PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Religion, etwas anders verteilt?


dogyday
12.03.2009, 15:26
Immer denke ich nach ob es eine bestimmte Ausrichtung der Religion, glaubens im Fandom gibt?
Zum vergleich:
Römisch-Katholische Kirche (http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-Katholische_Kirche)25.461.11831,00 %
Evangelische Landeskirchen (EKD) (http://de.wikipedia.org/wiki/EKD)24.832.11030,20 %
Muslime (http://de.wikipedia.org/wiki/Muslim)3.500.0004,26 %
Griechisch-Orthodoxe Kirche (http://de.wikipedia.org/wiki/Griechisch-orthodoxe_Metropolie_von_Deutschland)450.0000,55 %

Neuapostolische Kirche (http://de.wikipedia.org/wiki/Neuapostolische_Kirche)366.9790,44 %
Rumänisch-Orthodoxe Kirche (http://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4nisch-Orthodoxe_Kirche)300.0000,36 %
Serbisch-orthodoxe Kirche (http://de.wikipedia.org/wiki/Serbisch-orthodoxe_Kirche)250.0000,31 %

restlich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland

Atomhirsch
12.03.2009, 15:39
Katholiken und Protestanten halten sich in etwa die Waage, wenn auch nur auf dem Papier. Gläubige Christen düften im Fandom sehr selten sein. Es gibt sehr viele Atheisten und ein paar Neopaganisten (Neuheiden).

Gläubige Muslime gibt es im Fandom nicht, und wenn es sie gäbe wäre das sehr ungewöhnlich. Im Islam gelten Tiere als minderwertig, nicht wenige werden sogar verteufelt (Hunde, Mäuse, Schweine, Affen, etc.). Der Koran verbietet die Freundschaft und den Kontakt zu Nicht-Muslimen ausdrücklich und droht denjenigen Moslems, die es trotzdem tun, mit Ewiger Verdammnis.

Buddhisten und auch einen Hindu hatte ich dagegen schon kennengelernt.

Vetaro
12.03.2009, 15:55
Ja, und im Koran steht auch ne menge anderer Kram. Das hat aber meistens nihts mit der Realität zu tun, genauso wie auch ne Menge kram in der Bibel steht, der, wenn man Christen daimt konfrontiert, von denen als "jaa... nee, sowas machen wir nicht" abgetan wird.

Ungläubige kaputtkloppen und bei gewissen Lapalien ordentlich remmidemmi machen kommt auch in der Bibel vor.
Oh, und der Teufel hat übrigens Hörner, weil er dadurch gedemütigt wird. Ziegen sind nämlich ziemlich blöd, meint die Bibel. (Mein ich auch, aber das ist was anderes.)

Brookida
12.03.2009, 17:32
Auf dem Papier sind viele Christen in wahrheit aber was anderes z.b Naturreligionen, Schamanismus oder sogar ein paar Terians oder Otherkin was natürlich die genannten Religionen nicht ausschließt außer den Islam vieleicht aber das ist ja eh wie bei der Kirche vor 500 Jahren aber das ist ne andere Geschichte.

Falli
12.03.2009, 17:33
Hallo zusammen ^^

Also getauft bin ich römisch Kat. , aber ich gehe weder regelmäßig in die Kirche noch sonst was.

Ich bin auch alles andere als ein Heidnischer Bürger, der an garnichts glaubt.
Und wenn mein Glaube an etwas über mir so falsch ist (was ich nicht hoffe) dann bitteschön :P

Aber Glaube kann helfen (auch wenn man es Wunschvorstellung nennen mag etc.) aber ganz ohne ist mir das Leben zu kühl.
Es ist alles so wie es ist ... damit kann ich mich nicht zufrieden geben, etwas hoffnung und Fantasie schadet nie.

Wenn ich mir die Bibel so ansehe, dann muß ich gestehen, das ein Großteil davon von mir wohl ignoriert oder fehlinterpretiert wird ... vllt. wirds mir irgendwann mal zum Verhängniss ..oder auch nicht.

lG. Falli

Brookida
12.03.2009, 18:05
Bei der Bibel muss man ein paar Sachen bedenken. 1. Manche Geschichten sind halt Geschichten 2. Manche Dinge dienten zur Erhaltung des Volkes und stammen aus einer Zeit von vor knapp 2500 Jahren. 3. Einige sind Gottes wort

man darf das Buch nicht zu Wörtlich nehmen es ist randvoll mit Gleichnissen.

Chandra-Ravi
12.03.2009, 18:42
Der große Unterschied zwischen Bibel und Koran:

Die Bibel ist eine Sammlung von Geschichten und historischen Ereignissen, die im Laufe von Hunterten von Jahren zusammengefasst wurden. Die Bibel stellt dem Gläubigen frei, wie er diese Geschichten auslegt. Zentrale Figur der Bibel (Neues Testament) ist Jesus und seine Lehre der Gewaltfreiheit. Jesus könnte man heute als Urvater der Pazifisten bezeichnen. :)

Der Koran dagegen wurde von einer einzelnen Person zusammengestellt (Allerdings erst 2 Generationen _nach_ Mohammeds Tod) und ist hauptsächlich in Befehlsform geschrieben. Der Inhalt des Korans ist bindend für jeden gläubigen Moslem und darf nicht frei interpretiert werden.
Zentrale Figur des Islam ist Mohammed, der fast schon einen Gegenentwurf zu Jesus darstellt. Mohammed führte mehrere Eroberungskriege, mordete und vergewaltigte, und erklärte den Kampf gegen die Ungläubigen zur heiligen Pflicht. Wer es nachlesen will: Steht alles so da drin. :)

Während nun für gläubige Christen die von Jesus vorgelebte Nächstenliebe die heilige Pflicht ist, haben gläubige Moslems die heilige Pflicht, für Allah zu kämpfen. Nichts anderes tun radikalislamische Gruppen in aller Welt jeden Tag.

Auch wenn ich Atheist bin... da ist mir Jesus doch deutlich sympathischer.

Vetaro
13.03.2009, 02:10
Schwarzweiss, das sind großartige Informationen, die man auch auf Politically Incorrect* finden könnte.

Ich hab nicht Religionswissenschaften studiert, aber: Das mit der Befehlsform hat auch viel mit der Sprache, in der es abgefasst ist, zu tun.
Und, dieser Punkt ist wichtig: Es hat nichts mit der Realität zu tun. Im Koran kann so oft "töte alle ungläubigen!" stehen wie es will: Moslems (nicht Islamisten) machen sowas nicht. Das ist denen absolut egal, wie bindend das in dem Buch steht.

Und jetzt mal ein wenig an-die-eigene-nase-fassen: Nirgendwo in der Bibel steht "ihr sollt diese Texte frei interpretieren". Das machen wir nur einfach so. Übrigens genauso wie die Muslime das mit dem Koran machen.

Wer mal so überhaupt nichts von solcherlei hält ist übrigens der Papst. Schon gewusst dass Exorzisten wieder Hochkonjunktur hat? Hagen Rether beschäftigt sich schon länger unter anderem mit dem Thema (http://www.youtube.com/watch?v=MrBP_EBQ9fQ).

Wenn sie 'ne shizophrene Tochter haben, sollten sie mit der zum Priester gehen und ihr den Teufel austreiben lassen. "Herr Pastor, die kleine hört stimmen." - "Ja, ich komm gleich." Ja und dann kommt der. Der kleinen geht's schlecht, die liegt da. Und der ist ganz schwarz, und bespritzt sie mit Weihwasser, drückt ihr das Kreuz auf den Körper und beschimpft sie auf Lateinisch als Teufel. Ja da wird die doch gesund!

Und wer, in der Weltgeschichte an sich, den Kill-Rekord hält, das sind immernoch die Christen. Mit ihren Kreuzzügen á la "Möchten sie A) zu unserem Glauben konvertieren oder B) brutal getötet werden?".


Und hier ist noch etwas zum Thema Islamkritik. Erneut von Hagen Rether. Genialer Mann (http://www.youtube.com/watch?v=_IqY5mGExiU&feature=related).

__________________________________
* Politically Incorrect ist die Seite für Islam-Basher überhaupt. Seit Antisemitismus nicht mehr so zieht sind die Bartträger der neue Lieblingsfeind.

Dragony
13.03.2009, 08:09
Ich habe nichts gegen Gott, Jesus, dem heiligen Geist, Mohammed, Satan und wie sie alle heißen.

Ich hab lediglich was gegen ihren Fanclub und der geht mir gewaltig auf den (nicht vorhandenen) Sack.

Ich selber bezeichne mich als sehr gläubig, auch wenn man das nicht von mir denken würde, da mein Glaube einerseits individuell von mir angepasst ist an meine Bedürfnisse und Lebensumstände und meine eigene Weltsicht, die ich nur sehr selten mit anderen Teile.

Um dafür eine Beschreibung zu finden müsste ich mich folgendermaßen verrenken:

Ich selber bezeichne mich als Natur-Spirituellen Animisten mit Einflüssen aus der Katholisch-Hinduistisch-Wiccanisch-Schamanischen Seite.

*hust*

Noch Fragen? :D

Allerdings bin ich eingetragen als Katholik inkl. Taufe und Firmung und habe auch die 10 Jahre als Messdienerin genossen. (So, nun könnt ihr glotzen und staunen :twisted:)

Was meine Weltsicht betrifft, so lass ich jedem seinen Glauben und respektiere diesen. Ich habe recht viel über andere Religionen gelesen und in jeder fehlte irgendwie etwas, mit dem ich zurechtkommen wollte.

Daher auch meine extravagante "Mischung" *g*

Nur eines finde ich sehr schlimm: Fanatismus, wo man hinschaut. Das ist auch in den eigenen Reihen der Katholiken zu sehen, wenn man genau hinschaut.

*lässt 2 Cent da*

Chandra-Ravi
13.03.2009, 09:09
Schwarzweiss, das sind großartige Informationen, die man auch auf Politically Incorrect* finden könnte.

Die Seite kannte ich bisher nicht, aber danke für den Hinweis :)

Ich hab nicht Religionswissenschaften studiert, aber: Das mit der Befehlsform hat auch viel mit der Sprache, in der es abgefasst ist, zu tun.
Und, dieser Punkt ist wichtig: Es hat nichts mit der Realität zu tun. Im Koran kann so oft "töte alle ungläubigen!" stehen wie es will: Moslems (nicht Islamisten) machen sowas nicht. Das ist denen absolut egal, wie bindend das in dem Buch steht.
Oh, ich beschäftige mich seit mehreren Jahren mit Religionswissenschaften. Es gibt weltweit etwa 900 Millionen bis 1,2 Milliarden Moslems (Damit hat diese Religion übrigens inzwischen das Christentum überholt.), davon sind in etwa 200-300 Millionen Fundamentalisten. Übrigens, die sogenannten "Islamisten" interpretieren den Koran lediglich wortgetreu (Das christliche Gegenstück dazu sind die Evangelisten, z.B. die Piusbrüder).
Wenn in der Bibel steht: "XYZ tötete das Volk der ABC.", dann ist das eine Beschreibung einer historischen Begebenheit. Irgendwer hat mal irgendwas im Auftrag Gottes gemacht. Da steht NICHT, das heute Gläubige das auch machen sollen.
Wenn in Koran steht: "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr
auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben;
denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag."
Dann ist das ein zeitloser Befehl. Der Koran besitzt nach islamischem Glaube ewige Gültigkeit und darf auch nicht verändert werden. In der Vergangenheit wurden Reformer, die vorschlugen, die Gewaltsuren aus dem Koran zu verbannen, als Ketzer zum Tode verurteilt. Zuletzt zwei Journalisten in Saudi-Arabien vor wenigen Wochen.

