Mauer tauchte eine mysteriöse Fremde Dame auf dem Marktplatz auf.

    Ihr Anblick war abstoßend genau wie ihre Lumpen. Sie sprach mit niemanden, nicht ein einmal nach Jahren. Diese Gestalt wandelte jeglich das Dorf von früh bis spät auf und ab mit leeren Blicke und Tauben Ohren.

    Eines Tages geschah etwas tragisches.
    Eines der Kinder des Dorfes kam beim Spielen des Weges ab und wanderte blind Richtung des Walles, ohne auch nur zu erahnen was dies für folgen haben würde.
    Die Dorfbewohner waren außer sich vor Angst.
    Sie konnten das Mädchen zwar aus der Ferne sehen, leider war es jedoch weit außer hörweite.

    Da kann die alte Fremde vorbei.
    Es war das erste mal das ihr Blick auf etwas gerichtet war, auf dieses Mädchen.
    In Sekunden eines Augenblickes stellte sich die Sammlung aus Lumpen und Frau auf all ihre viere und hechtete gen Mädchen.

    Es kann weitere Panik auf. Die Leute organisierten sich und folgten ihr mit Fackeln und Waffen, stets in der Hoffnung vor ihr beim Kind zu sein.

    Sie verloren den Blickkontakt zu den Beiden hinter einem Hügel.

    Als der Mob die Hügelkuppel erreichte sahen sie etwas:
    Dieses Wesen hockte vor ihr und das Mädchen lag unmächtig zu Boden.

    Es dauerte keine Sekunde bis der erste Dörfler Steine nach der Greisin zu werfen begann. Wenige verzweifelte Minuten später ging auch sie zu Boden.

    Das Dorf lies die Zeit nicht ungenutzt und knebelte dieses seltsame Wesen und stellte aus auf dem Marktplatz auf, wären die Frauen der Gemeinde das Mädcheb pflegten...

    Am selben Abend brachte man Feuerholz um Rache zu nehmen...

    Zur selben Zeit, als die Gemeinde sich zur Hinrichtung versammelte wachte auch das Mädchen auf.
    Panisch rannte es zum Marktplatz.

    Der Dorfschulze hielt die Fackeln freudig in beiden Händen. „Eine Bestie verdient kein Gericht! Deine Seele geht an den Gott der sie findet!“
    Die Menge jubelte...
    Er holte aus... und....
    Nichts
    Zittrig fühlte er die Hand des Mädchens die seine umfassen
    Voller Reue sahe sie in seine Augen und sprach:
    „Sie hat mir nichts getan! Ich würde lediglich in einen Schlaf versetzt.
    In einem Traum hat sie mir alles gezeigt!“
    Das Mädchen erzählte das dieses Wesen die Mauer erschaffen hatte um das Dorf zu schützen. Jedoch durfte sie aufgrund ihres Bannes deswegen nie mehr sprechen.

    Entsetzten ging durch die Menge...
    Die Jungen und alten eilten zu der Hexe und Banden sie los doch der Stress war zu gross und die Verletzungen zu tief...
    Mit letzter Kraft sprach sie zum aller ersten Mal und schenkte den Bewohnern ein Lied das nach ihr einen neuen Bann ziehen würde.
    Kurz darauf kollabierte sie und sackte in sich zusammen....

    Den Namen des Liedes kennt heutzutage niemand mehr.... und nur die alten dieses Märchen... dennoch ist es nach wie vor brauch dieses Lied vor dem zu Bett gehen zu Summen...

  2. #2
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    Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut, aber die Umsetzung stockt etwas.

    "ich weiß das der Schreibstil nicht die erste Sahne ist....
    Mich würde vielmehr interessieren ob es Lust auf mehr macht.."

    Dein Schreibstil muss nicht aller erste Sahne sein, aber es schadet nicht sich Mühe zu geben was Grammatik und Rechtschreibung angeht. Natürlich können sich Fehler einschleichen, weil wir eben alle nur Menschen sind, aber sie sollten nicht zu oft auftreten, weil sie sonst den Lesefluss stark beeinträchtigen. Denn das Lesen einer Geschichte macht keinen Spaß wenn sie nicht gut erzählt wird bzw. der Leser ständig über Fehler stolpert.

