Emerald
06.12.2011, 13:49
((titel gemopst vom lied Janus Dorinas Bild..aber es passt so schön..Rechtschreibfehler schenke ich euch :) ..das ist der erste kleine Teil..mal schauen wie ich das noch erweitern werde..Kommentare sind erwünscht))
In den weiß gekachelten Wänden fing an sich die Zeit zu paaren. Meine Zeit die ich von Anbeginn her als diese tetuliert hatte. Bei der ich nun versuchte, sie nicht aus den Augen zu verlieren.
Bei der ich mir wünschte sie auf ewig zu halten.
Der Begriff, die Zeit rannte durch ein Sieb, war mir hier unten durchaus zu einem höheren Verständniss geworden.
Die eigene Zeit als solche, wurde mir genommen und auf ein Minimum reduziert. Ich besaß grade noch sie viel, dass ich mir wie jetzt der Möglichkeit gewahr wurde, mir gedanken machen zu können darüber, wie viel ich von ihr verloren hatte und wohl noch verlieren würde.
Die Uhren, wenn es solche gab, schlugen ein wenig anders.
Die Sonne erreichte die Winkel dieses Komplexes nicht und die Frage die mich jedes mal wenn ich aufwachte aufs neue quälte war, ob es Tag oder Nacht grade war.
Dort oben in der Stadt ..wo ich hingehörte.
Dort wo ich einen Menschen hatte der auf mich warten würde. Ein Mensch der damals sein Leben für mich auf das Spiel gesetzt hatte und bereit war dieses zu verlieren.
Ich kam mir wie der letzte Trampel vor, dass ich einfah auf eben jene erwähnte Gefühle herumfurchte ohne aktiv dagegen etwas unternehmen zu können.
Meine gesprochenen Schwühre darüber, dass ich nie wieder zurückkehren würde an eben jenen Ort der die Zeit so erbarmungslos frisst konnte ich nicht einhalten und nun fand ich mich einmal mehr zusammen gerollt auf dem Boden liegend wieder wärend sich irgendwelche fremde Menschen, ich nenne sie mal Kreaturen den denn Titel Mensch hatten sie nicht verdient, darüber die Köpfe zerbrachen , was sie aus MEINEM Leben nun machen sollten.
Ja es ging hier um mein eigenes Leben, was schon lange nicht mehr mein Leben gewesen war.
Vor Jahren einmal, da konnte ich es noch mit gutem Recht behaupten, dass ich ein eigenes Leben besaß dass mir half mich in einer recht kontroversen Welt zurecht zu finden.
Die getrieben war von Kooruption Angst und den flüchtigen aber durchaus süßen Momenten meines Dasein an dennen ich fest hielt als gebe es kein Morgen mehr.
Ich als Pastor einer evangelischen Kirche brachte oft den Menschen Hilfe und Zuflucht in den schwesten Stunden ihres Lebens und ich war mir so sicher gewesen , dass Gott auf meiner Seite war.
Hier unten verlor man den Glauben an eine höhere Macht schnell.
Die einzigste Macht die es in diesen unzähligen, träumeverschlingenden Gängen noch gab, war die Macht der Wissenschaftler die einem aufdicktierten welches Leben man zu führen hatte und die Macht des elektrischen Lichtes das einem sagte, dass es Zeit zum aufstehen war.
Ich befand mich zu meinem Endsetzen seit gut wohl nun einer Woche wieder in einer Zelle die, wie alles hier, weiß gekachelte Wände hatte. Ein Bett und ein paar Ketten, ein bisschen Stroh für meine Notdurft, dass war alles was ich mein geborgtes Eigen nennen konnte.
Das schlimmste aber wohl war, dass ich hier aus alleiniger Kraft nicht mehr heraus kam.
Ich stierte mit trüben Augen zur Decke und blickte auf die sich grade zuckend bewegenden Lampen die ihr Licht auf mich herb warfen.
In meinem Kopf ein Lied, dass ich damals aufgeschnappt hatte und sich in meinen Geist frass, began sich in meinen Magen zu graben und sich dort festklammerte wie ein Geschwürr und mir vor Schmerz die Trähnen in die Augen trieb:
Wir trugen die Kanone
in Einzelteilen durch den Schlamm.
Erst mit Gesang, dann ohne
bis ganz oben auf den Kamm.
Wir flickten sie zusammen
im Nebelheim aus Eis und Firn.
Die Hände voller Schrammen
kalter Schweiß auf meiner Stirn.
Jedesmal
wenn ich allein auf Posten saß
Jedesmal
wenn sich Kälte durch die Kleider fraß
Jedesmal
trug ich es schützend wie einen Schild
hielt ich Dorinas Bild.
Manche wurden schneeblind.
Viele sind erfroren.
Im eisig kalten Wind
ging mein Nebenmann verloren.
Ich saß da wie eine Leiche
reglos, stundenlang.
Meine Augen spielten Streiche
sahen Geister dort am Hang.
Jedesmal
wenn ich allein auf Posten saß
Jedesmal
wenn sich Kälte durch die Kleider fraß
Jedesmal
trug ich es schützend wie einen Schild
hielt ich Dorinas Bild.