Und jetzt mal ein wenig an-die-eigene-nase-fassen: Nirgendwo in der Bibel steht "ihr sollt diese Texte frei interpretieren". Das machen wir nur einfach so. Übrigens genauso wie die Muslime das mit dem Koran machen.

Das können nur die Muslime in westlich orientierten Ländern machen. Dort, wo der Islam bereits Staatsreligion ist, kann eine freie Interpretation des Korans bereits einem Todesurteil gleichkommen. Genau wie dort Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften nichts zu lachen haben, denn Religionsfreiheit nach unseren Maßstäben gibt es in keinem mehrheitlich islamischen Land der Welt.

Wer mal so überhaupt nichts von solcherlei hält ist übrigens der Papst. Schon gewusst dass Exorzisten wieder Hochkonjunktur hat? Hagen Rether beschäftigt sich schon länger unter anderem mit dem Thema (http://www.youtube.com/watch?v=MrBP_EBQ9fQ).

Der Papst läuft eh außer Konkurrenz.

Und wer, in der Weltgeschichte an sich, den Kill-Rekord hält, das sind immernoch die Christen. Mit ihren Kreuzzügen á la "Möchten sie A) zu unserem Glauben konvertieren oder B) brutal getötet werden?".
Einspruch.
Den Kill-Rekord halten die Atheisten. Wahlweise auch die Sozialisten/Kommunisten. Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot & Co haben über 25 Millionen "Ungläubige" (Andersdenkende) auf dem Gewissen, aber das nur am Rande.

Die vielkritisierten Kreuzzüge sind geschichtlich gesehen übrigens Ein Befreiungskrieg gewesen. Denn _bevor_ die muslimischen Eroberer kamen, lebten dort unten schon seit mehreren Hundert Jahren Juden und Christen.
Die Mohammedaner haben übrigens genau das gleiche gemacht "Möchten sie A) zu unserem Glauben konvertieren oder B) brutal getötet werden?" - nur früher.
Ich finde es bemerkenswert, daß die Kreuzzüge als dunkles Kapitel christlicher Geschichte verteufelt werden, die Reconquista jedoch nicht (Das war die Rückeroberung der spanischen Halbinsel aus arabischer Hand). Das ganze steht lustigerweise nichtmal auf irgendwelchen dubiosen Webseiten, sondern sogar in einem Was-ist-Was-Buch ("Piraten").


* Politically Incorrect ist die Seite für Islam-Basher überhaupt. Seit Antisemitismus nicht mehr so zieht sind die Bartträger der neue Lieblingsfeind.
Wie gesagt, danke für den Tip.
Darf ich dich nochmal korrigieren? Religionskritik hat nichts mit Rassismus zu tun. Genau das aber implizierst du, wenn du das Wort Antisemitismus in den Raum wirfst.
Ich kann deine Erklärung sogar komplett ad absurdum führen, denn der stärkste Antisemitismus derzeit geht von Muslimen aus. Da organisiert die Hamas, eine in Deutschland als terroritische Vereinigung geführte Partei, hier bei uns Pro-Gaza-Demos, auf denen völlig straffrei Parolen wie "Tod Israel" oder "Juden ins Gas" gerufen werden.

Ich möchte zum Schluss noch zwei relativ einflussreiche muslimische Personen zitieren:
Vural Öger, Gründer von Öger Tours, sowie SPD-Abgeordneter im EU-Parlament:
"Was Kamuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen."
Recep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident der Türkei:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette sind unsere Bajonette, die Kuppeln sind unsere Helme, und die Gläubigen unsere Soldaten."

Solche Aussagen erwarte ich in mittelalterlichen Texten, aber diese Mnschen meinen das auch im Jahre 2009 noch ernst. Fast täglich werden inzwischen im Namen des Islam Anschläge verübt.
Wo sind die christlichen Terroranschläge, wenn die Bibel doch genau so schlimm ist? Wo sind hinduistische, buddhistische Anschläge, wenn doch alle Religionen schlecht sind?

Think about it.

Dorian Graywulf
13.03.2009, 09:49
Oh man diese Umfrage ist jetzt aber extrem Christentumslastig! 6 mal Christentum, das hätte man auch zu einem Punkt zusammenfassen können, dann hätte man schon eher alle wichtigen Religionen aufnehmen und ein repräsentativeres Ergebnis bekommen können.
z.B. leben wir doch hier in Deutschland (überwiegenderweise) wo ist dann bitte die Religion des Germanentums?

Ich selber bin Heide oder auch Ásatrú: http://de.wikipedia.org/wiki/Asatru

ich selber habe aber nichts gegen Christen solange sie sich friedlich verhalten, nicht zu extremistisch sind und mich nicht zu ihrem Glauben bekeheren wollen, und das Christentum interessiert mich auch aus wissenschaftlicher und geschichtlicher Sicht, nur dazu gehören möchte ich absolut nicht.

Lutan
13.03.2009, 16:28
Ich für meinen Teil halte mich von allem was Götter enthält fern. Oder Überwesen, die einem Vorschriften fürs Leben machen.

Das diese nur zu Streit führen, sieht man sogar in diesem Beitrag mal wieder. Warum ist das so wichtig ob die Wahnsinnigen aus dem einen Volk schlimmer sind als die Wahnsinnigen hier? Ob ich nu 1, 25 oder millionen Menschen töte, ist doch egal.

Oder wird das hier noch zur Preisverleihung? And the Winner is... Atheismus für seine 25 Millionen! Applaus!

Was ich aber trotz allem Bla hier finde: Radikale finden immer einen Grund zu hassen, egal welchen Glauben sie haben. Weil sie es so wollen. Das hat nichts mit der Religion an sich zu tun, sondern damit, ob man ein vernünftiges menschliches Wesen ist, oder nicht. Zugegeben, einige Religionen begünstigen solche Sachen mehr als andere, aber im Prinzip sind es die Menschen, die den Schaden anrichten.

Vetaro
13.03.2009, 21:25
Es stimmt ja auch: Die Islamisten sagen und machen auf ihrem eigenen Grund (oder zumindest "anderswo als hier") ziemlich viel ziemlich bösen Kram. Da hast du natürlich recht.
Und ich hab nicht rassismus mit religionsfeindlichkeit gleichsetzen wollen, aber der Unterschiedist den betroffenen (also rassisten und religionissten) ohnehin egal.

Ich hab nochmal darüber Nachgedacht, warum ich so eine Meinung vertrete.
Antisemitismus ist immernoch weit verbreitet, in allen Gesellschaftsschichten, da hilft anscheinend auch keine Bildung oder sonstwas.

Und dadurch, dass auf die Bösartigkeit gewisser Teile der Koran-Freunde hingewiesen wird, weitet sich so ein Fremdenhass nur zu gerne aus.

Jene Muslime, die bei uns leben, sind ja nach unseren erkentnissen eher weniger mit Ungläubige-Abschlachten und dergleichen beschäftigt. Das will man aber nur zu gerne die Leute glaube machen, und die Leute wollen das auch nur zu gerne glauben.

Und da liegt für mich das Problem: Wenn hier bei uns latenter anti-islamismus aufgestaut wird, löst das keine Probleme irgendwo im Iran. Das führt ausschliesslich zu anfeindungen und Übergriffen bei uns, also gegen jene Muslime, die ja gar nicht vorhatten, irgendwelche Ungläubigen zu töten.


Das heisst, so böse sich diese Religionsrichtung auch anderswo zeigen mag: Die einzige Konsequenz, die der normale Bürger aus so einer Information zieht ist, Frauen mit Kopftüchern und Männern mit bestimmten Bärten gegenüber unfreundlich zu werden. Das rettet aber weder die Verurteilten im Iran noch hält das irgendwelche wirren Moschee-Belagerungen ab.
Und deshalb halte ich es für wichtig, mal ein wenig "Leute regt euch mal ein bisschen ab ey" zu verbreiten.

Chandra-Ravi
16.03.2009, 16:25
Das heisst, so böse sich diese Religionsrichtung auch anderswo zeigen mag: Die einzige Konsequenz, die der normale Bürger aus so einer Information zieht ist, Frauen mit Kopftüchern und Männern mit bestimmten Bärten gegenüber unfreundlich zu werden. Das rettet aber weder die Verurteilten im Iran noch hält das irgendwelche wirren Moschee-Belagerungen ab.
Und deshalb halte ich es für wichtig, mal ein wenig "Leute regt euch mal ein bisschen ab ey" zu verbreiten.

Das Problem ist komplizierter.
Etwa 20-30% Der Muslime sind fundamentalistisch eingestellt, sie nehmen also den Koran wörtlich und sind so tiefgläubig, daß ihre Religion vor allen anderen Dingen kommt.
Sie lehnen Werte wie Demokratie und Religionsfreiheit ab, denn in der islamischen Weltordnung, der Ummah, sind Staaten und Regierungen überflüssig. Allah allein ist der Herrscher über die Menschen und die Welt, eine Wahl nach westlichen Maßstäben ist in den Augen der Fundamentalisten Gotteslästerung.

Die Fundamentalisten gibt es aber nicht nur im Iran oder in Saudi-Arabien, sie gibt es auch in Deutschland. Sie zwingen ihre Frauen in Stoffkäfige, sie meiden den Kontakt mit "Ungläubigen", sie sind in jeder Gesellschaftsschicht zu finden und sie gewinnen an Einfluß unter den moderaten Muslimen.

In Großbritannien, wo in den nächsten 20 Jahren die Muslime einen Bevölkerungsanteil von fast 50% ausmachen werden, wird jetzt schon offen die Scharia gefodert. In Deutschland sind wir noch nicht so weit, aber die Tendenz geht leider in diese Richtung. Je mehr Muslime es gibt, um so mehr Einfluß hat der Islam auf unsere Gesellschaft. Und wer kein Muslim ist, der hat in einer überwiegend islamischen Gesellschaft nichts zu lachen. Ich will aber auch in 20 Jahren noch lachen können - vermutlich werde ich das dann aer nicht mehr können. Der Islam muss hier und jetzt gestoppt werden. Ich will meine Menschenrechte zumindest nicht der Religion opfern.
(Erklärung: Die UN-Menschenrechtskommission hat 2008 beschlossen, das der Schutz religiöser Gefühle höher einzustufen ist als die Meinungsfreiheit.)

