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Thema: Eine Musikgeschichte

  1. #1
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    Standard Eine Musikgeschichte

    So, ich habe keine Ahnung wo das hier hingehört, da es hier hauptsächlich um die Musik geht, die Geschichten erzählt, aber egal.
    Ich bin ja ein Hobbykomponist, und ich hab mir in den Kopf gesetzt eine musikalische Geschichte (ohne Gesang, rein instrumental) über Winterstern zu schreiben, dazu kommen dann noch ein paar Textfetzen (ob man die als Gedicht bezeichnen kann), um das ganze vorstellbarer zu machen.

    Hier erstmal der Anfang



    "Weiß. Kalt. Nacht. Schnee?
    Wer bin ich? Ich weiß es nicht.
    Stille. Müde. Schlafen.
    Lass mich, lass mich schlafen. Wer? Fremd.
    Schlaf. Stille. Eine Berührung, Geflüster. Lass mich.
    Traurig. Einsam. Lass mich nicht! Hilf mir!
    Wärme. Licht. Farbe. Wo bin ich?
    Wer bin ich? Was bin ich?
    Stärke, Kraft, Rettung.
    Dankbarkeit."


    PS: Das zu schreiben war irgendwie seltsam emotional für mich.
    Die nächsten Teile kommen auch noch, und die andere ältere Musik, die ich bis jetzt auf YouTube hochgeladen hab, könnt ihr euch natürlich auch anhören. Was haltet ihr so von dem Konzept?
    Weiß. Kalt. Nacht. Schnee?
    Wer bin ich? Ich weiß es nicht.

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  2. #2
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    Find ich für den Anfang sehr schön mir gefallen solch emotionale Stücke. Die Musik regt zum träumen an
    Das Gestern ist Geschichte, das Morgen nur Gerüchte, doch das Heute ist die Gegenwart und die zu erleben ist ein Geschenk!


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  3. #3
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    Ich finds an sich ganz schön, aber etwas... unbefriedigend (?) Weil man igendwie auf einen Höhepunkt wartet, oder darauf dass sich was ändert oder noch dazu kommt aber das passiert nicht und dann ist es auch schon wieder vorbei...
    Das Leben ist kurz - iss den Nachtisch zu erst



    Sig by Wolfhearts
    Ava by teaparties

  4. #4
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    Da steckt mit Sicherheit eine Menge Arbeit hinter, aber es gefällt mir nicht wirklich. Ich finde die Melodie recht monoton. Wie Skycat sagte es gibt keinen Höhepunkt und keine Änderung.
    Sehr kurz ist er zudem auch noch. Wenn er irgendeine Stimmung auslösen soll muss er schon etwas länger sein. Nach der Zeit die er spielt konnte man sich gerade erst einfinden und dann kam einfach schon abrupt das Ende.


    Sigh by CocoCavanna

  5. #5
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    So viel Arbeit steckt da auch garnicht dahinter, ich hab da höchstens 2 Stunden dran gesessen, normalerweise sind meine Stücke einiges länger. Das nächste kommt auch bald, das ist dann schon etwas länger und mit richtigem Romantext.
    Weiß. Kalt. Nacht. Schnee?
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  6. #6
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    So, das nächste ist jetzt fertig, diesmal etwas länger (eigentlich immernoch zu kurz). Es ist irgendwie viel schwerer für mich, was glückliches, leichtes zu schreiben als anderes, aber naja, ich hab es versucht, und es passt zur Story. Das nächste wird besser.




    Der erste Morgen

    Das erste, was ich bemerkte, als ich aufwachte, war das Licht. Ich wusste nicht, wo ich war. Neugierig schaute ich mich in dem rustikalen Raum um, und bemerkte dabei, dass ich nicht alleine war. Ein freundliches, unbekanntes Gesicht schaute mich an und fing an zu lächeln, als es bemerkte, dass ich wach war. Zunächst war ich verwirrt, doch dann sah ich den Rest der Person, die sich als alte Frau herausstellte. Sie saß nähend auf einem alten Holzstuhl. "Du solltest dich noch nicht zu viel bewegen, du bist immernoch schwach", sagte sie, als ich versuchte aus dem Bett aufzustehen. "Du hast bestimmt Fragen, aber ich hole dir erstmal etwas zu essen." Sie legte ihr Nähzeug beiseite und verschwand durch die kleine Tür.
    Während sie weg war, hörte ich Kindergelächter von draußen. Ich drehte mich so, dass ich etwas nach draußen sehen konnte. Es lag, soweit ich erkennen konnte, eine dicke Schicht Schnee und die Kinder, die ich hörte, hatten gerade eine lärmende Schneeballschlacht. Gerade als ich das Interesse verlor, wurde eines der Kinder, das kleinste, von einem Schneeball im Gesicht getroffen und es fing an zu weinen. Die anderen hörten sofort auf und trösteten es. Das machte mich irgendwie wehmütig und gleichzeitig glücklich, ich wusste aber nicht warum. Dem Kleinen ging es schnell wieder besser und bald fingen die Kinder wieder an zu spielen, sie hatten aber scheinbar keine Lust mehr auf Schneeballschlachten, denn ein paar holten von irgendwo außerhalb meines Sichtfeldes Schlitten und schnell verschwand die Kinderschar.
    Es dauerte noch eine Weile, bis sie wiederkam, aber es fing bald an sehr gut zu riechen. Als sie dann endlich kam, hatte sie einen Teller voll kleiner, gelber Teigstücke dabei. "Das sollte für dich das richtige sein, das stärkt gut und ist rein vegetarisch." Das Essen war sehr gut, kräftig und herzhaft, mit Käse. Es schmeckte irgendwie genau so, wie ich es erwartet habe. Nachdem ich fertiggegessen und von dem Tee, den sie auch gebracht hatte, getrunken hatte, erzählte sie mir, wie man mich gefunden hatte. "Du warst bewusstlos und unterkühlt, du hättest die Nacht nicht überlebt, hätten dich die Kinder nicht gefunden und zu mir gebracht." Sie entschied, dass sie mir für heute genug gesagt hatte, und riet mir noch, wieder zu schafen, da ich noch nicht bei kräften war, dann ging sie aus dem Raum. Ich wusste zwar nicht, wann ich aufgewacht bin, aber es wurde draußen dunkel und es fing an zu schneien. Da ich bald nichts mehr sehen konnte, folgte ich ihrem Rat und legte mich wieder schlafen.




    So, das ist jetzt ein bisschen Text für euch
    Weiß. Kalt. Nacht. Schnee?
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  7. #7
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    Ich finde es richtig schön die Geschichte zu lesen, während die Musik läuft. Sie schafft eine ganz hübsche Atmosphäre zu dem Text.

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    "Das Leben ist ein Sturm aus Scheiße, die Kunst der einzige Regenschirm, den wir haben." (Mario Vargas Llosa)

  8. #8
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    Zwar kann ich die Musik selbst noch nicht hören, die Geschichte liest sich aber ziemlich schön. Ist also auch ohne Musik gut.
    Zitat Zitat von Pawly Tigris/Chupp Beitrag anzeigen
    Looks like Lil Watson is inspectin`sumthin`! XD
    "Kinder Schokolade schmeckt gut." "Ja, Kinder schmecken gut." "...was?"

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