    Ich würde dir auf jeden Fall raten:

    - Die Geschichte vor dem Upload immer Probe zu lesen. Du hast mehrmals kann und kam vertauscht und es gibt ein paar Fehler die den Lesefluss stören.

    - Deine Sätze sind von der Struktur her oft kurz und abgehackt. Manchmal ist das eigentlich ein gutes Mittel, aber nicht zu oft. Der Lesefluss wird dadurch gestört. Versuche die kurzen sätze zu reduzieren.

    - Teilweise ist die Grammatik etwas wirr. Manchmal werden Informationen nach gesetzt und das gibt das Gefühl als hast du etwas vergessen und musstest es nach schieben. Versuche es zu vermeiden, dass Informationen fehl am Platz zu sein scheinen.

    - Lass dir Zeit. Teilweise ratterst du die Geschichte recht schnell runter. Keine richtigen Beschreibungen und kurze, schnell heraus gegebene Infos lösen den Spannungsfaktor. Bzw. es kann keine Spannung aufgebaut werden.

    Ein Beispiel:

    Du hast geschrieben:

    Der Dorfschulze hielt die Fackeln freudig in beiden Händen. „Eine Bestie verdient kein Gericht! Deine Seele geht an den Gott der sie findet!“
    Die Menge jubelte...
    Er holte aus... und....
    Nichts
    Zittrig fühlte er die Hand des Mädchens die seine umfassen

    Man könnte es so formulieren:

    Voller Vorfreude hielt der Dorfschulze eine Fackel in den Händen. Knisternd, lodernde Flammen stiegen gen Himmel. Die alte Dame sollte ihr Ziel sein.
    "Deine Seele verdient kein Gericht! Möge sie an jenen Gott gehen, dessen Wege sich zuerst mit ihr Kreuzen!": brüllte er ihr entgegen. Die Menge stimmte ein.
    Seine Hand hebend, holte er zum Schlag aus. Plötzlich jedoch erstarrte er. An seinem Arm, eine zitternde Hand von zierlicher Gestalt.
    Er senkte den Kopf gen Boden und erblickte sie. Das kleine Mädchen über dem die Bestie noch vor kurzem gekauert hatte.


    Natürlich gibt es an sich kein richtig oder falsch was die Erzählweise angeht und es ist kein Meister vom Himmel gefallen. Was ich geschrieben habe wäre demnach mein Schreibstil und den musst du nicht imitieren. Du wirst sicher deinen eigenen finden. Es ist jedoch wichtig, dass dem Leser gefühle vermittelt werden.
    Was möchtest du also bewirken?
    In der von mir umschriebenen Stelle zB kommt es zu einer Wendung. Eine abrupte Wendung.
    Diese Wendung machst du am besten klar in dem du mit Spannung einher gehst. Plötzlich, mit einem Mal oder unerwarteter Weise, sind Satzbausteine die dafür sorgen, dass sich eine gewisse Spannung aufbaut.

    Wenn du das ganze noch interessanter gestalten möchtest, sind optische Beschreibungen ganz gut.
    Auch eine bessere Beschreibung was mit der Frau passiert kann das ganze spannender gestalten. Denn für mich als Leser ist sie einfach nur auf alles Vieren zum Kind geeilt.
    In meinem Kopf ergibt sich ein Bild von einer recht schnell krabbelnden Frau, die im nächsten Teil als Bestie bezeichnet wird. Ein Zusammenhang ergibt sich bei mir nicht.
    Wenn das nicht deine Beabsichtigung ist, müsste die Passage eine Art Verwandlung beschreiben.
    Du musst auch nicht sagen in was sie sich verwandelt wenn du dem Leser Spielraum geben willst oder es später noch wichtig wird.