Um nochmal auf as Zitat oben zurückzukommen:
Islamkritik hier löst keine Probleme im Iran. Aber es kann helfen, daß wir nicht die selben Probleme bekommen.

Den Protest gegen Moscheebauten kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen:
Diverse Erhebungen haben gezeigt, daß die Grundstücks- und Immobilienpreise rund um eine geplante Moschee meist stark fallen. Ist der Bau dann vollendet, verlieren die Immobilien meist nochmals an wert. Ob das nun mit Voruteilen zu tun hat oder nicht, fakt ist, daß die Häuser an Wert verlieren und günstig sind. Nun werden sie meist von Muslimen aufgekauft und recht schnell hat man ein Viertel mit hohem Migrantenanteil. Das Phänomen ist in Berlin oft zu beobachten. Die Deutschen Mieter werden, sofern sie nicht freiwillig ausziehen, auch rausgeekelt. Meine Oma durfte das am eigenen Leib erfahren (Das jetzt unser Haus, du besser gehen).
Moscheen fördern auch keineswegs die Integration. Wie denn auch? Dort gehen nur Muslime hin, genausogut könnte man auch die Muslime in die Kirchen einladen.

Der Islam ist ein Kult, der einfach nicht nach Europa passt. Sollen sie damit in der Wüste glücklich werden, aber mit westlichen Standards ist dieser Kult nicht vereinbar.

Snowpaw
18.03.2009, 14:14
Mein Besuch in der Türkei hat mich eines gelehrt: Die hier lebenden Koranfetischisten sind den Großstädtern dort sowas von peinlich. Das meinte zumindest ein Teppichhändler zu mir - nebenbei im perfekten Hochdeutsch.

Was soll uns diese Anekdote sagen? Richtig! Landvolk ist immer wahnsinnig, egal, wie sie angepinselt sind. Und wenn diese Irren meinen, uns erzählen zu müssen, was wir zu tun haben ... nun ... es gibt kein Problem, was eine Prise Hexogen (Militärsprengstoff) nicht (auf)lösen könnte.

So, nu mal wieder OT:
Ich selber bin Philosoph, meine Position ist großteilig aus Nietzsches "Also sprach Zarathustra" + gewisse andere Einflüsse, die ich nicht mehr zuordnen kann oder aus mir selbst entstanden sind.

Ich versuche mal, es kurz und knapp zu formulieren:


Es gibt kein Jenseits, keine Wiedergeburt, keine Götter etc. ... zumindest ist es für mein jetziges Leben nicht von Bedeutung
Moral Anderer ist nicht von Bedeutung. Es zählt lediglich, wofür man sich selbst entscheidet
Glück ist kurz, Schmerz ist häufig, doch sollte man Schmerz deswegen nicht meiden, da er uns viel lehren kann.
Neid, Eifersucht, Rache sind die Werkzeuge von Feiglingen. Sie haben ihre Wut gefressen, weil sie zu ängstlich sind für ehrliche Wut.

Ich könnte das noch fortführen, aber lassen wir es mal gut sein für heute ^^

Yinika
18.03.2009, 16:03
Ich bin der Meinung jeder Mensch hat ein Recht drauf sein eigene Glaubenrichtung zu haben. Denn es ist nun mal so das auf der ganzen Welt andere Glaubenrichtungen bestehen und das zeichnet auch wieder die einzelne Länder auch wieder aus.

Schön ist es natürlich nicht, wenn anders Gläubige die anderen verachten und auch so verdrängen oder auch einen den Glauben aufdrängen wollen. Richtig ist es auch das man sich den dagegen wehren sollte, wenn man das nicht will.
Aber letzt endlich sind wir alle Menschen mit unseren eigenem Glauben und unseren eigene Kultur.

Ich zum Beispiel habe kein wirklichen Glauben. Vielleicht von jeder Glaubensrichtung etwas, das mag sein. Und vielleicht auch noch was ganz anderes. Bin dadurch anders als andere Menschen? Nein garantiert nicht.

Andersrum sollte man mal fragen: Was ist eigentlich Glauben oder Religion?

Lutan
18.03.2009, 16:16
Glauben, bzw. Religion wirg gemeinhin dadurch definiert, dass es in einer die Welt erklärenden These eine höhere, verehrungswürdige Macht gibt.

So gesehen ist es sogar fraglich ob der Buddhismus dazu gehört, denn dort wird der Lehre eines Menschen nachgegangen, der den perfekten Daseinszustand erreichte. Buddha hat deutlich klar gemacht, das er nicht göttlicher ist als jeder andere auch und wollte sogar ausdrücklich, dass man seinen Lehren nicht blind folgt.

Auch der Schamanismus/ Animismus wäre in dem Sinne keine Religion, nur eine Weltanschauung. Die Praktiken des Schamanismus lassen sich sogar auf jede beliebige Religion anwenden. Oder auch ganz ohne, so wie ich es tue. Totems und Geister werden als Helfer, Lehrer, Freunde oder Feinde betrachtet, nicht anders als man andere Menschen auch sieht.

SilverDrag0n
01.05.2009, 15:28
Bin evangelisch , aber nicht sehr gläubig gehe auch nicht in die Kirche. Mehr oder weniger denke ich ma das die Geschichten in der Bibel Geschichten sind die einen den richtigen weg zeigen sollen und nicht wirklich so passiert sind.

Außerdem bin ich ein Ziemlicher Verschwörungstheorie Fan


mfg
SilverDrag0n

Snowpaw
04.05.2009, 02:36
Eigentlich sollten wir uns als Tiere (und das sind Menschen, mehr nicht) nicht hinter irgendwelchen "Schöpfern verstecken. Wir können so viel in dieser Welt tun, wenn wir das wollen, da braucht man doch kein Jenseits, Gott etc. für ^^

Lutan
10.05.2009, 16:04
Manche Menschen tun das aber. Es bleibt ja hinter allem die Frage nach dem Sinn, den ein Gott gut beantworten kann. Ohne ist der Weg um einiges schwerer. Freier vielleicht, aber deswegen noch lange nicht richtiger.

Jeder findet seine eigene Wahrheit wenn es um diese Frage geht. Der soll man folgen soweit man kann und will, aber niemals sollte man anderen diese Wahrheit vorschreiben wollen.

jashi
13.11.2010, 17:09
Hmmm,

ich mich nun unterAtheistische,Agnostisch eingetragen, aber eingentlich glaub ich an ein höheres Weesen/Gott; Nur muss der wirklich einer Religion zugeteilt sein? Gott ist doch für alle da! Wenn alle das so sehen würden,hätten wir mit sicher viele Kriege und Reibereien weniger auf der Welt.

Snowpaw
18.01.2011, 21:01
Ohje, ohje, jetzt hat es mich auch erwischt. Ich bin religiös geworden. Naja, wenigstens ist es was halbwegs vernünftiges ... Voodoo!

DerMitDemWolfSchranzt
18.01.2011, 21:10
Also ich bin voll und ganz Atheist, habe auch keinen Glauben an irgendwelchen "Göttern" aber wie dem auch sei...in der Schule fand ich Religion trotzdem besser als Philo xD

Sukh
18.01.2011, 21:52
Ich bin Mongole XD Meines ist nicht dabei...aber egal XD

Rhys The Fur
18.01.2011, 22:07
Also ich glaube an keine Götter.
Wurde auch nie getauft und alles und ist auch gut so^^

Ich mag zwar Kirchlichebauten und Kirchenorgeln und so finde ich auch ganz faszinierend aber sonst habe ich nix damit am Hut.
Reli in der schule habe ich immer gehasst

kasumi
18.01.2011, 22:19
Ich finde die Umfrage lustig.

Welchen GLAUBEN hast du? Und dann werden fast nur Kirchen aufgelistet.~

Ich bin Atheist, Schamanist, Buddhist, Animalist, Animatist, Naturalist, Wicca und irgendwie auch Satanist.

Snow Foxx
18.01.2011, 23:17
auf meinen papieren steht was ganz anderes als das was ich bin hehehe =)

Kubwa
19.01.2011, 04:49
(http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-Katholische_Kirche)25.461.11831,00 %
24.832.11030,20 %
3.500.0004,26 %
450.0000,55 %

2.5 Milliarden Prozent ?
2.4 Milliarden Prozent ?

Öhm... DAS sind mehr als 100%... Ich wusste, dass es mehr Menschen gibt als behauptet wird xD

Wolf Hagen
19.01.2011, 05:36
Heide... *schaut sich um* OK, der Fachbegriff wäre Ásátru. Wenn nicht 1000% Organisiert, aber so zumindest dem ganzen sehr zugetan.

Elenir
19.01.2011, 05:42
Auf dem Papier römisch-katholisch, aber wie das immer so ist mit Religionen: Man glaubt noch lange nicht an das, wozu man gehört. Ich zum Beispiel bin Agnostiker - also bin ich nicht der Auffassung, dass es Gott gibt, aber ebenfalls nicht, dass es Gott nicht gibt. Ich schließe seine Existenz nicht aus, aber sie spielt für mein Leben, so wie ich das bisher erkennen kann, keine Rolle.

MaleLion
19.01.2011, 08:41
Agnostiker. Mir sind jegliche Religionen egal.

Außerden, warum sollte man als Katze denn an die Konkurrenz glauben?
*fg*


2.5 Milliarden Prozent ?
2.4 Milliarden Prozent ?

Öhm... DAS sind mehr als 100%... Ich wusste, dass es mehr Menschen gibt als behauptet wird xD

Nicht wundern, fünf Viertel der Menschen verstehen von der Prozentrechnung genauso wenig wie von der Bruchrechnung *g*.

Lord-Drakhan
19.01.2011, 08:59
ich hab mir so zusagen meine eigene Relegion gemacht und zwar so wie es am besten zu mir passt. Konnte mich nie mit Kirche und allem anfreunden, fand es sogar recht einfälltig das angeblich ein "Mann im Himmel" ist der über alles die Macht hat, und das man in eine gewisse Hölle oder einen Himmel kommt. :lol:

BubbaBear
19.01.2011, 12:13
ich hab mir so zusagen meine eigene Relegion gemacht und zwar so wie es am besten zu mir passt. Konnte mich nie mit Kirche und allem anfreunden, fand es sogar recht einfälltig das angeblich ein "Mann im Himmel" ist der über alles die Macht hat, und das man in eine gewisse Hölle oder einen Himmel kommt. :lol:

Geht mir genauso. Ich bezeichne mich zwar selbst öfters als Mitglied der
christlichen Strömung, jedoch glaube ich auch nicht an das Bild von einem
weißbärtigen Mann im Himmel der die Schicksale der Welt lenkt und auch
die Hölle wurde meiner Meinung nach eher propagiert um den Menschen
Angst zu machen und sie an kirchliche Insitutionen und damit wiederum
an das Wort der Menschen zu binden. Ich glaube jedoch an das Wirken
von Jesus Christus. Ich glaube auch das nicht umsonst in der Bibel steht
"Du sollst dir kein Bildnis machen". Da passt das mit dem Mann im Himmel
dann nicht wirklich dazu finde ich. xD

kasumi
19.01.2011, 12:28
Auch ich hab etwas selbst Gebasteltes ....