Im Schein flackernder Laternen
liegen Horchposten und lauschen.
In Stollen, tief in Eiskavernen
hören sie die Gletscher rauschen.
Wir sind hier nicht allein
Nachts hört man ihn graben.
Der Feind wühlt sich ins Gestein
ist am Hämmern und am Schaben.
Er schleppt unermüdlich Tonnen
von Sprengstoff in den Schacht.
Hell wie 1000 Sonnen
zerreißt die Explosion die Nacht.
Mit einem Schlag
bersten Knochen, Fels und Stahl.
Mit einem Schlag
rast der Gletscher hinab ins Tal.
Mit einem Schlag
stürzen Leiber auf Gestein.
Mit einem Schlag
kehrt plötzlich Ruhe ein.
Es ist wie in meinen Träumen.
Ich lieg auf dem Rücken im hohen Gras
auf dem Feld unter Bäumen
wo ich oft mit ihr zusammensaß.
Im Sommerkleid tritt sie zu mir ins Licht.
Die Sonne scheint uns ins Gesicht.
Sie sieht mich an, lächelt mild.
Ein letztes Mal
Dorinas Bild...
(( Copyright by JANUS))
Ich fing an zu schreien und bäumte mich gegen die Ketten auf die mich am Boden hielten. Mein Nachbar in der Zelle , ich ignorierte ihn, ich sah ihn nicht einmal. Meine Welt zog sich vor meinem geistigen Auge zusammen und schrumpfte immer mehr in sich zusammen und die Angst sie nie wieder zu sehen steckte zu tief in meinen Aterien fest.
Ich drehte durch.
Verlor meinen Verstand und schepperte rücklings mit meinem Rücken gegen die Wand der weißen Kacheln. Riss an den Ketten und brach mir beinahe selbst die Knochen als ich den Widerstand spührte.
Er wollte nicht nachgeben.
Kraftlos, nach gut 10 Minuten sank ich wieder in mich zusammen und zog die Beine an mich heran.
Ich war einmal Pfarrer gewesen und hatte ein normales Leben bestritten und nun hatte ich nicht mehr als diese paar Quadratmeter Zuflucht, die nach Lüge und Verrat stank.
Keine Möglichkeit zu sprechen, keine Möglichkeit mit jemanden in Kontakt zu tretten.
Mein Mund wurde mir zugeschnürrt, die Hände am Boden gefesselt. Ich konnte nicht mehr stehen, besaß keine Kleider und kämpfte jeden Abend aufs neue um ein bisschen, einen Hauch von Freiheit denn ich wiedereringen wollte aber letztendlich......
....letztendlich blieb ich ein Tier!
Copyright der Story by Emerald
In den weiß gekachelten Wänden fing an sich die Zeit zu paaren. Meine Zeit die ich von Anbeginn her als diese tetuliert hatte. Bei der ich nun versuchte, sie nicht aus den Augen zu verlieren.
Bei der ich mir wünschte sie auf ewig zu halten.
Der Begriff, die Zeit rannte durch ein Sieb, war mir hier unten durchaus zu einem höheren Verständniss geworden.
Die eigene Zeit als solche, wurde mir genommen und auf ein Minimum reduziert. Ich besaß grade noch sie viel, dass ich mir wie jetzt der Möglichkeit gewahr wurde, mir gedanken machen zu können darüber, wie viel ich von ihr verloren hatte und wohl noch verlieren würde.
Die Uhren, wenn es solche gab, schlugen ein wenig anders.
Die Sonne erreichte die Winkel dieses Komplexes nicht und die Frage die mich jedes mal wenn ich aufwachte aufs neue quälte war, ob es Tag oder Nacht grade war.
Dort oben in der Stadt ..wo ich hingehörte.
Dort wo ich einen Menschen hatte der auf mich warten würde. Ein Mensch der damals sein Leben für mich auf das Spiel gesetzt hatte und bereit war dieses zu verlieren.
Ich kam mir wie der letzte Trampel vor, dass ich einfah auf eben jene erwähnte Gefühle herumfurchte ohne aktiv dagegen etwas unternehmen zu können.
Meine gesprochenen Schwühre darüber, dass ich nie wieder zurückkehren würde an eben jenen Ort der die Zeit so erbarmungslos frisst konnte ich nicht einhalten und nun fand ich mich einmal mehr zusammen gerollt auf dem Boden liegend wieder wärend sich irgendwelche fremde Menschen, ich nenne sie mal Kreaturen den denn Titel Mensch hatten sie nicht verdient, darüber die Köpfe zerbrachen , was sie aus MEINEM Leben nun machen sollten.
Ja es ging hier um mein eigenes Leben, was schon lange nicht mehr mein Leben gewesen war.
Vor Jahren einmal, da konnte ich es noch mit gutem Recht behaupten, dass ich ein eigenes Leben besaß dass mir half mich in einer recht kontroversen Welt zurecht zu finden.
Die getrieben war von Kooruption Angst und den flüchtigen aber durchaus süßen Momenten meines Dasein an dennen ich fest hielt als gebe es kein Morgen mehr.
