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Killerwal
02.07.2010, 18:14
... von Bundespräsident Christian Wulff. Denn die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn, aufgrund eines Skandals zum Thema Gen-Mais.

Vielleicht wird der Rücktritt von Köhler, nicht der Einzige, eines Bundespräsidenten in diesem Jahr sein. Ein Hoch auf unser neues Staatsoberhaupt! ;-)

http://www.infokriegernews.de/wordpress/2010/07/02/staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-wulff-im-zusammenhang-mit-gen-mais-skandal/#more-5497

Gast240311
02.07.2010, 19:12
Hi hi hi das wär' ja der absolute Witz xD Und damit der abolute Abgrund für die sogenannte 'Regierung'.

So richtig schlecht ausgegangen ist diese Wahl allerdings für die Linken, denn sie haben erneut absolute Regierungsunfähigkeit und ewige Gestrigkeit bewiesen.
Die Krönung war dann der Vergleich der beiden Kandidaten wie bei 'einer Wahl zwischen Hitler und Stalin'

http://www.ruhrbarone.de/linker-dehm-zur-gauck-wahl-wahl-zwischen-hitler-und-stalin/

Dorian Graywulf
03.07.2010, 11:03
für Dich (und leider nicht nur für Dich)ist es also absolute Regierungsunfähigkeit und ewige Gestigkeit wenn man seine demokratischen Rechte nutzt?
Ich finde das sehr bedenklich!

Nur mal zur Erinnerung: auch wenn der Präsident (leider nicht) vom Volk gewählt wird, so sollte er doch immerhin frei und unabhängig von den Abgeordneten gewählt werden, das schließt auch Enthaltung und damit die mögliche Ablehnung aller Kandidaten ein.
Kritik an den persönlichen Entscheidungen bei der Wahl ist daher absolut unangebracht, so sollte Demokratie funktionieren, so steht es im Grundgesetz!

Gast240311
03.07.2010, 11:22
Ich weiß ja nicht in wie weit du informiert bist, ich jedenfalls schaue mindestens zweimal am Tag Nachrichten und lese auch Zeitung. Und wenn man so zusammenzählt was die Linke in letzter Zeit so von sich gegeben hat, kann man die echt nicht mehr für zurechnungsfähig und vor allem nicht für regierungsfähig halten. Das ist eine totale Protest-Partei.

so sollte er doch immerhin frei und unabhängig von den Abgeordneten gewählt werden, das schließt auch Enthaltung und damit die mögliche Ablehnung aller Kandidaten ein.

So sollte er doch frei und unabhängig gewählt werden, ha ha. Wenn CDU, CSU, FDP und auch die Linken auch nur ein bißchen auf die Bevölkerung und auf die Medien gehört hätten, hätte Gauck als klarer Sieger hervorkommen müssen, denn die Menschen waren für Gauck. Diese Wahl war 100% politisch motiviert, die Regierungskoaltion mußte endlich mal wieder einen Erfolg verbuchen und Zusammenhalt demonstrieren, was ja auch nicht so recht geklappt hat, und die Linken mußten natürlich wieder mal ihre Position als Protest-Partei vorführen und haben auch wieder ihr eigenes Ding gedreht. Diese Parteien haben sich überhaupt nicht für die Meinung der Bevölkerung interessiert.

Eine Enthaltung ist in der Politik genau so sinnvoll wie nicht wählen gehen, denn sie bringt automatisch Punkte an die aktuelle Regierung. Eine nicht abgegebene Stimme kann nämlich keine Veränderung bringen. Und meist sind es die Nichtwähler, die dann besonders laut meckern.

Killerwal
03.07.2010, 12:13
Eine Partei die eine Betonkommunistin als Ihren Star deklariert (Sarah Wagenknecht), die es bedauerlich findet, dass Stasi und Mauer abgeschaft wurden, kann sich tatsächlich nicht von der Vergangenheit lösen. Frei und unabhängig gewählt? Dass ich nicht lache! Genau bei dieser Wahl des Bundespräsidenten, hat man den Parteizwang gemerkt. Einer hebt die Hand, alle heben die Hand. Wenn eine Elite für uns abstimmt, funktioniert nicht die Demokratie, sondern bestenfalls die Aristokratie. Ich persönlich würde sagen, die Oligarchie.