Und, öh, ja. :D Ein Freund meinte mal, wie bescheuert arg es wäre, wenn das Christentum Recht hätte. xD 500 Jahre Fegefeuer hätt ich sicher schon sitzen. xD

Snowpaw
01.02.2011, 18:48
@Kasumi: Der Pabst hat doch das Fegeheuer abgeschafft. Jetzt gibt es nur noch Hölle. Schnell, werd Jude! Die haben keine Hölle ^^

Rain
01.02.2011, 19:35
also ichb in eig ja nciht getauft bin aber immer im katholischen unterricht und so ^^

Elenir
02.02.2011, 01:14
@Kasumi: Der Pabst hat doch das Fegeheuer abgeschafft. Jetzt gibt es nur noch Hölle. Schnell, werd Jude! Die haben keine Hölle ^^
Ich wette, du hast wieder nicht zugehört, als man dir das erzählt hat. Sonst käme nicht so ein Blödsinn heraus...

Es ging nie um das Fegefeuer, sondern um die Vorhölle, genauer den limbus puerorum - den Rand der Kinder. Es gab noch eine Vorhölle für Gerechte vor Jesus, der aber nach r-k Lehre leer ist... Und das andere war immer nur eine Spekulation, die jetzt von ganz oben beendet wurde.

Und dass ich nach christlicher Lehre mich in der Gottesferne, also der Hölle, befinde, ist mir seit ehedem auch schon klar... Aber was soll ich mich um Gott scheren, wenn nur der Tod sicher ist. Wie formulierte es ein Kabarettist noch gleich? "Sterben tun wir alle. Ergebnisoffen."

Cody_Berry
04.02.2011, 09:30
Ich glaube an nichts als an mich selbst, ich bin da ganz Materialistisch... zumindest was den glauben direkt angeht. Meiner Ansicht nach ist das alles auf ganz natürliche Art von ganz alleine pasiert mit der Welt und allem und so. Wenn ich mal sterb, bin ich tod, mein Körper wird verbrannt und im Meer verstreut während mein Geist, mein Gedächtniss, meine Seele (ja, an die Seele glaub ich).... naja, was passiert meiner Ansicht nach wohl damit? Bumms, aus, Nikolaus.
Ich rede mir immer ein, falls die Kirche doch recht hat und ich in die Hölle komm (da würde ich sicher hinkommen, wegen schwul und all den anderen Sachen) das der Teufel bestimmt n totaler Chiller ist ^_^

kasumi
04.02.2011, 09:45
Ich wette, du hast wieder nicht zugehört, als man dir das erzählt hat. Sonst käme nicht so ein Blödsinn heraus...

Es ging nie um das Fegefeuer, sondern um die Vorhölle, genauer den limbus puerorum - den Rand der Kinder. Es gab noch eine Vorhölle für Gerechte vor Jesus, der aber nach r-k Lehre leer ist... Und das andere war immer nur eine Spekulation, die jetzt von ganz oben beendet wurde.

Und dass ich nach christlicher Lehre mich in der Gottesferne, also der Hölle, befinde, ist mir seit ehedem auch schon klar... Aber was soll ich mich um Gott scheren, wenn nur der Tod sicher ist. Wie formulierte es ein Kabarettist noch gleich? "Sterben tun wir alle. Ergebnisoffen."

Bestimmt hattest du Recht. Sollte auch eher als Witz/Scherz gedacht sein. ^.^

Streifchen
05.02.2011, 16:48
Nichtgläubig!
Ich glaube an gar nichts! Nur an mich selbst ^^

Nythan
08.02.2011, 11:56
Nichtgläubig!
Ich glaube an gar nichts! Nur an mich selbst ^^

Dito

BloodPath
08.02.2011, 12:10
Durch meine Erziehung und schule usw. RK.....
Aber was man wirklich glaubt .... ist eh etwas was nicht greifbar ist .... mein glauben hängt nicht am Rk steht halt so in meinen papieren .... noch ;)

Aber im Herzen bin ich eher anhänger des Shintò also der japanischen Naturreligion näheres hier nachzulesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Shint%C5%8D

Tex
08.02.2011, 12:23
Antichrist. ;)

Die Hälfte von dem, woran ich glaube, lässt sich nicht rational beweisen - Übernatürliches, Mythen etc.

Akitar
08.02.2011, 14:50
Ich bin ein Christ, getauft und gefirmt worden. dennoch glaub ich nur an das was ich sehe. ich hocke nicht jeden Sonntag in der Kirche, und gehe nicht zur beichte. Warum? weil das kein muss ist für einen christen. jeder soll so glauben wie er es richtig hält und nicht wie es die ganzen Kirchen-Ultras sagen: geh in die kirche! sonst landest du in der höhle! ok gut lande ich halt dort soll ja schön warm sein ^^

ok aber weiter im text: man sieht ja was ein glaube ausrichten kann. ich denke da an die Kreuzzüge und an die "Glaubenskrieger" in Irak, Iran, usw. Jesus wurde ans kreuz genagelt weil er anders war. und so denken leider auch viele andere über andere glaubensrichtungen wie z.B. Islamisten. Was sagt mir eine religion über einen menschen aus? das jeder Islamist ein Selbstmörder ist? das ein Christ ein Kinderschänder ist? mag sein das es in der zeit bis jetzt sich vieles geändert hat bei den religionen. aber trotzdem finde ich das man nicht jeden beurteilen soll nach seiner herkunft. gut ich schweife vom thema ab denke ich ^^

so im kurzen und ganzen noch eine sache: Jeder hat eine andere ansicht von anderen Religionen. gut wenn wer jetzt der meinung ist das alle Türken schlecht sein sollten, dann bitte seine entscheidung. Nur muss derjenige auch mit damit rechnen das er nicht immer zuspruch bekommt.

Ich hoffe ich entfache damit keine debatten jetzt oder dergleichen :)

Mfg. Akitar

Asgar
16.02.2011, 10:29
hab da ne ganze Odyssee hinter mir:
-durch meine mutter getauft,
-danach antichrist, krishna, hindu
-pracktizierender schamane
-Neokelte
und nun häng ich der wissenschaftlich/esoterischen theorie der ursprünglichen energie( die sogenannte urkraft) nach

BubbaBear
17.02.2011, 01:02
Ich bin ein Christ, getauft und gefirmt worden. dennoch glaub ich nur an das was ich sehe. ich hocke nicht jeden Sonntag in der Kirche, und gehe nicht zur beichte. Warum? weil das kein muss ist für einen christen.

Das ist richtig. Denn die Weisungen irdischer Instanzen können niemals für
einen wahren Christen eine Richtlinie sein. Diese Leute setzen sich auf eine
Stufe mit Gott oder geben sich als seine Stellvertreter aus wie z.B. der Papst.
Dabei sind sie eher das Tier. Sie erschaffen Dogmen an die man sich halten
soll und drohen einem sonst mit Sachen wie der Verdammnis bzw. Hölle, die
nur geschaffen wurde um Kontrolle auszuüben damals. Heute gibts da noch
mehr Methoden die angewandt werden denke ich.

kasumi
17.02.2011, 10:22
Also sobald ich etwas sehe, KANN ich es nicht mehr glauben. Dann weiß ich ja davon... und glauben ungleich wissen, wie wir alle wissen. ;)

Und an einen Gott kann ich nur glauben, solange er nicht bewiesen wurde. Da aber das Wesen, das ich für die "höchste" Instanz halte, sich von selber beweist, ist es kein Gott und ich bin damit Atheistin. ^.^

Ti-Killa
10.06.2011, 21:45
Schon ein bssn älter..aber es ausgraben kann man noch ^^

Ob Theist oder Atheist oder Agnostiker, ist mir prinzipiell alles recht.
So lang man keinen damit in den Wahnsinn treibt oder jemanden schadet, finde ich kann jeder selbst an das glauben was er will... sei es auch der Kugelschreiber auf dem Schreibtisch.
Macht einen Altar drum und tauft es die heilige Tinte, ist alles wurscht

Religion oder der Nichtglaube daran, ist eigentlich immer gut, wenn es nötig wird eine akzeptable Moral oder Richtlinien für ein Leben zu setzen.
Moral und Handeln sind aber davon nicht abhängig

Man kann sagen es gibt keinen Gott, es gibt einen Gott es gibt x Götter
Aber keiner wird so recht sagen können was stimmt.
Die Menschheit an sich wird nie alles wissen und dass, was sie wohl weiß, ist nur der Glaube etwas zu wissen, gesetzt durch die eigenen Richtlinien

Ich tendiere dazu :
- dass eine Diskussion darüber unterhaltsam sein kann, aber ein Ergebniss nie rauskommen wird
- es somit sinnlos sein kann
- jeder Glaube oder Nichtglaube okay ist, wenn andere dadurch keinen Schaden nehmen
- und mich zu den Agnostikern zähle auch wenn mir der Glaube an etwas göttliches nicht ganz abwegig scheint

Ach was ganz lustig ist.. die Pc's in unserer Schule tendieren zu Polytheismus. Word korregiert "Gott hat" zu "Götter haben" und "Jesus ist" zu "Jesus sind" xDD...ja Microsoft hat einen Glauben xD

Killerwal
11.06.2011, 01:34
Ich bin Heide, mit starken Hang zur taoistischen Philosophie. Ich glaube nicht an religiöse Instutitionen und halte sie für äußerst gefährlich. Sie behindern die menschliche, geistige und spirituelle Entwicklung. Wahre Spiritualität zeichnet sich aber nicht durch den Glauben sondern durch die Suche aus. Die Suche nach dem Selbst, nach der Wahrheit und nach Gott. Der Glaube ist das Verweilen auf einer Position, die Suche ist Veränderung und Bewegung, womit man wachsen kann.

Skaith
11.06.2011, 02:38
die Suche ist Veränderung und Bewegung, womit man wachsen kann.
Könnt ich alles so unterschreiben aber bevor wir jetz sonnig blumige Werbung für das Denkerleben ...oder nein sagen wir lieber das Leben eines normalen wachen Menschen machen sollten du trotzdem nicht unterschlagen das es offt auch alles andere als schön sein kann Denker zu sein. Grade wenn man anfängt diesen Weg zu gehen gibt es genug Erkenntnisse die einen erstmal ziemlich runterziehen können...es gibt sogar Sachen von denen sich die Leute garnicht mehr erholen und daran kaputt gehen...außerdem ist es grade in vielen Gesellschaftskreisen eine undankbare Aufgabe immer den unzufriedenen Skeptiker zu spielen <_<

Killerwal
11.06.2011, 04:48
Freiheit ist ja auch kein Geschenk. Frei zu leben ist auch nicht einfach. Klar ist es angenehmer wenn man Regeln von einer Instutition, einem Menschen, oder einem Buch vorgesetzt bekommt, die man einfach nur befolgen und nicht hinterfragen muss. Jede religiöse Intutition baut darauf auf, die Menschen zu manipulieren, sie in bestimmte Richtungen und Bahnen zu lenken und damit ganze Gesellschaften zu kontrollieren. Aber es ist wie die Geschichte zeigt, nicht unbedingt, der bessere Weg.