    Alles in allem ist die Idee gut. Du kannst es also gerne weiter führen. Mit ein wenig Übung wird dann auch aus der Erzählweise etwas mehr Spannung hervor gehen.
    Ganz wichtig ist, dass du versuchst Gefühle durch Beschreibungen, Farben und Erzählweise zum Vorschein bringst. Lass dich aber nicht entmutigen, Übung macht den Meister.

    Ich hoffe das hat irgendwie geholfen und war jetzt nicht zu viel Text.
    Geändert von Azazel (10.04.2018 um 18:44 Uhr)


  3. #3
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    Hey!
    Das war überhaupt nicht zu viel Text!
    Ich danke dir für diese ausführliche Hilfe
    Danke das du dir die Mühe gemacht hast ^_^

    Ich bin was sowas angeht wohl deutlich zu ungeduldig, gepaart mit einer Smartphone Tastatur kann das wohl auch kein glanzergebnis werden

    Ich werde mir als das zu Herzen nehmen und es nutzen um besser zu werden
    vielen lieben Dank !

  4. #4
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    Gerne.

    Ja das ganze am PC/Laptop in einem schreibprogramm ab zu tippen, macht die Sache um einiges einfacher.


  5. #5
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    Vorab: Ich würde gerne mehr lesen. Die Idee deiner Geschichte gefällt mir.

    Ja, du solltest das schon am PC machen und nicht am Handy
    Egal ob mit oder ohne Autokorrektur ist das meist fatal.

    Das Konzept weckt meine Aufmerksamkeit, jedoch wirkt es wie die Skizze von einem Bild.
    Der Kern ist da, aber es fehlt die Farbe.
    Was jedoch das richtige Maß an Beschreibung ist und wie man Sätze "fließend" schreibt, will geübt sein.

    Am Anfang bemerkt man es recht deutlich:

    "Einst gab es ein Dorf in einem kleinen abgeschiedenen Tal.
    Es lebte sich schwer in jenen Zeiten.
    Nicht nur das dieses Dorf von wilden Bestien umgeben war erschwerte das alltägliche Leben, nein es war auch noch von einem Sichtbaren Schein umgeben, einer Art Mauer...
    Dies war nicht immer so. Die Angriffe fielen zwar aus mit dem Auftreten dieses mysteriösen Walls, jedoch war es nicht möglich den wieder in das Dorf zu gelangen sobald man die Schwelle passiert hatte... Handel war so ausgeschlossen."

    Man kann fast sagen, dass es eine Information je Zeile ist und danach eine Pause (Zeilenumbruch) eh es zur nächsten Information geht.
    Es erinnert mich ein wenig daran, wie wenn ich ein Kapitel für meine Arbeiten vorschreibe.
    Ich schreibe zunächst irgendwo zwischen Sätzen und Stichpunkten welche Informationen ich in dem Kapitel einarbeiten möchte, erst danach überlege ich wie man es am besten ausschreibt und ob ich evtl die Reihenfolge der Informationen ändern sollte.
    Es ist nicht bei allen Stellen deiner Kurzgeschichte so, gewiss nicht, aber evtl steckt darin eine Vorgehensweise mit der du deinen persönlichen Schreibstil üben kannst.

    Du schreibst erst deine Idee in Stichpunkten und halben Sätzen auf, einen roten Faden und überlegst dann in Ruhe wie du diese Idee ausschreiben könntest. (Ich würde eine Geschichte nie am Handy tippen. Dafür habe ich nicht die Geduld)
    Bildliche und emotionale Vorstellung hilft dabei auch. Beispielsweise Musik mit der entsprechenden Emotion dabei zu hören.
    Je mehr du in die jeweiligen Rollen hinein schlüpfen kannst, desto leichter fällt meist die Beschreibung. Nebenbei Wörter nachschauen zu können ist natürlich sehr hilfreich.