Gast240311
03.07.2010, 12:46
Nun ja, zu Anfang haben ja noch nicht mal alle die Hand gehoben. Zumindest die von CDU und FDP, und beide haben sich dann gegenseitig beschuldigt wer dann die Abtrünnigen hatte. Und dieser weitere Beweis der Uneinigkeit der Regierungskoalition ist so groß, daß er selbst nach der ja eigentlich erfolgreichen Wahl im dritten Wahlgang dieser Tag so schnell wie möglich vergessen werden will. Man brauchte sich ja nur mal die langen Gesichter von Merkel und Westerwelle ansehen. Wulff grinst ja zu allem... zumindest in der Öffentlichkeit. Wie's dahinter aussieht weiß man ja nie.

Aber das mit der Oligarchie tritt's nicht schlecht, Killerwal. Hier mal zur Sicherheit der Wikipedia-Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Oligarchie

MechaTikal
03.07.2010, 13:51
Jede Partei hat ihre Vor- und Nachteile. Da ich persönlich derzeit betroffen bin, ist mir die Einstellung der Linken zu den Themen Arbeitslosigkeit und Hartz IV angenehm.
Ich werde auch garantiert gehauen, aber meine Meinung ist auch, dass die vorschnelle (!) Öffnung der Mauer ein echter Fehler war . Ich sag nur Solidaritätszuschlag.
Zum Thema Wulff: Ich kann mich grob erinnern, dass das mit dem Genmais vor einigen Wochen schon mal im Fernsehen berichtet wurde. Der hat sich wohl schon einiges geleistet mit seinen Rechtfertigungen von Diätenerhöhungen und Managergeldererhöhungen. Mir ist der Mann dank dieser Einstellung extrem unsympathisch.

Killerwal
03.07.2010, 13:59
Mir ist der Mann dank dieser Einstellung extrem unsympathisch. Lustigerweise gehören wir mit dieser Einstellung offenbar zur Minderheit in der Bevölkerung. Ich habe zwar kaum Befürworter von Wulff finden können, aber wenn die Tagesschau dies hier sagt, bin ich offenbar blind 8-)...

http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke140_mtb-1_pos-8.html

http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke140_mtb-1_pos-9.html

http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke140_mtb-1_pos-10.html

Lustig ist es auch, dass diese Wahl gerne in Beziehung zur Demokratie gestellt wird. Obwohl (wie ich schon oben ausgeführt hatte) diese Wahlen überhaupt nichts mit Demokratie zu tun haben.

http://www.tagesschau.de/inland/bundespraesidentreaktionen104.html

Ein Schelm ist der, der da an Propaganda denkt.

MechaTikal
03.07.2010, 17:25
Ich denke, die Leute lassen sich von seinem Charisma blenden; seine politischen Ansichten und Ziele kennen sie nicht.
Und da der Bundespräsident nicht vom Volk, sondern von Leuten, die es sowieso nie jucken wird, ob einer nun von 350€ monatlich überleben muss oder nicht, gewählt wird, isses auch total egal, was der Mann macht.

Ich finde solche Sprüche wie "Du hast deine Regierung ja selbst gewählt, immerhin leben wir in einer Demokratie!" absolut daneben. Was mich ja schon auf die Palme bringt:
Der Bundespräsident erhält Amtsbezüge in Höhe von 10/9 des Amtsgehalts des Bundeskanzlers. Sie sind im Bundeshaushalt 2010 mit 199.000 Euro ausgewiesen zuzüglich 78.000 Euro Aufwandsgeld (Aufwandsentschädigung), aus dem auch die Löhne des Hauspersonals für die freie, voll eingerichtete Amtswohnung des Bundespräsidenten zu zahlen sind.
Nach dem Ausscheiden aus dem Amt werden die Amtsbezüge mit Ausnahme der Aufwandsgelder auf Lebenszeit als Ehrensold (http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrensold) weitergezahlt.Der Altpräsident behält weiterhin ein Büro/Sekretariat im Bundespräsidialamt (http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sidialamt).