Ich denke die Menschheit ist reif, die Ketten des vorgegebenen Denkens abzulegen, die ihnen bestimmte Interessenvertreter jahrtausendelang auferlegt hatten. Das bedeutet aber, dass vorher alle religiösen Instutitionen zerschlagen werden müssen.

Ti-Killa
11.06.2011, 20:10
Ich denke die Menschheit ist reif, die Ketten des vorgegebenen Denkens abzulegen, die ihnen bestimmte Interessenvertreter jahrtausendelang auferlegt hatten. Das bedeutet aber, dass vorher alle religiösen Instutitionen zerschlagen werden müssen.


Durch aus ein Statement.

Erfordert aber das die Masse es macht und Masse folgt meist, ohne Führung geht es schnell ins Chaos der Bewegung zu.

Wenn also jemand gegen "Vorgelegtes Denken" vorgeht bzw die Bewegung führt, würden diese Stellvertretter dieser Bewegung anderen Anhänger/Gleichgesinnten Denken "einflößen". Es wäre ein Paradox an sich.

Der Mensch mag sich zwar einreden er wäre selbstständig aber komplett selbstständig ist relativ unwahrscheinlich bzw unmöglich. Man ist ob man will oder nicht immer irgendwo beeinflußt. Die Frage ist nur ob man es sich bewusst ist oder nicht.

Ansonsten bin ich meist von solchen vorgekauten Interpretationen/ Instutionen nicht begeistert. (Schließe mich in diesem Part dir an)
Will man glauben, so schaffe man sich sein eigenes Bild. Und jedes menschliche Bild wird dennoch nicht eine göttliche Übermacht in seinem Ganzem erfüllen.

(Man verzeihe mir meine Rechtschreibfehler, wenn da welche sind ^^')

MechaTikal
11.06.2011, 21:15
Auf dem Papier bin ich evangelisch, aber abgesehen von Taufe und Konfirmation nicht wirklich religiös erzogen.
Ich persönlich habe bislang keine eindeutigen Beweise für oder gegen einen oder mehrere Götter gefunden, also ist mir die Sache relativ egal. Da würde ich mich am ehesten als "Darwinist" bezeichnen. ;)

Lantha
12.06.2011, 19:05
Ich bin Agnostiker. Religion sehe ich zwar kritisch, aber im Gegensatz zu anderen, deren Haltung zur Religion eher ablehnend ist, finde ich Religion an sich nicht schlimm; sie muss jedoch ihren Platz in einer pluralistischen Gesellschaft einnehmen und genau das bedingungslos akzeptieren.

Mack-Up
12.06.2011, 21:20
ich sehe Religionen eher kritisch,
über jahrtausende hat diese die Menschen dazu angestachelt sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, -Christen gegen Juden Moslems gegen Christen, Juden gegen Moslems Hindus gegen Moslems usw. usf.

Erst neulich hab ich im Fernsehen einen bericht über Schwulendemos in Russland gesehen, einer der Strammkonservativen Gegner dieser demo (die von der Polizei z.T. brutal niedergeknüppelt wurden) meinte das Homosexualität gegen Gott gerichtet sei und das dieser deshalb ja schon Sodom und Gomohra vernichtet habe...

Religion ist Opium für das Volk (Lenin)

Killerwal
12.06.2011, 22:51
Religion ist Opium für das Volk (Lenin)

Lenin, Stalin und Mao, diese Mörder haben sich aber selbst religiöse Eigenschaftem zu Nutze gemacht, indem sie sich selbst und das System vergöttlichen ließen.

Auch heute finden sich bei bestimmten Themen durchaus Eigenschaften, die als Religionsersatz dienen. Sei es z.B. die CO²-geführte Klimawandeltheorie, Darwins Theorien, oder die Theorie vom Urknall.

BubbaBear
13.06.2011, 01:43
". Es wäre ein Paradox an sich.

Der Mensch mag sich zwar einreden er wäre selbstständig aber komplett selbstständig ist relativ unwahrscheinlich bzw unmöglich. Man ist ob man will oder nicht immer irgendwo beeinflußt.

Richtig. Denn der Mensch kann sich nur über andere Menschen definieren,
ansonsten würde er das eigene Selbst nicht als solches wahrnehmen.

Like
13.06.2011, 15:33
Getauft wurde ich evangelisch. :)
So steht es auch auf meinen Papieren, aber davon abgesehen ...

also religiös bin ich nicht wirklich erzogen, obwohl ein Teil meiner Familie wirklich sehr relgiös ist. Ich bin nicht so der Typ des Glaubens und der Religion.

Ich bin mehr so der, der in der Realität lebt und sich nicht an einen Glauben haftet der einem im Endeffekt nichts bringt.

Ich will jetzt nicht sagen, dass es sowas wie Gott, Jesus blah blah nie gegeben hat ^^ nur glaube ich halt nicht wirklich daran. Habe also im Endeffekt nicht wirklich was mit Religion zu tun.

:D

Golden_Vixen
13.07.2011, 15:46
ich glaub an die natur und die kraft die in ihr wohnt die uns alle antreibt ^__^

AmosVII
13.07.2011, 20:27
Ich bin aufm Papier Römisch-Katholisch aber irgentwie habe ich es nicht mit der Religion. Zudem sind die Taten der katholischen Kirche unverzeilich:

Inquisition

Hexenverbrennung

Der Kreuzzug

Und dann noch Kindermisshandlung



Also ich halte nicht viel von Religionen. Ist mehr eine Art Gehirnwäsche.

MechaTikal
13.07.2011, 20:47
Darf ich fragen, weshalb du da nicht schon längst empört aus der Kirche ausgetreten bist?

AmosVII
13.07.2011, 20:51
Darf ich fragen, weshalb du da nicht schon längst empört aus der Kirche ausgetreten bist?

Dann könnte ich ja nichtmehr kirchlich heiraten!;-)

MechaTikal
13.07.2011, 20:54
Und weshalb ist dir eine kirchliche Heirat so wichtig?

Irgendwie entzieht sich mir das jeglicher Logik. Das wäre ja, als sei ich gegen Kommunismus und Staatsgewalt, wandere aber nach China aus. O_o

AmosVII
13.07.2011, 21:02
Und weshalb ist dir eine kirchliche Heirat so wichtig?

Irgendwie entzieht sich mir das jeglicher Logik. Das wäre ja, als sei ich gegen Kommunismus und Staatsgewalt, wandere aber nach China aus. O_o

xD Ja Vergangenheit kann man nicht rückgängig machen und das es etwas höheres gibt will ich nicht bezweifeln und eigentlich hast du Recht. Es ist völlig absurd in der Kirche zu bleiben nur weil man dann Kirchlich heiraten kann, aber um auf dein Beispiel zurückzukommen wäre das so: Du wanderst nach China aus obwohl du gegen Kommunismus und Staatsgewalt bist machst es aber trozdem weil du es dort schöner findest, Verwandte hast und es dort billiger ist.


btw: China ist mein Lieblingsland:lol:. Ich hoffe die kriegen das noch hin mit der Demokratie.

Khufu
21.07.2011, 08:42
Religion hin, Religion her, es gibt Leute die sie brauchen, andere nicht.
ich selber bin zwar Evangelisch getauft, den ganzen anderen Krempel hab ich nie mitgemacht, ausser Kirche bin ich auch ausgetreten, bringt mir einfach nix.

Ich kann mich nicht auf eine bestimmte Religion einstimmen, meist nehm ich das was mir am ehesten behagt^^

Die Bibel ist für mich ne nette Geschichte, nicht mehr und nicht weniger, den Qur'an (Koran) hab ich mir auch vor Jahren mal vorgenommen, auch recht interessant.

Ich für meinen teil weiß das da draussen etwas ist, warum? weil ich es mehr als einmal zu spüren bekommen hab. Allerdings ist es kein Gott, eher ein Helfer, Wegbereiter und Lehrer für den man sich öffnen sollte, was ich bis jetzt nur minimal geschafft habe.

Ratze
21.07.2011, 09:44
Ich bin Antichristlich eingestellt.
Kann leider erst, wenn ich volljährig bin, aus der Kirche austreten, da meine Eltern mit der Caritas zusammenarbeiten und ein Kirchenaustritt da eher kontraproduktiv für das Arbeitsverhältnis wäre.

Brookida
21.07.2011, 11:21
Ich bin Antichristlich eingestellt.


ah also folgst du dem Falschen Messias den Wiederchristen. Der davon ausgeht gutes zu Predigen aber nur schlimmes im sinne hat, um die Menschen um sich zu scharen bis es zur letzten Schlacht bei Harmagedon kommt.
Das Problem dabei ist das Jede Monotheistische Religion diese Geschichte hat und sie sich gerne gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben.

Ich heiße z.b die Kirche nicht gut weil dort Menschen versuchen Menschen zu sagen was Gott von ihnen möchte und das ist Falsch.

Zusammengefasst es gibt Antikirchlich was hier viele sind und es gibt antichristlich was deutlich seltener ist.

Es gibt viele Menschen und Organisationen und Parteien die sich Christlich auf ihr Banner schreiben aber es nicht Wirklich sind.

Ratze
21.07.2011, 11:42
ah also folgst du dem Falschen Messias den Wiederchristen. Der davon ausgeht gutes zu Predigen aber nur schlimmes im sinne hat, um die Menschen um sich zu scharen bis es zur letzten Schlacht bei Harmagedon kommt.
Das Problem dabei ist das Jede Monotheistische Religion diese Geschichte hat und sie sich gerne gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben.



Eh.. Nö.
Ich glaube, du hast da falsche Informationen.
Das ist nicht das, woran ich glaube.

Brookida
21.07.2011, 12:06
Eh.. Nö.
Ich glaube, du hast da falsche Informationen.
Das ist nicht das, woran ich glaube.

Ich bin nur davon ausgegangen was du geschrieben hast :)

Logi
21.07.2011, 12:11
Ich bin nur davon ausgegangen was du geschrieben hast :)

Ich schätze mal: Anti = Gegen

Dh.: Nicht gläubig.
Genauso wie ich.

Brookida
21.07.2011, 12:25
Ich schätze mal. Anti = Gegen

Dh.: Nicht gläubig
Genauso wie ich.

http://www.facepalm.de/images/facepalm.jpg


Oh man du meinst Atheisten oder Heiden nicht an Gottglaubend wovon ich Rede ist aber der Gegenglaube an den Antichristen also das ultimative Böse was aber nicht direkt der Satanismus ist das ist eine andere Baustelle.

Ratze
21.07.2011, 12:25
Ich schätze mal: Anti = Gegen

Dh.: Nicht gläubig.
Genauso wie ich.