Ich als Pastor einer evangelischen Kirche brachte oft den Menschen Hilfe und Zuflucht in den schwesten Stunden ihres Lebens und ich war mir so sicher gewesen , dass Gott auf meiner Seite war.
Hier unten verlor man den Glauben an eine höhere Macht schnell.
Die einzigste Macht die es in diesen unzähligen, träumeverschlingenden Gängen noch gab, war die Macht der Wissenschaftler die einem aufdicktierten welches Leben man zu führen hatte und die Macht des elektrischen Lichtes das einem sagte, dass es Zeit zum aufstehen war.
Ich befand mich zu meinem Endsetzen seit gut wohl nun einer Woche wieder in einer Zelle die, wie alles hier, weiß gekachelte Wände hatte. Ein Bett und ein paar Ketten, ein bisschen Stroh für meine Notdurft, dass war alles was ich mein geborgtes Eigen nennen konnte.
Das schlimmste aber wohl war, dass ich hier aus alleiniger Kraft nicht mehr heraus kam.
Ich stierte mit trüben Augen zur Decke und blickte auf die sich grade zuckend bewegenden Lampen die ihr Licht auf mich herb warfen.
In meinem Kopf ein Lied, dass ich damals aufgeschnappt hatte und sich in meinen Geist frass, began sich in meinen Magen zu graben und sich dort festklammerte wie ein Geschwürr und mir vor Schmerz die Trähnen in die Augen trieb:
Wir trugen die Kanone
in Einzelteilen durch den Schlamm.
Erst mit Gesang, dann ohne
bis ganz oben auf den Kamm.
Wir flickten sie zusammen
im Nebelheim aus Eis und Firn.
Die Hände voller Schrammen
kalter Schweiß auf meiner Stirn.
Jedesmal
wenn ich allein auf Posten saß
Jedesmal
wenn sich Kälte durch die Kleider fraß
Jedesmal
trug ich es schützend wie einen Schild
hielt ich Dorinas Bild.
Manche wurden schneeblind.
Viele sind erfroren.
Im eisig kalten Wind
ging mein Nebenmann verloren.
Ich saß da wie eine Leiche
reglos, stundenlang.
Meine Augen spielten Streiche
sahen Geister dort am Hang.
Jedesmal
wenn ich allein auf Posten saß
Jedesmal
wenn sich Kälte durch die Kleider fraß
Jedesmal
trug ich es schützend wie einen Schild
hielt ich Dorinas Bild.
Im Schein flackernder Laternen
liegen Horchposten und lauschen.
In Stollen, tief in Eiskavernen
hören sie die Gletscher rauschen.
Wir sind hier nicht allein
Nachts hört man ihn graben.
Der Feind wühlt sich ins Gestein
ist am Hämmern und am Schaben.
Er schleppt unermüdlich Tonnen
von Sprengstoff in den Schacht.
Hell wie 1000 Sonnen
zerreißt die Explosion die Nacht.
Mit einem Schlag
bersten Knochen, Fels und Stahl.
Mit einem Schlag
rast der Gletscher hinab ins Tal.
Mit einem Schlag
stürzen Leiber auf Gestein.
Mit einem Schlag
kehrt plötzlich Ruhe ein.
Es ist wie in meinen Träumen.
Ich lieg auf dem Rücken im hohen Gras
auf dem Feld unter Bäumen
wo ich oft mit ihr zusammensaß.
Im Sommerkleid tritt sie zu mir ins Licht.
Die Sonne scheint uns ins Gesicht.
Sie sieht mich an, lächelt mild.
Ein letztes Mal
Dorinas Bild...
(( Copyright by JANUS))
Ich fing an zu schreien und bäumte mich gegen die Ketten auf die mich am Boden hielten. Mein Nachbar in der Zelle , ich ignorierte ihn, ich sah ihn nicht einmal. Meine Welt zog sich vor meinem geistigen Auge zusammen und schrumpfte immer mehr in sich zusammen und die Angst sie nie wieder zu sehen steckte zu tief in meinen Aterien fest.
Ich drehte durch.
Verlor meinen Verstand und schepperte rücklings mit meinem Rücken gegen die Wand der weißen Kacheln. Riss an den Ketten und brach mir beinahe selbst die Knochen als ich den Widerstand spührte.
Er wollte nicht nachgeben.
Kraftlos, nach gut 10 Minuten sank ich wieder in mich zusammen und zog die Beine an mich heran.
Ich war einmal Pfarrer gewesen und hatte ein normales Leben bestritten und nun hatte ich nicht mehr als diese paar Quadratmeter Zuflucht, die nach Lüge und Verrat stank.
Keine Möglichkeit zu sprechen, keine Möglichkeit mit jemanden in Kontakt zu tretten.
Mein Mund wurde mir zugeschnürrt, die Hände am Boden gefesselt. Ich konnte nicht mehr stehen, besaß keine Kleider und kämpfte jeden Abend aufs neue um ein bisschen, einen Hauch von Freiheit denn ich wiedereringen wollte aber letztendlich......
....letztendlich blieb ich ein Tier!
Copyright der Story by Emerald