  6. #6
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    Danke
    der Tipp mit der Musik ist genial )

  7. #7
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    Außer den sprachlichen Sachen, die schon genannt wurden, sind mir auch logische Knackser aufgefallen:
    Das Dorf ist also von einem - als SF-Fan nenne ich es mal Kraftfeld - umgeben, durch das man hinaus, aber nie wieder hinein gelangen kann.
    Wäre wirklich ein Dorf vorstellbar, dessen Bewohner über SO ETWAS froh und dankbar sind, ganz egal, wie es draußen aussieht?
    Wieso gibt es keinen Aufruhr, als die Fremde auftaucht? Schließlich ist das Auftauchen von Fremden in diesem Dorf doch ein Ding der Unmöglichkeit!
    People who deny the existence of dragons are often eaten by dragons. From within.
    Ursula K. Le Guin

    FA: https://www.furaffinity.net/user/transcentyger/
    Weasyl: https://www.weasyl.com/~transcentyger

    (Avatar von Zita)

  8. #8
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    Die Kritikpunkte und Anregungen der anderen nicke ich mal zustimmend ab.
    Ich habe es trotzallem gerne gelesen. Und möchte daher gerne auch mehr auf das Inhaltliche eingehen.

    Was Tyger anspricht, ist schon irgendwie ein interessantes Gedankenspiel.
    Lebe ich lieber in einem kleinen, relativ gefahrlosen Gebiet mit einer mir vertrauten Gemeinschaft und opfere dafür den Kontakt zu anderen Personen außerhalb der Gemeinschaft und meine Reisefreiheit? Oder gebe ich meine Heimat für immer auf und lasse u.U. Leute, die mir nicht folgen wollen, in dem Dorf zurück? Da drohen mir dann einerseits die Gefahren von Bestien, aber andererseits habe ich dich Möglichkeit viel mehr andere Leute zu treffen und ein deutlich vielfältigeres und abwechslungsreicheres Leben zu führen.
    Die Bewohner des Dorfes wurden nicht gefragt, ob sie diesen Bannzauber zum Schutz ihres Dorfes haben wollten. Durch den Zauber konnte die Hexe sich danach ja nicht mehr erklären. Hätten sie sich daran gestört, hätten sie unter erheblichen Aufwand und einiger Gefahr geschlossen das Dorf verlassen können und woanders ein neues Dorf aufbauen können.
    Dabei fällt mir noch auf, warum die Dörfler jemanden auf einen Scheiterhaufen werfen wollen, wenn sie ihn genauso gut einfach hinter die Schutzwand schubsen könnten? Gut, im Fall der Hexe hätte das möglicherweise mit dem Zauber Probleme geben können, aber das wissen die Bewohner ja vorher nicht.

    Ist jedenfalls cool sich zu überlegen, ob man seine Heimat und alles aufgeben würde, um woanders zu leben. Ich würde das mal mit der Kolonisation des Mars vergleichen wollen. Wenn man von der Erde dort nur hinfliegen kann, aber nicht mehr zurückkehren kann.

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    "Das Leben ist ein Sturm aus Scheiße, die Kunst der einzige Regenschirm, den wir haben." (Mario Vargas Llosa)

  9. #9
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    Ja, die Beschreibung der Gefahr außerhalb des sicheren Walles wäre ein guter Punkt.
    Wie gefährlich ist es wirklich?
    Hat es eventuell eh keine Händler mehr gegeben, weil die Reise zu gefährlich ist, für den Gewinn der eventuell winkt?
    Hat sich eventuell eh niemand mehr aus dem Dorf raus getraut, weil die Monster einfach zu gefährlich und stehts aktiv sind?
    Waren sie somit eventuell schon vor dem Schutzwall von den anderen Dörfern abgeschnitten?

    Genau genommen könnte ich gerade in einen Schwall von Fragen ausbrechen, den ich aber bitte in Geschichtsform beantwortet haben möchte
    Keine Spoiler bitte.
    Woher kommen die Bestien? Waren sie einfach plötzlich da? Sind andere Orte auch betroffen? Wissen die Dorfbewohner das überhaupt? Wer ist die Hexe? Warum hat sie dem Dorf geholfen?

    Ich bin auf jeden Fall neugierig^^
    Geändert von Silvana (11.04.2018 um 11:28 Uhr)

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