Nein.

Mein Glauben ist so'ne Sache für sich, ein bisschen kompliziert zu erklären - Aber ja, ich bin GEGEN die Kirche als Institution.
Ich glaube nicht an den Antichristen, sondern bin antichristlich eingestellt. Klein wirkender, aber eigentlich gigantischer Unterschied.

Brookida
21.07.2011, 12:28
Ich glaube nicht an den Antichristen, sondern bin antichristlich eingestellt. Klein wirkender, aber eigentlich gigantischer Unterschied.

Bitte erkläre das mal genauer was du darunter verstehst?

Ratze
21.07.2011, 12:32
Bitte erkläre das mal genauer was du darunter verstehst?

Ich schreib dir mal eine Pm, ich breite solche Sachen nicht aus. =)

Logi
21.07.2011, 12:48
http://www.facepalm.de/images/facepalm.jpg


Oh man du meinst Atheisten oder Heiden nicht an Gottglaubend wovon ich Rede ist aber der Gegenglaube an den Antichristen also das ultimative Böse was aber nicht direkt der Satanismus ist das ist eine andere Baustelle.

Ich sagte doch das ich es schätze und nicht das ich es weiß.
So schlimm oder was?

Ich halte nichts von Religionen und deshalb beschäftige ich mich auch nicht mit sowas.
Darum kann ich solche Sachen schlecht wissen.^^

Brookida
21.07.2011, 13:20
Ich sagte doch das ich es schätze und nicht das ich es weiß.
So schlimm oder was?

Ich halte nichts von Religionen und deshalb beschäftige ich mich auch nicht mit sowas.
Darum kann ich solche Sachen schlecht wissen.^^

Man sollte sich doch aber damit beschäftigen wie die eigene Weltanschauung heißt damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Mal so als Beispiel du sagst "Ich bin Antisemit" und wunderst dich das du von vielen Menschen welche aufs mal kriegst dabei wolltest du nur sagen "Ich kann mit der Jüdischen Religion nichts anfangen." Für dich nach deiner Definition ist es das gleiche aber die Mitmenschen verstehen darunter was ganz anderes und sehr viele Menschen fragen nicht danach wie hat er das den jetzt gemeint.

Killerwal
21.07.2011, 15:45
Der christliche Glaube muss ist nicht unbedingt an kirchliche Instutitionen gebunden.

Und der antichristliche Glaube ist in Wahrheit nur eine Form des christlichen Glaubens, da deren Anhänger den Antichristen, für den Christen halten.
Christus muss man nicht unbedingt mit Jesus gleichsetzen

Logi
21.07.2011, 16:05
Man sollte sich doch aber damit beschäftigen wie die eigene Weltanschauung heißt damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Mal so als Beispiel du sagst "Ich bin Antisemit" und wunderst dich das du von vielen Menschen welche aufs mal kriegst dabei wolltest du nur sagen "Ich kann mit der Jüdischen Religion nichts anfangen." Für dich nach deiner Definition ist es das gleiche aber die Mitmenschen verstehen darunter was ganz anderes und sehr viele Menschen fragen nicht danach wie hat er das den jetzt gemeint.

Das heißt. Du ließt dir völlig uninteressante Themen durch, nur um darüber reden zu können?
Dies hier ist nichts anderes als ein völlig normales Thema. Nur weil es sich dabei um Religion handelt, macht es das Thema nicht wichtiger.

Das Einzige was ich sage ist, dass ich nicht an soetwas glaube wie eine höhere Macht oder so. Wenn ich das sage hat sich das Thema für mich, bei einem Gespräch, erledigt.

Nochmal was anderes.
Ich finde das man Religionsunterricht abschaffen sollte.
Soetwas gehört nicht in die Schule. Das beeinflusst dort viel zu sehr.

Brookida
21.07.2011, 16:14
Das heißt. Du ließt dir völlig uninteressante Themen durch, nur um darüber reden zu können?
Dies hier ist nichts anderes als ein völlig normales Thema. Nur weil es sich dabei um Religion handelt, macht es das Thema nicht wichtiger.


Wenn ich zu dem Thema poste oder darüber rede Ja das tue ich weil es einfach die Höflichkeit gebietet das zu tun. Religion ist nicht unwichtig weil sie für viele Menschen wichtig ist und sehr emotional ist.

Logi
21.07.2011, 18:23
Wenn ich zu dem Thema poste oder darüber rede Ja das tue ich weil es einfach die Höflichkeit gebietet das zu tun. Religion ist nicht unwichtig weil sie für viele Menschen wichtig ist und sehr emotional ist.

Mag ja sein das Religion für einige Leute wichtig ist. Aber für sehr viele ist sie es nicht. Sind diese Leute alle unhöflich?

Ratze
21.07.2011, 19:29
Mag ja sein das Religion für einige Leute wichtig ist. Aber für sehr viele ist sie es nicht. Sind diese Leute alle unhöflich?

Du hast es nicht kapiert. =)
Wenn man bei einem Thema mitmischen will, so wie hier in diesem Thread in einem Forum, informiert man sich logischerweise wenigstens minimal über das Thema.
Leute, die versuchen, mitzureden, obwohl sie echt KEINE Ahnung haben, nerven nämlich total.

Wenn du keine Ahnung hast und das Thema dich "nicht interessiert" dann schreib einfach nix dazu.

Logi
22.07.2011, 07:39
Du hast es nicht kapiert. =)
Wenn man bei einem Thema mitmischen will, so wie hier in diesem Thread in einem Forum, informiert man sich logischerweise wenigstens minimal über das Thema.
Leute, die versuchen, mitzureden, obwohl sie echt KEINE Ahnung haben, nerven nämlich total.

Wenn du keine Ahnung hast und das Thema dich "nicht interessiert" dann schreib einfach nix dazu.

Hm korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber immerhin kann ich hier das lustige Wort "Atheistisch" auswählen. Und so wenig Ahnung habe ich auch nicht.

Ich vertrete hier nur meine Meinung. Das werde ich wohl tun dürfen.

Ratze
22.07.2011, 09:49
Hm korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber immerhin kann ich hier das lustige Wort "Atheistisch" auswählen. Und so wenig Ahnung habe ich auch nicht.

Ich vertrete hier nur meine Meinung. Das werde ich wohl tun dürfen.

Und wir werden ja wohl noch deine Meinung hinterfragen dürfen, oder?
Wenn du gleich dermaßen allergisch drauf reagierst, scheint deine Meinung nicht besonders gut begründet zu sein.

Logi
22.07.2011, 10:55
Und wir werden ja wohl noch deine Meinung hinterfragen dürfen, oder?
Wenn du gleich dermaßen allergisch drauf reagierst, scheint deine Meinung nicht besonders gut begründet zu sein.

Hab ich das Gegenteil behauptet?
Und das ich Religionen als Schwachsinn empfinde, ist also kein besonders guter Grund?

Ich bin in Mathe auf 1 gewesen und in Physik war ich auch gut.
Das erklärt vllt meine Denkweise ein wenig.

Für mich ist jede Religion unsinnig. Man kann sie nicht beweisen. Es sind oft uralte Geschichten an denen man einfach mal so glaubt ohne zu hinterfragen.

Reicht dir das vllt?
Und nun dürft ihr gerne weiter fachsimpeln.

MechaTikal
22.07.2011, 11:03
Leute, aus solchen Diskussionen über Religion entstehen die meisten Kriege auf Erden. ô_o

Ich bin Darwinist. Evolution ftw!

Killerwal
22.07.2011, 12:33
Leute, aus solchen Diskussionen über Religion entstehen die meisten Kriege auf Erden. ô_o

Ich bin Darwinist. Evolution ftw!

Kriege entstehen dadurch, wenn einer sich über andere stellt, die Freiheit der Anderen ignoriert und behauptet, sein Glaube sei der einzig Richtige. Nicht alleine durch Diskussionen.

Atheismus ist übrigens auch nur ein Glaube.

Logi
22.07.2011, 12:52
Atheismus ist übrigens auch nur ein Glaube.

Jo dann bin ich kein Atheist. ;)

Btw hat jmd schonmal gesehen das Tiere ne Religion haben?

Killerwal
22.07.2011, 12:55
Warum sollten Tiere eine Religion haben?

Logi
22.07.2011, 12:58
Warum sollten Tiere eine Religion haben?

Warum sollten wir eine haben?

Überleg mal. Wenn wir nicht miteinander reden könnten, gäbe es soetwas garnicht.

Killerwal
22.07.2011, 13:04
Wir Menschen haben eine ganz andere Position, eine andere Intelligenz und ein anderes Bewusstsein auf dieser Welt. Was willst Du mit dieser Frage andeuten?

Logi
22.07.2011, 13:09
Wir Menschen haben eine ganz andere Position, eine andere Intelligenz und ein anderes Bewusstsein auf dieser Welt. Was willst Du mit dieser Frage andeuten?

Das es ohne uns Menschen keine erfundene Religion geben würde.
Und das ist Fakt. (Ich sollte wohl schreiben, dass es für mich Fakt ist bevor hier wieder alle abspacken)

Killerwal
22.07.2011, 13:10
Das es ohne uns Menschen keine erfundene Religion geben würde.
Und das ist Fakt.

Ja und? Was ist die Weisheit aus diesem "Fakt"?

Logi
22.07.2011, 13:13
Ja und? Was ist die Weisheit aus diesem "Fakt"?

Weißt du lassen wir das doch einfach.
Jeder glaubt an seinen eigenen Kram okay?

Mir ist es völlig egal was ihr glaubt.
Ich für meinen Teil weiß das es alles Schwachsinn ist und wer was anderes glaubt zu wissen... ist mir auch Latte.

Killerwal
22.07.2011, 13:15
Ah Du suchst Dir also ne Ausrede, um nicht groß nachdenken und sich interessieren zu müssen.

Brookida
22.07.2011, 13:16
Ah Du suchst Dir also ne Ausrede, um nicht groß nachdenken und sich interessieren zu müssen.

Das hat doch vor 60 Jahren auch schon gut funktioniert ;)


Jo dann bin ich kein Atheist. ;)

Btw hat jmd schonmal gesehen das Tiere ne Religion haben?

Falls du jetzt mit der Wissenschaft kommen solltest das ist auch nur ein glaube aber halt einer der davon ausgeht das dass was man behaubtet nach aktuellen Wissenschaftlichen Methoden klar wahr und unumstößlich ist bis ein anderer Forscher das Gegenteil beweist und 100 Jahre später das einfache Volk den Irrtum belächelt.

Zu den Tieren und Religion es gibt einige Arten die ihre toten betrauern können, Werkzeuge nutzen, Kriege führen, sich Namen geben. Jetzt dazu die entscheidenden Frage "Wie können wir über die Religion oder vielmehr den glauben urteilen oder das Ich Bewusstsein wenn uns das schon bei Menschen so schwer fällt"? Wenn Aliens uns beobachten würden was würden sie in der Wallstreet sehen wenn sie nur die Grundzüge von Religion sich angelesen hätten? wie würde unser Planet auf sie wirken wenn sie von unseren Kulturen und unseren Denken keinen plan hätten?

Früher im Mittelalter glaubte der Mensch das Fliegen ist den Vögeln vorbehalten und die Erde das Zentrum von allen. Das wurde ja sehr Gut in unserer Zeit widerlegt. geht man nur 150 Jahre in der Zeit zurück ist unsere heutige Welt pure Fantasie ein Hirngespinst eines Armen irren der an dinge glaubt die nicht wahr sind und nie wahr sein werden.

Phantasie und Glaube haben viel schlimmes bewirkt auf diesem Planeten aber auch viele wunderbare dinge Geschaffen.

Logi
22.07.2011, 13:22
Falls du jetzt mit der Wissenschaft kommen solltest das ist auch nur ein glaube aber halt einer der davon ausgeht das dass was man behaubtet nach aktuellen Wissenschaftlichen Methoden klar wahr und unumstößlich ist bis ein anderer Forscher das Gegenteil beweist und 100 Jahre später das einfache Volk den Irrtum belächelt.

Zu den Tieren und Religion es gibt einige Arten die ihre toten betrauern können, Werkzeuge nutzen, Kriege führen, sich Namen geben. Jetzt dazu die entscheidenden Frage "Wie können wir über die Religion oder vielmehr den glauben urteilen oder das Ich Bewusstsein wenn uns das schon bei Menschen so schwer fällt"? Wenn Aliens uns beobachten würden was würden sie in der Wallstreet sehen wenn sie nur die Grundzüge von Religion sich angelesen hätten? wie würde unser Planet auf sie wirken wenn sie von unseren Kulturen und unseren Denken keinen plan hätten?

Früher im Mittelalter glaubte der Mensch das Fliegen ist den Vögeln vorbehalten und die Erde das Zentrum von allen. Das wurde ja sehr Gut in unserer Zeit widerlegt. geht man nur 150 Jahre in der Zeit zurück ist unsere heutige Welt pure Fantasie ein Hirngespinst eines Armen irren der an dinge glaubt die nicht wahr sind und nie wahr sein werden.

Phantasie und Glaube haben viel schlimmes bewirkt auf diesem Planeten aber auch viele wunderbare dinge Geschaffen.

Es gibt einen unterscheid zwischen glauben und an höhere Mächte glauben die über Wasser laufen können (Das können Wasserspinnen auch ich weiß).

Ah Du suchst Dir also ne Ausrede, um nicht groß nachdenken und sich interessieren zu müssen.

Nein ich hab nur kein Bock mit nem Vogel zu schreiben.

Killerwal
22.07.2011, 13:24
Was ist denn der Unterschied? Glaube ist Glaube.

Nein ich hab nur kein Bock mit nem Vogel zu schreiben.

Ah und jetzt musst Du mich beleidigen, weil ich Fragen gestellt habe, die Dir nicht in den Kram passten.

Brookida
22.07.2011, 13:40
Es gibt einen unterscheid zwischen glauben und an höhere Mächte glauben die über Wasser laufen können (Das können Wasserspinnen auch ich weiß).


Darauf hab ich irgendwie gewartet :) dafür gibt es 2 Erklärungen

1. Jesus Christus ist Gottes Sohn vielmehr gott durch die 3 Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist. dann war es eine Kleinigkeit für ihn das zu tun er nutzte diese Kamalen fertigkeiten aber nur höchst selten da er als Mensch gesehen werden wollte um seine Botschaft zu übermitteln aber manches mal braucht es solche wunder um auch die einfachen Menschen zu erreichen.

2. Die Bibel ist ein Buch das von Menschen geschrieben wurde aber man muss eine Geschichte manches mal mit Speziellen dingen aufwerten damit es die Leute mit Wissbegierde lesen funktioniert von den Gebrüdern Grimm bis zu Harry Potter doch Bombe.

Wie würde auf einen Menschen aus Palästina vor 2000 Jahren unsere Welt wirken? Wir holen Menschen aus dem Tot zurück, heilen Krankheiten die früher ein Todesurteil waren, können in weniger als 24 Stunden an jeden Ort der Erde sein, können mit der anderen Seite der Welt reden innerhalb von Sekunden und wenn wir uns die heutige Lebensmittel Industrie angucken ist die aus Wasser Wein Nummer doch recht lahm.

Logi
22.07.2011, 13:47
Wie würde auf einen Menschen aus Palästina vor 2000 Jahren unsere Welt wirken? Wir holen Menschen aus dem Tot zurück, heilen Krankheiten die früher ein Todesurteil waren, können in weniger als 24 Stunden an jeden Ort der Erde sein, können mit der anderen Seite der Welt reden innerhalb von Sekunden und wenn wir uns die heutige Lebensmittel Industrie angucken ist die aus Wasser Wein Nummer doch recht lahm.

Das würde wohl so auf die Menschen wirken, als wenn wir uns 2000 Jahre einfrieren lassen würden. Aber diese Sachen kann man alle nachvollziehbar erklären.
Wenn ich morgen im Jahr 4000 aufwachen würde, würde ich noch immer nicht an einen Gott glauben.
Wasser in Wein verwandeln ist nicht möglich ohne Fremdeinwirkung.

Ti-Killa
22.07.2011, 13:52
Das würde wohl so auf die Menschen wirken, als wenn wir uns 2000 Jahre einfrieren lassen würden. Aber diese Sachen kann man alle nachvollziehbar erklären.
Wenn ich morgen im Jahr 4000 aufwachen würde, würde ich noch immer nicht an einen Gott glauben.
Wasser in Wein verwandeln ist nicht möglich ohne Fremdeinwirkung.


Du beziehst dich immer auf ein Gottesbild. Ich glaube das ist das Problem.
Das dir die Weltreligionen derzeit nicht passen, gut passiert. Wenn du nicht glauben willst/kannst deine Sache, ich tues auch nicht.
Aber "ich glaube nicht weil das nicht geht Wasser zu Wein " ist keine Begründung.
Wenn wir davon ausgehen es gibt einen Gott, müssen wir uns auch um das Gottesbild scheren.. Tja und das kann nie richtig sein.. heißt ja nicht umsonst unendlich, unsterblich, allmächtig.. alles dolle Wörter die der Mensch nicht erfassen können wird..
Also ist die Kritik an Religion und Gottesbildern kein Argument gegen Religion.. Eher die Begründung für Gott/Götter bzw das Göttliche

Killerwal
22.07.2011, 14:02
Wasser in Wein verwandeln ist nicht möglich ohne Fremdeinwirkung.

Die Bibel sollte man auch nicht wortwörtlich lesen. Viele Bedeutungen erscheinen durch andere Sichtweisen und Interpretationen in einem anderen Licht. Es kann z.B. bedeuten, dass Jesus mit dem Ausdruck "Wasser zu Wein machen" nicht unbedingt Wasser zu Wein gemacht hat, sondern schlechte Menschen zu guten Menschen. Auch die Evolutionstheorie und Schöpfungsgeschichte sind nicht unbedingt Gegensätze.

Logi
22.07.2011, 14:29
Die Bibel sollte man auch nicht wortwörtlich lesen. Viele Bedeutungen erscheinen durch andere Sichtweisen und Interpretationen in einem anderen Licht. Es kann z.B. bedeuten, dass Jesus mit dem Ausdruck "Wasser zu Wein machen" nicht unbedingt Wasser zu Wein gemacht hat, sondern schlechte Menschen zu guten Menschen. Auch die Evolutionstheorie und Schöpfungsgeschichte sind nicht unbedingt Gegensätze.

Mensch Leute.... ich bin nur auf Bookidas Text eingegangen.
Überlegt mal bevor ihr was schreibt.

Killerwal
22.07.2011, 14:39
Ja und? Das ist ein Forenthread. Hier kann jeder lesen und schreiben, der dessen mächtig ist. Ich rede auch nicht nur mit Dir, sondern auch mit dem Rest.

Logi
22.07.2011, 14:54
Ja und? Das ist ein Forenthread. Hier kann jeder lesen und schreiben, der dessen mächtig ist. Ich rede auch nicht nur mit Dir, sondern auch mit dem Rest.

Ich sagte denk nach bevor du was schreibst.
Von mir kommt in diesem Thread jetzt keine Antwort mehr.

Killerwal
22.07.2011, 14:58
Ich sagte denk nach bevor du was schreibst.
Von mir kommt in diesem Thread jetzt keine Antwort mehr.

Da von Deiner Seite auch nicht mehr als platte, allgemeine Sprüche kommen und Du unfähig bist, zu argumentieren und klare Positionen zu beziehen, ist dies für den Thread auch kein Verlust. Aber mal wenigstens ordentlich die Meinung gegeigt und auf die Kacke gehauen, nicht wahr? Sich mal richtig wichtig gemacht.

MarleyWolf
22.07.2011, 15:18
Religion... als Kind hat man mich, hauptsächlich von der Schule, in die katholische Ecke des Christentums gedrängt und ich muss sagen das meine Sympathie nie sehr groß für deren Methoden war.
Ganz zu schweigen von den Hypothesen die sie vertreten über "Gott & die Welt". Mich hat man genötigt eine Thompson Bibel inklusive aller Verweise und Anmerkungen zu studieren und darüber ewig zu diskutieren - das reicht mir für ein Leben.
Mein Fazit: Alles nix für mich. Einige Christen sollten sich mal Gedanken über diverse Funde machen, beispielsweise die Rollen von Qumran.

Mein Glück im Glauben liegt anscheinend im Vajrayana-Buddhismus.
Ganz sicher bin ich mir nicht, denn alles davon erscheint mir auch nicht gerade schlüssig und sinnvoll. Dämonen und dergleichen erscheinen mir doch eher als Hirngespinst.
Genau wie Beterei... mir will nicht in den Kopf das es irgendeine Kraft oder Wesen in diesem Universum juckt, wenn ich irgendwelche Sprüche rezitiere. Und selbst wenn man es als geistige Übung sieht, wüsste ich auf Anhieb zehn bessere Methoden für mich.

Aber die Philosophie die dahinter steht und die Ausübung dieser Art Religion empfinde ich als wohltuend und erfüllend.
Außerdem finde ich die Idee von Wiedergeburt sehr schön.
Genau wie die Idee des Karma. Es wirkt in jedem Fall logischer das ich selbst für das Leid verantwortlich bin und nicht irgendein böses Wesen oder ein gutes Wesen das mich straft und bei dem ich angekrochen kommen muss, damit es mich wieder liebhat.

Nunja... Hauptsache man ist glücklich :)

MechaTikal
22.07.2011, 17:47
Kriege entstehen dadurch, wenn einer sich über andere stellt, die Freiheit der Anderen ignoriert und behauptet, sein Glaube sei der einzig Richtige. Nicht alleine durch Diskussionen.

Atheismus ist übrigens auch nur ein Glaube.
Falls du mich damit meintest: Ich habe nicht behauptet, Atheist oder Agnostiker zu sein. Ich halte die Evolution für die Theorie mit den meisten Beweisen, denn einen Gott, egal welchen Namen er nun haben mag, habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht zu Gesicht bekommen. Wenn der irgendwann mal vor mir steht und beweist, dass er das Universum erschaffen hat, dann glaube ich auch daran. Und dann ist es mir auch noch egal, wie er nun heißt und aussieht.

Ich frage mich nur ehrlich gesagt, wieso so viele Leute heute noch an einen oder viele Götter glauben, wenn ihr gesunder Menschenverstand ihnen doch sagen müsste, dass es "da oben" sicher kein Wesen gibt, das den Zeigefinger geschwungen hat und schwupp! sind wir alle enstanden. Oder der die Menschen mit Hungersnöten bestraft oder so ein Käse...

Killerwal
22.07.2011, 18:03
Falls du mich damit meintest: Ich habe nicht behauptet, Atheist oder Agnostiker zu sein. Ich halte die Evolution für die Theorie mit den meisten Beweisen, denn einen Gott, egal welchen Namen er nun haben mag, habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht zu Gesicht bekommen. Wenn der irgendwann mal vor mir steht und beweist, dass er das Universum erschaffen hat, dann glaube ich auch daran. Und dann ist es mir auch noch egal, wie er nun heißt und aussieht.

Was bist Du denn, wenn Du kein Atheist oder Agnostiker bist?

Ich frage mich nur ehrlich gesagt, wieso so viele Leute heute noch an einen oder viele Götter glauben, wenn ihr gesunder Menschenverstand ihnen doch sagen müsste, dass es "da oben" sicher kein Wesen gibt, das den Zeigefinger geschwungen hat und schwupp! sind wir alle enstanden. Oder der die Menschen mit Hungersnöten bestraft oder so ein Käse...

Deine Kritik begründest Du mit einem einfachem Gottesbild, das jahrhundertelang durch die Kirche gefördert wurde. Aber die Bezeichnung Gott muss nicht unbedingt einer Person entsprechen (einem alten bärtigen Mann im Himmel). Warum soll sich auch Gott zeigen, wenn schon in der Bibel steht, dass man sich kein Bildnis von ihm machen soll? Vielleicht kann man sich auch kein Bildnis machen, weil es für den Menschen unmöglich und unbegreiflich ist. Mit Gott kann man auch einfach den Sinn sehen, mit dem diese Welt existiert.

Die Wissenschaft kann nur das "Wie" ergründen, wie etwas funktioniert, oder aufgebaut ist. Der Glaube ergründet den Sinn.

Chandra-Ravi
22.07.2011, 18:04
Aktuell erlebt Norwegen sein 9/11.
Waren bestimmt wieder christliche, hinduistische oder buddhistische Extremisten.

MechaTikal
22.07.2011, 18:15
Was bist Du denn, wenn Du kein Atheist oder Agnostiker bist?

Nunja, als Atheist glaubt man nicht an die Existenz eines bzw. mehrerer Götter. Ein Agnostiker weiss es nicht.
Ich bezweifle, dass es Gott gibt, aber sollte mir seine Existenz glaubhaft bewiesen werden, so würde ich meine Ansicht durchaus ändern. Würde ein Atheist das auch?


Deine Kritik begründest Du mit einem einfachem Gottesbild, der jahrhundertelang durch die Kirche gefördert wurde. Aber die Bezeichnung Gott muss nicht unbedingt einer Person entsprechen (einem alten bärtigen Mann im Himmel). Warum soll sich auch Gott zeigen, wenn schon in der Bibel steht, dass man sich kein Bildnis von ihm machen soll? Vielleicht kann man sich auch kein Bildnis machen, weil es für den Menschen unmöglich und unbegreiflich ist. Mit Gott kann man auch einfach den Sinn sehen, mit dem diese Welt existiert.

Die Wissenschaft kann nur das "Wie" ergründen, wie etwas funktioniert, oder aufgebaut ist. Der Glaube ergründet den Sinn.
Ich habe mit keinem Wort den christlichen Gott erwähnt. Egal, von welcher Religion man ausgeht, es gab noch nie einen echten Beweis dafür, dass es eine Gottheit mit übernatürlichen Kräften gibt.
Ich mag die griechische und römische Mythologie, bin aber dennoch der Meinung, dass da alle Figuren auf bloßen Fantasiegeschichten basieren, damit die Menschen sich einfach erklären konnten, wie die Welt funktioniert.
Und genau darin sehe ich eben den Sinn nicht. Warum müssen manche Menschen sich heute noch selbst belügen, indem sie denken, es gäbe eine oder mehrere Gottheiten, die sie anzubeten haben, damit er/sie/es einen beschützt?
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den ganzen Religionsscheiss ad acta legen und endlich an die bewiesene Evolutionslehre glauben sollten.

Killerwal
22.07.2011, 18:31
Nunja, als Atheist glaubt man nicht an die Existenz eines bzw. mehrerer Götter. Ein Agnostiker weiss es nicht.
Ich bezweifle, dass es Gott gibt, aber sollte mir seine Existenz glaubhaft bewiesen werden, so würde ich meine Ansicht durchaus ändern. Würde ein Atheist das auch?


Bist Du der Überzeugung, dass es keinen Gott gibt, oder ist es Dir egal und weißt es nicht? Kommt natürlich auf den Atheisten an, ob er sich von möglichen Beweisen überzeugen lassen würde. Jeder kann seine Ansichten immer wieder ändern. Und wenn ein Atheist sich von einem Gottesbeweis überzeugen lassen würde, dann wäre er kein Atheist, oder Agnostiker mehr.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den ganzen Religionsscheiss ad acta legen und endlich an die bewiesene Evolutionslehre glauben sollten.

Jeder Mensch sieht das natürlich anders. Und die Evolutionslehre steht nicht unbedingt der Bibel, oder der Religion als solches entgegen. Sowohl Schöpfungsgeschichte als auch Evolutionstheorie können sich interpretativ wunderbar ergänzen. Und wie gesagt, die Wissenschaft, kann Dir erklären wie etwas funktioniert oder aufgebaut ist. Sie kann Dir aber nicht den Sinn des Lebens verraten.

Ti-Killa
22.07.2011, 20:03
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den ganzen Religionsscheiss ad acta legen und endlich an die bewiesene Evolutionslehre glauben sollten.


Sie ist nicht erwiesen. Wie du schon sagtest: es handelt sich um eine Theorie.


Ich persönlich finde Evolutionstheorie und Religion können durch aus unter einen Hut gepackt werden. Das ein Gott/Götter was auch immer die Welt in einem Schub erschaffen hat, denke ich nicht. Aber wenn wir sagen vor dem kam dies, vor dem jenes.. gehen wir immer weiter vor, könnten wir rein theoretisch an den Punkt kommen an dem es quasi seinen Anfang nahm.. Der Urknall oder davor oder wie auch immer~ Wieso könnte nicht etwas göttliches dafür stehen, verantwortlich sein?
Quasi der Grund mit dem es begonnen hat?~

Alles an menschlichem Wissen ist relativ. Jene Regeln sind alle von uns selbst aufgestellt worden. Wir glauben das wir etwas wissen, ob wir es tatsächlich tun, ist fraglich. Jede erdenkliche Theorie über etwas was ins Unendliche geht, bleibt zwingend immer eine Theorie, weil wir daran glauben etwas für uns unfassbares zu wissen, es aber nie tun.

Ich denke nicht, dass Religion oder Wissenschaft lückenlos je alles füllen könnte. Es bleibt jedem aber selbst überlassen, was für ihn oder sie das Optimalste ist. Eben so glaube ich, dass Menschen Menschen sind und Fehler machen. So kann an dieser Stelle weder ein Theist noch ein Atheist behaupten richtig zu liegen, denn er ist ebenso ein Mensch. Nicht allwissen, allmächtig oder unsterblich und fehlerfrei

Da fällt mir ein .. Buddisten zählen ebenso zu den Theisten, richtig? Sie glauben an etwas heiliges, Leben nach dem Tod ect. ... Aber haben keinen Gott schon gar nicht die Pluralform davon. Von der Seite betrachtet gibt es die unterschiedlichsten Formen von Religion. Der Mensch scheint sich mit dem Thema befassen zu wollen.
Also sei jedem das seine überlassen?

Killerwal
22.07.2011, 20:45
Hervorragender Beitrag Ti-Killa. Ich sehe das größtenteils genauso.

MechaTikal
23.07.2011, 10:24
Jeder Mensch sieht das natürlich anders. Und die Evolutionslehre steht nicht unbedingt der Bibel, oder der Religion als solches entgegen. Sowohl Schöpfungsgeschichte als auch Evolutionstheorie können sich interpretativ wunderbar ergänzen. Und wie gesagt, die Wissenschaft, kann Dir erklären wie etwas funktioniert oder aufgebaut ist. Sie kann Dir aber nicht den Sinn des Lebens verraten.
Nein, aber den Sinn kann mir auch keine Religion der Welt erklären. Und wer sagt denn, dass es überhaupt einen Sinn gibt?

Und bevor hier wieder rumgeschrien wird: Jeder kann wegen meiner glauben, woran er mag, solange er anderen nicht seinen Glauben aufzwängt. Ich toleriere andere Religionen sehr wohl und würde in Ländern mit islamischem Glauben durchaus eine Burka tragen, wenn es denn so Sitte ist. Ich trete das nicht mit Füßen, aber ich denke dennoch, dass es besser wäre, wenn es nicht dutzende verschiedene Glaubensrichtungen gäbe.

Brookida
23.07.2011, 18:41
Aktuell erlebt Norwegen sein 9/11.
Waren bestimmt wieder christliche, hinduistische oder buddhistische Extremisten.

Um genau zu sein war das ein Rechter Christlicher Fanatiker

AmosVII
23.07.2011, 18:59
Um genau zu sein war das ein Rechter Christlicher Fanatiker


Ein Rechter und er war Antiislamisch eingestellt deswegen hat er auch einen Camp mit vielen Ausländern angegriffen.

Killerwal
23.07.2011, 20:36
Ein Rechter und er war Antiislamisch eingestellt deswegen hat er auch einen Camp mit vielen Ausländern angegriffen.

Dass er deswegen das Camp angegriffen und die Anschläge durchgeführt hat, mit derlei Vermutungen wäre ich zum jetzigen Stand der Informationen noch äußerst vorsichtig. Ist auch möglich, dass er einfach durchgeknallt, oder auf Drogen war.

Chandra-Ravi
24.07.2011, 15:20
Nun ja, wie sagt man so schön... die Ausnahme bestätigt die Regel.
Verabscheuungswürdig bleibt die Tat dennoch.

In seinem angeblichen Internetmanifest schreibt der Täter, er wolle mit seiner Tat das "System verändern".

Zumindest das wird ihm wohl gelungen sein. Wenn wohl auch nicht in seinem Interesse.